Kleine weiche Fellchen

Das Glück von Swabedu

Kleine weiche Fellchen, gesehen bei freudepur in Gütersloh

In einem fernen Land gab es ein friedliches Dorf, das man Swabedu nannte. Dieses Dorf war nicht nur wunderschön und blitzsauber, seine Bewohner waren meist auch von außergewöhnlicher Höflichkeit. Wenn sie sich trafen, begrüßten sie einander mit einem Lächeln. Fanden sie Zeit zu einem Schwätzchen, so fragten sie zunächst nach dem Befinden des anderen. Was die Swabedudahs am meisten liebten, war, einander warme weiche Fellchen zu schenken. Ein jeder trug über seiner Schulter einen Beutel und der Beutel war gefüllt mit weichen Fellchen. Sooft sich Swabedudahs trafen, gab gewöhnlich der eine dem anderen ein Fellchen.

Nun ist es besonders schön, jemandem ein warmes weiches Fellchen zu geben: es sagt dem anderen, er sei etwas Besonderes, es ist eine Art zu sagen: Ich mag dich. Und selbstverständlich ist es sehr erfreulich, ein solches Fellchen zu bekommen. Wenn man Dir ein Fellchen anbietet, wenn Du es nimmst und fühlst, wie warm und flaumig es an Deiner Wange ist, und Du es sanft und leicht in Deinen Fellchenchenbeutel legst, dann ist es wundervoll. Du fühlst Dich anerkannt und geschätzt, wenn Dir jemand ein weiches Fellchen gibt, und Du möchtest ihm ebenfalls etwas Schönes tun. Die kleinen Leute von Swabedu gaben gerne weiche Fellchen und bekamen gerne weiche Fellchen. Und ihr gemeinsames Leben war ohne Zweifel sehr glücklich und froh.

Viele Jahre lebten so die Bewohner in Glück und Harmonie. Freude und Leid wurden gemeinsam getragen, keiner verschloss nachts seine Haustür und jeder half dem Nächsten, wenn Krankheit oder Tod eine Familie heimsuchten.
Aber unweit vom Dorf hauste ein furchterregender Kobold, ein böser Geist. Keiner wollte mit diesem schrecklichen Kerl in Verbindung treten; alle hatten Angst. Doch die Einwohner überlegten hin und her, wie man auch mit diesem Kobold Freundschaft schließen könnte.

Schließlich fand sich ein kleiner, mutiger Junge, der sich anbot, den bösen Geist in seiner Höhle am Berghang zu besuchen. Viele Freunde gaben dem Jungen das Geleit, aber die letzten tausend Schritte musste er alleine gehen.
Der Junge gelangte an den Eingang der Höhle. Der Kobold fuhr ihn heftig an: „Was willst Du hier?“ Der Kleine nahm seinen ganzen Mut zusammen: „Ich heiße Stefan und bin 12 Jahre alt. Ich möchte Dich fragen, wie es Dir geht. Bei uns schenkt man einander, wenn man sich begegnet, ein Stück Fell, um zu zeigen, dass man sich lieb hat! Ich habe Dich gern und hier ist ein Fellchen, dass ich Dir schenken möchte. Bitte nimm es an!“
Der Kobold wußte nicht, was er antworten sollte. Umständlich nahm er das Stück Fell in die Hand, prüfte es und wollte es achtlos in die Höhle werfen, aber es blieb an seiner Hand haften. So überlegte er, wie er den Dorfleuten einen Streich spielen könnte. Er sagte zu dem Jungen: „Das ist doch alles blödes Zeugs mit Eurer unnötigen Schenkerei. Wenn Du immer Deine Fellchen verschenkst, wirst Du nachher selbst keine mehr haben, dummer Junge!“

Mit diesen Worten schob der Kobold den Jungen aus der Höhle. Dieser murmelte erschrocken einen Abschiedsgruß und lief dann, so schnell ihn seine Füße tragen konnten, zurück zu seinen wartenden Freunden.  Der tapfere Junge wurde von seinen Freunden staunend empfangen; er musste immer wieder von seiner Begegnung mit dem bösen Geist erzählen und von allem, was dieser geantwortet hatte. Schließlich war das ganze Dorf auf dem Marktplatz versammelt. Doch manche gaben sogar dem Kobold Recht, denn einige Dorfbewohner hatten nur noch wenige Fellchen, andere dagegen sehr viele. Es war wie immer im Leben: einige waren recht geizig, andere sehr großzügig; manche vergaßen einfach, die Fellchen von zu Hause mitzunehmen oder waren die gute Gewohnheit leid.

Unbemerkt war der Kobold dem Jungen ins Dorf gefolgt. Die Swabedudas erschraken zu Tode, als sie den bösen Geist in ihrer Mitte sahen. In die Stille hinein rief der Kobold: „Ihr seid ja strohdumm! Warum wollt Ihr immer die kostbaren Fellchen verschenken? Nehmt doch einfach die kleinen Steine, die hier überall herumliegen. Hiervon gibt es immer genug und keiner hat zuviel davon zu Hause liegen!“
Die meisten Leute fanden diese Idee so großartig, dass sie sich schnell einigten, in Zukunft so zu verfahren. Nun begannen sie, kleine Steinchen zu sammeln. Bei einer Begrüßung verschenkte man diese dann. Die Fellchen waren bald vergessen.
Aber mit der Zeit nahm die Freundlichkeit immer mehr ab. Man entdeckte, dass man mit den Steinen auch werfen konnte. Man gab sich auch nicht mehr die Mühe, kleine Steinchen zu suchen, sondern griff auch zu größeren und schwereren Steinen.
Aus der früher so fröhlichen Begrüßung mit den weichen Fellchen wurden jetzt Begegnungen voller Misstrauen, Man fürchtete sich immer mehr voreinander und war nie sicher, ob nicht ein grosser Stein geflogen kam. Das einst so fröhliche Swabedu versank in Angst und Feindschaft.
Eines Tages kam ein weiser Mann auf seiner Pilgerreise zur schönen Barockkirche durch das Dorf. Er klopfe an die erste Haustür und bat um einen Becher Wasser. Es war das Haus einer alten Dame, die aber mutterseelenallein wohnte.

Sie reichte dem frommen Pilger nicht Wasser, sondern Milch, Brot und Schinken. Die Großmutter war froh, wieder mit jemandem sprechen zu können und so erzählte sie von dem fröhlichen Dorf, das durch den Ratschlag des bösen Geistes in die Irre geleitet wurde.
Der Pilger ging von Haus zu Haus und bat alle Bewohner, auf den Marktplatz zu kommen. „Warum begrüßt Ihr Euch nicht wie früher mit Fröhlichkeit, Anteilnahme und den seidenen Fellstückchen?“ Die Swabedudas sagten, dass sie Angst um ihre Fellchen hätten: Einige hatten nur noch wenige Stücke, andere dagegen über hundert. Niemand wollte riskieren, vor lauter Großzügigkeit alle Fellchen zu verlieren! Da bat der fromme Mann alle, nach Hause zu gehen und ihre Fellchen zu holen. Wer nur drei hatte, holte diese voll glänzender Fellchen.
„Das reicht doch!“ sagte der Pilger: „In Zukunft grüßt Ihr Euch wieder in alter Freundschaft. Wer ein Fellchen bekommt, gibt auch eins. Wer seine Fellchen vergißt, läuft nach Hause und holt sie. So hat keiner mehr als die anderen und so werdet Ihr wieder in Frieden miteinander leben können.“

Als alle Fellstückchen vor dem Pilger lagen, mussten die Bewohner einen grossen Kreis bilden und sich je ein Fellchen abholen. Als der Kreis sich einmal gedreht hatte, begannen die Swabedudas, sich wieder anzulächeln. Beim dritten Kreis fing jemand an zu singen und bald sang das ganze Dorf zusammen wie in alten Zeiten.
Als die letzten Fellchen verteilt waren, wurde es bereits dunkel. Alle eilten zu den leeren Körben zurück, um dem weisen Mann zu danken und ihm ein Nachtquartier anzubieten.
Aber soviel sie auch suchten, sie fanden den Pilger nicht. Da erkannten sie, dass der Weise vom Himmel geschickt worden war, um den Frieden wieder in ihr Dorf zu bringen. Sie lobten Gott und versprachen, sich immer freundlich und hilfsbereit zu begegnen und ein Fellchen zu verschenken!

(Verfasser unbekannt)

Wie wäre es, zu Weihnachten ein kleines weiches Fellchen zu verschenken, zusammen mit dieser Geschichte. Die Fellchen gibt es bei freudepur in Gütersloh. 🙂

Weihnachten kommt immer so Plätzchen

Auch wer es sonst nicht so mit Kekse backen hat … diese Kokosmakronen kriegt jeder hin:

250 g Zucker
200 g Kokosraspeln
4 Eiweiß
abgeriebene Schale von 1/2 unbehandelten Zitrone (oder 1 Päckchen Finesse von Dr. Oetker)
ca. 40 Backoblaten (44 mm)
Backpapier

Und so wird’s gemacht:

Zucker, 100 g Kokosraspeln und Eiweiß unter ständigem Rühren in einem Topf auf ca. 50°C erwärmen.
Topf vom Herd nehmen. Zitronenschale und restliche Kokosraspeln unterrühren. Oblaten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen und mit 2 Teelöffeln etwas Kokosmasse als Häufchen auf die Oblaten setzen. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175 °C/ Gas: Stufe 2) ca. 20 Minuten backen. Ergibt ca. 40 Stück.

Zubereitungszeit ca. 40 Minuten.
Aufgegessen in ca. einer halben Stunde.

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft

Wer die Aloe-Propolis-Creme einmal ausprobiert hat, möchte sie nicht mehr missen. Hier wurde das Aloe-Vera-Gel zusammen mit Bienenpropolis, Vitaminen, Kamille und rückfettenden Ölen zu einem exzellenten Feuchtigkeitsspender verarbeitet. Einzigartig für trockene und gereizte Haut.

Zu Weihnachten gibt es sie zusammen mit dem „Lips“ in einer Geschenkpackung. Wo? Bei Marita Habel in Steinhagen. Sie packt die Geschenke persönlich ein. Und das bis Heiligabend um 12 Uhr für diejenigen, bei denen Weihnachten immer so plötzlich kommt.

Wer allerdings eine individuelle Zusammenstellung der beliebten Aloe-Produkte verschenken möchte, tut gut daran, sich bis zum 17. Dezember dafür zu entscheiden. Damit es noch bis Weihnachten klappt.

Marita Habel
Bielefelder Str. 39 a
33803 Steinhagen
Telefon: +49 171 8713263
E-Mail: info@marita-habel.com
Internet: http://www.marita-habel.com
und bei Facebook

 

Die sanfte Hand des Unsichtbaren

Inge Hörster (Artikel: Aurachirurgie – ein Geschenk des Himmels) erlebt in ihrer Tätigkeit immer wieder höchst erstaunliche Situationen und lässt die LeserInnen von livinginowl daran teilhaben.

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Inge Hörster

Sylvia, eine Klientin von Inge Hörster, schreibt ihre Erfahrungen mit der Aurachirurgie 

Über 20 Jahre hatte ich auf alternativem Weg meine Blockaden und starken Schmerzen am Bewegungsapparat bearbeitet. Jedoch ohne nennenswerten Erfolg. Ich war kurz davor zu resignieren und wolle nichts dergleichen mehr unternehmen. Dann erzählte mir eine Freundin von Inge und ihrer Tätigkeit.

Eigentlich wollte ich eine eine persönliche Behandlung buchen, aber Inge war verreist. Einige Zeit später ereilte mich ein Hexenschuss. Wer diese Schmerzen kennt, will nur eines. Schnelle Linderung, egal wie.  Ich rief Inge an. Und obwohl sie einen sehr wichtigen Termin hatte, nahm sie sich spontan Zeit für mich.

