Zwischen Traum und Tag. Über den Dächern Bielefelds.

Sonnenaufgangsmusik an der Sparrenburg

Was für eine wundervolle Sommeridee. Der Bunker Ulmenwall und das Kulturkombinat Kamp sorgen für Musik in der Morgendämmerung.  National und international bekannte Musiker aus den Bereichen Singer-Songwriter, Liedermacher, Klassik, Pop, Soul und Reggae spielen auf dem Gelände der Sparrenburg. Sonntags. Früh. Ganz früh.

„Hier ist jeder willkommen, guter Kaffee und schmackhaftes Frühstück stehen zum Picknicken bereit, sich schlaftrunken in den Armen liegen, den Sonnenaufgang genießen, der Musik lauschen.“

Am 9. Juli geht es los mit dem Hamburger Pianisten Lambert. Alle weiteren Information findet Ihr auf der Webseite vom Bunker Ulmenwall.

Foto: Hartmut Lampart

 

Bitte hier nicht böllern

hirsch

Eigentlich sollte es sich von selbst verstehen, dass Böller und Raketen in einem Tierpark nichts zu suchen haben.

Herbert Linnemann, Leiter des Tierparks Olderdissen weist dennoch eindringlich darauf hin, dass das Abbrennen von Feuerwerkskörpern im Tierpark und auch auf dem angrenzenden Parkplatz strengstens untersagt ist. „Die Tiere werden durch die Knallerei in unmittelbarer Nähe aufgeschreckt und stark gestresst. Das soll auf jeden Fall vermieden werden!“ Deshalb werde es in der Silvesternacht auch Kontrollgänge im Tierpark geben. „Wir möchten die Menschen nicht davon abhalten, den Tierpark zu besuchen. Aber am liebsten ist es uns, wenn sie tagsüber kommen – dann sieht man auch viel mehr von den Tieren!

Weitere böllerfreie Zonen in Bielefeld sind außerdem das Gelände der Sparrenburg sowie der Boulevard Bielefeld.

Liebe ist ein Kind der Freiheit

Eigentlich. Denn immer mehr Paare bekräftigen ihre Liebe ausgerechnet mit einem Schloss.

Liebesschlösser

In Paris brachten sie schon ein Brückengeländer zum Bersten, das Geländer an der Kölner Hohenzollernbrücke ist kaum noch zu erkennen. Liebesschlösser all überall.

SONY DSC

In Ostwestfalen indes sind sie nur vereinzelt zu finden, wie hier an der Sparrenburg.  Ob das am Fehlen geeigneter Anbringungsmöglichkeiten liegt oder am Pragmatismus des gemeinen Ostwestfalen, wer weiß das schon genau?

Familientag auf der Sparrenburg

Das Erlebnis für kleine und große Burg-Eroberer!

Sparrenburg living in OWL

Die Bielefelder Sparrenburg startet mit einem bunten Familien- und Infotag in den Frühling! Am Ostersamstag wird auf dem Burggelände Programm für die ganze Familie geboten. Von 10 bis 18 Uhr können Besucher kostenlos den Burgturm besteigen, auch Führungen durch die unterirdischen Kasematten werden gratis angeboten. Die kleinen Gäste können sich außerdem beim Kinderschminken verwandeln lassen. Für weitere Unterhaltung und Verpflegungsangebote wird gesorgt. Vor Ort gibt es auch Informationen zum touristischen Angebot für das Jahr 2015.

Von Mitmachaktionen …
• Besuch des Burgturms
• Kinderschminken
• Gauklerei und Jonglage

… bis Themenführungen*
• Kasematten: 11.00, 12.30, 14.30 + 16.00 Uhr
• Ausgrabungsgelände: 13.00 + 15.00 Uhr
• Besucher-Informationszentrum: 10.30 + 13.30 Uhr

* Die Plätze sind begrenzt – Anmeldung am Veranstaltungstag vor Ort im Besucher-Informationszentrum.

