Quo Vadis deutsches Gesundheitssystem? Teil 2

Der Bielefelder Heilpraktiker Ralf Wigand über den „Nutzen“ von Therapien und Medikamenten.

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Living in OWL: Gibt es ihrer Meinung nach Beispiele für nutzlose Therapien und Medikamente?

Ralf Wigand: Eines der traurigsten Kapitel in der Medizin ist die Geschichte der Chemotherapie.

Vor mehr als 60 Jahren wurden die ersten Krebspatienten mit Senfgas, einem Kampfgas welches im ersten Weltkrieg zur Vernichtung des Gegners eingesetzt wurde, behandelt. Die behandelten Tumore wurden durch das aggressive Zellgift zum Teil etwas kleiner und die Onkologen feierten dieses als Durchbruch in der Krebstherapie. Das alle Patienten während der Therapie oder kurze Zeit später an Vergiftung verstarben, war halt ein nur ein kleiner Schönheitsfehler. Bis zum heutigen Tag ist eine Chance auf Heilung durch Chemotherapie nur bei Lymphdrüsenkrebs und Hodenkrebs nachgewiesen….

… Ein weiterer, aus meiner Sicht vertretbarer Einsatz der Chemotherapie ist der präoperative Einsatz, um zu große Tumore operabel zu machen. Für alle weiteren Einsatzgebiete der Chemotherapie gibt es nach meinem Wissensstand keinerlei seriöse Studien. Vielen operierten Patienten wird nach Entfernung des Tumors eine anschließende, wissenschaftlich zweifelhafte Chemotherapie empfohlen. Patienten, denen der Tumor vorher operativ zu 100% entfernt wurde, werden diese, nach Meinung der Kritiker überflüssige Chemo überleben. In der Statistik der Onkologie werden die Überlebenden dann als Erfolg der Chemotherapie registriert. Unter der Prämisse palliative, adjuvante (nicht heilende, aber ansonsten gibt es ja nichts) Therapie wird Chemo sogar bei Metastasierung als angeblich lebensverlängernde Therapie angeboten. Es sollte eigentlich jedem Onkologen bekannt sein, dass Chemo häufig Tumorwachstum und Metastasierung drastisch beschleunigt. Es stellt sich die Frage, warum bislang keine Studie Chemotherapie / Placebotherapie durchgeführt wurde. Stellen Sie sich doch einmal den Skandal vor, falls die Patienten der Placebogruppe länger und vor allem menschenwürdiger leben würden, als die der Chemogruppe!

Die 2004 veröffentlichten Daten des Krebsregisters Universitätsklinik München (Artikel Spiegel „Giftkur ohne Nutzen“) deckten die katastrophalen Ergebnisse der Chemotherapie auf. Keine Krankenkasse hat auf diese Erkenntnisse reagiert, alles läuft weiter. Also wird ohne Nachweis seriöser Studien unser Gesundheitssystem weiterhin mit Milliarden € belastet. Wir alle zahlen diese unnütze Geldverschwendung durch unsere Krankenkassenbeiträge.

Living in OWL: Im letzten Jahr geriet eine alternative Krebsklinik in den Fokus der Medien. Was war geschehen?

Ralf Wigand: In einem alternativen Krebszentrum an der holländischen Grenze sind krebskranke Patienten mit dem Wirkstoff 3-Brompyruvat behandelt worden. 3 Patienten sind kurze Zeit später verstorben. Die Schuldfrage des verantwortlichen Heilpraktikers wird nun gerichtlich geklärt. Dieser selbstverständlich bedauerliche Zwischenfall wurde von der Sensationspresse wochenlang medial ausgeschlachtet. Insgesamt wurde hierdurch ein naturheilkundliches Spießrutenlaufen eingeleitet. Alle seit Jahrzehnten bewährten und vor allem völlig unschädlichen Therapien wurden pauschal angezweifelt. Der Antrag auf extreme Beschneidung der naturheilkundlichen Möglichkeiten wurde allerdings im Bundestag einstimmig abgelehnt.

Wussten sie schon, dass in Deutschland jeden Tag ca. 300! Krebskranke, die zumeist ohne Chance auf Heilung therapiert wurden, an den Folgen der Chemotherapie versterben? Diese Fakten werden in den Medien nicht einmal erwähnt. Kein Patient wird mehr direkt am Krebs versterben, dafür gibt es Chemotherapie!

Living in OWL: Gibt es denn alternative Möglichkeiten?

Ralf Wigand: Über die zahlreichen Alternativen in der Krebsbehandlung wurde in meinen vergangenen Artikeln zur Genüge berichtet. (Anm.: die Artikel können auf dem Internetportal „Livinginowl“ nachgelesen werden. Einfach auf dem Portal in den Suchkasten „Wigand“ eingeben.) Da es das alleinige Wundermittel gegen Krebs nicht gibt, sollten betroffene Patienten einen Therapeuten mit profundem Wissen kontaktieren. Auch in der Naturheilkunde wird eine Menge Kuhmist verkauft. Krebs allein mit homöopathischen Globuli, Aprikosenkernen und Vitaminen behandeln, oder sogar heilen zu wollen, ist absurd. Meiner Meinung nach trifft aber die Patienten, die sich auf solch dubiose Dinge einlassen, immer eine Mitschuld.

Nach dem beliebten Motto „ Geiz ist geil“ erleben es die alternativen Praxen häufig, dass gerade bei wohlhabenden Patienten die Bereitschaft, eigenes Geld in Gesundheit und Überleben zu investieren, sehr gering ist.

Living in OWL: Also sollte ein Umdenken stattfinden?

Ralf Wigand: Würden Sie sich eine wirkungslose Chemotherapie für bis zu 200.000 € verkaufen lassen, die letzten Monate ihres Lebens mit menschenunwürdiger Lebensqualität verbringen und dann das Ganze aus eigener Tasche bezahlen? Eine Therapie, die kaum ein Onkologe bei sich oder seiner Familie zulassen würde!

Für die Probleme in unserem Gesundheitssystem sehe ich drei Hauptgründe. Viele kranke Menschen, unabhängig vom sozialen Status, möchten an erster Stelle eine kostenlose Therapie, bezahlt durch die Krankenkasse. An zweiter Stelle sehe ich eine bürgerliche Naivität, Kritiklosigkeit und Vergötterung gegenüber medizinischen Richtlinien. An dritter Stelle die oftmals nicht vorhandene Bereitschaft, schädliche Lebensgewohnheiten zu ändern und selbst etwas für die Gesundheit zu tun. Die erfolgreichste Therapie ist nach wie vor Prophylaxe. Warum erst warten bis das Kind in den Brunnen gefallen ist?

