Heuschnupfen – den Sommer genießen und nicht beniesen

Der Bielefelder Heilpraktiker Ralf Wigand zeigt Wege aus der Allergie.

 

Die typischen Symptome eines Heuschnupfens sind Kribbeln und Juckreiz in der Nase, ein geschwollenes und wundes Gefühl im Rachen, Absonderung eines wässerigen Sekrets aus der Nase, im Gegensatz zum gelblichen Sekret bei einem bakteriellen Schnupfen. In den meisten Fällen sind die Augen gerötet, tränen, jucken und brennen. Durch die allergische Reizung der Bronchialschleimhaut kann es auch zu Reizhusten und Asthma kommen. Die Betroffenen fühlen sich müde, gereizt, antriebslos und können nachts schlecht schlafen. Auslösende Allergene sind Blütenpollen von Gräser, Unkraut, Sträucher, Bäume und Blumen. Das Leiden beginnt für viele schon im Februar und endet häufig erst im September.

Living in OWL: Kennt man die Ursache(n) von Allergien und Heuschnupfen?

Ralf Wigand: Die allergische Rhinitis (Heuschnupfen) beginnt mit einer Sensibilisierung gegenüber einem Allergen (z. B. Hausstaub oder Pollen). Eine Anwehrzelle (die so genannten Makrophagen) nimmt das Allergen auf und präsentiert es einer spezifischen Abwehrzelle (B-Lymphozyt). Diese produzieren IGE-Antikörper, welche sich dann in kurzer Zeit explosionsartig ausbreiten. Die dabei entstehenden Botenstoffe (Histamine, Zytokine und Leukotriene) machen die Schleimhäute durchlässig und sorgen für die unangenehmen Begleiterscheinungen.

Living in OWL: Aber warum reagiert das Immunsystem auf die für den Menschen eigentlich harmlosen Substanzen?

Ralf Wigand: Ich sehe als Ursachentherapeut zwei Hauptgründe für die explosionsartig ansteigenden allergischen Dispositionen. Der erste, wohl dominanteste Faktor beginnt schon sehr früh im Leben. Neugeborene Babys erblicken unsere Welt ohne angeborenes Immunsystem. Im Laufe der ersten Lebensmonate wird das sogenannte TH1 und TH2 Immunsystem ausgebildet. Die TH Blutzellen sind spezielle weiße Blutkörperchen, die sogenannten Lymphozyten. In der Thymusdrüse bekommen sie eine Ausbildung zu einer Art Spezialeinheit unserer körpereigenen Abwehr. Vereinfacht erklärt sind die TH1 Lymphozyten für die Probleme innerhalb unserer Zellen verantwortlich. Sie produzieren bei Bedarf ein Kampfgas aus Stickoxyd, genannt NO Gas. Dieses aggressive Gas vernichtet intrazelluläre Bakterien, Viren, Pilze und sogar Krebszellen.

Die TH2 Lymphozyten sind für unsere Sofortabwehr außerhalb der Zellen verantwortlich. Durch rasche Antikörperbildung werden unbekannte Eindringlinge attackiert. Normalerweise pendelt sich nach getaner Arbeit unser TH1 und TH2 Immunsystem wieder ein. Bei Allergikern ist diese Balance nicht mehr gegeben. Mittlerweile sollte der Wissenschaft bekannt sein, dass durch die Vielfach-Impfen der Säuglinge das TH2 Immunsystem (also das Immunsystem, welches unter anderem auf Blütenpollen reagiert) dominant wird. In der Fachsprache nennt man dieses einen TH2-Switch. Immer mehr Kinderärzte bewerten die vorgegebenen Impf-Leitlinien als nicht mehr zeitgemäß.

Den zweiten wichtigen Auslöser sehe ich in der Wurzel unsers Körpers, dem Darm. Ein gesunder Darm ist mit ca. 80% an unserem Abwehrverhalten beteiligt. Die Darmflora eines gesunden erwachsenen Menschen besteht aus 500 bis 1.000 verschiedenen Bakterienstämmen. Interessant ist, dass Neugeborene mit einem sterilen Darm auf die Welt kommen. Bei der Geburt nehmen sie über den Mund im Geburtskanal Bakterien der Mutter auf und besiedeln dadurch ihren Darm u.a. mit lebenswichtigen Kolibakterien. Logischerweise entfällt diese wichtige, biologische Impfung bei einer Kaiserschnitt Geburt. Im weiteren Lebenslauf verändert sich ein gesundes Darmmilieu durch Fehlernährung, Antibiotika, Konservierungsstoffe und anderen Lebensmittelzusätzen. Die Darmschleimhaut wird durchlässig und es entstehen Lebensmittelunverträglichkeiten. In der Medizin werden diese Veränderungen als „Leaky-Gut-Syndrom“ bezeichnet. Diese Lebensmittelunverträglichkeiten triggern u.a. Allergien.

 

Living in OWL: Was können heuschnupfengeplagte Menschen Ihrer Ansicht nach machen?

Ralf Wigand: Vorbeugend hat sich in vielen Naturheilpraxen die Eigenbluttherapie bewährt. Einige Milliliter Blut werden aus der Armvene entnommen und zusammen mit Schlangenenzymen oder homöopathischen Mitteln in den Gesäßmuskel zurück injiziert. Durch diese Therapie, die sich auch bei Neurodermitis, Asthma, Rheuma, und ständigen Infektanfälligkeiten bewährt hat, wird ein überschießendes oder insuffizientes Immunsystem stabilisiert. Diese Therapie sollte einige Monate vor den Beschwerden durchgeführt werden.

Bei akuten Beschwerden ist die Vitamin-C-Hochdosis-Infusion das Mittel der Wahl. Über die intravenöse Verabreichung umgeht man den Magen-Darmtrakt ohne Nebenwirkungen. Vitamin-C-Dosen im zweistelligen Grammbereich werden zusammen mit weiteren entzündungshemmenden, biologischen Stoffen infundiert. Dieser „Cocktail“ mobilisiert die körpereigenen Cortisol-Mechanismen (körpereigenes Cortisol reduziert allergische Symptome) und neutralisiert ohne Nebenwirkung erhöhtes Histamin.

Living in OWL: Kann man Heuschnupfen aus Ihrer Sicht heilen?

Ralf Wigand: Vor einer Behandlung des Heuschnupfens sollte, wie bei allen anderen Erkrankungen auch, eine ausführliche Diagnose stehen. In unserer Praxis hat sich seit über 15 Jahren die Durchführung eines IGG Antikörpertests bestens bewährt. Aus der Armvene werden 10ml Blut entnommen und in einem Labor auf 270 Lebensmittel- Immunreaktionen untersucht. Diese Immunreaktionen können Symptome wie bleierne Müdigkeit, Kopfschmerzen, Migräne, Hautprobleme, innere Unruhe, Herzrhythmusstörungen, Asthma, Darmprobleme und chronische Entzündungen auslösen. Streicht man die ungeeigneten Lebensmittel konsequent mindestens 6 Monate aus der Nahrung und stimuliert die Darmflora mit hochdosierten probiotischen Bakterienstämmen, reduzieren sich neben den erwähnten Symptomen auch allergische Probleme. Häufig verschwindet der Heuschnupfen dauerhaft.

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Quo Vadis deutsches Gesundheitssystem? Teil 2

Der Bielefelder Heilpraktiker Ralf Wigand über den „Nutzen“ von Therapien und Medikamenten.

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Living in OWL: Gibt es ihrer Meinung nach Beispiele für nutzlose Therapien und Medikamente?

Ralf Wigand: Eines der traurigsten Kapitel in der Medizin ist die Geschichte der Chemotherapie.

Vor mehr als 60 Jahren wurden die ersten Krebspatienten mit Senfgas, einem Kampfgas welches im ersten Weltkrieg zur Vernichtung des Gegners eingesetzt wurde, behandelt. Die behandelten Tumore wurden durch das aggressive Zellgift zum Teil etwas kleiner und die Onkologen feierten dieses als Durchbruch in der Krebstherapie. Das alle Patienten während der Therapie oder kurze Zeit später an Vergiftung verstarben, war halt ein nur ein kleiner Schönheitsfehler. Bis zum heutigen Tag ist eine Chance auf Heilung durch Chemotherapie nur bei Lymphdrüsenkrebs und Hodenkrebs nachgewiesen….

… Ein weiterer, aus meiner Sicht vertretbarer Einsatz der Chemotherapie ist der präoperative Einsatz, um zu große Tumore operabel zu machen. Für alle weiteren Einsatzgebiete der Chemotherapie gibt es nach meinem Wissensstand keinerlei seriöse Studien. Vielen operierten Patienten wird nach Entfernung des Tumors eine anschließende, wissenschaftlich zweifelhafte Chemotherapie empfohlen. Patienten, denen der Tumor vorher operativ zu 100% entfernt wurde, werden diese, nach Meinung der Kritiker überflüssige Chemo überleben. In der Statistik der Onkologie werden die Überlebenden dann als Erfolg der Chemotherapie registriert. Unter der Prämisse palliative, adjuvante (nicht heilende, aber ansonsten gibt es ja nichts) Therapie wird Chemo sogar bei Metastasierung als angeblich lebensverlängernde Therapie angeboten. Es sollte eigentlich jedem Onkologen bekannt sein, dass Chemo häufig Tumorwachstum und Metastasierung drastisch beschleunigt. Es stellt sich die Frage, warum bislang keine Studie Chemotherapie / Placebotherapie durchgeführt wurde. Stellen Sie sich doch einmal den Skandal vor, falls die Patienten der Placebogruppe länger und vor allem menschenwürdiger leben würden, als die der Chemogruppe!

Die 2004 veröffentlichten Daten des Krebsregisters Universitätsklinik München (Artikel Spiegel „Giftkur ohne Nutzen“) deckten die katastrophalen Ergebnisse der Chemotherapie auf. Keine Krankenkasse hat auf diese Erkenntnisse reagiert, alles läuft weiter. Also wird ohne Nachweis seriöser Studien unser Gesundheitssystem weiterhin mit Milliarden € belastet. Wir alle zahlen diese unnütze Geldverschwendung durch unsere Krankenkassenbeiträge.

Living in OWL: Im letzten Jahr geriet eine alternative Krebsklinik in den Fokus der Medien. Was war geschehen?

Ralf Wigand: In einem alternativen Krebszentrum an der holländischen Grenze sind krebskranke Patienten mit dem Wirkstoff 3-Brompyruvat behandelt worden. 3 Patienten sind kurze Zeit später verstorben. Die Schuldfrage des verantwortlichen Heilpraktikers wird nun gerichtlich geklärt. Dieser selbstverständlich bedauerliche Zwischenfall wurde von der Sensationspresse wochenlang medial ausgeschlachtet. Insgesamt wurde hierdurch ein naturheilkundliches Spießrutenlaufen eingeleitet. Alle seit Jahrzehnten bewährten und vor allem völlig unschädlichen Therapien wurden pauschal angezweifelt. Der Antrag auf extreme Beschneidung der naturheilkundlichen Möglichkeiten wurde allerdings im Bundestag einstimmig abgelehnt.

Wussten sie schon, dass in Deutschland jeden Tag ca. 300! Krebskranke, die zumeist ohne Chance auf Heilung therapiert wurden, an den Folgen der Chemotherapie versterben? Diese Fakten werden in den Medien nicht einmal erwähnt. Kein Patient wird mehr direkt am Krebs versterben, dafür gibt es Chemotherapie!

Living in OWL: Gibt es denn alternative Möglichkeiten?

Ralf Wigand: Über die zahlreichen Alternativen in der Krebsbehandlung wurde in meinen vergangenen Artikeln zur Genüge berichtet. (Anm.: die Artikel können auf dem Internetportal „Livinginowl“ nachgelesen werden. Einfach auf dem Portal in den Suchkasten „Wigand“ eingeben.) Da es das alleinige Wundermittel gegen Krebs nicht gibt, sollten betroffene Patienten einen Therapeuten mit profundem Wissen kontaktieren. Auch in der Naturheilkunde wird eine Menge Kuhmist verkauft. Krebs allein mit homöopathischen Globuli, Aprikosenkernen und Vitaminen behandeln, oder sogar heilen zu wollen, ist absurd. Meiner Meinung nach trifft aber die Patienten, die sich auf solch dubiose Dinge einlassen, immer eine Mitschuld.

Nach dem beliebten Motto „ Geiz ist geil“ erleben es die alternativen Praxen häufig, dass gerade bei wohlhabenden Patienten die Bereitschaft, eigenes Geld in Gesundheit und Überleben zu investieren, sehr gering ist.

Living in OWL: Also sollte ein Umdenken stattfinden?

Ralf Wigand: Würden Sie sich eine wirkungslose Chemotherapie für bis zu 200.000 € verkaufen lassen, die letzten Monate ihres Lebens mit menschenunwürdiger Lebensqualität verbringen und dann das Ganze aus eigener Tasche bezahlen? Eine Therapie, die kaum ein Onkologe bei sich oder seiner Familie zulassen würde!

Für die Probleme in unserem Gesundheitssystem sehe ich drei Hauptgründe. Viele kranke Menschen, unabhängig vom sozialen Status, möchten an erster Stelle eine kostenlose Therapie, bezahlt durch die Krankenkasse. An zweiter Stelle sehe ich eine bürgerliche Naivität, Kritiklosigkeit und Vergötterung gegenüber medizinischen Richtlinien. An dritter Stelle die oftmals nicht vorhandene Bereitschaft, schädliche Lebensgewohnheiten zu ändern und selbst etwas für die Gesundheit zu tun. Die erfolgreichste Therapie ist nach wie vor Prophylaxe. Warum erst warten bis das Kind in den Brunnen gefallen ist?

Ein weiteres Problem in unserem Gesundheitssystem ist eine noch nie dagewesene Flut an chronischen Erkrankungen. Laut einer Forsa Umfrage sind in der BRD 37 % aller Bürger chronisch krank. Umgerechnet sind also über 30 Millionen Bürger betroffen. Meiner Meinung nach werden die häufigsten Erkrankungen chronisch, weil sie nur symptomatisch mit chemischen Pharmaka behandelt werden. Die kausalen Zusammenhänge von Krankheiten, an erster Stelle die mitochondrialen (Mitochondrien sind die Energiezentralen in jeder Körperzelle) Dysfunktionen werden in einem Medizinstudium selten, oder eher gar nicht vermittelt. Vieles was eine Erkrankung mit freundlicher Unterstützung der Pharmaindustrie chronisch macht, ist seriöse Schulmedizin. Alles was ohne Nebenwirkungen gesund macht, ist medizinischer Humbug und wird allenfalls großzügig belächelt.

Living in OWL:Nennen sie doch bitte ein paar Beispiele.

Ralf Wigand: Allergien, Asthma, Rheuma, Neurodermitis, Bluthochdruck, Osteoporose, Altersdiabetes, Depressionen, Parkinson, Demenz, Darmerkrankungen, Migräne, Schlafstörungen, ständige Müdigkeit, Adernverkalkung, Immunschwächen, Schilddrüsenerkrankungen und einiges mehr sind meiner Meinung nach häufig keine echten Krankheiten, sondern nur Symptome. Ich interpretiere diese Symptome als Warnsignale des Körpers. Ignoriert man diese Hilferufe und unterdrückt sie dauerhaft nur allein mit chemischen Medikamenten, werden die Probleme chronisch. Durch Mithilfe ausführlicher Anamnese, logischer Labordiagnostik und anschließender Ursachentherapie lassen sich diese Erkrankungen häufig heilen, oder zumindest positiv beeinflussen.

