Leben. Lieben. Lachen.

Die drei wichtigsten L auf einem Sack.

Als Eyecatcher in der Wohnung, als praktischer Behälter für Dinge, die gerade nicht gebraucht werden und als kleine Erinnerung an das, was wirklich zählt im Leben. Das alles leistet ein einziger Sack.

Aus stabilem 2-lagigem Papier in Handarbeit gefertigt, erinnert er ein wenig an die Mehlsäcke von früher. Er misst 45 x 85 x 16 cm, die Größe kann aber durch Umkrempeln der Öffnung variiert werden.

Die Idee zu diesen einzigartigen Säcken hatte mal wieder Peter Vennebusch, der Macher des Ostwestfälischen Wortschatzes. Erhältlich sind sie im Schöne-Dinge-Shop.  Dort gibt es sie auch noch mit anderen Aufschriften.

OWL – Weißer Fleck der verpackungsfreien Supermärkte?

Naja, fast. Gäbe es da nicht in Lage den Bio-Hof Brinkmann. Seine „Speisekammer“ ist eine Mischung aus Café und Bioladen. Zum Sortiment gehören Obst, Gemüse, Antipasti, Brotaufstriche, Milchprodukte und einiges mehr.

Auch in Paderborn werden wir fündig. Im Dörener Weg 72 bietet Kern-Idee biologisch erzeugte Lebensmittel unverpackt an.

Ein wenig über den Tellerrand hinaus geblickt, gibt es in Münster mit „Natürlich unverpackt„, ein sehr modernes Geschäft, das wohl kaum Lebensmittel-Wünsche offen lässt.
In Osnabrück verbindet „Tara – Unverpackt genießen„, den Charme eines Tante-Emma-Ladens mit dem Sortiment eines Supermarktes.

Angesichts des ständig wachsenden Berges an Plastikmüll (der übrigens nur zu einem winzigen Bruchteil von Plastiktüten verursacht wird) stellt sich die Frage nach dem Sinn dieses Trends der verpackungsfreien Supermärkte gar nicht erst.

Aber wie kauft man denn eigentlich ohne Verpackung ein?

Ganz einfach. Der Kunde bringt seine eigenen Behälter mit. Das können Gläser, Dosen oder Stoffbeutel sein. Diese Behältnisse werden vor dem Einkauf abgewogen und mit einem Sticker versehen, der das Eigengewicht angibt.

Wer einmal keine Behälter dabei hat, bekommt wiederverwendbare Papiertüten oder kann sich bei den von anderen Kunden zurückgelassenen Behältern bedienen.

Befüllt wird aus sogenannten Bulk Bins oder aus Säcken mittels einer Schaufel. Obst und Gemüse liegen unverpackt in Körben aus.

Auch flüssige Hygieneprodukte können ganz einfach in eigene Flaschen abgefüllt werden. Interessant ist die Zahnpasta in Tablettenform.

In der Regel sind alle Produkte eines verpackungsfreien Supermarktes bio-zertifiziert. Versteht sich eigentlich von selbst.

Die Vorteile des verpackungsfreien Einkaufs, festgehalten von „Natürlich unverpackt“ aus Münster:

  • Der Konsument kauft bewusster ein.
  • Der Konsument spart Verpackungsmüll und schont die Umwelt.
  • Der Konsument bekommt hochwertige Produkte.
  • Der Konsument kauft nach Bedarf ein und kann die Menge selbst bestimmen.
  • Der Konsument wird nicht wie in anderen Supermärkten von unnützen „Kauf-mich-Angeboten“ verführt und spart unterm Strich Geld.“

Weiße Flecken sind dann wohl noch Bielefeld, Gütersloh, Herford, Höxter und Minden. Wäre schön, wenn das bald anders würde.

Ästhetik trifft Bequemlichkeit

Stuhl Julietta, made in OWL.

Diesen Klassiker aus massivem Nussbaum gibt es mit und ohne Armlehne. Beide Varianten sind unübertroffen bequem durch ihre leicht wellenförmige Sitzfläche. Ein klassisches Design, das sich jedem Einrichtungsstil anpasst.

Zu bestellen bei MB zwo in Berlin, handgefertigt in den Möbelwerkstätten Buschsieweke im ostwestfälischen Verl.

Möbelwerkstätten Buschsieweke GmbH                 
Industriestraße 1
33415 Verl-Sürenheide
Telefon: 05246-4233
E-Mail: info@mb-moebel.de
Webseite: http://www.mb-moebel.de

Foto: MB zwo

Geld für’s Nichtstun, lohnt sich Leistung (Folge 5)

Das bedingungslose Grundeinkommen – Utopie, Vision oder Schnapsidee?

In dieser mehrteiligen Reihe berichtet Michael Krakow in livinginowl vom Zustand unserer heutigen Gesellschaft und über Ressourcenverteilung in Deutschland. Er analysiert, wie zukunftsfest unser Land tatsächlich aufgestellt ist und erläutert die Möglichkeiten einer stabilen Existenzgrundlage für alle BürgerInnen.

Michael Krakow ist Berater, Honorardozent und Autor.
Er lebt in Detmold und widmet sich regelmäßig
gesellschaftspolitischen Fragestellungen.
Kontakt: www.mikrakom.de

Folge 5

Graue Theorie und keine Wirkung

Mit den beiden Mythen, mit denen das bedingungslose Grundeinkommen umzugehen hat, haben wir in der letzten Folge dieser Reihe bereits aufgeräumt – Fehlende Arbeitsmotivation und mangelhafte Finanzierbarkeit. Beides wurde mit Fakten deutlich widerlegt. Nun gilt es, sich die gefühlten Vorbehalte, welche genauso wie die beiden oben genannten ihre Berechtigung haben, in den Fokus zu rücken. Das eine Gegenargument heißt „Was soll das bringen?“, das andere „Realitätsfernes Gedankenspiel“.

In Ordnung, spielen wir.

Spielen wir einmal gedanklich durch, was das BGE an Effekten bedingen würde. Gut ein Drittel aller Haushalte verfügt derzeit über 100% relevantes Einkommen, was bedeutet, dass dort monatlich alles ausgegeben wird, was reinkommt. Oder anders ausgedrückt, das Einkommen reicht gerade so zum Leben. Was glauben Sie, geschieht, wenn diese Haushalte mehr Geld und dies vor allem garantiert erhalten? Diese Menschen werden zusätzliche Finanzmittel zeitnah ausgeben, schlicht und ergreifend. Für die Kaufkraft auf dem Binnenmarkt gäbe das einen unglaublichen Schub, gegen den die Umweltprämie (vulgo Abwrackprämie) im Rahmen des Konjunkturprogramms II 2009 einen allenfalls winzigen Vorgeschmack bot. Allein durch die dadurch ansteigenden Mehrwertsteuereinnahmen refinanzieren sich die Kosten für das BGE zu einem geschätzten Fünftel gleich im ersten Anlauf, was sie gar nicht müssten, wie ich in Teil 4 ausführlich darlegte. Selbstverständlich ist das Problem zu sehen, dass dann unterbezahlte, dafür sehr anstrengende Jobs zum Beispiel in der Altenpflege, bei den Berufskraftfahrern, Arzthelferinnen, Friseurinnen, Verkäuferinnen etc., an Reiz verlieren könnten. Doch liegt darin die Chance, dass die Marktwirtschaft hier endlich ihr kapitalistisches Element einfordert, dass nämlich eine angemessene Entlohnung für die Erledigung dieser wichtigen Aufgaben sorgen müsste.

Einfacher: Faire Bezahlung für anstrengende Jobs, Angebot und Nachfrage. Denn der Kapitalismus in seiner heutigen Ausprägung ist Rosinenpickerei, er gilt nur für „höhere“ Berufe, längst nicht mehr für die normalen Arbeitsplätze, welche chronisch unterbezahlt, dafür überlastet sind. Überhaupt würde die Arbeitswelt jenen Wandel erfahren, den sie in kurzfristiger Zukunft ohnehin brachial von uns einfordern wird. Teilzeitarbeit, flexiblere Arbeitszeitmodelle, viskosere Verteilung der vorhandenen Arbeit durch Absenkung der Arbeitszeit, Familienphasen, Erziehungs- und Pflegeleistungen, Sabbaticals, Fortbildungen uva. passten unseren deutschen Kosmos endlich an die Erfordernisse der Moderne an. Davor muss niemand Angst haben, war es denn nicht immer der Menschheitstraum, von all zu belastender Arbeit befreit zu werden? Die Mittel dafür sind doch vorhanden, so grotesk viel an Geld, dass es aberwitzig für Spekulationen mit sogenannten „Finanzprodukten“, die keiner mehr versteht, verzockt wird, um sich selbst kreist, Geld aus Geld entsteht, dem sinnvollen Kreislauf der Gesellschaft fürs hochriskante Spielen im übergroßen Stil entzogen wird. Hier ist doch bereits sinnhafte Arbeit entfernt worden, übrig blieb das hastige Hacken der Tastatur von Hasardeuren aus Gier, ohne, dass es dem Bundeshaushalt oder den Menschen im Land nützt. Die aber mit ihren Steuergeldern monströs haften, wenn es schief geht.

