GEERDET – GELASSEN – KLAR

Sicher auftreten und souverän präsentieren
Auftrittstraining mit Katrin Winkler



Der Berufsalltag ist reich an Gelegenheiten, in denen wir zeigen können, was in uns steckt. Ob wir uns trauen, (Karriere-)Chancen aktiv zu ergreifen und uns selbstbewusst ins Spiel zu bringen, hat weniger mit unseren tatsächlichen Fähigkeiten als viel mehr mit unserem eigenen Selbstbild zu tun. Selbstzweifel (Bin ich denn gut genug?), ein ungünstiges Verhältnis zu Fehlern (Jetzt bloß nix falsch machen!) und inneres Schrumpfen (Andere können das besser) sind typische Selbstwerträuber, die Unsicherheit oder Nervosität auslösen.

Das muss nicht so sein! Egal ob Sie sich mit negativen Gedanken, Katastrophenphantasien oder mit der Angst vor Fehlern das Leben schwer machen… Entrümpeln Sie! Nutzen Sie das Auftrittstraining und räumen Sie Ängste und Unsicherheiten beiseite, so dass Sie Ihren Auftritt aktiv gestalten und genießen können.
In diesem Workshop trainieren Sie den wertschätzenden Umgang mit sich selbst – vor allem bei vermeintlichen Schwächen und Fehlern – und erfahren, wie Sie negative Denkmuster in positive Überzeugungen umwandeln können. Mit der Verbesserung der Selbstakzeptanz steigen auch Zuversicht und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und Kompetenzen und Sie gewinnen an Überzeugungskraft und Ausstrahlung. Sie lernen  Techniken für ein effizientes Stressmanagement kennen, die Ihnen helfen, Leistungs- und Auftrittsstress dauerhaft zu reduzieren und Ihr persönliches Sicherheitsgefühl zu erhöhen. Auftrittsübungen und reichlich Feedback helfen Ihnen dabei, Ihre individuellen Stärken und Fähigkeiten zu erkennen und ins rechte Licht zu rücken. 
Termin: Samstag, 18.11.2017, 9.30 – 18 Uhr
Kosten: 200 € inkl. 19% MwSt.


Der Workshop findet in den schönen Räumlichkeiten der EGERLAND-STIFTUNG in der Blumenthalstraße 11 in Osnabrück-Westerberg statt
 
Im Preis enthalten sind auch kalte und warme Getränke sowie kleine Snacks.
 
Anmeldungen ab sofort unter info@katrin-winkler.org
Katrin Winkler
Auftrittscoaching

Krahnstraße 42
49074 Osnabrück
Telefon: 0541 – 600 69 15
Mobil: 0173 – 288 22 77

OWL – Weißer Fleck der verpackungsfreien Supermärkte?

Naja, fast. Gäbe es da nicht in Lage den Bio-Hof Brinkmann. Seine „Speisekammer“ ist eine Mischung aus Café und Bioladen. Zum Sortiment gehören Obst, Gemüse, Antipasti, Brotaufstriche, Milchprodukte und einiges mehr.

Auch in Paderborn werden wir fündig. Im Dörener Weg 72 bietet Kern-Idee biologisch erzeugte Lebensmittel unverpackt an.

Ein wenig über den Tellerrand hinaus geblickt, gibt es in Münster mit „Natürlich unverpackt„, ein sehr modernes Geschäft, das wohl kaum Lebensmittel-Wünsche offen lässt.
In Osnabrück verbindet „Tara – Unverpackt genießen„, den Charme eines Tante-Emma-Ladens mit dem Sortiment eines Supermarktes.

Angesichts des ständig wachsenden Berges an Plastikmüll (der übrigens nur zu einem winzigen Bruchteil von Plastiktüten verursacht wird) stellt sich die Frage nach dem Sinn dieses Trends der verpackungsfreien Supermärkte gar nicht erst.

Aber wie kauft man denn eigentlich ohne Verpackung ein?

Ganz einfach. Der Kunde bringt seine eigenen Behälter mit. Das können Gläser, Dosen oder Stoffbeutel sein. Diese Behältnisse werden vor dem Einkauf abgewogen und mit einem Sticker versehen, der das Eigengewicht angibt.

Wer einmal keine Behälter dabei hat, bekommt wiederverwendbare Papiertüten oder kann sich bei den von anderen Kunden zurückgelassenen Behältern bedienen.

