Geld für’s Nichtstun, lohnt sich Leistung (Folge 5)

Das bedingungslose Grundeinkommen – Utopie, Vision oder Schnapsidee?

In dieser mehrteiligen Reihe berichtet Michael Krakow in livinginowl vom Zustand unserer heutigen Gesellschaft und über Ressourcenverteilung in Deutschland. Er analysiert, wie zukunftsfest unser Land tatsächlich aufgestellt ist und erläutert die Möglichkeiten einer stabilen Existenzgrundlage für alle BürgerInnen.

Michael Krakow ist Berater, Honorardozent und Autor.
Er lebt in Detmold und widmet sich regelmäßig
gesellschaftspolitischen Fragestellungen.
Kontakt: www.mikrakom.de

Folge 5

Graue Theorie und keine Wirkung

Mit den beiden Mythen, mit denen das bedingungslose Grundeinkommen umzugehen hat, haben wir in der letzten Folge dieser Reihe bereits aufgeräumt – Fehlende Arbeitsmotivation und mangelhafte Finanzierbarkeit. Beides wurde mit Fakten deutlich widerlegt. Nun gilt es, sich die gefühlten Vorbehalte, welche genauso wie die beiden oben genannten ihre Berechtigung haben, in den Fokus zu rücken. Das eine Gegenargument heißt „Was soll das bringen?“, das andere „Realitätsfernes Gedankenspiel“.

In Ordnung, spielen wir.

Spielen wir einmal gedanklich durch, was das BGE an Effekten bedingen würde. Gut ein Drittel aller Haushalte verfügt derzeit über 100% relevantes Einkommen, was bedeutet, dass dort monatlich alles ausgegeben wird, was reinkommt. Oder anders ausgedrückt, das Einkommen reicht gerade so zum Leben. Was glauben Sie, geschieht, wenn diese Haushalte mehr Geld und dies vor allem garantiert erhalten? Diese Menschen werden zusätzliche Finanzmittel zeitnah ausgeben, schlicht und ergreifend. Für die Kaufkraft auf dem Binnenmarkt gäbe das einen unglaublichen Schub, gegen den die Umweltprämie (vulgo Abwrackprämie) im Rahmen des Konjunkturprogramms II 2009 einen allenfalls winzigen Vorgeschmack bot. Allein durch die dadurch ansteigenden Mehrwertsteuereinnahmen refinanzieren sich die Kosten für das BGE zu einem geschätzten Fünftel gleich im ersten Anlauf, was sie gar nicht müssten, wie ich in Teil 4 ausführlich darlegte. Selbstverständlich ist das Problem zu sehen, dass dann unterbezahlte, dafür sehr anstrengende Jobs zum Beispiel in der Altenpflege, bei den Berufskraftfahrern, Arzthelferinnen, Friseurinnen, Verkäuferinnen etc., an Reiz verlieren könnten. Doch liegt darin die Chance, dass die Marktwirtschaft hier endlich ihr kapitalistisches Element einfordert, dass nämlich eine angemessene Entlohnung für die Erledigung dieser wichtigen Aufgaben sorgen müsste.

Einfacher: Faire Bezahlung für anstrengende Jobs, Angebot und Nachfrage. Denn der Kapitalismus in seiner heutigen Ausprägung ist Rosinenpickerei, er gilt nur für „höhere“ Berufe, längst nicht mehr für die normalen Arbeitsplätze, welche chronisch unterbezahlt, dafür überlastet sind. Überhaupt würde die Arbeitswelt jenen Wandel erfahren, den sie in kurzfristiger Zukunft ohnehin brachial von uns einfordern wird. Teilzeitarbeit, flexiblere Arbeitszeitmodelle, viskosere Verteilung der vorhandenen Arbeit durch Absenkung der Arbeitszeit, Familienphasen, Erziehungs- und Pflegeleistungen, Sabbaticals, Fortbildungen uva. passten unseren deutschen Kosmos endlich an die Erfordernisse der Moderne an. Davor muss niemand Angst haben, war es denn nicht immer der Menschheitstraum, von all zu belastender Arbeit befreit zu werden? Die Mittel dafür sind doch vorhanden, so grotesk viel an Geld, dass es aberwitzig für Spekulationen mit sogenannten „Finanzprodukten“, die keiner mehr versteht, verzockt wird, um sich selbst kreist, Geld aus Geld entsteht, dem sinnvollen Kreislauf der Gesellschaft fürs hochriskante Spielen im übergroßen Stil entzogen wird. Hier ist doch bereits sinnhafte Arbeit entfernt worden, übrig blieb das hastige Hacken der Tastatur von Hasardeuren aus Gier, ohne, dass es dem Bundeshaushalt oder den Menschen im Land nützt. Die aber mit ihren Steuergeldern monströs haften, wenn es schief geht.

Der steil ansteigende Automatisierungsgrad, die Industrialisierung 4.0, zwingen uns sowieso zu raschem Umdenken. Die tradierten, zu starren, ortsgebundenen Nine-to-Five-Jobs beginnen doch bereits, obsolet zu werden und werden in Rekordzeit zu großen Hemmschuhen im Globalen Wettbewerb mutieren. Aber dieses Aufbrechen ist keine Bedrohung, werfen wir hierzu einen raschen Blick nach Dänemark. Dort liegt der gesetzliche Mindestlohn bei 17,50, die Wochenarbeitszeit bei 33 Stunden und Kitas, Krankenkassen, Universitäten sind beitragsfrei. Trotzdem (oder gerade deshalb?) liegt deren Wirtschaftswachstum bei soliden 1,5% und die Dänen gelten als das glücklichste Volk des Planeten, wie eine globale Untersuchung soeben ergab.

Man kann vor Veränderungen panisch bibbern wie das Kaninchen vor der Schlange oder sich den Herausforderungen stellen und sich die Zukunft aktiv anpassen. Wer glaubt, dass uns die anderen Länder unser Wirtschaftswachstum, das auf ihren Importen aus Deutschland sowie der systematischen Absenkung unserer Sozialstandards und Reallöhne beruht (-15% seit 1980!), noch lange ohne Gegenmaßnahmen anstarren, der bekommt einiges nicht mit. Das internationale Murren wird schon stetig energischer und umfassend Unrecht haben die anderen Regierungen damit nicht. Die heilige schwarze Null des Herrn Schäuble verlangt den überhohen Preis an wachsender Spreizung der Schichten innerhalb unserer Landes und im Vergleich zu unseren Nachbarländern.

Und die schwäbische Hausfrau, als Vergleich enervierend häufig vom Bundesfinanzminister angeführt wie eine Monstranz aus Plastik, hinkt beidfüßig, denn diese tapfere Dame muss sich nicht um die Handelsbilanz kümmern, keine Schulen und Krankenhäuser unterhalten und keine Generationen außer der hauseigenen versorgen. Da (selbst generös subventionierte) Konzerne sich immer weiter größtenteils legal aus ihrer fiskalischen Verantwortung stehlen, bleiben uns zur Stabilisierung Selbstständige, der Mittelstand sowie Kleinbetriebe. Wie sieht es hier aus? Deutschland hat bekanntermaßen kaum eigene Rohstoffe, dafür gut ausgebildete Fachkräfte mit innovativer Ingenieurskunst, Erfindergeist und Gestaltungswillen. Das wir unser global wertgeschätztes Diplom dem Bachelor opferten (früher Vordiplom) und auch den Meisterstatus im Handwerk veröden ließen, lasse ich hier außen vor, um den Rahmen nicht zu sprengen.