Der steil ansteigende Automatisierungsgrad, die Industrialisierung 4.0, zwingen uns sowieso zu raschem Umdenken. Die tradierten, zu starren, ortsgebundenen Nine-to-Five-Jobs beginnen doch bereits, obsolet zu werden und werden in Rekordzeit zu großen Hemmschuhen im Globalen Wettbewerb mutieren. Aber dieses Aufbrechen ist keine Bedrohung, werfen wir hierzu einen raschen Blick nach Dänemark. Dort liegt der gesetzliche Mindestlohn bei 17,50, die Wochenarbeitszeit bei 33 Stunden und Kitas, Krankenkassen, Universitäten sind beitragsfrei. Trotzdem (oder gerade deshalb?) liegt deren Wirtschaftswachstum bei soliden 1,5% und die Dänen gelten als das glücklichste Volk des Planeten, wie eine globale Untersuchung soeben ergab.

Man kann vor Veränderungen panisch bibbern wie das Kaninchen vor der Schlange oder sich den Herausforderungen stellen und sich die Zukunft aktiv anpassen. Wer glaubt, dass uns die anderen Länder unser Wirtschaftswachstum, das auf ihren Importen aus Deutschland sowie der systematischen Absenkung unserer Sozialstandards und Reallöhne beruht (-15% seit 1980!), noch lange ohne Gegenmaßnahmen anstarren, der bekommt einiges nicht mit. Das internationale Murren wird schon stetig energischer und umfassend Unrecht haben die anderen Regierungen damit nicht. Die heilige schwarze Null des Herrn Schäuble verlangt den überhohen Preis an wachsender Spreizung der Schichten innerhalb unserer Landes und im Vergleich zu unseren Nachbarländern.

Und die schwäbische Hausfrau, als Vergleich enervierend häufig vom Bundesfinanzminister angeführt wie eine Monstranz aus Plastik, hinkt beidfüßig, denn diese tapfere Dame muss sich nicht um die Handelsbilanz kümmern, keine Schulen und Krankenhäuser unterhalten und keine Generationen außer der hauseigenen versorgen. Da (selbst generös subventionierte) Konzerne sich immer weiter größtenteils legal aus ihrer fiskalischen Verantwortung stehlen, bleiben uns zur Stabilisierung Selbstständige, der Mittelstand sowie Kleinbetriebe. Wie sieht es hier aus? Deutschland hat bekanntermaßen kaum eigene Rohstoffe, dafür gut ausgebildete Fachkräfte mit innovativer Ingenieurskunst, Erfindergeist und Gestaltungswillen. Das wir unser global wertgeschätztes Diplom dem Bachelor opferten (früher Vordiplom) und auch den Meisterstatus im Handwerk veröden ließen, lasse ich hier außen vor, um den Rahmen nicht zu sprengen.

Zum Gründergeist unseres Landes, neudeutsch Entrepeneurship, ehedem der Motor unserer strammen Wirtschaftskraft, äußerte sich Eric Schweitzer, der Präsident des DIHK, wie folgt: „Deutschland steckt in einer Gründungsmisere!“. Beachtet man, dass seit 2004 sich die Zahl unserer Start-ups um gravierende 45,8% (von 572.000 auf 310.000) verringerte, kann man ihm nicht ernsthaft widersprechen in seinem Urteil. Benannter Hauptgrund der allermeisten Gründungswilligen liegt darin, für die ersten ein bis zwei Jahre eine unbürokratische Lebensgrundlage zu benötigen, welche Kinder, Miete und sonstige Lebens(er)haltungskosten in der Startphase absichert, in der das neue Geschäft erst mühsam anlaufen muss. Ein BGE würde hier eine ungeheure Schubkraft entwickeln. Wer vermag zu erahnen, wieviel prächtige Ideen in den Schubladen schlummern und vielleicht nie das Licht des Marktes erblicken, weil wir sie nicht zu Beginn stützen, nur am späteren Erfolg beteiligt werden wollen. Die dokumentierte Existenzgründerrate von 2,9% ist gerade für unser Land, dem traditionellen Patentweltmeister, geradezu jämmerlich geworden. Haben Sie hierzu etwas im Wahlkampf gehört? Ich auch nicht. Und ein durch das BGE ansteigender Konsum sowie eine anwachsende Gründerrate spielen sich gegenseitig in die Hände. Erwerbslosigkeit nähme ab, neue Produkte und Dienstleistungen entstünden, neue Kundenschichten verlangten danach. Und unsere Handelsbilanz müsste nicht länger einbeinig auf dem Export allein herumhumpeln. Eine verlässliche Grundabsicherung setzt Potenziale frei, das weiß seit Herrn Maslow und seiner Bedürfnispyramide seit 1943 jedes Schulkind, haben wir dieses Wissen vergessen oder verdrängt? Auch unser Kulturbetrieb erführe endlich die Nachfrage, die er verdient. Wer von den Unvermögenden reckt in der dichten Schlange vor der Theaterkasse schon seinen Sozialpass in die Höhe. Das Fünftel unserer Gesellschaft, dem (vgl. Folge 1) die nötigen Mittel fehlen, nimmt schon lang nicht mehr ausreichend an Bildung und Kultur teil. Beides jedoch ist der Sauerstoff einer jeden Nation, wie August Everding es so treffend titulierte, denn nur diese Teilhabe stabilisiert unsere Demokratie. Wer wissend ist, wählt keine AfD oder noch Schlimmeres. Und höhere Besucherzahlen für Museen, Theater und sonstige Kultureinrichtungen verringerten auch Subventionsleistungen.

Kurios ist, dass das BGE beileibe keine neue Idee oder jene von abseitigen Spinnern in ihrer abgeschiedenen Denkerkammer ist. Bereits 1796 befasste sich Thomas Spence in England mit der Idee eines Grundeinkommens, nach ihm Charles Fourier in Paris 1836 in seiner Abhandlung „Die falsche Industrie“. Der liberale Ökonom John Stuart Mill entwickelte es 1856 als Soziale Mindestabsicherung weiter, 1943 griff die englische Konservative Juliet Rhys-Williams das Konzept mit ihrer „Sozialen Dividende“ auf. Mit der „Negativen Einkommenssteuer“ überzeugt 1962 der Nobelpreisträger Milton Friedman und der Deutsch-Amerikaner Erich Fromm ersann 1966 das Garantierte Einkommen. Helmut Pelzer und die überraschenden Ergebnisse im Studienauftrag der Stadt Ulm beschrieb ich bereits in der letzten Folge. Götz Werner, milliardenschwerer Inhaber der Kette dm, kämpft seit 1982 leidenschaftlich für das BGE. Der ehemalige CDU-Ministerpräsident Dieter Althaus spricht sich für das Solidarische Bürgergeld aus, ebenso wie der Schweizer Ökonom Thomas Straubhaar, Direktor des HWWI, der es „Pro Bürgergeld“ nennt. Das größte Phänomen jedoch sparte ich mir bis jetzt zum Schluss dieser Aufzählung auf, es ist weitgehend unbekannt wie mit Sicherheit arg überraschend.

Die USA gelten als Mutterland des Kapitalismus, Richard Nixon (ja, genau der) ganz sicher nicht als Linker oder gar des Kommunismus als verdächtig. Ausgerechnet er und ausgerechnet in diesem Staat hätte es 1969 beinahe das BGE für alle Bürger gegeben! Es scheiterte damals an einer nur hauchdünnen Gegen-Mehrheit im Senat. Die westliche Welt stand also schon kurz vor der Umsetzung (da wir annähernd allem, was von jenseits des Atlantiks kommt, nacheifern). In den 47 Jahren seitdem geriet das BGE dort in Vergessenheit, vielleicht auch, weil Nixon Vietnam sowie ein Gebäudekomplex namens Watergate seine Amtszeit völlig zu Recht drastisch verkürzen half. Von präsidialen Geistesgrößen der Preisklasse Bush jr. / Trump verlangen wir besser keine weitreichenden Visionen.

Alles also nur graue Theorie in Sachen BGE? Nein, der Mut zu Experimenten wächst. Es gibt ganz pragmatische Versuche, Plebiszite, Modellprojekte gar. Die Volksabstimmung in der Schweiz im Juni 2016 erbrachte immerhin 22% Befürworter, für den ersten Anlauf und noch dazu in einem erzkonservativem Land ein absolut mutmachendes Ergebnis.

Von den Alpen zu den Fjorden. Das finnische Projekt Kela bietet 2.000 Bewohnern der gleichnamigen Region testweise für zwei Jahre ein garantiertes monatliches BGE von 560 Euro ohne Bedingungen. Die Höhe der Summe soll uns hier nicht verwundern, Kela in der Mitte Finnlands ist nicht London-Belgravia, die Lebenshaltungskosten in dem weitläufigen Naturland ungleich niedriger als in der Millionen-Metropole. Die ersten Ergebnisse allerdings erstaunen gleichwohl, denn die Gesundheitsausgaben sind signifikant zurückgegangen, gestiegen hingegen die Gründungsrate sowie die Anzahl der Teilzeitarbeitsplätze. Und das alles, obgleich der Start dieses Flächenexperiments im Jahresbeginn 2017 liegt. Eine weitere, sehr spannende Initiative ist privater Natur und nicht minder erfolgreich. „Mein Grundeinkommen“ sammelt via Crowdfunding so lange Geld, bis 12.000 Euro erreicht sind, welche dann einem der BewerberInnen für ein Jahr in Monatsraten á 1.000 Euro ausbezahlt wird. Diese Idee halten bislang 69.814 Menschen (Stand August 2017) für nicht so abwegig, dass sie nicht gemeinsam auf diese Weise für bislang 100 arg glückliche Bezieher gesorgt hätten. Diese bringen ihr Studium zu Ende, gehen eine Weiterbildung an oder begründen ihre Selbstständigkeit. Deren erhellende Berichte sind im Netz als eine Art stolze Rechenschaft einsehbar.

