Quo Vadis deutsches Gesundheitssystem ?

Schulmedizin versus Naturheilkunde. Der Bielefelder Heilpraktiker Ralf Wigand über den „Nutzen“ von Therapien und Medikamenten.

 

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Living in OWL: Wie schätzen Sie momentan unser Gesundheitssystem ein?

Ralf Wigand: Im großen Ganzen betrachtet sehe ich das deutsche System im akuten Krankheitsfall und im Notfallbereich als vorbildlich. Kritischer sehe ich den stetigen Anstieg der chronischen und neuartigen Erkrankungen. Unsere Krankenkassen machen ihrem Namen alle Ehre, setzen den Focus auf Krankheit und nicht auf Gesundheit.

Living in OWL: Gibt es hierfür aus ihrer Sicht plausible Erklärungen?

Ralf Wigand: Diese Frage lässt sich natürlich nicht ausgiebig in wenigen Sätzen beantworten. Interpretieren wir doch zu allererst einmal den Begriff „Schulmedizin“. Eigentlich sollte man meinen, dass der Begriff „Schulmedizin“ gleichzusetzen ist mit logischer, anerkannter, ethischer, bewährter, lindernder oder sogar heilender, in seriösen Studien nachgewiesener und vor allem für den Patienten unschädlichen Therapie. Leider wird der Begriff „Schulmedizin“ meiner Meinung nach häufig missbraucht. Unter Mithilfe der medizinischen Leitlinien (diese Leitlinien geben unter freundlicher Mithilfe der Pharmaindustrie alle Behandlungswege der zugelassenen Medikamente an) wird sowohl den Therapeuten als auch den Patienten suggeriert, dass die angewandten Methoden und Medikamente hilfreich und wissenschaftlich fundiert sind. Man sollte sich von dem Glauben lösen, dass die Pharmaindustrie eifrig und zum Wohle der Menschheit forscht und arbeitet. Mit gefälschten und geschönten Studien werden ständig neue chemische Medikamente zugelassen, aufgetretene zum Teil schwerste Nebenwirkungen werden verheimlicht. Ist ein Medikament einmal behördlich zugelassen, gilt es als schulmedizinisch anerkannt.

Living in OWL: Also erstatten die Krankenkassen alle zugelassenen Medikamente ohne Wirkungen und Nebenwirkungen zu hinterfragen!

Ralf Wigand: Alle zugelassene Methoden und Medikamente werden ohne Kritik und Hinterfragung der zum Teil utopischen Kosten bereitwillig übernommen. Krankenkassen sind halt keine Wirtschaftsunternehmen. Steigende Ausgaben werden einfach durch Erhöhung der Versicherten-Beiträge kompensiert. Ein aktueller Bericht in den Tageszeitungen deckt auf, dass nach Einschätzung der Krankenkassen von aktuell 129 neu zugelassenen Medikamenten nur ca. 50 Medikamente überhaupt einen Nutzen haben. Die Krankenkassen werden wohl endlich erkannt haben, dass irgendwann die Belastungsgrenze für Beitragserhöhungen erreicht ist. Aber diese aktuelle Erkenntnis der Krankenkasse ist ja nur die Spitze vom Eisberg. Bis auf wenige Ausnahmen werden durch die schulmedizinisch anerkannten Methoden und Medikamente gesundheitliche Probleme nur symptomatisch therapiert und dadurch chronisch. Ein chronisch kranker Patient ist halt für die Pharmaindustrie und deren Helfer ein vorbildlicher Patient. Ich kann an dieser Stelle nur gebetsmühlenartig wiederholen:

Nur chemische Medikamente lassen sich patentieren und mit Milliardengewinnen vermarkten.

Vieles was nachweislich chronisch krank macht, rein symptomatisch wirkt und zum Teil schwere und sogar tödliche Nebenwirkungen hat, ist seriöse Schulmedizin, alles was ohne oder zumindest mit geringer Nebenwirkung gesund macht, ist aus der Sicht der Schulmedizin unbewiesener Schnickschnack. In der Naturheilkunde zählen weder nachweisliche Heilung oder zumindest signifikante Verbesserungen als Beweis einer Wirksamkeit. Die Schulmedizin fordert für alternative, naturheilkundlich Therapien Beweise, die sie selbst bei vielen eigenen Therapien nicht erbringen musste. Die Leser, die die Meinung vertreten, wir Bürger würden durch die Politik vor medizinischer, krimineller Vetternwirtschaft geschützt, sollten sich im Internet ein Interview mit unserem ehemaligen Gesundheitsminister Horst Seehofer herunterladen. Einfach im Google „die Politik im Würgegriff der Pharmaindustrie“ eingeben. In diesem Interview bestätigt Horst Seehofer die Machtlosigkeit der Politik gegen die kriminellen Machenschaften der Pharmaindustrie und deren eifrigen Helfern.

Living in OWL: Gibt es ihrer Meinung nach Beispiele für nutzlose Therapien und Medikamente?

Ralf Wigand: Eines der traurigsten Kapitel in der Medizin ist die Geschichte der Chemotherapie.

Vor mehr als 60 Jahren wurden die ersten Krebspatienten mit Senfgas, einem Kampfgas welches im ersten Weltkrieg zur Vernichtung des Gegners eingesetzt wurde, behandelt. Die behandelten Tumore wurden durch das aggressive Zellgift zum Teil etwas kleiner und die Onkologen feierten dieses als Durchbruch in der Krebstherapie. Das alle Patienten während der Therapie oder kurze Zeit später an Vergiftung verstarben, war halt ein nur ein kleiner Schönheitsfehler. Bis zum heutigen Tag ist eine Chance auf Heilung durch Chemotherapie nur bei Lymphdrüsenkrebs und Hodenkrebs nachgewiesen….

Teil 2   Quo Vadis deutsches Gesundheitssystem in Kürze.

Foto: von Uslar Fotodesign, Bielefeld

Ralf Wigand: Morbus Parkinson – Schicksal oder nur Symptom?

Der Morbus Parkinson ist eine Erkrankung des Gehirns. Die Beweglichkeit, die Bewegungsabläufe und der Antrieb sind gestört. Morbus Parkinson ist eine langsam fortschreitende neurologische, das Nervensystem betreffende Erkrankung. Sie gehört zu den häufigsten Erkrankungen des Nervensystems und betrifft überwiegend ältere Menschen. Im Frühstadium sind die Beschwerden noch unspezifisch. Hierzu zählen zum Beispiel ständige Müdigkeit, schmerzhafte Verspannung der Nackenmuskulatur, Mimik Störungen, Veränderung der Handschrift, Geruchsverlust und Schluckstörungen.

Mohammad Alis größer Kampf war der gegen Morbus Parkinson
Muhammad Alis härtester Kampf war der gegen Morbus Parkinson

 

Living in OWL: Wie entsteht die Krankheit?

Ralf Wigand: Auslöser der genannten Symptome ist ein vermindertes Angebot des Botenstoffs Dopamin. Dieser Botenstoff regelt die Motorik, den inneren Antrieb und unser körperliches und seelisches Gleichgewicht. Verursacht wird dieses Minderangebot an Dopamin durch strukturelle oder funktionelle Störung in der Substanzia Nigra. Diese Substanzia Nigra ist eine Struktur im Mittelhirn. Der Name leitet sich aus dem Lateinischen ab und bedeutet schwarze Substanz. Man unterscheidet schulmedizinisch zwischen einem „echten“ und einem „idiopathischem“ Parkinson.

Bei der „echten“ Variante kann man durch bildgebende Verfahren den Verlust der schwarzen Substanz nachweisen. Erste Symptome machen sich erst bei 70% Verlust bemerkbar. Idiopathisch bedeutet übersetzt Ursache unbekannt. Nach wie vor ist aus Sicht der schulmedizinischen Forschung die Entstehung unklar. Es gibt eine breite Palette an chemischen Medikamenten, die das Dopamin Angebot im Gehirn erhöhen, oder den Abbau vermindern. Allerdings wirken diese Medikamente rein symptomatisch, ohne den Krankheitsverlauf zu verzögern oder zu stoppen. Alle chemischen Medikamente verlieren im Laufe der Therapie ihre Wirkung und müssen mit zum Teil erheblichen Nebenwirkungen ständig erhöht werden. Die betroffenen Patienten, die nur den Weg der Schulmedizin bestreiten können oder wollen, sollten medikamentös so sparsam wie nötig eingestellt werden um die Lebensqualität so lange wie möglich zu erhalten.

Living in OWL: Durch welche Faktoren wird die Krankheit ausgelöst?

Ralf Wigand: Seit Jahrzehnten wird weltweit geforscht, um neue chemische und somit patentierbare Medikamente auf den Markt zu bringen. Diese Medikamente bewirken keinerlei Heilung, bescheren der Pharmaindustrie allerdings Milliardengewinne. Da man an den Folgen des Morbus Parkinson nicht verstirbt, stehen die Betroffenen zum Teil jahrzehntelang wirtschaftlich zur Verfügung. Wie bei allen anderen angeblich unheilbaren Krankheiten werden meiner Meinung nach auch beim Morbus Parkinson grundlegende Zusammenhänge ignoriert. Alle neurologischen Erkrankungen werden durch Mitochondrien-Dysfunktionen ausgelöst. Mitochondrien sind winzig kleine Zellorganellen die in gesunden, funktionsfähigen Nervenzellen tausendfach vorhanden sind. Die Mitochondrien produzieren unter normalen Bedingungen nonstop und in riesigen Mengen den Energie-Botenstoff ATP (Adenosintriphosphat). Dieses Signalmolekül sorgt für einen funktionierenden Stoffwechsel und die wichtige Kommunikation mit anderen Zellen. Ziel der Forschung sollte eine Ursachen-Fokussierung sein. Es stellt sich die Frage nach den auslösenden Faktoren der Mitochondrien-Dysfunktionen.

Living in OWL: Sind die Ursachen der Mitochondrien-Dysfunktionen bekannt?

Ralf Wigand: Naturheilkundlich betrachtet werden die Mitochondrien-Dysfunktionen des Morbus Parkinson und auch andere, das Nervensystem betreffende Erkrankungen durch drei Haupt- Faktoren ausgelöst oder zumindest getriggert. Der erste Faktor ist das sogenannte HWS-Trauma. Durch Verletzungen des ersten und zweiten Halswirbel (Axis/Atlas) wird die Blut-Hirnschranke durchlässig für Substanzen, die nicht in das Gehirn gelangen sollten. Auslöser dieser Verletzungen können Sport und Autounfälle sein. Profi-Boxer und Fußballer haben ein deutlich erhöhtes Risiko an Morbus Parkinson zu erkranken. Der Rostocker Arzt und Wissenschaftler Dr. Bodo Kuklinski hat in seinem Buch „ Das HWS-Trauma“ diese Komponente ausführlich und wissenschaftlich fundiert, beschrieben.

Dieses Thema ist derart komplex, dass eine ausführliche Erläuterung den Rahmen dieses Artikels sprengen würde. Interessierte Leser können die Erkenntnisse unter dem Suchbegriff „ das HWS-Trauma“ vertiefen.

Der zweite Faktor ist die immense Gift- und Schwermetallbelastung, der wir tagtäglich ausgesetzt sind. Schwermetalle aus Nahrung und Umwelt (Konserven, belasteter Fisch, alte Trinkwasser-Bleileitungen, Getränke-Dosen, aluminiumhaltige Deos, Industrie und Fahrzeug-Abgase, Impfungen und vieles mehr) lagern sich in unserem Nervensystem ab. Das wohl giftigste Element auf unserem Planeten ist das Quecksilber. Dieses Nervengift ist zu 50% in Amalgamfüllungen enthalten. Mir ist kein Parkinson-Patient bekannt, der diese hochgiftige, quecksilberhaltige Substanz nicht in seinen Zähnen hat, oder zumindest in der Vergangenheit hatte. Schwermetalle lagern sich besonders in Nervenzellen an, blockieren die Sauerstoff-Verwertung und können den Zelltod auslösen. Wussten sie schon, dass in Ländern mit Amalgam-Verbot die Krankheit multiple Sklerose nicht auftritt? Schwermetalle können von körpereigenen Entgiftungs-Enzymen wenig oder gar nicht aus dem Körper ausgeleitet werden. Naturheilkundlich haben sich für diese Problematik spezielle Entgiftungs-Infusionen seit Jahrzenten bewährt. (Interessierte Leser können die Thematik unter Ralf Wigand-Giftdeponie Körper nachlesen.)

Der dritte Faktor ist eine unzureichende Zufuhr von Antioxidantien und Vitalstoffen. Gerade unser Gehirn hat den höchsten Sauerstoff-Bedarf aller Organe. Dieser Sauerstoff wird in allen Zellen zur Energiegewinnung benötigt. Leider hat dieses Hochleistungsmodell der Energiegewinnung einen nicht ungefährlichen Nebeneffekt. Es entstehen aggressive Verbindungen, die sogenannten Sauerstoffradikale. Fehlen körpereigenen Schutzstoffe (Antioxidantien), werden Zellen geschädigt oder schalten auf einen Energie-Sparmodus. Der Arzt und Wissenschaftler Dr. Heinrich Kremer hat die wissenschaftlichen Erkenntnisse dieser Problematik unter dem Thema „Cellsymbiosis-Therapie“ publiziert.

Lesen Sie in einer Woche Teil 2 und die Behandlungsmöglichkeiten

Foto: Florian Freimuth www.FotoFreimuth.deNaturheilpraxis Ralf J. Wigand
Vilsendorfer Straße 4
33739 Bielefeld (Jöllenbeck)
Telefon 05206-4484
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Ralf Wigand: Diabetes, das dicke Problem

Diabetes mellitus ist eine der ältesten, bekanntesten Krankheiten, die schon in der ägyptischen Antike beschrieben wurde. Weil der Urin der Kranken durch den ausgeschiedenen Zucker süßlich schmeckte, wurde er als honigsüßer Durchfluss (Diabetes mellitus) bezeichnet. Diabetes mellitus ist eine chronische Stoffwechselkrankheit, die zu erhöhtem Blutzuckerspiegel führt. Der erhöhte Blutzucker bedeutet einen intrazellulären Glukosemangel und schädigt langfristig Blutgefäße und Nerven. Folgeerkrankungen des Diabetes sind z. B. erhöhtes Krebs-, Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko, Nierenschwäche, Netzhautschäden, Impotenz und Polyneuropathie.