Zum Gründergeist unseres Landes, neudeutsch Entrepeneurship, ehedem der Motor unserer strammen Wirtschaftskraft, äußerte sich Eric Schweitzer, der Präsident des DIHK, wie folgt: „Deutschland steckt in einer Gründungsmisere!“. Beachtet man, dass seit 2004 sich die Zahl unserer Start-ups um gravierende 45,8% (von 572.000 auf 310.000) verringerte, kann man ihm nicht ernsthaft widersprechen in seinem Urteil. Benannter Hauptgrund der allermeisten Gründungswilligen liegt darin, für die ersten ein bis zwei Jahre eine unbürokratische Lebensgrundlage zu benötigen, welche Kinder, Miete und sonstige Lebens(er)haltungskosten in der Startphase absichert, in der das neue Geschäft erst mühsam anlaufen muss. Ein BGE würde hier eine ungeheure Schubkraft entwickeln. Wer vermag zu erahnen, wieviel prächtige Ideen in den Schubladen schlummern und vielleicht nie das Licht des Marktes erblicken, weil wir sie nicht zu Beginn stützen, nur am späteren Erfolg beteiligt werden wollen. Die dokumentierte Existenzgründerrate von 2,9% ist gerade für unser Land, dem traditionellen Patentweltmeister, geradezu jämmerlich geworden. Haben Sie hierzu etwas im Wahlkampf gehört? Ich auch nicht. Und ein durch das BGE ansteigender Konsum sowie eine anwachsende Gründerrate spielen sich gegenseitig in die Hände. Erwerbslosigkeit nähme ab, neue Produkte und Dienstleistungen entstünden, neue Kundenschichten verlangten danach. Und unsere Handelsbilanz müsste nicht länger einbeinig auf dem Export allein herumhumpeln. Eine verlässliche Grundabsicherung setzt Potenziale frei, das weiß seit Herrn Maslow und seiner Bedürfnispyramide seit 1943 jedes Schulkind, haben wir dieses Wissen vergessen oder verdrängt? Auch unser Kulturbetrieb erführe endlich die Nachfrage, die er verdient. Wer von den Unvermögenden reckt in der dichten Schlange vor der Theaterkasse schon seinen Sozialpass in die Höhe. Das Fünftel unserer Gesellschaft, dem (vgl. Folge 1) die nötigen Mittel fehlen, nimmt schon lang nicht mehr ausreichend an Bildung und Kultur teil. Beides jedoch ist der Sauerstoff einer jeden Nation, wie August Everding es so treffend titulierte, denn nur diese Teilhabe stabilisiert unsere Demokratie. Wer wissend ist, wählt keine AfD oder noch Schlimmeres. Und höhere Besucherzahlen für Museen, Theater und sonstige Kultureinrichtungen verringerten auch Subventionsleistungen.

Kurios ist, dass das BGE beileibe keine neue Idee oder jene von abseitigen Spinnern in ihrer abgeschiedenen Denkerkammer ist. Bereits 1796 befasste sich Thomas Spence in England mit der Idee eines Grundeinkommens, nach ihm Charles Fourier in Paris 1836 in seiner Abhandlung „Die falsche Industrie“. Der liberale Ökonom John Stuart Mill entwickelte es 1856 als Soziale Mindestabsicherung weiter, 1943 griff die englische Konservative Juliet Rhys-Williams das Konzept mit ihrer „Sozialen Dividende“ auf. Mit der „Negativen Einkommenssteuer“ überzeugt 1962 der Nobelpreisträger Milton Friedman und der Deutsch-Amerikaner Erich Fromm ersann 1966 das Garantierte Einkommen. Helmut Pelzer und die überraschenden Ergebnisse im Studienauftrag der Stadt Ulm beschrieb ich bereits in der letzten Folge. Götz Werner, milliardenschwerer Inhaber der Kette dm, kämpft seit 1982 leidenschaftlich für das BGE. Der ehemalige CDU-Ministerpräsident Dieter Althaus spricht sich für das Solidarische Bürgergeld aus, ebenso wie der Schweizer Ökonom Thomas Straubhaar, Direktor des HWWI, der es „Pro Bürgergeld“ nennt. Das größte Phänomen jedoch sparte ich mir bis jetzt zum Schluss dieser Aufzählung auf, es ist weitgehend unbekannt wie mit Sicherheit arg überraschend.

Die USA gelten als Mutterland des Kapitalismus, Richard Nixon (ja, genau der) ganz sicher nicht als Linker oder gar des Kommunismus als verdächtig. Ausgerechnet er und ausgerechnet in diesem Staat hätte es 1969 beinahe das BGE für alle Bürger gegeben! Es scheiterte damals an einer nur hauchdünnen Gegen-Mehrheit im Senat. Die westliche Welt stand also schon kurz vor der Umsetzung (da wir annähernd allem, was von jenseits des Atlantiks kommt, nacheifern). In den 47 Jahren seitdem geriet das BGE dort in Vergessenheit, vielleicht auch, weil Nixon Vietnam sowie ein Gebäudekomplex namens Watergate seine Amtszeit völlig zu Recht drastisch verkürzen half. Von präsidialen Geistesgrößen der Preisklasse Bush jr. / Trump verlangen wir besser keine weitreichenden Visionen.

Alles also nur graue Theorie in Sachen BGE? Nein, der Mut zu Experimenten wächst. Es gibt ganz pragmatische Versuche, Plebiszite, Modellprojekte gar. Die Volksabstimmung in der Schweiz im Juni 2016 erbrachte immerhin 22% Befürworter, für den ersten Anlauf und noch dazu in einem erzkonservativem Land ein absolut mutmachendes Ergebnis.

Von den Alpen zu den Fjorden. Das finnische Projekt Kela bietet 2.000 Bewohnern der gleichnamigen Region testweise für zwei Jahre ein garantiertes monatliches BGE von 560 Euro ohne Bedingungen. Die Höhe der Summe soll uns hier nicht verwundern, Kela in der Mitte Finnlands ist nicht London-Belgravia, die Lebenshaltungskosten in dem weitläufigen Naturland ungleich niedriger als in der Millionen-Metropole. Die ersten Ergebnisse allerdings erstaunen gleichwohl, denn die Gesundheitsausgaben sind signifikant zurückgegangen, gestiegen hingegen die Gründungsrate sowie die Anzahl der Teilzeitarbeitsplätze. Und das alles, obgleich der Start dieses Flächenexperiments im Jahresbeginn 2017 liegt. Eine weitere, sehr spannende Initiative ist privater Natur und nicht minder erfolgreich. „Mein Grundeinkommen“ sammelt via Crowdfunding so lange Geld, bis 12.000 Euro erreicht sind, welche dann einem der BewerberInnen für ein Jahr in Monatsraten á 1.000 Euro ausbezahlt wird. Diese Idee halten bislang 69.814 Menschen (Stand August 2017) für nicht so abwegig, dass sie nicht gemeinsam auf diese Weise für bislang 100 arg glückliche Bezieher gesorgt hätten. Diese bringen ihr Studium zu Ende, gehen eine Weiterbildung an oder begründen ihre Selbstständigkeit. Deren erhellende Berichte sind im Netz als eine Art stolze Rechenschaft einsehbar.