Mittlerweile hat sich auch eine eigene Partei mit 16 Landesverbänden gegründet, die sich dem BGE verschreibt, was hier keine Wahlempfehlung darstellt, sondern lediglich aufzeigt, wie die Gruppe jener kräftig anwächst, die sich mit dem Konzept auseinandersetzen. Der Wunsch nach praktischem Ausprobieren nimmt zu. Das Land Schleswig-Holstein zum Beispiel ist nicht mehr weit davon entfernt, das BGE auf den Weg zu bringen, 1.000 Euro für jeden im nördlichsten Bundesland, ALG II, Kinder- und Wohngeld, BAföG fallen dafür weg. Wir dürfen gespannt sein.

Von allen Modellen (Diltheys Flexible Auszahlhöhe, Götz Werners Basic Income Guarantee durch Konsumentensteuer, Soziale Dividende durch staatlichen Börsenfond nach Rhys-Williams und Corneo, uvm.) scheint mir die Negative Einkommenssteuer (vgl. Friedman/Pelzer) in ihrer bestechenden Einfachheit am Erfolg versprechendsten. Bis zu einer definierten Transfergrenze wird das Bürgergeld ausgezahlt, oberhalb dieser Grenze (eher eine Zone) einfach auf die zu zahlende Einkommenssteuer angerechnet. Das ist unkompliziert und betrugssicher, jede Steuerberatung und jeder Finanzamtprüfer rechnet das flott mit dem Bleistift auf dem Block aus. Vergleichen Sie das einmal mit der heute üblichen Bedürftigkeitsprüfung für das ALGII! 199.000 Widersprüche und 203.000 kostspielige wie lähmende Klagen gegen Bescheide des Jobcenters gehörten der Vergangenheit an.

Von Victor Hugo wissen wir „Nicht ist so mächtig wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.“. Und die Zeit ist reif, verehrte Leserinnen und Leser. Ist das BGE also die Lösung aller Probleme? Wissen Sie, ich bin inzwischen zu alt, um noch davon ausgehen zu können, dass es für irgendetwas eine blitzsaubere Allgemeinlösung geben könne. Auch das BGE bildet da keine Ausnahme, bietet es doch genügend Angriffsfläche, etliches noch zu Klärendes sowie mannigfaltig kleine Teufel in den Details. Was mich daran dennoch fasziniert? Das BGE stellt endlich jene Kernfragen, die im Wahlkampf 2017 wirklich keinen deutschen Politiker ersthaft interessiert haben: Wie halten wir die Spaltung unserer Gesellschaft auf, wie bremsen wir die absurde Ressourcenverteilung, wie schaffen wir ein Klima des allgemeinen Aufbruchs? Es geht mir nicht um Klassenkampf, dazu kenne ich zu viele Unternehmer und anderweitig Vermögende aus persönlichen Gesprächen. Selbst in diesen Kreisen herrscht erfrischend viel Aufgeschlossenheit bezüglich des BGE, Sie würden sich vielleicht wundern. Ich will alle erreichen, alle einbinden. Es sollte endlich begriffen werden, dass der Habende nicht überlebt, wenn seiner Kundschaft die Luft ausgeht. Ob bei uns im Einzelhandel, europaweit mit Griechenland oder global die Nordhalbkugel und die südliche. Beginnen wir bei uns, wir Deutsche können doch Aufbruch, das ist unser Markenzeichen! BGE, made in Germany.

Lassen Sie uns über die Zukunft ernsthaft und vor allem auch stichhaltig diskutieren – Weiter wie bisher oder weiter als je zuvor? Ob Sie das BGE nun begrüßen oder verdammen soll Ihre Entscheidung bleiben. Doch erfüllen Sie mir meinen aufrichtigen Wunsch und stellen Sie sich selbst und anderen in Ihrem Umfeld drei Fragen: 1. Ist unser derzeitiges Gesellschaftsmodell das einzig mögliche? 2. Ist unser Gesellschaftsmodell das beste aller denkbaren? 3. Gibt es noch ein alternatives Gesellschaftsmodell, welches besser geeignet ist, uns in Zukunft gemeinsam dieses wundervolle Land lebenswert für uns alle zu gestalten? Dies würde mir fürs Erste vollauf genügen. Reden Sie miteinander, am besten über alle gesellschaftlichen Schichtgrenzen hinweg. Bringen Sie das auf den Weg, was im politischen Kontext nicht mehr geschieht – eine Vorstellung darüber zu entwickeln, wie wir in den kommenden Jahrzehnten hier zwischen Nord- und Bodensee miteinander leben wollen. Die etablierten Parteien ignorieren diese elementare Fragestellung, die neuen belfern mit Retropie und Abgrenzung. Beides ist nicht hilfreich.

Sie sind jetzt gefragt, Sie persönlich, holen Sie sich Ihr verfassungsmäßiges Primat zurück! Herzlichen Dank dafür im Voraus für Ihr Engagement. Es lohnt sich. Die Errichtung unserer Demokratie hat einst einen unvorstellbaren Blutzoll gefordert, es ist geradezu unsere Pflicht, sie weiterzuentwickeln, finden Sie nicht auch? Der Kommunismus ist zu recht tot, der Kapitalismus stirbt gerade im Fieber. Unsere soziale Marktwirtschaft dazwischen hat sich als ausgezeichnete Lösung erwiesen, was wir im Geldrausch vergessen haben, weshalb sie inzwischen ermattet darniederliegt. Helfen wir ihr mit einer Vitamin-Infusion wieder auf die Beine. Gehen wir es an.

Ende dieser Reihe. Wenn Sie alle fünf Teile dieser Reihe als Gesamttext in einem pdf kostenlos erhalten wollen, schreiben Sie eine diesbezügliche Mail an:

kontor@mikrakom.de

 

Freuen Sie sich ab dem nächsten Monat auf die neue Kolumne von Michael Krakow:
„Michls Intermezzo – Die wöchentliche Besserwisserei“ Hier auf livinginowl.
Jeden Sonntag erfrischende Betrachtungen unserer Gesellschaft.

So nah am Licht

Ein Blick hinter den Schleier unserer Dimension.

Engel und Lichtwesen sind unter uns. Immer. Allein unsere physiologische Begrenzung verhindert, dass wir sie wahrnehmen. Viele glauben, dass nur das existiert, was sie hören, riechen, schmecken, fühlen und sehen können. Und übersehen dabei, dass es nur winzige Frequenzausschnitte sind, die wir Menschen überhaupt empfangen können.

Bei Sabine Kalbus wurden diese Begrenzungen durch einen Hirntumor, den sie im Alter von 18 Jahren bekam, aufgehoben. In dieser Zeit der Verzweiflung, angesichts schlechter Prognosen und einer bevorstehenden Operation, von der sie wusste, dass sie sie nicht überleben würde, erschienen ihr erstmals ihre Lichtwesen. Und haben sie bis heute nicht verlassen.

In ihrem Buch „So nah am Licht“ erzählt sie über diese schwere Zeit, ihre wunderbare Heilung und über ihr Leben und ihre Erlebnisse mit den Engeln. Aber auch über die Bürde dieses „Geschenks“ und Probleme mit ihren Mitmenschen. Ihre Engel waren es übrigens, die ihr den Impuls zum Schreiben des Buches gaben. Daran taten sie gut.

Sabine Kalbus

Liebevoll aufgemacht mit Zeichnungen und Gedichten, geschrieben in einer lebendigen, gut verständlichen Sprache, ist es eine Bestätigung für all jene, die die Existenz von Engeln für möglich halten. Es ist ein Denkanstoß für alle Zweifler. Und ganz einfach eine wunderbare Lektüre, die den Leser in eine leichte und lichtvolle Energie bringt.

Erhältlich ist es im Buchhandel, bei amazon und über den Santiago-Verlag.

Oh, ein Sack!

Säcke für alle Zwecke. Aus stabilem 2-lagigem Papier in Handarbeit gefertigt, erinnern sie ein wenig an die Mehlsäcke von früher.

Diese hier sind mit hochwertigen geplotteten Schriften versehen. Jeder Sack ein Unikat. Für Spielzeug, Wäsche, als Schirmständer oder für Dinge, die einem gerade im Weg sind. Das Maß aller Säcke beträgt 45 x 85 x 16 cm, ist aber durch Umkrempeln der Öffnung variabel.

Die Idee zu diesen einzigartigen Säcken hatte mal wieder Peter Vennebusch, der Macher des Ostwestfälischen Wortschatzes. Erhältlich sind sie im Schöne-Dinge-Shop.

Heilpraktiker – der Alptraum der Schulmedizin

„Wer heilt, muss weg.“ Bielefelder Heilpraktiker Ralf Wigand zum Münsteraner Memorandum.