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Living in OWL: Was ist der Unterschied zwischen Diabetes Typ 1 und Typ 2?

Ralf Wigand: Typ 1 Diabetes ist eine Autoimmunerkrankung. Das körpereigene Immunsystem zerstört die insulinproduzierenden Langerhanschen Zellen der Bauchspeicheldrüse. Oftmals erkranken schon Kinder, das Durchschnittsalter beträgt acht Jahre. Die Betroffenen müssen ein Leben lang Insulin spritzen, eine Heilung ist ausgeschlossen. Allerdings können meiner Meinung nach die eingangs erwähnten Folgeschäden durch eine naturheilkundliche Begleitung verhindert, oder zumindest reduziert werden.

Der Typ 2 Diabetes dagegen ist eine Erkrankung, bei der zunächst weniger der Mangel an dem Hormon Insulin im Vordergrund steht. Vielmehr entwickeln die Körperzellen eine Insulinresistenz. Diese Insulinresistenz lässt sich durch den sogenannten Homa-Index nachweisen. Aus nüchternem Blut wird der Quotient aus Insulin und Glukose ermittelt. Da das Insulin die Aufgabe hat, den Zucker aus unserem Blutsystem durch die Zellmembran in unsere Billionen Zellen zu schleusen, steigt bei einer Insulinresistenz der Blutzucker stetig an – mit den schon erwähnten Folgeschäden. Arbeiten die Betroffenen nicht an der Ursache, müssen viele Typ 2 Diabetiker irgendwann im Laufe der Zeit damit beginnen, Insulin zu spritzen. Das häufig verordnete Medikament Metformin sollte nicht als Freifahrtschein für eine ungesunde Lebensweise eingenommen werden. Gerade in Kombination mit Sulfonylharnstoffen können tödliche Unterzuckerungen ausgelöst werden.

Living in OWL: Kennt man die Ursache(n) des Diabetes?

Ralf Wigand: Als mögliche Ursachen sieht man erbliche Veranlagung, Übergewicht und Bewegungsmangel. Da in Deutschland in der Nachkriegszeit Übergewicht sehr selten und der Diabetes Typ 2 gänzlich unbekannt war, schließe ich persönlich eine erbliche Diathese aus. Ich sehe den Diabetes Typ 2 eher als Folge eines ungesunden Lebenswandels. Wir haben heute nahrungsmäßig 365 Tage im Jahr Weihnachten, bewegen uns immer weniger und auch die Qualität unserer Nahrung lässt zu wünschen übrig. Ein übermäßiger Fettansatz erhöht das Risiko für Insulinresistenz und Diabetes Typ 2 – vor allem das Bauchfett ist gefährlich! Körpereigene Abwehrzellen wandern in das Fettgewebe und setzen durch Entzündung Botenstoffe frei, die die Insulinresistenz und damit den Diabetes Typ 2 fördern. Zudem erhöht Bauchfett das Risiko eines Herzinfarktes und Schlaganfalles signifikant.

Living in OWL: Welche Rolle spielt der Langzeitzucker HbA1?

Ralf Wigand: Die Bestimmung des HbA1 wird in einem Blutlabor durchgeführt. Das HbA1 zeigt, wie sich der Blutzucker in den letzten 12 Wochen verhalten hat. Der Langzeitzucker wird anhand der roten Blutkörperchen gemessen, die eine Lebensdauer von ca. 120 Tagen haben.

Living in OWL: Was können sie Diabetes Typ 2 Betroffenen raten?

Ralf Wigand: Der Diabetes Typ 2 gehört zu den Erkrankungen, die meiner Meinung nach in einem frühen und mittlerem Stadium völlig geheilt werden können. Allerdings funktioniert dieses nur unter der Mithilfe der Patienten selbst. Als erstes sollten bei nachgewiesenem Mangel Mikro- und Makronährstoffe substituiert werden. Hierzu gehören u. a. Chrom, Zink, Selen, gewisse Mineralien, Vitamin D³ und andere Vitamine. Nach Meinung der Naturheilkunde leiden viele Betroffene an chronischen Schwermetallvergiftungen, ausgelöst u.a. durch Amalgamfüllungen, Impfungen, Kosmetika, Umweltgifte, Medikamente, Tabak und belasteten Nahrungsmitteln. Hier ist eine konsequente Schwermetallausleitung nach Standard der naturheilkundlichen Erkenntnisse unbedingt nötig. Des Weiteren ist eine Gewichtsreduktion und zumindest moderate sportliche Betätigung unabdingbar. In vielen Naturheilpraxen hat sich zur Gewichtsreduktion ohne Jo-Jo-Effekt der IGG 1-4 Lebensmittelunverträglichkeitstest bestens bewährt. Streicht man die positiv getesteten Lebensmittel für einige Monate aus der täglichen Nahrung, kann man ohne zu hungern einige Kilogramm an Gewicht verlieren. Wichtig ist zudem auch die Berücksichtigung des glykämischen Index. Vollwertkost mit einem niedrigen glykämischen Index verhindert einen zu raschen Anstieg des Blutzuckers und die damit verbundenen Hungerattacken.

Living in OWL: Viele Betroffene erkranken im Laufe ihres Lebens an Polyneuropathien, die schulmedizinisch als unheilbar gelten?

Ralf Wigand: Das in unserer Praxis entwickelte Konzept der Mitoenergy Behandlung bietet ein völlig neuen Ansatz in der Behandlung und Prophylaxe! der Polyneuropathie. Das bei der Behandlung eingesetzte Gerät ist eine Weiterentwicklung der Hochfrequenztherapie. Nicht selten reguliert sich nach sechswöchiger Behandlung ein erhöhter Langzeitzuckerwert in die Norm. Mittlerweile therapieren in Deutschland, Schweiz und Österreich ca. 80 Ärzte und Heilpraktiker ebenso erfolgreich mit diesem Konzept. Während der ca. 50-minütigen Behandlung werden computergesteuerte Frequenzen zwischen 4.000 und 40.000 Hertz durch den kompletten Körper geleitet. Der Patient spürt ein angenehmes, entspannendes Kribbeln.

Mito-energie: die Neuentwicklung in der Polyneuropathie-Entwicklung
Mito-Energie: die Neuentwicklung in der Polyneuropathie-Entwicklung

 

Zusätzlich zu den Hochfrequenzen werden computergesteuerte, nervenstimulierende Niedrigfrequenzen eingeschleust, die nach unserer Praxisbeobachtung die Zellmembran der gestörten Nervenzellen für die zeitgleich durchgeführte Spezial-Infusion durchlässig und aufnahmefähig machen. Die Vitalstoff-Infusion besteht aus 20 biologischen Wirkstoffen wie z.B. hochdosierten Nervenvitaminen, Alpha Liponsäure, Mineralien, Antioxydantien, Aminosäuren und Spurenelementen. In vielen Fällen lässt sich Beschwerdefreiheit erreichen, in sehr weit fortgeschrittenen Verläufen eine signifikante Verbesserung. Um den erreichten Verbesserungsstand zu halten, ist eine monatliche Erhaltungstherapie ratsam.

 

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Ralf Wigand: Krebs – die cleveren Israelis

In Deutschland erkranken nach Angaben des statistischen Bundesamtes jährlich rund 500.000 Menschen neu an Krebs, etwa 222.000 Menschen sterben an den Krankheitsfolgen. Krebs ist damit die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. 51 % aller Männer und 43 % aller Frauen müssen hierzulande damit rechnen, im Laufe ihres Lebens an einem bösartigen Tumor zu erkranken. Pro 100.000 Einwohner ergeben sich somit 273 Krebstote pro Jahr. Die Sterberate in Israel liegt mit 152 Krebstoten pro 100.000 Einwohner deutlich niedriger.

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Living in OWL: Kann man sich diese Differenz erklären?

Ralf Wigand:  Die jüdischen Einwohner Israels lehnen allgemein eine Krebsbehandlung durch Chemotherapie ab. In Israel umfasst eine Krebstherapie eine Entgiftung des Körpers, eine Harmonisierung von Geist und Seele und eine Umstellung auf gesunde Ernährung.

In Deutschland werden zudem diejenigen, die an den Folgen der chemotherapeutischen Behandlung versterben, als Herz-Kreislauf-Tote und nicht als Krebstote in das Sterberegister aufgenommen. Geht man von jährlich 100.000 Bürgern aus, die als Folge von Chemotherapie versterben, liegt die Differenz zu Israels Sterbestatistik weitaus höher.

Living in OWL: Wenn man im Internet die „Erfolge“ der Chemotherapie recherchiert, stellt sich die Frage, warum bei derart desolaten Ergebnissen unsere Gesetzgebung nicht reagiert.

Ralf Wigand: Jeder kann sich im Internet über die „Erfolge“ der Chemotherapie informieren. Mit Suchbegriffen wie „Giftkur ohne Nutzen“ oder „das Geschäft mit der Chemotherapie“ wird man schnell fündig. Unser ehemaliger Gesundheitsminister Horst Seehofer antwortete in einem Interview auf die Frage nach kriminellen Machenschaften der Pharma-Industrie wortwörtlich:

Die Pharma-Industrie ist zu mächtig, wir Politiker sind machtlos“. Das Interview kann man sich unter „Die Politik im Würgegriff der Pharma-Industrie“ im Internet anschauen. Seit dem Contergan-Skandal von 1962 wurde die Pharmaindustrie verpflichtet, eigene Medikamenten-Studien durchzuführen. Als Gegenleistung der Politik dürfen die Pharmafirmen selbst utopische Summen für ihre Medikamente verlangen. Ich denke, mit dieser politischen Regelung hat man den Bock zum Gärtner gemacht. Allein in den Jahren 2009-2012 sind einige führenden Pharma-Unternehmen wegen krimineller Machenschaften, Schmiergeldzahlungen und gefälschter Studien zu insgesamt 11 Milliarden Dollar Strafe verurteilt worden. Aber selbst derart gigantische Strafzahlungen werden aus der „Porto-Kasse“ beglichen.

Living in OWL: Wie hoch liegen die Kosten für die Chemotherapie?

Ralf Wigand: Da die Preise der Chemotherapeutika von der Pharma-Industrie bestimmt werden, dreht sich die Kostenspirale ständig nach oben. Mit einem Chemo-Krebspatienten lassen sich bis zu 200.000 Euro erwirtschaften. Den riesigen Rendite-Kuchen teilen sich die Pharma-Industrie, die vertraglichen Liefer-Apotheken und die Onkologie. Bis zum heutigen Tag gibt es bei Organtumoren und Metastasierung keinerlei seriöse Studien über die angeblich lebensverlängernde Wirkung der Chemotherapie. In einer aktuellen Studie des Fred Hutchinson Krebsforschungszentrum wurde festgestellt, dass durch Chemotherapie die gesunden Körperzellen ein Eiweiß (WNT16B) produzieren, welches Tumorwachstum und Metastasierung fördert.

Alte Chemo-Kombinationen werden mit neuen verglichen. Liegt die statistische Überlebenszeit der neuen Chemo-Kombination drei Wochen über die der alten Kombination, wird die neue Variante unter tosendem Applaus der medizinischen Leitlinien zugelassen. Es sollte uns schon nachdenklich machen, dass laut einer durchgeführten schriftlichen Umfrage 90% aller befragten Ärzte bei sich und der eigenen Familie (ausgenommen lymphatische Leukämie und Hodenkrebs) keine Chemo-Therapie anwenden würden. Zum Glück wachen immer mehr Bürger auf und blicken hinter die Kulissen unseres „Gesundheitssystems“. Alternative Behandlungsverfahren erleben derzeit berechtigterweise eine ungeahnte Konjunktur.

Living in OWL: Welche alternativen Behandlungsverfahren bei Krebs gibt es?

Ralf Wigand: Viele dieser alternativen Möglichkeiten sind bei Living in OWL veröffentlicht worden  („Krebs – Giftkur ohne Nutzen“, „B17 – die Waffe der Natur gegen Krebs, Teil 1 und Teil 2“ und „Cellsymbiosistherapie“). Im naturheilkundlichem Kampf gegen den Krebs rückt neben den bewährten Therapien wie Entgiftung, Ernährungsoptimierung, Vitamin B17, Cellsymbiosistherapie und Mitoenergy eine relativ neue Therapie in den Fokus: die Immuntherapie mit GcMAF. Ein starkes Immunsystem ist die Voraussetzung für eine Krebsheilung. Durch den Wirkstoff GcMAF (steht für Gc Makrophagen aktivierender Faktor) werden spezielle, körpereigene Killerzellen aktiviert, die Krebszellen gezielt eliminieren. Die GcMAF Therapie gilt laut dem renommierten Science-Magazin als der Wissenschafts-Durchbruch 2013. 2015 bekamen die beiden GcMAF-Forscher James P. Allison und Carl H. Jones den international angesehenen Paul Ehrlich und Ludwig Darmstaedter Preis. Allerdings handelt es sich bei dem GcMAF um einen biologischen Wirkstoff. Biologische Substanzen lassen sich nicht patentieren und können somit auch nicht mit Milliarden-Gewinnen veräußert werden. Nachdem die Behandlungserfolge mit dem Mittel GcMAF weltweit für Aufsehen gesorgt haben, wurde es zumindest in Amerika verboten und unterdrückt. Im Mai 2015 sollen in den USA 14 GcMAF-Forscher gestorben oder verschwunden sein. Nachzulesen ist diese Information unter „GcMAF und die 14 toten Ärzte“.

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Ralf Wigand: Prostata-Krebs – der große PSA-Irrtum

Der Prostatakrebs ist eine bösartige Tumorerkrankung und geht vom Drüsengewebe der Vorsteherdrüse (Prostata) aus. In Deutschland sterben drei von hundert Männern an Prostatakrebs. Der Prostatakrebs gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen des Mannes.

Die Erkrankung ist im Frühstadium symptomlos, im fortgeschrittenen Stadium können Beschwerden wie Blasenstörungen, Knochenschmerzen, Gewichtsverlust und Blutarmut auftreten.

Living in OWL: Zur Früherkennung von Prostatakrebs wird eine regelmäßige Messung des Blut-PSA-Wertes empfohlen?

