Jede Angst bedeutet eine Abhängigkeit

Nimm Dir Zeit und bitte die Heilkraft des Mondes, dass Du Dich aus den Abhängigkeiten dieser Ängste und allem, was damit in Verbindung steht, erlösen kannst.

Du kannst die Ängste einzeln ansprechen, damit es Dir noch einmal bewusst wird, wo Du Abhängigkeiten lebst. Bitte um die Heilkraft des Vollmondes, dass Du frei Dein Selbst leben kannst.

Text: Hedwig Bonensteffen

 

Wer Schmetterlinge lachen hört

Wer Schmetterlinge lachen hört,
der weiß, wie Wolken schmecken.
Der wird im Mondschein, ungestört
von Furcht, die Nacht entdecken.

Der wird zur Pflanze, wenn er will,
zum Stier, zum Narr, zum Weisen.
Und kann in einer Stunde
durchs ganze Weltall reisen.

Der weiß, dass er nichts weiß,
wie alle anderen auch nichts wissen.
Nur weiß er, was die andern
und auch er selbst noch lernen müssen.

Wer Schmetterlinge lachen hört,
der weiß, wie Wolken schmecken.
Der wird im Mondschein, ungestört
von Furcht, die Nacht entdecken.

Wer mit sich selbst in Frieden lebt,
der wird genauso sterben
und ist selbst dann lebendiger
als alle seine Erben.

Carlo Karges

Hedwig Bonensteffen: Geist ist stärker als Materie

 

herzen-brockmeyer

Über unseren Geist können wir alles erschaffen. Wissen wir. Jedenfalls die meisten von uns. Die großen Veränderungen für uns geschehen dann, wenn wir nicht länger danach trachten, die äußeren Umstände bzw. unsere Mitmenschen ändern zu wollen. Also immer schön bei sich selbst bleiben.

 

Bleibt wach ….

… oder stellt Euch in der Nacht zu Montag den Wecker auf 4.11 Uhr.
Denn Montag ist Mond-Tag.

Der Mond wird dann nicht nur riesig groß sein, sondern gegen Morgen auch noch in gespenstisches rotes Licht getaucht. Ein Naturspektakel, dass es nur alle paar Jahrzehnte zu bestaunen gibt, das nächste Mal erst wieder 2033.

In dieser magischen Nacht fallen „Supermond“ und „Blutmond“ zusammen. Galileo liefert die wissenschaftlichen Erklärungen.

Wer den Mond für coole Fotos nutzen möchte, findet hier die passenden Anregungen.

Foto: Fotolia

 

 

 

 

 

Vollmond – Blutmond – Mondfinsternis

Mond2 Living in OWL Heute ist wieder Vollmond und eine totale Mondfinsternis. Morgen ist Ostersonntag.

Das Wort “Ostern” steht mit der Morgenröte in Verbindung, zurückgehend auf die Himmelsrichtung “Osten” und die aufgehende Sonne. Es ist die Zeit des Neubeginns, der Hoffnung und des Übergangs von der Dunkelheit zum Licht. Dies findet in der Natur ebenso seinen Ausdruck, wie im Glauben oder im Leben selbst.

Wer bereit und offen dafür ist, kann sehr viel davon entdecken.

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Der genaue Zeitpunkt des Vollmonds ist:
Samstag * 4. April 2015 * 14:05:36 Uhr 
Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ)
Mondzeichen: Waage 14° 24′

Quelle: Seelenliebe
Foto: Holger Arnold

Der Mond

Nein, nicht von Wanne-Eickel. Diesen hier haben wir in einem romantischen Teich im Bielefelder Süden entdeckt.

Vollmond im Teich

Heute, am 16.03.2014 steht der Vollmond im Zeichen Jungfrau. Was genau das für uns Menschen bedeutet, können Sie bei Lunaria lesen.

Foto: Werner Voßwinkel

Magischer Blue Moon

© Magicbeans – Fotolia.com

Der Vollmond am 31. August 2012 wird wahrscheinlich genauso aussehen wie sonst auch. Weil es aber der zweite Vollmond innerhalb eines Kalendermonats ist, wird er Blue Moon genannt. Diese Bezeichnung ist wohl zurückzuführen auf die englische Formulierung „Once in a blue moon“, die Ereignisse beschreibt, die nur selten eintreten. Einen Blue Moon gibt es etwa alle zweieinhalb Jahre.

Der Mond wird aller Voraussicht nach also nicht blau aussehen. Trotzdem ranken sich um eine solche kalendarische Besonderheit natürlich immer Mythen und Legenden. Die Nächte vor und nach einem solchen Blue Moon sollen sich demnach besonders gut für Blicke in die Zukunft eignen. Träume in diesen Nächten sollen prophetisch sein und den Weg weisen. Also Block und Stift auf das Nachtschränkchen legen und den Traum sofort nach dem Aufwachen aufschreiben, bevor er aus der Erinnerung verschwindet.

Wir wünschen Ihnen einen zauberhaften „blauen“ Vollmond!

Mondscheinwanderung an den Externsteinen

© lichtkunst - Fotolia.com

Nach der erlebnisreichen Mondscheinwanderung an den Externsteinen im
letzten August haben Renate Dyck und Christine Ruis viele positive Rückmeldungen erhalten.

Nun laden sie zur Mondscheinwanderung an den Externsteinen in einer Frühlingsnacht ein und sind schon sehr neugierig, was sie im Frühling an den Externsteinen erwartet. Und sie hoffen natürlich, dass der Mond, dieser manchmal recht unzuverlässige Geselle, diesmal rechtzeitig seinen Dienst antritt.