Lassen Sie mich diesen Beitrag mit den Worten des antiken, römischen Schriftstellers Gaius Sallustius Crispus beenden „ Suaequisque fortunae faber est“ – Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied.

 

Wenn Sie Teil 1 dieses Artikels bisher nicht gelesen haben, können Sie das unter diesem Link tun.

 

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Quo Vadis deutsches Gesundheitssystem ?

Schulmedizin versus Naturheilkunde. Der Bielefelder Heilpraktiker Ralf Wigand über den „Nutzen“ von Therapien und Medikamenten.

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Living in OWL: Wie schätzen Sie momentan unser Gesundheitssystem ein?

Ralf Wigand: Im großen Ganzen betrachtet sehe ich das deutsche System im akuten Krankheitsfall und im Notfallbereich als vorbildlich. Kritischer sehe ich den stetigen Anstieg der chronischen und neuartigen Erkrankungen. Unsere Krankenkassen machen ihrem Namen alle Ehre, setzen den Focus auf Krankheit und nicht auf Gesundheit.

Living in OWL: Gibt es hierfür aus ihrer Sicht plausible Erklärungen?

Ralf Wigand: Diese Frage lässt sich natürlich nicht ausgiebig in wenigen Sätzen beantworten. Interpretieren wir doch zu allererst einmal den Begriff „Schulmedizin“. Eigentlich sollte man meinen, dass der Begriff „Schulmedizin“ gleichzusetzen ist mit logischer, anerkannter, ethischer, bewährter, lindernder oder sogar heilender, in seriösen Studien nachgewiesener und vor allem für den Patienten unschädlichen Therapie. Leider wird der Begriff „Schulmedizin“ meiner Meinung nach häufig missbraucht. Unter Mithilfe der medizinischen Leitlinien (diese Leitlinien geben unter freundlicher Mithilfe der Pharmaindustrie alle Behandlungswege der zugelassenen Medikamente an) wird sowohl den Therapeuten als auch den Patienten suggeriert, dass die angewandten Methoden und Medikamente hilfreich und wissenschaftlich fundiert sind. Man sollte sich von dem Glauben lösen, dass die Pharmaindustrie eifrig und zum Wohle der Menschheit forscht und arbeitet. Mit gefälschten und geschönten Studien werden ständig neue chemische Medikamente zugelassen, aufgetretene zum Teil schwerste Nebenwirkungen werden verheimlicht. Ist ein Medikament einmal behördlich zugelassen, gilt es als schulmedizinisch anerkannt.

Living in OWL: Also erstatten die Krankenkassen alle zugelassenen Medikamente ohne Wirkungen und Nebenwirkungen zu hinterfragen!

Ralf Wigand: Alle zugelassene Methoden und Medikamente werden ohne Kritik und Hinterfragung der zum Teil utopischen Kosten bereitwillig übernommen. Krankenkassen sind halt keine Wirtschaftsunternehmen. Steigende Ausgaben werden einfach durch Erhöhung der Versicherten-Beiträge kompensiert. Ein aktueller Bericht in den Tageszeitungen deckt auf, dass nach Einschätzung der Krankenkassen von aktuell 129 neu zugelassenen Medikamenten nur ca. 50 Medikamente überhaupt einen Nutzen haben. Die Krankenkassen werden wohl endlich erkannt haben, dass irgendwann die Belastungsgrenze für Beitragserhöhungen erreicht ist. Aber diese aktuelle Erkenntnis der Krankenkasse ist ja nur die Spitze vom Eisberg. Bis auf wenige Ausnahmen werden durch die schulmedizinisch anerkannten Methoden und Medikamente gesundheitliche Probleme nur symptomatisch therapiert und dadurch chronisch. Ein chronisch kranker Patient ist halt für die Pharmaindustrie und deren Helfer ein vorbildlicher Patient. Ich kann an dieser Stelle nur gebetsmühlenartig wiederholen:

Nur chemische Medikamente lassen sich patentieren und mit Milliardengewinnen vermarkten.

Vieles was nachweislich chronisch krank macht, rein symptomatisch wirkt und zum Teil schwere und sogar tödliche Nebenwirkungen hat, ist seriöse Schulmedizin, alles was ohne oder zumindest mit geringer Nebenwirkung gesund macht, ist aus der Sicht der Schulmedizin unbewiesener Schnickschnack. In der Naturheilkunde zählen weder nachweisliche Heilung oder zumindest signifikante Verbesserungen als Beweis einer Wirksamkeit. Die Schulmedizin fordert für alternative, naturheilkundlich Therapien Beweise, die sie selbst bei vielen eigenen Therapien nicht erbringen musste. Die Leser, die die Meinung vertreten, wir Bürger würden durch die Politik vor medizinischer, krimineller Vetternwirtschaft geschützt, sollten sich im Internet ein Interview mit unserem ehemaligen Gesundheitsminister Horst Seehofer herunterladen. Einfach im Google „die Politik im Würgegriff der Pharmaindustrie“ eingeben. In diesem Interview bestätigt Horst Seehofer die Machtlosigkeit der Politik gegen die kriminellen Machenschaften der Pharmaindustrie und deren eifrigen Helfern.

Living in OWL: Gibt es ihrer Meinung nach Beispiele für nutzlose Therapien und Medikamente?

Ralf Wigand: Eines der traurigsten Kapitel in der Medizin ist die Geschichte der Chemotherapie.

Vor mehr als 60 Jahren wurden die ersten Krebspatienten mit Senfgas, einem Kampfgas welches im ersten Weltkrieg zur Vernichtung des Gegners eingesetzt wurde, behandelt. Die behandelten Tumore wurden durch das aggressive Zellgift zum Teil etwas kleiner und die Onkologen feierten dieses als Durchbruch in der Krebstherapie. Das alle Patienten während der Therapie oder kurze Zeit später an Vergiftung verstarben, war halt ein nur ein kleiner Schönheitsfehler. Bis zum heutigen Tag ist eine Chance auf Heilung durch Chemotherapie nur bei Lymphdrüsenkrebs und Hodenkrebs nachgewiesen….

Lesen Sie auch Teil 2.

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Arteriosklerose: MHH Professor stellt bisherige Lehrmeinung in Frage …

… und bestätigt damit den Bielefelder Heilpraktiker Ralf Wigand.

Der Herzchirurg Professor Dr. Axel Haverich, Direktor der Klinik für Herz-, Thorax-, Transplantations- und Gefäßchirurgie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), vertritt in seinem kürzlich in der renommierten Fachzeitschrift „Circulation“ erschienenen Artikel eine neue Theorie:

Nicht Fette aus dem Blut, sondern Versorgungsstörungen der Arterienwand führen zu Ablagerungen in der Gefäßinnenwand und lösen Arterienverkalkung aus.“

Das weiß Ralf Wigand schon lange. Bereits 2014 veröffentlichte Living in OWL zwei Interviews mit dem Heilpraktiker aus Bielefeld-Jöllenbeck zum Thema „böses Cholesterin“.

Hier ein Auszug:

Living in OWL: Wie kommen Sie zu dieser Erkenntnis? 

Ralf Wigand: Vor nunmehr 10 Jahren bin auf das Buch „Die Cholesterin–Lüge“ von Prof. Dr. med. Walter Hartenbach gestoßen. Meine damals zuerst kritische Haltung wurde durch die logische und nachvollziehbare Argumentation des Autors sehr schnell ins Gegenteil umgewandelt. Prof. Hartenbach bezeichnet die Cholesterin-Hetze als milliardenschweren Schwindel der Pharma- und Margarineindustrie. Alle Studien über die Gefahr eines erhöhten Cholesterinspiegels seien industriell gesponsert und von Kliniken und den verantwortlichen Medizinern bewusst gefälscht. Für die jetzigen Leser, die die „Papier ist geduldig“ Meinung vertreten sei gesagt, dass Prof. Hartenbach in seinem Buch die korrupten Kliniken und Mediziner beim Namen nennt! Und bis zum heutigen Tag noch keinerlei juristische Reaktionen erhalten hat.

….

Living in OWL: Wie sollten Ihrer Ansicht nach Patienten mit einem erhöhten Cholesterinspiegel umgehen?

Ralf Wigand: Diese Frage kann ich sehr kurz beantworten – sich freuen, da es keinen gesunden alten Menschen mit einem niedrigen Cholesterinspiegel gibt.

 

Und hier geht es zu den vollständigen Interviews, die ich Ihnen sehr ans Herz legen möchte:

Cholesterin – das Böse hat einen Namen
Arteriosklerose – das unschuldige Cholesterin

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Ralf Wigand: Morbus Parkinson – Schicksal oder nur Symptom?

Der Morbus Parkinson ist eine Erkrankung des Gehirns. Die Beweglichkeit, die Bewegungsabläufe und der Antrieb sind gestört. Morbus Parkinson ist eine langsam fortschreitende neurologische, das Nervensystem betreffende Erkrankung. Sie gehört zu den häufigsten Erkrankungen des Nervensystems und betrifft überwiegend ältere Menschen. Im Frühstadium sind die Beschwerden noch unspezifisch. Hierzu zählen zum Beispiel ständige Müdigkeit, schmerzhafte Verspannung der Nackenmuskulatur, Mimik Störungen, Veränderung der Handschrift, Geruchsverlust und Schluckstörungen.

Mohammad Alis größer Kampf war der gegen Morbus Parkinson
Muhammad Alis härtester Kampf war der gegen Morbus Parkinson

 

Living in OWL: Wie entsteht die Krankheit?

Ralf Wigand: Auslöser der genannten Symptome ist ein vermindertes Angebot des Botenstoffs Dopamin. Dieser Botenstoff regelt die Motorik, den inneren Antrieb und unser körperliches und seelisches Gleichgewicht. Verursacht wird dieses Minderangebot an Dopamin durch strukturelle oder funktionelle Störung in der Substanzia Nigra. Diese Substanzia Nigra ist eine Struktur im Mittelhirn. Der Name leitet sich aus dem Lateinischen ab und bedeutet schwarze Substanz. Man unterscheidet schulmedizinisch zwischen einem „echten“ und einem „idiopathischem“ Parkinson.

Bei der „echten“ Variante kann man durch bildgebende Verfahren den Verlust der schwarzen Substanz nachweisen. Erste Symptome machen sich erst bei 70% Verlust bemerkbar. Idiopathisch bedeutet übersetzt Ursache unbekannt. Nach wie vor ist aus Sicht der schulmedizinischen Forschung die Entstehung unklar. Es gibt eine breite Palette an chemischen Medikamenten, die das Dopamin Angebot im Gehirn erhöhen, oder den Abbau vermindern. Allerdings wirken diese Medikamente rein symptomatisch, ohne den Krankheitsverlauf zu verzögern oder zu stoppen. Alle chemischen Medikamente verlieren im Laufe der Therapie ihre Wirkung und müssen mit zum Teil erheblichen Nebenwirkungen ständig erhöht werden. Die betroffenen Patienten, die nur den Weg der Schulmedizin bestreiten können oder wollen, sollten medikamentös so sparsam wie nötig eingestellt werden um die Lebensqualität so lange wie möglich zu erhalten.

Living in OWL: Durch welche Faktoren wird die Krankheit ausgelöst?

Ralf Wigand: Seit Jahrzehnten wird weltweit geforscht, um neue chemische und somit patentierbare Medikamente auf den Markt zu bringen. Diese Medikamente bewirken keinerlei Heilung, bescheren der Pharmaindustrie allerdings Milliardengewinne. Da man an den Folgen des Morbus Parkinson nicht verstirbt, stehen die Betroffenen zum Teil jahrzehntelang wirtschaftlich zur Verfügung. Wie bei allen anderen angeblich unheilbaren Krankheiten werden meiner Meinung nach auch beim Morbus Parkinson grundlegende Zusammenhänge ignoriert. Alle neurologischen Erkrankungen werden durch Mitochondrien-Dysfunktionen ausgelöst. Mitochondrien sind winzig kleine Zellorganellen die in gesunden, funktionsfähigen Nervenzellen tausendfach vorhanden sind. Die Mitochondrien produzieren unter normalen Bedingungen nonstop und in riesigen Mengen den Energie-Botenstoff ATP (Adenosintriphosphat). Dieses Signalmolekül sorgt für einen funktionierenden Stoffwechsel und die wichtige Kommunikation mit anderen Zellen. Ziel der Forschung sollte eine Ursachen-Fokussierung sein. Es stellt sich die Frage nach den auslösenden Faktoren der Mitochondrien-Dysfunktionen.

Living in OWL: Sind die Ursachen der Mitochondrien-Dysfunktionen bekannt?

Ralf Wigand: Naturheilkundlich betrachtet werden die Mitochondrien-Dysfunktionen des Morbus Parkinson und auch andere, das Nervensystem betreffende Erkrankungen durch drei Haupt- Faktoren ausgelöst oder zumindest getriggert. Der erste Faktor ist das sogenannte HWS-Trauma. Durch Verletzungen des ersten und zweiten Halswirbel (Axis/Atlas) wird die Blut-Hirnschranke durchlässig für Substanzen, die nicht in das Gehirn gelangen sollten. Auslöser dieser Verletzungen können Sport und Autounfälle sein. Profi-Boxer und Fußballer haben ein deutlich erhöhtes Risiko an Morbus Parkinson zu erkranken. Der Rostocker Arzt und Wissenschaftler Dr. Bodo Kuklinski hat in seinem Buch „ Das HWS-Trauma“ diese Komponente ausführlich und wissenschaftlich fundiert, beschrieben.

Dieses Thema ist derart komplex, dass eine ausführliche Erläuterung den Rahmen dieses Artikels sprengen würde. Interessierte Leser können die Erkenntnisse unter dem Suchbegriff „ das HWS-Trauma“ vertiefen.

Der zweite Faktor ist die immense Gift- und Schwermetallbelastung, der wir tagtäglich ausgesetzt sind. Schwermetalle aus Nahrung und Umwelt (Konserven, belasteter Fisch, alte Trinkwasser-Bleileitungen, Getränke-Dosen, aluminiumhaltige Deos, Industrie und Fahrzeug-Abgase, Impfungen und vieles mehr) lagern sich in unserem Nervensystem ab. Das wohl giftigste Element auf unserem Planeten ist das Quecksilber. Dieses Nervengift ist zu 50% in Amalgamfüllungen enthalten. Mir ist kein Parkinson-Patient bekannt, der diese hochgiftige, quecksilberhaltige Substanz nicht in seinen Zähnen hat, oder zumindest in der Vergangenheit hatte. Schwermetalle lagern sich besonders in Nervenzellen an, blockieren die Sauerstoff-Verwertung und können den Zelltod auslösen. Wussten sie schon, dass in Ländern mit Amalgam-Verbot die Krankheit multiple Sklerose nicht auftritt? Schwermetalle können von körpereigenen Entgiftungs-Enzymen wenig oder gar nicht aus dem Körper ausgeleitet werden. Naturheilkundlich haben sich für diese Problematik spezielle Entgiftungs-Infusionen seit Jahrzenten bewährt. (Interessierte Leser können die Thematik unter Ralf Wigand-Giftdeponie Körper nachlesen.)