Mittlerweile hat sich auch eine eigene Partei mit 16 Landesverbänden gegründet, die sich dem BGE verschreibt, was hier keine Wahlempfehlung darstellt, sondern lediglich aufzeigt, wie die Gruppe jener kräftig anwächst, die sich mit dem Konzept auseinandersetzen. Der Wunsch nach praktischem Ausprobieren nimmt zu. Das Land Schleswig-Holstein zum Beispiel ist nicht mehr weit davon entfernt, das BGE auf den Weg zu bringen, 1.000 Euro für jeden im nördlichsten Bundesland, ALG II, Kinder- und Wohngeld, BAföG fallen dafür weg. Wir dürfen gespannt sein.

Von allen Modellen (Diltheys Flexible Auszahlhöhe, Götz Werners Basic Income Guarantee durch Konsumentensteuer, Soziale Dividende durch staatlichen Börsenfond nach Rhys-Williams und Corneo, uvm.) scheint mir die Negative Einkommenssteuer (vgl. Friedman/Pelzer) in ihrer bestechenden Einfachheit am Erfolg versprechendsten. Bis zu einer definierten Transfergrenze wird das Bürgergeld ausgezahlt, oberhalb dieser Grenze (eher eine Zone) einfach auf die zu zahlende Einkommenssteuer angerechnet. Das ist unkompliziert und betrugssicher, jede Steuerberatung und jeder Finanzamtprüfer rechnet das flott mit dem Bleistift auf dem Block aus. Vergleichen Sie das einmal mit der heute üblichen Bedürftigkeitsprüfung für das ALGII! 199.000 Widersprüche und 203.000 kostspielige wie lähmende Klagen gegen Bescheide des Jobcenters gehörten der Vergangenheit an.

Von Victor Hugo wissen wir „Nicht ist so mächtig wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.“. Und die Zeit ist reif, verehrte Leserinnen und Leser. Ist das BGE also die Lösung aller Probleme? Wissen Sie, ich bin inzwischen zu alt, um noch davon ausgehen zu können, dass es für irgendetwas eine blitzsaubere Allgemeinlösung geben könne. Auch das BGE bildet da keine Ausnahme, bietet es doch genügend Angriffsfläche, etliches noch zu Klärendes sowie mannigfaltig kleine Teufel in den Details. Was mich daran dennoch fasziniert? Das BGE stellt endlich jene Kernfragen, die im Wahlkampf 2017 wirklich keinen deutschen Politiker ersthaft interessiert haben: Wie halten wir die Spaltung unserer Gesellschaft auf, wie bremsen wir die absurde Ressourcenverteilung, wie schaffen wir ein Klima des allgemeinen Aufbruchs? Es geht mir nicht um Klassenkampf, dazu kenne ich zu viele Unternehmer und anderweitig Vermögende aus persönlichen Gesprächen. Selbst in diesen Kreisen herrscht erfrischend viel Aufgeschlossenheit bezüglich des BGE, Sie würden sich vielleicht wundern. Ich will alle erreichen, alle einbinden. Es sollte endlich begriffen werden, dass der Habende nicht überlebt, wenn seiner Kundschaft die Luft ausgeht. Ob bei uns im Einzelhandel, europaweit mit Griechenland oder global die Nordhalbkugel und die südliche. Beginnen wir bei uns, wir Deutsche können doch Aufbruch, das ist unser Markenzeichen! BGE, made in Germany.

Lassen Sie uns über die Zukunft ernsthaft und vor allem auch stichhaltig diskutieren – Weiter wie bisher oder weiter als je zuvor? Ob Sie das BGE nun begrüßen oder verdammen soll Ihre Entscheidung bleiben. Doch erfüllen Sie mir meinen aufrichtigen Wunsch und stellen Sie sich selbst und anderen in Ihrem Umfeld drei Fragen: 1. Ist unser derzeitiges Gesellschaftsmodell das einzig mögliche? 2. Ist unser Gesellschaftsmodell das beste aller denkbaren? 3. Gibt es noch ein alternatives Gesellschaftsmodell, welches besser geeignet ist, uns in Zukunft gemeinsam dieses wundervolle Land lebenswert für uns alle zu gestalten? Dies würde mir fürs Erste vollauf genügen. Reden Sie miteinander, am besten über alle gesellschaftlichen Schichtgrenzen hinweg. Bringen Sie das auf den Weg, was im politischen Kontext nicht mehr geschieht – eine Vorstellung darüber zu entwickeln, wie wir in den kommenden Jahrzehnten hier zwischen Nord- und Bodensee miteinander leben wollen. Die etablierten Parteien ignorieren diese elementare Fragestellung, die neuen belfern mit Retropie und Abgrenzung. Beides ist nicht hilfreich.

Sie sind jetzt gefragt, Sie persönlich, holen Sie sich Ihr verfassungsmäßiges Primat zurück! Herzlichen Dank dafür im Voraus für Ihr Engagement. Es lohnt sich. Die Errichtung unserer Demokratie hat einst einen unvorstellbaren Blutzoll gefordert, es ist geradezu unsere Pflicht, sie weiterzuentwickeln, finden Sie nicht auch? Der Kommunismus ist zu recht tot, der Kapitalismus stirbt gerade im Fieber. Unsere soziale Marktwirtschaft dazwischen hat sich als ausgezeichnete Lösung erwiesen, was wir im Geldrausch vergessen haben, weshalb sie inzwischen ermattet darniederliegt. Helfen wir ihr mit einer Vitamin-Infusion wieder auf die Beine. Gehen wir es an.

Ende dieser Reihe. Wenn Sie alle fünf Teile dieser Reihe als Gesamttext in einem pdf kostenlos erhalten wollen, schreiben Sie eine diesbezügliche Mail an:

kontor@mikrakom.de

 

Freuen Sie sich ab dem nächsten Monat auf die neue Kolumne von Michael Krakow:
„Michls Intermezzo – Die wöchentliche Besserwisserei“ Hier auf livinginowl.
Jeden Sonntag erfrischende Betrachtungen unserer Gesellschaft.

Und es geht doch!

Spannender Vortrag von Michael Krakow über das Bedingungslose Grundeinkommen.