Ralf Wigand: Dr. Richard Ablin, der vor 40 Jahren den PSA-Wert (Prostata spezifisches Antigen) entdeckt hat, hat sich 2010 in einem offenen Brief in der New York Times dafür entschuldigt, dass er den PSA- Wert entdeckt hat. Mittlerweile sieht er den Test kaum effektiver als einen Münzwurf. Der Test kann weder Prostatakrebs entdecken noch zwischen einer harmlosen oder aggressiven Variante unterscheiden. Infektionen, gängige Medikamente wie z. B. Ibuprofen, Schwellungen und harmlose Vergrößerungen der Prostata oder mechanische Beanspruchung wie z. B. Fahrrad fahren können den PSA-Wert erhöhen, aber keiner dieser Faktoren bedeutet Krebs. Auch Männer mit einem niedrigen PSA-Wert hingegen können gefährliche Tumore in sich tragen. Die prozentuale Erfolgsquote durch den PSA-Wert Krebs diagnostizieren zu können, liegt bei ca. 3%.

Living in OWL: Warum und wofür hat sich Dr. Richard Ablin in seinem offenen Brief entschuldigt?

Ralf Wigand: Weltweit wird der PSA-Wert als Druckmittel eingesetzt, um betroffene Männer mit angeblich erhöhtem PSA-Wert zu überzeugen, sich stanzen zu lassen und ohne plausible Argumentation eine totale Resektion (die Prostata wird in einer Operation total ausgeschabt und entfernt) über sich ergehen zu lassen. 97% aller von Prostatakrebs betroffenen Männer würden unbehandelt irgendwann mit ihrem Krebs und nicht durch ihren Krebs sterben.

Living in OWL: Also raten auch Ärzte davon ab, sich stanzen und die Prostata entfernen zu lassen?

Ralf Wigand: Der bekannte deutsche Urologe Dr. Ernst Herbert Bliemeister aus Hamburg (www.prostatakrebsonline.de) rät niemandem, sich bei einem Prostatakrebs total operieren zu lassen. Des Weiteren sieht er die standardmäßige Hohlnadelstanzung als Risikofaktor für chronische Prostataentzündungen und Krebszellenmetastasierung. Als risikoarme Alternative gibt es als patientenfreundliche Methode die Feinnadelbiopsie. Diese Methode ist schmerzfrei, unblutig und treffsicherer als die Stanzbiopsie. Das entnommene Material kann dann durch Anfärbung seiner Zellkern-DNA auf die jeweilige Gefährlichkeit untersucht werden. Diese DNA-Cytometrie ist eine Kassenleistung, wird aber aus Bequemlichkeit vielen Patienten vorenthalten. Im Übrigen zeigen sich viele Krankenhäuser für eine Einweisung zur Totaloperation äußerst dankbar. Es stellt sich die Frage, wie oft wirtschaftliche Interessen vor medizinischen Interessen stehen. 50% aller operierten Männer leiden den Rest ihres Lebens an den Folgen der Operation.

Living in OWL: Gibt es denn eine Möglichkeit, der Prostatakrebs-Prävention?

Ralf Wigand: Eine neue Studie der schwedischen Universität in Lund zeigt, dass bereits der regelmäßige Verzehr von einem Glas Cola oder einem anderen Softdrink das Risiko von Prostatakrebs um 40% steigert. Weiterhin gibt es Hinweise, dass häufiger Verzehr raffinierter Kohlenhydrate ein ähnlich hohes Risiko in sich birgt. Ähnliches gilt für den Verzehr von Milch und glutenhaltigen Weizenprodukten. Mittlerweile ist es unumstritten, dass auch ein niedriger Vitamin D3-Spiegel im Körper eine Rolle bei der Entstehung von Prostata-Krebs spielt. Länder mit hoher Sonnenintensität (der menschliche Körper produziert aus Cholesterin und Sonnenlicht körpereigenes Vitamin D3) haben eine signifikant niedrige Prostatakrebs-Rate. Zudem gibt es eine breite Palette pflanzlicher Stoffe wie z. B. Extrakte aus der Curcuma, Resveratrol aus dem Knöterich und spezielle Omega-Fettsäuren, die nachweislich krebshemmende Eigenschaften haben.

Living in OWL: Erklären Sie bitte kurz die Wirkung einer Hormontherapie bei Prostatakrebs?

Ralf Wigand: Bei der so genannten Hormonblockade wird mit Tabletten und/oder Spritzen die Synthese des körpereigenen Testosterons blockiert. Da Testosteron wachstumsfördernde Eigenschaften hat, kann durch eine Blockade das Wachstum von Krebszellen etwas verlangsamt werden, allerdings ohne heilende Wirkung. Diese Hormonbehandlung hat viele Nebenwirkungen und unterdrückt lediglich das Wachstum harmloser Krebszellen. Laut Aussage Dr. Bliemeisters ignoriert die Onkologie die Tatsache, dass aggressive, bösartige Krebszellen keine Testosteronrezeptoren besitzen und somit ein Behandlungserfolg nicht gegeben ist. Den Patienten wird verschwiegen, dass durch Hormonblockade das Wachstum gefährlicher und besonders aggressiver Krebszellen gefördert wird, obwohl der PSA Wert deutlich gesenkt wird. Die Wissenschaft sollte sich die Frage stellen, warum junge Männer mit einem bekanntermaßen hohen Testosteronspiegel keinen Prostatakrebs entwickeln.

Living in OWL: Haben Sie hierfür eine Erklärung?

Ralf Wigand: Wie schon oftmals in meinen vorherigen Artikeln erklärt, entsteht Krebs durch ein im Zellkern gespeichertes Programm. Dieses schaltet bei einem Mangel an Antioxidantien und Vitalstoffen auf ein Programm um, welches über Gährung (anaerobe Glykolyse) und ohne Sauerstoff Energie gewinnt. Da diese Umschaltung nur 5% der normalen Energieleistung bringt, gleichen Krebszellen dieses Defizit über eine massiv erhöhte Zellteilung aus. Zudem hat die Prostata als Drüse die Eigenschaft, Giftstoffe und Schwermetalle zu speichern. Im Laufe der Jahrzehnte entsteht meiner Meinung nach ein eine immer größer werdendes Vermüllen des Gewebes und eine dadurch bedingte Reduzierung der Sauerstoffverwertung. Eine Schwermetall-Entgiftung mittels spezieller Infusionen könnte hier (auch prophylaktisch) sehr hilfreich sein. Alle an Alternativen interessierte Betroffene mögen sich über das Behandlungskonzept der Cellsymbiosistherapie informieren. Viele Ärzte und Heilpraktiker in Deutschland bieten dieses Behandlungskonzept in der Praxis an.

Foto: Florian Freimuth www.FotoFreimuth.deNaturheilpraxis Ralf J. Wigand
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Ralf Wigand: Grippeimpfung – das Geschäft mit der Angst

Jedes Jahr, in der Herbst-Winter-Saison, werden mit groß angelegten Werbekampagnen Millionen von Bundesbürgern „überzeugt“, an sich eine Grippeschutzimpfung durchführen zu lassen. Living in OWL befragte den Bielefelder Heilpraktiker Ralf Wigand nach seiner Meinung zu diesem brisanten Thema.

spritzen1aLiving in OWL: Wie sehen Sie die Notwendigkeit einer Grippeschutzimpfung?

Ralf Wigand: Ca. 20 Millionen Bundesbürger lassen sich jährlich gegen die Grippe impfen. Vor allem ältere Bürger. Schließlich sollen ja jedes Jahr im Schnitt über 15.000 Menschen in Deutschland an der Grippe sterben. Kein aufgeklärter Naturheilkundler wird eine Grippeschutzimpfung befürworten, und sogar in der  Schulmedizin wird dieses Thema kontrovers diskutiert. Da die Krankenkassen jede Impfung mit ca. 10,– € honorieren und die Pharmaindustrie sich  auf vielen Wegen äusserst dankbar zeigt, ist dieses für viele Praxen ein lukratives Weihnachtszusatzgeschäft. Die nachfolgenden Informationen kann jeder Mediziner und Nichtmediziner im Internet anhand pharmaunabhängiger Publikationen recherchieren.Mit völlig haltlosen Sprüchen wie „tun Sie etwas für ihr Immunsystem“ oder „damit sie gut durch den Winter kommen“ werden gutgläubige medizinische Laien jedes Jahr auf das Neue übberredet. Ich erlebe immer wieder, dass gerade ältere Patienten  mit Slogans wie „wenn Sie sich nicht impfen lassen, werden Sie das kommende Jahr nicht mehr erleben“ geradezu genötigt werden, sich impfen zu lassen.

Living in OWL: Und was ist mit den jährlich 15.000 Grippetoten?

Ralf Wigand: Die jährlich angeblich 15.000 Grippetoten in Deutschland kommen durch eine der dreistesten und kriminellsten Statistikfälschungen zustande. Die Sterbefälle im Sommer werden einfach mit den Sterbefällen im Winter verglichen und die Differenz sind dann halt Grippetote. Da im Winter immer schon mehr Bürger an Krebs, Altersschwäche, Selbstmorden und Verkehrsunfällen sterben, ist diese Differenz zum Sommer auch einfach zu erklären.

Living in OWL: Bietet denn eine Grippeschutzimpfung überhaupt Schutz?

Ralf Wigand: Diese Frage beantworte ich eindeutig mit NEIN! Der Nutzen der Impfstoffe wird durch die zuständige Zulassungsbehörde, dem Paul-Ehrlich-Institut, nicht etwa daran gemessen, ob sie den Ausbruch einer Krankheit tatsächlich verhindern, sondern an ihrer Fähigkeit, die Menge spezifischer Antikörper im Blut zu erhöhen. Viele Bürger lassen sich impfen mit dem Versprechen gut und infektfrei durch den Winter zu kommen. 90% aller Infekte werden im Winter durch normale Erkältungsviren ausgelöst. Seit 1990 hat sich die Anzahl der Grippeimpfungen in Deutschland verachtfacht!. Im gleichen Zeitraum ist die Zahl der Grippetoten aber gleich geblieben. Die Zahl der Krankenhaustage mit Grippe und Lungenentzündung sind aber um 40% gestiegen. Der Berliner Arzt und Apotheker  Wolfgang Becker-Brüser, Herausgeber der pharmazeutischen Zeitschrift „Arzneitelegramm“, hat sich vielfach mit den zweifelhaften Empfehlungen zur Grippeschutzimpfung beschäftigt: „Die wissenschaftliche Basis, auf der die Empfehlungen beruhen, ist sehr dürftig“. Mit methodisch fehlerhaften Studien werden die angeblich positiven Ergebnisse von der Pharmaindustrie selbst zurechtgerückt.

Living in OWL: Wie viele Menschen sterben in Deutschland  denn jährlich an den Folgen der echten Influenza?

Ralf Wigand: Da die echte Influenza (hat nichts mit einer  normalen Virusgrippe zu tun) eine den Gesundheitsbehörden zu meldende Erkrankung ist, werden im Schnitt jährlich ca. 2.000 Fälle gemeldet. Die echte  Anzahl der Sterbefälle schwankt zwischen 10 und 200! 91% der Verstorbenen sind über 65 Jahre alt und trotz Grippeschutzimpfung (oder als Folge der Impfung???)  verstorben. Fakt ist also, dass es keinerlei seriöse Studien gibt, die einen Nutzen bescheinigen. Zudem leiden viele Geimpfte an zum Teil schweren Nebenwirkungen.

Living in OWL: Wie sehen diese Nebenwirkungen aus?

Ralf Wigand: Der Impfstoff wird in Hühnereiern „gebrütet“ und dann mit dem hochgiftigen, quecksilberhaltigen Thyomersal, Aluminiumsalzen und Formaldehyd konserviert. Der Gehalt an hochgiftigem Quecksilber ist 25.000 x höher als in unserer Trinkwasserverordnung als Obergrenze erlaubt. Allein auf das Hühnerfremdeiweiß reagieren ca. 13% mit zum Teil schweren Immunreaktionen. Zu den sofortigen Nebenwirkungen zählen ein erhöhtes Infektrisiko, ständige Erkältung, Müdigkeit, Erschöpfung und bei ca. jedem 5.000sten Geimpften zum Teil schwere Nervenlähmungen. In der Schwangerschaft können Fehl- und Frühgeburten ausgelöst werden. Die giftigen Bestandteile der Impfen können ungehindert in das Nervensystem des ungeborenen Kindes gelangen aufgrund einer noch nicht ausgebildeten Blut-Hirnschranke. Die Naturheilkunde sieht als Spätfolgen (die natürlich kaum zu beweisen sind) ein drastisch erhöhtes Risiko, an multipler Sklerose, Parkinson, Demenz , Depressionen und Krebs zu erkranken. Die Impfbefürworter können sich  bei Zwischenfällen (wie bei allen anderen  zugelassenen  Medikamenten auch) hinter den medizinischen Leitlinien verstecken und haben juristische Narrenfreiheit.

Living in OWL: Gibt es naturheilkundliche Möglichkeiten, einer Virusgrippe vorzubeugen?

Ralf Wigand: Ich denke, dass die Stärkung des Immunsystems zu den Domänen der Naturheilkunde zählt. Vor jeder Therapie sollte ein ausführliches Blutbild (ca. 60 – 70 Parameter) angefertigt werden. Anhand der Blutparameter wie z. B. die spezifischen weißen Blutkörperchen, Eisen und Ferritin, Vitamin D³, Immungloboline, Entzündungsfaktoren wie z. B. CRP und Adma und Hormone kann von einem auf Laborparameter geschulten Therapeuten eine individuelle, maßgeschneiderte Therapie erstellt werden. Hat jemanden eine Virusgrippe schon ereilt, kann man diese durch Infusionen mit Hochdosisvitalstoffen signifikant verkürzen.