Das war der Anfang einer 4-wöchigen regelmäßigen einfühlsamen Behandlung. Es meldete sich in mir alles, was der Erlösung bedurfte. Wie beim Zwiebelschalenprinzip begann nun der Rundumschlag. Das Gute daran: ALLES war telefonisch möglich.

Auch wenn die Schmerzen nicht wie von Zauberhand verschwanden, konnte ich während der Behandlungen eine tiefe Entspannung, Wärme und Kribbeln spüren. Auch heftige Heilschmerzen zeigten mir, das wir auf dem richtigen Weg waren. Ich habe jahrelange Erfahrungen und unterscheide gut Heilschmerzen von üblichen Schmerzen.

Mir gefiel besonders Inges einfühlsame Behandlung, dass sie Zeit für mich hatte, ihr Glauben. Ich fühlte mich gut aufgehoben.

Eigenverantwortung und Dankbarkeit sind auch zwei wichtige Eckpfeiler auf dem Weg zur Heilung. Ich habe mich auf den Prozess eingelassen, d.h. nicht zwischen Tür und Angel Heilung erwartet, sondern schaute auch selbst, was triggert mich gerade im Außen an. Ich bin der Überzeugung, dass jedes körperliche Problem seelische Hintergründe hat. Die Heilung ist auf feinstofflicher Ebene oft schnell erledigt, der Körper braucht seine eigene Zeit.

Nach über 30 Jahren akuter und chronischer Schmerzen kann ich sagen, dass es mir heute gutgeht. Dennoch entbindet mich dieses gute Ergebnis nicht, in Zukunft sehr achtsam mit mir umzugehen. Ackern auf Verschleiß und Schwimmen gegen den Strom führt genau zu dem Resultat, das mir beschieden wurde.

Was es heißt, von den jahrzehntelangen Schmerzen befreit zu sein, ahnt nur, wer es einmal selbst durchlitten hat.

Mir bleibt nur,  1000 Dank an Inge zu sagen!

Sylvia aus Sachsen“

Liebe Sylvia, dich kennengelernt zu haben, hat mir sehr viel bedeutet und bedeutet mir auch immer noch sehr viel. Dein   V e r t r a u e n   – trotz deiner irrsinnigen Schmerzen – das habe ich noch nicht erlebt. Immer wieder und wieder öffnete sich ein neues Muster, ein neues Karmisches „Problem“. Du hast mir so leid getan, ab und zu war ich am Verzweifeln – jetzt darf ich es ja zugeben. Dein   V e r t r a u e n , dein Mut, deine Zuversicht, dein Glauben an meine Tätigkeit – bewundernswert. Ich habe bei den Engeln bestellt, dass sie immer auf dich aufpassen und dir deinen Weg zeigen. Sollte sich noch ein Muster zeigen, melde dich. Du weißt, wann du mich erreichen kannst.

Deine Inge“

Sylvia hat sich nie wieder wegen Schmerzen bei mir gemeldet. Ab und zu schickt sie allerdings Päckchen mit Kleinigkeiten der Dankbarkeit .

Inge Hörster
E-Mail: hoerster-schloss@web.de
Webseite: http://www.meine-aura-oase.de

 

Er malt die Welt in bunten Farben

Reiner Sonnenberg – Maler und Autodidakt

Reiner Sonnenberg

Früher war die Mode sein Zuhause. Der gelernte Schauwerbegestalter Reiner Sonnenberg arbeitete viele Jahre im exklusiven Bekleidungsgeschäft Eickhoff und konnte dort seiner Kreativität freien Lauf lassen. Später dann machte er sich selbständig und gestaltete Messestände sowohl für hochwertige Modelabels, als auch für namhafte Industriekunden.

Mode Metropole

Seine beruflichen Reisen führten ihn in die Metropolen der Welt und dort natürlich auch in Museen und Galerien. „Kunst hat mich schon immer fasziniert, und ich spürte ein starkes Verlangen, mich in der Malerei auszuprobieren.“

Mit Beginn des Ruhestandes wurde aus zaghaften Anfängen eine Leidenschaft. Ob abstrakt oder figürlich, Landschaft oder Skulptur, alle Kunstwerke von Reiner Sonnenberg strahlen Brillanz und Intensität aus.

Eiland im Norden

Was inspiriert Sie?

„Oft die Kunst in Museen. Aber auch Artikel, die ich in Magazinen oder Zeitschriften lese, lassen Bilder in meinem Kopf entstehen. Und immer wieder die freie Natur, das Meer und die Küste.“

Malen Sie auch nach Kundenwunsch? 

Ja, selbstverständlich nehme ich gern Auftragsarbeiten an. Wenn gewünscht, besuche ich die Kunden auch  zuhause und bespreche ihre Wünsche vor Ort. Meine Bilder haben schon in vielen ostwestfälischen Häusern, Praxen und Firmen ein Zuhause gefunden.“

Traumreiter

Kann man Sie in Ihrem Atelier besuchen?

„Das ist nach Voranmeldung jederzeit möglich. Ich freue mich über Besuch und darauf, meine Arbeiten persönlich vorstellen zu können.“

livinginowl wird in der kommenden Zeit immer wieder mal Bilder und Skulpturen von Reiner Sonnenberg zeigen. Bleibt also dran!

Reiner Sonnenberg
Telefon: 0151-59499154
Atelier: (Besuche nach vorheriger Absprache)
Wankelstraße 6, 33449 Langenberg
E-Mail: atelier@reiner-sonnenberg.de
Webseite: http://www.reiner-sonnenberg.de
und auf Facebook

Ponyreiten mal anders

Ich erinnere mich, als wäre es erst gestern gewesen…stöhn…
Es war noch ziemlich am Anfang unserer sehr jungen Beziehung…ok…Sagen wir 2 Jahre……
Von Stabilität waren wir noch weit entfernt…Eher brachten wir uns immer wieder durch unsere plötzlich auftretenden und völlig unkontrollierbaren Emotionsausbrüche an den Rand des Wahnsinns. So auch an diesem Tag…Riesenseufz…

Es war Karneval. Vom Stall aus war ein Kostümritt geplant, mit dem Ziel, zur nahegelegenen Talsperre zu reiten… auf ein kleines Bierchen… oder 2… aber auf jeden Fall Pommes… egal… Ich schweife ab.

Im jugendlichen Wahn hatte ich mich als Sträfling verkleidet, mit pinker Kurzhaarperücke und ordentlich schwarzen Balken umme Augen bemalt. Nasi bekam ne fette schwarze 0190 auf sein Popöchen gepinselt. Wir waren ja immerhin cool… Ich konnte doch nich ahnen, dass dieser Zustand nich den ganzen Tag anhalten sollte…tja… „Ponyreiten mal anders“ weiterlesen

Man muss nicht „daran glauben“

Inge Hörster (Artikel: Aurachirurgie – ein Geschenk des Himmels) erlebt in ihrer Tätigkeit immer wieder höchst erstaunliche Situationen und lässt die LeserInnen von livinginowl daran teilhaben.

Inge Hörster

Jetzt diese Nachricht. Sie zog mir den Boden unter den Füßen weg, sie machte mich unfähig, auch nur einen klaren Gedanken zu fassen. Ich habe geweint, geschrien, war wütend, erschüttert und traurig zugleich. Kurz: ich hatte einen Blackout.

Mit einem Mal fiel es mir ein – du bist doch Aurachirurgin – mach es, tu es. Warum kam ich nicht sofort darauf? Ich weiß es nicht. Ich wusste nur, dass sie nicht „an solche Sachen“ glaubt.

Alles lief wie ein böser Film vor mir ab. Meine Freundin war gelähmt und konnte nicht sprechen. Sich lediglich durch Gesten ausdrücken.

Ich habe gebetet, alle mir zur Verfügung stehenden Engel, Erzengel, Gott und Jesus um Hilfe und Unterstützung gerufen. Mittels Aurachirurgie habe ich Schock, Trauma, Gerinnsel, Schwellungen  abgelöst, entfernt, gekühlt.

Einen Tag später erfuhr ich, dass meine Freundin schon ein Butterbrot gegessen hat. Noch einen weiteren Tag später konnte sie – bis auf den rechten Arm – wieder alles bewegen. Selbst vom Kopf her war sie vollkommen klar. 

Danke, meine liebe geistige Welt, danke, dass ich mich immer auf eure Hilfe verlassen kann. Ich liebe meine Berufung! Ich bin mit Herz und Seele Aurachirurgin.“

 

Wer Inge Hörster gern einmal persönlich kennenlernen möchte, kann das am kommenden Wochenende. Denn am 2. und 3. Dezember 2017 findet die SPIRIT UND LIFE MESSE in Bottrop statt. Inge Hörster und ihre Kollegin Carola Keinhörster sind dort mit einem Stand vertreten.

Kontaktgrinsen gegen Brückenschmerzen

Der städtische Linienbus biegt um die Mittagszeit mit Schwung in die Haltebucht, öffnet seine Türen und lässt eine Mutter mit einem Grundschulkind an ihrer Hand die wenigen Stufen ins Innere erklimmen. Die beiden setzen sich in die Reihe vor mich. Der kleine Junge plappert mit rosigen Wangen aufgeregt von seinem soeben absolvierten Schultag. So vieles scheint er neu erfahren zu haben, so vieles gelernt, so viele Abenteuer in den Pausen mit anderen erlebt. Alles sprudelt heraus aus ihm, muss unbedingt sogleich mitgeteilt werden. Unterbrochen wird sein atemloser Bericht vom Tage nur von interessanten Dingen, die er akut erblickt in jener bunten Welt, welche gerade draußen vor unseren Busfenstern in Schlaglichtern vorüberzieht und auf die er seine Mutter fasziniert hinweist. Ich lausche ihm gern, hege ein großes Faible für aufgeregte Erzählungen voller Begeisterung, ob von großen oder kleinen Leuten. Irgendwann „Kontaktgrinsen gegen Brückenschmerzen“ weiterlesen

Winterschönheit

Wind und Wetter, Kälte und Heizungsluft. Und doch sieht die Haut genauso schön aus wie im Sommer. Mit gezielter Pflege und den passenden Produkten für die kalte Jahreszeit ist das möglich.

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Ulla Greweling, Inhaberin der KosmetikParfümerie in Gütersloh kennt sich aus: „Im Winter wechseln wir die Kleidung, das gleiche sollten wir mit den Pflegeprodukten tun. In dieser Jahreszeit benötigt die Haut mehr Feuchtigkeit gegen die trockene Heizungsluft und mehr Fett gegen die Kälte.

Schnelle Abhilfe schafft natürlich eine gezielte Schönheitsbehandlung im Institut. Aber auch für die Pflege zuhause hat Ulla Greweling die passenden Produkte.

Zum Beispiel die Nr. 5 von Maria Galland.  Das ist eine reichhaltige Nachtpflege mit Bienenwachs und ausgesuchtem Vitaminkomplex , welches beruhigt, schützt und regeneriert. Haselnussöl gibt ein besonders weiches und geschmeidiges Gefühl.

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Für ein erhöhtes Pflegebedürfnis mit optimaler Hautversorgung kann wöchentlich oder auch täglich die Maske Nr. 81 mit Caviar verwendet werden.

Bei besonders trockner Haut oder für Menschen, die sich auch bei Kälte viel im Freien aufhalten, ist das Serum Nr. 97 die optimale Pflegeergänzung. Die Tagescremes Nr. 17 B und 14 A haben einen extra Kälteschutz mit Shea- und Kakaobutter, einen Feuchtigkeitsbooster und durch Reiskeimöl eine sehr beruhigende Wirkung auf die Haut.

Auch Sisley hat sich auf den Winter eingestellt.