Befüllt wird aus sogenannten Bulk Bins oder aus Säcken mittels einer Schaufel. Obst und Gemüse liegen unverpackt in Körben aus.

Auch flüssige Hygieneprodukte können ganz einfach in eigene Flaschen abgefüllt werden. Interessant ist die Zahnpasta in Tablettenform.

In der Regel sind alle Produkte eines verpackungsfreien Supermarktes bio-zertifiziert. Versteht sich eigentlich von selbst.

Die Vorteile des verpackungsfreien Einkaufs, festgehalten von „Natürlich unverpackt“ aus Münster:

  • Der Konsument kauft bewusster ein.
  • Der Konsument spart Verpackungsmüll und schont die Umwelt.
  • Der Konsument bekommt hochwertige Produkte.
  • Der Konsument kauft nach Bedarf ein und kann die Menge selbst bestimmen.
  • Der Konsument wird nicht wie in anderen Supermärkten von unnützen „Kauf-mich-Angeboten“ verführt und spart unterm Strich Geld.“

Weiße Flecken sind dann wohl noch Bielefeld, Gütersloh, Herford, Höxter und Minden. Wäre schön, wenn das bald anders würde.

„vrône lîcham“. Westfalentag in Osnabrück

Kapelle „Zur Hilligen Seele„, Borchen

Heute ist hier in Ostwestfalen-Lippe wie in ganz Nordrhein-Westfalen Feiertag. Fronleichnam (Mittelhochdeutsch: vrône lîcham ). Im nahen Osnabrück, jenseits des Teutoburger Waldes, freuen sich die Geschäfte auf regen Zulauf der OWL-Touristen.

Die gläubigen Katholiken feiern indes mit dem „Fest des Leibes und Blutes Christi“ das letzte Abendmahl Jesu. Er hatte laut Bibel den Aposteln Brot und Wein gereicht und dabei „Das ist mein Leib“ und „Das ist mein Blut“ gesagt. In den katholischen Messen wird dies in der Eucharistie (Kommunion) nachgefeiert – und an Fronleichnam noch einmal mit einem besonderen Fest. Es soll demonstrieren, dass Christus und damit Gott gegenwärtig ist. Näheres erklärt Spiegel online.

Es wird ein sonniger Tag heute. Ob Ihr in der Osnabrücker Fußgängerzone ein Eis esst, einem Fronleichnams-Gottesdienst lauscht oder einfach nur die Stille genießt … LivinginOWL wünscht einen schönen Feiertag!

Rechenkünste werden belohnt

Osnabrücker Zerspanungsmechanikerin gewinnt iPad

Bielefeld-Osnabrück. Technische Berufe sind bei Frauen wenig gefragt. Doch es gibt Ausnahmen. Die 21-jährige Zerspanungsmechanikerin
Natalie Jarczyk aus OS-Pye löste auf der Jobmesse Osnabrück am REFA Nordwest-Stand eine betriebliche Rechenaufgabe und gewann ein iPad.

REFA-OWL-Geschäftsführer Lars Pielemeier (rechts) freute sich über die technischen Nach-wuchskräfte. Von links Daniel Vahrenhorst und Natalie Jarczyk.
REFA-OWL-Geschäftsführer Lars Pielemeier (rechts) freute sich über die technischen Nach-wuchskräfte. Von links Daniel Vahrenhorst und Natalie Jarczyk.

Kurz vor Weihnachten fand in der Bielefelder Geschäftsstelle des REFA-Regional-verbands OWL die Preisübergabe statt. Auch der 34-jährige Daniel Vahrenhorst aus Versmold war dabei, da er dieselbe Rechenaufgabe bei der Bielefelder Jobmesse gelöst hatte.

Im Gespräch mit Geschäftsführer Lars Pielemeier verrieten die Gewinner mehr über sich. Jarczyk: Ich bin in der Montage bei Elster-Honeywell in Osnabrück tätig. Da ich mich gern beruflich weiterentwickeln möchte, besuchte ich die Jobmesse.“ Ihr Chef habe sie vor diesem Hintergrund auf die Messe hingewiesen. Sie fügte hinzu: „Ich strebe mehr Handlungsspielraum im Job an.“ Interesse am technischen Berufsfeld habe sie ursprünglich durch ihre Tante gewonnen. „Sie ist auch Zerspanungsmechanikerin und arbeitet im selben Unternehmen wie ich.“