„Nicht finanzierbar“
„Dann arbeitet ja keiner mehr“

Das sind die zwei Haupt-Vorurteile gegen das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE). Vorurteile, die der Detmolder Berater, Honorardozent und Autor Michael Krakow entkräften konnte. In seinem (trotz der vielen Zahlen) kurzweiligen Vortrag lenkte er den Blickwinkel weg von der Leistungspflicht hin zu den Chancen und vielfältigen Möglichkeiten für eine Zukunft ohne Existenzangst.

In livinginowl vertieft Michael Krakow diese Thematik in einer mehrteiligen Reihe. Die bisherigen Folgen sind unter den folgenden Links zu lesen:

Folge 1: Uns geht es doch gut

Folge 2: Wer fleißig ist, bekommt auch was

 

Geld für’s Nichtstun, lohnt sich Leistung (Folge 2)

Das bedingungslose Grundeinkommen – Utopie, Vision oder Schnapsidee?

In dieser mehrteiligen Reihe berichtet Michael Krakow in livinginowl vom Zustand unserer heutigen Gesellschaft und über Ressourcenverteilung in Deutschland. Er analysiert, wie zukunftsfest unser Land tatsächlich aufgestellt ist und erläutert die Möglichkeiten einer stabilen Existenzgrundlage für alle BürgerInnen.

Michael Krakow ist Berater, Honorardozent und Autor.
Er lebt in Detmold und widmet sich regelmäßig
gesellschaftspolitischen Fragestellungen.
Kontakt: www.mikrakom.de

Folge 2

Wer fleißig ist, bekommt auch was – Über die Neidgesellschaft

Ein veritables Erbe, ein Sechser im Lotto oder ein Stuhl bei Günther Jauch. Das sind sie, die drei Möglichkeiten, heute ohne Vermögen an Vermögen zu kommen. Moment, denken Sie jetzt, alle drei hängen vom Zufall ab (reiche Verwandten, Losglück, Allgemeinbildung), was ist denn mit einem Arbeitsleben voller Fleiß und Engagement, Lernen und Ehrgeiz? Damit sind wir im Thema unserer heutigen Folge.

In der ersten Folge dieser Reihe zeigte ich Ihnen aktuelle Situation und Zahl von Obdachlosen, Erwerbslosen, Niedriglöhnern auf, hier nun beleuchten wir die Situation der ganz normalen Arbeitnehmer und -innen. Vielleicht gehören sie ja zu jener Gruppe, denen es der Bundeskanzlerin zufolge heute so gut wie nie geht. Anlass zu dieser Annahme gäbe es ja genug, denn seit 2006 sind die Umsätze der Unternehmen hierzulande um 22,9% gewachsen, die Gewinne gar um 30,2%, da wird auch doch das Niveau der Löhne und Gehälter gleichermaßen angewachsen sein! Leider nein.

Ich höre an dieser Stelle während des Schreibens den langjährig erprobten Chor vielstimmig ihren liebsten Song „Neidgesellschaft!“ intonieren. Doch sind wir das wirklich, nur eine Neidgesellschaft? Die Antwort darauf liefert uns eine interessante Untersuchung, welche seit Jahrzehnten beinahe klandestin nicht nur die Entwicklung von Löhnen und Gehältern auswertet, sondern zudem die viel spannendere Proportionsspanne.

Was bedeutet das? In den Sechzigern betrug das Verhältnis zwischen dem am niedrigsten bezahlten Job in Unternehmen und dem am höchsten entlohnten Arbeitsplatz 1:30. Das bedeutet, der Ranghöchste im Ledersessel erhielt etwa 30mal so viel wie jener, welcher zum Beispiel das Lager aufräumt und sauber hält. Dieses Verhältnis empfanden die Menschen damals als angemessen, gönnten dem Chef sein Salär, erkannten sein Risiko, seine Verantwortung, seine Arbeitszeit unumwunden an. Seine schwere Limousine auf Firmenparkplatz 1 neideten sie ihm nicht, denn sie selbst vertrauten zu recht auf die Verheißung, zwar selbst nicht in massiven Wohlstand zu gelangen, wohl aber bis zum Renteneintritt ein bescheidenes Häuschen durch Abzahlung ihr eigen zu nennen, samstäglich ein kompaktes Fahrzeug in der Einfahrt zu polieren sowie im Sommer die Italiener in deren Küstenstreifen zu besuchen. Deutschland befand sich im Lot.

Diese Proportion jedoch hat sich als Schere entwickelt, deren Spitzen grotesk weit auseinander liegen: Heute liegt diese Proportion bei 1:400! Selbst zwischen mittleren Angestellten und der obersten Führungsebene klafft das Verhältnis von 1:93. Neidgesellschaft? Sind die Arbeiter und Angestellten also in ihrer Leistung in wenigen Jahrzehnten derart extrem abgesunken, Vorstände in ihrem Wirken gleichzeitig rasant besser geworden? Der Anstieg der deutschen Produktivität von 24% seit 1996 spricht eine andere Sprache.

Diese permanente Neidunterstellung ist grober Unfug, eine abgenutzte Keule, um jeden Diskurs darüber pseudomoralisch zu zertrümmern, was jederart Leistung wert sein muss. Dieses Spiel ist durch mühlenhafte Wiederholung von so nachhaltiger Wirkung, dass nicht selten selbst ihre Verlierer es inzwischen für ein Naturgesetz halten. Erst, wenn balltretendes Personal für über 200 Millionen pro Trikotträger verschachert wird, kommen sie ins Grübeln, ob alles noch in der richtigen Spur läuft.

Nein, vielmehr als Neid erkennen wir die sehr realistische Wahrnehmung von nicht mehr gegebener Verhältnismäßigkeit. Die Friseurinnen, die Erzieherinnen, die Berufskraft- und Kurierfahrer, die Arzthelferinnen, die Verkäuferinnen, Call Center Mitarbeiter, die Krankenschwestern, die Pflegekräfte – alle faul, deshalb zu recht schmal bezahlt und nur von Neid durchdrungen? Schauen wir uns letztgenannte Gruppe exemplarisch genauer an. Im Bundesschnitt erhält eine Pflegekraft im Jahr 20.600,— Euro brutto. Nehmen wir beispielhaft an, sie ist 30 Jahre alt, bewohnt in NRW eine Wohnung von 60qm. Was ihr nach Abzug von Steuern und Miete letztlich netto bleibt, sind pro Tag 21,35 Euro. Davon bezahlt sie Nahrung, Kleidung, Versicherungen, GEZ, Urlaub, Bildung sowie eine überschaubare Freizeitgestaltung. Viel Kultur dürfte da nicht enthalten sein. Was glauben Sie, legt sie parallel für ihr Alter zurück? Eben, wovon? Den Traum vom Eigenheim sowie bescheidenem Wohlstand irgendwann (vgl. oben, Gesellschaftsvertrag 60er Jahre), hat sie wie ihre vielen KollegInnen der eigenen und anderer Branchen längst eingemottet. Sollte diese Altenpflegerin denn tatsächlich neidisch sein, dann wohl kaum zu unrecht. Ja, es ist wahr, auch ihr Nominallohn wurde wie sehr viele andere angehoben in den zurückliegenden Jahren, was aber nur die eine Seite der Medaille darstellt. Auf der anderen steht ihr Reallohn. Er sank hierzulande seit 1980 um 15%, die Kaufkraft der Normalarbeitnehmer erodiert schleichend. In unseren europäischen Nachbarländern stiegen parallel die Reallöhne. Dass Deutschland dafür einer der Exportweltmeister ist und die schwarze Null im Bundeshaushalt zum beinahe biblischen Mantra erhob, davon hat die Altenpflegerin in der Abendschlange der Supermarktkasse ebenso herzlich wenig wie die Person, welche vor ihr die Produkte über den Scanner peitscht.