Creme Comfort Extreme de jour oder de nuit haben eine reichhaltige Textur und schenken trockner und sehr trockner Haut ein sofortiges Wohlgefühl durch ätherische Öle der Echinaces, Arnica, Lindenblüten und Malve. Creme Réparatrice ist eine SOS-Lösung und beruhigt irritierte Haut innerhalb kurzer Zeit.

Das ist nur eine kleine Auswahl zahlreicher Hautverwöhner. Ulla Greweling hat für jeden Hauttyp und jeden Geldbeutel das Passende in petto. Damit wir den Winter genießen können.

KosmetikParfümerie
Ulla Greweling

Berliner Straße2
33330 Gütersloh
Telefon: 05241-20287
E-Mail: ulla@kosmetikparfuemerie.de
Homepage: http://www.kosmetikparfuemerie.de

Öffnungszeiten:
Mo. – Fr.: 10.00 bis 12.30 Uhr und 15.00 bis 18.30 Uhr
Sa.: 10.00 bis 14.00 Uhr

Fotos: Greweling

Aloe Vera – Jungbrunnen aus der Wüste …

… und perfekte Ergänzung zu ayurvedischen Anwendungen.

Marita Habel

Marita Habel, Ayurvedische Detox- und Glückscoachin, weiß um die ganzheitlichen Zusammenhänge zwischen Körper, Geist und Seele, und dass Gesundheit nicht nur ein statischer Durchschnittswert ist, sondern ein Zustand voller Lebensfreude, Widerstandskraft und inneren Glücks. Im Jahre 2011 beendete sie ihre Ayurveda-Ausbildung und ist seitdem mit einem eigenen Studio selbstständig.

Ein Hashimoto (Autoimmunerkrankung der Schilddrüse) warf sie im Jahre 2014 aus der Bahn. „Ich fühlte mich permanent schlapp, lustlos und überfordert“, erinnert sich Marita Habel an diese Zeit. „Keine Therapie schlug an, und ich verzweifelte langsam aber sicher.“ Die Aloe-Vera kannte sie zwar von ihrer Ayurveda-Ausbildung her, hatte sich damals allerdings noch nicht näher mit der Wirkungsweise auseinander gesetzt.

Aber jetzt leuchten ihre Augen, wenn sie von den universellen Anwendungsgebieten dieser jahrtausendealten Kraftpflanze erzählt.

Auf einer Gesundheitsmesse lernte sie seinerzeit die Produkte der Firma Forever kennen, besorgte sich das Aloe-Vera-Gel und trank es jeden Morgen. Schon sehr bald spürte sie, wie es ihr besser ging.  „Das erste Mal seit langer Zeit war ich wieder  körperlich und geistig fit und voller Tatendrang.“

Und mit diesem Elan baute sie sich ihr Geschäft rund um die Aloe-Vera-Produkte der Firma Forever auf.  Sie begann mit ausgewählten Artikeln, die sie in ihrer ayurvedischen Praxis  anbot. Die Nachfrage der Kunden wurde schon kurz darauf so groß, dass sie sich entschloss, größer einzusteigen.

Mittlerweile arbeitet sie unter anderem mit Ärzten und Heilpraktikern zusammen, die offen sind für alternative Methoden. Auch in vielen Fitness- und Kosmetikstudios sind die Aloe-Produkte von Forever zu finden. Und das sind außer den wertvollen Nahrungsergänzungsmitteln auch hochwirksame Körper- und Gesichtspflegeprodukte. Denn die Aloe ist ein unübertroffener Feuchtigkeitsspender.

Über die Produktvielfalt könnt Ihr Euch im Shop von Marita Habel informieren.

Was versteht man unter einer Glückscoachin?

„Glück bringe ich auf vielerlei Weise“, lacht Marita Habel. „Zum einen lade ich meine Mitmenschen zu Schönheit und Wohlbefinden ein. Zum anderen bringe ich Glück mit dem „Business-Moms-Team“, das ich gegründet habe, um Müttern mit Kleinkindern eine Berufstätigkeit und Frauen nach der Familienpause einen Wiedereinstieg anbieten zu können. Als ich mit meiner eigenen selbständigen Tätigkeit begann, waren meine Kinder noch klein, und ich war sehr froh, mir meine Zeit so einteilen zu können, dass ich immer für sie da war.“

Frauen, die sich entschließen, mit den Aloe-Produkten von Forever eine Selbständigkeit einzugehen, erhalten jede Menge Unterstützung in Form von Schulungen, Webinaren, Vorträgen, Teamtreffen und Vitalabenden. Eine wichtige Voraussetzung ist Begeisterung, denn nur wer Begeisterung empfindet, kann sie auch ausstrahlen. „Gerade am Anfang der Selbständigkeit ist auch eine intensive Beschäftigung mit der Materie unabdingbar“, erklärt Marita Habel, die ihren Schützlingen aber immer mit Rat und Tat zur Seite steht.

Warum sind die Forever-Produkte so besonders wertvoll?

Forever ist Weltmarktführer für exklusive Aloe-Vera-Produkte. Die von diesem Hersteller verwendete Aloe ist eine der reinsten, die auf dem Markt erhältlich ist und ist immer Hauptbestandteil der verschiedenen Produkte.

Die Aloe wird geerntet und frisch verarbeitet

Darüber hinaus ist Forever ein Familienbetrieb, der mittlerweile 40 Jahre am Markt ist. Ihm gehören Aloe-Felder in Mexiko, Texas und der Dominikanischen Republik. 90 % aller Aloepflanzen werden von der Firma Forever angepflanzt.  Nach der Ernte werden die Aloepflanzen sofort in eigenen Fabriken verarbeitet. Da geht keine Zeit mit langen Transportwegen verloren.

Es ist selbstverständlich, dass Beratung und Betreuung bei den Produkten im Vordergrund stehen. „Jeder Mensch ist ja anders, reagiert unterschiedlich auf verschiedene Inhaltsstoffe und benötigt auch unterschiedliche Nähr- und Vitalstoffe. Alle Berater verfügen über fundiertes Wissen rund um alle Aloe-Vera-Produkte und beraten persönlich und individuell.“ 

livinginowl wird die einzelnen Aloe-Artikel und ihre Wirkungsweise nach und nach vorstellen. Wer das nicht abwarten möchte, schaut einfach in den Shop von Marita Habel oder nimmt Kontakt mit ihr auf.

Marita Habel
Bielefelder Str. 39 a
33803 Steinhagen
Telefon: +49 171 8713263
E-Mail: info@marita-habel.com
Internet: http://www.marita-habel.com

Fotos 2 – 5 zur Verfügung gestellt von Marita Habel

Nobby sein Kräuterleckstein

Da soll nochmal einer sagen, Tiere hätten keine Gesichtskirmes (Mimik) bzw. sie wüssten nich, was sie tun… jajaaaa… Solche Sätze können auch nur von Nicht-Tierhaltern kommen. Denn jede/r andere/r weiß 100 prozentig wovon ich rede, wenn ich sage: Und ER/SIE/ES wusste, was ER/SIE/ES tat… seufz.
Ich hätte da mal ein kleines Beispiel…

… es war einmal ein wunderschön sonniger Tag und ich fuhr zum Stall,  stieg aus und ging nichts ahnend Richtung Stall…biege umme Ecke und sehe Nasi in seiner Box stehen, mich direkt anschauend…

Kennt ihr diesen Moment, wenn ihr euer Tierchen seht und euch schlagartig heiß und kalt wird, weil ihr wisst, es is was passiert aber ihr könnt es noch nich sehn?… Hastig schaut ihr links, rechts, gradeaus und um euch herum, aber nichts… So wirklich gar nichts auffälliges is sichtbar?… Und euer Tierchen guckt euch einfach nur unauffällig auffällig unschuldig an????? „Nobby sein Kräuterleckstein“ weiterlesen

Aurachirurgie – ein Geschenk des Himmels

Der Körper speichert in seinem Gedächtnis Augenblicke ab. Schöne und schreckliche. In jeder einzelnen Zelle. Aus diesem und aus vergangenen Leben, wie z.B. körperlich erfahrenen Schmerz, Krankheiten, Unfälle . Und – man kann es sich denken – gerade diese traumatischen Informationen sind es, die in der Gegenwart Probleme bereiten.

Inge Hörster

„Aurachirurgie/Auramatrix ist eine Operation/Behandlung an der offenen Seele. Sie geht an die Ursache“, erklärt Inge Hörster. Seit 2015 behandelt sie Klienten nach dieser Methode. „Die Seele muss bereit sein zur Heilung, und das ist sie in der Regel, wenn die Menschen zu mir kommen. Sie haben dann schon einen Ärztemarathon hinter sich, und sind bereit, auch an kosmische Energiequellen zu glauben, die unmittelbar auf den physischen und nicht physischen Körper einwirken können.“

Das Gute ist, dass alle Zellinformationen, die uns im heutigen Leben nicht gut tun, dauerhaft gelöscht werden können. Die Aurachirurgie ist eine Anwendungsmethode im feinstofflichen Bereich des Körpers.

Wie läuft so eine Anwendung ab?

„Zunächst schreibt der Klient seine Beschwerden auf. Auch wenn auf dem Zettel erst einmal vielleicht nur „Rückenschmerzen“ steht, so bewirkt die Beschäftigung des Aufschreibens, dass er sich bewusst mit seinem Leiden auseinandersetzt. Dann fallen ihm in den meisten Fällen noch weitere Dinge ein, die er niederschreiben möchte.

Für die Anwendung brauche ich den Klienten nicht zu berühren, ja brauche noch nicht einmal im gleichen Zimmer mit ihm zu sein. Energie kennt keine Entfernungen und gelangt auch an die entlegensten Stellen der Welt.“ „Aurachirurgie – ein Geschenk des Himmels“ weiterlesen

Gesucht: Traumausstatter mit Mutausbruch

Ein Mann steht auf dem Brett eines Sprungturms und lacht ansteckend. Ein echtes Lachen, geboren aus purem Vergnügen. Die Sonne scheint auf seinen kleinen Körper und sie strahlt auch nicht minder kraftvoll aus seinem Innern. Er lässt sich fallen und nach dem Flug durch die Luft verschwindet er mit kräftigem Klatscher im Wasserbecken. Der 35jährige Nick Vujicic taucht nach einer Weile, schier platzend vor Lebensfreude, wieder über der Wasseroberfläche auf. Er ist gar nicht klein, sondern wurde ohne Arme und Beine geboren, verfügt nur über Kopf und Torso. Neben dem Schwimmen spielt Nick Golf und surft, er ist verheiratet und Vater zweier Söhne. Sein Geld verdient er mit Vorträgen, die er auf einem Tisch auf der Bühne voller Energie und offensichtlich überglücklich hüpfend absolviert.

Muniba Mazar kurvt im Rollstuhl in einer sehr großen, vollbesetzten Halle über die Bühne und berichtet äußerst lebendig von der Kraft des Lebens. Als Jugendliche wurde die Pakistani von ihren Eltern verheiratet, diese äußerst unglückliche Ehe endete wie gleichzeitig überhaupt ihr bisheriges Leben 2007. Ein grausiger Autounfall hat physisch so vieles zerstört in ihrem Körper, dass es ein echtes Wunder ist, dass sie überhaupt noch lebt. Sie hat einen kleinen Jungen adoptiert, reist mit ihm durch die Welt und gilt als eine der einflussreichsten Persönlichkeiten in den Foren der Welt.