Am 21.8.2017 wurde das Münsteraner Memorandum „Heilpraktiker“ verabschiedet und in allen Medien professionell beworben. Eine selbsternannte Expertengruppe unter Federführung der Ethikbeauftragten, Frau Professor Schöne-Seifert, und weiteren 16 Naturheilpraxis-Laien, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die deutschen Bürger vor den Gefahren der Naturheilkunde zu schützen. Hauptforderung der 17 Freunde der klassischen Schulmedizin ist die sofortige Abschaffung des Heilpraktikerberufs. Bundesweit werden Institutionen und Einzelpersonen dazu aufgerufen, diesen an die Politik gerichteten Bittbrief zu unterstützen.

 

Als ich am 22.08. auf der Titelseite der Neuen Westfälischen den Beitrag dieser absurden Forderung gelesen hatte, war ich natürlich zuerst bestürzt. Seit 1994 bin ich in eigener Praxis tätig. In meinen Anfängen wurden Heilpraktiker von Seiten der akademisch hochgebildeten Schulmedizin allenfalls müde belächelt, aber als harmlos akzeptiert. Im Laufe der Jahre wendete sich das Blatt. Immer mehr Bürger waren von der Minutenmedizin der Ärzteschaft enttäuscht und informierten sich im Internet über Alternativen zu der chemischen, rein symptomatischen Therapie. Allein in meiner Praxis wurde bis zum heutigen Tag tausenden Patienten aus ihren aus Sicht der Schulmedizin unheilbaren, chronischen Krankheiten und der damit einhergehenden Tablettenabhängigkeit geholfen. Multipliziert man meine Erfolge mit ähnlichen positiven Ergenissen meiner geschätzten Kolleginnen und Kollegen, könnte man erklären, warum aus dem müden Lächeln ein aggressives Bellen geworden ist. Für die leitlinientreue Schulmedizin sind gesunde Patienten halt eine Majestätsbeleidigung.

Aus dem klugen Satz „Wer heilt, hat Recht!“ wurde nun „Wer heilt, muss weg!“.

Heilpraktiker Ralf Wigand

Aber was wird den Heilpraktikern eigentlich vorgeworfen? Immer wieder werden der Beruf und der medizinische Kenntnisstand der Heilpraktiker kritisiert und diffamiert. In Deutschland gibt es zwei Heilberufe, den Arzt und den Heilpraktiker. Die Heilpraktikerprüfung ist eine staatliche Prüfung beim zuständigen Gesundheitsamt. Die Prüfung besteht zunächst aus einer zweistündigen schriftlichen Prüfung. Besteht man diese, wird man anschließend zur mündlichen Prüfung zugelassen. Anspruch und Inhalt der Prüfungen entsprechen mindestens dem Physikum, also der Überprüfung nach vier Semestern Medizinstudium. Verlangt und geprüft wird von dem verantwortlichen Amtsarzt das schulmedizinische Grundwissen eines Hausarztes. Die Durchfallquote liegt bei ca. 80%. Soweit zu dem beliebten Gerücht „Zettel ankreuzen und du bist Heilpraktiker!“. Für mich persönlich war die Heilpraktikerprüfung, verglichen mit meinem Abitur und Studium, die mit Abstand schwerste Prüfung.

Kritisiert wird von den 17 selbsternannten Volksschützern u.a. die nicht einheitliche Ausbildung der naturheilkundlichen Therapien während der Heilpraktikerausbildung. Allerdings stehen Ärzte und Heilpraktiker nach beendetem Studium vor der gleichen Situation. Vollgepackt mit theoretischem Wissen fehlen die Praxis- und Therapieerfahrung. Für mich ist diese Situation vergleichbar mit der Führerscheinprüfung. Nach bestandener Prüfung darf man am Straßenverkehr teilnehmen. Ob man dann ein guter Autofahrer wird, liegt an jedem selbst. Nach der bestandenen Prüfung beginnt die eigentliche Praxisausbildung. Je nach Neigung, aber auch nach den finanziellen Möglichkeiten trennt sich hier die Spreu vom Weizen. Allerdings haben alle Heilpraktiker eines gemeinsam, sie halten sich akribisch an Vorschriften und Gesetze, können Krankheiten gut abschätzen und kennen ihre therapeutischen Grenzen.

Willkommener Anlass für die Heilpraktikerhetze waren drei Todesfälle im Juli 2016 in einer alternativen Krebsklinik unter der Leitung eines Heilpraktikers. Bis zum heutigen Tag ist unklar, ob die Todesfälle im Zusammenhang mit dem Medikament 3-Bromopyruvat stehen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass die Verstorbenen an den Folgen der vorherigen chemotherapeutischen Behandlung sowieso verstorben wären.

Im deutschen Strafgesetz gilt die Unschuldsvermutung solange, bis die Schuld gerichtlich bewiesen ist. Fakt ist allerdings, dass der verantwortliche Heilpraktiker ein nur Ärzten zugängliches, verschreibungspflichtiges Medikament verabreicht hat. Dieses ist ein eindeutiger Verstoß gegen das Heilpraktikergesetz, da Heilpraktiker keine verschreibungspflichtigen Medikamente einsetzen dürfen. Diese Vorschrift ist selbstverständlich allen anderen praktizierenden Heilpraktikern bekannt und wird auch eingehalten.

Falls dem Heilpraktiker eine Schuld durch falsche Behandlung nachgewiesen wird, ist dies nach meinen Erkenntnissen der erste Zwischenfall mit Todesfolge in der achtzigjährigen Geschichte der Heilpraktiker. Nach Meinung der 17-köpfigen Volksschützer sollen entgegen jeglicher Logik prophylaktisch alle Heilpraktiker kollektiv mit einem Berufsverbot bestraft werden.

An dieser Stelle deshalb ein dickes Dankeschön an den Gesundheitspolitiker und Arzt Dr. med. Hans-Martin Groß. In seiner Stellungnahme vom 30. August 2017 bewertet er das Münsteraner Memorandum kritisch und sachlich. Seiner Meinung nach seien die Heilpraktiker ein wichtiger Bestandteil der Volksgesundheit und das Memorandum ein kläglicher Versuch, unliebsame Konkurrenz loszuwerden. Dr. Groß weist darauf hin, dass allein im Jahr 2013 18.800 Patienten durch Behandlungsfehler in deutschen Krankenhäusern getötet wurden.

Sehr geehrte Frau Prof. Schöne-Seifert, was halten Sie von meinem Vorschlag, ihren Ethik-Besen zu nehmen und vor der eigenen Haustür Dreck zu fegen? Finden sie es ethisch richtig, dass in Deutschland jeden Tag 300 Bürger an den Folgen der Chemotherapie sterben? Der größte Teil dieser Opfer wird allein aus kommerziellen Gründen, ohne jegliche Aussicht auf Heilung oder Lebensverlängerung, zu Tode therapiert. Finden sie es ethisch richtig, dass kaum ein Arzt diese menschenunwürdige Behandlung bei sich oder seiner Familie zulassen würde?

Finden sie es ethisch richtig, dass die erbärmliche Erfolgsrate der Chemotherapie durch die gleichzeitige Einnahme von Methadon verbessert werden könnte, dieses aber den Betroffenen mit fadenscheinigen Argumenten vorenthalten wird? Ein zum Tode Verurteilter pfeift auf Studien, wenn sein Leben gerettet werden kann. Finden sie es ethisch, dass jährlich tausende Bürger durch lapidar verordnete Antidepressiva in den Selbstmord getrieben werden. Diese kleine Nebenwirkung steht in jedem Serotonin-Abbauhemmer Beipackzettel. Und finden sie es ethisch richtig, dass der depressive Copilot der Germanwings, Andreas Lubitz, am 24. März 2015 vermutlich wegen dieser Nebenwirkung sich und 150 weitere Menschen getötet hat? Kein Staatsanwalt hat bisher gegen die verantwortungslosen Ärzte von Herrn Lubitz wegen Beihilfe zum Selbstmord, sowie der Beihilfe zum 150-fachen Mord ermittelt. Diesen Fragenkatalog könnte man unendlich weiterführen…

Abschließend noch ein paar Worte an das Schmuckstück ihrer Expertentruppe: Frau Dr. Natalie Grams. Jahrelang hat sie erfolgreich! eine homöopathische Privatpraxis geführt. Irgendwann stellte sie sich die Frage: „Was mach ich hier eigentlich?“ Gekonnt durchleuchtete sie die Wirkungsweise der Homöopathie und kam folgerichtig zu der Erkenntnis: “Da ist ja stofflich kaum was drin!“ Also war sie sogleich konsequent und gab ihre Praxis auf. Schnell wurde im Anschluss ein Buch über den Unsinn der Homöopathie geschrieben und kräftig im Fernsehen beworben. Die Schulmedizin hat ihr den Ausflug zur „dunklen Seite der Wissenschaft“ verziehen und alle haben sich wieder lieb! So soll nun eine Ärztin, die mehrere Jahre benötigte, um die Rätsel der Homöopathie zu lüften, über die Zukunft der Heilpraktiker entscheiden? Ein Heilpraktiker benötigt für diese „Lüftung“ allenfalls 10 Minuten! Die Frage, warum die Homöopathie auch bei Säuglingen und Tieren, also zwei plazeboresistenten Gruppen wirkt, kann sie natürlich nur mit den üblichen, dümmlichen Phrasen beantworten. Ich bin mir sicher, dass Frau Dr. Grams allein aus ethischen Gründen mit der Rendite aus den verkauften Büchern ihre Praxisopfer finanziell entschädigt.