Das Motiv, sich weiterzubilden, hatte auch der Versmolder Maschinenbau-Techniker Vahrenhorst. Er arbeitet für ein Ingenieurbüro. „REFA kenne ich, denn ich habe in der Vergangenheit selbst einige Module der Industrial Engineer-Weiterbildung absolviert.“ Die Rechenaufgabe, bei der ermittelt werden sollte, wie viel Zeit für die Herstellung einer bestimmten Zahl an Teilen benötigt würde, sei für ihn ein Kinderspiel gewesen. „Das habe ich locker im Kopf gemacht.“

Pielemeier bestätigt, dass vielen Messebesuchern das Lösen der Textaufgabe zu kompliziert gewesen sei. „Wer sich jedoch wie Herr Vahrenhorst mit REFA-Methoden befasst hat, verfügt damit über das Rüstzeug, komplette Betriebsprozesse zu berechnen und zu analysieren.“

(Text: Dr. Birgit Lutzer)

 

 

my way 2015 – Pianohaus Kemp ist dabei

Ob Beckstein, Hoffmann, Zimmermann oder Seiler. Pianohaus Kemp hat sie alle. Klaviere, Flügel, Digitalpianos und Keyboards.

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Auf der my way 2015 zeigen sie uns, wo die Musik spielt.

Vom 11. bis 13. September 2015 in der Gerry-Weber-World, Halle Westfalen.

„Lebe ein verrücktes Leben

* Robert T. Betz ist Diplompsychologe, Seminarleiter und Transformations-Therapeut. Seinen inspirierenden Vortrag „Willst Du normal sein oder glücklich?“ hält er das nächste Mal am 27.02.2014 in der OsnabrückHalle in – man ahnt es – Osnabrück.

Norbert Hesselkamp, Bernd Brinkmann und H2 Wall: Drei die sich verstehen

(Wirtschaftsanzeige) Dämmen leicht gemacht: H2Wall von H2-Therm ist ein Kerndämmprodukt mit der WLG 033. Es besteht aus linsenförmigem Granulat, so dass es beim Einblasverfahren formschlüssig eingebracht werden kann. Es ist bauaufsichtlich zugelassen ( Z-23.12-179 )

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H2 Therm UG
Hüttruperstr.185
48268 Greven
Tel: 05209 – 9194574
Fax: 05209 – 9194130
Mobil: 0160-6719883

Tagen im „magischen“ Viereck

Nicht nur die Bahnlinie "Haller Wilhem" zwischen Bielefeld und Osnabrück ist ganz nah
Nicht nur die Bahnlinie „Haller Wilhem“ zwischen Bielefeld und Osnabrück ist ganz nah

Es ist nicht nur die ländlich ruhige Lage des Landhotel Jäckel in Halle-Künsebeck, das  mit wertigem Ambiente und einer wohldurchdachten technischen Ausstattung Seminarleitern und Gästen beste Vorausetzungen für effektives Arbeiten bietet. Kundenpräsentationen und Mitarbeiterschulungen mit bis zu 250 Gästen sind in einer Vielzahl teilbarer Räume möglich. Bei der Planung des Events unterstützt das Landhotel Jäckel mit Ideen für Gestaltung und Technik, mit sinnvollen Pauschalen, Rahmenprogrammen und Incentives. Gelegen zwischen Bielefeld, Gütersloh, Paderborn und Osnabrück bietet es ideale Voraussetzungen für eine gelungene Tagung.

FASHION wird groß geschrieben auf der My Way 2013

My way 2013 Living in OWL

Was ist in im Sommer 2013?

Die Firmen Exatmo, Wellington of Bilmore, Sabine Sommeregger, Stilsicher, Optik Winter und Shoe Shine führen an allen drei Messetagen dem geneigten Publikum schicke Outfits, Brillen und Schuhe vor.

Wann genau?

Freitag, 3. Mai 2013 um 17.00 und um 19.00 Uhr
Samstag, 4. Mai 2013 um 15.30 und um 19.00 Uhr
Sonntag, 5. Mai 2013 um 13.00 und um 15.30 Uhr

Außerdem findet am Samstag, den 4. Mai um 20.00 Uhr das Finale von „My Way to Model“ statt. Aus den 10 Finalistinnen wird das Gesicht der My Way 2014 gekürt. Nicht versäumen!