Die kuriose Verunglückung des jungen Samuel Koch haben viele Menschen live miterlebt, denn bekanntermaßen widerfuhr ihm dieser 2010 während einer Livesendung. „Gesucht: Traumausstatter mit Mutausbruch“ weiterlesen

Basenbad zum Selbermachen

badezimmer

November. Draußen ist es trüb, es wird spät hell, dafür aber früh dunkel. Die Depression guckt um die Ecke. Ein heißes Bad kann da Wunder wirken. Und wenn Du etwas richtig Gutes für Deinen Körper tun möchtest, mach Dir ein Basenbad. In dem leicht alkalischen Wasser wird der Körper entgiftet, und nach dem Bad fühlt die Haut sich samtig weich an.

Basenbäder sind von verschiedenen Herstellern in Drogeriemärkten und Apotheken erhältlich und haben ihren Preis. Dabei braucht es eigentlich nur eine einzige Zutat, die meistens auch in irgendeiner Küchenschublade vorhanden ist. Das Zaubermittel Natron. Schon 100 g Natron genügt, um ein Vollbad in ein Basenbad zu verwandeln.

Wenn Du es duftend magst, kannst Du dem Wasser noch ätherische Öle beifügen, zum Beispiel Lavendel zu Entspannung. Bei Neurodermitis oder Schuppenflechte hilft zusätzlich Himalaya- oder Meersalz.

Und dann ist Ruhe angesagt. Ein Basenbad sollte, um seine Wirkung zu entfalten, mindestens 30 Minuten dauern, gern auch länger. Dabei reichlich trinken, und zwar Wasser (auch wenn Champagner sicher verführerischer klingt).

 

Wisst Ihr übrigens, dass das bekannteste Natron, nämlich das Kaiser-Natron, in Bielefeld von der Firma Holste hergestellt wird?

XY ungelöst – Dutt und Dualität

 

Mannomann, was ist mit den Kerlen los? Nach Jahrtausenden des anstrengenden Patriarchats erlaubt sich der Mann seit wenigen Jahrzehnten immer mal wieder experimentelle Ausflüge in alternative Daseinsformen. Als wolle er Urlaub nehmen von Weltherrschaft, Kriegführung und Rülpswettbewerben, schlüpft er karnevalsartig kurz mal eben in reziproke Spielarten seiner Rollenidentität. In den Siebzigern erschien er als Softie, ein kirchentagsmodellierter Du-Aufzwinger in floralornamentener Kleidung, der das Geburtserlebnis der Mutter neidvoll nachspielte, penetrant seidenweich über gewaltfreie Kommunikation fabulierte und sich insgesamt femininer zu gerieren versuchte als jede Frau.

In den Nullerjahren erschien der Metromann auf der Bildfläche, ein androgynes Wesen mit Dreitagebart, der sich die Fingernägel lackierte, Fashion zu seinem Daseinszweck erhob, somit einen eher asexuellen Nimbus versprühte und der Kosmetikindustrie cremige Träume im Absatz von Pflegeprodukten bescherte. Als Fußballer scheute er sich nicht vor dem Haarnetz, möge Ernst Kuzorra in Frieden ruhen. „XY ungelöst – Dutt und Dualität“ weiterlesen

Fünf Jahre jünger in zehn Minuten …

… oder was ist eigentlich Fadenlifting?

Susanne Hübsch

Es sind sicher nicht die feinen Lachfältchen um die Augen herum, die den Menschen mittleren Alters zu schaffen machen. Viel eher ist es die langsam verschwimmende Gesichtskontur, gegen die auch die sorgfältigste Pflege nicht ankommt. Oder Mimikfalten, die die Mundwinkel nach unten ziehen.

Wer von uns Mädels hat nicht schon einmal vor dem Spiegel die Haut an den Schläfen hochgezogen und überlegt, WIE stramm ein Pferdeschwanz gebunden werden müsste, um das jugendliche Aussehen wiederherzustellen?

Susanne Hübsch, Heilpraktikerin, Ausbildungsdozentin und Inhaberin des Bad Salzufler Instituts GENES:IS praktiziert seit einigen Jahren das Fadenlifting – eine minimalinvasive Methode der Gesichtsstraffung – und erzielt damit erstaunliche Ergebnisse.

Ihre heutige Patientin ist Heike, attraktive Mittfünfzigerin aus dem benachbarten Lemgo. Ich darf bei der Behandlung dabei sein. Heike nimmt auf der Liege Platz. Nach der Desinfektion der Wangen wird ein leichtes Lokalanästhetikum unter die Haut gespritzt. „Das war jetzt schon das Schlimmste“, ermuntert Susanne Hübsch sie.

Sie tastet das Behandlungsgebiet ab und setzt eine Kanüle, durch welche der Faden in die Unterhaut eingeführt wird. Nun wird die Haut nach oben in Richtung Schläfe gezogen. Mikroskopisch kleine Widerhaken in der Struktur des Fadens verhindern ein Zurückrutschen in die alte Position. Das Ende des Fadens wird abgeschnitten, eine Gesichtshälfte ist fertig. Die gleiche Prozedur noch auf der anderen Seite, und Heike darf in den Spiegel schauen.

Und ist sofort begeistert. „Ich habe wieder ein Kinn, und meine Mundwinkel sind da, wo sie sein sollen“, freut sie sich. Susanne Hübsch erklärt ihr noch einige Verhaltensweisen für die nächsten Tage (kein Sport, kein Solarium, keine Sauna), doch Heike hört nur mit halbem Ohr zu, so fasziniert ist sie noch immer von ihrem Spiegelbild.

Jetzt will ich Genaueres wissen. Susanne Hübsch klärt gerne auf.

Was ist das für ein Faden?

Das Fadenmaterial wird auch in der Chirurgie verwendet und nach 8 bis 10 Monaten vom Körper resorbiert.

Was geschieht nach der Resorption mit der gestrafften Haut? 

Die bleibt straff, denn der Körper erkennt den Faden als Fremdkörper und bildet kollagene Fasern um ihn herum. Die bleiben bestehen, auch wenn der Faden sich längst aufgelöst hat und halten das Gewebe – wie ein Gerüst – weiterhin in der erzielten Position.

Wie lange hält das Ergebnis an?

Ungefähr 1 bis 3 Jahre. In dieser Zeit geht der normale Alterungsprozess weiter und die Wirkung lässt langsam nach.

Für wen ist Fadenlifting geeignet?

Da es sich um eine sehr sanfte Methode handelt, die ohne chirurgische Schnitte auskommt, ist Fadenlifting für jeden geeignet, der seine Gesichtskonturen modellieren und anheben lassen möchte.

Wann ist man nach so einem Eingriff wieder gesellschaftsfähig?

Es gibt keine Verletzungen, und nur in sehr seltenen Fällen Schwellungen oder blaue Fleckchen, so dass man getrost sofort wieder unter die Leute gehen kann.

 

Inzwischen leitet Susanne Hübsch regelmäßige Fachausbildungen für Ärzte und Heilpraktiker, die die Techniken des Fadenliftings, der Hyaluronunterspritzung und anderer minimalinvasiver Methoden erlernen möchten.

Fadenlifting ist eine sanfte und dennoch nachhaltige und sofort sichtbare Maßnahme, um die natürliche Schönheit zu unterstützen. Aber das ist längst nicht alles, was das Schönheitsinstitut Genesis zu bieten hat. Da sind noch

  • Faltenunterspritzung mit Hyaluronsäure
  • Straffung von Ober- und Unterlid mithilfe des Jett Plasma-Pens
  • Microneedling
  • Lippenunterspritzung
  • Injektions-Lipolyse, auch Fett-weg-Spritze genannt

… und vieles mehr.

livinginowl wird die Methoden in den kommenden Wochen eingehender vorstellen. Sollten Sie dies nicht abwarten können oder wollen, wenden Sie sich vertrauensvoll an Susanne Hübsch unter 05222-386428 oder stöbern Sie auf http://www.genes-is.de.

Man sieht ja manchmal so gruselige Fotos von Stars, die es mit ihren Schönheits-OPs übertrieben haben….???

Ja, die kenne ich auch, lacht Susanne Hübsch. Natürliche Schönheit bedeutet aber, dass die Patienten nach einer Behandlung bei mir im Institut so aussehen, als hätten sie einen erholsamen Urlaub hinter sich. Die Gesichtszüge wirken jugendlich entspannt, fern von jeglichem Maskeneffekt.

Vor jeder Maßnahme führt Susanne Hübsch mit den Patienten ein ausführliches Beratungsgespräch, das selbstverständlich kostenlos und unverbindlich ist. In ihrer Anamnese ermittelt sie die am besten geeignete individuelle Behandlungsmethode.

Auch Weiterbildung wird groß geschrieben: „Da es in diesem Sektor ständig Neuerungen  gibt, sind regelmäßige Schulungen für mich Pflicht und persönliches Anliegen“, erklärt Susanne Hübsch.

Ihre Patienten dürfen sich also vertrauensvoll in ihre Hände begeben.

GENES:IS
Susanne Hübsch
Schießhofstraße 11
32105 Bad Salzuflen
Telefon: 05222-2398116
E-Mail: info@genes-is.de
Homepage: www.genes-is.de

 

Wieso heißt er denn Nasibärchen?

Hach ja… Wie oft wurde ich das schon gefragt? Und wie oft habe ich darauf schon geantwortet? Ich denke, ich bin nicht die einzige Tierbesitzerin, die ihrem Freund/in mehrere Namen gibt. Letzte Woche bin ich ja bereits kurz darauf eingegangen. Nun denn. Nasibärchen heißt laut Papiere Nick, Nick von Nordlicht. Tja, is jetzt nix Weltbewegendes und schon gar nich hat es mein Pony bewegt, wenn ich es so gerufen hab. Irgendwie fehlte ihm der Bezug zu diesem Namen. Was hab ich also getan? Räusper… Von Hause aus war er nich unbedingt der Schlankste; halt Urtyp Haflinger: quadratisch, praktisch, gut und zarte 1,40 groß. Naja und ähm… eher moppeliger veranlagt. Somit nannte ich ihn zärtlich Möppeli, Möppel, Dicker und so. Ja. So ging das ne Zeit.

Bis ich dann ihm Rahmen einer ergotherapeutischen Fortbildung für Kinder lernte, dass Worte große Macht haben und wir uns (besonders Eltern, aber auch Angehörige, Lehrer etc.), also quasi jeder, Gedanken darüber machen sollten, wie wir mit unserem Gegenüber reden, aber halt auch, wie wir jemanden anreden, betiteln… Und ob wir das umgekehrt auch entsprechend hören würden wollen oder nicht.

Fazit: wir sollten uns bewusst machen, WAS wir wem sagen, aber auch WIE wir es sagen… Und reiche das nich aus, sollten wir mal in uns hinein fühlen, was Worte oder „Anredungen“ mit uns machen und ob wir das toll finden oder lieber was anderes hören würden wollen. Klar soweit, woll? 😉

Ähm ja… So stand ich nachmittags vor meinem Möppi… hmmmmm…

Nu heißt es ja meist, wie der Herr so’s Gescher… „Wieso heißt er denn Nasibärchen?“ weiterlesen

Zukunft wird Gegenwart

Gütersloh erhält einen Campus für Energieeffizienz und Ressourcen. 

Foto: Ben Blomberg

Heute ist es noch eine Baustelle, aber schon in wenigen Wochen und zwar ab dem 15. November, eröffnen Sibylle und Burkhard Brockbals den Campus für Energieeffizienz und Ressourcen (CER). Der Campus bietet einen Veranstaltungs- und einen Vortragsraum sowie einen Ausstellungsbereich, in dem lokale Künstler ihre Werke zur Schau stellen können.

Ein Kernstück des CER wird in Zukunft der dauerhaft geöffnete Smart-Home-Showroom von Loxone sein, in dem anschaulich präsentiert wird, wie ein Haus zum Smart Home werden kann.