Quelle: Bielefeld.JETZT

Volkstrauertag

Wandrelief an der Sparrenburg
Wandrelief an der Sparrenburg

1919 – kurz nach Ende des schrecklichen 1. Weltkrieges – wurde dieser Sonntag vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge als Gedenktag für die gefallenen deutschen Soldaten vorgeschlagen. 1922 gab es die erste Gedenkstunde im Berliner Reichstag. Der Volkstrauertag ist immer zwei Wochen vor dem 1. Advent und wird in ganz Deutschland mit Feierstunden an den Kriegsgräberstätten begangen.

Wir dürfen dankbar sein für 69 Jahre Frieden in Deutschland!

 

Zeitreise auf der Sparrenburg

Bald ist es wieder soweit: authentische Mittelalter-Atmosphäre auf der Sparrenburg: Schwertkämpfer, Bogenschützen, holde Damen und andere Gestalten nehmen die Besucher am letzten Juliwochenende mit auf eine Zeitreise in die Vergangenheit.

Foto: Bielefeld-Marketing)
Foto: Bielefeld-Marketing

Vom 26. bis 28. Juli 2013 nehmen Ritter, Knechte, holde Damen und allerlei andere Gestalten die Besucher der Sparrenburg mit auf eine Zeitreise ins Mittelalter. Auf zwei Bühnen und zahlreichen Aktionsflächen wird gegaukelt, gefeiert, gefalknert, jongliert, geritten und verzaubert! Die Bielefeld Marketing GmbH inszeniert gemeinsam mit Akteuren der Mittelalter Marketing GmbH das Sparrenburgfest 2013 als Freudenfest der Sinne. Drei Tage lang wird auf dem Gelände unterhalb der Sparrenburg mittelalterliche Tradition gefeiert.

Besucher können auf dem mittelalterlichen Markt den Vertretern der Zünfte wie beispielsweise Steinmetz, Töpfer, Korbflechter, Schmied, Löffelschnitzer, Gerber, Kerzenzieher oder Besenbinder nicht nur bei der Arbeit zuschauen, sondern auch zur Hand gehen. Kleine Ritterturniere mit Ross und Reiter bringen das Publikum wieder zum Staunen. Beim „Turney der Kinderleyn“ sitzen die Kleinen auf Papas Schultern, um mit Mini-Lanzen gegeneinander anzutreten. Eine Falknerin zeigt die Eleganz der Greifvögel. Met und deftige Speisen verwöhnen den Gaumen der Besucher.

Foto: © falpat86 - Fotolia.com
Foto: © falpat86 – Fotolia.com

Mit Dudelsack, Drehleier und Flöte sorgen die Musikbands „Fabula“ und „Varius Coloribus“ für die passenden Mittelalterklänge. Mit viel Liebe zum Detail lassen die Akteure das Mittelalter wieder lebendig werden. Wer abseits des Spektakels in frühere Zeiten abtauchen möchte und etwas über die Sparrenburg erfahren möchte, kann an allen drei Festtagen an den Führungen durch die Kasematten teilnehmen.

In den Heerlagern können die Besucher auf authentische Weise das Leben im Mittelalter nachempfinden – von Schlafplätzen zum Ausruhen bis Feuerstellen zum Kochen. Schwertkämpfer und Bogenschützen demonstrieren ihre Fertigkeiten in der Kampfkunst. Waffen, Rüstungen und historische Kanonen werden erklärt. Zur Tradition des Sparrenburgfestes gehört auch der Tanz der Marktleut.

Der Wegezoll beträgt 6 Euro (ermäßigt 4 Euro). Kinder unter dem Schwertmaß von 1,20 Meter dürfen zollfrei passieren. Tickets gibt es an der Tages- bzw. Abendkasse. Im Vorverkauf sind die Eintrittskarten bei der Bielefelder Tourist-Information im Neuen Rathaus, Niederwall 23, oder online unter Externer Link www.bielefeld.de/sparrenburgfest erhältlich. Weitere Informationen unter Tel. (05 21) 51 69 99. Das Programm ist in der Tourist-Information und online erhältlich.