Meine Stellungnahme möchte ich mit folgenden Worten beenden: „Ich vertraue der Politik und unserem Rechtssystem. Die Heilpraktiker sind nach wie vor ein sehr wichtiger Bestandteil in unserem Gesundheitssystem. Never change a winning Team!

Naturheilpraxis Ralf J. Wigand
Vilsendorfer Straße 4
33739 Bielefeld (Jöllenbeck)
Telefon 05206-4484
http://www.heilpraktiker-wigand-bielefeld.de

 

Foto 1: Irene von Uslar

Mit einem Coach durch die Schulzeit

Ruben Tonn Schulbegleitungen GbR –
neu in Detmold „Schulbegleitungen in OWL“

Kinder mit Entwicklungsbeeinträchtigungen, ob geistiger, seelischer oder körperlicher Art, können einen Antrag auf Schulbegleitung stellen, so dass sie in der Lage sind, am Regelunterricht teilzunehmen, die entsprechenden Abschlüsse zu absolvieren und später einen Beruf auszuüben.

Die Detmolder Ruben Tonn und Claudia Rohm und ihr wachsendes Mitarbeiterteam leisten diese besonderen schulischen Förderungen professionell, aber auch mit viel Herzblut und Einfühlungsvermögen.

„Gerade Kinder und Jugendliche mit Autismus und emotional-sozialen Handycaps sind häufig mit der Klassensituation überfordert. Auf sich allein gestellt, bleiben sie unter Umständen Sonderlinge und Außenseiter“, so Ruben Tonn. „Eine Schulbegleitung hilft ihnen, die Umwelt zu filtern, zu strukturieren, überschaubar und verständlich zu machen.“

Ruben Tonn und Claudia Rohm

Der Antrag auf Schulbegleitung muss beim Jugendamt oder im Falle körperlicher Beeinträchtigung beim Sozialamt gestellt werden.

Was tut der Schulbegleiter für mein Kind?

„So individuell wie die Bedürfnisse eines Kindes sind, so individuell ist auch die Herangehensweise. Wünsche der Eltern, Erziehungsberechtigten oder anderen Aufsichtspersonen werden beherzigt und die Schulen regelmäßig zum Austausch besucht.“ Ruben Tonn, angehender Heilpraktiker für Psychotherapie, legt Wert darauf, den Schüler als Ganzes wahrzunehmen und seine Stärken zu fördern. Er sieht sich auch als Kommunikationsverbesserer zwischen Eltern, Schule, Kind und SchulbetreuerIn

Mitarbeiter Steffen Frein hat trotz seiner jungen Jahre schon einige lernbehinderte und verhaltensauffällige Kinder erfolgreich integriert. „Ich begleite „meine“ Kinder zur Schule, setze mich im Unterricht neben sie, motiviere sie zur Konzentration und bestärke sie, sich zu beteiligen. Wir sprechen viel miteinander und begegnen uns auf einer freundschaftlichen Respektebene.“

Steffen Frein

Neben seiner Tätigkeit bei Ruben Tonn studiert Steffen Frein das Fach „Sonderpädagogische Förderung“ und ist begeisterter Kampfsportler. Und gerade letzteres weckt das Interesse seiner Schützlinge. „Plötzlich ist da jemand Starkes an der Seite des Kindes, der Interesse zeigt und es sogar lobt. Das ist für viele ein völlig neues Gefühl.“

Nach und nach gelingt es den Kindern, den Schulalltag zu meistern und darüber hinaus noch gute Noten zu schreiben. Dann ist es für den Schulbegleiter langsam an der Zeit, sich ein wenig aus der engen Betreuung zurückzuziehen, dem Kind aber dennoch den erforderlichen Halt zu geben.

„Gewinne ihre Herzen und du kannst mit ihnen tanzen.“ Diesen Satz hat der Pädagoge Stavros Louca geprägt, und er gilt für alle Kinder.

Für weitere Fragen zu Schulbegleitungen ist ein Forum eingerichtet worden. Dort können Eltern und Interessierte Fragen stellen oder sich mit Gleichgesinnten austauschen.

Ruben Tonn Schulbegleitungen GbR
Brahmsstraße 10
32756 Detmold
Telefon: (05231)- 611 09 98
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Foto 1: Clipdealer

Verkaufsoffen bei den Möbelwerkstätten Buschsieweke in Verl

Der Sommer neigt sich dem Ende zu und so ganz langsam freuen wir uns auf die kuschelige Zeit, in der wir es uns zuhause gemütlich machen können.

Zur Einstimmung findet am 3. September 2017 bei den MB Möbelwerkstätten Buschsieweke in Verl ein verkaufsoffener Sonntag statt, und am 17. September 2017* von 14 bis 17 Uhr ein Möbelschautag.

Lassen Sie sich begeistern von den Neuheiten an Tischen, Stühlen, Bänken und Accessoires, und genießen Sie bei einem anschließenden Spaziergang die letzten warmen Sonnenstrahlen.

Auf dem Foto sind übrigens der Tisch „Rivolta“ und die Stühle „Fly“ zu sehen

Möbelwerkstätten Buschsieweke GmbH
Industriestraße 1
33415 Verl
Telefon: 05246-82488
E-Mail: info@mb-moebel.de
Webseite: http://www.mb-moebel.de

*Da es Sonntag ist, gibt es keine Beratung und keinen Verkauf, aber jede Menge Inspiration.

Foto: MBzwo

Ein Platz an der Sonne

Holzterrassen nach Maß von H & B

Sie können nicht nur stylische Massivholzmöbel. Dielenfußböden und Holzterrassen sind selbstverständlich ebenfalls im Sortiment des Langenberger Möbelherstellers H & B Holzdesign GmbH vorhanden.

Sie planen eine Holzterrasse und sind handwerklich geschickt? Dann liefert Ihnen H & B das Material passend nach Hause und Sie können loslegen.

Eher zwei linke Hände? Dann verlegen die kundigen Mitarbeiter von  H & B die komplette Terrasse für Sie mit allem Drum und Dran. Fachleute eben. Da hat man dann die Gewähr, dass es am Ende wirklich gut aussieht.

Die abgebildete Terrasse ist übrigens aus Lärchenholz.

H & B Holzdesign GmbH
Möbelmanufaktur
Wankelstraße 1
33449 Langenberg
Telefon: 05248-81000
E-Mail: info@h-b-holzdesign.de
Webseite: http://www.h-b-holzdesign.de

Foto: H & B

Frischer Wind bei H & B

Ab sofort wird das Team der Firma H&B Holzdesign GmbH in Langenberg durch eine neue Mitarbeiterin verstärkt.

Firmenchef Heinz Hollenbeck heißt Anna Beushausen herzlich willkommen.

Anna Beushausen, die ihre Ausbildung zur Industriekauffrau im Juni 2017 erfolgreich bestand, freut sich auf ihre neue Aufgabe. Das Team von H&B Holzdesign gratuliert zur bestandenen Prüfung.

H&B Holzdesign GmbH fertigt seit vielen Jahren mit wachsendem Erfolg Qualitätsmöbel aus Massivholz.

H & B Holzdesign GmbH
Möbelmanufaktur
Wankelstraße 1
33449 Langenberg
Telefon: 05248-81000
E-Mail: info@h-b-holzdesign.de
Webseite: http://www.h-b-holzdesign.de

Get the power of ELPH …

… in Gütersloh

Erwecke deine Lebenskraft mit Meditation. Die Fähigkeit zu mehr Leichtigkeit, Freude und einem Leben in Harmonie und Klarheit trägt jeder Mensch in sich – in seinem Herzen.
  • ELPH kann helfen, diese zu aktivieren, so dass wir mit dem Kern unseres Wesens –der reinen Liebe – in Kontakt treten können.
  • ELPH bietet in geführten Meditationen, unterstützt durch die von ELPH entwickelten Essenzen, die Möglichkeit, unserem Alltag eine neue Richtung und unserem Leben wieder mehr Qualität zu geben.

Der nächste Elph-Nachmittag findet am 25. August 2017 in Gütersloh statt. Er dauert von 14.30 bis 17.30 Uhr. Der Teilnahmebetrag beträgt 50 Euro pro Person.

An diesem Nachmittag erfährst du nicht nur eine geführte Meditation, sondern du
erhältst auch einfache praktische Hinweise, um deinen Alltag zu erleichtern.
Du bekommst Materialien mit nach Hause, um die Empfehlungen direkt umsetzen
zu können. Du erhältst Einblicke in ein Verständnis der Selbstbestimmtheit und
Selbstsicherheit das Leben spielend zu erfahren.

INFO und Anmeldung:

Katharina Adams, Dipl.Musiktherapeutin, ELPH-Coach
Tel. 05261/ 770 48 03,     mobil  0 151 575 474 40
Katharina.Adams@t-online.de

Weitere Informationen unter : www.elph-academy.net

und in unseren Artikeln:

Die Elph Philosophie
Elph – der direkte Weg zum Herzen

 

Zwei aus einem Holz

Jochen Flacke jetzt im Design-Team von H & B Möbel.

Heinz Hollenbeck und Jochen Flacke (v. l.)