Ohne Frage – wir müssen nachhaltiger leben. Aber wie? Wir möchten mit unserem Campus dieser wichtigen Frage Raum geben für Inspiration, um endlich zu handeln. Wir wollen einen regen Austausch über neueste Techniken, Innovationen für nachhaltige Energieformen. Dabei geht es aber nicht nur um die Gesundheit der Erde, sondern genauso um unsere. Freuen Sie sich auf diverse Vorträge! Was ist unser Anliegen? Wir informieren Sie über die neuesten Techniken, Innovationen, Anwendungen sowie Förderungen„, so Burkhard Brockbals. „Zukunft wird Gegenwart“ weiterlesen

Erlebnis-Sofa gegen Komfortzone

Haben Sie eigentlich Langeweile? Ja ja, ich weiß, eine empörende Frage, Sie haben eintausend wichtige Aufgaben fest im Fokus gleich einem überlasteten Fluglotsen mit persönlichem Kurs Burnout. An sich schade. Denn was spricht eigentlich dagegen, sich eine lange Weile zu gönnen, diese gar als Muße zu genießen? Denn Langeweile, unsere österreichischen Nachbarn bezeichnen sie gern wohlklingend als Fadesse, gilt in der Philosophie als Grundzustand der menschlichen Existenz! Langeweile jedoch scheint längst das letzte große gesellschaftliche Tabu, es misswandelte sich in unserer modernen Welt zur Brandmarkung des nicht gebraucht werden, nicht nützlich zu sein, keine wertschöpfenden Anforderungen zu erfüllen. Dabei bezeichnet die Muße, vom althochdeutschen „muoze“ abgeleitet, etymologisch sowohl Gelegenheit als auch Möglichkeit. Nur zu was? Albert Schweitzer erkannte einst „Der moderne Mensch wird in einem Tätigkeitstaumel gehalten, damit er nicht zum Nachdenken über den Sinn seines Lebens und der Welt kommt.“. Diese Form des Taumels behindert, verhindert womöglich das so wichtige ergebnisoffene Nachdenken. Denken um des Denkens willen, ohne Anspruch auf Ertrag! Verwegene Vorstellung, ich weiß. Unsere Welt verfemt den Müßiggang (vgl. nichts tun, träge sein) gar als sinnlos, obgleich es durchaus einem höheren Sinne zu dienen vermag.

Bereits am arg frühen Morgen fordert es in einer Werbeanzeige kreischend zwangsmotivierend von mir: „Raus aus der Komfortzone!“. Doch wozu? Ich verließ doch kaum eine halbe Stunde zuvor das warme Plumeau, „Erlebnis-Sofa gegen Komfortzone“ weiterlesen

Massiv modern…

… das ist kein Widerspruch bei den Möbeln von Buschsieweke.

Wer bei Massivholzmöbeln automatisch an Eiche rustikal und Gelsenkirchener Barock denkt, war noch nie auf einem Möbelschautag bei den MB Möbelwerkstätten Buschsieweke im ostwestfälischen Verl.

Das können Sie aber am kommenden Sonntag, den 22. Oktober 2017 nachholen. Von 14 bis 18 Uhr ist dort „Möbel gucken bis zum Abwinken“.

Das Foto zeigt den Ausziehtisch „Range“ aus amerikanischer Kirsche. Sieht stylisch aus, oder?

Möbelwerkstätten Buschsieweke GmbH
Industriestraße 1
33415 Verl
Telefon: 05246-82488
E-Mail: info@mb-moebel.de
Webseite: http://www.möbelwerkstätten.de

Foto: mbzwo

Leben. Lieben. Lachen.

Die drei wichtigsten L auf einem Sack.

Als Eyecatcher in der Wohnung, als praktischer Behälter für Dinge, die gerade nicht gebraucht werden und als kleine Erinnerung an das, was wirklich zählt im Leben. Das alles leistet ein einziger Sack.

Aus stabilem 2-lagigem Papier in Handarbeit gefertigt, erinnert er ein wenig an die Mehlsäcke von früher. Er misst 45 x 85 x 16 cm, die Größe kann aber durch Umkrempeln der Öffnung variiert werden.

Die Idee zu diesen einzigartigen Säcken hatte mal wieder Peter Vennebusch, der Macher des Ostwestfälischen Wortschatzes. Erhältlich sind sie im Schöne-Dinge-Shop.  Dort gibt es sie auch noch mit anderen Aufschriften.

OWL – Weißer Fleck der verpackungsfreien Supermärkte?

Naja, fast. Gäbe es da nicht in Lage den Bio-Hof Brinkmann. Seine „Speisekammer“ ist eine Mischung aus Café und Bioladen. Zum Sortiment gehören Obst, Gemüse, Antipasti, Brotaufstriche, Milchprodukte und einiges mehr.

Auch in Paderborn werden wir fündig. Im Dörener Weg 72 bietet Kern-Idee biologisch erzeugte Lebensmittel unverpackt an.

Ein wenig über den Tellerrand hinaus geblickt, gibt es in Münster mit „Natürlich unverpackt„, ein sehr modernes Geschäft, das wohl kaum Lebensmittel-Wünsche offen lässt.
In Osnabrück verbindet „Tara – Unverpackt genießen„, den Charme eines Tante-Emma-Ladens mit dem Sortiment eines Supermarktes.

Angesichts des ständig wachsenden Berges an Plastikmüll (der übrigens nur zu einem winzigen Bruchteil von Plastiktüten verursacht wird) stellt sich die Frage nach dem Sinn dieses Trends der verpackungsfreien Supermärkte gar nicht erst.

Aber wie kauft man denn eigentlich ohne Verpackung ein?

Ganz einfach. Der Kunde bringt seine eigenen Behälter mit. Das können Gläser, Dosen oder Stoffbeutel sein. Diese Behältnisse werden vor dem Einkauf abgewogen und mit einem Sticker versehen, der das Eigengewicht angibt.

Wer einmal keine Behälter dabei hat, bekommt wiederverwendbare Papiertüten oder kann sich bei den von anderen Kunden zurückgelassenen Behältern bedienen.

Befüllt wird aus sogenannten Bulk Bins oder aus Säcken mittels einer Schaufel. Obst und Gemüse liegen unverpackt in Körben aus.

Auch flüssige Hygieneprodukte können ganz einfach in eigene Flaschen abgefüllt werden. Interessant ist die Zahnpasta in Tablettenform.

In der Regel sind alle Produkte eines verpackungsfreien Supermarktes bio-zertifiziert. Versteht sich eigentlich von selbst.

Die Vorteile des verpackungsfreien Einkaufs, festgehalten von „Natürlich unverpackt“ aus Münster:

  • Der Konsument kauft bewusster ein.
  • Der Konsument spart Verpackungsmüll und schont die Umwelt.
  • Der Konsument bekommt hochwertige Produkte.
  • Der Konsument kauft nach Bedarf ein und kann die Menge selbst bestimmen.
  • Der Konsument wird nicht wie in anderen Supermärkten von unnützen „Kauf-mich-Angeboten“ verführt und spart unterm Strich Geld.“

Weiße Flecken sind dann wohl noch Bielefeld, Gütersloh, Herford, Höxter und Minden. Wäre schön, wenn das bald anders würde.

Ästhetik trifft Bequemlichkeit

Stuhl Julietta, made in OWL.

Diesen Klassiker aus massivem Nussbaum gibt es mit und ohne Armlehne. Beide Varianten sind unübertroffen bequem durch ihre leicht wellenförmige Sitzfläche. Ein klassisches Design, das sich jedem Einrichtungsstil anpasst.

Zu bestellen bei MB zwo in Berlin, handgefertigt in den Möbelwerkstätten Buschsieweke im ostwestfälischen Verl.

Möbelwerkstätten Buschsieweke GmbH                 
Industriestraße 1
33415 Verl-Sürenheide
Telefon: 05246-4233
E-Mail: info@mb-moebel.de
Webseite: http://www.mb-moebel.de

Foto: MB zwo

Geld für’s Nichtstun, lohnt sich Leistung (Folge 5)

Das bedingungslose Grundeinkommen – Utopie, Vision oder Schnapsidee?

In dieser mehrteiligen Reihe berichtet Michael Krakow in livinginowl vom Zustand unserer heutigen Gesellschaft und über Ressourcenverteilung in Deutschland. Er analysiert, wie zukunftsfest unser Land tatsächlich aufgestellt ist und erläutert die Möglichkeiten einer stabilen Existenzgrundlage für alle BürgerInnen.

Michael Krakow ist Berater, Honorardozent und Autor.
Er lebt in Detmold und widmet sich regelmäßig
gesellschaftspolitischen Fragestellungen.
Kontakt: www.mikrakom.de

Folge 5

Graue Theorie und keine Wirkung

Mit den beiden Mythen, mit denen das bedingungslose Grundeinkommen umzugehen hat, haben wir in der letzten Folge dieser Reihe bereits aufgeräumt – Fehlende Arbeitsmotivation und mangelhafte Finanzierbarkeit. Beides wurde mit Fakten deutlich widerlegt. Nun gilt es, sich die gefühlten Vorbehalte, welche genauso wie die beiden oben genannten ihre Berechtigung haben, in den Fokus zu rücken. Das eine Gegenargument heißt „Was soll das bringen?“, das andere „Realitätsfernes Gedankenspiel“.

In Ordnung, spielen wir.

Spielen wir einmal gedanklich durch, was das BGE an Effekten bedingen würde. Gut ein Drittel aller Haushalte verfügt derzeit über 100% relevantes Einkommen, was bedeutet, dass dort monatlich alles ausgegeben wird, was reinkommt. Oder anders ausgedrückt, das Einkommen reicht gerade so zum Leben. Was glauben Sie, geschieht, wenn diese Haushalte mehr Geld und dies vor allem garantiert erhalten? Diese Menschen werden zusätzliche Finanzmittel zeitnah ausgeben, schlicht und ergreifend. Für die Kaufkraft auf dem Binnenmarkt gäbe das einen unglaublichen Schub, gegen den die Umweltprämie (vulgo Abwrackprämie) im Rahmen des Konjunkturprogramms II 2009 einen allenfalls winzigen Vorgeschmack bot. Allein durch die dadurch ansteigenden Mehrwertsteuereinnahmen refinanzieren sich die Kosten für das BGE zu einem geschätzten Fünftel gleich im ersten Anlauf, was sie gar nicht müssten, wie ich in Teil 4 ausführlich darlegte. Selbstverständlich ist das Problem zu sehen, dass dann unterbezahlte, dafür sehr anstrengende Jobs zum Beispiel in der Altenpflege, bei den Berufskraftfahrern, Arzthelferinnen, Friseurinnen, Verkäuferinnen etc., an Reiz verlieren könnten. Doch liegt darin die Chance, dass die Marktwirtschaft hier endlich ihr kapitalistisches Element einfordert, dass nämlich eine angemessene Entlohnung für die Erledigung dieser wichtigen Aufgaben sorgen müsste.

Einfacher: Faire Bezahlung für anstrengende Jobs, Angebot und Nachfrage. Denn der Kapitalismus in seiner heutigen Ausprägung ist Rosinenpickerei, er gilt nur für „höhere“ Berufe, längst nicht mehr für die normalen Arbeitsplätze, welche chronisch unterbezahlt, dafür überlastet sind. Überhaupt würde die Arbeitswelt jenen Wandel erfahren, den sie in kurzfristiger Zukunft ohnehin brachial von uns einfordern wird. Teilzeitarbeit, flexiblere Arbeitszeitmodelle, viskosere Verteilung der vorhandenen Arbeit durch Absenkung der Arbeitszeit, Familienphasen, Erziehungs- und Pflegeleistungen, Sabbaticals, Fortbildungen uva. passten unseren deutschen Kosmos endlich an die Erfordernisse der Moderne an. Davor muss niemand Angst haben, war es denn nicht immer der Menschheitstraum, von all zu belastender Arbeit befreit zu werden? Die Mittel dafür sind doch vorhanden, so grotesk viel an Geld, dass es aberwitzig für Spekulationen mit sogenannten „Finanzprodukten“, die keiner mehr versteht, verzockt wird, um sich selbst kreist, Geld aus Geld entsteht, dem sinnvollen Kreislauf der Gesellschaft fürs hochriskante Spielen im übergroßen Stil entzogen wird. Hier ist doch bereits sinnhafte Arbeit entfernt worden, übrig blieb das hastige Hacken der Tastatur von Hasardeuren aus Gier, ohne, dass es dem Bundeshaushalt oder den Menschen im Land nützt. Die aber mit ihren Steuergeldern monströs haften, wenn es schief geht.