Ein weiteres Problem in unserem Gesundheitssystem ist eine noch nie dagewesene Flut an chronischen Erkrankungen. Laut einer Forsa Umfrage sind in der BRD 37 % aller Bürger chronisch krank. Umgerechnet sind also über 30 Millionen Bürger betroffen. Meiner Meinung nach werden die häufigsten Erkrankungen chronisch, weil sie nur symptomatisch mit chemischen Pharmaka behandelt werden. Die kausalen Zusammenhänge von Krankheiten, an erster Stelle die mitochondrialen (Mitochondrien sind die Energiezentralen in jeder Körperzelle) Dysfunktionen werden in einem Medizinstudium selten, oder eher gar nicht vermittelt. Vieles was eine Erkrankung mit freundlicher Unterstützung der Pharmaindustrie chronisch macht, ist seriöse Schulmedizin. Alles was ohne Nebenwirkungen gesund macht, ist medizinischer Humbug und wird allenfalls großzügig belächelt.

Living in OWL:Nennen sie doch bitte ein paar Beispiele.

Ralf Wigand: Allergien, Asthma, Rheuma, Neurodermitis, Bluthochdruck, Osteoporose, Altersdiabetes, Depressionen, Parkinson, Demenz, Darmerkrankungen, Migräne, Schlafstörungen, ständige Müdigkeit, Adernverkalkung, Immunschwächen, Schilddrüsenerkrankungen und einiges mehr sind meiner Meinung nach häufig keine echten Krankheiten, sondern nur Symptome. Ich interpretiere diese Symptome als Warnsignale des Körpers. Ignoriert man diese Hilferufe und unterdrückt sie dauerhaft nur allein mit chemischen Medikamenten, werden die Probleme chronisch. Durch Mithilfe ausführlicher Anamnese, logischer Labordiagnostik und anschließender Ursachentherapie lassen sich diese Erkrankungen häufig heilen, oder zumindest positiv beeinflussen.

Lassen Sie mich diesen Beitrag mit den Worten des antiken, römischen Schriftstellers Gaius Sallustius Crispus beenden „ Suaequisque fortunae faber est“ – Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied.

 

Wenn Sie Teil 1 dieses Artikels bisher nicht gelesen haben, können Sie das unter diesem Link tun.

 

Foto: Florian Freimuth www.FotoFreimuth.deNaturheilpraxis Ralf J. Wigand
Vilsendorfer Straße 4
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Telefon 05206-4484
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Quo Vadis deutsches Gesundheitssystem ?

Schulmedizin versus Naturheilkunde. Der Bielefelder Heilpraktiker Ralf Wigand über den „Nutzen“ von Therapien und Medikamenten.

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Living in OWL: Wie schätzen Sie momentan unser Gesundheitssystem ein?

Ralf Wigand: Im großen Ganzen betrachtet sehe ich das deutsche System im akuten Krankheitsfall und im Notfallbereich als vorbildlich. Kritischer sehe ich den stetigen Anstieg der chronischen und neuartigen Erkrankungen. Unsere Krankenkassen machen ihrem Namen alle Ehre, setzen den Focus auf Krankheit und nicht auf Gesundheit.

Living in OWL: Gibt es hierfür aus ihrer Sicht plausible Erklärungen?

Ralf Wigand: Diese Frage lässt sich natürlich nicht ausgiebig in wenigen Sätzen beantworten. Interpretieren wir doch zu allererst einmal den Begriff „Schulmedizin“. Eigentlich sollte man meinen, dass der Begriff „Schulmedizin“ gleichzusetzen ist mit logischer, anerkannter, ethischer, bewährter, lindernder oder sogar heilender, in seriösen Studien nachgewiesener und vor allem für den Patienten unschädlichen Therapie. Leider wird der Begriff „Schulmedizin“ meiner Meinung nach häufig missbraucht. Unter Mithilfe der medizinischen Leitlinien (diese Leitlinien geben unter freundlicher Mithilfe der Pharmaindustrie alle Behandlungswege der zugelassenen Medikamente an) wird sowohl den Therapeuten als auch den Patienten suggeriert, dass die angewandten Methoden und Medikamente hilfreich und wissenschaftlich fundiert sind. Man sollte sich von dem Glauben lösen, dass die Pharmaindustrie eifrig und zum Wohle der Menschheit forscht und arbeitet. Mit gefälschten und geschönten Studien werden ständig neue chemische Medikamente zugelassen, aufgetretene zum Teil schwerste Nebenwirkungen werden verheimlicht. Ist ein Medikament einmal behördlich zugelassen, gilt es als schulmedizinisch anerkannt.

Living in OWL: Also erstatten die Krankenkassen alle zugelassenen Medikamente ohne Wirkungen und Nebenwirkungen zu hinterfragen!

Ralf Wigand: Alle zugelassene Methoden und Medikamente werden ohne Kritik und Hinterfragung der zum Teil utopischen Kosten bereitwillig übernommen. Krankenkassen sind halt keine Wirtschaftsunternehmen. Steigende Ausgaben werden einfach durch Erhöhung der Versicherten-Beiträge kompensiert. Ein aktueller Bericht in den Tageszeitungen deckt auf, dass nach Einschätzung der Krankenkassen von aktuell 129 neu zugelassenen Medikamenten nur ca. 50 Medikamente überhaupt einen Nutzen haben. Die Krankenkassen werden wohl endlich erkannt haben, dass irgendwann die Belastungsgrenze für Beitragserhöhungen erreicht ist. Aber diese aktuelle Erkenntnis der Krankenkasse ist ja nur die Spitze vom Eisberg. Bis auf wenige Ausnahmen werden durch die schulmedizinisch anerkannten Methoden und Medikamente gesundheitliche Probleme nur symptomatisch therapiert und dadurch chronisch. Ein chronisch kranker Patient ist halt für die Pharmaindustrie und deren Helfer ein vorbildlicher Patient. Ich kann an dieser Stelle nur gebetsmühlenartig wiederholen:

Nur chemische Medikamente lassen sich patentieren und mit Milliardengewinnen vermarkten.