Die Neuverschuldung des Bundes auf Null zu drücken, ist zweifelsohne richtig, doch sich das dafür nötige Geld von Krankenschwestern und LKW-Fahrern zu holen, kann kaum zielführend sein. Während zum Beispiel Umsätze aus Börsengeschäften noch immer steuerfrei verbleiben, wird bei Arbeitnehmern bereits ab 54.000 Jahreseinkommen (dem 1,5 fachen des deutschen Durchschnittseinkommens) mit dem Höchstsatz von 42% zugeschlagen. Wie Arbeit belastet und Vermögen sowie leistungsloses Einkommen geschont wird, soll jedoch die nächste Folge dieser Reihe ans Licht zerren.

Dass dieses Land dennoch finanziell auf die Konsumfreude seiner inflationär unwürdig bezahlten Arbeitnehmer bauen konnte, hat einen längst überdeutlichen Preis – ein Großteil der Deutschen lebt auf Pump. Enorm viele Haushalte sind verschuldet, jedes fünfte private Girokonto befindet sich im Schnitt mit 1.500 Euro im Dispositionskredit, also satt im Minus. Bis zu soliden 15,32% Überziehungszinsen schnüren die Schuldner auch perspektivisch verlässlich ein im Korsett ihrer Verschuldung. 6,85 Millionen Bundesbürger sind sogar überschuldet, der Abtrag ihrer Schulden darf als wenig wahrscheinlich betrachtet werden. Der durchschnittliche Grad ihrer Verschuldung hat die Marke von 36.000 Euro pro Kopf erklommen – wie oben als Beispiel benannte Altenpflegerin von einem solchen Gipfel wieder heruntersteigen soll, ist ungewiß. Durch noch höhere persönliche Arbeitsleistung wohl nicht. Ihr bleibt die 2013 geschaffene Privatinsolvenz, allein in den vergangenen Jahren mussten über 100.000 Bundesbürger deren steinigen Weg beschreiten.

Die gesamte private Schuldsumme liegt derzeit bei unglaublichen 246 Mrd. Euro, 11% davon halten Inkassobüros, die modernen Kriegsgewinnler. Die erforschten Hauptgründe für private Überschuldung liegen übrigens weit weniger im gern angenommenen Riesen-3D-Plasma-TV auf Raten, sondern erwiesenermaßen in Arbeitslosigkeit, Erkrankung, Unfällen, Scheidungen, Suchtproblematiken, Tod des Partners sowie gescheiterten Selbstständigkeiten. Zusammenfassend muss konstatiert werden, dass die Gruppe derer, welche am gesellschaftlichen Leben trotz gewissenhaft vollbrachter werktäglicher Arbeitsleistung teilhat, zügig schrumpft. Eine Aussicht auf Besserung verspricht ihr glaubhaft konkret kaum ein Konzept aus Berlin, der aktuelle Wahlkampf interessiert sich nicht sonderlich für sie.

Ein Leben unter dieser Trias an Dauerbelastung (viel Arbeit für wenig Nettoeinkommen, steigende Ausgaben, Schuldenlast) verbleibt nicht ohne Konsequenzen, welche dann auch für unsere gesamte Gesellschaft längst sichtbar sind bzw. sein sollten. Die Behandlungskosten für arbeitsbedingte psychische Belastungsstörungen ist seit 2002 auf schmerzhafte 34 Mrd. Euro im Jahr gestiegen. Die Tendenz für die nahe Zukunft zeigt steil in den Himmel, die professionellen Behandler können sich der Flut kaum noch entgegen stemmen, 21 Wochen vergehen heute bis zum ersten Kontakt zwischen Arzt und Patient. Sehr lang wird unser Gesundheitssystem dies nicht mehr kompensieren, die Unternehmer dies nicht länger ignorieren können. Pro 100 Sozialversicherte schlagen jährlich 257 Ausfalltage zu Buche, was dadurch bereits 17% des Fernbleibens vom Arbeitsplatz aus gesundheitlichen Gründe ausmacht. Die Arbeitgeber kosteten diese Ausfälle 71 Mrd. Euro im abgelaufenen Jahr.

Doch nicht nur überbordende Arbeitsbelastung macht krank, sondern auch das völlige Fehlen derselben. Denn auch die Erwerbslosigkeit zieht gesundheitliche Folgen nach sich, nach 10-12 Monaten als Kunde der Agentur für Arbeit entwickeln 43% seelische Problematiken aus, was Energie und Motivation zur Jobsuche erheblich torpediert. Struktur-Maßnahmen des Jobcenters wie der Bau von Vogelhäuschen, das Zerkleinern von Teppichresten oder das Rasieren von Pfirsichen (alles leider kein Scherz) sind hier nicht unbedingt die effizientesten Reha-Maßnahmen.

Der Anteil der sogenannten „Working Poor“ hat sich zwischen 2004 und 2014 auf annähernd 10% der arbeitenden Bevölkerung mehr als verdoppelt, die Gruppe der Einkommensmillionäre stieg seit 2003 um 83%.

Reicher Mann und armer Mann standen da und sahen sich an; Und der Arme sagte bleich „Wär ich nicht arm, wärst Du nicht reich“, so schrieb es Berthold Brecht 1934 in einem Gedicht. Ich wünschte mir, wir würden heute ungläubig zurückblicken auf jene Zeit und erleichtert aufatmen, weil dieses Verhältnis im Jahr 2017 beendet ist. Ist es nicht. Im Gegenteil, die Schere spreizt sich immer weiter und weiter, das Schneidwerkzeug einfach nach unten in die wohlfeile Neidschublade zu legen, läßt sie unsichtbar sein, jedoch nicht inexistent. Dort unten zerschneidet diese Schere allmählich das Band, welches unsere Gesellschaft zusammenhält. Die Erben, Lottogewinner und Jauch-Gäste werden daran nichts ändern.

Nächste Folge (3): Das scheue Reh des Kapitals.

Wer Michael Krakow einmal live erleben möchte, dem sei sein Vortrag zu diesem Thema am 5. September 2017 in Detmold ans Herz gelegt.