Der steil ansteigende Automatisierungsgrad, die Industrialisierung 4.0, zwingen uns sowieso zu raschem Umdenken. Die tradierten, zu starren, ortsgebundenen Nine-to-Five-Jobs beginnen doch bereits, obsolet zu werden und werden in Rekordzeit zu großen Hemmschuhen im Globalen Wettbewerb mutieren. Aber dieses Aufbrechen ist keine Bedrohung, werfen wir hierzu einen raschen Blick nach Dänemark. Dort liegt der gesetzliche Mindestlohn bei 17,50, die Wochenarbeitszeit bei 33 Stunden und Kitas, Krankenkassen, Universitäten sind beitragsfrei. Trotzdem (oder gerade deshalb?) liegt deren Wirtschaftswachstum bei soliden 1,5% und die Dänen gelten als das glücklichste Volk des Planeten, wie eine globale Untersuchung soeben ergab.

Man kann vor Veränderungen panisch bibbern wie das Kaninchen vor der Schlange oder sich den Herausforderungen stellen und sich die Zukunft aktiv anpassen. Wer glaubt, dass uns die anderen Länder unser Wirtschaftswachstum, das auf ihren Importen aus Deutschland sowie der systematischen Absenkung unserer Sozialstandards und Reallöhne beruht (-15% seit 1980!), noch lange ohne Gegenmaßnahmen anstarren, der bekommt einiges nicht mit. Das internationale Murren wird schon stetig energischer und umfassend Unrecht haben die anderen Regierungen damit nicht. Die heilige schwarze Null des Herrn Schäuble verlangt den überhohen Preis an wachsender Spreizung der Schichten innerhalb unserer Landes und im Vergleich zu unseren Nachbarländern.

Und die schwäbische Hausfrau, als Vergleich enervierend häufig vom Bundesfinanzminister angeführt wie eine Monstranz aus Plastik, hinkt beidfüßig, denn diese tapfere Dame muss sich nicht um die Handelsbilanz kümmern, keine Schulen und Krankenhäuser unterhalten und keine Generationen außer der hauseigenen versorgen. Da (selbst generös subventionierte) Konzerne sich immer weiter größtenteils legal aus ihrer fiskalischen Verantwortung stehlen, bleiben uns zur Stabilisierung Selbstständige, der Mittelstand sowie Kleinbetriebe. Wie sieht es hier aus? Deutschland hat bekanntermaßen kaum eigene Rohstoffe, dafür gut ausgebildete Fachkräfte mit innovativer Ingenieurskunst, Erfindergeist und Gestaltungswillen. Das wir unser global wertgeschätztes Diplom dem Bachelor opferten (früher Vordiplom) und auch den Meisterstatus im Handwerk veröden ließen, lasse ich hier außen vor, um den Rahmen nicht zu sprengen.

Zum Gründergeist unseres Landes, neudeutsch Entrepeneurship, ehedem der Motor unserer strammen Wirtschaftskraft, äußerte sich Eric Schweitzer, der Präsident des DIHK, wie folgt: „Deutschland steckt in einer Gründungsmisere!“. Beachtet man, dass seit 2004 sich die Zahl unserer Start-ups um gravierende 45,8% (von 572.000 auf 310.000) verringerte, kann man ihm nicht ernsthaft widersprechen in seinem Urteil. Benannter Hauptgrund der allermeisten Gründungswilligen liegt darin, für die ersten ein bis zwei Jahre eine unbürokratische Lebensgrundlage zu benötigen, welche Kinder, Miete und sonstige Lebens(er)haltungskosten in der Startphase absichert, in der das neue Geschäft erst mühsam anlaufen muss. Ein BGE würde hier eine ungeheure Schubkraft entwickeln. Wer vermag zu erahnen, wieviel prächtige Ideen in den Schubladen schlummern und vielleicht nie das Licht des Marktes erblicken, weil wir sie nicht zu Beginn stützen, nur am späteren Erfolg beteiligt werden wollen. Die dokumentierte Existenzgründerrate von 2,9% ist gerade für unser Land, dem traditionellen Patentweltmeister, geradezu jämmerlich geworden. Haben Sie hierzu etwas im Wahlkampf gehört? Ich auch nicht. Und ein durch das BGE ansteigender Konsum sowie eine anwachsende Gründerrate spielen sich gegenseitig in die Hände. Erwerbslosigkeit nähme ab, neue Produkte und Dienstleistungen entstünden, neue Kundenschichten verlangten danach. Und unsere Handelsbilanz müsste nicht länger einbeinig auf dem Export allein herumhumpeln. Eine verlässliche Grundabsicherung setzt Potenziale frei, das weiß seit Herrn Maslow und seiner Bedürfnispyramide seit 1943 jedes Schulkind, haben wir dieses Wissen vergessen oder verdrängt? Auch unser Kulturbetrieb erführe endlich die Nachfrage, die er verdient. Wer von den Unvermögenden reckt in der dichten Schlange vor der Theaterkasse schon seinen Sozialpass in die Höhe. Das Fünftel unserer Gesellschaft, dem (vgl. Folge 1) die nötigen Mittel fehlen, nimmt schon lang nicht mehr ausreichend an Bildung und Kultur teil. Beides jedoch ist der Sauerstoff einer jeden Nation, wie August Everding es so treffend titulierte, denn nur diese Teilhabe stabilisiert unsere Demokratie. Wer wissend ist, wählt keine AfD oder noch Schlimmeres. Und höhere Besucherzahlen für Museen, Theater und sonstige Kultureinrichtungen verringerten auch Subventionsleistungen.

Kurios ist, dass das BGE beileibe keine neue Idee oder jene von abseitigen Spinnern in ihrer abgeschiedenen Denkerkammer ist. Bereits 1796 befasste sich Thomas Spence in England mit der Idee eines Grundeinkommens, nach ihm Charles Fourier in Paris 1836 in seiner Abhandlung „Die falsche Industrie“. Der liberale Ökonom John Stuart Mill entwickelte es 1856 als Soziale Mindestabsicherung weiter, 1943 griff die englische Konservative Juliet Rhys-Williams das Konzept mit ihrer „Sozialen Dividende“ auf. Mit der „Negativen Einkommenssteuer“ überzeugt 1962 der Nobelpreisträger Milton Friedman und der Deutsch-Amerikaner Erich Fromm ersann 1966 das Garantierte Einkommen. Helmut Pelzer und die überraschenden Ergebnisse im Studienauftrag der Stadt Ulm beschrieb ich bereits in der letzten Folge. Götz Werner, milliardenschwerer Inhaber der Kette dm, kämpft seit 1982 leidenschaftlich für das BGE. Der ehemalige CDU-Ministerpräsident Dieter Althaus spricht sich für das Solidarische Bürgergeld aus, ebenso wie der Schweizer Ökonom Thomas Straubhaar, Direktor des HWWI, der es „Pro Bürgergeld“ nennt. Das größte Phänomen jedoch sparte ich mir bis jetzt zum Schluss dieser Aufzählung auf, es ist weitgehend unbekannt wie mit Sicherheit arg überraschend.

Die USA gelten als Mutterland des Kapitalismus, Richard Nixon (ja, genau der) ganz sicher nicht als Linker oder gar des Kommunismus als verdächtig. Ausgerechnet er und ausgerechnet in diesem Staat hätte es 1969 beinahe das BGE für alle Bürger gegeben! Es scheiterte damals an einer nur hauchdünnen Gegen-Mehrheit im Senat. Die westliche Welt stand also schon kurz vor der Umsetzung (da wir annähernd allem, was von jenseits des Atlantiks kommt, nacheifern). In den 47 Jahren seitdem geriet das BGE dort in Vergessenheit, vielleicht auch, weil Nixon Vietnam sowie ein Gebäudekomplex namens Watergate seine Amtszeit völlig zu Recht drastisch verkürzen half. Von präsidialen Geistesgrößen der Preisklasse Bush jr. / Trump verlangen wir besser keine weitreichenden Visionen.

Alles also nur graue Theorie in Sachen BGE? Nein, der Mut zu Experimenten wächst. Es gibt ganz pragmatische Versuche, Plebiszite, Modellprojekte gar. Die Volksabstimmung in der Schweiz im Juni 2016 erbrachte immerhin 22% Befürworter, für den ersten Anlauf und noch dazu in einem erzkonservativem Land ein absolut mutmachendes Ergebnis.

Von den Alpen zu den Fjorden. Das finnische Projekt Kela bietet 2.000 Bewohnern der gleichnamigen Region testweise für zwei Jahre ein garantiertes monatliches BGE von 560 Euro ohne Bedingungen. Die Höhe der Summe soll uns hier nicht verwundern, Kela in der Mitte Finnlands ist nicht London-Belgravia, die Lebenshaltungskosten in dem weitläufigen Naturland ungleich niedriger als in der Millionen-Metropole. Die ersten Ergebnisse allerdings erstaunen gleichwohl, denn die Gesundheitsausgaben sind signifikant zurückgegangen, gestiegen hingegen die Gründungsrate sowie die Anzahl der Teilzeitarbeitsplätze. Und das alles, obgleich der Start dieses Flächenexperiments im Jahresbeginn 2017 liegt. Eine weitere, sehr spannende Initiative ist privater Natur und nicht minder erfolgreich. „Mein Grundeinkommen“ sammelt via Crowdfunding so lange Geld, bis 12.000 Euro erreicht sind, welche dann einem der BewerberInnen für ein Jahr in Monatsraten á 1.000 Euro ausbezahlt wird. Diese Idee halten bislang 69.814 Menschen (Stand August 2017) für nicht so abwegig, dass sie nicht gemeinsam auf diese Weise für bislang 100 arg glückliche Bezieher gesorgt hätten. Diese bringen ihr Studium zu Ende, gehen eine Weiterbildung an oder begründen ihre Selbstständigkeit. Deren erhellende Berichte sind im Netz als eine Art stolze Rechenschaft einsehbar.

Mittlerweile hat sich auch eine eigene Partei mit 16 Landesverbänden gegründet, die sich dem BGE verschreibt, was hier keine Wahlempfehlung darstellt, sondern lediglich aufzeigt, wie die Gruppe jener kräftig anwächst, die sich mit dem Konzept auseinandersetzen. Der Wunsch nach praktischem Ausprobieren nimmt zu. Das Land Schleswig-Holstein zum Beispiel ist nicht mehr weit davon entfernt, das BGE auf den Weg zu bringen, 1.000 Euro für jeden im nördlichsten Bundesland, ALG II, Kinder- und Wohngeld, BAföG fallen dafür weg. Wir dürfen gespannt sein.