Vieles was nachweislich chronisch krank macht, rein symptomatisch wirkt und zum Teil schwere und sogar tödliche Nebenwirkungen hat, ist seriöse Schulmedizin, alles was ohne oder zumindest mit geringer Nebenwirkung gesund macht, ist aus der Sicht der Schulmedizin unbewiesener Schnickschnack. In der Naturheilkunde zählen weder nachweisliche Heilung oder zumindest signifikante Verbesserungen als Beweis einer Wirksamkeit. Die Schulmedizin fordert für alternative, naturheilkundlich Therapien Beweise, die sie selbst bei vielen eigenen Therapien nicht erbringen musste. Die Leser, die die Meinung vertreten, wir Bürger würden durch die Politik vor medizinischer, krimineller Vetternwirtschaft geschützt, sollten sich im Internet ein Interview mit unserem ehemaligen Gesundheitsminister Horst Seehofer herunterladen. Einfach im Google „die Politik im Würgegriff der Pharmaindustrie“ eingeben. In diesem Interview bestätigt Horst Seehofer die Machtlosigkeit der Politik gegen die kriminellen Machenschaften der Pharmaindustrie und deren eifrigen Helfern.

Living in OWL: Gibt es ihrer Meinung nach Beispiele für nutzlose Therapien und Medikamente?

Ralf Wigand: Eines der traurigsten Kapitel in der Medizin ist die Geschichte der Chemotherapie.

Vor mehr als 60 Jahren wurden die ersten Krebspatienten mit Senfgas, einem Kampfgas welches im ersten Weltkrieg zur Vernichtung des Gegners eingesetzt wurde, behandelt. Die behandelten Tumore wurden durch das aggressive Zellgift zum Teil etwas kleiner und die Onkologen feierten dieses als Durchbruch in der Krebstherapie. Das alle Patienten während der Therapie oder kurze Zeit später an Vergiftung verstarben, war halt ein nur ein kleiner Schönheitsfehler. Bis zum heutigen Tag ist eine Chance auf Heilung durch Chemotherapie nur bei Lymphdrüsenkrebs und Hodenkrebs nachgewiesen….

Lesen Sie auch Teil 2.

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Ralf Wigand: Krebs – die cleveren Israelis

In Deutschland erkranken nach Angaben des statistischen Bundesamtes jährlich rund 500.000 Menschen neu an Krebs, etwa 222.000 Menschen sterben an den Krankheitsfolgen. Krebs ist damit die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. 51 % aller Männer und 43 % aller Frauen müssen hierzulande damit rechnen, im Laufe ihres Lebens an einem bösartigen Tumor zu erkranken. Pro 100.000 Einwohner ergeben sich somit 273 Krebstote pro Jahr. Die Sterberate in Israel liegt mit 152 Krebstoten pro 100.000 Einwohner deutlich niedriger.

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Living in OWL: Kann man sich diese Differenz erklären?

Ralf Wigand:  Die jüdischen Einwohner Israels lehnen allgemein eine Krebsbehandlung durch Chemotherapie ab. In Israel umfasst eine Krebstherapie eine Entgiftung des Körpers, eine Harmonisierung von Geist und Seele und eine Umstellung auf gesunde Ernährung.

In Deutschland werden zudem diejenigen, die an den Folgen der chemotherapeutischen Behandlung versterben, als Herz-Kreislauf-Tote und nicht als Krebstote in das Sterberegister aufgenommen. Geht man von jährlich 100.000 Bürgern aus, die als Folge von Chemotherapie versterben, liegt die Differenz zu Israels Sterbestatistik weitaus höher.

Living in OWL: Wenn man im Internet die „Erfolge“ der Chemotherapie recherchiert, stellt sich die Frage, warum bei derart desolaten Ergebnissen unsere Gesetzgebung nicht reagiert.

Ralf Wigand: Jeder kann sich im Internet über die „Erfolge“ der Chemotherapie informieren. Mit Suchbegriffen wie „Giftkur ohne Nutzen“ oder „das Geschäft mit der Chemotherapie“ wird man schnell fündig. Unser ehemaliger Gesundheitsminister Horst Seehofer antwortete in einem Interview auf die Frage nach kriminellen Machenschaften der Pharma-Industrie wortwörtlich:

Die Pharma-Industrie ist zu mächtig, wir Politiker sind machtlos“. Das Interview kann man sich unter „Die Politik im Würgegriff der Pharma-Industrie“ im Internet anschauen. Seit dem Contergan-Skandal von 1962 wurde die Pharmaindustrie verpflichtet, eigene Medikamenten-Studien durchzuführen. Als Gegenleistung der Politik dürfen die Pharmafirmen selbst utopische Summen für ihre Medikamente verlangen. Ich denke, mit dieser politischen Regelung hat man den Bock zum Gärtner gemacht. Allein in den Jahren 2009-2012 sind einige führenden Pharma-Unternehmen wegen krimineller Machenschaften, Schmiergeldzahlungen und gefälschter Studien zu insgesamt 11 Milliarden Dollar Strafe verurteilt worden. Aber selbst derart gigantische Strafzahlungen werden aus der „Porto-Kasse“ beglichen.

Living in OWL: Wie hoch liegen die Kosten für die Chemotherapie?

Ralf Wigand: Da die Preise der Chemotherapeutika von der Pharma-Industrie bestimmt werden, dreht sich die Kostenspirale ständig nach oben. Mit einem Chemo-Krebspatienten lassen sich bis zu 200.000 Euro erwirtschaften. Den riesigen Rendite-Kuchen teilen sich die Pharma-Industrie, die vertraglichen Liefer-Apotheken und die Onkologie. Bis zum heutigen Tag gibt es bei Organtumoren und Metastasierung keinerlei seriöse Studien über die angeblich lebensverlängernde Wirkung der Chemotherapie. In einer aktuellen Studie des Fred Hutchinson Krebsforschungszentrum wurde festgestellt, dass durch Chemotherapie die gesunden Körperzellen ein Eiweiß (WNT16B) produzieren, welches Tumorwachstum und Metastasierung fördert.

Alte Chemo-Kombinationen werden mit neuen verglichen. Liegt die statistische Überlebenszeit der neuen Chemo-Kombination drei Wochen über die der alten Kombination, wird die neue Variante unter tosendem Applaus der medizinischen Leitlinien zugelassen. Es sollte uns schon nachdenklich machen, dass laut einer durchgeführten schriftlichen Umfrage 90% aller befragten Ärzte bei sich und der eigenen Familie (ausgenommen lymphatische Leukämie und Hodenkrebs) keine Chemo-Therapie anwenden würden. Zum Glück wachen immer mehr Bürger auf und blicken hinter die Kulissen unseres „Gesundheitssystems“. Alternative Behandlungsverfahren erleben derzeit berechtigterweise eine ungeahnte Konjunktur.

Living in OWL: Welche alternativen Behandlungsverfahren bei Krebs gibt es?