Der dritte Faktor ist eine unzureichende Zufuhr von Antioxidantien und Vitalstoffen. Gerade unser Gehirn hat den höchsten Sauerstoff-Bedarf aller Organe. Dieser Sauerstoff wird in allen Zellen zur Energiegewinnung benötigt. Leider hat dieses Hochleistungsmodell der Energiegewinnung einen nicht ungefährlichen Nebeneffekt. Es entstehen aggressive Verbindungen, die sogenannten Sauerstoffradikale. Fehlen körpereigenen Schutzstoffe (Antioxidantien), werden Zellen geschädigt oder schalten auf einen Energie-Sparmodus. Der Arzt und Wissenschaftler Dr. Heinrich Kremer hat die wissenschaftlichen Erkenntnisse dieser Problematik unter dem Thema „Cellsymbiosis-Therapie“ publiziert.

Lesen Sie in einer Woche Teil 2 und die Behandlungsmöglichkeiten

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Ralf Wigand: Krebs – die cleveren Israelis

In Deutschland erkranken nach Angaben des statistischen Bundesamtes jährlich rund 500.000 Menschen neu an Krebs, etwa 222.000 Menschen sterben an den Krankheitsfolgen. Krebs ist damit die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. 51 % aller Männer und 43 % aller Frauen müssen hierzulande damit rechnen, im Laufe ihres Lebens an einem bösartigen Tumor zu erkranken. Pro 100.000 Einwohner ergeben sich somit 273 Krebstote pro Jahr. Die Sterberate in Israel liegt mit 152 Krebstoten pro 100.000 Einwohner deutlich niedriger.

Passover

Living in OWL: Kann man sich diese Differenz erklären?

Ralf Wigand:  Die jüdischen Einwohner Israels lehnen allgemein eine Krebsbehandlung durch Chemotherapie ab. In Israel umfasst eine Krebstherapie eine Entgiftung des Körpers, eine Harmonisierung von Geist und Seele und eine Umstellung auf gesunde Ernährung.

In Deutschland werden zudem diejenigen, die an den Folgen der chemotherapeutischen Behandlung versterben, als Herz-Kreislauf-Tote und nicht als Krebstote in das Sterberegister aufgenommen. Geht man von jährlich 100.000 Bürgern aus, die als Folge von Chemotherapie versterben, liegt die Differenz zu Israels Sterbestatistik weitaus höher.

Living in OWL: Wenn man im Internet die „Erfolge“ der Chemotherapie recherchiert, stellt sich die Frage, warum bei derart desolaten Ergebnissen unsere Gesetzgebung nicht reagiert.

Ralf Wigand: Jeder kann sich im Internet über die „Erfolge“ der Chemotherapie informieren. Mit Suchbegriffen wie „Giftkur ohne Nutzen“ oder „das Geschäft mit der Chemotherapie“ wird man schnell fündig. Unser ehemaliger Gesundheitsminister Horst Seehofer antwortete in einem Interview auf die Frage nach kriminellen Machenschaften der Pharma-Industrie wortwörtlich:

Die Pharma-Industrie ist zu mächtig, wir Politiker sind machtlos“. Das Interview kann man sich unter „Die Politik im Würgegriff der Pharma-Industrie“ im Internet anschauen. Seit dem Contergan-Skandal von 1962 wurde die Pharmaindustrie verpflichtet, eigene Medikamenten-Studien durchzuführen. Als Gegenleistung der Politik dürfen die Pharmafirmen selbst utopische Summen für ihre Medikamente verlangen. Ich denke, mit dieser politischen Regelung hat man den Bock zum Gärtner gemacht. Allein in den Jahren 2009-2012 sind einige führenden Pharma-Unternehmen wegen krimineller Machenschaften, Schmiergeldzahlungen und gefälschter Studien zu insgesamt 11 Milliarden Dollar Strafe verurteilt worden. Aber selbst derart gigantische Strafzahlungen werden aus der „Porto-Kasse“ beglichen.

Living in OWL: Wie hoch liegen die Kosten für die Chemotherapie?

Ralf Wigand: Da die Preise der Chemotherapeutika von der Pharma-Industrie bestimmt werden, dreht sich die Kostenspirale ständig nach oben. Mit einem Chemo-Krebspatienten lassen sich bis zu 200.000 Euro erwirtschaften. Den riesigen Rendite-Kuchen teilen sich die Pharma-Industrie, die vertraglichen Liefer-Apotheken und die Onkologie. Bis zum heutigen Tag gibt es bei Organtumoren und Metastasierung keinerlei seriöse Studien über die angeblich lebensverlängernde Wirkung der Chemotherapie. In einer aktuellen Studie des Fred Hutchinson Krebsforschungszentrum wurde festgestellt, dass durch Chemotherapie die gesunden Körperzellen ein Eiweiß (WNT16B) produzieren, welches Tumorwachstum und Metastasierung fördert.

Alte Chemo-Kombinationen werden mit neuen verglichen. Liegt die statistische Überlebenszeit der neuen Chemo-Kombination drei Wochen über die der alten Kombination, wird die neue Variante unter tosendem Applaus der medizinischen Leitlinien zugelassen. Es sollte uns schon nachdenklich machen, dass laut einer durchgeführten schriftlichen Umfrage 90% aller befragten Ärzte bei sich und der eigenen Familie (ausgenommen lymphatische Leukämie und Hodenkrebs) keine Chemo-Therapie anwenden würden. Zum Glück wachen immer mehr Bürger auf und blicken hinter die Kulissen unseres „Gesundheitssystems“. Alternative Behandlungsverfahren erleben derzeit berechtigterweise eine ungeahnte Konjunktur.

Living in OWL: Welche alternativen Behandlungsverfahren bei Krebs gibt es?

Ralf Wigand: Viele dieser alternativen Möglichkeiten sind bei Living in OWL veröffentlicht worden  („Krebs – Giftkur ohne Nutzen“, „B17 – die Waffe der Natur gegen Krebs, Teil 1 und Teil 2“ und „Cellsymbiosistherapie“). Im naturheilkundlichem Kampf gegen den Krebs rückt neben den bewährten Therapien wie Entgiftung, Ernährungsoptimierung, Vitamin B17, Cellsymbiosistherapie und Mitoenergy eine relativ neue Therapie in den Fokus: die Immuntherapie mit GcMAF. Ein starkes Immunsystem ist die Voraussetzung für eine Krebsheilung. Durch den Wirkstoff GcMAF (steht für Gc Makrophagen aktivierender Faktor) werden spezielle, körpereigene Killerzellen aktiviert, die Krebszellen gezielt eliminieren. Die GcMAF Therapie gilt laut dem renommierten Science-Magazin als der Wissenschafts-Durchbruch 2013. 2015 bekamen die beiden GcMAF-Forscher James P. Allison und Carl H. Jones den international angesehenen Paul Ehrlich und Ludwig Darmstaedter Preis. Allerdings handelt es sich bei dem GcMAF um einen biologischen Wirkstoff. Biologische Substanzen lassen sich nicht patentieren und können somit auch nicht mit Milliarden-Gewinnen veräußert werden. Nachdem die Behandlungserfolge mit dem Mittel GcMAF weltweit für Aufsehen gesorgt haben, wurde es zumindest in Amerika verboten und unterdrückt. Im Mai 2015 sollen in den USA 14 GcMAF-Forscher gestorben oder verschwunden sein. Nachzulesen ist diese Information unter „GcMAF und die 14 toten Ärzte“.

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Ralf Wigand: Giftdeponie Körper

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Wie entsteht eine Arteriosklerose?

Freie Radikale verursachen Zellmembran-schädigungen an den Innenwänden der Arterien und einen vermehrten Einstrom von Calciumionen in die Zellen. Hierdurch entstehen im Laufe der Jahre Mikroverletzungen an den Arterienwänden, die Arterien verhärten und der Blutfluss wird verringert. Durch Gefäßverengung kommt es zu Durchblutungsstörungen. Organe und Gewebe können nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden und Stoffwechselprodukte nicht mehr ausreichend abtransportiert werden. Die Entgiftung verlangsamt sich, der Stoffwechsel in dem betroffenen Gebiet bricht zusammen und der partielle Zelltod ist die Folge. Das fatale an der Arteriosklerose ist, dass sich die ersten Symptome erst bemerkbar machen, wenn die Gefäße bereits zwischen 70% bis 90% verstopft sind. Es drohen Herzinfarkt, Schlaganfall,   Organschäden und letztendlich Bypass-Operationen. Man sollte wissen, dass durch Operationen nur das Symptom und nicht die wirkliche Ursache behandelt wird.

Manche Operationen sind lebensrettend und notwendig – jedoch sind viele Operationen durch die EDTA-Chelat-Therapie vermeidbar. Meiner Meinung nach sollte die EDTA-Chelat-Therapie nach Bypass Operationen regelmäßig durchgeführt werden, um einen erneuten Verschluss der Bypässe vorzubeugen.

Was ist die Chelat-Therapie?

Die EDTA-Chelat-Therapie ist ein ambulantes Heilverfahren, bei dem die synthetisch hergestellte Aminosäure (Ethylene Diamine Tetra Acetic Acid – kurz EDTA) zusammen mit bestimmten Vitaminen und Mineralien als intravenöse Infusion verabreicht wird. Während die Lösung mit dem Chelatbildner EDTA langsam durch die etwa 200.000 Km Blutgefäße zirkuliert, werden giftige Metallionen und Plaques, die die Durchblutung behindern, gebunden und zusammen mit der EDTA-Lösung über die Nieren ausgeschieden. Die EDTA- Chelat-Therapie entgiftet den Körper von toxischen Metallen aus Atemluft, Trinkwasser (alte Wasserleitungen!), Nahrung, Zigarettenrauch, Kosmetika (z. B. Aluminium in Deos), Amalgamfüllungen, Impfen und vielen anderen Umweltgiften, die wir in unserem Körper aufnehmen und im Falle von fehlenden oder defekten Entgiftungsenzymen (z.B. Cytochrom P450 und Glutathion-S-Transferase) im Organismus ansammeln. Indem die giftigen Schwermetalle gebunden und ausgeschieden werden, reduziert sich der Angriff von aggressiven Sauerstoffverbindungen (freie Radikale) auf die Zellen. Die Adernverkalkung (Arteriosklerose) wird zumindest gebremst, die Elastizität der Arterien verbessert und die Durchblutung optimiert. Vergrößert man den Durchmesser eines Blutgefäßes um 19%, bewirkt dieses eine Verdopplung der Durchblutung (Hagen–Poiseuille´sches-Gesetz).

Ist eine Verbesserung der Durchblutung nachweisbar?

Durch eine Angiographie (eine radiologische Untersuchung, bei der die Blutgefäße mit Kontrastmittel gefüllt und mit Hilfe von Geräten sichtbar gemacht werden) sind die mikroskopisch kleinen Blutgefäße nicht darstellbar. Das ist auch der Grund dafür, dass häufig Patienten trotz einer subjektiven

Verbesserung des Allgemeinzustands keine positiven Befunde bei einer vor allem zu kurzfristigen Kontrolle nachweisen können. Aber auf lange Sicht ist immer eine Verbesserung der großen Gefäße nachweisbar. 

Gibt es außer Durchblutungsstörungen weitere Indikationen für die Chelat-Therapie und gibt es auch Kontraindikationen?

In der Naturheilpraxis hat sich die Chelat-Therapie vor allem bei chronischen Vergiftungen, diabetischen Gefäßerkrankungen, Eisenspeichererkrankungen, Rheuma, Fibromyalgie, chronischem Müdigkeits-Syndrom, degenerativen Augenerkrankungen, Depressionen, Parkinson, Demenz und der Prophylaxe von Krebserkrankungen seit Jahrzehnten bewährt. In einer Studie über 18 Jahre (1959-1976) wiesen zwei amerikanische Wissenschaftler (Dr. Blumer und Dr. Cranton) nach, dass die Krebssterblichkeit bei chelatierten Patienten zehnfach niedriger war.

Wird die Therapie nach den Richtlinien der Chelat-Gesellschaft durchgeführt, gibt es keinerlei Risiken oder nennenswerte Nebenwirkungen. Die zum Teil kursierenden negativen Beurteilungen der Chelat-Therapie beziehen sich auf fehlerhafte Behandlungen in den sechziger Jahren, mit zum Teil massiven Überdosierungen des EDTA- Wirkstoffes.

Kontraindikationen für die Therapie sind schwerste Nieren und Lebererkrankungen, ausgeprägte Herzrhythmusstörungen und Schwangerschaft.

Gibt es Studien über die Wirksamkeit der Chelat-Therapie?

Bisher war ein wesentlicher Kritikpunkt, dass bislang keine randomisierten, kontrollierten Studien vorgelegt wurden. In den Jahren 2003 bis 2010 wurde in den USA auf staatliche Kosten des amerikanischen Gesundheitsministeriums eine 30-Millionen-US-Dollar-Studie durchgeführt. Die randomisierte, placebokontrollierte, klinische Doppelblindstudie gilt als Meilenstein in der Geschichte der Umweltmedizin. Zum ersten Mal in der langen Geschichte der EDTA- Chelat-Therapie wurde die Wirkung durch eine wissenschaftliche Studie von höchstem Niveau belegt. Im Vergleich zur Kontrollgruppe profitierten die chelatierten Patienten, die vor dem Behandlungszeitraum einen Herzinfarkt erlitten hatten, signifikant im Vergleich zur Placebo-Gruppe.

Interessierte Leser können sich den Artikel unter TACT-Chelat-Studie im Internet herunterladen.

 

Foto: Florian Freimuth www.FotoFreimuth.deNaturheilpraxis Ralf J. Wigand
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Die Küche ist das Herz des Hauses …

…und sehr oft auch ein Treffpunkt für die ganze Familie. Entsprechend sorgfältig sollte eine neue Küche geplant werden.

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Eine Küche ist keine Ware von der Stange„, erklärt uns Katrin Laker, Inhaberin von Küchen-Laker. „Erst durch eine perfekte Gesamtgestaltung und individueller Detailplanung wird sie zur Traumküche.“ In ausführlichen Beratungsgesprächen sowohl in den Geschäftsräumen von Küchen-Laker als auch beim Kunden daheim werden alle Punkte geklärt. Was darf es sein? Hochglanz oder Naturholz? Weiß? Schwarz? Bunt? Arbeitsplatte aus Holz oder doch lieber aus Granit? Wohin mit dem Backofen? Reicht der Platz für eine Kochinsel?

Immer eine Idee besser“ hat sich der im Norden Bielefelds gelegene Familienbetrieb auf die Fahnen geschrieben. Und das Wort „Laufkundschaft“ darf hier ruhig wörtlich genommen werden. Die idyllische Lage nahe des Obersees lockt viele Jogger an, die sich – sozusagen im Vorbeilaufen – über eine neue Küche informieren können.

Katrin und Nick Laker
Katrin und Nick Laker

Das Thema Küche liegt den Lakers im Blut. Der Vater von Katrin Laker gründete das Studio vor rund 40 Jahren, Katrin Laker selbst bringt mittlerweile  27 Jahre Erfahrung mit, und mit Neffen Nick Laker wird gerade die 3. Generation ausgebildet. Da fühlt sich der Weg zur neuen Küche doch gleich viel entspannter an.