Möbel-Insider nennen ihn den Design-Papst. Und liegen damit gar nicht falsch. Denn Jochen Flacke ist einer der bekanntesten deutschen Möbeldesigner und entwirft schon viele Jahrzehnte hochwertige Einrichtungsgegenstände für namhafte Hersteller.

Heinz Hollenbeck, Inhaber der Langenberger Firma H & B Holzdesign GmbH, freut sich, dass Jochen Flacke nun auch für ihn gestalterisch tätig wird. „Wir haben viele gemeinsame Pläne und unsere Kreativität kennt keine Grenzen“.

Da sind wir gespannt und werden unsere Leser auf dem Laufenden halten.

H & B Holzdesign GmbH
Möbelmanufaktur
Wankelstraße 1
33449 Langenberg
Telefon: 05248-81000
E-Mail: info@h-b-holzdesign.de
Webseite: http://www.h-b-holzdesign.de

Märchenhäuser zum Spielen

Glückliche Kinder. Selbstvergessen im Spiel.  Casa Kaiensis baut die passenden Häuser dazu.

Spielhaus „Kiri“

Der Briefkasten könnte aus Janoschs Kinderbuch „Post für den Tiger“ stammen. Die windschiefen kleinen Häuschen erinnern an eine Märchenwelt. Ein idealer Ort für phantasievolles Spielen, fernab von digitaler Technik. Entstanden an der Nordsee nahe Büsum bei der Schäferei und Reiterei Rolfs.

Kai Schaede und Meike Wachholz, Inhaber der Herforder Firma Casa Kaiensis, waren mehrere Wochen dort, um das ganze Projekt fachmännisch und tatkräftig zu vollenden.

Die Spielhäuser sind Miniatur-Ausführungen des Gartenhauses „Kato“. Kleiner zwar, indes ebenso detailgetreu wie die großen, bieten sie Kindern Raum für Phantasie und Kreativität.

Hört sich nach einem perfektem Urlaub an.

Casa Kaiensis …märchenhafte Holzhäuser
Kai Schaede & Meike Wachholz GbR
Diebrocker Str. 63
32051 Herford
Telefon: 05221_924 111
kai@casakaiensis.de
meike@casakaiensis.de
http://www.casakaiensis.de

 

Der tritt inne Kuhle

So nannten wir früher, respektlos und politisch so gar nicht korrekt, jemanden der hinkte. Vielleicht nicht sehr fein dieser Ausdruck und dennoch ein Ostwestfälischer Wortschatz. Sie finden ihn auf dem neuen Plakat „Pölter“ zusammen mit vielen anderen schon fast vergessenen Wörtern.

Erhältlich in zwei Formaten und als Postkarte im Schöne-Dinge-Shop.

Foto: Peter Vennebusch

Endlich kein Bier mehr aus Herford

 

Dieser Slogan kam nicht gut an bei einer anderen Brauerei. Dazu kam, dass auf dem Etikett des Bielefelder Flutlicht-Bieres der Brauort nicht korrekt angegeben war, was wiederum die Wettbewerbszentrale auf den Plan rief. Abmahnung!

Nun müssen bis Ende September 160.000 Flaschen des Bieres verkauft sein. Was sich zunächst wie ein Desaster für die Ravensberger Brauerei anhört, könnte sich bald als gelungene – wenn auch ungeplante – PR darstellen. Nach unzähligen Berichten in nahezu sämtlichen Medien kennt nämlich jetzt jeder das Bielefelder Flutlicht-Bier und viele wollen dem jungen Unternehmen helfen. Sie auch? Hier ist der Flutlicht-Finder.

Und wir wundern uns über die Humorlosigkeit einer Großbrauerei. Man hätte kreativer kontern können. Chance verpasst.

Das perfekte (Rad-)Wanderfoto

Internationaler E1|R1 Photo Award sucht die schönsten Bilder entlang der ersten Europäischen Fernwege.

Nicht nur Bilder von Natur und Landschaf sucht der E1|R1 Photo Award. Valentina Goeck weiß, wie man Tiere ins schönste Licht setzt.

Nur ein einziges Mal kreuzen sich der europäische Fernwanderweg E1 und der europäische Radwanderweg R1. Diese Kreuzung liegt im Teutoburger Wald und ist gleichzeitig Auslöser und Namensgeber für den internationalen E1|R1 Photo Award – ins Leben gerufen vom Kompetenzzentrum Wandern WALK in Detmold und unterstützt vom Deutschen Wanderverband (DWV) sowie der Europäischen Wandervereinigung (EWV). „Das perfekte (Rad-)Wanderfoto“ weiterlesen

Energie der Farben und des Lichts

Ripe fruit in wooden box on canvas background close-up

Gelb. Orange. Rot. Die Farben des Sommers. Farben, die nach Wärme, Süße und Sonne schmecken. Zu keiner anderen Jahreszeit sind die Früchte so voller Sonnenenergie. Sie sind besonders saftig und duften intensiver. Wer sein Obst eine Stunde an einen sonnigen Platz stellt, schenkt ihnen eine Extra-Portion Lichtenergie. Das funktioniert auch mit Wasser. Dazu wird ein Glaskrug gefüllt und auf dem Boden ins Sonnenlicht gestellt. Denn Wasser kann – genauso wie Pflanzen – die Lichtenergie aufnehmen.

Foto: fotolia

Wo die menschliche Wahrnehmung endet, …

… beginnt die Wirklichkeit.

Mit der menschlichen Wahrnehmung ist es ja so eine Sache. In einer Art Bequemlichkeit neigt der Mensch dazu, Dinge zu tun, die er schon immer getan hat, entwickelt Gewohnheiten, von denen er nur ungern ablässt. Oft braucht es erst eine Lebenskrise, um ihn schmerzhaft daran zu erinnern, dass es so viel mehr gibt, als seine warme gemütliche Sofaecke. Die meisten sind im Nachhinein sogar dankbar für dieses Wachrütteln.

Dabei geht es viel leichter. Auch wenn Du im Augenblick gut drauf bist, was hindert Dich eigentlich, Augen und Geist zu öffnen und auch die scheinbar selbstverständlichen Dinge zu hinterfragen?

<Bewusstheit> ist hier das Zauberwort. Bewusst mit den alltäglichen Lebensgewohnheiten umzugehen, öffnet nicht nur den Horizont, sondern verschiebt Deine Wahrnehmung auch immer mehr in Richtung Wirklichkeit.

  • Beruf (was tue ich hier eigentlich? Tue ich es gern? Ist es zum Wohle aller?)
  • Freizeit (muss ich jede Minute des Tages mit Aktivität füllen?)
  • Ernährung (muss es das Riesensteak für 99 Cent sein?)
  • Gesundheit (brauche ich gegen dieses Kratzen im Hals Antibiotika? Will mein Körper heute joggen oder zwinge ich ihn dazu?)
  • Kinder (muss dieser tägliche Druck um Schule und Hausaufgaben wirklich sein?)

Wann hast du das letzte Mal aus einem Impuls heraus gehandelt, ohne darauf zu warten, dass der Verstand sich meldet, der doch nur wieder <Ja aber> sagen würde?

LivinginOWL und Hedwig Bonensteffen werden zukünftig jeden Samstag Impulse setzen für alle Bereiche des täglichen Lebens. Die Welt braucht Veränderung. Und die fängt bei Euch an.

Foto: Clipdealer

H & B HolzDesign baut Möbel massiv

 

Jugendzimmer aus Birke massiv

Der Trend „Möbel aus Holz, massiv und von hier“ hält an.

H & B HolzDesign GmbH aus dem ostwestfälischen Langenberg fertigt seit vielen Jahren diese qualitativ hochwertigen, modernen und umweltfreundlichen Möbel. Und das natürlich nicht nur für Jugendzimmer. Auch für den Wohn- und Schlafbereich werden Massivholz-Möbel gefertigt und an exklusive Marken vertrieben.

H & B Holzdesign GmbH
Möbelmanufaktur
Wankelstraße 1
33449 Langenberg
Telefon: 05248-81000
E-Mail: info@h-b-holzdesign.de
Webseite: http://www.h-b-holzdesign.de

Foto: Orion Fotostudio

 

Erinnerung an Eden

klee biene

Für die Druiden symbolisierten die Blätter des Wiesenklees die drei ewigen Wahrheiten, Erde, Wasser und Himmel.  Die Zahl Drei zog sich schon immer wie ein roter Faden durch alle Sagen und Legenden. Dreimal mussten die keltischen Beschwörungen aufgesagt werden, auf drei Wegen gelange man, so der Glaube, auf den Weg zur Erleuchtung.

Als der Heilige Patrick von Irland im 5. Jahrhundert seinen Landsleuten die Dreifaltigkeit näherbrachte, verwies er angeblich auf die drei Blätter des Klees.

Seit jeher gilt der Klee als Glücksbringer. In vielen Gegenden wird der Braut ein Kleeblatt in die Schuhe gelegt, auf dass ihr Weg in die Ehe ein glücklicher werde.

Es ist ein besonderer Zauber, der von einem Kleeblatt ausgeht. Eine Legende erzählt davon, dass Eva einst den Klee aus dem Paradies mit auf die Erde brachte – als letzte Erinnerung an den Garten Eden.

Foto: Franz-Josef Kohstall

Es sind die kleinen Dinge …

… die die (Garten-)Häuser von Casa Kaiensis so besonders machen.