Öffnungszeiten:

Freitag, 26. Juli 2013 von 13 bis 22 Uhr

Samstag, 27. Juli 2013 von 11 bis 22 Uhr

Sonntag, 28, Juli 2013 von 11 bis 21 Uhr

 

1280 in Isselhorst

1280 in Isselhorst. Homepage mit Programm
1280 in Isselhorst. Homepage mit Programm

Seit den achtziger Jahren sind Mittelaltermärkte und Ritterspiele in Deutschland sehr erfolgreich, und zu einer regelrechten Bewegung geworden. Die meisten Veranstaltungen in unserer Region nehmen jedoch keinen Bezug auf unsere lokale / ostwestfälische Geschichte oder entsprechende historische Ereignisse.

Um diese Lücke in der ostwestfälischen Kulturlandschaft zu schließen, wird bei ANNO 1280 – EINE ZEITREISE in die EPOCHEN DES MittelalterS ein Graf im Mittelpunkt stehen, der eine zentrale Bedeutung für die wirtschaftliche und politische Entwicklung im mittelalterlichen Westfalen gespielt hat: Otto III., Graf von Ravensberg, Burgherr der Ravensburg und Sparrenburg.

1280 auf Hof Kruse in Gütersloh-Isselhorst.

In der Kälte der Bielefelder Nacht

Nachtansichten und andere Ansichten.
Nachtansichten und andere Ansichten.

Beim Textiler P & C hängt eine neue Garde. Angesichts stetigen Sinkens der Printauflagen braucht man auch nicht mehr so lange Arme, dachte sich wohl der zuständige Schauwerbegestalter….

Der stetige Strom der Gucker in der Galerie SamuelisBaumgarte.
Der stetige Strom der Gucker in der Galerie SamuelisBaumgarte.

Die fülligen Frauen bei Samuelis-Baumgarte hatten es vielen angetan…

Boteros füllige Frauen
Boteros füllige Frauen

So richtig zu bewundern waren aber wohl die Kaffeeschlürfer am Jahnplatz. Sie hielten eisern die Kälte in der unteren Etage der Commerzbank aus …

Kaffee in der Kälte am Jahnplatz
Kaffee in der Kälte am Jahnplatz

Die Bilder der Nacht am Alten Markt waren schön. Die wohltuend ruhige Stille umfing die Stadt, die es nicht gibt…

IMG_3800

42. Hermannslauf

IMG_4089 HermannTraditionell am letzten Aprilsonntag starten sie, die Hermannsläufer. Um 11 Uhr gehts los zu Füßen des gewaltigen Denkmals oberhalb Detmolds. Über 7000 Läufer werden für den Lauf über 31,1 Kilometer bis zur Bielefelder Sparrenburg erwartet.

Bylenvelde*

Bielefeld. Winterlicher Blick von der Sparrenburg
Bielefeld. Winterlicher Blick von der Sparrenburg

„*Bylenvelde“, sagt die Sprachhistorikerin Dr. Birgit Meineke (Autorin des Buches „Die Ortsnamen der Stadt Bielefeld“) sei erstmals 1214 bei der Verleihung der Stadtrechte an die größte Stadt von Ostwestfalen-Lippe genannt worden. Dieser Name komme wahrscheinlich vom Begriff „Biele“, der „schlagen, trennen oder spalten“ meint. Das trifft tatsächlich zu. Werde doch in Bielefeld der Teutoburger Wald durch eine „Spalte“ getrennt. Der Ortsteil Deppendorf habe übrigens nicht mit einem „Deppen“ zu tun sondern sei die alte sächsische Bezeichnung für die „Siedlung des Dietmar“. Beruhigend, wo doch grade der 20. Jahrestag der „Bielefeld Verschwörung“ gefeiert werde. Danach gibt es Bylenverde ja gar nicht.

Kein roter Turm lenkt mehr ab

Ein Wochenende lang hatte er Konkurrenz

Die rote Verhüllung der Kreishandwerkerschaft hatte schon was. Aber nur für ein Wochenende. Jetzt hat der Kurfürst hoch oben auf der Bielefelder Sparrenburg keine Konkurrenz mehr. Aber der Eine oder Andere sagt: „Sah doch irgendwie gut aus, der verhüllte Turm“. Pläne, das noch mal zu machen, gibt es aber wohl nicht…..