Naturheilpraxis Ralf J. Wigand
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Ralf Wigand: Rheuma – Hilfe durch MitoEnergy

Unter Rheuma versteht man einige hundert verschiedene Krankheiten des Bewegungsapparates, des Bindegewebes und der Muskulatur. Das Wort Rheuma kommt vom griechischen Wort „rheo“ – ich fließe – und bedeutet fließende, reißende Schmerzen. Also ist Rheuma ein Sammelbegriff für eine Vielzahl unterschiedlicher Erkrankungen, auch als Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises bezeichnet. Zu den häufigsten Erkrankungen zählt man die degenerativen Gelenkerkrankungen (Arthrosen), die entzündlichen Gelenkerkrankungen (rheumatoide Arthritis), die Erkrankung des Bindegewebes (Fibromyalgie) und die Ablagerung von Harnsäurekristallen (Gicht). Allein in Deutschland leiden mehr als 20 Millionen Bürger an irgendeiner Variante des Rheumas.

Heilpraktiker Ralf Wigand
Heilpraktiker Ralf Wigand

 

Living in OWL: Kennt man die Ursachen oder Auslöser des Rheumas?

Ralf Wigand: Bei den rheumatischen Erkrankungen handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung. Die zum körpereigenen Immunsystem gehörenden weißen Blutkörperchen greifen eigenes Gewebe an, bis hin zu völligen Zerstörung. Naturheilkundlich betrachtet ist die Ursache dieser Entgleisung in einem desolaten Zustand des Darmmilieus zu finden. Antibiotikamissbrauch, enorme Mengen an Fastfood, Zucker und Konservierungsstoffen bringen das Immunsystem Darm zu einem so genannten TH2 Switch. Dieser TH2 Switch bedeutet, dass das Immunsystem große Mengen an Abwehrzellen und Entzündungskaskaden produziert. Diese sind zu vergleichen mit einer Armee ohne Führung, die auf alles schießt, egal ob Freund oder Feind. Da der Darm mit ca. 80 % an unserem Immunsystem beteiligt ist, leuchtet wohl jedem die Wertigkeit dieses mit 30.000 qm² Resorbtionsoberfläche ausgestattenen größten Organs ein. Viele Rheumapatienten leiden an multiplen Lebensmittelunverträglichkeiten. Ein Antikörperbluttest kann diese Unverträglichkeiten aufdecken und allein eine „Weglass-Diät“ die Rheuma-Problematik in vielen Fällen schon verbessern. Weitere Faktoren die eine immunologische Entgleisung des Immunsystem nach sich ziehen sind z.B. Grippeschutzimpfungen. Viele namhafte Mediziner lehnen diese Impfung aufgrund der multiplen Nebenwirkungen und der niemals bewiesenen Infektresistenz ab.

Living in OWL: Wie genau kann man objektiv nachweisen ob man unter Rheuma leidet?

Ralf Wigand: Jeder Betroffene sollte über eine Blutprobe kontrollieren lassen ob direkte Rheumafaktoren nachweisbar sind (z.B. antinukleare Antikörper ANA und RF). Allerdings leiden viele Betroffene an rheumatischen Beschwerden ohne! nachgewiesenen Rheumafaktor. Hier werden die rheumatischen Beschwerden durch eine chronische Inflammation (Entzündung) ausgelöst. Diese indirekten Faktoren können über eine Blutanalyse (u.a. Nitrostress, CRP , M2PK, CCA und VitaminD3 Mangel) nachgewiesen werden. Des Weiteren sollte eine akute oder chronische Borreliose (nachweisbar über IgG und IgM Antikörper) nach einem Zeckenbiss ausgeschlossen werden, da eine Borreliose ähnliche Symptome wie Rheuma auslösen kann.

Living in OWL: Wie kann denn Rheuma behandelt werden?

Ralf Wigand: Konventionell wird Rheuma symptomatisch mit einer breiten Palette an Medikamenten wie z. B. Cortison, Diclofenac oder sogar MTX aus der Chemotherapie unterdrückt. Jeder Betroffene sollte wissen, dass dadurch schwere Nebenwirkungen in Kauf genommen werden. Das vor einigen Jahren in Amerika zugelassen und weltweit verordnete Medikament Vioxx (Fa. Merck) hat schätzungsweise mehr als 100.000 Todesfälle verursacht. Die verantwortliche Pharmafirma wurde von einem amerikanischem Gericht zu einer Milliarden Dollar Strafe verurteilt, weil die bekannten Nebenwirkungen vertuscht wurden. (nachzulesen unter ´´der Vioxx Skandal´´). Zudem erschwert eine langjährige rein symptomatische Behandlung eine ursachentherapeutische Therapie mit der Aussicht auf Heilung oder zumindest Linderung. Allerdings sehe ich das Hauptproblem unserer chronisch kranken Gesellschaft in einer oftmals nicht vorhandenen Bereitschaft, Zeit und Geld in die eigene Gesundheit zu investieren.

Living in OWL: Was können Betroffene selbst tun?

Ralf Wigand: Aus Sicht der Naturheilkunde wird bei den Betroffenen die Problematik durch eine ausgeprägte körperliche Übersäuerung zumindest verstärkt. Ursache dieser Übersäuerung ist eine Verschiebung des Säure-Basen-Haushalts. Eine Umstellung der Ernährung mit einem hohen Anteil an basischen Lebensmitteln wie Obst und Gemüse und eine drastische Reduzierung an säurebildenden Lebensmitteln wie z. B. Fleisch, Fisch, Milchprodukten, Käse, Nudeln, Reis und allen zuckerhaltigen Dingen kann eine enorme Verbesserung der Beschwerden bringen.

MitoEnergy - das neuartige Therapiekonzept bei chronischen Erkrankungen
MitoEnergy – das neuartige Therapiekonzept bei chronischen Erkrankungen

 

Living in OWL: Wie behandeln Sie Rheumapatienten in ihrer Praxis?

Ralf Wigand: Über 20 Jahre Praxiserfahrung mit chronischen, schulmedizinisch unheilbaren Krankheiten halfen mir, das MitoEnergy Konzept zu entwickeln. Zuerst wird der zu behandelnde Patient an das MitoEnergy Gerät angeschlossen. Während der 50- minütigen Behandlung werden wechselnde Frequenzen durch den gesamten Körper geleitet. Der Patient spürt ein entspannendes, äußerst angenehmes Kribbeln und Pulsieren. Durch die sofortige Erhöhung der zellulären Energie werden das Lymphsystem durchflutet, Muskeln, Bänder und Gelenke entlastet und ein entgleister Stoffwechsel normalisiert. Einige Patienten spüren schon nach der ersten Behandlung eine signifikante Reduzierung ihrer Schmerzen. Zeitgleich zu der Gerätebehandlung wird die MitoEnergy Basisinfusion durchgeführt. Diese neuartige und in dieser Zusammensetzung einzigartige Infusion besteht aus hochdosierten Vitalstoffen, die das Immunsystem und vegetative Nervensystem harmonisieren. Mittlerweile therapieren in Deutschland ca. 50 Ärzte und Heilpraktiker nach diesem Konzept und bestätigen die positiven Resultate.

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Ralf Wigand: Polyneuropathie – das vermeidbare Schicksal

Die Polyneuropathie ist eine Erkrankung des peripheren Nervensystems. Zum peripheren Nervensystem gehören alle Nerven die außerhalb vom zentralen Nervensystem liegen. Das periphere Nervensystem fängt bei den Nervenwurzeln an, die seitlich an der Wirbelsäule austreten und endet an den feinen Verästelungen in den Muskeln und der Haut. Die Polyneuropathie ist eine Erkrankung, bei der die nervale Reizleitung gestört ist. Wegen der Länge der Nerven an Beinen und Armen machen sich die Symptome besonders dort bemerkbar. Sinnesreize werden entweder gar nicht, vermindert oder verstärkt an das Gehirn gemeldet.

Die ersten Beschwerden sind häufig Missempfindungen wie Kribbeln und Brennen. Später treten Probleme wie z. B. das verminderte Wahrnehmen von Berührungen und Schmerzen auf. Häufige Auslöser sind der fortgeschrittene Diabetes und chronischer Alkoholmissbrauch. Weitere Ursachen sind Vergiftungen durch Chemotherapie, Schwermetallvergiftungen (z.B.quecksilberhaltige Amalgamfüllungen und quecksilberhaltige Impfungen) Cholesterinsenker, ein langandauernder Vitamin-B-Mangel und eine chronische Borelliose. Viele Betroffene sind im Endstadium der Erkrankung auf einen Rollator oder Rollstuhl angewiesen.

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Living in OWL: Was können Betroffene machen?

Ralf Wigand: Da bei dieser Art der Erkrankung die Schulmedizin außer Schmerzmitteln und Antidepressiva keinerlei Optionen bietet, ist bei den Betroffenen Eigeninitiative gefragt. Im Gegensatz zur konventionellen Lehrmeinung sehe ich die Polyneuropathie nicht als unabdingbares Schicksal. Mehrere hundert Polyneuropathiebetroffene konnten bisher in unserer Praxis erfolgreich therapiert werden. Wie bei allen chronischen Erkrankungen sollte im Vorfeld eine ausführliche Blutlabordiagnostik von ca. 60 Parametern erstellt werden. Hierdurch lassen sich körperliche Defizite und ein Vitalstoffmangel objektiv nachweisen. Eine anschließende Substitution von fehlenden Vitalstoffen kann im Vorfeld die Nervendegeneration minimieren oder sogar verhindern und eine bestehende Problematik zumindest stark verbessern. Zudem ist es sehr aufschlussreich über einen Urinprovokationstest eine Schwermetallbelastung Labormäßig nachzuweisen.

Living in OWL: Welche genaue Ursache(n) lassen die Neuropathie entstehen?

Ralf Wigand: Gerade bei den diabetischen Erkrankungen werden durch den ständig erhöhten Blutzuckerspiegel die Proteine in unserem Körper verändert und durch die sogenannte Glykolisierung geschädigt. Desweiteren entsteht durch eine Insulinresistenz (Das Insulin dockt in einem gesunden Körper an allen Zellmembranen an und sorgt für die Einschleusung von der für die Zellenergie wichtige Glukose) ein intrazellulärer Glukosemangel. Als Folge des Energiemangels degenerieren Nerven mit den bekannten neuropatischen Folgeschäden. Bei Vergiftungen, Alkoholmissbrauch, Chemotherapie, Vitalstoffmangel und Medikamente (z.B. Cholesterinsenker) werden die Energiezentralen (Mitochondrien) in den Nervenzellen blockiert oder sogar zerstört. Die Nervenzellen können aus eigener Kraft oftmals keine Vitalstoffe mehr resorbieren, ein Teufelskreis entsteht.

Living in OWL: Und mit welcher Therapie kann man dieses verhindern?

Ralf Wigand: Die Antwort auf diese Frage liegt in der Energiegewinnung der menschlichen Zellen. Jede unserer Körperzellen enthält mindestens 1.000 Mitochondrien, Nervenzellen sogar bis zu 5.000! Diese nur wenige tausendstel Millimeter kleinen Zellorganellen wandeln mit Hilfe von Adenosintriphosphat die zelluläre Energie in Lichtquantenenergie um. Die moderne Wissenschaft hat mittlerweile erkannt, dass alle chronischen Erkrankungen durch Mitochondrienschäden entstehen oder aufrechterhalten werden. Mit Hilfe des Mito-Energie-Konzeptes versucht man durch die gezielte Zufuhr von Vitalstoffen mittels Infusionen und oraler Medikation die Qualität und Anzahl der Mitochondrien wieder herzustellen. Gerade die Polyneuropathien sind für diese Variante der Ursachentherapie ein dankbares Gebiet.

Living in OWL: Welche therapeutischen Maßnahmen bestehen bei einer stark fortgeschrittenen Problematik?

Ralf Wigand: Das von mir entwickelte Konzept der Mito Energy Behandlung bietet ein völlig neuen Ansatz in der Behandlung der Neuropathie. Das Gerät ist eine Weiterentwicklung der Hochfrequenztherapie . Während der 50 Minütigen Behandlung werden computergesteuerte Frequenzen zwischen 4.000 und 35.000 Hertz durch den kompletten Körper gesendet. Der Patient spürt ein angenehmes, entspannendes Kribbeln. Die Neuerung des Mito Energy Gerätes besteht darin, dass zusätzlich computergesteuerte Frequenzkaskaden durch den Körper geleitet werden, die nach meinen Erfahrungen die Zellmembranen der gestörten Nervenzellen für die zeitgleich durchgeführte Spezial-Infusion durchlässig und aufnahmefähig machen. Die Vitalstoff-Infusionen bestehen u. a. aus hochdosierten Nervenvitaminen, Alpha Liponsäure, Mineralien, Aminosäuren und Spurenelementen. In vielen Fällen lässt sich eine Beschwerdefreiheit erreichen, in sehr weit fortgeschrittenen Situationen zumindest eine signifikante Verbesserung. Um den erreichten Verbesserungsstand zu halten, ist monatlich eine einmalige Erhaltungstherapie ratsam.

Living in OWL: Gibt es Studien über die Wirkung des Mito Energy Gerätes und setzen sie das Gerät auch bei anderen Erkrankungen ein?

Ralf Wigand: Die Wirksamkeit des Mito Energy Gerätes auf den zellulären Energiestoffwechsel wurde 2014 in einer wissenschaftlichen Studie der Universitätsklinik Magdeburg unter der Leitung von Frau Professor König nachgewiesen. Weitere Einsatzgebiete des Mito Energy Konzeptes in unserer Praxis sind Rheuma, Zosterneuralgien, Tinnitus, multiple Sklerose, chronische Schmerzen, Depressionen, Parkinson und Burn Out.

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Ralf Wigand: Multiple Sklerose – Aus der Sicht der Naturheilkunde Teil 2

Lesen Sie hier Teil 1.

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Living in OWL: Aber nicht alle Menschen mit Amalgamfüllungen bekommen MS?

Ralf Wigand: Etwa 50% der europäischen Bevölkerung haben genetisch bedingt eine Fehlsteuerung der körpereigenen Entgiftung. Ihnen fehlt die Möglichkeit, durch das Enzym Glutathion S Transferase Schwermetalle und andere Giftstoffe zu binden und wasserlöslich ausscheidbar zu machen. Leider wird diese Erkenntnis bei der MS-Forschung nicht berücksichtigt. Ein weiterer Risikofaktor bei der MS-Entstehung ist die Schädigung des 1. und 2. Halswirbels. Der Rostocker Arzt und Wissenschaftler Dr. Bodo Kuklinski nennt seine medizinisch revolutionäre Entdeckung „Das HWS-Trauma“. Sein 2006 erschienenes Buch beschreibt detailliert die Folgen dieser Problematik. Durch die instabile Halswirbelsäule werden massiv Entzündungsstoffe freigesetzt, die die Bluthirnschranke (eine natürliche Barriere für Stoffe, die im Gehirn und Nervensystem nichts zu suchen haben) überwinden und das zentrale Nervensystem schädigen.