Aus der Reihe „Suchet und findet der Region Schönstes…“
Für Erwachsene & Kinder ab 12 Jahren

Wir wandern in dieser Frühlingsnacht in das Reich der Geheimnisse, unter anderem mit märchenhaften Erzählungen von Karla Keitel. Zum Ausklang erwartet uns ein Lichtergang.

Sollte es sehr regnerisch sein, findet die Lesung im Anschluss an eine Kurzwanderung im Hotel Bärenstein statt.

Veranstalterinnen: Renate Dyck & Christine Ruis
Termin: Samstag, 5. Mai von 21 Uhr bis ca. 23.30 Uhr
Treff- & Endpunkt: Horn-Bad Meinberg, Ortsteil Holzhausen-Externsteine, Straße Am Bärenstein, Wanderparkplatz nach dem Hotel Bärenstein (linke Straßenseite)
Teilnehmerbegrenzung: 40 Personen
Wichtige Utensilien: Feste Schuhe mit rutschfesten Sohlen; wetterfeste, warme Kleidung; Sitzunterlagen oder Isomatten, evtl. Decke; Taschenlampen
Teilnahmebeitrag: Erwachsene 12,- € / Kinder 5,- €
Anmeldungen: Bei Renate Dyck, Tel. 0521 – 5229908 / dyck(at)wege-erleben.de

Wege erleben – Nachtwanderung unter den Perseiden

„Wir wandern in dieser Nacht zur Zeit der Sternschnuppen ‚Perseiden‘ in das Reich der Geheimnisse mit märchenhaften Erzählungen von Karla Keitel und anderen Autorinnen und Autoren“, so die Ankündigung auf dem Flyer von Renate Dyck, der Initiatorin von „Wege erleben„.

Da wir uns im August befinden, erscheint sofort die Vorstellung einer lauen Sommernacht unter unzähligen Sternschnuppen vor dem inneren Auge. Alles untermalt von poetischen Texten und sanfter Musik.

Der Morgen des 13. August, dem Tag der Veranstaltung, lässt schon ahnen, dass es mit der lauen Sommernacht und den vielen Sternschnuppen schwierig werden könnte. Es ist regnerisch und der Himmel bedeckt.

Wir treffen uns auf dem Wanderparkplatz des Hotels am Bärenstein in Holzhausen-Externsteine. Gut 30 Teilnehmer und Teilnehmerinnen haben sich zu dieser literarischen Nachtwanderung eingefunden.

Noch in der letzten Dämmerung erwartet uns an der ersten Weggabelung sanfte Musik. Eine weibliche Gestalt lehnt an einem Baum, rezitiert ein Gedicht und spielt dabei Xylophon. Es ist Christine Ruis, an deren ausgebildeter Stimme sich sofort die Schauspielerin erkennen lässt. An diesem Abend ist sie Mitveranstalterin der literarischen Wanderung.

Ein traumtrunkener Mond
wiegt einen mondtrunkenen Träumer,
der sich fragt :
Bin ich ein traumtrunkener Mond,
der sich in süßduftenden Frühen wiegt ?
Bin ich ein traumtrunkener Mond,
der sich in den Augen
eines mondtrunkenen Träumers spiegelt ?

Ein mondtrunkener Träumer
wiegt einen traumtrunkenen Mond,
der sich fragt
Bin ich ein mondtrunkener Träumer,
der sich in süßduftenden Frühen wiegt ?
Bin ich ein mondtrunkener Träumer,
der sich in den Augen
eines traumtrunkenen Mondes spiegelt ?
(Max Ernst/Hans Arp)

Christine Ruis

Auf dem weiteren Weg in Richtung Externsteine fanden sich liebevoll vorbereitete Überraschungen am Wegesrand. Poetische Texte, Sinnsprüche und beleuchtete Objekte, die zum Lesen und Verweilen einluden.

Fundstücke am Wegesrand
Zeit zum Lesen

Wie aus dem Nichts tauchten die Externsteine in der Dunkelheit auf. Da es eine Vollmondnacht war, wurden an vielen Stellen Rituale gefeiert. Trommelklänge waren zu hören, Fackeln erhellten die Dunkelheit und Menschen waren schemenhaft zu erkennen.

Externsteine bei Nacht

Untermalt wurde die weitere Wanderung an vielen Stellen des Weges von einem wunderschönen gregorianischen Gesang, der aus dem Unterholz zu kommen schien. Zu sehen war allerdings nichts, was dem Ganzen eine besondere Mystik verlieh.

Und immer wieder erfreute uns Christine Ruis mit ihren literarischen Vorträgen.

Singet leise, leise, leise…

Singet leise, leise, leise,
Singt ein flüsternd Wiegenlied,
Von dem Monde lernt die Weise,
Der so still am Himmel zieht.

Denn es schlummern in dem Rheine
Jetzt die lieben Kindlein klein,
Ameleya wacht alleine
Weinend in dem Mondenschein.

Singt ein Lied so süß gelinde,
Wie die Quellen auf den Kieseln,
Wie die Bienen um die Linde
Summen, murmeln, flüstern, rieseln.

Clemens Brentano

Besonders fesselnd war ihr lebendiger Vortrag aus dem Buch „Mond und Morgenstern“ (Wolfgang Frommelt), einer Schöpfungsgeschichte aus Afrika, die Zeit und Raum vergessen ließ.

War der Himmel bedeckt? Waren weder Vollmond noch Perseiden zu sehen? Ja, fing es zum Ende der Wanderung sogar kräftig an zu regnen? Egal! Diese Wanderung war vom Anfang bis zum Schluss ein Erlebnis.

WEGE ERLEBEN
Renate Dyck
Fröbelstrasse 8
33604 Bielefeld
Tel.: 05 21 / 522 99 08
E-Mail: dyck(at)wege-erleben.de