Von allen Modellen (Diltheys Flexible Auszahlhöhe, Götz Werners Basic Income Guarantee durch Konsumentensteuer, Soziale Dividende durch staatlichen Börsenfond nach Rhys-Williams und Corneo, uvm.) scheint mir die Negative Einkommenssteuer (vgl. Friedman/Pelzer) in ihrer bestechenden Einfachheit am Erfolg versprechendsten. Bis zu einer definierten Transfergrenze wird das Bürgergeld ausgezahlt, oberhalb dieser Grenze (eher eine Zone) einfach auf die zu zahlende Einkommenssteuer angerechnet. Das ist unkompliziert und betrugssicher, jede Steuerberatung und jeder Finanzamtprüfer rechnet das flott mit dem Bleistift auf dem Block aus. Vergleichen Sie das einmal mit der heute üblichen Bedürftigkeitsprüfung für das ALGII! 199.000 Widersprüche und 203.000 kostspielige wie lähmende Klagen gegen Bescheide des Jobcenters gehörten der Vergangenheit an.

Von Victor Hugo wissen wir „Nicht ist so mächtig wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.“. Und die Zeit ist reif, verehrte Leserinnen und Leser. Ist das BGE also die Lösung aller Probleme? Wissen Sie, ich bin inzwischen zu alt, um noch davon ausgehen zu können, dass es für irgendetwas eine blitzsaubere Allgemeinlösung geben könne. Auch das BGE bildet da keine Ausnahme, bietet es doch genügend Angriffsfläche, etliches noch zu Klärendes sowie mannigfaltig kleine Teufel in den Details. Was mich daran dennoch fasziniert? Das BGE stellt endlich jene Kernfragen, die im Wahlkampf 2017 wirklich keinen deutschen Politiker ersthaft interessiert haben: Wie halten wir die Spaltung unserer Gesellschaft auf, wie bremsen wir die absurde Ressourcenverteilung, wie schaffen wir ein Klima des allgemeinen Aufbruchs? Es geht mir nicht um Klassenkampf, dazu kenne ich zu viele Unternehmer und anderweitig Vermögende aus persönlichen Gesprächen. Selbst in diesen Kreisen herrscht erfrischend viel Aufgeschlossenheit bezüglich des BGE, Sie würden sich vielleicht wundern. Ich will alle erreichen, alle einbinden. Es sollte endlich begriffen werden, dass der Habende nicht überlebt, wenn seiner Kundschaft die Luft ausgeht. Ob bei uns im Einzelhandel, europaweit mit Griechenland oder global die Nordhalbkugel und die südliche. Beginnen wir bei uns, wir Deutsche können doch Aufbruch, das ist unser Markenzeichen! BGE, made in Germany.

Lassen Sie uns über die Zukunft ernsthaft und vor allem auch stichhaltig diskutieren – Weiter wie bisher oder weiter als je zuvor? Ob Sie das BGE nun begrüßen oder verdammen soll Ihre Entscheidung bleiben. Doch erfüllen Sie mir meinen aufrichtigen Wunsch und stellen Sie sich selbst und anderen in Ihrem Umfeld drei Fragen: 1. Ist unser derzeitiges Gesellschaftsmodell das einzig mögliche? 2. Ist unser Gesellschaftsmodell das beste aller denkbaren? 3. Gibt es noch ein alternatives Gesellschaftsmodell, welches besser geeignet ist, uns in Zukunft gemeinsam dieses wundervolle Land lebenswert für uns alle zu gestalten? Dies würde mir fürs Erste vollauf genügen. Reden Sie miteinander, am besten über alle gesellschaftlichen Schichtgrenzen hinweg. Bringen Sie das auf den Weg, was im politischen Kontext nicht mehr geschieht – eine Vorstellung darüber zu entwickeln, wie wir in den kommenden Jahrzehnten hier zwischen Nord- und Bodensee miteinander leben wollen. Die etablierten Parteien ignorieren diese elementare Fragestellung, die neuen belfern mit Retropie und Abgrenzung. Beides ist nicht hilfreich.

Sie sind jetzt gefragt, Sie persönlich, holen Sie sich Ihr verfassungsmäßiges Primat zurück! Herzlichen Dank dafür im Voraus für Ihr Engagement. Es lohnt sich. Die Errichtung unserer Demokratie hat einst einen unvorstellbaren Blutzoll gefordert, es ist geradezu unsere Pflicht, sie weiterzuentwickeln, finden Sie nicht auch? Der Kommunismus ist zu recht tot, der Kapitalismus stirbt gerade im Fieber. Unsere soziale Marktwirtschaft dazwischen hat sich als ausgezeichnete Lösung erwiesen, was wir im Geldrausch vergessen haben, weshalb sie inzwischen ermattet darniederliegt. Helfen wir ihr mit einer Vitamin-Infusion wieder auf die Beine. Gehen wir es an.

Ende dieser Reihe. Wenn Sie alle fünf Teile dieser Reihe als Gesamttext in einem pdf kostenlos erhalten wollen, schreiben Sie eine diesbezügliche Mail an:

kontor@mikrakom.de

 

Freuen Sie sich ab dem nächsten Monat auf die neue Kolumne von Michael Krakow:
„Michls Intermezzo – Die wöchentliche Besserwisserei“ Hier auf livinginowl.
Jeden Sonntag erfrischende Betrachtungen unserer Gesellschaft.

So nah am Licht

Ein Blick hinter den Schleier unserer Dimension.

Engel und Lichtwesen sind unter uns. Immer. Allein unsere physiologische Begrenzung verhindert, dass wir sie wahrnehmen. Viele glauben, dass nur das existiert, was sie hören, riechen, schmecken, fühlen und sehen können. Und übersehen dabei, dass es nur winzige Frequenzausschnitte sind, die wir Menschen überhaupt empfangen können.

Bei Sabine Kalbus wurden diese Begrenzungen durch einen Hirntumor, den sie im Alter von 18 Jahren bekam, aufgehoben. In dieser Zeit der Verzweiflung, angesichts schlechter Prognosen und einer bevorstehenden Operation, von der sie wusste, dass sie sie nicht überleben würde, erschienen ihr erstmals ihre Lichtwesen. Und haben sie bis heute nicht verlassen.

In ihrem Buch „So nah am Licht“ erzählt sie über diese schwere Zeit, ihre wunderbare Heilung und über ihr Leben und ihre Erlebnisse mit den Engeln. Aber auch über die Bürde dieses „Geschenks“ und Probleme mit ihren Mitmenschen. Ihre Engel waren es übrigens, die ihr den Impuls zum Schreiben des Buches gaben. Daran taten sie gut.

Sabine Kalbus

Liebevoll aufgemacht mit Zeichnungen und Gedichten, geschrieben in einer lebendigen, gut verständlichen Sprache, ist es eine Bestätigung für all jene, die die Existenz von Engeln für möglich halten. Es ist ein Denkanstoß für alle Zweifler. Und ganz einfach eine wunderbare Lektüre, die den Leser in eine leichte und lichtvolle Energie bringt.

Erhältlich ist es im Buchhandel, bei amazon und über den Santiago-Verlag.

Oh, ein Sack!

Säcke für alle Zwecke. Aus stabilem 2-lagigem Papier in Handarbeit gefertigt, erinnern sie ein wenig an die Mehlsäcke von früher.

Diese hier sind mit hochwertigen geplotteten Schriften versehen. Jeder Sack ein Unikat. Für Spielzeug, Wäsche, als Schirmständer oder für Dinge, die einem gerade im Weg sind. Das Maß aller Säcke beträgt 45 x 85 x 16 cm, ist aber durch Umkrempeln der Öffnung variabel.

Die Idee zu diesen einzigartigen Säcken hatte mal wieder Peter Vennebusch, der Macher des Ostwestfälischen Wortschatzes. Erhältlich sind sie im Schöne-Dinge-Shop.

Heilpraktiker – der Albtraum der Schulmedizin

„Wer heilt, muss weg.“ Bielefelder Heilpraktiker Ralf Wigand zum Münsteraner Memorandum.

Am 21.8.2017 wurde das Münsteraner Memorandum „Heilpraktiker“ verabschiedet und in allen Medien professionell beworben. Eine selbsternannte Expertengruppe unter Federführung der Ethikbeauftragten, Frau Professor Schöne-Seifert, und weiteren 16 Naturheilpraxis-Laien, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die deutschen Bürger vor den Gefahren der Naturheilkunde zu schützen. Hauptforderung der 17 Freunde der klassischen Schulmedizin ist die sofortige Abschaffung des Heilpraktikerberufs. Bundesweit werden Institutionen und Einzelpersonen dazu aufgerufen, diesen an die Politik gerichteten Bittbrief zu unterstützen.

 

Als ich am 22.08. auf der Titelseite der Neuen Westfälischen den Beitrag dieser absurden Forderung gelesen hatte, war ich natürlich zuerst bestürzt. Seit 1994 bin ich in eigener Praxis tätig. In meinen Anfängen wurden Heilpraktiker von Seiten der akademisch hochgebildeten Schulmedizin allenfalls müde belächelt, aber als harmlos akzeptiert. Im Laufe der Jahre wendete sich das Blatt. Immer mehr Bürger waren von der Minutenmedizin der Ärzteschaft enttäuscht und informierten sich im Internet über Alternativen zu der chemischen, rein symptomatischen Therapie. Allein in meiner Praxis wurde bis zum heutigen Tag tausenden Patienten aus ihren aus Sicht der Schulmedizin unheilbaren, chronischen Krankheiten und der damit einhergehenden Tablettenabhängigkeit geholfen. Multipliziert man meine Erfolge mit ähnlichen positiven Ergenissen meiner geschätzten Kolleginnen und Kollegen, könnte man erklären, warum aus dem müden Lächeln ein aggressives Bellen geworden ist. Für die leitlinientreue Schulmedizin sind gesunde Patienten halt eine Majestätsbeleidigung.

Aus dem klugen Satz „Wer heilt, hat Recht!“ wurde nun „Wer heilt, muss weg!“.

Heilpraktiker Ralf Wigand

Aber was wird den Heilpraktikern eigentlich vorgeworfen? Immer wieder werden der Beruf und der medizinische Kenntnisstand der Heilpraktiker kritisiert und diffamiert. In Deutschland gibt es zwei Heilberufe, den Arzt und den Heilpraktiker. Die Heilpraktikerprüfung ist eine staatliche Prüfung beim zuständigen Gesundheitsamt. Die Prüfung besteht zunächst aus einer zweistündigen schriftlichen Prüfung. Besteht man diese, wird man anschließend zur mündlichen Prüfung zugelassen. Anspruch und Inhalt der Prüfungen entsprechen mindestens dem Physikum, also der Überprüfung nach vier Semestern Medizinstudium. Verlangt und geprüft wird von dem verantwortlichen Amtsarzt das schulmedizinische Grundwissen eines Hausarztes. Die Durchfallquote liegt bei ca. 80%. Soweit zu dem beliebten Gerücht „Zettel ankreuzen und du bist Heilpraktiker!“. Für mich persönlich war die Heilpraktikerprüfung, verglichen mit meinem Abitur und Studium, die mit Abstand schwerste Prüfung.

Kritisiert wird von den 17 selbsternannten Volksschützern u.a. die nicht einheitliche Ausbildung der naturheilkundlichen Therapien während der Heilpraktikerausbildung. Allerdings stehen Ärzte und Heilpraktiker nach beendetem Studium vor der gleichen Situation. Vollgepackt mit theoretischem Wissen fehlen die Praxis- und Therapieerfahrung. Für mich ist diese Situation vergleichbar mit der Führerscheinprüfung. Nach bestandener Prüfung darf man am Straßenverkehr teilnehmen. Ob man dann ein guter Autofahrer wird, liegt an jedem selbst. Nach der bestandenen Prüfung beginnt die eigentliche Praxisausbildung. Je nach Neigung, aber auch nach den finanziellen Möglichkeiten trennt sich hier die Spreu vom Weizen. Allerdings haben alle Heilpraktiker eines gemeinsam, sie halten sich akribisch an Vorschriften und Gesetze, können Krankheiten gut abschätzen und kennen ihre therapeutischen Grenzen.