Living in OWL: Wie entsteht denn diese instabile Halswirbelsäule und welche Symptome treten auf?

Ralf Wigand: Das HWS-Trauma entsteht oftmals als Folge von Verletzungen wie z. B. bei Auffahr-Unfällen, Sportunfällen beim Turnen, im Boxsport und harten Kopfbällen beim Fußball. Bei Kindern unter 10 Jahren Kopfbälle zu trainieren grenzt schon aufgrund der noch instabilen, weichen Halswirbelsäule an Körperverletzung. Viele Symptome des HWS-Traumas melden sich u. a. durch chronische Müdigkeit, Migräne, Depression, Tinnitus und vieles mehr an.

Living in OWL: In der gängigen Literatur wird die MS als entzündliche Autoimmunerkrankung beschrieben?

Ralf Wigand: Dr. Kulinski beschreibt die MS als schlüssige Folge auf die immense oxydative (agressive Sauerstoffverbindungen) Belastung im Gehirn und Nervensystem. Die Myelinscheiden der Nervenbahnen und die Zellen, die den Myelinbaustoff (Oligodendrocyten) liefern, werden durch die gegebenen Umstände (Sauerstoff-, Vitalstoffmangel, Schwermetallbelastung) in den programmierten Zelltod (Apoptose) getrieben. Als Folge werden die entstandenen Zelltrümmer vom körpereigenen Immunsystem (aktivierte T-Lymphozyten) über Entzündungen abgebaut. Vereinfacht formuliert bedeutet dieses, dass die Entzündungsherde im Nervensystem als Folge und nicht als Ursache von MS auftreten. Trotzdem behauptet die gängige Lehrmeinung weiterhin, die MS sei eine entzündliche Autoimmunerkrankung ohne erklärbare Ursache.

Living in OWL: Wie sieht die Naturheilkunde die Behandlungsmöglichkeiten der MS?

Ralf Wigand: Als erstes sollten Betroffene, die noch im Besitz von Amalgam-Quecksilberfüllungen sind, diese lege artis! entfernen lassen. Die giftigen Füllungen werden unter Mithilfe eines Kofferdamms (eine Mundschutzfolie, die verhindert, dass während der Amalgamentfernung zusätzlich giftige Partikel und Gase resorbiert werden) entfernt und durch alternative Materialien wie z. B. Keramik ersetzt. Für den Entfernungszeitraum sollte man sich vorher von einem auf diesem Gebiet erfahrenen Zahnarzt beraten lassen. Eine Zahnsanierung verhindert zumindest, dass zusätzliche Metall-Giftstoffe in den jeweiligen Körper gelangen.

Living in OWL: Wie bekommt man die abgelagerten Gifte aus dem Körper?

Ralf Wigand: Die abgelagerten Metalle müssen von so genannten Chelatoren (Chelate sind Stoffe, die mit Schwermetallen eine Verbindung eingehen und über die Nieren den Körper verlassen) erfasst und ausgeschieden werden. Ich gebe aber zu bedenken, dass gerade bei der Behandlung von MS viel Wissen und Fingerspitzengefühl des behandelnden Therapeuten notwendig ist, um eine Verschlimmerung des Krankheitsbildes zu vermeiden. Patienten, die bereits schwer geschädigt sind, sollten erst nach allgemeiner körperlichen Stabilisierung an eine Amalgamsanierung denken.

Living in OWL: Gibt es eine Therapie nach der Schwermetallsanierung?

Ralf Wigand: Wie bei allen anderen chronischen Erkrankungen handelt es sich auch bei der MS um eine massive Mitochondropathie (Erkrankung der Mitochondrien). Mitochondrien sind lebendige Zellorganellen, die unter Mithilfe von Enzymen und anderen biologischen Bausteinen den lebensnotwendigen Energiebotenstoff ATP freisetzen. Gesunde Nervenzellen haben mit ca. 5.000 Mitochondrien pro Zelle den höchsten Anteil aller Körperzellen. Ziel der Behandlung der Mitochondropathie ist, die Anzahl und Qualität der Mitochondrien wieder herzustellen. Ein hierfür entstandenes Konzept namens Cellsymbiosistherapie versucht über die Substitution ausgewählter Mikro- und Makronährstoffe, körpereigene Regelmechanismen in Gang zu setzen. Dieses geschieht unter Mithilfe der oralen Einnahme von Vitalstoffen und der Verabreichung von Infusionen. Hoffnung gibt auch die Neuentwicklung eines Zellpräparates aus tierischen Nervenzellen.

Living in OWL: In letzter Zeit liest man häufig den Zusammenhang von chronischen Erkrankungen und Vitamin D3-Mangel!?

Ralf Wigand: Vitamin D3 gehört zu den Vitaminen, die der menschliche Organismus unter Mithilfe des Sonnenlichts aus dem Körperbaustoff Cholesterol selbst bilden kann. Länder mit einer hohen Sonnenlichtintensität haben signifikant weniger MS-Fälle. Alle MS – Betroffene sollten eine Labor Messung auf ihren Vitamin D3-Status (25-OH-Cholecalciferol) machen lassen und einen Mangel durch die Einnahme von Vitamin D3 ausgleichen.

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Ralf Wigand: Multiple Sklerose MS – aus der Sicht der Naturheilkunde

Die multiple Sklerose ist eine chronische, entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems (Gehirn und Rückenmark). Die Ummantelung der Myelinscheiden, also der Nervenleitungen, werden nach und nach zerstört. Die somit zerstörten Isolationen der Nervenfasern verlieren dadurch die Fähigkeit, Nervenimpulse weiter zu leiten. Die große Anzahl der Befallsmöglichkeiten im zentralen Nervensystem erklärt die breite Palette neurologischer Ausfallmuster. Die häufigsten Symptome sind Lähmungen, Spastik, gestörte Blasen- oder Darmfunktion sowie Sehstörungen.

Living in OWL: Kennt man die Auslöser oder Ursachen dieser Erkrankung?

Ralf Wigand: Die Schulmedizin definiert die Ursache dieser Erkrankung im Gegensatz zu der Naturheilkunde als unerklärbares Schicksal. Seitdem das Medikament Beta Interferon gentechnisch produziert werden kann, ist ein Markt mit gigantischen Umsatzzahlen entstanden. Da die multiple Sklerose hierdurch nicht geheilt, sondern die Verschlimmerung der Krankheit nur verlangsamt wird, stehen die Patienten zum Teil über Jahrzehnte zur „Verfügung“. Bei ca. 120.000 Betroffenen allein in Deutschand und 15.000,– € Kosten pro Patient und Behandlung pro Jahr entstehen Umsätze im Milliardenbereich. Mal abgesehen von den unfassbar hohen Kosten, die wir alle durch unsere Krankenkassenbeiträge mitfinanzieren, leiden viele Betroffene an zum Teil schweren Nebenwirkungen durch die Behandlung.

Living in OWL: Welche Ursache(n) kennt denn die Naturheilkunde?

Ralf Wigand: Eine besondere Eigenart der multiplen Sklerose wird seit Jahrzehnten ignoriert. Die MS scheint es erst seit weniger als 200 Jahren zu geben. Wohl kaum zufällig ist dies eine genaue zeitliche Übereinstimmung mit dem beginnenden Einsatz der Amalgamzahnfüllungen. Die Höhe der MS-Erkrankungen korreliert genau mit der Anzahl der Amalgam einsetzenden Zahnarztpraxen. In den Entwicklungsländern, in denen es keine Zahnarztpraxen gibt und in den Ländern in denen Amalgamfüllungen verboten sind (z. B. Schweden, Russland, Japan und Kanada), gibt es kaum MS-Erkrankungen. In Deutschland ist der Einsatz zumindest in der Schwangerschaft und bei Kindern nicht erlaubt. Über ein überfälliges bundesweites Verbot wird immer noch diskutiert. Des Weiteren stehen viele chronische Erkrankungen wie z. B. Depressionen, Alzheimer, Parkinson, Migräne, Rheuma, chronische Müdigkeit, Allergien und letztlich auch Krebs in dringendem Verdacht, zumindest durch Amalgam getriggert  zu werden.

Living in OWL: Wieso wird denn immer noch über den Einsatz von Amalgam dikutiert?

Ralf Wigand: Die Befürworter des Amalgams behaupten, dass die giftigen Quecksilberverbindungen gebunden sind und den Körper nicht erreichen. Die grundsätzliche Giftigkeit von Quecksilber wird allerdings nicht angezweifelt. Bei jedem Kauvorgang werden winzige Mengen Quecksilber aus den Füllungen gelöst und als Gas über die Lunge inhaliert oder als Kleinstpartikel geschluckt und über den Darm resorbiert. In der Leber wird Quecksilber zu Methylquecksilber umgebaut, einem Stoff, der ungefähr die hundertfache Giftigkeit des Ausgangsstoffes besitzt! Über einen Speicheltest kann das giftige Quecksilber labormäßig nachgewiesen werden. Bei schlecht verarbeiteten oder oxydierten Füllungen werden hierbei die vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Gifthöchstgrenzen zum Teil um das hundertfache überschritten. Gerade über diesen Weg können während der Schwangerschaft über die Nabelschnur und Placenta Giftstoffe an das ungeborene Kind weitergegeben werden. Schwangere sollten zumindest während der Schwangerschaft und Stillzeit auf Kaugummi und ähnliches verzichten. Zahnärzte leiden durch den häufigen Kontakt mit Amalgamfüllungen sehr häufig an typischen Quecksilbervergiftungssymptomen wie z. B. Zittern, Schlafstörungen, Depressionen, und chronischem Erschöpfungssyndrom. Von allen medizinischen Berufen haben sie statistisch gesehen die niedrigste Lebenserwartung.

Living in OWL: Man hört immer wieder, dass die Krankheit genetisch bedingt sein kann?

Ralf Wigand: Zwillingsstudien brachte die für viele Wissenschaftler überraschende Erkenntnis, dass die MS nicht genetisch bedingt ist und auch nicht weitervererbt werden kann. Familiäre Häufungen der Erkrankung sind wohl eher durch ähnliche Lebensumstände oder den gleichen Zahnarzt zu erklären.

Eine Amalgam-Weltkarte zeigt die verheerenden Zusammenhänge zwischen Amalgam und MS.

In der nächsten Ausgabe fragen wir den Heilpraktiker Ralf Wigand welche zusätzlichen Faktoren die Krankheit auslösen können und welche Therapiemöglichkeiten die Naturheilkunde kennt.

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Ralf Wigand: Ständig erkältet

Wenn Ihr Immunsystem auf Sparflamme läuft

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Jedes Jahr im Herbst-Winter rollt eine neue Welle von Schnupfen- und Hustenerregern auf uns zu. Ob eine ständige Infektanfälligkeit zu den Normalitäten der kalten Jahreszeit gehört, beantwortet der Bielefelder Heilpraktiker Ralf Wigand im nachfolgenden Interview.

Living in OWL: Woran liegt es, dass uns im Winter die Erkältungsviren unwiderstehlich finden?

Ralf Wigand: Schätzungsweise gibt es weit über 100 verschiedene Erkältungsviren. Diese Erkältungsviren sind wahre Überlebenskünstler, die ständig ihre Oberfläche verändern. Dadurch werden sie von unserem Immungedächtnis nicht erkannt und müssen immer wieder aufs Neue bekämpft werden. Die Viren haben zwei Wege, um in unseren Körper zu gelangen. Weg Nr. 1 ist die so genannte Tröpfcheninfektion. Niesen oder Husten wir, dann versprühen wir winzige Tröpfchen, in denen sich unzählige Erreger befinden. Sitzt ein potentielles Opfer direkt neben dem Erkälteten, haben die Erreger leichtes Spiel. Weg Nr. 2 ist die Schmierinfektion. Über die Hände übertragen sich die Viren auf Türklinken, Treppenhandläufe usw. Ein Nasen- oder Augenkontakt reicht aus, um sich zu infizieren.

Living in OWL: Aber nicht jeder bekommt im Winter eine Grippe/Erkältung!

Ralf Wigand: Unser Immunsystem ist ein fein abgestimmtes Orchester, mit vielen spezifischen Bereichen. Der Dirigent dieses Orchesters ist der menschliche Darm. Mit einer Resorbtionsoberfläche von ca. 30.000 qm² leistet er mit ca. 80% Immunleistung den größten Beitrag zu unserem Immunsystem. Ist der Darm durch jahrelange Fehlernährung (Fastfood, hoher Zuckerkonsum, glutenhaltige Lebensmittel, Antibiotika und andere Medikamente) geschädigt, läuft unser Immunsystem ständig auf Sparflamme. Kommen dann noch individuelle Lebensmittelunverträglichkeiten hinzu (nachweisbar durch eine IGG Lebensmittelunverträglichkeitstest), wird unser Immunsystem durch eine chronische Entzündung zusätzlich geschwächt. Weitere wichtige Faktoren unseres Immunsystems sind das Knochenmark, die Thymusdrüse, die Milz, die Lymphknoten, die Mandeln und der Blinddarm.

Living in OWL: Welche Möglichkeiten der Erkältungsprophylaxe empfehlen Sie?

Ralf Wigand: Sorgen sie dafür, den Schnupfenviren das Leben schwer zu machen. An erster Stelle steht das häufige, gründliche Waschen der Hände. Ein gesunder Lebensstil mit reichlich Bio-Obst und Gemüse, ausreichende Bewegung an der frischen Luft, Sauna und eine ausreichende Vitalstoffversorgung u. a. mit Vitamin C, Vitamin D³, Zink, Selen und probiotischen Darmbakterien.

Living in OWL: Was empfehlen Sie den Lesern, die trotz eines gesunden Lebensstils  häufig erkältet sind?