Bielfeldt

Bielefeld. Ansicht von 1580

Wer sich mit der Geschichte der größten Stadt Ostwestfalen-Lippes beschäftigt, trifft immer wieder auf Spuren einer „Stadt der Kaufleute“. 1964 feierte man das 750jährige Stadtjubiläum seit ihrer Gründung durch Hermann Graf von Ravensberg, dem folglich 2014 das 800jährige folgt. Damals wie heute gilt das Wort Ciceros, eingemeißelt seit über vier Jahrhunderten an der Eingangstür einer der wenigen erhaltenen Renaissancebauten, dem Grestschen Hof. Heute das Ratsgymnasium gegenüber der Kunsthalle:

„Mann soll seine eigene Würde durch das Haus nur heben,
nicht dieselbe im Haus allein suchen.
Das Haus soll nicht dem Herrn, sondern der Herr dem Hause Ehre bringen“

Oder ostwestfälisch-lippisch: „Bloß nicht zu sehr auffallen“.

Sparrenburg in roter Hülle

Die Sparrenburg in roter Hülle

So mancher mag sich heute in der Früh die Augen gerieben haben, als er den  rot verhüllten Turm  der Sparrenburg sah und den in wirklich jeder Einzelheit geschilderten  Akt in der Tageszeitung nachlass. Anlaß ist das 125jährige der Kreishandwerkerschaft. Nicht auszudenken, was die tun, wenn sie 250 werden.

Zauberlicht über der Hünenburg

Die gegenwärtige Wetterlage macht Hünenburgzauber über Bielefeld

Dramatisch. Grandios. Zauberhaft. So mancher hält zur blauen Stunde auf der Queller Straße an und seine Digicam in das betörende Licht über den Hünenburg bei Bielefeld. Ja, der Teutoburger Wald kann auch optisch toll sein.

Sparrenburgfest

 

Ritter Bernfried mit Familie und Hund                       Bild:BI-Marketing

Das letzte Juli-Wochenende steht in Bielefeld traditionell im Zeichen des Mittelalters. Dann verwandelt sich das Gelände unterhalb der Jahrhunderte alten Sparrenburg in einen Schauplatz für Spielmannslust und Ritterturniere. Von Freitag, 27. Juli, bis Sonntag, 29. Juli, lassen rund 150 Gaukler, Handwerksleute und kühne Recken von Kramer, Zunft und Kurtzweyl auf Geheiß der Bielefeld Marketing GmbH das Zeitalter der Minnesänger und Vaganten wieder lebendig werden.

Mit ihrem 37 Meter hohen Turm und ihren dicken Mauern bietet die Sparrenburg die perfekte Kulisse für einen mittelalterlichen Markt. Seit Jahren ist das Sparrenburgfest der Veranstaltungshöhepunkt für Mittelalter-Fans aus der ganzen Region. Handwerks-vorführungen, Falknerei, Feuerzauber, Puppentheater, Met und deftige Speisen sowie ein mittelalterliches Musikprogramm mit Dudelsack, Schalmei und Drehleier machen das Spektakulum zu einem Erlebnis für Besucher jeden Alters.

Auf dem mittelalterlichen Markt können Besucher den Vertretern der Zünfte beim Schmieden, Seildrehen, Töpfern, Zinngießen oder bei der Holzbildhauerei zusehen und sich auch selbst in den Handwerken versuchen. Schwertkämpfer und Bogenschützen demonstrieren ihre Fertigkeiten in der Kampfkunst, während an anderer Stelle eindrucksvolle Vorführungen historischer Kanonen gezeigt werden.

Im Ritterlager kommt authentische Mittelalter-Atmosphäre auf und auch das Ritter-turnier sollten sich Besucher nicht entgehen lassen – ebenso wenig wie den Tanz der Marktleute, der bereits fest zur Tradition des Sparrenburgfestes gehört. Zur musikalischen Unterhaltung der Besucher spielen in diesem Jahr „Varius Coloribus“ und „Irregang“ auf, die mit meisterlichen Melodien und mitreißenden Liedern das Publikum in ihren Bann ziehen. Unterhaltung versprechen auch die Schmierenkomödianten von „Rokuskokus“, die auf dem Veranstaltungsgelände ihr Unwesen treiben. Wer abseits des Spektakels in das Bielefeld des Mittelalters abtauchen will, erfährt bei einer Führung durch die Kasematten und die Ausgrabungsstätten mehr über die Sparrenburg.