Ralf Wigand: Viele dieser alternativen Möglichkeiten sind bei Living in OWL veröffentlicht worden  („Krebs – Giftkur ohne Nutzen“, „B17 – die Waffe der Natur gegen Krebs, Teil 1 und Teil 2“ und „Cellsymbiosistherapie“). Im naturheilkundlichem Kampf gegen den Krebs rückt neben den bewährten Therapien wie Entgiftung, Ernährungsoptimierung, Vitamin B17, Cellsymbiosistherapie und Mitoenergy eine relativ neue Therapie in den Fokus: die Immuntherapie mit GcMAF. Ein starkes Immunsystem ist die Voraussetzung für eine Krebsheilung. Durch den Wirkstoff GcMAF (steht für Gc Makrophagen aktivierender Faktor) werden spezielle, körpereigene Killerzellen aktiviert, die Krebszellen gezielt eliminieren. Die GcMAF Therapie gilt laut dem renommierten Science-Magazin als der Wissenschafts-Durchbruch 2013. 2015 bekamen die beiden GcMAF-Forscher James P. Allison und Carl H. Jones den international angesehenen Paul Ehrlich und Ludwig Darmstaedter Preis. Allerdings handelt es sich bei dem GcMAF um einen biologischen Wirkstoff. Biologische Substanzen lassen sich nicht patentieren und können somit auch nicht mit Milliarden-Gewinnen veräußert werden. Nachdem die Behandlungserfolge mit dem Mittel GcMAF weltweit für Aufsehen gesorgt haben, wurde es zumindest in Amerika verboten und unterdrückt. Im Mai 2015 sollen in den USA 14 GcMAF-Forscher gestorben oder verschwunden sein. Nachzulesen ist diese Information unter „GcMAF und die 14 toten Ärzte“.

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Ralf Wigand: Vitamin B17 – Die Waffe der Natur gegen Krebs, Teil 2

Living in OWL: Wenn man im Internet die „Erfolge der Chemotherapie“ recherchiert, werden die desolaten Ergebnisse bestätigt. Wieso lassen sich so viele Patienten chemotherapeutisch behandeln?

Aprikosenkerne

Ralf Wigand: Ich denke sie Schocksituation der Betroffenen wird oftmals schamlos ausgenutzt. Mit schwammigen Aussagen, wie „wir können Ihnen helfen“ oder „Chemotherapie ist Ihre einzige Chance“ wird um den heißen Brei herumgeredet. Bei chemoskeptischen Patienten wird die Therapie dann mit Phrasen wie „Sie dürfen an einer neuen Studie teilnehmen“ oder „da gibt es was ganz Neues aus Amerika“ schmackhaft gemacht. Die Krönung der Geschmacklosigkeit einem meiner Patienten gegenüber war die Aussage eines Onkologen: „Wir müssen sofort anfangen, nächste Woche ist kein Bett mehr frei“. Hochinteressant ist, dass kaum ein Arzt bei sich oder seiner Familie eine Chemotherapie zulassen würde. Richtigerweise sei aber erwähnt, dass es bei Hodenkrebs und primärem Lymphdrüsenkrebs zufrieden stellende Erfolgsquoten gibt. Bei diesen Krebsvarianten ist eine chemotherapeutische Behandlung vertretbar, allerdings sollte diese mit biologischen Maßnahmen unterstützt werden.

Living in OWL: Sie haben in der Vergangenheit unsere Leser in Ihrem Artikel über die „Cellsymbiosistherapie nach Dr. Heinreich Kremer“ informiert, können Sie die wichtigsten Details noch mal zusammenfassen?

Ralf Wigand: Dr. Heinrich Kremer ist ein Arzt und Wissenschaftler welcher in seiner Wahlheimat Barcelona seit nunmehr 25 Jahren das Thema Krebs und chronische Erkrankungen erforscht. Mein Freund und Kollege, Heilpraktiker Ralf Meyer aus Pirmasens, konnte Dr. Kremer vor 12 Jahren dafür begeistern, sein unfassbar komplexes Wissen in mittlerweile unzähligen Seminaren und Fachfortbildungen an Ärzte und Heilpraktiker weiter zu geben. Ich selbst bin als Gründungsmitglied der Cellsymbiosistherapie seit 12 Jahren als Referent und im wissenschaftlichen Beirat tätig.

Living in OWL: Was bedeutet Cellsymbiosistherapie?

Ralf Wigand: Durch die neuesten medizinischen Erkenntnisse ist es mehr als überfällig, dass ein Paradigmawechsel (Änderung der alten Lehrmeinung) stattfinden sollte. Die veraltete Lehrmeinung, chronische Erkrankungen und Krebs würden durch Veränderungen im Zellkern stattfinden, gilt seit 2007 als überholt. Trotzdem steht die Schulmedizin immer noch auf aggressive Zellkernzerstörende Therapien wie Chemo und Bestrahlung. Die Cellsymbiosistherapie versucht die mitochondrialen Fehlfunktionen auszugleichen. Mitochondrien sind winzig kleine Zellorganellen, die bei einem gesunden Menschen in jeder Körperzelle (Ausnahme die roten Blutkörperchen) tausendfach vorhanden sind. Diese Mitochondrien produzieren unter anderem mit Hilfe von molekularem Sauerstoff den Energiebotenstoff Adenosintriphosphat (ATP). Durch diesen Energiebotenstoff kann jede Zelle ein elektromagnetisches Feld aufbauen und über Lichtquanten (Mini-Blitze) mit anderen Zellen kommunizieren. Krebszellen haben diese Art der Energiegewinnung verloren. Sie produzieren ihre Energie ohne Sauerstoff über Zuckergärung und sich nicht mehr in der Lage, mit Nachbarzellen zu kommunizieren. Es kommt zu einem unkontrollierten, zerstörerischen Wachstum. Cellsymbiosistherapeuten versuchen durch die hochdosierte Gabe von oralen, biologischen Wirkstoffen und Vitalstoffinfusionen die Anzahl und Qualität der Mitochondrien in den Krebszellen zu erhöhen und die Krebszellen auf „Normalfunktion“ umzuschalten. Wichtig ist zu erwähnen, dass nur Substanzen verwendet werden, deren positive Wirkung in Studien nachgewiesen wurde. Interessierte Leser können sich einen vertiefenden, hochinteressanten Video-Film über dieses Thema ansehen. Einfach „Cellsymbiosisvideo“ in die Suchmaschine eingeben.

Living in OWL: Welche Rolle spielt das neu entwickelte Gerät „MitoEnergie“ in der Krebstherapie?