Hier finden Sie das komplette Eventprogramm:
Eventprogramm-1

Foto: © malexeum – Fotolia.com

my way 2013 – Manu-Propria ist dabei

Manu-PropriaAuf der my way 2013 gibt es mit der Manu-Propria aus der osnabrückschen Nachbarschaft und ihrer Objekten eine sehr interessante Geschichte zu beobachten. Gehen Sie mal vorbei….

my way 2013 – Shoe Shine ist dabei

Seit über 25 Jahren ein Begriif für Schuhmode in Osnabrück: Shoe Shine
Seit über 25 Jahren ein Begriif für Schuhmode in Osnabrück: Shoe Shine

Sie zeigen auf der my way in Halle-Westfalen was Frau und Mann aktuell am Fuß tragen…

Licht am Ende der unendlichen A33-Geschichte

17. Dezember: Spatenstich für A33 -Teilstück

Den Hallern ist es schon ein wenig anzumerken: Das letzte Urteil ist gefällt. Am 17. Dezember beginnt der Bau des letzten Teilstücks der unendlichen A33-Geschichte zwischen Borgholzhausen und Halle/Westfalen. Zwar wird es noch Jahre dauern, bis es mit seinen sechs Grünbrücken fertiggestellt ist. Aber das können wir verkraften, wenn wir dann mit unseren Elektroautos von Bielefeld nach Osnabrück rollen…

Zum 18. Mal „Handzeichen – Angewandte Kunst OWL e.V.” in der Ravensberger Spinnerei

Vom 26. bis 28.10.2012 findet im Historischen Saal der Ravensverger Spinnerei wieder die Ausstellung „Handzeichen“ statt. Dieses Mal sind 22 Kunsthandwerker aus 8 Gewerken dabei. Hier ein paar Impressionen:

Der Ravensberger Park zeigte sich von seiner besten herbstlich sonnig-kalten Seite:

Ravensberger Park im Herbstlicht

Carolin Engels, Steinmetz- und Steinbildhauerin aus Lemgo zeigte moderne Kreationen für Küche und Bad:

Unkonventionelles Waschbecken aus Stein

Die Hand Filz Werkstatt aus Steinhagen stellte u. a. herbstliche Tischdekorationen vor:

Herbstliches für den gedeckten Tisch

Ivon Illmer aus Osnabrück (ist ja noch fast OWL) bringt mit seinen Holzarbeiten die Schönheit von Büchern zum Ausdruck:

Buchobjekt von Ivon Illmer

Phantastisches erwartet uns am Stand von Karin Müller aus Hüllhorst. Die freischaffende Künstlerin baut Marionetten, Puppen und Masken und schreibt für ihre Figuren Theaterstücke. Diese Stücke für jung und alt bringt sie in der Büttendorfer Mühle zur Aufführung.

Karin Müller mit „Herrn Röhricht“

Living in OWL wird weiter berichten.

„Mir fehlen die Worte“, wie oft sagen wir diesen Satz, wenn wir nichts mehr zu sagen wissen. Gundula Diering aus Bielefeld hat aus den fehlenden Worten eine Kunst gemacht.

Gundula Diering hat für alles Worte
Gestanzte Aufforderung

Auch hierüber werden wir weiter berichten.

A33-Lücke: „Vielleicht Ende 2012 fertig“

Autobahn A33: Ganz genau weiss man noch nicht, wann sie fertig ist.

Die unendliche Geschichte der Autobahnlücke der A33 zwischen Osnabrück und Bielefeld hat ja viele Possen. An der hoffentlich finalen wird gerade gestrickt.Der Lückenschluss um Bielefeld herum verzögert und verteuert sich heftig. Da stellte man beispielsweise – oh Wunder! – fest, das es in den Rieselfeldern bei Windel morastige Stellen gibt, die Baumaschinen versinken lässt. Was man ja nun wirklich nicht ahnen konnte. Dann baute man das Autobahnkreuz A 2/A 33 „zukunftssicher“ aus. Das hätte man in über 3 Jahren Planung ja nun wirklich nicht ahnen, geschweige denn planen können. Jedenfalls sagt der Andreas Meyer, Leiter der Bielefelder Filiale des Landesbetriebes Strassen NRW: „Wenn das Wetter mitspielt, könnten man Ende 2012 fertig sein“. Vielleicht, wenn, aber. Tatsache ist jedenfalls: das letzte Teilstück zwischen Borgholzhausen und Halle/Westf. schwebt erstmal. Es läuft nämlich eine Klage vor dem Bundesverwaltungsgericht.  Und angenommen, die Richter geben grünes Licht, dann rechnen sie noch mal 7 Jahre Bauzeit ….