Der Wegzoll beträgt 5 Euro (ermäßigt 3 Euro). Kinder unter einem Schwertmaß von 1,20 Metern dürfen zollfrei passieren. Programm und Tickets gibt es in der Bielefelder Tourist-Information im Neuen Rathaus, Niederwall 23, Tel. (05 21) 51 69 99 oder online unter www.bielefeld.de/sparrenburgfest.

Öffnungszeiten Sparrenburgfest 2012
Freitag, 27. Juli 2012 13 bis 22 Uhr Samstag, 28. Juli 2012 11 bis 22 Uhr Sonntag, 29. Juli 2012 11 bis 21 Uhr

 

So muss Pizza!

Pizzen von Vesuvio

Variieren wir mal den Slogan eines sehr lauten, ehemals „sehr geizig geilen“ Elektronik- marktes ein wenig ab und widmen ihn einem italienischen Ristorante/Pizzeria.  Nach vielen internen Tests, Verkostungen und Anlieferungen der runden Teigdiskusse sind wir nämlich der Meinung, der eher stillere Antonio Napoletano vom „Vesuvio“ Steinhagener Kirchplatz 14 (leider noch ohne Homepage und E-Mail) habe den steilsten Daumen und die höchste Wertung verdient. Nirgends fand sich ein solch knuspriger Teig mit eben genau jener Menge an Käseauflage, die den Gaumen weder verklebt noch den Blick auf die sonstigen Zutaten verkäst.

Da kann uns das „geliebte“ Groupon mit „Rabatten ohne Ende“ (und Verlusten des Pizzaisti), der „Tagesdeal“ oder „Nur heute dann nie wieder so günstig“ ebenso fern bleiben, wie ein ofenfrisch bei Giaccomo Puccinis Opernmusik „Tosca“ aufbackender Tiefkühlteigling mit recht cleverem Marketing von Bielefelds Dr.Oetker. Dafür müssen wir uns dann aber auch nicht wie die Titelheldin von der römischen Engelsburg stürzen. Die Sparrenburg ist nur halb so romantisch.

Nachtansichten der Bielefelder Art

"11. Nachtansichten" vor Wahlplakaten. Bielefeld. Altes Rathaus

Auf eine gewisse Art waren die gestrigen „11. Bielefelder Nachtansichten. Museen, Kirchen und Galerien“ stiller, verträumter, nachdenklicher. Ob es an den allgegenwärtigen  Wahl- plakaten mit ihren skurilen Botschaften lag? Wir wissen es nicht, aber unseren Eindruck teilten viele. Das Epizentrum der 44 Orte im Stadtzentrum lag allerdings eindeutig auf dem historischen Alten Markt. Die Tübinger Lichtkünstler von „Leucht-Werk“ und „Illuminist“ setzten auf ein Gesamtkunstwerk. Also nicht einfach buntes Licht auf die Fassaden, sondern wechselnde Motive.

Alter Markt als Gesamtkunstwerk
... der Brunnen vor der Lampe-Bank
Mit einem Schlückchen aus "Wernings Weinstube" auf der Treppe des Theaters
In der Obernstraße. Crüwell-Haus mit ungewöhnlichen Lichtobjekten

Ansonsten war die Innenstadt übersichtlich leer. Den „Mann mit der Tüte“ sahen wir erstmals vor der freiwillig-unfreiwillig illuminierten Marktpassage, wo wir schon einmal des Nachts einen Engel im H & M-Negligé auf dem Balkon erspähten…

Marktpassage an der Bahnhofstrasse
Cinestar: Leer war es bis auf die Bowlingbahn und den "Mann mit der Tüte"

Was es mit dem „Mann mit der Tüte“ auf sich hatte? In der sammelte er die leeren Pfandflaschen aus den Papierkörben der Innenstadt, die angesichts dieses farbigen Ereignisses so seltsam farblos dalag:

Hopper hat die Farbe abgeschaltet

Bielefelder „Nachtansichten“ kommen

Nachtansichten in Bielefeld

Fans haben sich den Termin schon rot im Kalender angestrichen: Am kommenden Samstag, 28. April, öffnen die Bielefelder Museen, Kirchen, Galerien und weitere Kultur- einrichtungen von 18 bis 1 Uhr ihre Türen für ein ganz besonderes Kulturerlebnis. Bereits zum elften Mal lädt die Bielefeld Marketing GmbH zu den „Nachtansichten“ ein − einer „Begegnung der Bielefelder ART“. An 44 Kulturorten im gesamten Stadtgebiet erleben die Besucher ungewöhnliche Ausstellungen, spannende Musik- und Tanzperformances und inspirierende Dialoge mit Akteuren vor Ort.

Sie trainieren schon für Hermann

Immer am letzten Sonntag im April: Hermannslauf

Über 7000 Laufbegeisterte fiebern schon dem letzten Sonntag im April entgegen. Dann geht der Hermannslauf vom Hermannsdenkmal bei Detmold bis zur Bielefelder Sparrenburg über die läuferische Bühne. Dabei hat jener berühmte Hermann, der die Römer verlagte, eher weniger damit zu tun. Man schob es ihm gewissermaßen in die Sandalen. 1971 absolvierten ostwestfälisch-lippische Wintersportler vom Bielefelder TSVE 1890 e.V. einen ersten Lauf. Angesteckt hatte sie der berühmte „Vasa-Loppet“ (Wasa – Lauf) in Schweden. 90 Kilometer auf schmalen Ski von Sälen nach Mora in Dalarna. Über 50.000 Teilnehmer. Das könnte man auf unseren schmalen Mittelgebirgspfaden hier allerdings nicht bewältigen. So wurde aus dem Skilanglauf ein Run auf Turnschuhsohlen. Ob man sich noch anmelden kann, wissen wir nicht. Gehen würde es jedenfalls hier.

Tod eines Kodak

Noch unentwickelt: Kodak "Advantix". Ca. 10 Jahre alt

In einer ostwestfälischen Schublade liegen immer noch zwei Farbfilme „Kodak. Advantix. 200. 40exp“. Unentwickelt. Welche Motive aus der Region mögen da drauf sein? Generationen kannten die Marke, hatten sie doch mit und dank ihr das Fotografieren gelernt. Sie hielten die Kameras mit dem Kodak-Film auf Hermanns Standbild, Kaiser Wilhelm oberhalb Porta, Schloß Brake und Schloß Neuhaus. Auf Oma, Opa und die Enkel. Auf Sparrenburgfest und Schützenumzüge in Jöllenbeck. Jetzt ist Kodak pleite. Die digitale Fotografie hatte man schlicht und einfach verschlafen. Selbst wenn der Markenname nach einem Insolvenzverfahren erhalten bleiben sollte. Er wird  blass sein und die einstige Größe niemals wieder erreichen.

Das Oberzentrum verändert sein Gesicht

Das Oberzentrum Bielefeld verändert sein Gesicht. Hier der Adenauerplatz

Wohl auf keinem zentralen Platz des Oberzentrums Bielefeld sind die Veränderungen so deutlich abzulesen. Hier, wo sich für fast jeden Autofahrer, Strassenbahnfahrer oder andere Teilnehmer am Verkehr die großen Tangentialen wie Artur-Ladebeck-Strasse, Kreuzstrasse und Johannistal buchstäblich unter Bielefelds Wahrzeichen Sparrenburg treffen, wird gebaut, erneuert und modernisiert.

Das markante 360 Grad-Haus am Adenauerplatz

Essen, shoppen und „El Condor Pasa“ bis Mitternacht

Schatzrettung auf der Bahnhofstraße

Immer wenn das Oberzentrum zum Mitternachtshopping in Bielefeld ruft, hat man das Gefühl, halb OWL ströme in die Stadt unter der Sparrenburg.

Mitternachtshopping

Winnetou und seine Mannen im Federschmuck brachten Rhythmus vor den neu gestalteten Karstadt.

El Condor pasa

… von dem sich diese konzentriert staunende junge Hübsche im ebenfalls leicht renovierten Douglas an der Fingernagelfarbenbar nicht ablenken ließ….