Wir arbeiten eng mit der Rödinghausener Firma Ballerina zusammen, eine Partnerschaft, die in den vielen Jahren Zusammenarbeit gewachsen ist.  Ballerina-Küchen stehen für Qualität made in Germany.  Durch unsere Mitgliedschaft im GK-Einkaufsverband haben wir aber Zugriff auf sehr viele Marken„. So bleiben keine Wünsche offen. Übrigens auch nicht bei den Geräten. Hier wird mit Neff auf Qualität gesetzt.

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Ist die Küche dann ausgesucht, wird anhand des Grundrisses ein detaillierter Plan in 3D-Optik erstellt.

Bei uns sind – im Gegensatz zu großen Möbelhäusern – auch nachträglich noch Änderungen in der Planung möglich.„, so Katrin Laker. „Das ist der Vorteil unserer individuellen Betreuung. Auch Sonderwünsche oder verwinkelte Räume stellen kein Problem dar, sondern eher eine Herausforderung, die wir mit viel Freude an der Sache angehen.

 

Perspektive

 

Der Kunde muss sich dann so langsam von seiner alten Küche verabschieden. Falls gewünscht, kümmert sich Küchen Laker auch um Ausbau und Entsorgung. Müssen Wand- und Bodenbeläge erneuert werden, wird auch die Koordination der Handwerker übernommen. Es wird darauf geachtet, dass Strom- und Wasseranschlüsse an den richtigen Stellen installiert werden und der reibungslose Ablauf in dieser wichtigen Phase auf dem Weg zur neuen Küche gewährleistet ist.

Endlich ist es soweit. Die Küche wird geliefert und montiert. Hier erweist sich das erfahrene Montageteam, das sorgfältig, schnell und sauber arbeitet, als ein wahrer Segen für den Kunden.

 

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Und ganz wichtig: Der Service von Küchen Laker endet nicht mit der Lieferung. Katrin Laker ist und bleibt Ansprechpartnerin auch dann, wenn die Küche älter wird und einmal die eine oder andere Reparatur fällig werden sollte oder Ersatzteile beschafft werden müssen.

Eine schöne, individuell geplante Küche muss übrigens keine Frage des Geldbeutels sein. “Unsere Kunden brauchen keine Angst vor hohen Preisen zu haben. Wir freuen uns sehr, wenn auch junge Leute mit uns ihre erste eigene Küche einrichten.”

Für ihre Kunden organisiert Katrin Laker regelmäßige Koch-Events, zum Beispiel, um den Umgang mit dem Dampfgarer zu demonstrieren. „Das sind immer richtig gemütliche Abende, und wir freuen uns über den guten Draht zu unseren Kunden.“

(Küchen)-Herz, was willst du mehr?

Küchen-Laker
Siedlung Grafenheide 21
33729 Bielefeld-Brake
Telefon: 0521-5 21 77 10
E-Mail: info@kuechen-laker.de
Webseite: http://www.kuechen-laker.de

Foto 1: Ballerina-Küchen

Ralf Wigand: Multiple Sklerose – Aus der Sicht der Naturheilkunde Teil 2

Lesen Sie hier Teil 1.

Silberzahn Living in OWL

Living in OWL: Aber nicht alle Menschen mit Amalgamfüllungen bekommen MS?

Ralf Wigand: Etwa 50% der europäischen Bevölkerung haben genetisch bedingt eine Fehlsteuerung der körpereigenen Entgiftung. Ihnen fehlt die Möglichkeit, durch das Enzym Glutathion S Transferase Schwermetalle und andere Giftstoffe zu binden und wasserlöslich ausscheidbar zu machen. Leider wird diese Erkenntnis bei der MS-Forschung nicht berücksichtigt. Ein weiterer Risikofaktor bei der MS-Entstehung ist die Schädigung des 1. und 2. Halswirbels. Der Rostocker Arzt und Wissenschaftler Dr. Bodo Kuklinski nennt seine medizinisch revolutionäre Entdeckung „Das HWS-Trauma“. Sein 2006 erschienenes Buch beschreibt detailliert die Folgen dieser Problematik. Durch die instabile Halswirbelsäule werden massiv Entzündungsstoffe freigesetzt, die die Bluthirnschranke (eine natürliche Barriere für Stoffe, die im Gehirn und Nervensystem nichts zu suchen haben) überwinden und das zentrale Nervensystem schädigen.

Living in OWL: Wie entsteht denn diese instabile Halswirbelsäule und welche Symptome treten auf?

Ralf Wigand: Das HWS-Trauma entsteht oftmals als Folge von Verletzungen wie z. B. bei Auffahr-Unfällen, Sportunfällen beim Turnen, im Boxsport und harten Kopfbällen beim Fußball. Bei Kindern unter 10 Jahren Kopfbälle zu trainieren grenzt schon aufgrund der noch instabilen, weichen Halswirbelsäule an Körperverletzung. Viele Symptome des HWS-Traumas melden sich u. a. durch chronische Müdigkeit, Migräne, Depression, Tinnitus und vieles mehr an.

Living in OWL: In der gängigen Literatur wird die MS als entzündliche Autoimmunerkrankung beschrieben?

Ralf Wigand: Dr. Kulinski beschreibt die MS als schlüssige Folge auf die immense oxydative (agressive Sauerstoffverbindungen) Belastung im Gehirn und Nervensystem. Die Myelinscheiden der Nervenbahnen und die Zellen, die den Myelinbaustoff (Oligodendrocyten) liefern, werden durch die gegebenen Umstände (Sauerstoff-, Vitalstoffmangel, Schwermetallbelastung) in den programmierten Zelltod (Apoptose) getrieben. Als Folge werden die entstandenen Zelltrümmer vom körpereigenen Immunsystem (aktivierte T-Lymphozyten) über Entzündungen abgebaut. Vereinfacht formuliert bedeutet dieses, dass die Entzündungsherde im Nervensystem als Folge und nicht als Ursache von MS auftreten. Trotzdem behauptet die gängige Lehrmeinung weiterhin, die MS sei eine entzündliche Autoimmunerkrankung ohne erklärbare Ursache.

Living in OWL: Wie sieht die Naturheilkunde die Behandlungsmöglichkeiten der MS?

Ralf Wigand: Als erstes sollten Betroffene, die noch im Besitz von Amalgam-Quecksilberfüllungen sind, diese lege artis! entfernen lassen. Die giftigen Füllungen werden unter Mithilfe eines Kofferdamms (eine Mundschutzfolie, die verhindert, dass während der Amalgamentfernung zusätzlich giftige Partikel und Gase resorbiert werden) entfernt und durch alternative Materialien wie z. B. Keramik ersetzt. Für den Entfernungszeitraum sollte man sich vorher von einem auf diesem Gebiet erfahrenen Zahnarzt beraten lassen. Eine Zahnsanierung verhindert zumindest, dass zusätzliche Metall-Giftstoffe in den jeweiligen Körper gelangen.

Living in OWL: Wie bekommt man die abgelagerten Gifte aus dem Körper?

Ralf Wigand: Die abgelagerten Metalle müssen von so genannten Chelatoren (Chelate sind Stoffe, die mit Schwermetallen eine Verbindung eingehen und über die Nieren den Körper verlassen) erfasst und ausgeschieden werden. Ich gebe aber zu bedenken, dass gerade bei der Behandlung von MS viel Wissen und Fingerspitzengefühl des behandelnden Therapeuten notwendig ist, um eine Verschlimmerung des Krankheitsbildes zu vermeiden. Patienten, die bereits schwer geschädigt sind, sollten erst nach allgemeiner körperlichen Stabilisierung an eine Amalgamsanierung denken.

Living in OWL: Gibt es eine Therapie nach der Schwermetallsanierung?

Ralf Wigand: Wie bei allen anderen chronischen Erkrankungen handelt es sich auch bei der MS um eine massive Mitochondropathie (Erkrankung der Mitochondrien). Mitochondrien sind lebendige Zellorganellen, die unter Mithilfe von Enzymen und anderen biologischen Bausteinen den lebensnotwendigen Energiebotenstoff ATP freisetzen. Gesunde Nervenzellen haben mit ca. 5.000 Mitochondrien pro Zelle den höchsten Anteil aller Körperzellen. Ziel der Behandlung der Mitochondropathie ist, die Anzahl und Qualität der Mitochondrien wieder herzustellen. Ein hierfür entstandenes Konzept namens Cellsymbiosistherapie versucht über die Substitution ausgewählter Mikro- und Makronährstoffe, körpereigene Regelmechanismen in Gang zu setzen. Dieses geschieht unter Mithilfe der oralen Einnahme von Vitalstoffen und der Verabreichung von Infusionen. Hoffnung gibt auch die Neuentwicklung eines Zellpräparates aus tierischen Nervenzellen.

Living in OWL: In letzter Zeit liest man häufig den Zusammenhang von chronischen Erkrankungen und Vitamin D3-Mangel!?

Ralf Wigand: Vitamin D3 gehört zu den Vitaminen, die der menschliche Organismus unter Mithilfe des Sonnenlichts aus dem Körperbaustoff Cholesterol selbst bilden kann. Länder mit einer hohen Sonnenlichtintensität haben signifikant weniger MS-Fälle. Alle MS – Betroffene sollten eine Labor Messung auf ihren Vitamin D3-Status (25-OH-Cholecalciferol) machen lassen und einen Mangel durch die Einnahme von Vitamin D3 ausgleichen.

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Ralf Wigand: Multiple Sklerose MS – aus der Sicht der Naturheilkunde

Die multiple Sklerose ist eine chronische, entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems (Gehirn und Rückenmark). Die Ummantelung der Myelinscheiden, also der Nervenleitungen, werden nach und nach zerstört. Die somit zerstörten Isolationen der Nervenfasern verlieren dadurch die Fähigkeit, Nervenimpulse weiter zu leiten. Die große Anzahl der Befallsmöglichkeiten im zentralen Nervensystem erklärt die breite Palette neurologischer Ausfallmuster. Die häufigsten Symptome sind Lähmungen, Spastik, gestörte Blasen- oder Darmfunktion sowie Sehstörungen.

Living in OWL: Kennt man die Auslöser oder Ursachen dieser Erkrankung?

Ralf Wigand: Die Schulmedizin definiert die Ursache dieser Erkrankung im Gegensatz zu der Naturheilkunde als unerklärbares Schicksal. Seitdem das Medikament Beta Interferon gentechnisch produziert werden kann, ist ein Markt mit gigantischen Umsatzzahlen entstanden. Da die multiple Sklerose hierdurch nicht geheilt, sondern die Verschlimmerung der Krankheit nur verlangsamt wird, stehen die Patienten zum Teil über Jahrzehnte zur „Verfügung“. Bei ca. 120.000 Betroffenen allein in Deutschand und 15.000,– € Kosten pro Patient und Behandlung pro Jahr entstehen Umsätze im Milliardenbereich. Mal abgesehen von den unfassbar hohen Kosten, die wir alle durch unsere Krankenkassenbeiträge mitfinanzieren, leiden viele Betroffene an zum Teil schweren Nebenwirkungen durch die Behandlung.

Living in OWL: Welche Ursache(n) kennt denn die Naturheilkunde?

Ralf Wigand: Eine besondere Eigenart der multiplen Sklerose wird seit Jahrzehnten ignoriert. Die MS scheint es erst seit weniger als 200 Jahren zu geben. Wohl kaum zufällig ist dies eine genaue zeitliche Übereinstimmung mit dem beginnenden Einsatz der Amalgamzahnfüllungen. Die Höhe der MS-Erkrankungen korreliert genau mit der Anzahl der Amalgam einsetzenden Zahnarztpraxen. In den Entwicklungsländern, in denen es keine Zahnarztpraxen gibt und in den Ländern in denen Amalgamfüllungen verboten sind (z. B. Schweden, Russland, Japan und Kanada), gibt es kaum MS-Erkrankungen. In Deutschland ist der Einsatz zumindest in der Schwangerschaft und bei Kindern nicht erlaubt. Über ein überfälliges bundesweites Verbot wird immer noch diskutiert. Des Weiteren stehen viele chronische Erkrankungen wie z. B. Depressionen, Alzheimer, Parkinson, Migräne, Rheuma, chronische Müdigkeit, Allergien und letztlich auch Krebs in dringendem Verdacht, zumindest durch Amalgam getriggert  zu werden.

Living in OWL: Wieso wird denn immer noch über den Einsatz von Amalgam dikutiert?

Ralf Wigand: Die Befürworter des Amalgams behaupten, dass die giftigen Quecksilberverbindungen gebunden sind und den Körper nicht erreichen. Die grundsätzliche Giftigkeit von Quecksilber wird allerdings nicht angezweifelt. Bei jedem Kauvorgang werden winzige Mengen Quecksilber aus den Füllungen gelöst und als Gas über die Lunge inhaliert oder als Kleinstpartikel geschluckt und über den Darm resorbiert. In der Leber wird Quecksilber zu Methylquecksilber umgebaut, einem Stoff, der ungefähr die hundertfache Giftigkeit des Ausgangsstoffes besitzt! Über einen Speicheltest kann das giftige Quecksilber labormäßig nachgewiesen werden. Bei schlecht verarbeiteten oder oxydierten Füllungen werden hierbei die vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Gifthöchstgrenzen zum Teil um das hundertfache überschritten. Gerade über diesen Weg können während der Schwangerschaft über die Nabelschnur und Placenta Giftstoffe an das ungeborene Kind weitergegeben werden. Schwangere sollten zumindest während der Schwangerschaft und Stillzeit auf Kaugummi und ähnliches verzichten. Zahnärzte leiden durch den häufigen Kontakt mit Amalgamfüllungen sehr häufig an typischen Quecksilbervergiftungssymptomen wie z. B. Zittern, Schlafstörungen, Depressionen, und chronischem Erschöpfungssyndrom. Von allen medizinischen Berufen haben sie statistisch gesehen die niedrigste Lebenserwartung.

Living in OWL: Man hört immer wieder, dass die Krankheit genetisch bedingt sein kann?

Ralf Wigand: Zwillingsstudien brachte die für viele Wissenschaftler überraschende Erkenntnis, dass die MS nicht genetisch bedingt ist und auch nicht weitervererbt werden kann. Familiäre Häufungen der Erkrankung sind wohl eher durch ähnliche Lebensumstände oder den gleichen Zahnarzt zu erklären.

Eine Amalgam-Weltkarte zeigt die verheerenden Zusammenhänge zwischen Amalgam und MS.

In der nächsten Ausgabe fragen wir den Heilpraktiker Ralf Wigand welche zusätzlichen Faktoren die Krankheit auslösen können und welche Therapiemöglichkeiten die Naturheilkunde kennt.

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Ralf Wigand: Ständig erkältet

Wenn Ihr Immunsystem auf Sparflamme läuft

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Jedes Jahr im Herbst-Winter rollt eine neue Welle von Schnupfen- und Hustenerregern auf uns zu. Ob eine ständige Infektanfälligkeit zu den Normalitäten der kalten Jahreszeit gehört, beantwortet der Bielefelder Heilpraktiker Ralf Wigand im nachfolgenden Interview.