Robert Betz heute in der Stadthalle Bielefeld

Wer ihn einmal live erlebt hat, weiß, dass dieser Abend sich lohnen wird. Nahrung für Geist und Seele! Daher heute nochmals die Erinnerung!

robert-betz

Innere Stabilität, Sicherheit und Vertrauen finden in Zeiten der Veränderungen 

Es sind bewegte Zeiten, in denen wir leben und die uns oft mit Veränderungen überraschen und uns kräftig durchschütteln und –rütteln. Unsicherheiten, Krisen und Konflikte zeigen sich vermehrt in unseren Familien und Partnerschaften, sowie an unserem Arbeitsplatz. Hier werden wir gefragt:
„Und, wie reagierst du jetzt, wenn das scheinbar Stabile nicht mehr stabil und sicher erscheint?“

Dieser Vortrag zeigt lebensnah auf, wie wir inneren Halt, Vertrauen und Orientierung finden, wenn sich die Dinge im Leben anders entwickeln, als wir erwartet hatten.

Donnerstag, 23.06.2016 – 19.30 Uhr
Stadthalle Bielefeld

Einlass: 18.30 Uhr
Beginn: 19.30 Uhr
Eintrittspreis: 28,00 EUR

Veranstalter/Kontakt:
Robert Betz Transformations GmbH
Tel.: 089-890 830 – 0
http://www.robert-betz.de

Veranstaltungsort:
Stadthalle Bielefeld
Willy-Brandt-Platz 1
D-33602 Bielefeld

Robert Betz: Wo findest du Halt, wenn dich das Leben durchschüttelt?

Robert Betz ist bald wieder zu Gast in Bielefeld. Wer ihn einmal live erlebt hat, weiß, dass dieser Abend sich lohnen wird. Nahrung für Geist und Seele!

robert-betz

Innere Stabilität, Sicherheit und Vertrauen finden in Zeiten der Veränderungen 

Es sind bewegte Zeiten, in denen wir leben und die uns oft mit Veränderungen überraschen und uns kräftig durchschütteln und –rütteln. Unsicherheiten, Krisen und Konflikte zeigen sich vermehrt in unseren Familien und Partnerschaften, sowie an unserem Arbeitsplatz. Hier werden wir gefragt:
„Und, wie reagierst du jetzt, wenn das scheinbar Stabile nicht mehr stabil und sicher erscheint?“

Dieser Vortrag zeigt lebensnah auf, wie wir inneren Halt, Vertrauen und Orientierung finden, wenn sich die Dinge im Leben anders entwickeln, als wir erwartet hatten.

Donnerstag, 23.06.2016 – 19.30 Uhr
Stadthalle Bielefeld

Einlass: 18.30 Uhr
Beginn: 19.30 Uhr
Eintrittspreis: 28,00 EUR

Veranstalter/Kontakt:
Robert Betz Transformations GmbH
Tel.: 089-890 830 – 0
http://www.robert-betz.de

Veranstaltungsort:
Stadthalle Bielefeld
Willy-Brandt-Platz 1
D-33602 Bielefeld

Pinke, Kohle, Mäuse – Robert Betz in der Stadthalle Bielefeld

robert-betz

Jeder will’s, kaum einer hat’s: Das liebe Geld. Geld, besonders der Mangel an demselben, ist zu einem der wichtigsten – ungelösten – Themen unserer Zeit geworden. Die Sorge um’s Geld, um Sicherheit, um den Arbeitsplatz, um’s Geschäft usw. bestimmt den Alltag der meisten Menschen. An Schulden haben die meisten sich bereits gewöhnt wie an die Luft zum Atmen. Die Fülle des Lebens steht uns jedoch in grenzenlosem Masse zur Verfügung. Nur einer kann verhindern, dass sie zu Ihnen kommt: Sie selbst. Wie wir es bisher schaffen, uns vom Reichtum des Lebens abzuhalten, davon handelt dieser Vortrag. Und natürlich davon, wie ich Mangel in Fülle verwandle und Sorgen in Freude, ganz praktisch in unserem Alltag.

Hinweis: Tickets (zzgl. Vorverkaufsgebühr) auch über die Vorverkaufsstelle in Bielefeld erhältlich: Touristeninformation im Neuen Rathaus, Niederwall 23, 33602 Bielefeld, Tel. 0521/516999

Dienstag, 09.09.2014, 19.30 Uhr
Stadthalle Bielefeld
Tickets: 28 Euro

Nah schauen statt fernsehen

Libelle Living in OWL

„Wenn du noch regelmäßig Fernsehen schaust, fang an, bewusst zu spüren, wie es dir physisch, geistig und emotional nach ein, zwei oder mehr Stunden vor dem Bildschirm geht. Ist deine Stimmung besser, bist du wacher, bewusster, klarer in deinem Geist. Wie fühlst du dich? Bringt das Fernsehen dich näher zu dir oder entFERNst du dich damit von dir, spürst dich weniger?

Wenn du dich oft dumpfer, unklarer, unruhiger oder missgelaunter fühlst, frage dich: Will ich mich entscheiden, diese vielen Stunden besser zu nutzen für meinen Körper, meinen Geist und meine Seele? Könnte ich sie nutzen, um mir näher zu kommen, bei mir und bewusst mit mir zu sein?

Das Unterhaltungsprogramm unserer Welt nutzen die meisten Menschen als Ablenkungs- und Schmerzbetäubungsprogramm. Sie wählen nicht bewusst aus, was ihnen gut tut und empfangen ungefiltert Unmengen an niedrig schwingenden Energien, die ihre feinstofflichen Körper vermüllen und ihren Geist betäuben. Entscheide dich bewusst für Qualität und wähle aus, was dir gut tut.“

So Psychologe und Transformationstherapeut Robert Betz, der am 9. September 2014 um 19.30 Uhr  in der Stadthalle Bielefeld mit seinem Vortrag: „Pinke, Kohle, Mäuse – Erfolg im Leben und in der Arbeit“ zu Gast ist.

 

Foto: Werner Voßwinkel

Die Heilkraft ätherischer Öle selbst erfahren

Unter diesem Titel hält die langjährig praktizierende Heilpraktikerin Beatrice Schönhardt am Freitag, den 23.05.2014 um 19.00 Uhr einen Vortrag über die sanfte und doch wirkungsvolle Anwendung ätherischer Öle.

Herbal essence with a pestle and mortar

Die Zuhörerinnen werden mitgenommen auf eine interessante Reise ins Land der Öle und Aromen, in dem sie die Heilkraft ätherischer Öle theoretisch und praktisch kennen lernen werden. Als Geschenk erhalten alle ein für sie persönlich zusammengestelltes Öl.

Der Vortrag findet statt in der Physiotherapiepraxis und Fachpraxis für Stressbewältigung STEP in der Kreuzstr. 34 a in Bielefeld. Eintritt: 15 €, ermäßigt 12 €, um Voranmeldung wird gebeten.

Karten im Vorverkauf unter: 05206-704047 oder unter ronald.vogelsang@gmx.de

Foto: © gudrun – Fotolia.com

Was kommt nach dem Tod?