Ralf Wigand: Eine seit Jahrzehnten bewährte Methode der Naturheilkunde, das Immunsystem zu stimulieren und die Infektanfälligkeit deutlich zu senken, ist die Eigenbluttherapie. Ein- bis zweimal pro Woche werden 1 – 5 ml Blut aus der Armvene entnommen, mit Echinacin oder Schlangengiftenzymen angereichert und in den Gesäßmuskel zurückinjiziert. Das Immunsystem muss diesen „künstlichen“ Bluterguss wieder abbauen und wird dadurch über mehrere Tage regelrecht trainiert. Diese Methode der Immunmodulation wird zudem in vielen Naturheilpraxen erfolgreich unterstützend bei Autoimmunerkrankungen wie z. B. Rheuma, Allergien, Neurodermitis, Bronchialerkrankungen und Asthma eingesetzt. Eine weitere, unglaublich effektive Methode der Immununterstützung ist die Vitamin-C-Hochdosis-Infusionstherapie. Während der ca. 30-Minütigen Infusion werden bis zu 15g reines Vitamin C infundiert.

Living in OWL: Kann man dieses nicht auch über die Nahrung oder Nahrungsmittelergänzungen zuführen?

Ralf Wigand: Orale Zufuhr von Vitamin C kann vom Darm nur in begrenzten Mengen resorbiert werden. Dosen über 500 mg werden vom Darm mit erheblichen Nebenwirkungen, wie Blähbauch und Durchfall, zu organischen Säuren und Kohlendioxid abgebaut. Interessant ist, dass alle Tiere (ausgenommen einige Affenarten, Meerschweinchen und Fische) in der Lage sind, aus Glucose in der Leber selbst Vitamin C zu synthetisieren. Unter Stressbedingungen erhöhen sie die Vitamin-C- Produktion auf mehrere Gramm täglich. Womöglich ist dies ein wichtiger Grund, warum Tiere in der freien Natur keinen Krebs entwickeln. Aufgrund eines Enzymdefektes der L-Gulonolaktonoxidase, ist der menschliche Organismus nicht mehr in der Lage, Vitamin C zu synthetisieren.

Living in OWL: Merken die Patienten einen „Sofort-Effekt“ nach den Vitamin-C-Hochdosisinfusionen?

Ralf Wigand: Ich denke ja, wobei der Gesundheitszustand des jeweiligen Patienten natürlich auch eine große Rolle spielt. Bei chronischen Erkrankungen ist eine Infusionsserie von 10 Behandlungen (2 – 3 pro Woche) angezeigt. Die beeindruckendsten Erfolge sieht man immer wieder bei akuten Infekten, Depressionen, Erschöpfung/Burn out, rheumatischen Schmerzen, Allergien und Asthma. Erfahrene Therapeuten kombinieren die Vitamin-C-Hochdosisinfusion mit zusätzlichen Vitalstoffen und können den Behandlungserfolg signifikant optimieren.

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Ralf Wigand: Burnout – der leere Akku

An Burnout-Erkrankte leiden unter einer starken geistigen, körperlichen und seelischen Erschöpfung. Aufgrund der Aktualität des Themas sprach Living in OWL mit dem Bielefelder Heilpraktiker Ralf Wigand.

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Living in OWL: Was ist Burnout und wie erkennt man das Beschwerdenbild?

Ralf Wigand: Übersetzt bedeutet Burnout: ausgebrannt zu sein. Typische Anzeichen sind Lustlosigkeit, ständige Gereiztheit, Versagensängste, nachlassendes Interesse an täglichen Aufgaben, permanente Müdigkeit, Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen, Stimmungsschwankungen, und körperliche Beschwerden. Der Unterschied zu einer normalen körperlichen und geistigen Verausgabung ist, dass kurzfristige Auszeiten und Urlaub keine langfristige Verbesserung bringen.

 

Living in OWL: Gibt es Menschen, die besonders gefährdet sind?

Ralf Wigand: Menschen, die besonders hohe Anforderungen an sich selbst stellen, alles perfekt machen wollen und sich selbst unrealistisch hohe Ziele setzen, egal ob im Beruf, im Privaten oder im Hobby. Menschen mit sehr großem Ergeiz sind dann besonders gefährdet, an Burnout zu erkranken, wenn sie ständig das Gefühl haben, nicht gut genug zu sein. Viele Betroffene leiden zudem an einem ausgeprägten Helfersyndrom. Wenn sie anderen helfen, fühlen sie sich wichtig und gebraucht. Zudem tun sie sich schwer, anderen Menschen etwas abzuschlagen. Dabei erleben sie sich selbst als Spielball ihrer Mitmenschen und fühlen sich oft ausgenutzt. Der erste Weg zur Besserung ist, auch mal NEIN sagen zu können.

 

Living in OWL: Gibt es eine anerkannte Therapie gegen Burnout?

Ralf Wigand: Bevor die Diagnose Burnout gestellt wird, sollten organische Probleme abgegrenzt werden. Allzu oft wird ohne seriöse Untersuchung die Diagnose Burnout gestellt. Viele Funktionsstörungen in unserem Körper können identische oder zumindest ähnliche Symptome signalisieren. An erster Stelle steht eine ausführliche Blut-Labor-Diagnostik, um z. B. Schilddrüsenprobleme, Blutarmut, Eisen/Speichereisenmangel, Vitalstoffmangel, Allergien, Leber- und Nierendysfunktionen, Darmprobleme und einen Hormonstatus darzustellen bzw. aufzudecken. Da eine aussagefähige Labordiagnostik mit ca. 60 verschiedenen Parametern nicht von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet wird, ist Eigeninitiative der Patienten gefragt. Häufig werden nur katastrophal minderwertige Blutbilder erstellt und den Patienten wird suggeriert, sie seien kerngesund.

 

Living in OWL: Wie stellen sie die Diagnose Burnout?

Ralf Wigand: Wie schon erwähnt, ist eine genaue Diagnose ohne ausführliches Blutlabor nicht möglich. Des Weiteren gibt es eine breite Palette Medikamente, die müde machen und erschöpfen wie z. B. Cholesterinsenker, Blutdrucksenker, Schlaf- und Beruhigungsmittel, Antidepressiva, Allergiemittel, Schmerzmittel und Interferone. Viele Betroffene leiden zudem an versteckten Lebensmittelunverträglichkeiten. Patienten, die gerade nach den Mahlzeiten unter unerklärlicher Müdigkeit leiden und starke körperliche und geistige Leistungsschwankungen empfinden, sollten unbedingt einen IGG-Antikörper-Bluttest auf Lebensmittelunverträglichkeiten machen. Es gibt eine einfache Diagnosehilfe, ob Sie eine Lebensmittelunverträglichkeit haben: messen Sie vor jeder Mahlzeit und ca. 30 Min nach jeder Mahlzeit Ihren Puls. Steigt die Pulsfrequenz an, z. B. von 70 Schlägen pro Minute auf 80 Schläge, leiden Sie mit Sicherheit an dieser Problematik. Die Labor-Testung und anschließende Eliminierung der positiv getesteten Lebensmittel aus der täglichen Nahrung bringt vielen eine enorme Vitalisierung.

 

Living in OWL: Welche Möglichkeiten einer Burnout-Therapie gibt es?

Ralf Wigand: Da es schulmedizinisch außer Antidepressiva keinerlei Behandlungsmöglichkeiten gibt, ist auch hier Eigeninitiative gefragt. In der Naturheilpraxis haben sich so genannte Vitalisierungs-Infusionen bestens bewährt. Über einen Tropf werden hochdosierte Vitalstoffe wie z. B. Nervenvitamine, Aminosäuren, Spurenelemente, Mineralien, Antioxidantien und Antistressmittel infundiert. Die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit wird signifikant erhöht und das vegetative Nervensystem kommt wieder in die Balance. Ist der Akku wieder aufgeladen, ist das Burnout-Gefühl schnell vergessen.

 

wigandNaturheilpraxis Ralf J. Wigand
Vilsendorfer Straße 4
33739 Bielefeld (Jöllenbeck)
Telefon 05206-4484
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Ralf Wigand: Vitamin B17 – Die Waffe der Natur gegen Krebs, Teil 2

Living in OWL: Wenn man im Internet die „Erfolge der Chemotherapie“ recherchiert, werden die desolaten Ergebnisse bestätigt. Wieso lassen sich so viele Patienten chemotherapeutisch behandeln?

Aprikosenkerne

Ralf Wigand: Ich denke sie Schocksituation der Betroffenen wird oftmals schamlos ausgenutzt. Mit schwammigen Aussagen, wie „wir können Ihnen helfen“ oder „Chemotherapie ist Ihre einzige Chance“ wird um den heißen Brei herumgeredet. Bei chemoskeptischen Patienten wird die Therapie dann mit Phrasen wie „Sie dürfen an einer neuen Studie teilnehmen“ oder „da gibt es was ganz Neues aus Amerika“ schmackhaft gemacht. Die Krönung der Geschmacklosigkeit einem meiner Patienten gegenüber war die Aussage eines Onkologen: „Wir müssen sofort anfangen, nächste Woche ist kein Bett mehr frei“. Hochinteressant ist, dass kaum ein Arzt bei sich oder seiner Familie eine Chemotherapie zulassen würde. Richtigerweise sei aber erwähnt, dass es bei Hodenkrebs und primärem Lymphdrüsenkrebs zufrieden stellende Erfolgsquoten gibt. Bei diesen Krebsvarianten ist eine chemotherapeutische Behandlung vertretbar, allerdings sollte diese mit biologischen Maßnahmen unterstützt werden.

Living in OWL: Sie haben in der Vergangenheit unsere Leser in Ihrem Artikel über die „Cellsymbiosistherapie nach Dr. Heinreich Kremer“ informiert, können Sie die wichtigsten Details noch mal zusammenfassen?

Ralf Wigand: Dr. Heinrich Kremer ist ein Arzt und Wissenschaftler welcher in seiner Wahlheimat Barcelona seit nunmehr 25 Jahren das Thema Krebs und chronische Erkrankungen erforscht. Mein Freund und Kollege, Heilpraktiker Ralf Meyer aus Pirmasens, konnte Dr. Kremer vor 12 Jahren dafür begeistern, sein unfassbar komplexes Wissen in mittlerweile unzähligen Seminaren und Fachfortbildungen an Ärzte und Heilpraktiker weiter zu geben. Ich selbst bin als Gründungsmitglied der Cellsymbiosistherapie seit 12 Jahren als Referent und im wissenschaftlichen Beirat tätig.

Living in OWL: Was bedeutet Cellsymbiosistherapie?

Ralf Wigand: Durch die neuesten medizinischen Erkenntnisse ist es mehr als überfällig, dass ein Paradigmawechsel (Änderung der alten Lehrmeinung) stattfinden sollte. Die veraltete Lehrmeinung, chronische Erkrankungen und Krebs würden durch Veränderungen im Zellkern stattfinden, gilt seit 2007 als überholt. Trotzdem steht die Schulmedizin immer noch auf aggressive Zellkernzerstörende Therapien wie Chemo und Bestrahlung. Die Cellsymbiosistherapie versucht die mitochondrialen Fehlfunktionen auszugleichen. Mitochondrien sind winzig kleine Zellorganellen, die bei einem gesunden Menschen in jeder Körperzelle (Ausnahme die roten Blutkörperchen) tausendfach vorhanden sind. Diese Mitochondrien produzieren unter anderem mit Hilfe von molekularem Sauerstoff den Energiebotenstoff Adenosintriphosphat (ATP). Durch diesen Energiebotenstoff kann jede Zelle ein elektromagnetisches Feld aufbauen und über Lichtquanten (Mini-Blitze) mit anderen Zellen kommunizieren. Krebszellen haben diese Art der Energiegewinnung verloren. Sie produzieren ihre Energie ohne Sauerstoff über Zuckergärung und sich nicht mehr in der Lage, mit Nachbarzellen zu kommunizieren. Es kommt zu einem unkontrollierten, zerstörerischen Wachstum. Cellsymbiosistherapeuten versuchen durch die hochdosierte Gabe von oralen, biologischen Wirkstoffen und Vitalstoffinfusionen die Anzahl und Qualität der Mitochondrien in den Krebszellen zu erhöhen und die Krebszellen auf „Normalfunktion“ umzuschalten. Wichtig ist zu erwähnen, dass nur Substanzen verwendet werden, deren positive Wirkung in Studien nachgewiesen wurde. Interessierte Leser können sich einen vertiefenden, hochinteressanten Video-Film über dieses Thema ansehen. Einfach „Cellsymbiosisvideo“ in die Suchmaschine eingeben.

Living in OWL: Welche Rolle spielt das neu entwickelte Gerät „MitoEnergie“ in der Krebstherapie?

Ralf Wigand: Zusammen mit einer Firma für Medizin-Geräte aus Enger haben wir ein System aus der Hochfrequenztherapie weiter entwickelt. Die beeindruckenden Resultate bei der Behandlung von Polyneuropathien, Rheuma, Parkinson, und anderen chronischen Erkrankungen brachten mich auf die Idee, das innovative neue Gerät auch in der Krebstherapie einzusetzen. Ich denke, das Zusammenspiel von den MitoEnergie, Vitamin B17 und Vitalstoffen, verbessert die Einschleusung der zeitgleich durchgeführten Infusionen. Mittlerweile therapieren zu Zeit in Deutschland ca. 30 Ärzte und Heilpraktiker mit dem MitoEnergie-Konzept. In Kürze lassen wir an der Uni-Klinik Magdeburg laborkontrollierte Studien durchführen, um einen Wirkungsnachweis der Geräte zu objektivieren.

Bitte lesen Sie auch Teil 1 dieses Interviews.

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Ralf Wigand: Vitamin B17 – Die Waffe der Natur gegen Krebs

Auf der Suche nach einem Krebsheilmittel stießen die amerikanischen Krebsforscher in den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts auf Länder im ostasiatischen Raum, in deren Historie keinerlei Krebserkrankungen nachgewiesen und bekannt geworden waren. Bei genauerer Analyse derer Gewohnheiten stellte sich heraus, dass die Bewohner dieser Länder traditionell regelmäßig bittere Mandelkerne verzehren. Diese Mandelkerne befinden sich im Zentrum der Aprikosensteine.