Living in OWL: Woran liegt es, dass uns im Winter die Erkältungsviren unwiderstehlich finden?

Ralf Wigand: Schätzungsweise gibt es weit über 100 verschiedene Erkältungsviren. Diese Erkältungsviren sind wahre Überlebenskünstler, die ständig ihre Oberfläche verändern. Dadurch werden sie von unserem Immungedächtnis nicht erkannt und müssen immer wieder aufs Neue bekämpft werden. Die Viren haben zwei Wege, um in unseren Körper zu gelangen. Weg Nr. 1 ist die so genannte Tröpfcheninfektion. Niesen oder Husten wir, dann versprühen wir winzige Tröpfchen, in denen sich unzählige Erreger befinden. Sitzt ein potentielles Opfer direkt neben dem Erkälteten, haben die Erreger leichtes Spiel. Weg Nr. 2 ist die Schmierinfektion. Über die Hände übertragen sich die Viren auf Türklinken, Treppenhandläufe usw. Ein Nasen- oder Augenkontakt reicht aus, um sich zu infizieren.

Living in OWL: Aber nicht jeder bekommt im Winter eine Grippe/Erkältung!

Ralf Wigand: Unser Immunsystem ist ein fein abgestimmtes Orchester, mit vielen spezifischen Bereichen. Der Dirigent dieses Orchesters ist der menschliche Darm. Mit einer Resorbtionsoberfläche von ca. 30.000 qm² leistet er mit ca. 80% Immunleistung den größten Beitrag zu unserem Immunsystem. Ist der Darm durch jahrelange Fehlernährung (Fastfood, hoher Zuckerkonsum, glutenhaltige Lebensmittel, Antibiotika und andere Medikamente) geschädigt, läuft unser Immunsystem ständig auf Sparflamme. Kommen dann noch individuelle Lebensmittelunverträglichkeiten hinzu (nachweisbar durch eine IGG Lebensmittelunverträglichkeitstest), wird unser Immunsystem durch eine chronische Entzündung zusätzlich geschwächt. Weitere wichtige Faktoren unseres Immunsystems sind das Knochenmark, die Thymusdrüse, die Milz, die Lymphknoten, die Mandeln und der Blinddarm.

Living in OWL: Welche Möglichkeiten der Erkältungsprophylaxe empfehlen Sie?

Ralf Wigand: Sorgen sie dafür, den Schnupfenviren das Leben schwer zu machen. An erster Stelle steht das häufige, gründliche Waschen der Hände. Ein gesunder Lebensstil mit reichlich Bio-Obst und Gemüse, ausreichende Bewegung an der frischen Luft, Sauna und eine ausreichende Vitalstoffversorgung u. a. mit Vitamin C, Vitamin D³, Zink, Selen und probiotischen Darmbakterien.

Living in OWL: Was empfehlen Sie den Lesern, die trotz eines gesunden Lebensstils  häufig erkältet sind?

Ralf Wigand: Eine seit Jahrzehnten bewährte Methode der Naturheilkunde, das Immunsystem zu stimulieren und die Infektanfälligkeit deutlich zu senken, ist die Eigenbluttherapie. Ein- bis zweimal pro Woche werden 1 – 5 ml Blut aus der Armvene entnommen, mit Echinacin oder Schlangengiftenzymen angereichert und in den Gesäßmuskel zurückinjiziert. Das Immunsystem muss diesen „künstlichen“ Bluterguss wieder abbauen und wird dadurch über mehrere Tage regelrecht trainiert. Diese Methode der Immunmodulation wird zudem in vielen Naturheilpraxen erfolgreich unterstützend bei Autoimmunerkrankungen wie z. B. Rheuma, Allergien, Neurodermitis, Bronchialerkrankungen und Asthma eingesetzt. Eine weitere, unglaublich effektive Methode der Immununterstützung ist die Vitamin-C-Hochdosis-Infusionstherapie. Während der ca. 30-Minütigen Infusion werden bis zu 15g reines Vitamin C infundiert.

Living in OWL: Kann man dieses nicht auch über die Nahrung oder Nahrungsmittelergänzungen zuführen?

Ralf Wigand: Orale Zufuhr von Vitamin C kann vom Darm nur in begrenzten Mengen resorbiert werden. Dosen über 500 mg werden vom Darm mit erheblichen Nebenwirkungen, wie Blähbauch und Durchfall, zu organischen Säuren und Kohlendioxid abgebaut. Interessant ist, dass alle Tiere (ausgenommen einige Affenarten, Meerschweinchen und Fische) in der Lage sind, aus Glucose in der Leber selbst Vitamin C zu synthetisieren. Unter Stressbedingungen erhöhen sie die Vitamin-C- Produktion auf mehrere Gramm täglich. Womöglich ist dies ein wichtiger Grund, warum Tiere in der freien Natur keinen Krebs entwickeln. Aufgrund eines Enzymdefektes der L-Gulonolaktonoxidase, ist der menschliche Organismus nicht mehr in der Lage, Vitamin C zu synthetisieren.

Living in OWL: Merken die Patienten einen „Sofort-Effekt“ nach den Vitamin-C-Hochdosisinfusionen?

Ralf Wigand: Ich denke ja, wobei der Gesundheitszustand des jeweiligen Patienten natürlich auch eine große Rolle spielt. Bei chronischen Erkrankungen ist eine Infusionsserie von 10 Behandlungen (2 – 3 pro Woche) angezeigt. Die beeindruckendsten Erfolge sieht man immer wieder bei akuten Infekten, Depressionen, Erschöpfung/Burn out, rheumatischen Schmerzen, Allergien und Asthma. Erfahrene Therapeuten kombinieren die Vitamin-C-Hochdosisinfusion mit zusätzlichen Vitalstoffen und können den Behandlungserfolg signifikant optimieren.

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Ralf Wigand: Burnout – der leere Akku

An Burnout-Erkrankte leiden unter einer starken geistigen, körperlichen und seelischen Erschöpfung. Aufgrund der Aktualität des Themas sprach Living in OWL mit dem Bielefelder Heilpraktiker Ralf Wigand.

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Living in OWL: Was ist Burnout und wie erkennt man das Beschwerdenbild?

Ralf Wigand: Übersetzt bedeutet Burnout: ausgebrannt zu sein. Typische Anzeichen sind Lustlosigkeit, ständige Gereiztheit, Versagensängste, nachlassendes Interesse an täglichen Aufgaben, permanente Müdigkeit, Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen, Stimmungsschwankungen, und körperliche Beschwerden. Der Unterschied zu einer normalen körperlichen und geistigen Verausgabung ist, dass kurzfristige Auszeiten und Urlaub keine langfristige Verbesserung bringen.

 

Living in OWL: Gibt es Menschen, die besonders gefährdet sind?

Ralf Wigand: Menschen, die besonders hohe Anforderungen an sich selbst stellen, alles perfekt machen wollen und sich selbst unrealistisch hohe Ziele setzen, egal ob im Beruf, im Privaten oder im Hobby. Menschen mit sehr großem Ergeiz sind dann besonders gefährdet, an Burnout zu erkranken, wenn sie ständig das Gefühl haben, nicht gut genug zu sein. Viele Betroffene leiden zudem an einem ausgeprägten Helfersyndrom. Wenn sie anderen helfen, fühlen sie sich wichtig und gebraucht. Zudem tun sie sich schwer, anderen Menschen etwas abzuschlagen. Dabei erleben sie sich selbst als Spielball ihrer Mitmenschen und fühlen sich oft ausgenutzt. Der erste Weg zur Besserung ist, auch mal NEIN sagen zu können.

 

Living in OWL: Gibt es eine anerkannte Therapie gegen Burnout?

Ralf Wigand: Bevor die Diagnose Burnout gestellt wird, sollten organische Probleme abgegrenzt werden. Allzu oft wird ohne seriöse Untersuchung die Diagnose Burnout gestellt. Viele Funktionsstörungen in unserem Körper können identische oder zumindest ähnliche Symptome signalisieren. An erster Stelle steht eine ausführliche Blut-Labor-Diagnostik, um z. B. Schilddrüsenprobleme, Blutarmut, Eisen/Speichereisenmangel, Vitalstoffmangel, Allergien, Leber- und Nierendysfunktionen, Darmprobleme und einen Hormonstatus darzustellen bzw. aufzudecken. Da eine aussagefähige Labordiagnostik mit ca. 60 verschiedenen Parametern nicht von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet wird, ist Eigeninitiative der Patienten gefragt. Häufig werden nur katastrophal minderwertige Blutbilder erstellt und den Patienten wird suggeriert, sie seien kerngesund.

 

Living in OWL: Wie stellen sie die Diagnose Burnout?

Ralf Wigand: Wie schon erwähnt, ist eine genaue Diagnose ohne ausführliches Blutlabor nicht möglich. Des Weiteren gibt es eine breite Palette Medikamente, die müde machen und erschöpfen wie z. B. Cholesterinsenker, Blutdrucksenker, Schlaf- und Beruhigungsmittel, Antidepressiva, Allergiemittel, Schmerzmittel und Interferone. Viele Betroffene leiden zudem an versteckten Lebensmittelunverträglichkeiten. Patienten, die gerade nach den Mahlzeiten unter unerklärlicher Müdigkeit leiden und starke körperliche und geistige Leistungsschwankungen empfinden, sollten unbedingt einen IGG-Antikörper-Bluttest auf Lebensmittelunverträglichkeiten machen. Es gibt eine einfache Diagnosehilfe, ob Sie eine Lebensmittelunverträglichkeit haben: messen Sie vor jeder Mahlzeit und ca. 30 Min nach jeder Mahlzeit Ihren Puls. Steigt die Pulsfrequenz an, z. B. von 70 Schlägen pro Minute auf 80 Schläge, leiden Sie mit Sicherheit an dieser Problematik. Die Labor-Testung und anschließende Eliminierung der positiv getesteten Lebensmittel aus der täglichen Nahrung bringt vielen eine enorme Vitalisierung.

 

Living in OWL: Welche Möglichkeiten einer Burnout-Therapie gibt es?

Ralf Wigand: Da es schulmedizinisch außer Antidepressiva keinerlei Behandlungsmöglichkeiten gibt, ist auch hier Eigeninitiative gefragt. In der Naturheilpraxis haben sich so genannte Vitalisierungs-Infusionen bestens bewährt. Über einen Tropf werden hochdosierte Vitalstoffe wie z. B. Nervenvitamine, Aminosäuren, Spurenelemente, Mineralien, Antioxidantien und Antistressmittel infundiert. Die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit wird signifikant erhöht und das vegetative Nervensystem kommt wieder in die Balance. Ist der Akku wieder aufgeladen, ist das Burnout-Gefühl schnell vergessen.

 

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Ralf Wigand: Vitamin B17 – Die Waffe der Natur gegen Krebs, Teil 2

Living in OWL: Wenn man im Internet die „Erfolge der Chemotherapie“ recherchiert, werden die desolaten Ergebnisse bestätigt. Wieso lassen sich so viele Patienten chemotherapeutisch behandeln?

Aprikosenkerne

Ralf Wigand: Ich denke sie Schocksituation der Betroffenen wird oftmals schamlos ausgenutzt. Mit schwammigen Aussagen, wie „wir können Ihnen helfen“ oder „Chemotherapie ist Ihre einzige Chance“ wird um den heißen Brei herumgeredet. Bei chemoskeptischen Patienten wird die Therapie dann mit Phrasen wie „Sie dürfen an einer neuen Studie teilnehmen“ oder „da gibt es was ganz Neues aus Amerika“ schmackhaft gemacht. Die Krönung der Geschmacklosigkeit einem meiner Patienten gegenüber war die Aussage eines Onkologen: „Wir müssen sofort anfangen, nächste Woche ist kein Bett mehr frei“. Hochinteressant ist, dass kaum ein Arzt bei sich oder seiner Familie eine Chemotherapie zulassen würde. Richtigerweise sei aber erwähnt, dass es bei Hodenkrebs und primärem Lymphdrüsenkrebs zufrieden stellende Erfolgsquoten gibt. Bei diesen Krebsvarianten ist eine chemotherapeutische Behandlung vertretbar, allerdings sollte diese mit biologischen Maßnahmen unterstützt werden.

Living in OWL: Sie haben in der Vergangenheit unsere Leser in Ihrem Artikel über die „Cellsymbiosistherapie nach Dr. Heinreich Kremer“ informiert, können Sie die wichtigsten Details noch mal zusammenfassen?

Ralf Wigand: Dr. Heinrich Kremer ist ein Arzt und Wissenschaftler welcher in seiner Wahlheimat Barcelona seit nunmehr 25 Jahren das Thema Krebs und chronische Erkrankungen erforscht. Mein Freund und Kollege, Heilpraktiker Ralf Meyer aus Pirmasens, konnte Dr. Kremer vor 12 Jahren dafür begeistern, sein unfassbar komplexes Wissen in mittlerweile unzähligen Seminaren und Fachfortbildungen an Ärzte und Heilpraktiker weiter zu geben. Ich selbst bin als Gründungsmitglied der Cellsymbiosistherapie seit 12 Jahren als Referent und im wissenschaftlichen Beirat tätig.

Living in OWL: Was bedeutet Cellsymbiosistherapie?

Ralf Wigand: Durch die neuesten medizinischen Erkenntnisse ist es mehr als überfällig, dass ein Paradigmawechsel (Änderung der alten Lehrmeinung) stattfinden sollte. Die veraltete Lehrmeinung, chronische Erkrankungen und Krebs würden durch Veränderungen im Zellkern stattfinden, gilt seit 2007 als überholt. Trotzdem steht die Schulmedizin immer noch auf aggressive Zellkernzerstörende Therapien wie Chemo und Bestrahlung. Die Cellsymbiosistherapie versucht die mitochondrialen Fehlfunktionen auszugleichen. Mitochondrien sind winzig kleine Zellorganellen, die bei einem gesunden Menschen in jeder Körperzelle (Ausnahme die roten Blutkörperchen) tausendfach vorhanden sind. Diese Mitochondrien produzieren unter anderem mit Hilfe von molekularem Sauerstoff den Energiebotenstoff Adenosintriphosphat (ATP). Durch diesen Energiebotenstoff kann jede Zelle ein elektromagnetisches Feld aufbauen und über Lichtquanten (Mini-Blitze) mit anderen Zellen kommunizieren. Krebszellen haben diese Art der Energiegewinnung verloren. Sie produzieren ihre Energie ohne Sauerstoff über Zuckergärung und sich nicht mehr in der Lage, mit Nachbarzellen zu kommunizieren. Es kommt zu einem unkontrollierten, zerstörerischen Wachstum. Cellsymbiosistherapeuten versuchen durch die hochdosierte Gabe von oralen, biologischen Wirkstoffen und Vitalstoffinfusionen die Anzahl und Qualität der Mitochondrien in den Krebszellen zu erhöhen und die Krebszellen auf „Normalfunktion“ umzuschalten. Wichtig ist zu erwähnen, dass nur Substanzen verwendet werden, deren positive Wirkung in Studien nachgewiesen wurde. Interessierte Leser können sich einen vertiefenden, hochinteressanten Video-Film über dieses Thema ansehen. Einfach „Cellsymbiosisvideo“ in die Suchmaschine eingeben.