Schmetterling auf Kirschblüte

Diese Frage fesselt Menschen überall auf der Welt. Jede Religion hat eine andere Vorstellung davon, was nach dem Tod mit den Menschen passiert.

Pfarrer Dr. Andreas Kersting wird am Montag, den 31.03.2014 einen Einblick in verschiedene Todes- und Jenseitsvorstellungen geben.

Dieses ist ein weiterer, vom Bielefelder Bestattungshaus Küstermann organisierter Vortrag.

Termin: Montag, 31.03.2014, von 19.30 bis 21.30 Uhr
Ort: CVJM Haus, Schwagerstraße 9, Bielefeld-Jöllenbeck

Kontakt:

Bestattungen Küstermann
Leben – Sterben – Hoffen
Vilsendorfer Straße 7
33739 Bielefeld-Jöllenbeck
Telefon: 05206-91 87 40
Fax: 05206-91 87 41
E-Mail: info@bestattungen-kuestermann.de
Homepage: http://www.bestattungen-kuestermann.de

Foto: Fotolia

Zuhause bis zuletzt

Am Montag, den 03.03.2014 findet der nächste vom Bielefelder Bestattungshaus Küstermann organisierte Vortrag statt.

das ziffernblatt Küstermann Bestattungen

Sterbende zu Hause begleiten

Menschen, deren Leben zu Ende geht, haben oft den Wunsch, in ihrer vertrauten Umgebung zu sein.

Um diesem Wunsch entsprechen zu können, wurde das Palliativnetz Bielefeld e. V. gegründet. Es koordiniert die Versorgung schwerkranker und sterbender Menschen zu Hause und unterstützt die Kranken und ihre Angehörigen mit einem Höchstmaß an Kompetenz für diese spezielle Situation.

Detlef Striese, Koordinator des Palliativnetzes Bielefeld, wird an diesem Abend über die konkrete Arbeitsweise in diesem Netzwerk sprechen.

Termin: Montag, 03.03.2014, von 19.30 bis 21.30 Uhr
Ort: CVJM Haus, Schwagerstraße 9, Bielefeld-Jöllenbeck

Kontakt:

Bestattungen Küstermann
Leben – Sterben – Hoffen
Vilsendorfer Straße 7
33739 Bielefeld-Jöllenbeck
Telefon: 05206-91 87 40
Fax: 05206-91 87 41
E-Mail: info@bestattungen-kuestermann.de
Homepage: http://www.bestattungen-kuestermann.de

Foto: © Kristin Gründler – Fotolia.com

Trauer ist der Rede wert

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Auch im Jahr 2014 haben Reimar und Mareike Küstermann, Inhaber des gleichnamigen Jöllenbecker Bestattungshauses, wieder zahlreiche Veranstaltungen rund um die Themen Bestattung, Vorsorge und Trauer geplant. „Wir nehmen Themen und Fragen aus unserer täglichen Arbeit auf möchten damit Impulse und Anregungen geben, die Trauernden weiterhelfen.“

Am 20. Januar 2014 findet der erste Vortrag statt unter dem Titel „Trauer ist der Rede wert – Trauerfeiern individuell gestalten“.

Wenn Verstorbene nicht Mitglied einer Kirche sind, wird die Trauerfeier von einem Trauerredner oder auch von der Familie selbst gestaltet. Wie eine solche Trauerfeier verlaufen kann und mit welchen Elementen man diese, aber auch christliche Trauerfeiern begleiten kann, stellt der erfahrene Trauerredner und Theologe Bernd Böhmer vor.

Termin: Montag, 20.01.2014, von 19.30 bis 21.30 Uhr
Ort: CVJM Haus, Schwagerstraße 9, Bielefeld-Jöllenbeck

Kontakt:

Bestattungen Küstermann
Leben – Sterben – Hoffen
Vilsendorfer Straße 7
33739 Bielefeld-Jöllenbeck
Telefon: 05206-91 87 40
Fax: 05206-91 87 41
E-Mail: info@bestattungen-kuestermann.de
Homepage: http://www.bestattungen-kuestermann.de

Das wird dein Jahr!

Lebensträume entdecken
Herzenswünsche verwirklichen

Betz CD Living in OWL

Same procedure every year. Die Sektkorken knallen, draußen wird das neue Jahr mit einem bunten Feuerwerk begrüßt. „Wenn ein Jahr zu Ende geht“, sagt Robert Betz, „dann ist das immer der ideale Zeitpunkt, um Bilanz zu ziehen. Nach dem Motto: Wo stehe ich? Will ich so weitermachen? Oder will ich meinem Herzen folgen?“

Auf der neuen „Für Sie“ gibt es ein Hörbuch von Robert Betz, das gut in diese Jahreszeit und zu diesem Thema passt. 75 Minuten Vortrag inklusive einer Meditation. Wir finden: Eine Super Vorbereitung auf 2014. Auf dass aus den guten Vorsätzen feste Absichten werden!

„Mach dein Leben zu Deiner Erfolgsgeschichte“

Wie könnte ein Jahr schöner zu Ende gehen, als sich mit einem Vortrag von Robert Betz auf die kommenden Feiertage, und – noch wichtiger – auf das neue Jahr einzustimmen?

Robert Betz Living in OWL

Gute Nachricht. Am 18.12.2013 gastiert er in Münster mit dem Vortrag

„Mach dein Leben zu deiner Erfolgsgeschichte!“

„Viele Menschen strengen sich an, sind fleißig und erzeugen dennoch Enttäuschungen und Mangelzustände in ihrem Leben, ob auf ihrem Bankkonto, im Berufsleben, in ihrer Partnerschaft oder im Körper und verurteilen sich dafür. Jeder Mensch besitzt in sich die Kraft, ein erfülltes und erfolgreiches Leben in einem gesunden Körper zu erschaffen, das von Freude, Fülle und Leichtigkeit gekennzeichnet ist. Was sich in unserem äußeren Leben zeigt, ist der Spiegel unserer Innenwelt. Wir erschaffen von innen nach außen, durch die Qualität unserer Gedanken, Gefühle, Worte und Handlungen, die wir meist unbewusst in die Welt schicken und hierdurch unerwünschte Zustände im Außen erzeugen. Dieser Vortrag zeigt an vielen Beispielen auf, wie wir wahren und dauerhaften Erfolg und ein erfülltes Leben erschaffen können, unabhängig von unserem Alter.“

Das ist doch mal ein sinnvoller Vorsatz für das neue Jahr!

Der Diplom-Psychologe und Bestsellerautor Robert Betz begeistert mit seinem Vortrags- und Seminarprogramm in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg jährlich über 50.000 Menschen. Sein Buch „Willst du normal sein oder glücklich?“ ist ein Bestseller.

