Vom Wetter im April

Ein wenig Heiner Altmeppen? Allerdings fehlen die "typisch norddeutschen" Hochhäuser am Horizont

Jetzt im April hat der Himmel über Ostwestfalen-Lippe viele Gesichter. Gestern weinte er, heute ist er heiter. Und erinnert ein wenig auf dem Foto gegen den Südhang des Teuto- burger Waldes an das Bild „Norddeutsche Landschaft“ (1981) von Heiner Altmeppen, das uns damals beim ersten Besuch der Kunsthalle Emden (Stiftung Henri und Eske Nannen) nicht nur mit seinem Format 150 x 200 cm (Acryl auf Holz) sondern auch den besonderen Farben faszinierte. Aber jetzt schweifen wir ab, wollten wir doch vom April erzählen. Der vierte Monat des Jahres im Gregorianischen Kalender war im römischen Kalender als „Aprilis“ der Zweite. Der Name wird unterschiedlich gedeutet. Möglicherweise bezieht er sich auf die sich öffnenden Knospen im Frühling und wäre dann vom Lateinischen aperire („öffnen“) ableitbar. Eine andere Deutung sagt, apricus („sonnig“) sei der Ursprung des Wortes. Karl der Große führte im 8. Jahrhundert den alten deutschen Namen Ostermond ein, weil Ostern meist im April liegt. Aber es ist Jacke wie Hose. Nur diese Bauernregel  stimmt, bezogen auf das wechselhafte Wetter (aber haben das andere Monate nicht auch?):

„April, April – der macht, was er will“