Living in OWL: Welche Rolle spielt das neu entwickelte Gerät „MitoEnergie“ in der Krebstherapie?

Ralf Wigand: Zusammen mit einer Firma für Medizin-Geräte aus Enger haben wir ein System aus der Hochfrequenztherapie weiter entwickelt. Die beeindruckenden Resultate bei der Behandlung von Polyneuropathien, Rheuma, Parkinson, und anderen chronischen Erkrankungen brachten mich auf die Idee, das innovative neue Gerät auch in der Krebstherapie einzusetzen. Ich denke, das Zusammenspiel von den MitoEnergie, Vitamin B17 und Vitalstoffen, verbessert die Einschleusung der zeitgleich durchgeführten Infusionen. Mittlerweile therapieren zu Zeit in Deutschland ca. 30 Ärzte und Heilpraktiker mit dem MitoEnergie-Konzept. In Kürze lassen wir an der Uni-Klinik Magdeburg laborkontrollierte Studien durchführen, um einen Wirkungsnachweis der Geräte zu objektivieren.

Bitte lesen Sie auch Teil 1 dieses Interviews.

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Ralf Wigand: Vitamin B17 – Die Waffe der Natur gegen Krebs

Auf der Suche nach einem Krebsheilmittel stießen die amerikanischen Krebsforscher in den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts auf Länder im ostasiatischen Raum, in deren Historie keinerlei Krebserkrankungen nachgewiesen und bekannt geworden waren. Bei genauerer Analyse derer Gewohnheiten stellte sich heraus, dass die Bewohner dieser Länder traditionell regelmäßig bittere Mandelkerne verzehren. Diese Mandelkerne befinden sich im Zentrum der Aprikosensteine.

Aprikosenkerne

Der vor Krebs schützende Anteil dieser bitteren Mandelkerne wurde Vitamin B17 genannt und unter der Bezeichnung Laetrile und Amygdalin bekannt. Die Behandlung der ersten krebsbetroffenen Patienten brachte derart phänomenale Erfolge, dass der damalige Gouverneur Ronald Reagan euphorisch in den Medien veröffentlichte: „wir Amerikaner haben DAS Mittel gegen Krebs entdeckt“. Eine Woche später war dieser geniale Naturstoff landesweit verboten und die Behandlung unter Strafe gestellt!

Living in OWL: Was war passiert?

Ralf Wigand: Die allmächtige Pharmaindustrie hatte schnell erkannt, dass es sich bei der Entdeckung des Vitamin B17 um einen Naturstoff handelt, den man weder chemisch nachbauen, noch im Gegensatz zu den chemischen Giftstoffen patentieren lassen kann. An dieser Stelle sei noch einmal bemerkt: alle biologischen Naturstoffe lassen sich nicht patentieren und mit Milliarden Gewinnen vermarkten!

Living in OWL:  Wie wirkt denn das Vitamin B17!

Ralf Wigand: Vitamin B17 besteht aus einem Molekül Hydrogencyanid (Blausäure) und Benzaldehyd (ein natürliches Schmerzmittel) sowie zwei Molekülen Glucose (Traubenzucker). Diese Kombination ist stabil, chemisch inaktiv und ungiftig. Diese Verbindung kann nur durch das körpereigene Enzym Betaglukosidase geknackt und aktiviert werden. Dieses Enzym ist zwar im ganzen Körper vorhanden, aber an Stellen, an denen sich Krebszellen gebildet haben, bis zu 3.000fach vorhanden. Beta Glukosidase spaltet das inaktive B17 daher nur an krebsbefallenen Stellen. Dank dieser selektiven Giftigkeit des Blausäuremoleküls findet die Krebszelle ihren chemischen Tod. Ein weiteres körpereigenes Enzym, die Rhodanese, übernimmt hierbei eine Kontrollfunktion. Die Rhodanese ist im ganzen Körper, nicht aber an krebsbefallenen Stellen anzutreffen. Sollten also Blausäuremoleküle in den Körper gelangen, würden diese sofort neutralisiert und ungiftig gemacht werden.

Living in OWL:  Wieso ist die Therapie gerade in Deutschland erlaubt?

Ralf Wigand: Ein Apotheker aus Hannover, der seit vielen Jahren in seinem Sterillabor die segensreiche Therapie als Infusionslösung produziert, hat nach etlichen demoralisierenden Gerichtsprozessen gegen die Pharma-Chemo-Lobby am 31.05.2007 vor dem Oberverwaltungsgericht Hannover das Urteil erhalten, weiterhin Vitamin B17 produzieren zu dürfen. Die verantwortliche Richterin hat die Gegner der Vitamin B17-Therapie dazu verklagt, Beweise für die angebliche Giftigkeit des Vitamins vorzulegen. Da bis zum heutigen Tage weltweit kein Patient durch die Therapie zu Schaden gekommen ist, konnten die Beweise natürlich nicht vorgebracht werden.

Living in OWL:  Gibt es Studien über die Wirksamkeit von Vitamin B17?

Ralf Wigand: Kein Pharmaunternehmen wird auf eigene Kosten eine millionenschwere Doppelblindstudie (50% der Patienten bekommen ein Placebo-Scheinmedikament und auch der behandelnde Therapeut wird nicht informiert) anfertigen lassen. Wie schon erwähnt, biologische Therapien sind nicht patentierbar. Allerdings ist kürzlich in einer Pilotstudie an der Goethe-Universitäts-Klinik Frankfurt der Nachweis erbracht worden, dass das Vitamin B17 das Wachstum isolierter Tumorzellen (im Reagenzglas) deutlich zu hemmen vermag.

Living in OWL: Was ist denn der Unterschied zwischen den bitteren Mandelkernen und der Infusionstherapie?

Ralf Wigand: Der Verzehr von bitteren Mandelkernen ist eher in der Prophylaxe von Krebs zu sehen. Ein schon bestehender Krebs alleine durch ein paar Mandelkerne täglich besiegen zu können, ist völlig unrealistisch. Eine therapeutische Infusionsdosis bei einer einzigen Krebsbehandlung entspricht dem Extrakt von ca. 15.000 bitteren Mandelkernen.

Living in OWL: Wie sehen Sie die Erfolge in der Infusionstherapie?

Ralf Wigand: Das Heilmittelwerbegesetz untersagt, Patientenerfolge zu veröffentlichen. Allerdings kann ich aus der jahrelangen Therapie-Erfahrung berichten, dass die behandelten Patienten eine zumindest signifikant verlängerte Überlebenszeit bei guter Lebensqualität und Schmerzreduktion oder sogar Schmerzfreiheit erlangten. Ein nicht zu unterschätzender Aspekt ist das Gefühl für den Patienten, aktiv und ohne Nebenwirkungen seine Krebserkrankung zu bekämpfen.

Abschließend sei noch erwähnt, dass die Vitamin-B17-Therapie nur ein Faktor in der Behandlung von Krebs ist. In meiner Praxis kombiniere ich B 17 mit der Cellsymbiosistherapie nach Dr.Heinrich Kremer und dem neuartigem Frequenzgerät Mito-Energie.

Lesen Sie auch Teil 2 des Interviews.

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Ralf Wigand: Bluthochdruck – das Milliardengeschäft

Bluthochdruck ist der (angeblich) größte Risikofaktor unserer Zivilisation. Jeder zweite Bürger der hochzivilisierten Länder verstirbt ganz plötzlich und unerwartet an einer seiner Folgen: Herzinfarkt, Schlaganfall und Embolie. Interessant ist aber, dass trotz der noch nie dagewesenen Verschreibungsorgien von bluthochdrucksenkenden Medikamenten sich die Anzahl der Herzkreislauf–Toten in der BRD in den letzten Jahrzehnten nahezu verdoppelt hat. Zyniker behaupten, dass mittlerweile nur noch die Bürger gesund alt geworden sind, die einen großen Bogen um die verschreibungsfreudigen Praxen machen.

Tonometer and heart isolated on white

Living in OWL: Ab wann spricht man vom Bluthochdruck?

Ralf Wigand: Bei einer dauerhaften, nicht situationsbedingten Erhöhung (z. B. durch Sport oder Stress) über 140/90 mmHG, spricht man lt. Blutdruck-Liga von einer Hypertonie. Die frühere Formel: oberer Wert = 100 plus Lebensalter gilt (leider?) als in den medizinischen Leitlinien als lange überholt. Man sollte wissen, dass die Studien für die medizinischen Leitlinien und Vorgaben der zu therapierenden Blutdruckhöhe von der Bluthochdruck-Pharma-Industrie bezahlt oder zumindest gesponsert werden.

Living in OWL: Wofür stehen die beiden Werte bei der Blutdruckmessung?

Ralf Wigand: Der obere, systolische Wert steht für die Ausdehnung der Arterien auf die Folge eines jeden Herzschlages. Der untere, diastolische Wert steht für die Folge der Erschlaffung zwischen den Herzschlägen. Da die Muskulatur des Herzens und der Arterienwände sich nur während der Erschlaffungsphase erholen kann, sollte der sehr wichtige untere Wert nicht über 80 mmHg liegen.

Living in OWL: Welche Ursachen hat der Bluthochdruck?

Ralf Wigand: Man unterscheidet die primäre und sekundäre Hypertonie-Variante. Bei der sekundären Form, die allenfalls 10% aller Fälle ausmacht, spielen Nieren- und Schilddrüsenerkrankungen eine Rolle. Die primäre Form, die die restlichen 90% ausmacht, ist die essentielle, idiopatische Variante. Essentiell und idiopatisch bedeutet schulmedizinisch: keine Ahnung warum, ist halt so!

Living in OWL: Wieso sind der oder die Auslöser der Hypertonie in 90% der Fälle unbekannt?

Ralf Wigand: 1998 bekamen die drei Wissenschaftler Furchgott, Ignazio und Murat den medizinischen Nobelpreis für die Entdeckung des endothelialen NO-Gas an den Arterienwänden. Durch diesen gasförmigen Botenstoff kann die Muskulatur der Arterienwände relaxen und dieses hat unmittelbare Wirkung auf die Blutdrucksituation. Baustoff für dieses Stickoxid – NO Gas ist die körpereigene Aminosäure L-Arginin. Es wurde in mehreren Studien nachgewiesen, dass sich die (recht preiswerte!) Substitution dieses Eiweißbausteins in vielen Fällen positiv auf einen erhöhten Blutdruck auswirken kann. Bis zum heutigen Tag wird diese elementare Entdeckung ignoriert, weil sich biologische Stoffe nicht patentieren und mit Milliardengewinnen vermarkten lassen. Leider wird in einem Medizinstudium wenig bis überhaupt nicht über medizinische und biochemische Zusammenhänge gelehrt. Für fast jedes Symptom einer Krankheit gibt es eine chemische Antwort, die ursächliche Behandlung einer Erkrankung wird dabei ignoriert. Gerade bei Bluthochdruck ist es fatal, diese Symptome ohne Abklärung der Zusammenhänge rein symptomatisch zu behandeln. Zudem haben alle chemischen Blutdrucksenker nicht unerhebliche Nebenwirkungen.

Living in OWL: Wieso ist das so fatal?

Ralf Wigand: In Millionen von Jahren hat die Natur ein ausgeklügeltes System zur Anpassung von Gegebenheiten entwickelt. Es ist physiologisch, dass der Blutdruck bei bestimmten Situationen ansteigt. Kraftsportler haben während des Trainings oftmals einen oberen Blutdruckwert von 300 – 400 mmHG! Unser Gefäßsystem der Arterien und Venen ergibt aneinandergereiht eine gesamte Länge von ca. 200.000 bis 300.000 KM! Jedem, der sich diese gigantische Zahl vor Augen hält, sollte klar sein, dass bei Blutdruckproblemen die gestörte Mikrozirkulation die wichtigste Rolle spielt. Eine chemische Blutdrucksenkung, ohne Abklärung der Ursache(n), führt unweigerlich zu schweren Nebenwirkungen. Gerade bei älteren Menschen ist die Mikrozirkulationsstörung durch Sklerosierung (Verhärtung und Verstopfung) sowieso schon ein Problem. Eine oft zu drastische Senkung kann zu multiplen Organversagen und im schlimmsten Falle zum Tode führen. Gerade diesen älteren Menschen nimmt man durch eine unkritische Blutdrucksenkung zudem die letzte Lebensqualität. Es wurde in einigen Studien belegt, dass eine chemische Senkung eines moderaten Blutdrucks bis 160 mmHg (oberer Wert) keinerlei positive Wirkung auf eine Lebensverlängerung oder Schutz vor Schlaganfall und Herzinfarkt hat. Interessant ist auch die Tatsache, dass bei einem akuten Schlaganfall es als medizinischer Kunstfehler gilt, den Blutdruck unter 220 mmHg zu senken. Hier stellt sich die Frage, warum erst nach einem Schlaganfall und nicht schon vorher prophylaktisch der Blutdruck ausreichend hoch gehalten wird?!?

Living in OWL: Lehnen Sie denn chemische Blutdrucksenker prinzipiell ab?

Ralf Wigand: Ich denke, bei schweren hypertonen Krisen (der obere Wert bleibt ohne Unterbrechung über 180 mmHg) sind chemische Blutdrucksenker kurzfristig natürlich äußerst hilfreich. Durch eine rein symptomatische Behandlung des erhöhten Blutdrucks ohne Berücksichtigung der Ursachen macht man nicht selten den Bock zum Gärtner.

Ich möchte den Lesern abschließend eine logischen Vergleich nennen: Falls an Ihrem Auto die Öldrucklampe aufleuchtet, würden Sie dann in die Werkstatt fahren und die Birne herausdrehen lassen?

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Ralf Wigand: Arteriosklerose – das unschuldige Cholesterin

Living in OWL: Sie sagten in unserem letzten Interview, dass der gemessene Cholesterinwert im Blutlabor nicht den eigentlichen Tatsachen entspricht!?

Ralf Wigand: Alle Labore in Deutschland rechnen dem gemessenen Gesamt-Cholesterin 20% der gemessenen Trigliceride dazu. Viele Menschen leiden unter einem so genannten Pyruvat-Stau. Durch diesen intrazellulären Energiestau kann die Glucose nicht zu Energie umgewandelt werden und wird stattdessen zu Trigliceriden – den Neutralfetten umgewandelt. Gerade Personen, die viel Kohlenhydrate in Form von Brot, Nudeln, Kartoffeln und Süßigkeiten verzehren, haben oftmals erhöhte Trigliceride und somit einen verfälscht hohen Cholesterinspiegel. Cholesterinsenker beeinflussen aber die Trigliceride nur unwesentlich. Durch die Fehlinterpretation senken viele Patienten durch Statine (Cholesterinsenker) einen ohnehin schon niedrigen Cholesterinspiegel mit fatalen Folgen für die Gesundheit und das allgemeine Wohlbefinden.

Living in OWL: Sind erhöhte Trigliceride denn bedenklich!?

Ralf Wigand: Erhöhte Trigliceride können die kleinen Blutgefäße verstopfen und zu den so genannten Mikrozirkulationsstörungen führen. Bei sehr stark erhöhten Trigliceriden kann sich im Extremfall sogar die Bauchspeicheldrüse entzünden. Durch regelmäßige Bewegung und Sport, dem Meiden von leeren Kohlenhydraten (Nudeln, Weißbrot, Zucker u.s.w.) und der Einnahme von Omega 3 Fettsäuren kann der erhöhte Spiegel erfolgreich gesenkt werden.