Diese stylischen Türbänder sowie Türklinke und außenliegendes Fenstergetriebe sind beim Gartenhaus „Kato“ serienmäßig dabei.

Um jedes noch so kleine Detail wurde sich Gedanken gemacht, damit es optisch und qualitativ passt. Die Mühe hat sich gelohnt!

Casa Kaiensis …märchenhafte Holzhäuser
Kai Schaede & Meike Wachholz GbR
Diebrocker Str. 63
32051 Herford
Telefon: 05221-924 111
E-Mail: kai@casakaiensis.de
und meike@casakaiensis.de
http://www.casakaiensis.de

Zimmer im Garten …

… ist vom 25. bis 28. Mai 2017 das Thema beim Fürstlichen Gartenfest Schloss Fasanerie in Eichenzell nahe Fulda. Die unserer Meinung nach allerschönsten „Gartenzimmer“ baut die Herforder Firma Casa Kaisensis.

Gibt es einen beglückenderen Rückzugsort als eines dieser zauberhaft schrägen Holzhäuser? Schwer vorstellbar. Aber überzeugt Euch selbst beim Besuch des Fürstlichen Gartenfestes. In Zusammenarbeit mit der Niederkalbacher Baumschule Leinweber haben Meike Wachholz und Kai Schaede, Inhaber der Firma Casa Kaiensis, dort das Haus „Kato“ aufgebaut. Zum Betreten, Besetzen und Bewundern.

Kato & Co. werden künftig bei der Baumschule Leinweber zu bestellen sein.

Casa Kaiensis …märchenhafte Holzhäuser
Kai Schaede & Meike Wachholz GbR
Diebrocker Str. 63
32051 Herford
Telefon: 05221-924 111
E-Mail: kai@casakaiensis.de
und meike@casakaiensis.de
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Fotos: Lars Oliver Gehring

Sitzen Sie gut?

Wenn Sie nicht nur gut, sondern auch schön sitzen wollen, haben Sie am nächsten Sonntag, den 21. Mai 2017 von 13 bis 18 Uhr, die Möglichkeit des Probesitzens bei den MB Möbelwerkstätten Buschsieweke in Verl. Denn dort ist an diesem Sonntag Möbelschautag*.

Zum Teil aus eigener Herstellung ist hier sowohl der klassische Holzstuhl als auch der trendige lederbezogene Sessel erhältlich. Stühle der Marke La Vida und exklusiv designte Sitzmöbel von Guido Franzke vervollständigen des Programm.

Und dazu Tische in riesiger Auswahl!

Möbelwerkstätten Buschsieweke GmbH
Industriestraße 1
33415 Verl
Telefon: 05246-82488
E-Mail: info@mb-moebel.de
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*Da es Sonntag ist, gibt es keine Beratung und keinen Verkauf, aber jede Menge Inspiration.

Foto 1: mbzwo

Zauber inklusive – die neuen Häuser von Casa Kaiensis

Sie wirken wie aus einer anderen Zeit, einem anderen Leben, einer anderen Schöpfung.
Wie ein Stück heile Welt der Vergangenheit, vergessen in der Gegenwart. Die zauberhaft schrägen Holzhäuser von Casa Kaiensis wecken die Sehnsucht nach Rückzug in die Einfachheit der Natur, nach „Alles ist gut“.

Der Traum kann Wirklichkeit werden. Denn ganz in der Nähe, in einer Werkhalle im ostwestfälischen Löhne, wird real produziert. Mit modernster Technik, zunächst einmal  in kleinen Serien und unter der Regie der beiden Macher von Casa Kaiensis, Kai Schaede und Meike Wachholz, entstehen derzeit Häuser des Modells „Kato“.

Hier baut der Chef noch selbst. Kai Schaede bei der Arbeit.

Ein Gartenhaus, bei dem aber niemand auf die Idee käme, lediglich Schüppe und Schubkarre darin zu lagern. Die Tür ist so breit, dass ein Sofa hindurch passt, acht Fenster lassen genug Licht hinein, ohne indes etwas von der Heimeligkeit des Innenraumes zu nehmen. Sogar eine zweite Ebene – ein Loft – kann eingebaut werden. Für eine Übernachtung allein oder zu zweit.

Man kann in so einem Haus übernachten?

Ja klar. Und nicht nur das“, informiert uns Meike Wachholz. „Unsere Häuser werden in Ständerbauweise – wie ein Fachwerkhaus – errichtet und können bei Bedarf perfekt isoliert werden. Im Winter sorgt ein kleines – optional zu bestellendes –  Öfchen für angenehme Wärme.“ Einer Nutzung als Ferienhaus für einen Traumurlaub stünde somit nichts im Wege.

Wer sich Kato einmal aus der Nähe anschaut, dem wird ein frischer Duft in die Nase steigen. „Die Dachschindeln sind aus kanadischer Rot-Zeder“, so Kai Schaede, „sie brauchen nicht behandelt zu werden, halten bis zu 80 Jahre und sind zudem sturm- und hagelfest.“

Auch sonst wird bei Kato wie auch bei allen anderen Häusern von Casa Kaiensis kompromisslos auf Qualität gesetzt. Beim Holz, bei der Verarbeitung und ganz besonders bei den vielen Details, wie zum Beispiel der Türklinke oder den Beschlägen.  Gerade diese liebevoll eingearbeiteten, oft erst auf den zweiten Blick zu erkennenden Elemente machen den Zauber dieser Häuser aus. Das gewollt krumme Dach und die schiefen – wie mal eben mit Hammer und Nagel gezimmert – Fenster und Türen, schaffen diese unvergleichliche Ausstrahlung.

Türschloss aus der Vergangenheit

Wie bekomme ich ein solches Haus?

Unsere Häuser sind als Bausatz lieferbar“, so Kai Schaede. „Wir können aber auch einen Aufbauservice stellen, der sie vor Ort errichtet. Fix und fertig zur sofortigen Nutzung“.

Gibt es Varianten?

Zusätzlich zum normalen Kato ist das Kato lang mit 1,5 Meter verlängertem Innenraum sowie das Kato plus mit einem zusätzlichen 3,5 Meter breitem Raum erhältlich. Auch Sonderwünsche können (meist) berücksichtigt werden.“

Und Kato hat drei Sprösslinge:

  • Kiri, das Kinderhaus, sieht aus wie Kato in klein und ist ein Traum zum Spielen und Glücklichsein für die Jüngsten.
  • Kooper, die Hundehütte zum Wohlfühlen.
  • Kenji, der Briefkasten, aus dem man selbst Briefe vom Finanzamt gerne herausnimmt.

Sie alle tragen die unverwechselbare Handschrift ihrer Erschaffer.

Kai Schaede, Meike Wachholz und Kato

Träume sind dazu da, verwirklicht zu werden. Nicht morgen oder nächstes Jahr oder wenn die Rente durch ist, sondern genau JETZT. Nehmen Sie Kontakt mit Casa Kaiensis auf und spüren Sie den Zauber …

Casa Kaiensis …märchenhafte Holzhäuser
Kai Schaede & Meike Wachholz GbR
Diebrocker Str. 63
32051 Herford
Telefon: 05221_924 111
kai@casakaiensis.de
meike@casakaiensis.de
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Fotos der Häuser: Lars Oliver Gehring

ELPH – der direkte Weg zum Herzen

Als ich das Wort „ELPH“ zum ersten Mal hörte, hatte ich die Vision von Elfen, einer gewissen Leichtigkeit und das Gefühl, es müsse sich um etwas Mystisches handeln. Bei der Leichtigkeit lag ich gar nicht so falsch, denn ELPH ist die Abkürzung für

  • Einfach leben – praktisch handeln
  • Easy Life Program for Harmony
  • Eternal Life Project for Healing
  • Erfahrungen des Lebens prägen die Handlungsweise

Ich wollte gern mehr wissen und traf Katharina Adams aus Lemgo. Die Diplom-Musiktherapeutin ist seit 2007 ausgebildeter ELPH-Coach.

Katharina Adams

Die Weisheit von ELPH ist schon uralt, dennoch hochaktuell in dieser Welt der Depressionen, Schmerzen und Dramen. Die Sehnsucht nach Frieden, Sorglosigkeit, Harmonie, Gelassenheit und Freude wächst immens.“

All das ist ja eigentlich das Geburtsrecht eines jeden Individuums. Und doch kennen die meisten diese Endlosschleife aus Dingen, die passieren, aus diffusen Ängsten und unerklärlicher Verzweiflung.

Zu Katharina Adams kommen nun Menschen, die sich bewusst dafür entschieden haben, etwas in ihrem Leben zu verändern. Die sich endlich wieder wohlfühlen wollen in allen Bereichen. Und die wissen, dass sie auf keinen Fall mehr so weitermachen können wie bisher.

Sie selbst hat vor vielen Jahren – ebenfalls durch widrige Lebensumstände – zu ELPH gefunden und weiß daher sehr genau um die nachhaltige Wirksamkeit, um das Gefühl, endlich wieder die Verbindung zum eigenen Herzen gefunden zu haben.

 

Wie die ELPH-Energie entdeckt wurde, ihre Wirkungsweise und Philosophie können Sie auch unter http://www.mhaadeii.net nachlesen.