Ralf Wigand: Zusammen mit einer Firma für Medizin-Geräte aus Enger haben wir ein System aus der Hochfrequenztherapie weiter entwickelt. Die beeindruckenden Resultate bei der Behandlung von Polyneuropathien, Rheuma, Parkinson, und anderen chronischen Erkrankungen brachten mich auf die Idee, das innovative neue Gerät auch in der Krebstherapie einzusetzen. Ich denke, das Zusammenspiel von den MitoEnergie, Vitamin B17 und Vitalstoffen, verbessert die Einschleusung der zeitgleich durchgeführten Infusionen. Mittlerweile therapieren zu Zeit in Deutschland ca. 30 Ärzte und Heilpraktiker mit dem MitoEnergie-Konzept. In Kürze lassen wir an der Uni-Klinik Magdeburg laborkontrollierte Studien durchführen, um einen Wirkungsnachweis der Geräte zu objektivieren.

Bitte lesen Sie auch Teil 1 dieses Interviews.

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Ralf Wigand: Vitamin B17 – Die Waffe der Natur gegen Krebs

Auf der Suche nach einem Krebsheilmittel stießen die amerikanischen Krebsforscher in den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts auf Länder im ostasiatischen Raum, in deren Historie keinerlei Krebserkrankungen nachgewiesen und bekannt geworden waren. Bei genauerer Analyse derer Gewohnheiten stellte sich heraus, dass die Bewohner dieser Länder traditionell regelmäßig bittere Mandelkerne verzehren. Diese Mandelkerne befinden sich im Zentrum der Aprikosensteine.

Aprikosenkerne

Der vor Krebs schützende Anteil dieser bitteren Mandelkerne wurde Vitamin B17 genannt und unter der Bezeichnung Laetrile und Amygdalin bekannt. Die Behandlung der ersten krebsbetroffenen Patienten brachte derart phänomenale Erfolge, dass der damalige Gouverneur Ronald Reagan euphorisch in den Medien veröffentlichte: „wir Amerikaner haben DAS Mittel gegen Krebs entdeckt“. Eine Woche später war dieser geniale Naturstoff landesweit verboten und die Behandlung unter Strafe gestellt!

Living in OWL: Was war passiert?

Ralf Wigand: Die allmächtige Pharmaindustrie hatte schnell erkannt, dass es sich bei der Entdeckung des Vitamin B17 um einen Naturstoff handelt, den man weder chemisch nachbauen, noch im Gegensatz zu den chemischen Giftstoffen patentieren lassen kann. An dieser Stelle sei noch einmal bemerkt: alle biologischen Naturstoffe lassen sich nicht patentieren und mit Milliarden Gewinnen vermarkten!

Living in OWL:  Wie wirkt denn das Vitamin B17!

Ralf Wigand: Vitamin B17 besteht aus einem Molekül Hydrogencyanid (Blausäure) und Benzaldehyd (ein natürliches Schmerzmittel) sowie zwei Molekülen Glucose (Traubenzucker). Diese Kombination ist stabil, chemisch inaktiv und ungiftig. Diese Verbindung kann nur durch das körpereigene Enzym Betaglukosidase geknackt und aktiviert werden. Dieses Enzym ist zwar im ganzen Körper vorhanden, aber an Stellen, an denen sich Krebszellen gebildet haben, bis zu 3.000fach vorhanden. Beta Glukosidase spaltet das inaktive B17 daher nur an krebsbefallenen Stellen. Dank dieser selektiven Giftigkeit des Blausäuremoleküls findet die Krebszelle ihren chemischen Tod. Ein weiteres körpereigenes Enzym, die Rhodanese, übernimmt hierbei eine Kontrollfunktion. Die Rhodanese ist im ganzen Körper, nicht aber an krebsbefallenen Stellen anzutreffen. Sollten also Blausäuremoleküle in den Körper gelangen, würden diese sofort neutralisiert und ungiftig gemacht werden.

Living in OWL:  Wieso ist die Therapie gerade in Deutschland erlaubt?

Ralf Wigand: Ein Apotheker aus Hannover, der seit vielen Jahren in seinem Sterillabor die segensreiche Therapie als Infusionslösung produziert, hat nach etlichen demoralisierenden Gerichtsprozessen gegen die Pharma-Chemo-Lobby am 31.05.2007 vor dem Oberverwaltungsgericht Hannover das Urteil erhalten, weiterhin Vitamin B17 produzieren zu dürfen. Die verantwortliche Richterin hat die Gegner der Vitamin B17-Therapie dazu verklagt, Beweise für die angebliche Giftigkeit des Vitamins vorzulegen. Da bis zum heutigen Tage weltweit kein Patient durch die Therapie zu Schaden gekommen ist, konnten die Beweise natürlich nicht vorgebracht werden.

Living in OWL:  Gibt es Studien über die Wirksamkeit von Vitamin B17?

Ralf Wigand: Kein Pharmaunternehmen wird auf eigene Kosten eine millionenschwere Doppelblindstudie (50% der Patienten bekommen ein Placebo-Scheinmedikament und auch der behandelnde Therapeut wird nicht informiert) anfertigen lassen. Wie schon erwähnt, biologische Therapien sind nicht patentierbar. Allerdings ist kürzlich in einer Pilotstudie an der Goethe-Universitäts-Klinik Frankfurt der Nachweis erbracht worden, dass das Vitamin B17 das Wachstum isolierter Tumorzellen (im Reagenzglas) deutlich zu hemmen vermag.

Living in OWL: Was ist denn der Unterschied zwischen den bitteren Mandelkernen und der Infusionstherapie?

Ralf Wigand: Der Verzehr von bitteren Mandelkernen ist eher in der Prophylaxe von Krebs zu sehen. Ein schon bestehender Krebs alleine durch ein paar Mandelkerne täglich besiegen zu können, ist völlig unrealistisch. Eine therapeutische Infusionsdosis bei einer einzigen Krebsbehandlung entspricht dem Extrakt von ca. 15.000 bitteren Mandelkernen.

Living in OWL: Wie sehen Sie die Erfolge in der Infusionstherapie?

Ralf Wigand: Das Heilmittelwerbegesetz untersagt, Patientenerfolge zu veröffentlichen. Allerdings kann ich aus der jahrelangen Therapie-Erfahrung berichten, dass die behandelten Patienten eine zumindest signifikant verlängerte Überlebenszeit bei guter Lebensqualität und Schmerzreduktion oder sogar Schmerzfreiheit erlangten. Ein nicht zu unterschätzender Aspekt ist das Gefühl für den Patienten, aktiv und ohne Nebenwirkungen seine Krebserkrankung zu bekämpfen.