Aprikosenkerne

Der vor Krebs schützende Anteil dieser bitteren Mandelkerne wurde Vitamin B17 genannt und unter der Bezeichnung Laetrile und Amygdalin bekannt. Die Behandlung der ersten krebsbetroffenen Patienten brachte derart phänomenale Erfolge, dass der damalige Gouverneur Ronald Reagan euphorisch in den Medien veröffentlichte: „wir Amerikaner haben DAS Mittel gegen Krebs entdeckt“. Eine Woche später war dieser geniale Naturstoff landesweit verboten und die Behandlung unter Strafe gestellt!

Living in OWL: Was war passiert?

Ralf Wigand: Die allmächtige Pharmaindustrie hatte schnell erkannt, dass es sich bei der Entdeckung des Vitamin B17 um einen Naturstoff handelt, den man weder chemisch nachbauen, noch im Gegensatz zu den chemischen Giftstoffen patentieren lassen kann. An dieser Stelle sei noch einmal bemerkt: alle biologischen Naturstoffe lassen sich nicht patentieren und mit Milliarden Gewinnen vermarkten!

Living in OWL:  Wie wirkt denn das Vitamin B17!

Ralf Wigand: Vitamin B17 besteht aus einem Molekül Hydrogencyanid (Blausäure) und Benzaldehyd (ein natürliches Schmerzmittel) sowie zwei Molekülen Glucose (Traubenzucker). Diese Kombination ist stabil, chemisch inaktiv und ungiftig. Diese Verbindung kann nur durch das körpereigene Enzym Betaglukosidase geknackt und aktiviert werden. Dieses Enzym ist zwar im ganzen Körper vorhanden, aber an Stellen, an denen sich Krebszellen gebildet haben, bis zu 3.000fach vorhanden. Beta Glukosidase spaltet das inaktive B17 daher nur an krebsbefallenen Stellen. Dank dieser selektiven Giftigkeit des Blausäuremoleküls findet die Krebszelle ihren chemischen Tod. Ein weiteres körpereigenes Enzym, die Rhodanese, übernimmt hierbei eine Kontrollfunktion. Die Rhodanese ist im ganzen Körper, nicht aber an krebsbefallenen Stellen anzutreffen. Sollten also Blausäuremoleküle in den Körper gelangen, würden diese sofort neutralisiert und ungiftig gemacht werden.

Living in OWL:  Wieso ist die Therapie gerade in Deutschland erlaubt?

Ralf Wigand: Ein Apotheker aus Hannover, der seit vielen Jahren in seinem Sterillabor die segensreiche Therapie als Infusionslösung produziert, hat nach etlichen demoralisierenden Gerichtsprozessen gegen die Pharma-Chemo-Lobby am 31.05.2007 vor dem Oberverwaltungsgericht Hannover das Urteil erhalten, weiterhin Vitamin B17 produzieren zu dürfen. Die verantwortliche Richterin hat die Gegner der Vitamin B17-Therapie dazu verklagt, Beweise für die angebliche Giftigkeit des Vitamins vorzulegen. Da bis zum heutigen Tage weltweit kein Patient durch die Therapie zu Schaden gekommen ist, konnten die Beweise natürlich nicht vorgebracht werden.

Living in OWL:  Gibt es Studien über die Wirksamkeit von Vitamin B17?

Ralf Wigand: Kein Pharmaunternehmen wird auf eigene Kosten eine millionenschwere Doppelblindstudie (50% der Patienten bekommen ein Placebo-Scheinmedikament und auch der behandelnde Therapeut wird nicht informiert) anfertigen lassen. Wie schon erwähnt, biologische Therapien sind nicht patentierbar. Allerdings ist kürzlich in einer Pilotstudie an der Goethe-Universitäts-Klinik Frankfurt der Nachweis erbracht worden, dass das Vitamin B17 das Wachstum isolierter Tumorzellen (im Reagenzglas) deutlich zu hemmen vermag.

Living in OWL: Was ist denn der Unterschied zwischen den bitteren Mandelkernen und der Infusionstherapie?

Ralf Wigand: Der Verzehr von bitteren Mandelkernen ist eher in der Prophylaxe von Krebs zu sehen. Ein schon bestehender Krebs alleine durch ein paar Mandelkerne täglich besiegen zu können, ist völlig unrealistisch. Eine therapeutische Infusionsdosis bei einer einzigen Krebsbehandlung entspricht dem Extrakt von ca. 15.000 bitteren Mandelkernen.

Living in OWL: Wie sehen Sie die Erfolge in der Infusionstherapie?

Ralf Wigand: Das Heilmittelwerbegesetz untersagt, Patientenerfolge zu veröffentlichen. Allerdings kann ich aus der jahrelangen Therapie-Erfahrung berichten, dass die behandelten Patienten eine zumindest signifikant verlängerte Überlebenszeit bei guter Lebensqualität und Schmerzreduktion oder sogar Schmerzfreiheit erlangten. Ein nicht zu unterschätzender Aspekt ist das Gefühl für den Patienten, aktiv und ohne Nebenwirkungen seine Krebserkrankung zu bekämpfen.

Abschließend sei noch erwähnt, dass die Vitamin-B17-Therapie nur ein Faktor in der Behandlung von Krebs ist. In meiner Praxis kombiniere ich B 17 mit der Cellsymbiosistherapie nach Dr.Heinrich Kremer und dem neuartigem Frequenzgerät Mito-Energie.

Lesen Sie auch Teil 2 des Interviews.

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Ralf Wigand: Bluthochdruck – die Ursachen behandeln!

Dies  ist die Fortsetzung von unserem Bericht: „Bluthochdruck – das Milliardengeschäft„.

Living in OWL: Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es naturheilkundlich?

Ralf Wigand: Vor der Beantwortung möchte ich die Quintessenz des Vorangegangenen zusammenfassen: Blutdruckerhöhung ist eine logische Konsequenz des Körpers auf Gegebenheiten. Diese Blutdruckerhöhung mit chemischen Blutdrucksenkern ohne Abklärung der Ursachen zu behandeln, sehe ich als medizinischen Kunstfehler. Allerdings ist eine erfolgreiche, ursächliche Blutdruckbehandlung nur im Zusammenspiel mit dem Patienten möglich. Jeder Mensch hat seiner Gesundheit gegenüber eine Eigenverantwortung. Viele Menschen treten diese Eigenverantwortung oft über Jahre hinaus mit Füßen, um dann vom „Onkel Doktor“ für die aufgetretenen Probleme eine (natürlich kostenlose) „Pille“ zu bekommen. Nachfolgend möchte ich einige Möglichkeiten für eine erfolgreiche Bluthochdruckbehandlung zusammenfassen.

four cheese pizza

1. Gewichtsreduktion: Bei jedem Kilogramm Übergewicht, muss der Körper automatisch den Pressdruck erhöhen.
2. Moderater Salzkonsum: Ein erwachsener Mensch benötigt pro Tag ca. 5 g Natriumchlorid (Kochsalz). Da z. B. eine einzige Pizza bis zu 15 g Kochsalz enthält, nehmen wir täglich ein Vielfaches der empfohlenen Tagesdosis zu uns. Man sollte wissen, dass 10 g Kochsalz im Körper ein Liter Wasser (Übergewicht) bindet.
3. Sport und Bewegung: Durch Sport und Bewegung trainieren wir nicht nur die Körpermuskulatur, sondern auch die Muskulatur unserer Blutgefäße.
4. Kampf der Übersäuerung: Fleisch, Fisch, Wurst, Milchprodukte, Nudeln, Reis, Müsli und Süßwaren haben eines gemeinsam, sie werden in unserem Körper sauer verstoffwechselt. Der Gegenspieler dieser Säurelast sind Obst und Gemüse. Obst und Gemüse werden basisch verstoffwechselt. Der tägliche prozentuale Anteil sollte bei ca. 40% liegen. Ein übersäuerter Körper neigt nicht nur zu rheumatischen Erkrankungen, sondern er beeinflusst durch diese Säurestarre auch die Fließfähigkeit des Blutes negativ.
5. Rauchen: Nikotin verengt die Gefäße und erhöht somit den Blutdruck. Zudem fördert Rauchen die Arteriosklerose (Adernverkalkung). Diejenigen, die sich das Qualmen nicht abgewöhnen können, sollten zum eigenen Schutz zumindest hochdosierte Antioxidantien zu sich nehmen.
6. Stressabbau: Die Stresshormone Adrenalin und Noadrenalin verengen die Blutgefäße und erhöhen den Blutdruck.

Living in OWL: Wie behandeln Sie Bluthochdruck in der Praxis?

Ralf Wigand: Vor jeder Behandlung einer chronischen Erkrankung sollte eine ausführliche, ganzheitliche Blutlabordiagnostik stehen. In meiner Praxis verstehe ich unter einem „seriösen“ Blutbild mind. 60 verschiedene Parameter. Die wichtigsten Parameter zur Ursachenerkenntnis des Bluthochdrucks sind die Größe der roten Blutkörperchen (MCV), die Fließfähigkeit des Blutes (Hämatokritt), die Höhe der Trigliceride (Neutralfette), der Homocysteinwert (körpereigener Giftstoff), das asymmetrische Dimethylarginin (verhindert bei Erhöhung die Arterienrelaxierende NO-Gas-Bildung), das Kreatinin (Nierenwert), die Mineralien Magnesium, Calcium und Kalium, die Hormone Cortisol und DHEA und das für den Blutdruck unglaublich wichtige Vitamin D³. Anhand dieser Werte und der übrigen Konstellation kann ein in der Ursachen-Therapie geschulter Therapeut seine therapeutischen Konsequenzen ziehen und den Bluthochdruck ursächlich erfolgreich behandeln.

Living in OWL: Nennen Sie doch bitte ein paar Beispiele!?!

Ralf Wigand: Gerade bei einer schlechten Fließfähigkeit des Blutes kann ein Aderlass unglaublich hilfreich sein. Über einen längeren Zeitraum werden zwei- bis viermal im Monat ca. 100 ml venöses Blut in eine Vakuumflasche abgesaugt. (Eine kostenlose Alternative ist monatliches Blutspenden). Bei der durch Mikrozirkulationsstörungen bedingten Hypertonie ist die intravenöse Sauerstofftherapie (Oxyvenierung) die am schnellsten wirksame Therapie. Durch diese Therapie werden die körpereigenen Durchblutungsmechanismen (Prostacyklin, Thromboxan) aktiviert. Diese hochwirksame Therapie wurde in einigen Studien wissenschaftlich belegt. Bei Stressbedingter Hypertonie sind Vitalstoffinfusionen, die zusammen mit dem Neurotransmitter (Nervenbotenstoff) Acetylcholin verabreicht werden die Therapie der Wahl. Der entspannende und zugleich vitalisierende Effekt wird von vielen Patienten sehr geschätzt. Bei der gerade im Alter häufig vorkommenden Arteriosklerose (Adernverkalkung) wird in einigen Praxen die Chelattherapie seit Jahrzehnten höchst erfolgreich und ohne Nebenwirkungen durchgeführt. Über einen Tropf wird der Wirkstoff EDTA infundiert. Dieser Wirkstoff kann sanft und ohne Nebenwirkungen Verklebungen und Ablagerungen an den Arterienwänden lösen, dadurch die Durchblutung wesentlich verbessern, den Blutdruck günstig beeinflussen und sogar Bypass-Operationen verhindern. Als positiver Nebeneffekt wird das Risiko an den Folgen von Schlaganfall, Herzinfarkt und sogar Krebs zu versterben, signifikant verringert.

Living in OWL: Gibt es ein Risiko bei der Chelattherapie?

Ralf Wigand: Wie bei allen anderen naturheilkundlichen Therapien gibt es auch bei der Chelattherapie unqualifizierte Gegenstimmen. Meistens werden solche Gegendarstellungen von den Interessenverbänden der Pharmaindustrie gesponsert. In den USA ist eine staatliche 30-Miilionen-Dollar-Studie über die Chelattherapie 2012 beendet worden. Über 2.000 Patienten sind über zehn Jahre lang therapiert worden. Die Erfolge waren mehr als beeindruckend und vor allem ohne negative Nebenwirkungen. Jeder Interessierte kann diese Studie unter TACT-Chelat herunterladen.

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Ralf Wigand: Bluthochdruck – das Milliardengeschäft

Bluthochdruck ist der (angeblich) größte Risikofaktor unserer Zivilisation. Jeder zweite Bürger der hochzivilisierten Länder verstirbt ganz plötzlich und unerwartet an einer seiner Folgen: Herzinfarkt, Schlaganfall und Embolie. Interessant ist aber, dass trotz der noch nie dagewesenen Verschreibungsorgien von bluthochdrucksenkenden Medikamenten sich die Anzahl der Herzkreislauf–Toten in der BRD in den letzten Jahrzehnten nahezu verdoppelt hat. Zyniker behaupten, dass mittlerweile nur noch die Bürger gesund alt geworden sind, die einen großen Bogen um die verschreibungsfreudigen Praxen machen.

Tonometer and heart isolated on white

Living in OWL: Ab wann spricht man vom Bluthochdruck?

Ralf Wigand: Bei einer dauerhaften, nicht situationsbedingten Erhöhung (z. B. durch Sport oder Stress) über 140/90 mmHG, spricht man lt. Blutdruck-Liga von einer Hypertonie. Die frühere Formel: oberer Wert = 100 plus Lebensalter gilt (leider?) als in den medizinischen Leitlinien als lange überholt. Man sollte wissen, dass die Studien für die medizinischen Leitlinien und Vorgaben der zu therapierenden Blutdruckhöhe von der Bluthochdruck-Pharma-Industrie bezahlt oder zumindest gesponsert werden.

Living in OWL: Wofür stehen die beiden Werte bei der Blutdruckmessung?

Ralf Wigand: Der obere, systolische Wert steht für die Ausdehnung der Arterien auf die Folge eines jeden Herzschlages. Der untere, diastolische Wert steht für die Folge der Erschlaffung zwischen den Herzschlägen. Da die Muskulatur des Herzens und der Arterienwände sich nur während der Erschlaffungsphase erholen kann, sollte der sehr wichtige untere Wert nicht über 80 mmHg liegen.

Living in OWL: Welche Ursachen hat der Bluthochdruck?