Da lachen ja die über 40 Jahre bestehenden „Höhner“: Schade Schokolade.

„vrône lîcham“. Einkaufstag in Osnabrück

Der Paderborner Dom

Heute ist hier in Ostwestfalen-Lippe OWL wie in ganz Nordrhein-Westfalen Feiertag. Fronleichnam (Mittelhochdeutsch: vrône lîcham ). Im nahen Osnabrück, jenseits des Teutoburger Waldes, liegt das Einkaufsparadies des heutigen Tages. Dort ist kein Feiertag.

Der „Haller Willem“

Verkehrsknotenpunkt im Altkreis: Haller Hauptbahnhof

Hier fahren die Busse ins Umland. Hier spuken die „Haller Willems“ von Osnabrück oder Dissen nach Bielefeld und umgekehrt Fahrgäste aus. Aber das war nicht immer so. Mitte der 90er Jahre sah es düster um den „Willem“ und seine Strecke entlang der B 68 am Fuße des Teutoburger Waldes aus. Die Natur wucherte. Bahnübergänge und Schienen wurden abgebaut. Aber die „Initiative Haller Willem“ gab nie auf. 2000 fuhr der „Willem“ wieder die Strecke Bielefeld – Dissen – Bad Rothenfelde und umgekehrt. 2005 konnte nach 20 Jahren Stillegung die gesamte Strecke Bielefeld – Osnabrück in Betrieb genommen werden. Heute ist der „Haller Willem“ aus dem Nahverkehr nicht mehr wegzudenken und wird sehr gut angenommen.

Weichengewirr im Haller Hauptbahnhof

Italienische Momente in Schleppers Ehemaligem

Nur eine Montage: Italienischer Moment in grünweißrot

Pasta. Pizza. Grana Padano. Ab Ende August sorgt eine Filiale der weltweit mit 60  Filialen vertretenen Restaurantkette „Vapiano“ im ehemaligen Gebäude des Sportartiklers Schlepper am Bielefelder Niederwall (gegenüber dem Alten Rathaus) für weitere italienische Momente in der Leineweberstadt. Münster und Osnabrück haben sowas ja schon und positiv getestet haben wir es auch. Betreiben wird es ebenfalls der aus Ennigerloh im Kreis Warendorf stammende Bonner Joachim Rehkämper zusammen mit Ehefrau Dijana. Das Konzept ist einfach, schnell und von guter Qualität. Die Gäste bestellen an verschiedenen Stationen Salat., Pizza, Pasta, Dolci und Getränke, bekommen es auf eine Chipkarte gespeichert, holen selbst ab und bezahlen schließlich an der Kasse am Ausgang.

Hier ein heimlicher Handy-Schuß aus der Frankfurter Filiale (Hanauer Landstraße):

Vapiano-Filiale Frankfurt

OWLs einziger Michelin-Stern leuchtet weiter in Paderborn

Michelin hat die Sterne verteilt. Über OWL leuchtet nur einer

Man muß schon über die Grenze von OWL schauen. Jenseits des Teutoburgerwald-Kammes leuchten jetzt im niedersächsischen Osnabrück über Thomas Bühners“La Vie“ in der Osnabrücker Altstadt satte 3 Michelin-Sterne. Einsam leuchtet in unserer Region OWL ein einziger Stern: Über dem„Balthasar“ von Elmar Simon. Ausgezeichnet mit dem „Bib Gourmand“, dem Prädikat für sorgfältig zubereitete Mahlzeiten zu einem
besonders guten Preis-Leistungs-Verhältnis (maximal 35 Euro für ein dreigängiges Menü) wurde Hotel Reuters „Bistro“ in Rheda-Wiedenbrück.

Allerheiligen

Katholisches Fest Allerheiligen

In den mehrheitlich von katholischen Bundesbürgern geprägten Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland wird an diesem Feiertag aller Heiligen, aber auch den nicht Heiliggesprochenen und „der vielen Heiligen, um deren Heiligkeit niemand weiß als Gott“ gedacht. Im OWL benachbarten Niedersachsen dagegen ist heute Werktag. Osnabrück, jenseits des Teutoburger Waldes, ist traditionell Ziel vieler Nordrhein-Westfalen für eine ausgiebige Shoppingtour.