Grilled salmon and vegetables

Living in OWL: Führt den Ihrer Meinung nach ein erhöhter Cholesterinspiegel gar nicht zu Arteriosklerose?

Ralf Wigand: Mit freundlicher Unterstützung der Pharmaindustrie wird immer noch das Schauermärchen von den verstopften Arterien durch Cholesterin verbreitet. Im Übrigen verdichten sich die Arterien nicht an den Innenwänden, dort wo das Blut zirkuliert, sondern an der äußeren Seite der Arterienwände. Es entbehrt jeglicher Logik, dass z. B. 250 mg/dl Cholesterin, also ein angeblich gefährlich hoher Cholesterinspiegel, die Arterien verstopft, (250 mg/dl bedeutet ca. eine Messerspitze Cholesterin auf  100 ml Blut) ein durch Statine künstlich gesenkter Cholesterinspiegel unter 200 mg/dl dieses verhindert.

Living in OWL: Wie entsteht denn Ihrer Meinung nach Arteriosklerose?

Ralf Wigand: An der Arteriosklerose sind dutzende Komponenten mitbeteiligt. So führt ein über viele Jahre erhöhter Blutdruck zu einer Beschädigung der Arterienmuskulatur welche zu Entzündungen und Verhärtungen führt. Die Risikofaktoren kann jeder Patient über bestimmte Blutlaborparameter individuell nachweisen. Die wohl wichtigsten sind die Messung von freien Radikalen (aggressive Sauerstoffverbindungen), das C-Reaktive Protein (ein Entzündungsfaktor), das Homocystein (ein körpereigenes Stoffwechselgift) das asymetrische Dimethylarginin – Adma (ein wichtiger Faktor bei der Entstehung des Bluthochdrucks) und ein über Jahre erhöhter Blutzuckerspiegel. Über die orale Zufuhr von bestimmten Naturstoffen kann man bei entgleisten Blutwerten das Risiko einer Arteriosklerose und das damit verbundene Risiko eines Herzinfarktes oder Schlaganfalls minimiert werden. Bei deutlich erhöhten Werten hat sich in der Naturheilpraxis die Verabreichung von Vitalstoff-Infusionen bestens bewährt.

Living in OWL: Welche Möglichkeiten gibt es bei einer fortgeschrittenen Problematik, wenn z. B. eine Bypassoperation droht?

Ralf Wigand: In vielen Naturheilpraxen werden seit Jahrzehnten EDTA – Chelatinfusionen zur Prophylaxe und der Behandlung von schon bestehender Arteriosklerose durchgeführt. Eine vom staatlichen amerikanischen Gesundheitsministerium geförderte klinische Studie (TACT-Studie) hat zum erstenmal die grossartige Wirkung der Chelattherapie bei Durchblutungsstörungen und Arteriosklerose nachgewiesen.  Die EDTA–Chelat-Therapie bietet eine Alternative zu Bypassoperationen und Amputationen. Bei schon erfolgter Operation hilft die Chelat-Therapie den Durchfluss offen zu halten und dadurch die Erfolge der Eingriffe zu erhalten. Weitere Infos erhalten Sie bei der Deutschen Akademie für Chelat.

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Was kommt nach dem Tod?

Schmetterling auf Kirschblüte

Diese Frage fesselt Menschen überall auf der Welt. Jede Religion hat eine andere Vorstellung davon, was nach dem Tod mit den Menschen passiert.

Pfarrer Dr. Andreas Kersting wird am Montag, den 31.03.2014 einen Einblick in verschiedene Todes- und Jenseitsvorstellungen geben.

Dieses ist ein weiterer, vom Bielefelder Bestattungshaus Küstermann organisierter Vortrag.

Termin: Montag, 31.03.2014, von 19.30 bis 21.30 Uhr
Ort: CVJM Haus, Schwagerstraße 9, Bielefeld-Jöllenbeck

Kontakt:

Bestattungen Küstermann
Leben – Sterben – Hoffen
Vilsendorfer Straße 7
33739 Bielefeld-Jöllenbeck
Telefon: 05206-91 87 40
Fax: 05206-91 87 41
E-Mail: info@bestattungen-kuestermann.de
Homepage: http://www.bestattungen-kuestermann.de

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Trauern und trösten lernen…

… so heißt ein vom Bielefelder Bestattungshaus Küstermann organisierter Vortrag.

Wie gehen wir damit um, wenn wir plötzlich einen unserer liebsten Menschen hergeben müssen? Wie können wir nahestehenden Menschen in so einer Situation zur Seite stehen?

Olaf Wahls (46), Prediger in der landeskirchlichen Gemeinschaft Steinhagen, hat es geschafft, nach dem Verlust seiner Frau zurück in ein lebenswertes Leben zu finden. Er wird aus eigener Erfahrung berichten

Termin: Montag, 17.02.2014, von 19.30 bis 21.30 Uhr
Ort: CVJM Haus, Schwagerstraße 9, Bielefeld-Jöllenbeck

Kontakt:

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Ralf Wigand: Ständig erkältet – wenn Ihr Immunsystem auf Sparflamme läuft

taschentuch Living in OWL

Jedes Jahr im Herbst-Winter rollt eine neue Welle von Schnupfen- und Hustenerregern auf uns zu. Ob eine ständige Infektanfälligkeit zu den Normalitäten der kalten Jahreszeit gehört, beantwortet der Bielefelder Heilpraktiker Ralf Wigand im nachfolgenden Interview.

Living in OWL: Woran liegt es, dass uns im Winter die Erkältungsviren unwiderstehlich finden?

Ralf Wigand: Schätzungsweise gibt es weit über 100 verschiedene Erkältungsviren. Diese Erkältungsviren sind wahre Überlebenskünstler, die ständig ihre Oberfläche verändern. Dadurch werden sie von unserem Immungedächtnis nicht erkannt und müssen immer wieder aufs Neue bekämpft werden. Die Viren haben zwei Wege, um in unseren Körper zu gelangen. Weg Nr. 1 ist die so genannte Tröpfcheninfektion. Niesen oder Husten wir, dann versprühen wir winzige Tröpfchen, in denen sich unzählige Erreger befinden. Sitzt ein potentielles Opfer direkt neben dem Erkälteten, haben die Erreger leichtes Spiel. Weg Nr. 2 ist die Schmierinfektion. Über die Hände übertragen sich die Viren auf Türklinken, Treppenhandläufe usw. Ein Nasen- oder Augenkontakt reicht aus, um sich zu infizieren.

Living in OWL: Aber nicht jeder bekommt im Winter eine Grippe/Erkältung!

Ralf Wigand: Unser Immunsystem ist ein fein abgestimmtes Orchester, mit vielen spezifischen Bereichen. Der Dirigent dieses Orchesters ist der menschliche Darm. Mit einer Resorbtionsoberfläche von ca. 30.000 qm² leistet er mit ca. 80% Immunleistung den größten Beitrag zu unserem Immunsystem. Ist der Darm durch jahrelange Fehlernährung (Fastfood, hoher Zuckerkonsum, glutenhaltige Lebensmittel, Antibiotika und andere Medikamente) geschädigt, läuft unser Immunsystem ständig auf Sparflamme. Kommen dann noch individuelle Lebensmittelunverträglichkeiten hinzu (nachweisbar durch eine IGG Lebensmittelunverträglichkeitstest), wird unser Immunsystem durch eine chronische Entzündung zusätzlich geschwächt. Weitere wichtige Faktoren unseres Immunsystems sind das Knochenmark, die Thymusdrüse, die Milz, die Lymphknoten, die Mandeln und der Blinddarm.

Living in OWL: Welche Möglichkeiten der Erkältungsprophylaxe empfehlen Sie?

Ralf Wigand: Sorgen sie dafür, den Schnupfenviren das Leben schwer zu machen. An erster Stelle steht das häufige, gründliche Waschen der Hände. Ein gesunder Lebensstil mit reichlich Bio-Obst und Gemüse, ausreichende Bewegung an der frischen Luft, Sauna und eine ausreichende Vitalstoffversorgung u. a. mit Vitamin C, Vitamin D³, Zink, Selen und probiotischen Darmbakterien.

Living in OWL: Was empfehlen Sie den Lesern, die trotz eines gesunden Lebensstils  häufig erkältet sind?

Ralf Wigand: Eine seit Jahrzehnten bewährte Methode der Naturheilkunde, das Immunsystem zu stimulieren und die Infektanfälligkeit deutlich zu senken, ist die Eigenbluttherapie. Ein- bis zweimal pro Woche werden 1 – 5 ml Blut aus der Armvene entnommen, mit Echinacin oder Schlangengiftenzymen angereichert und in den Gesäßmuskel zurückinjiziert. Das Immunsystem muss diesen „künstlichen“ Bluterguss wieder abbauen und wird dadurch über mehrere Tage regelrecht trainiert. Diese Methode der Immunmodulation wird zudem in vielen Naturheilpraxen erfolgreich unterstützend bei Autoimmunerkrankungen wie z. B. Rheuma, Allergien, Neurodermitis, Bronchialerkrankungen und Asthma eingesetzt. Eine weitere, unglaublich effektive Methode der Immununterstützung ist die Vitamin-C-Hochdosis-Infusionstherapie. Während der ca. 30-Minütigen Infusion werden bis zu 15g reines Vitamin C infundiert.

Living in OWL: Kann man dieses nicht auch über die Nahrung oder Nahrungsmittelergänzungen zuführen?

Ralf Wigand: Orale Zufuhr von Vitamin C kann vom Darm nur in begrenzten Mengen resorbiert werden. Dosen über 500 mg werden vom Darm mit erheblichen Nebenwirkungen, wie Blähbauch und Durchfall, zu organischen Säuren und Kohlendioxid abgebaut. Interessant ist, dass alle Tiere (ausgenommen einige Affenarten, Meerschweinchen und Fische) in der Lage sind, aus Glucose in der Leber selbst Vitamin C zu synthetisieren. Unter Stressbedingungen erhöhen sie die Vitamin-C- Produktion auf mehrere Gramm täglich. Womöglich ist dies ein wichtiger Grund, warum Tiere in der freien Natur keinen Krebs entwickeln. Aufgrund eines Enzymdefektes der L-Gulonolaktonoxidase, ist der menschliche Organismus nicht mehr in der Lage, Vitamin C zu synthetisieren.

Living in OWL: Merken die Patienten einen „Sofort-Effekt“ nach den Vitamin-C-Hochdosisinfusionen?

Ralf Wigand: Ich denke ja, wobei der Gesundheitszustand des jeweiligen Patienten natürlich auch eine große Rolle spielt. Bei chronischen Erkrankungen ist eine Infusionsserie von 10 Behandlungen (2 – 3 pro Woche) angezeigt. Die beeindruckendsten Erfolge sieht man immer wieder bei akuten Infekten, Depressionen, Erschöpfung/Burn out, rheumatischen Schmerzen, Allergien und Asthma. Erfahrene Therapeuten kombinieren die Vitamin-C-Hochdosisinfusion mit zusätzlichen Vitalstoffen und können den Behandlungserfolg signifikant optimieren.

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Das rothaarige Mädchen

Das rothaarige Mächen Das Bestattungshaus Küstermann lädt am Montag, dem 14. Oktober 2013 um 19:30 Uhr in das Johannes-Kuhlo-Haus, Schwagerstraße 14 zu einer Liebesgeschichte zwischen Leben und Tod ein. In der Geschichte von Helen Eustis sucht eine junge Frau den Tod auf, um ihn zu bitten, ihren Liebsten zu verschonen. Sie lässt sich auf einen Handel mit ihm ein, der ihr ganzes Leben verändert.

Mit Lesung und Musik wird das Publikum dazu eingeladen, sich durch die zauberhafte Geschichte behutsam anregen zu lassen, den Tod aus einer anderen Perspektive kennen zu lernen. Die Tanz- und Theaterpädagogin Simone Tank wird aus dem gleichnamigen Buch vorlesen. Für eine besonders schöne Atmosphäre werden die warmen, tiefen Klänge der Cellos, – gespielt von Kristin Hirschauer und Monica von Bülow – der Wein, die Kerzen und das Gebäck sorgen.

Karten können im Vorverkauf bei der Jürmker Bücherstube, Buchhandlung Welscher,Gemeindehaus Theesen und Jöllenbeck und bei Bestattungen Küstermann für 8 € erworben werden.

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Wertvolle letzte Momente

„Das schönste Denkmal, das ein Mensch bekommen kann, steht in den Herzen der Mitmenschen“, sagte einst Albert Schweitzer. Ein Satz, der vor allem im Trauerfall an Bedeutung gewinnt, und dem das Jöllenbecker Bestattungshaus Küstermann nur beipflichten kann.

Susanne Plaß-Schwarze, Raimar und Mareike Küstermann
Susanne Plaß-Schwarze, Remco Wittenberg, Martina Pollhans, Reimar und Mareike Küstermann (v. li. n. re.)

„In früheren Generationen – besonders auf dem Land – war es üblich, verstorbene Angehörige selbst zu versorgen, im Haus aufzubahren und die Familie Abschied nehmen zu lassen“, erzählt uns Mareike Küstermann. „Heute hat der Tod sich mehr und mehr in die Krankenhäuser und Pflegeheime zurückgezogen. Die Menschen scheuen die Berührung mit ihm. Dadurch bekommt er etwas Abstraktes, Furchteinflößendes.“

Engel Küstermann Living in OWL

Reimar und Mareike Küstermann möchten diese Berührungsangst gern ein wenig mildern. „Gerade die Zeit zwischen Tod und Bestattung eines Angehörigen ist eine besondere Zeit, eine kostbare Zeit. Unbezahlbare letzte Begegnungen, die dabei helfen, den Verlust zu begreifen.“

Susanne Plaß-Schwarze, langjährige Mitarbeiterin im Haus Küstermann, macht den Hinterbliebenen Mut, sich an der Versorgung der Verstorbenen zu beteiligen. „Schon das Aussuchen der Lieblingskleidung und das Einkleiden ist ein Stück Trauerarbeit. Bei uns dürfen die Angehörigen bei jedem Schritt dabei sein. Anschließend bekommen sie den Schlüssel zum Aufbahrungsraum und können jederzeit hingehen und vielleicht noch Erinnerungsstücke, wie Fotos oder Briefe mit in den Sarg geben.“

Engel Küstermann Living in OWL

Wichtig sei es auch, Kinder mit einzubeziehen, sie Abschied nehmen zu lassen. Sie können für den Verstorbenen etwas malen oder basteln, den Blumenschmuck aussuchen oder sogar selbst einen Strauß pflücken. Mit farbigen Stiften dürfen sie die Schleife des Kranzes selbst bemalen. Es ist ein Trost, wenn sie ihre bemalte Schleife später auf der Trauerfeier sehen können.