Abschließend sei noch erwähnt, dass die Vitamin-B17-Therapie nur ein Faktor in der Behandlung von Krebs ist. In meiner Praxis kombiniere ich B 17 mit der Cellsymbiosistherapie nach Dr.Heinrich Kremer und dem neuartigem Frequenzgerät Mito-Energie.

Lesen Sie auch Teil 2 des Interviews.

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Ralf Wigand: Cholesterin – das Böse hat einen Namen

Wohl über keine körpereigene Substanz wird in den Medien so häufig und intensiv berichtet wie über das Cholesterin. Für die einen ist es das personifizierte Böse, für die anderen ist diese Ansicht der größte pharmagesteuerte Medikamentenbetrug in der Geschichte der Medizin. Fakt ist, dass es weltweit keine unabhängige Studie gibt, die belegt, dass eine Cholesterinerhöhung für den Menschen schädlich ist. (Quelle: Wikipedia – Cholesterin)

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Living in OWL: Wie kommen Sie zu dieser Erkenntnis?

Ralf Wigand: Vor nunmehr 10 Jahren bin auf das Buch „Die Cholesterin–Lüge“ von Prof. Dr. med. Walter Hartenbach gestoßen. Meine damals zuerst kritische Haltung wurde durch die logische und nachvollziehbare Argumentation des Autors sehr schnell ins Gegenteil umgewandelt. Prof. Hartenbach bezeichnet die Cholesterin-Hetze als milliardenschweren Schwindel der Pharma- und Margarineindustrie. Alle Studien über die Gefahr eines erhöhten Cholesterinspiegels seien industriell gesponsert und von Kliniken und den verantwortlichen Medizinern bewusst gefälscht. Für die jetzigen Leser, die die „Papier ist geduldig“ Meinung vertreten sei gesagt, dass Prof. Hartenbach in seinem Buch die korrupten Kliniken und Mediziner beim Namen nennt! Und bis zum heutigen Tag noch keinerlei juristische Reaktionen erhalten hat.

Living in OWL: Diese Informationen sind irgendwie erdrückend und schwer zu verdauen!?

Ralf Wigand: Allein in der BRD werden jährlich durch cholesterinsenkende Statine ca. 2,5 Milliarden Euro umgesetzt. 300 Millionen Euro gibt die Pharmaindustrie jährlich für „Überzeugungsgeschenke“, gesponserte Fachfortbildungen und Reisen aus.

Living in OWL: Wofür benötigt der Körper überhaupt dieses Fett?

Ralf Wigand: Cholesterin ist kein Fett, sondern ein Lipoprotein, eine Eiweiß-Fett-Verbindung. Die Leber produziert diese für den Menschen unglaublich wichtige Substanz in der jeweils gebrauchten Menge. In der Medizin wird dieses als LDL – Low Density Lipoprotein bezeichnet. Es fließt über den Blutkreislauf zu den Billiarden Zellen und wird dort zu lebensnotwendigen Stoffen umgebaut. Das verbrauchte LDL fließt dann als HDL – High Density Lipoprotein wieder zurück zur Leber und wird dort wieder zu LDL „recycelt“. Logischer Weise ist das verbrauchte HDL Cholesterin kleiner als der Ausgangsbaustoff LDL. Dieses dann als gutes und schlechtes Cholesterin zu bezeichnen, beschreibt Prof. Hartenbach in seinem Buch als wissenschaftlichen Schwachsinn. Cholesterin ist eine lebenswichtige Hormonvorstufe und vor allem ein elementarer Bestandteil der Zellmembranen. Der menschliche Körper enthält ca. 140 g Cholesterin, davon befinden sich ca. 30 % im Gehirn und Nervenzellen. Diese erklärt warum Menschen mit einem hohen Cholesterinspiegel sehr selten an Alzheimer und Demenz erkranken. Aus dem LDL Cholesterin werden lebensnotwendige Hormone wie z. B. Testosteron, Östrogene, Cortisol, das den Mineralhaushalt regulierende Hormon Aldosteron sowie das für viele Stoffwechselfunktionen, mit Hilfe des Sonnenlichts hergestellte wichtige Vitamin D3 synthetisiert. Nur wenigen Medizinern ist bekannt, dass Cholesterinsenker die körpereigene Produktion das für die Zellenergie notwendige Ubichinon – Q 10 verhindert. Gerade das Herz und die Skelettmuskulatur werden durch das Fehlen dieses wichtigen Energiestoffes dauerhaft geschädigt. In der Schwangerschaft sind Cholesterinsenker absolut kontraindiziert weil am ungeborenen Kind Conterganähnliche Missbildungen auftreten können.

Living in OWL: Gibt es weitere Nebenwirkungen?

Ralf Wigand: Die Liste der Nebenwirkungen ist so lang, dass ich nur die häufigsten nenne: erhöhtes Krebsrisiko, Demenz, Depressionen, Aggressivität, Impotenz, Erschöpfung, Osteoporose, Herzprobleme, Herztod, Schlafstörungen, Albträume, Polyneuropathie …

Living in OWL: Wie sollten Ihrer Ansicht nach Patienten mit einem erhöhten Cholesterinspiegel umgehen?

Ralf Wigand: Diese Frage kann ich sehr kurz beantworten – sich freuen, da es keinen gesunden alten Menschen mit einem niedrigen Cholesterinspiegel gibt.

In der nächsten Ausgabe sprechen wir mit dem Heilpraktiker Ralf Wigand über die wahren Ursachen der Arteriosklerose – Adernverkalkung.

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Ralf Wigand: Demenz – das vermeidbare Schicksal

Immer mehr Menschen in der BRD werden dement. In naher Zukunft wird erwartet, dass jeder dritte Mann und jede zweite Frau im Alter an Demenz erkrankt. (Quelle: Zentrum für Sozialpolitik der Universität Bremen)

 Demenz Ralf Wigand Living in OWL

Living in OWL: Erklären Sie doch bitte den Unterschied zwischen Demenz und Alzheimer!?