Willkommener Anlass für die Heilpraktikerhetze waren drei Todesfälle im Juli 2016 in einer alternativen Krebsklinik unter der Leitung eines Heilpraktikers. Bis zum heutigen Tag ist unklar, ob die Todesfälle im Zusammenhang mit dem Medikament 3-Bromopyruvat stehen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass die Verstorbenen an den Folgen der vorherigen chemotherapeutischen Behandlung sowieso verstorben wären.

Im deutschen Strafgesetz gilt die Unschuldsvermutung solange, bis die Schuld gerichtlich bewiesen ist. Fakt ist allerdings, dass der verantwortliche Heilpraktiker ein nur Ärzten zugängliches, verschreibungspflichtiges Medikament verabreicht hat. Dieses ist ein eindeutiger Verstoß gegen das Heilpraktikergesetz, da Heilpraktiker keine verschreibungspflichtigen Medikamente einsetzen dürfen. Diese Vorschrift ist selbstverständlich allen anderen praktizierenden Heilpraktikern bekannt und wird auch eingehalten.

Falls dem Heilpraktiker eine Schuld durch falsche Behandlung nachgewiesen wird, ist dies nach meinen Erkenntnissen der erste Zwischenfall mit Todesfolge in der achtzigjährigen Geschichte der Heilpraktiker. Nach Meinung der 17-köpfigen Volksschützer sollen entgegen jeglicher Logik prophylaktisch alle Heilpraktiker kollektiv mit einem Berufsverbot bestraft werden.

An dieser Stelle deshalb ein dickes Dankeschön an den Gesundheitspolitiker und Arzt Dr. med. Hans-Martin Groß. In seiner Stellungnahme vom 30. August 2017 bewertet er das Münsteraner Memorandum kritisch und sachlich. Seiner Meinung nach seien die Heilpraktiker ein wichtiger Bestandteil der Volksgesundheit und das Memorandum ein kläglicher Versuch, unliebsame Konkurrenz loszuwerden. Dr. Groß weist darauf hin, dass allein im Jahr 2013 18.800 Patienten durch Behandlungsfehler in deutschen Krankenhäusern getötet wurden.

Sehr geehrte Frau Prof. Schöne-Seifert, was halten Sie von meinem Vorschlag, ihren Ethik-Besen zu nehmen und vor der eigenen Haustür Dreck zu fegen? Finden sie es ethisch richtig, dass in Deutschland jeden Tag 300 Bürger an den Folgen der Chemotherapie sterben? Der größte Teil dieser Opfer wird allein aus kommerziellen Gründen, ohne jegliche Aussicht auf Heilung oder Lebensverlängerung, zu Tode therapiert. Finden sie es ethisch richtig, dass kaum ein Arzt diese menschenunwürdige Behandlung bei sich oder seiner Familie zulassen würde?

Finden sie es ethisch richtig, dass die erbärmliche Erfolgsrate der Chemotherapie durch die gleichzeitige Einnahme von Methadon verbessert werden könnte, dieses aber den Betroffenen mit fadenscheinigen Argumenten vorenthalten wird? Ein zum Tode Verurteilter pfeift auf Studien, wenn sein Leben gerettet werden kann. Finden sie es ethisch, dass jährlich tausende Bürger durch lapidar verordnete Antidepressiva in den Selbstmord getrieben werden. Diese kleine Nebenwirkung steht in jedem Serotonin-Abbauhemmer Beipackzettel. Und finden sie es ethisch richtig, dass der depressive Copilot der Germanwings, Andreas Lubitz, am 24. März 2015 vermutlich wegen dieser Nebenwirkung sich und 150 weitere Menschen getötet hat? Kein Staatsanwalt hat bisher gegen die verantwortungslosen Ärzte von Herrn Lubitz wegen Beihilfe zum Selbstmord, sowie der Beihilfe zum 150-fachen Mord ermittelt. Diesen Fragenkatalog könnte man unendlich weiterführen…

Abschließend noch ein paar Worte an das Schmuckstück ihrer Expertentruppe: Frau Dr. Natalie Grams. Jahrelang hat sie erfolgreich! eine homöopathische Privatpraxis geführt. Irgendwann stellte sie sich die Frage: „Was mach ich hier eigentlich?“ Gekonnt durchleuchtete sie die Wirkungsweise der Homöopathie und kam folgerichtig zu der Erkenntnis: “Da ist ja stofflich kaum was drin!“ Also war sie sogleich konsequent und gab ihre Praxis auf. Schnell wurde im Anschluss ein Buch über den Unsinn der Homöopathie geschrieben und kräftig im Fernsehen beworben. Die Schulmedizin hat ihr den Ausflug zur „dunklen Seite der Wissenschaft“ verziehen und alle haben sich wieder lieb! So soll nun eine Ärztin, die mehrere Jahre benötigte, um die Rätsel der Homöopathie zu lüften, über die Zukunft der Heilpraktiker entscheiden? Ein Heilpraktiker benötigt für diese „Lüftung“ allenfalls 10 Minuten! Die Frage, warum die Homöopathie auch bei Säuglingen und Tieren, also zwei plazeboresistenten Gruppen wirkt, kann sie natürlich nur mit den üblichen, dümmlichen Phrasen beantworten. Ich bin mir sicher, dass Frau Dr. Grams allein aus ethischen Gründen mit der Rendite aus den verkauften Büchern ihre Praxisopfer finanziell entschädigt.

Meine Stellungnahme möchte ich mit folgenden Worten beenden: „Ich vertraue der Politik und unserem Rechtssystem. Die Heilpraktiker sind nach wie vor ein sehr wichtiger Bestandteil in unserem Gesundheitssystem. Never change a winning Team!

Naturheilpraxis Ralf J. Wigand
Vilsendorfer Straße 4
33739 Bielefeld (Jöllenbeck)
Telefon 05206-4484
http://www.heilpraktiker-wigand-bielefeld.de

 

Foto 1: Irene von Uslar

Mit einem Coach durch die Schulzeit

Ruben Tonn Schulbegleitungen GbR –
neu in Detmold „Schulbegleitungen in OWL“

Kinder mit Entwicklungsbeeinträchtigungen, ob geistiger, seelischer oder körperlicher Art, können einen Antrag auf Schulbegleitung stellen, so dass sie in der Lage sind, am Regelunterricht teilzunehmen, die entsprechenden Abschlüsse zu absolvieren und später einen Beruf auszuüben.

Die Detmolder Ruben Tonn und Claudia Rohm und ihr wachsendes Mitarbeiterteam leisten diese besonderen schulischen Förderungen professionell, aber auch mit viel Herzblut und Einfühlungsvermögen.

„Gerade Kinder und Jugendliche mit Autismus und emotional-sozialen Handycaps sind häufig mit der Klassensituation überfordert. Auf sich allein gestellt, bleiben sie unter Umständen Sonderlinge und Außenseiter“, so Ruben Tonn. „Eine Schulbegleitung hilft ihnen, die Umwelt zu filtern, zu strukturieren, überschaubar und verständlich zu machen.“

Ruben Tonn und Claudia Rohm

Der Antrag auf Schulbegleitung muss beim Jugendamt oder im Falle körperlicher Beeinträchtigung beim Sozialamt gestellt werden.

Was tut der Schulbegleiter für mein Kind?

„So individuell wie die Bedürfnisse eines Kindes sind, so individuell ist auch die Herangehensweise. Wünsche der Eltern, Erziehungsberechtigten oder anderen Aufsichtspersonen werden beherzigt und die Schulen regelmäßig zum Austausch besucht.“ Ruben Tonn, angehender Heilpraktiker für Psychotherapie, legt Wert darauf, den Schüler als Ganzes wahrzunehmen und seine Stärken zu fördern. Er sieht sich auch als Kommunikationsverbesserer zwischen Eltern, Schule, Kind und SchulbetreuerIn

Mitarbeiter Steffen Frein hat trotz seiner jungen Jahre schon einige lernbehinderte und verhaltensauffällige Kinder erfolgreich integriert. „Ich begleite „meine“ Kinder zur Schule, setze mich im Unterricht neben sie, motiviere sie zur Konzentration und bestärke sie, sich zu beteiligen. Wir sprechen viel miteinander und begegnen uns auf einer freundschaftlichen Respektebene.“

Steffen Frein

Neben seiner Tätigkeit bei Ruben Tonn studiert Steffen Frein das Fach „Sonderpädagogische Förderung“ und ist begeisterter Kampfsportler. Und gerade letzteres weckt das Interesse seiner Schützlinge. „Plötzlich ist da jemand Starkes an der Seite des Kindes, der Interesse zeigt und es sogar lobt. Das ist für viele ein völlig neues Gefühl.“

Nach und nach gelingt es den Kindern, den Schulalltag zu meistern und darüber hinaus noch gute Noten zu schreiben. Dann ist es für den Schulbegleiter langsam an der Zeit, sich ein wenig aus der engen Betreuung zurückzuziehen, dem Kind aber dennoch den erforderlichen Halt zu geben.

„Gewinne ihre Herzen und du kannst mit ihnen tanzen.“ Diesen Satz hat der Pädagoge Stavros Louca geprägt, und er gilt für alle Kinder.

Für weitere Fragen zu Schulbegleitungen ist ein Forum eingerichtet worden. Dort können Eltern und Interessierte Fragen stellen oder sich mit Gleichgesinnten austauschen.

Ruben Tonn Schulbegleitungen GbR
Brahmsstraße 10
32756 Detmold
Telefon: (05231)- 611 09 98
Mobil: 0176-47 16 4607
E-Mail: RTSchulbegleitungen@web.de
Facebook: www.facebook.com/rubentonn17/

Foto 1: Clipdealer

Verkaufsoffen bei den Möbelwerkstätten Buschsieweke in Verl

Der Sommer neigt sich dem Ende zu und so ganz langsam freuen wir uns auf die kuschelige Zeit, in der wir es uns zuhause gemütlich machen können.

Zur Einstimmung findet am 3. September 2017 bei den MB Möbelwerkstätten Buschsieweke in Verl ein verkaufsoffener Sonntag statt, und am 17. September 2017* von 14 bis 17 Uhr ein Möbelschautag.

Lassen Sie sich begeistern von den Neuheiten an Tischen, Stühlen, Bänken und Accessoires, und genießen Sie bei einem anschließenden Spaziergang die letzten warmen Sonnenstrahlen.

Auf dem Foto sind übrigens der Tisch „Rivolta“ und die Stühle „Fly“ zu sehen

Möbelwerkstätten Buschsieweke GmbH
Industriestraße 1
33415 Verl
Telefon: 05246-82488
E-Mail: info@mb-moebel.de
Webseite: http://www.mb-moebel.de

*Da es Sonntag ist, gibt es keine Beratung und keinen Verkauf, aber jede Menge Inspiration.

Foto: MBzwo

Ein Platz an der Sonne

Holzterrassen nach Maß von H & B

Sie können nicht nur stylische Massivholzmöbel. Dielenfußböden und Holzterrassen sind selbstverständlich ebenfalls im Sortiment des Langenberger Möbelherstellers H & B Holzdesign GmbH vorhanden.

Sie planen eine Holzterrasse und sind handwerklich geschickt? Dann liefert Ihnen H & B das Material passend nach Hause und Sie können loslegen.

Eher zwei linke Hände? Dann verlegen die kundigen Mitarbeiter von  H & B die komplette Terrasse für Sie mit allem Drum und Dran. Fachleute eben. Da hat man dann die Gewähr, dass es am Ende wirklich gut aussieht.

Die abgebildete Terrasse ist übrigens aus Lärchenholz.

H & B Holzdesign GmbH
Möbelmanufaktur
Wankelstraße 1
33449 Langenberg
Telefon: 05248-81000
E-Mail: info@h-b-holzdesign.de
Webseite: http://www.h-b-holzdesign.de

Foto: H & B