Auch der Blumenschmuck darf anders sein. Susanne Plaß-Schwarze ist gelernte Floristin und bietet neben konventionellem Trauerschmuck auch individuelle Lösungen an: „Wer einen eigenen Garten hat, mit dem suche ich gern passende Blumen aus, die ich in die Kränze und Gestecke einarbeite.“

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So persönlich, wie jeder sein Leben lebt, so persönlich darf auch die Trauerfeier sein. Bestattungen Küstermann bietet selbstverständlich traditionelle Zeremonien an, möchte aber auch Alternativen aufzeigen. „Es gibt da kein Richtig und kein Falsch, aber es ist gut, die Auswahl zu haben, und es muss zur Familie passen“

So wurde vor einigen Wochen bei der Trauerfeier für einen verstorbenen Juristen ein Gedenktisch aufgebaut, mit Dingen die ihm etwas bedeutet haben. In diesem Fall war es das BGB, die ZEIT, seine Brille, Zigarren und ein Glas Rotwein. Der Anblick dieses Tisches zauberte vielen Gästen bei aller Trauer doch ein Lächeln ins Gesicht.

Dandelion Loosing Seeds in the Wind

Welche Bestattungsformen sind heute möglich?

Familiengräber werden seltener, Urnengräber dagegen nehmen zu. Es gibt die anonyme Bestattung, wo niemand der Angehörigen weiß, wo die Urne beigesetzt ist. „Das führt im Nachhinein manchmal zu Problemen bei den Hinterbliebenen, die dann keinen Ort zum Trauern finden“, erklärt Mareike Küstermann. In Kalletal gibt es einen Friedwald. Dort wird die Urne an den Wurzeln eines Baumes begraben. Der Baum bekommt eine Plakette mit dem Namen des Verstorbenen. Da Kalletal indes weit entfernt ist, bietet auch der Sennefriedhof eine solche Baumbestattung an. „Das ist eine gute Alternative zur anonymen Bestattung. Natürlich ist auch eine Seebestattung möglich, wird aber in dieser Region nicht allzu oft verlangt.“

Ob es nun christlich oder weltlich gewünscht wird, die Mitarbeiter des Bestattungshauses Küstermann stehen den Angehörigen die ganze Zeit über persönlich zur Seite. Das gibt Halt und Sicherheit in diesen schweren Stunden. Sie denken an alles, gestalten die Trauerfeier so, wie es den Wünschen der Familie entspricht, erledigen Behördengänge, stimmen Termine ab, kümmern sich um das Beisammensein nach der Trauerfeier. Auch die Trauerpost und die Zeitungsanzeigen werden im eigenen Hause gestaltet und gedruckt. Das Bestattungshaus Küstermann hat seinen Sitz in Jöllenbeck, ist indes im ganzen Großraum Bielefeld sowie Werther tätig.

Einzelne Rose auf Eisentisch

Über die tägliche anfallende Arbeit hinaus, bietet das Trauerhaus Küstermann schon seit Jahren eine rege Vortragsarbeit an. Jedes Jahr gibt es verschiedenste Veranstaltungen rund um das Thema Tod. Fachliche Vorträge darüber, was im Trauerfall zu bedenken ist, Bestattungsmöglichkeiten und Grabarten, aber auch Treffen für Trauernde und Kulturveranstaltungen mit Musik und Lesungen sind dabei. Es geht dem Ehepaar Küstermann darum, Menschen in guten Zeiten behutsam dazu anzuregen, über das Ende des Lebens nachzudenken und darauf vorbereitet zu sein.

Ein besonderes Highlight im Oktober ist die Lesung mit Musik: „Das rothaarige Mädchen“, eine Liebesgeschichte zwischen Leben und Tod.

Was am Ende bleibt, sind die Erinnerungen. Auf Wunsch werden Fotos von der Trauerfeier gemacht, die später der Familie als schön gestaltetes Fotobuch ausgehändigt werden.

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Ralf Wigand: Neues Behandlungskonzept gegen Tinnitus

Heilpraktiker Ralf Wigand
Heilpraktiker Ralf Wigand

Was bedeutet Tinnitus wörtlich übersetzt?

Ralf Wigand: Der Begriff Tinnitus leitet sich von dem lateinischen Wort „tinnire“ ab, welches mit „klingeln“ übersetzt werden kann. Die Art der Geräusche ist sehr unterschiedlich und kann sich in Form von Rauschen, Zischen, Knarren, oder Summen in unterschiedlicher Lautstärke bemerkbar machen.

Wie entsteht ein Tinnitus und welche Faktoren können ihn auslösen?

Ralf Wigand: Vermutlich spielt ein heruntergefahrenes Energieangebot im Innenohr eine ursächliche Rolle. Der weltweit bekannte Zellforscher Dr. Heinrich Kremer aus Barcelona hat in 20 Jahren Forschung die letzten Rätsel um die zelluläre Energiegewinnung wohl gelöst und sieht die Ursache von chronischen Erkrankungen in einer verminderten Funktion der Energiezentrale in jeder Zelle, den Mitochondrien. Eine plausible These ist, dass ein heruntergefahrenes Energieangebot im Innenohr die entscheidende Rolle spielt. Der für alle Stoffwechselvorgänge nötige Energiebotenstoff ATP (Adenosintriphosphat) wird nicht ausreichend gebildet und die verminderte Hörleistung kompensiert das Hörzentrum in der Großhirnrinde durch eine erhöhte Sensibilität. Dieses kann als eine Art Rückkopplungsgeräusch das Ohrgeräusch verursachen. Da aber nicht jeder mit verminderter Hörleistung einen Tinnitus entwickelt, gibt es noch eine große Anzahl sekundärer Auslöser, wie z. B. Probleme mit der Halswirbelsäule, Kiefergelenkarthrosen und Fehlstellungen, psychischer Dauerstress, Gehörschädigende Medikamente, Tumore im Ohr, Mittelohrentzündungen, erhöhter Blutdruck, Blutarmut und in seltenen Fällen eine Durchblutungsstörung.

Wie sehen die Behandlungsmöglichkeiten des Tinnitus aus?

Ralf Wigand: Schulmedizinisch gesehen gilt ein mehr als drei Monate andauernder Tinnitus als unheilbar. Den über drei Millionen betroffenen Bürgern in Deutschland stehen dann die breite Palette von Antidepressiva, Beruhigungsmitteln und Schlaftabletten zur Verfügung.

Sehen Sie den Tinnitus ebenfalls als untherapierbaren Schicksal?

Ralf Wigand: Die Erfahrung hat gezeigt, dass dem nicht so ist. Bei vielen hundert Betroffenen konnte in den meisten Fällen zumindest eine Minimierung der zum Teil penetranten Geräuschkulisse erreicht werden.

Welche Therapien kommen zum Einsatz?

Ralf Wigand: Je nach Ursache des Tinnitus kommen die pulsierende Lasertherapie, Magnetfeldtherapie, die Intravenöse Sauerstofftherapie, die Akupunktur und die Neuraltherapie (kleine Mengen eines lokalen Betäubungsmittels werden an bestimmte Punkte gespritzt) zu Einsatz. Da mich persönlich die Misserfolge in der Praxis unzufrieden machen, habe ich ein weiteres Tinnitus-Behandlungs-Konzept entwickelt. Nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen spielen Mitochondrienschäden (gesunde Mitochondrien stellen den Energiebotenstoff ATP her) im Hörnerv und Glutamatanreicherung im Innenohr und Hörzentrum beim Tinnitus die tragende Rolle. Glutamat ist ein Neurotransmitter, der in zu hoher Anreicherung die Zellen dauererregt und schädigt.

Cell-Pro Tinnitus-Behandlung
Cell-Pro Tinnitus-Behandlung

Wie sieht dieses neue Behandlungskonzept aus?

Ralf Wigand: Die Patienten werden in relaxter Rückenlage über die Ohren an ein neu entwickeltes Gerät angeschlossen, welches so genannte Hochfrequenzen (4.000 – 32.000 Hertz) durch die Innenohren und das zentrale Nervensystem sendet. Der Patient spürt dieses als angenehmes Kribbeln. Diese Frequenzen erhöhen das Energieangebot im Innenohr und Hörzentrum und synchronisieren beide Ohren und das Gehirn. Gleichzeitig werden spezielle pulsierende Frequenzen eingeschleust, die die Zellmembrane quasi massieren und dafür sorgen, dass die zeitgleich durchgeführte Vitalstoffinfusion optimal von den erschöpften Innenohrzellen resorbiert wird.

Verraten Sie die Inhaltsstoffe dieser Infusion?

Ralf Wigand: Eine wichtige Rolle in der Zusammensetzung spielen als Gegenspieler zu dem Glutamat hoch dosiertes Magnesium und Taurin. Des Weiteren befinden sich in der Infusion Vitalstoffe, Nervenvitamine und das Durchblutungsfördernde Arginin. Am Ende der Infusion bekommen die Patienten einen Botenstoff, der das vegetative Nervensystem beruhigt. Ein von mir entwickeltes Zellpräparat aus tierischem Innenohr und Hörnervzellen rundet das Behandlungskonzept ab.

Naturheilpraxis Ralf J. Wigand
Vilsendorfer Straße 4
33739 Bielefeld (Jöllenbeck)
Telefon 05206-4484
http://www.heilpraktiker-wigand-bielefeld.de

Ralf Wigand: Heilpraktiker aus Leidenschaft

Heilpraktiker Ralf Wigand
Heilpraktiker Ralf Wigand

Viele menschliche Erkrankungen sind naturheilkundlich betrachtet nur Symptome! Unterdrückt man diese Hilferufe seines Körpers dauerhaft medikamentös, können die Gesundheitsprobleme chronisch werden. Erfahrung, innovative Diagnostik und vor allem ausreichend Zeit sind in der Realität der Schlüssel, um Ihre Beschwerden dauerhaft erfolgreich zu behandeln. Der Bielefelder Heilpraktiker Ralf Wigand wird in diesem Magazin regelmäßig wertvolle Tipps im Bereich Gesundheit & Wellness geben,  Ursachen und Symptome von verbreiteten Krankheitsbildern wie Bluthochdruck, Tinnitus oder Depressionen erläutern und erfolgreiche alternative Behandlungsmöglichkeiten und Therapien vorstellen.

Nach seinem Studium der Sport- und Sozialwissenschaften absolvierte Ralf Wigand eine sechsjährige Ausbildung zum Heilpraktiker und eröffnete 1994 seine eigene Praxis. Neben der Behandlung von chronisch Kranken, ist er seit vielen Jahren medizinischer Betreuer im Profi-Sport, unter anderem für den ehemaligen Tour de France Radprofi Jörg Ludewig und die deutsche Radhoffung Dominik Klemme. Zudem betreute er zwei Jahre lang den Bundesligisten MSV Duisburg in Fragen der Nahrungsoptimierung.

Seine Patienten sehen Ralf Wigand als „Problemlöser“, denn für viele Krankheiten, wie z.B. Tinnitus, Parkinson, Augenprobleme, Arthrosen und Magen-Darm-Erkrankungen hat er erfolgreich eigene Therapiekonzepte entwickelt. Sich selbst sieht er nicht als Alternativmediziner, sondern als Ursachentherapeut. Vor jeder Therapie sollte eine ausreichende Diagnostik stehen, die im Zeitalter der Krankenkassenpolitik selten realisierbar ist.

Die Praxis

Wigand Praxis

In hellen, großzügig gestalteten Räumen in Jöllenbeck sind auf über 160 Quadratmetern die Kombination von altbewährten Naturheilverfahren und modernster Technik zu finden.

Hier ein Auszug der in der Praxis angewandten Verfahren, über die wir demnächst Näheres erfahren:

Akupunktur | Infusionen | Bioresonanztherapie
Chelat-Therapie | Cellsymbiosistherapie nach Dr. Kremer
Sauerstoff-Blutwäsche | Lasertherapie | Hochtontherapie
Oxyvenierung | Sauerstoff-Mehrschritttherapie
Schlangengifttherapie | Pulsierende Magnettherapie
Microstrom | Stoßwellentherapie | Vegatest | Neuraltherapie
Eigenbluttherapie | Homöopathie | Darmsymbioselenkung
Zelltherapie | Blutkristallanalyse | ganzheitliche Labordiagnostik
biologische Leistungssteigerung im Sport und Beruf

Naturheilpraxis Ralf J. Wigand
Vilsendorfer Straße 4
33739 Bielefeld (Jöllenbeck)
Telefon 05206-4484
http://www.heilpraktiker-wigand-bielefeld.de

Wappenweg: Auf 88,8 km Bielefeld umwandern

Immer den drei Sparren entlang: der Wappenweg rund um Bielefeld

Wer das städtische Kleinod namens Bielefeld auf 88,8 Kilometern umwandern will, dem sei der Wappenweg empfohlen. Startend am Rollkrug, den historischen Grenzstein entlang, geht es über Gut Menkhausen nach Dalbke. Dann ein leichter Bogen zum „Alten Beckhof“ nach Eckardtsheim und durch die Windflöte Richtung Ummeln. Man erreicht Quelle und erklimmt dann die Schwedenschanze, der Weg neigt sich kaum, Dornberg zu. Jetzt lässt man Werther auf dem Teutokamm links liegen und strebt gen Jöllenbeck, um von da weiter Richtung Milse zu wandern. In Heepen orientieren wir uns Richtung Gut Eckendorf und landen schließlich wieder am Rollkrug. 88.8 Kilometer. Ausgeschildert mit dem Symbol der „Drei Sparren“ der Grafschaft Ravensberg und mit Urkunde, Abzeichen und Stempel bestätigt vom Teutoburger Waldverein.

Tod eines Kodak

Noch unentwickelt: Kodak "Advantix". Ca. 10 Jahre alt

In einer ostwestfälischen Schublade liegen immer noch zwei Farbfilme „Kodak. Advantix. 200. 40exp“. Unentwickelt. Welche Motive aus der Region mögen da drauf sein? Generationen kannten die Marke, hatten sie doch mit und dank ihr das Fotografieren gelernt. Sie hielten die Kameras mit dem Kodak-Film auf Hermanns Standbild, Kaiser Wilhelm oberhalb Porta, Schloß Brake und Schloß Neuhaus. Auf Oma, Opa und die Enkel. Auf Sparrenburgfest und Schützenumzüge in Jöllenbeck. Jetzt ist Kodak pleite. Die digitale Fotografie hatte man schlicht und einfach verschlafen. Selbst wenn der Markenname nach einem Insolvenzverfahren erhalten bleiben sollte. Er wird  blass sein und die einstige Größe niemals wieder erreichen.

Theoretisch ginge es noch draußen

Der Bielefelder Leineweber am Altstädter Kirchplatz

Die Blätter fallen. Seit über 100 Jahren sieht die Symbolfigur des Bielefelder Leinen-handwerks ungerührt zu. Über drei Meter hoch ist die Bronzefigur, für die 1909 der ehemalige Leineweber Heinrich Heienbrok aus Jöllenbeck dem Lehrer für Bildhauer-
kunst an der Handwerker- und Gewerbekunstschule Modell stand. Kinder sitzen um den Sockel des Brunnens. Viele nutzen den Platz in der Bielefelder Altstadt neben der Nicolaikirche für eine kleine Pause.

Unter den Gaspilzen könnte man durchaus noch im Freien sitzen

Nicht alle lieben die wärmenden Gaspilze der Aussenterassen vieler Restaurants im Oberzentrum von OWL. Wie hier am Bielefelder Gehrenberg.