Ralf Wigand: Demenz ist der Oberbegriff der Erkrankungsbilder, die mit einem Verlust der geistigen Funktion wie Denken, Erinnern, Orientierung und logischem Verknüpfen von Denkinhalten. Bei ausgeprägter Symptomatik können alltägliche Aktivitäten nicht mehr eigenständig ohne fremde Hilfe durchgeführt werden. Die häufigste Form der Demenz ist mit 60% die Alzheimer Demenz. Bei diesem Krankheitsbild entstehen nicht mehr lösliche Eiweißklumpen, so genannte Amyloide Plaques, die sukzessive das Gehirn zerstören. Die Alzheimer Demenz ist nach ihrem Entdecker, dem deutschen Nervenarzt Alois Alzheimer benannt. Bei dieser Variante gehen durch eine Störung des Glutamat-Gleichgewichts im Gehirn massiv Nervenzellen zugrunde. Dabei schwindet das Gedächtnis, irgendwann bricht die geistige Leistungsfähigkeit zusammen bis der Betroffene gänzlich in seiner eigenen Welt lebt. Die zweithäufigste Form der Demenz ist die vaskuläre Demenz (vaskulär bedeutet die Blutgefäße betreffend). Dabei werden die Abbauprozesse im Gehirn durch krankhafte Verengung der Gehirnarterien ausgelöst. Folge dieser ausgeprägten Durchblutungsstörungen sind mehrere kleine Schlaganfälle, die das Hirngewebe allmählich zerstören. Etwa 15% aller Schlaganfallpatienten entwickeln im Laufe der Zeit eine vaskuläre Demenz, Männer doppelt so häufig wie Frauen. Aber nicht selten entstehen demenzartige Probleme als Folge eines desolaten Stoffwechsels und Nebenwirkungen von Medikamenten, ohne dass die Betroffenen oder deren Angehörigen diese in Betracht ziehen.

LiO: Also ist die gestellte Diagnose Demenz nicht immer richtig?

Ralf Wigand: Für den behandelnden Therapeuten ist die Diagnose Demenz in nicht wenigen Fällen eine bequeme Alibi-Diagnose. Aufgrund Mangel an Zeit, fachlicher Inkompetenz an medizinischen Zusammenhängen und allgemeinem Desinteresse werden die Betroffenen einem vermeidbaren Schicksal überlassen. Sie bekommen nutzlose und teure Medikamente mit denen es ihnen im Laufe der Zeit immer schlechter geht. Ich denke in 20 – 30 % der Fälle ist die Diagnose Demenz falsch!

LiO: Welche Auslöser sind denn für diese „Pseudodemenz“ verantwortlich?

Ralf Wigand: Ich denke der häufigste Auslöser der Problematik ist in dem desolaten Ess- und Trinkverhalten von älteren Menschen zu sehen. Da im Alter das Durstgefühl nachlässt und oftmals die Bequemlichkeit der Vernunft weicht, wird in vielen Fällen einfach zu wenig Flüssigkeit konsumiert. Um ausreichend zu funktionieren, braucht jedes Gehirn egal ob jung oder alt, ein flüssiges Millieú. Ein weiterer Faktor ist der unglaublich hohe Konsum von Salz und giftigen Konservierungs-Pökelsalzen. Ein Erwachsener benötigt im Durchschnitt bei einer normalen körperlichen Tätigkeit ca. 3 g Kochsalz (Natriumchlorid) pro Tag. Da Salz als preiswertes Konservierungsmittel und Geschmacksverstärker massig in allen Fertigprodukten vorhanden ist, liegt der durchschnittliche Konsum vielfach höher (allein eine Pizza enthält bis zu 10g! Salz). Wir alle kennen noch aus dem Schul-Biologie-Unterricht den Begriff Osmose. Gerät über die Nahrung zu viel Salz in unsere Blutbahn, wird über diese Osmose Flüssigkeit aus den Körperzellen (auch aus dem Gehirn) in den Kreislauf gezogen. Ohne diesen Mechanismus könnten wir gar nicht existieren. Sorgen wir nicht für eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, dehydrieren der Körper und das Gehirn. Gibt man in dieser Situation der Austrocknung zusätzlich Entwässerungstabletten wie z. B. Furosemid zeigen sich als Nebenwirkung schwere demenzartige Symptome. Neben den Antidiuretika gibt es weitere 100 Medikamente von denen man weiß, dass sie demenzartige Symptome hervorrufen können. Hierzu gehören Schmerzmittel (vor allem Morphine und Ähnliches), Psychopharmaka, einige Herzmedikamente, Antibiotika, Cholesterinsenker, Beruhigungs- und Schlafmittel. Ein wichtiger Faktor für einen auch im fortgeschrittenen Alter optimalen Hirnstoffwechsel ist ein ausreichend hoher Cholesterinspiegel. Ein gesunder Erwachsener hat in seinem Körper ein Depot von ca. 120g Cholesterin. 40g, also ein Drittel des Gesamtcholesterins wird in einem gesunden, voll funktionierenden Gehirn benötigt. Zu dem Thema Cholesterin sei an dieser Stelle noch einmal betont, dass es weltweit keine seriöse, unabhängige Studie gibt die belegt, dass eine Cholesterinerhöhung irgendeine ungünstige Wirkung auf den menschlichen Körper hat. Alle Studien, die zu dem Thema „Gefahr durch Cholesterinerhöhung“ gemacht wurden, sind von der Pharma- und Margarineindustrie gesponsert und finanziert. (Quelle: das Buch „die Cholesterinlüge“ von Prof. Hartenbach) Fakt ist, dass es keinen gesunden älteren Menschen mit niedrigem Cholesterinspiegel gibt.

Wasser Ralf Wigand Living in OWL

LiO: Lässt sich eine Demenzerkrankung durch die Ernährung beeinflussen?

Ralf Wigand: Der Geschmacksverstärker Natriumglutamat, enthalten in vielen Soßen, Suppen und anderen Fertigprodukten, steht im Verdacht, bei längerem Gebrauch die degenerativen Vorgänge im Gehirn zu verstärken und sollte deswegen tunlichst vermieden werden.

Die Ernährung sollte viel frisches Bio-Gemüse und Obst enthalten. Jüngste Forschungsergebnisse lassen vermuten, dass Extrakte aus der Kurkuma – Pflanze (asiatische Gelbwurz) den Verlauf der Krankheit signifikant verbessern. Hochwertige Öle (Omega 3 Fettsäuren) sind unerlässlich, um das Nervensystem optimal mit Fetten zu versorgen.  Weitere positive Pflanzen sind das Ginkgo und die Rhodiola sowie eine große Anzahl sekundärer  Pflanzenstoffe, die so genannten Polyphenole.