All jenen, denen Nachlesen nicht reicht, die gerne persönlich mehr erfahren möchten, seien die ELPH-Nachmittage ans Herz gelegt, zu denen Katharina Adams einlädt.

Hier wird die ELPH-Arbeit vorgestellt, Fragen werden beantwortet. Die Wirkungsweise der ELPH-Essenzen und -Öle wird erklärt. Es darf ausprobiert werden. Das Geheimnis der Mittwochsverbindung wird gelüftet und es wird meditiert. Auch diejenigen, die von sich glauben, nicht meditieren zu können, werden staunen.

Die nächsten Termine sind:

  • Samstag, 20. Mai 2017 im STEP Bielefeld, Kreuzstraße 34 a
  • Samstag, 10. Juni 2017 im Yoga-Vidya, Horn-Bad Meinberg

Die Nachmittage gehen von 14.00 Uhr bis ca. 17.00 Uhr. Der Teilnahmebetrag beträgt 50 Euro pro Person.

Weitere Infos erhaltet Ihr unter http://www.elph-source.net und bei

Katharina Adams
Telefon: 05261-770 48 03
E-Mail: Katharina.Adams@t-online.de

Gute Laune voraus – Genuss auf zwei Rädern

Den Wind im Rücken, die Sonne im Gesicht. „Nichts ist vergleichbar mit der einfachen Freude, Rad zu fahren“, wusste schon John F. Kennedy.

 

Christian Wiedemann, Inhaber von Fahrrad-Peitz in Gütersloh, hat das Passende für jeden Anspruch. „Ein Rad, das seinem Besitzer viele Jahre Freude machen soll, erfordert eine umfassende Beratung. Zum Beispiel stellt sich die Frage nach dem Einsatzbereich. Wird ein sportliches Rad gewünscht, um sich in der Freizeit auszupowern, ein Mountainbike für das Gelände oder ein verlässlicher Begleiter im Alltag?“

 

Schon seit 1979 gibt es Fahrrad Peitz in Gütersloh. Christian Wiedemann hat das Geschäft im Jahre 2003 übernommen, nachdem er dort 13 Jahre angestellt war. Viele Stammkunden von damals wenden sich auch heute noch vertrauensvoll an ihn in allen Belangen rund ums Rad. Aber seine Kunden kommen auch aus der weiteren Umgebung, wissen sie doch, dass sie hier rundum gut beraten werden.

Und sie wissen auch, dass es alles gibt, was das Radler-Herz begehrt. Mountainbikes, Trekking- und Rennräder, E-Bikes und Hollandräder bekannter Marken wie Cube (das ist der größte deutsche Fahrrad-Hersteller), Univega, Batavus und Raleigh. Puky und S’cool sind die Einstiegsmodelle für die Biker von morgen.

 

Christian Wiedemann legt übrigens besonderen Wert darauf, dass die Fahrräder und auch das Zubehör in Deutschland hergestellt werden. „Es ist wichtig, hier vor Ort die Arbeitsplätze zu sichern. Mal ganz zu schweigen von der guten Qualität unserer Produkte.“

Zurzeit fett angesagt sind Fatbikes. Eigentlich konzipiert für das Fahren auf Schnee, im Matsch oder auf Sand, sind sie trotzdem alltagstauglich und nicht nur – wie manche vermuten – eine Modeerscheinung.

 

El Niño – Fatbike von Felt

 

Rückenwind inklusive. Die E-Bikes von heute erinnern nicht im Geringsten mehr an die früheren „Fahrräder mit Hilfsmotor“. Heute kommen sie trendig daher, kaum noch zu unterscheiden von anderen sportlichen Rädern.

E-Bike von Cube

 

Kennst Du schon Strida? Strida ist ein Faltrad mit Kultpotential. Ein Spaßmacher auf Rädern zum Cruisen durch die Stadt, zum Mitnehmen in die Bahn (ideal für Berufspendler) und zum Schlängeln durch dichten Verkehr. Mit unter 10 kg Gewicht und ohne ölige Kette (stattdessen ist ein Kevlar-Zahnriemen eingebaut) sorgt Strida für ein leichtes und sauberes Vorankommen. Schnell zusammengefaltet, nimmt es zuhause nur wenige Quadratzentimeter Deines Wohnraums ein.

Mit Strida in Prag

 

Und wenn mal etwas kaputt ist am Rad oder eingestellt werden muss, ist es bei Fahrrad Peitz in den besten Händen. Entweder repariert der Chef selbst oder sein langjähriger Mitarbeiter Frank Peter. Nur hundertprozentig funktionierende Fahrräder verlassen die Werkstatt.

Frank Peter repariert nicht nur hier gekaufte Räder

Ostwestfalen-Lippe ist eine ideale Gegend zum Radfahren. Der Fuß des Teutoburger Waldes mit seinen geringfügigen Steigungen und vielen attraktiven Zielen bietet dem einfachen und auch dem ambitionierten Radler viele Möglichkeiten. Fahrrad-Peitz hat das entsprechende Equipment.

 

Fahrrad Peitz
Inh. Christian Wiedemann

Brockhäger Straße 5
33330 Gütersloh
Telefon: 05241-37467
E-Mail:fahrrad-peitz@web.de
Webseite: http://www.fahrrad-peitz.de

Öffnungszeiten:
Mo, Di, Do, Fr 9–13 Uhr und 15–18.30 Uhr
Mi geschlossen
Sa 10–14 Uhr

Foto 1: ClipDealer

Walpurgisnacht an den Externsteinen

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Unser Brocken ist nicht im Harz, sondern in Horn-Bad Meinberg und heißt  Externsteine. Heute, wie jedes Jahr in der Nacht zum 1. Mai,  wird sich hier ein schillerndes Völkchen tummeln. Hexen, Esoteriker, Druiden und Wünschelrutengänger können hier tanzen, musizieren oder was immer sie in dieser magischen Natur zu tun lieben. Praktisch wäre allerdings ein fliegender Besen. Der Parkplatz vor den Externsteinen wird nämlich gesperrt sein.

 

Hexe Living in OWL

Melusine

Ich halt‘ in übersel’gen Armen
Umschlungen dich in stiller Lust
Und trink‘ im Kuß den lebenswarmen,
Den Hauch aus deiner tiefsten Brust.

Da schweben alte, liebe Sagen
Mir um den traumbefang’nen Sinn:
„Der Ritter fand einmal beim Jagen
Der Feeen schöne Königin.

Das war ein Kosen und ein Küssen,
Ein sonnengold’ger Liebesmai,
Die Nixen zogen aus den Flüssen,
Die Elfen durch den Wald herbei.

Mit ihren bunten Fackeln schwangen
Leuchtkäfer sich im Hochzeitstanz,
Und tausend Nachtigallen sangen
Den Brautgesang beim Mondenglanz.

Und kluge Zwerge spielten Geigen,
Und andre bliesen Flöt‘ und Horn;
So flatterte der nächt’ge Reigen
Um Melusine’s kühlen Born.“

Ach, hätte nur der dumme Ritter
Nach ihrer Herkunft nicht gefragt
Und all‘ den holden Zauberflitter
Mit einem plumpen Wort verjagt!

Der dumme Narr! Ich bin gescheiter,
Ich küsse dich und schweige still;
Und kümm’re wenig mich, was weiter
Aus dieser Liebe werden will.

Ob du geheim als Valandine
Dich arger Zauberkunst ergiebst,
Was frag‘ ich; schöne Melusine,
Mir ist genug, daß du mich liebst.

Arthur Fitger 1840 – 1909

Foto 2: © Andrey Kiselev – Fotolia.com

I love my life

Dieses von Peter Vennebusch (dem Macher des Ostwestfälischen Wortschatzes) entworfene Poster erinnert Dich an die essentiellen Dinge des Lebens: Glück, Stärke, Freundlichkeit – und ganz wichtig – Dankbarkeit.

Es gibt wohl keinen Menschen, der sich als glücklich bezeichnet, ohne Dankbarkeit zu verspüren. Dankbarkeit ist die Wurzel des Glücks und letztlich auch des Erfolges und der Stärke.

Dieses ausdrucksstarke Poster hat die Größe 30 x 40 cm und ist erhältlich im Schöne-Dinge-Shop.

Vollpfosten gesucht? MB Möbelwerkstätten hat schöne Exemplare!

Also jetzt nicht so ein Vollpfosten im Sinne von Vollhorst. Sondern ein richtig schöner massiver Holzblock. Es gibt ihn in vielen Holzarten und Größen. Als Blumensäule, Beistelltisch, Dekoelement oder – mit den entsprechenden Öffnungen versehen – als Weinregal nutzbar.

 

Am nächsten Sonntag, den 23. April 2017 von 14.00 bis 18.00 Uhr ist  Möbelschautag* bei den MB Möbelwerkstätten Buschsieweke in Verl. Dort werden Sie aber nicht nur Pfosten aller Art bestaunen können. Freuen Sie sich auch auf eine gigantische Auswahl an Esszimmertischen und Designstühlen in Holz, Leder, Filz….

Möbelwerkstätten Buschsieweke GmbH
Industriestraße 1
33415 Verl
Telefon: 05246-82488
E-Mail: info@mb-moebel.de
Webseite: http://www.mb-moebel.de

*Da es Sonntag ist, gibt es keine Beratung und keinen Verkauf, aber jede Menge Inspiration.