Westerländer „Baukunst“ und Bielefelder Anklänge

Sind Bielefelds und Westerlands identische Personen

Damals in den 60ern fand man den Baustil chic. Hier im größten Ort der Insel Sylt, Westerland, und bei uns im Oberzentrum von OWL, Bielefeld. Heute würde die Westerländer Bürgermeisterin das wohl ebenso ungeschehen machen wie Bielefelds Amtskollege Pit Clausen. Das aber geht  ebenso wenig, wie Jürgen Gosch die Fischbrötchenomnipräsens zu nehmen, unsere Osnabrücker Nachbarn Leysieffer  oder die ebenfalls überall auftauchende Sansibar dicht zu machen. Vielen würde man ein Stück eigener Identität nehmen, gäbe es diese Institutionen nicht. So drängeln sie sich wie eh und jeh um Goschens Happen, Leysieffers Sahnetorten oder der Sansibars gekreuzte Degen. Am Bielefelder Gehrenberg hielt sich das niedliche Leysieffer-Lädchen nicht sehr lange.

Sehen und Goschen. Für viele Menschen das Wichtigste an der Insel
Es zieht wie Hechtsuppe an Leysieffers Friedrichstrassenecke

Da türmt sich was auf

Die schwarze Wand aus Richtung Osnabrück

Es ist noch früh am Morgen. Am Ende der Brockhagener Straße, wo es dann  weitergeht Richtung Osnabrück, jenseits des Teutoburger Waldes, hat es sich schon aufgetürmt. Gestern war da noch Sonnenschein pur. Jetzt drohen dunkle Regenwolken. 

Herr Messerschmitt besucht Gütersloh

Herr Messerschmitt

Der kleine Herr Messerschmitt aus Osnabrück hatte sich vorgenommen, Ostwestfalen-Lippe zu besuchen und bis ins Herz der Medienmetropole Gütersloh vorzustoßen. Den Grenzübergang bei Borgholzhausen hatte er mit dem Ende der Autobahn A 33 problemlos überqueren können. Der virtuelle Schlagbaum öffnete sich wie von Geisterhand.

Zunächst mal nach Versmold wollte der Herr Messerschmitt. Vielleicht gab es ja in einem geheimnisvollen „Classic-Center“ noch ein paar Freunde aus seinem Geburtsjahr 1953.  Da war  er aus der Regensburger Werkshalle seines Vaters Fritz M. Fend  gerollt und mit blitzeblanker Vollsichtkabine in der bayerischen Heimat herumgefahren.

Emily. Wahrer Name: Spirit of Ectasy

Als er unter vielen hundert leicht staubbedeckten Autos hinter teils erblindenden Scheiben „Emily“, die Kühlerfigur eines Rolly Royce entdeckte, blinzelte er ihr zu und fuhr weiter. Beflügelt vom „Spirit of Ectasy“, wie „Emily“ eigentlich heisst.

Schließlich erreichte Herr Messerschmitt dank flotter 150 cmᵌ seines Fichtel & Sachs-Motors den Berliner Platz in Gütersloh, den er dreimal umrundete. Am Rand der Straße sammelten sich immer mehr Menschen, um Herrn Messerschmitt und seinen beiden Insassen aus Osnabrück  mit Pumpernickel vom örtlichen Großbäcker Meestemacher zuzuwinken: „Gütsel Helau“.

Das wiederum verstand Herr Messerschmitt nicht und kriegte prompt Vergaserschluckauf. „Gütsel?“ (mundartlich: Gütersloh).

So strandete Herr Messerschmitt aus Osnabrück am Rande des Gütersloher Berliner Platzes.

Haller „Willem“

Nordwest-Bahn Bahnhof Quelle

Trimmt man ein aktuelles Bild des Bahnhofes Quelle nur ein ganz klein wenig auf „alt“, sieht er nahezu aus wie vor vielen Jahrzehnten. Wenn da nicht die modernisierte Technik des „Haller Willem“ wäre. Jene Bahnlinie, die seit 2005 wieder durchgehend von Bielefeld nach Osnabrück führt. Zu verdanken ist es einer privaten Initiative, die sich seit 1991 ehrenamtlich für die Reaktivierung der alten Bahnstrecke am Fuße des Teutoburger Waldes einsetzte. Heute ist der „Haller Willem“ als viel benutzte Verbindung zwischen Bielefeld und Osnabrück und den Haltepunkten an der Strecke aus dem Verkehrsverbund nicht mehr wegzudenken.