Bunte Gemüsepfanne Ralf Wigand Living in OWL

Ralf Wigand: Als Hautverursacher der Demenz und auch anderer neurologischer Erkrankungen wie z. B. Morbus Parkinson, multipler Sklerose, und das große Gebiet der Depression, Erschöpfungssyndromen, extremen Schlafstörungen und Krebs sieht die Naturheilkunde in der immensen Schwermetallvergiftungen, der wir ein Leben lang ausgesetzt sind. Gerade zu armselig ist, dass den etablierten Forschern offiziell immer noch keine wirkliche Ursache der Demenz bekannt ist. Es sind Milliarden von Forschungsgeldern ohne wirkliche Ergebnisse verprasst worden. Wie bei allen anderen chronischen Erkrankungen auch ist das einzige Ziel der mit der mächtigen Pharmaindustrie verkoppelten Forschung, patentierbare Medikamente mit mehrstelligen Milliardengewinnen auf den Markt zu drücken. Viele namhafte Mediziner wie z. B. der Konstanzer Arzt und Ursachenforscher Dr. Joachim Mutter oder Dr. Dietrich Klinghardt (USA) kämpfen seit Jahrzehnten für die Annerkennung von Schwermetallvergiftungen bei chronischen Erkrankungen. Dr. Klinghardt wird von den amerikanischen Gerichten gern als Gutachter bestellt, wenn Eltern von Autismusbetroffenen Kindern gegen die Pharmaindustrie von Impfstoffen, die den hochgiftigen Quecksilberhaltigen Stabilisator Thiomersal enthalten, klagen. Unzählige Betroffene haben dort stillschweigend Millionen US-Dollar Entschädigung erhalten. Aufgrund von Interessenkonflikten werden die Zusammenhänge von Herstellen und staatlichen Behörden verhemt abgestritten. Ähnliches geschah in der Vergangenheit auch mit Zigaretten, Asbest, Dioxin und Holzschutzmitteln. Das eine Demenz u. a. durch eine simple  Schwermetallvergiftung ausgelöst werden kann ist für die etablierte Forscher-Riege eher peinlich, für die verantwortliche Pharmaindustrie wegen zukünftiger Schadenersatzansprüchen von Betroffenen oder deren Angehörigen aber gefährlich. Völlig unbeachtet in durchgeführten Schwermetallstudien ist auch die Tatsache, dass gerade die Summierung von mehreren verschiedenen Schwermetallen wie z. B. Aluminium, Blei und extrem giftige Amalgamzahnfüllungen sich in ihrer Schädlichkeit multiplizieren.

LiO: Ist denn die Schwermetallbelastung eine Erscheinung der Neuzeit?

Ralf Wigand: Wir sind zum heutigen Zeitpunkt einer noch nie erreichten Belastung von Schwermetallen und Giftstoffen ausgesetzt. Z. B. Deoroller mit dem giftigen Aluminiumhydrochlorid, Schwermetalle in Nahrung, Medikamenten und Zahnfüllungen und das schon erwähnte Thyomersal in vielen Impfstoffen vergiften uns tagtäglich aufs Neue. Die Zeitschrift „der Spiegel“ hat 1965 einen Artikel über den Untergang des römischen Reichs veröffentlicht. Schon vor 2.000 Jahren litten die Bürger Roms an extremen Bleivergiftungen. Gerade die Oberschicht, die sich kostspielige Trinkwasserbleileitungen leisten konnten und täglich große Mengen an Wein und Essen aus Bleikelchen und Bleitellern zuführten, war betroffen. Die immense Zahl an Morden, Selbstmorden und geistigen Erkrankungen ist überliefert.

LiO: Wie sieht denn aus der Sicht der Naturheilkunde die Therapie einer Schwermetallbelastung aus?

Ralf Wigand: In vielen naturheilkundlich orientierten Praxen hat sich die EDTA-Chelat-Infusions-Therapie seit Jahrzehnten bestens bewährt. Die synthetische, aminosäureähnliche Substanz Ethylendiamintetraessigsäure (EDTA) ist in der Lage mit den im Körper unlöslichen Schwermetallen eine Verbindung einzugehen und diese dann über die Niere und den Urin auszuleiten. Durch einen kurzfristigen Caliumabfall im Blut werden zusätzlich die Nebenschilddrüsen stimuliert, verstärkt das Hormon Calcitonin freizusetzen. Das Calcitonin ist in der Lage, Calciumablagerungen in den Arterienwänden zu lösen, auch ein willkommener Nebeneffekt bei vorhandener Arteriosklerose (Adernverkalkung). Anmerkung: das menschliche arterielle Gefäßsystem im Gehirn ist insgesamt einige tausend Kilometer lang und sehr anfällig für Arteriosklerose.

LiO: Ist die Chelattherapie wissenschaftlich anerkannt?

Ralf Wigand: Wie viele andere Naturheilverfahren auch wird die Chelattherapie von der Schulmedizin trotz vieler tausend dokumentierten Fällen von nicht mehr notwendigen  Bypassoperationen ignoriert und nicht anerkannt. Bei akuten Schwermetall- und vor allem Bleivergiftungen wird die Chelattherapie in Krankenhäusern als Notfalltherapie erstaunlicherweise seit Jahrzehnten eingesetzt!!!

LiO: Hat sich die Chelattherapie bei der Behandlung der Demenz bewährt?

Ralf Wigand: Aus Sicht der Naturheilkunde ist die Chelattherapie als ein wichtiger Baustein gerade in der Prophylaxe der Demenz zu sehen. Bei schon fortgeschrittener Problematik hat sich die Kombination von Chelat, Oxyvenierung (intravenöse Sauerstofftherapie) und Hirnstoffwechselfördernden Infusionen bewährt. Bei der Oxyvenierung wird medizinischer Sauerstoff exakt dosiert am liegenden Patienten infundiert. Unter Anderem wird die Freisetzung des Durchblutungsfördernden Hormons Prostacyklin um das 8-fache verstärkt. (Quelle: Institut für klinische Pharmatologie der medizinischen Hochschule Hannover) Die stark antientzündliche Wirkung kann durch Ultraschall-Messung und Blutanalysen objektiv nachgewiesen werden.  (Quelle: Arbeit aus der Klinik – Charité Berlin) Der dritte Baustein in der Behandlung der Demenz ist die intravenöse Zufuhr von Hirnschützenden und aktivierenden Substanzen wie u. a. Alpha Liponsäure, des Antioxidans Glutathion, Nervenvitaminen, Aminosäuren und der für Denkprozesse wichtige Stoff Acetylcholin.

LiO: Können Sie etwas zu den Kosten dieser Therapie sagen?

Ralf Wigand: Die Kosten für eine initiale Behandlung liegen deutlich unter den Kosten für einen Monat Pflegeheim!

Naturheilpraxis Ralf J. Wigand
Vilsendorfer Straße 4
33739 Bielefeld (Jöllenbeck)
Telefon 05206-4484
http://www.heilpraktiker-wigand-bielefeld.de

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Text: Wigand

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