Veranstaltungsdetails:

Datum:  Mittwoch 18.12.2013

Ort:       Messe & Congress Halle Münsterland, Albersloher Weg 32, 48155 Münster

Zeit:      19.30 – 22.30 Uhr: Vortrag „Mach dein Leben zu deiner Erfolgsgeschichte!“

Eintritt:   € 25,00 pro Vortrag zzgl. VVK-Gebühr

Tickets: http://www.robert-betz.com

Das rothaarige Mädchen

Das rothaarige Mächen Das Bestattungshaus Küstermann lädt am Montag, dem 14. Oktober 2013 um 19:30 Uhr in das Johannes-Kuhlo-Haus, Schwagerstraße 14 zu einer Liebesgeschichte zwischen Leben und Tod ein. In der Geschichte von Helen Eustis sucht eine junge Frau den Tod auf, um ihn zu bitten, ihren Liebsten zu verschonen. Sie lässt sich auf einen Handel mit ihm ein, der ihr ganzes Leben verändert.

Mit Lesung und Musik wird das Publikum dazu eingeladen, sich durch die zauberhafte Geschichte behutsam anregen zu lassen, den Tod aus einer anderen Perspektive kennen zu lernen. Die Tanz- und Theaterpädagogin Simone Tank wird aus dem gleichnamigen Buch vorlesen. Für eine besonders schöne Atmosphäre werden die warmen, tiefen Klänge der Cellos, – gespielt von Kristin Hirschauer und Monica von Bülow – der Wein, die Kerzen und das Gebäck sorgen.

Karten können im Vorverkauf bei der Jürmker Bücherstube, Buchhandlung Welscher,Gemeindehaus Theesen und Jöllenbeck und bei Bestattungen Küstermann für 8 € erworben werden.

Bestattungen Küstermann
Leben – Sterben – Hoffen
Vilsendorfer Straße 7
33739 Bielefeld-Jöllenbeck
Telefon: 05206-91 87 40
Fax: 05206-91 87 41
E-Mail: info@bestattungen-kuestermann.de
Homepage: http://www.bestattungen-kuestermann.de

Er brachte Bielefeld zum Singen…

… allerdings erst am Ende der Veranstaltung. Über drei Stunden referierte Robert Betz in der ausverkauften Bielefelder Stadthalle zum Thema: „Schluss mit der Jammerei! Pack’s an und ändere dein Leben!“

Robert Betz in Aktion
Robert Betz in Aktion

In sehr klarer, für jeden verständlichen Sprache hielt er den Zuhörern den Spiegel vor und forderte sie auf, wieder selbst die Regie in ihrem eigenen Leben zu führen. In Deutschland herrscht seit über 60 Jahren Frieden, die meisten Menschen leben in Wohlstand, sie haben ein Dach über dem Kopf und einen gefüllten Kühlschrank. Und doch sind die Deutschen die Weltmeister im Jammern. Viele fühlen sich als Opfer eines schweren, ungerechten Lebens, als Opfer von Zeitdruck und Stress und nicht zuletzt ihrer Mitmenschen. Robert Betz zeigte in seinem Vortrag eine ganze Reihe neuer Sichtweisen auf, die zum Nachdenken anregen. In dem Moment, in dem wir verinnerlichen, dass wir selbst die Schöpfer unserer Lebensumstände sind, übernehmen wir wieder die Verantwortung und damit die Macht, etwas zu verändern.

Die inspirierenden Vorträge von Robert Betz sind auf CD erhältlich. Für Einsteiger sei „Was bringt dein Herz zum Singen“ empfohlen.

Gesungen wurde am Schluss übrigens Hallelujah. Wer Lust hat, hier ist der Text:

hallelujah Living in OWL

Das Leben ist schön 🙂

„Schluss mit der Jammerei“ – Robert Betz in der Stadthalle Bielefeld

Robert Betz

Das Jammern, Klagen und Anklagen, das sich Beschweren und sich Empören ist inzwischen zum Volkssport geworden. Viele fühlen sich als ‚Opfer‘ eines schweren, ungerechten Lebens, als Opfer von Zeitdruck, Stress und Leistungsdruck, sind enttäuscht oder wütend auf andere Menschen wie Partner, Ex-Partner, Kollegen, Chefs u.a.. Sie meinen, die Welt müsse anders sein, die Menschen sollten sie besser behandeln und sehen (noch) nicht, dass alles um sie herum, das Ergebnis ihres eigenen unbewussten Erschaffens und der Spiegel ihres (Un-)Bewusstseins ist. Dieser Vortrag macht Mut und zeigt auf, wie wir unser Leben in die eigenen Hände nehmen und die Wende schaffen und wie wir zu glücklichen Menschen werden, die in Frieden mit sich und ihren Mitmenschen und mit Freude und Leichtigkeit durch ihre Tage gehen.

Wer Robert Betz noch nicht kennt, dem sei er ans Herz gelegt. Seine Vorträge haben es in sich, lassen sie uns doch immer wieder in den Spiegel schauen und staunen, was wir dort erblicken.

Sie werden sich an diesem Abend in der Bielefelder Stadthalle nicht eine Sekunde langweilen.

Schluss mit der Jammerei – Pack’s an und ändere dein Leben
Wie uns die Wende zu einem glücklichen Leben gelingt
Dienstag, 10.09.2013, 19.30 Uhr
Stadthalle Bielefeld

Tickets: € 25,00

Sehen wir uns dort???

Robert Betz: Vortrag in der Stadthalle Bielefeld

Wie wir das Leiden im Lieben jetzt beenden können
Frauen und Männer gehen jetzt durch den ‚Liebes-TÜV’ der Transformationszeit

In diesem Vortrag geht es um die Kernfragen von Beziehung, Ehe und Partnerschaft, in denen in diesen Jahren größte Veränderungen seit Jahrhunderten stattfinden. Die Frau-Mann-Beziehung wird heute von den wenigsten in ihrer Bedeutung und ihrer Großartigkeit für die Bewusstseinsentwicklung des Einzelnen erkannt. Sie ist belastet von einer Vielzahl völlig unsinniger Glaubenssätze, von den Verstrickungen mit den Eltern der Kindheit und unseren dort eingeübten Mustern sowie von unterdrückten und verdrängten Gefühlen wie Wut, Scham, Angst, Trauer u.a.. Nirgends sonst kann sich der Mensch so schnell entwickeln und wachsen wie in der Frau-Mann-Beziehung. Andererseits wird nirgends mehr gelitten als dort. Die nächsten Jahre bieten der Beziehung zwischen den Geschlechtern eine wunderbare Perspektive: Frau und Mann werden wieder lernen, sich als freie, selbstständige Wesen zu begegnen und den Tanz der Liebe zu tanzen.

Der Vortrag von Robert Betz findet am 20.11.2012 in der Stadthalle Bielefeld statt und beginnt um 19.00 Uhr
Alle weiteren Einzelheiten finden Sie hier.

Wer in seinem (Liebes-)leben also noch immer Drama und Verstrickungen vorfindet, dem sei dieser Vortrag sehr ans Herz gelegt.

„Lebe ein verrücktes Leben!“

* Robert T. Betz, Diplompsychologe, Seminarleiter, Transformations-Therapeut, spricht am morgigen Montag, 18 Uhr,  in der Stadthalle Bielefeld  zum Thema: Willst Du NORMAL sein oder GLÜCKLICH?