Junge Hübsche bei Douglas

… vielleicht führte sie die neuen Nägel ja später noch im Kochareal der „Fünf“ an der 775 jahre alten Altstädter Nicolaikirche vor. Wo es vom „Schnabulierteller“ bis zu anderen Köstlichkeiten reichlich Auswahl der vier bekannten Köche der Stadt vom „Kreuzkrug„, „Sparrenburg„, „Brackweder Hof“ und „Wernings Hof“ gab. Auch wenn Karl-Hermann Austmann vom „Kreuzkrug“ immer mal wieder besorgt in den dunklen Himmel schaute….

Links: Karl-Hermann Austmann (Kreuzkrug)
Lecker
Was für die Ohren

Zwischen den fruchtigen Cocktails des „Vitaminchen“ und dem Fleischwarenstand von Damisch gabs in der Citypassage was Nettes auf die Ohren…

Mitternachtskleidung

…. und im Kaufhof hatten sie sich bereits optisch auf die Zeit nach Mitternacht vorbereitet.

Ein bekannter Blick auf Bielefeld

Bielefeld. Von der Sparrenburg her gesehen

Wer Besuch von auswärts hat, der auf seinem Weg von und nach Hannover oder Hamburg auf der Autobahn die Abfahrt nach Bielefeld nicht verpasst hat, der hat durchaus Chancen, die Stadt, die es angeblich „nicht gibt“ (Bielefeld-Verschwörung) zu finden. Wenn ihn dann noch Einheimische vollends überzeugen wollen, nehmen sie ihn mit auf den steilen Weg hoch oben auf die Sparrenburg. Dann eröffnet sich der Blick auf die größte Stadt von OWL. Mit 320.000 Einwohnern das Oberzentrum der Region und die aktuelle Nummer 18 der deutschen Großstädte.

Bielefeld „ist Dr. Oetker“



Bielefeld
, mit 320.000 Einwohnern größte Stadt von OWL und Oberzentrum, hat schon sehr lange ein gewisses Imageproblem: Man weiß einfach zu wenig von der Stadt. Jetzt hat OWL-Marketing durch das Bielefelder Marktforschungsinstitut TNS Emnid untersuchen lassen, was die Bielefelder denn überhaupt mit „Bielefeld persönlich“ verbinden.

War man bisher auch bei offiziellen Stellen im Rathaus der Meinung, „Bielefeld ist Sparrenburg und der Fußballclub Arminia Bielefeld“, sehen die Zahlen doch sehr viel anders aus. Von den 500 befragten Bielefeldern verbinden

70% Bielefeld mit dem Namen des Unternehmens Dr. Oetker
52% mit der Sparrenburg
34% mit dem Fußballclub Arminia Bielefeld

Auch die Region OWL kämpft mit Imageproblemen. Was wohl der Tatsache geschuldet ist, dass man bisher einfach zu wenig von ihr wußte. Wir sind angetreten, das zu ändern.

Oberzentrum Bielefeld

Adenauerplatz Bielefeld

Bielefeld ist mit 320.000 Einwohnern größte Stadt der Region und Oberzentrum. Hier der Adenauerplatz unterhalb der Sparrenburg, den alle Verkehrsströme queren. Nach dem Weltkrieg, in dem die Stadt sehr stark zerstört wurde, im meist seelenlosen 50er und 60-Jahrestil wieder aufgebaut, bietet sie aber doch neben den vielen innerstädtischen Parks und Grünzügen langsam wieder etwas fürs Auge. Es ist eine Stadt, die sich bei erster Annäherung etwas spröde gibt, dann aber durchaus gewinnt.


Blick in die Obernstraße

In der Altstadt – fast durchgängig Fußgängerzone – gibt es viel kleineren Einzelhandel und neben gemütlichen Cafés Koffeeshops und „was gegen den kleinen Hunger“. Auch diese Stadt hat „Magische Orte“, die es zu erkunden gilt. Am besten zu Fuß. Hier der Durchgang von der Obernstraße zum beliebten Klosterplatz, um den sich wie an einer Perlenschnur eine Reihe trendiger gastronomischer Stätten angesiedelt haben.

Noch einmal die beliebte Flaniermeile Obernstraße.