Ralf Wigand: Man unterscheidet die primäre und sekundäre Hypertonie-Variante. Bei der sekundären Form, die allenfalls 10% aller Fälle ausmacht, spielen Nieren- und Schilddrüsenerkrankungen eine Rolle. Die primäre Form, die die restlichen 90% ausmacht, ist die essentielle, idiopatische Variante. Essentiell und idiopatisch bedeutet schulmedizinisch: keine Ahnung warum, ist halt so!

Living in OWL: Wieso sind der oder die Auslöser der Hypertonie in 90% der Fälle unbekannt?

Ralf Wigand: 1998 bekamen die drei Wissenschaftler Furchgott, Ignazio und Murat den medizinischen Nobelpreis für die Entdeckung des endothelialen NO-Gas an den Arterienwänden. Durch diesen gasförmigen Botenstoff kann die Muskulatur der Arterienwände relaxen und dieses hat unmittelbare Wirkung auf die Blutdrucksituation. Baustoff für dieses Stickoxid – NO Gas ist die körpereigene Aminosäure L-Arginin. Es wurde in mehreren Studien nachgewiesen, dass sich die (recht preiswerte!) Substitution dieses Eiweißbausteins in vielen Fällen positiv auf einen erhöhten Blutdruck auswirken kann. Bis zum heutigen Tag wird diese elementare Entdeckung ignoriert, weil sich biologische Stoffe nicht patentieren und mit Milliardengewinnen vermarkten lassen. Leider wird in einem Medizinstudium wenig bis überhaupt nicht über medizinische und biochemische Zusammenhänge gelehrt. Für fast jedes Symptom einer Krankheit gibt es eine chemische Antwort, die ursächliche Behandlung einer Erkrankung wird dabei ignoriert. Gerade bei Bluthochdruck ist es fatal, diese Symptome ohne Abklärung der Zusammenhänge rein symptomatisch zu behandeln. Zudem haben alle chemischen Blutdrucksenker nicht unerhebliche Nebenwirkungen.

Living in OWL: Wieso ist das so fatal?

Ralf Wigand: In Millionen von Jahren hat die Natur ein ausgeklügeltes System zur Anpassung von Gegebenheiten entwickelt. Es ist physiologisch, dass der Blutdruck bei bestimmten Situationen ansteigt. Kraftsportler haben während des Trainings oftmals einen oberen Blutdruckwert von 300 – 400 mmHG! Unser Gefäßsystem der Arterien und Venen ergibt aneinandergereiht eine gesamte Länge von ca. 200.000 bis 300.000 KM! Jedem, der sich diese gigantische Zahl vor Augen hält, sollte klar sein, dass bei Blutdruckproblemen die gestörte Mikrozirkulation die wichtigste Rolle spielt. Eine chemische Blutdrucksenkung, ohne Abklärung der Ursache(n), führt unweigerlich zu schweren Nebenwirkungen. Gerade bei älteren Menschen ist die Mikrozirkulationsstörung durch Sklerosierung (Verhärtung und Verstopfung) sowieso schon ein Problem. Eine oft zu drastische Senkung kann zu multiplen Organversagen und im schlimmsten Falle zum Tode führen. Gerade diesen älteren Menschen nimmt man durch eine unkritische Blutdrucksenkung zudem die letzte Lebensqualität. Es wurde in einigen Studien belegt, dass eine chemische Senkung eines moderaten Blutdrucks bis 160 mmHg (oberer Wert) keinerlei positive Wirkung auf eine Lebensverlängerung oder Schutz vor Schlaganfall und Herzinfarkt hat. Interessant ist auch die Tatsache, dass bei einem akuten Schlaganfall es als medizinischer Kunstfehler gilt, den Blutdruck unter 220 mmHg zu senken. Hier stellt sich die Frage, warum erst nach einem Schlaganfall und nicht schon vorher prophylaktisch der Blutdruck ausreichend hoch gehalten wird?!?

Living in OWL: Lehnen Sie denn chemische Blutdrucksenker prinzipiell ab?

Ralf Wigand: Ich denke, bei schweren hypertonen Krisen (der obere Wert bleibt ohne Unterbrechung über 180 mmHg) sind chemische Blutdrucksenker kurzfristig natürlich äußerst hilfreich. Durch eine rein symptomatische Behandlung des erhöhten Blutdrucks ohne Berücksichtigung der Ursachen macht man nicht selten den Bock zum Gärtner.

Ich möchte den Lesern abschließend eine logischen Vergleich nennen: Falls an Ihrem Auto die Öldrucklampe aufleuchtet, würden Sie dann in die Werkstatt fahren und die Birne herausdrehen lassen?

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Ralf Wigand: Unser täglich Gift

Seitdem vor einigen Wochen in der RTL-Sendung Explosiv über das Thema „Aluminium in Deodorants: gefährlicher Krebsauslöser“ berichtet wurde, sind viele Bürger (berechtigterweise) verunsichert. Eine 31-jährige Hebamme ohne Risiko einer erblichen Vorbelastung erkrankte aus heiterem Himmel an Brustkrebs. Nach Meinung vieler Experten hat ihr übermäßiger Gebrauch von aluminiumhaltigen Deos massiv dazu beigetragen.

Roll-on deodorant

Living in OWL: Wie stehen sie zu dem Thema Krebsgefahr durch Deodorant?

Ralf Wigand: In den letzten Jahrzehnten wurde festgestellt, dass Brustkrebs bei Frauen extrem häufig in der achselnahen Region auftritt. Das Aluminiumhydrochlorid in den Deos verschließt nicht nur die Schweißdrüsen unter den Armen, sondern auch in den Brustdrüsen in unmittelbarer Nähe. Dieses fördert nicht nur die Zystenbildung, sondern auch das Brustkrebsrisiko. Dem Bundesamt für Risikobewertung liegen diese Informationen schon seit vielen Jahren vor. Kein Politiker traut sich, öffentlich Stellung zu beziehen, die Macht der Industrie ist einfach zu groß. Ein Verbot dieser hochgiftigen Substanz steht niemals zur Debatte, in einigen Jahren soll zumindest ein Warnhinweis auf die Verpackung gedruckt werden. Die Naturheilkunde sieht die Aluminiumvergiftungen im menschlichen Körper nicht nur als Mitverursacher von vielen anderen Krebserkrankungen, sondern auch als Mitverursacher von Demenz, Parkinson, Depressionen und diverser anderer neurologischer Erkrankungen. Ich würde mir wünschen, dass den Bürgern endlich bewusst wird, dass der Lobbyismus die Welt regiert und vom eigenen Staat kaum Schutz zu erwarten ist. Übrigens bieten alle Naturläden Aluminiumfreie Deodorants an. Aber der Aluminium-Deo-Skandal ist ja nur die Spitze vom krankmachenden Eisberg.

Living in OWL: Nennen Sie weitere Beispiele!

Ralf Wigand: Da fällt mir als erstes das hochgiftige Bisphenol A ein. Alle Plastikflaschen, Konservendosen und Kunststoffzahnfüllungen enthalten diesen krankmachenden Weichmacher. Bisphenol A greift bereits in geringen Mengen in unseren Hormonhaushalt ein. Impotenz, Unfruchtbarkeit und Verhaltensstörungen können die Folge sein. Ein weiterer Faktor von behördlicher Ignoranz war die Erlaubnis, Fluorid der Zahnpasta beimengen zu dürfen. Es gibt keine seriöse Studie, die einen Nutzen für die behauptete Zahnhärtung nachweist. Mit jedem Zahnputzvorgang vergiften wir unseren Körper mit einem hochgefährlichen Abfallprodukt aus der Stahlindustrie. Der Inhalt einer kleinen Tube Zahnpasta würde geschluckt ein Kleinkind ins Jenseits befördern. Weitere skandalöse Duldungen unseres Gesundheitsministeriums ist die Erlaubnis zur Verwendung von der tickenden Zeitbombe Amalgam in Zahnfüllungen (ist in vielen anderen Ländern seit Jahrzehnten verboten!) und giftigen Jodverbindungen in Nahrung und Medikamenten (s. unter http://www.jodkrank.de).

Toothpaste And Tooth Brush

Living in OWL: Was raten Sie unseren Lesern?

Ralf Wigand: Da beginne ich mit den Worten: jeder Mensch ist für seine eigene Gesundheit selbst verantwortlich. Die beste Therapie ist, erst gar nicht krank zu werden. Unser Körper verfügt über ein ausgeklügeltes System zur Entgiftung von Substanzen, die in unserem Körper nichts zu suchen haben. Hierbei handelt es sich um die beiden Enzyme Cytochrom P 450 und die Glutathion-S-Transferase. Diese beiden Enzyme können Giftstoffe, wie ein Magnet Metall, an sich binden und über den Urin ausscheiden. Viele Naturheilpraxen bieten so genannte Entgiftungsinfusionen an. Diese Vitalstoff-Bomben enthalten biologische Stoffe (Vit.-C-Hochdosis, Glutathion, Spurenelemente, Vitamine, Mineralien und Eiweißbausteine), die den Körper bei der Entgiftung und Gesunderhaltung helfen. Allerdings ist bei ca. 30% aller Bundesbürger das Entgiftungsenzym Glutathion-S-Transferase fehlerhaft angelegt. Diese Menschen können schlechter oder gar nicht entgiften, sammeln Schadstoffe im Körper und haben dadurch ein erhöhtes Risiko an chronischen Krankheiten und Krebs zu erkranken. Über einen Blutlabortest (ca. 80,– €) kann jeder Gesundheitsinteressierte nachweisen, ob die Glutathion-S-Transferase angelegt ist.

Living in OWL: Und wenn die Glutathion-S-Transferase fehlt?

Ralf Wigand: Bei diesen Menschen sammeln sich die konsumierten und körperlich resorbierten Gifte und Schwermetalle mit verherender Beeinflussung der Gesundheit. Es besteht bei den Betroffenen allerdings die Möglichkeit über so genannte Chelat-Entgiftungs-Infusionen die abgelagerten Gifte und Schwermetalle zu binden und über den Urin auszuscheiden. Die Ausscheidungsergebnisse können über eine Urinprobe in einem Labor nachgewiesen und dokumentiert werden.
Weitere Infos: http://www.chelat.biz

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Ralf Wigand: Heuschnupfen – der Mauerfall ist Schuld

Die typischen Symptome eines Heuschnupfens sind Kribbeln und Juckreiz in der Nase, ein geschwollenes und wundes Gefühl im Rachen, Absonderung eines wässerigen Sekrets aus der Nase im Gegensatz zu einem gelblichen Sekret bei einem bakteriellen Schnupfen. In den meisten Fällen sind auch die Augen gerötet und tränen, jucken und brennen.

Durch die allergische Reizung der Bronchialschleimhaut kann es auch zu Reizhusten und Asthma kommen. Die Betroffenen fühlen sich müde, gereizt, antriebslos und können nachts schlecht schlafen. Auslösende Allergene sind Blütenpollen von Gräsern, Unkraut, Sträuchern, Bäumen und Blumen. Das Leiden beginnt für viele schon im Februar und endet häufig erst  im September.

Blumenwiese

Living in OWL: Kennt man die Ursache(n) von Allergien und Heuschnupfen?

Ralf Wigand: Die allergische Rhinitis (Heuschnupfen) beginnt mit einer Sensibilisierung gegenüber einem Allergen (z. B. Hausstaub oder Pollen) Eine Anwehrzelle (die so genannten Makrophagen) nimmt das Allergen auf und präsentiert es einer spezifischen Abwehrzelle (B-Lymphozyt). Diese produzieren IGE-Antikörper, welche sich dann in kurzer Zeit explosionsartig ausbreiten. Die dabei entstehenden Botenstoffe (Histamine, Leukotriene) machen die Schleimhäute durchlässig und sorgen für die unangenehmen Begleiterscheinungen.

Living in OWL: Aber warum reagiert das Immunsystem auf die für den Menschen eigentlich harmlosen Substanzen?

Ralf Wigand: Früher hat man angenommen, dass die zunehmend schlechten Umweltbedingungen die Hauptursache der immer größer werdenden Allergiebereitschaft sind. Aufgrund früherer Studien erwartete man, dass die Kinder der ehemaligen DDR im Vergleich mit der BRD aufgrund der extremen Luftverschmutzung häufiger Allergien hätten. Aber in ostdeutschen Bundesländern wurde eine deutlich geringere Rate an Allergien als in westlichen Bundesländern nachgewiesen. Mittlerweile sind durch die gleichen Lebensbedingungen in alten und neuen Bundesländern keine Unterschiede mehr nachzuweisen.

Living in OWL: Und wie kann man sich dieses erklären?

Ralf Wigand: Vor dem Mauerfall ernährten sich die Menschen dort gezwungenermaßen mit überwiegend gesunden Grundnahrungsmitteln. Es gab keine Fastfood-Ketten und auch Antibiotika wurden weitaus sparsamer eingesetzt. Antibiotika, Fastfood und konservierte Nahrungsmittel zerstören jedoch unsere lebenswichtige Darmflora. Jeder sollte wissen, dass unser Darm mit seinen 30.000 qm²! Resorbtionsfläche bei einem gesunden Menschen 80% des Immunsystems ausmacht.

Living in OWL: Was können heuschnupfengeplagte Menschen Ihrer Ansicht nach machen?

Ralf Wigand: Vorbeugend hat sich in vielen Naturheilpraxen die Eigenbluttherapie seit Jahrzehnten bestens bewährt. Einige Milliliter Blut werden aus der Armvene entnommen und Zusammen mit Schlangenenzymen oder homöopathischen Mitteln in den Gesäßmuskel zurückinjiziert. Durch diese Therapie, die sich auch bei Neurodermitis, Asthma, Rheuma, und ständigen Infektanfälligkeiten bewährt hat, wird ein überschießendes oder insuffizientes Immunsystem stabilisiert. Diese Therapie sollte einige Monate vor den Beschwerden durchgeführt werden. Bei akuten Beschwerden ist die Vitamin-C-Hochdosis-Infusion das Mittel der Wahl. Vitamin-C-Dosen im zweistelligen Grammbereich werden zusammen mit weiteren entzündungshemmenden biologischen Stoffen infundiert. Dieser „Cocktail“ mobilisiert die körpereigenen Cortisol-Mechanismen (körpereigenes, entzündungshemmendes Cortisol produziert ein gesunder Mensch ausreichend in der Nebenniere) und neutralisiert ohne Nebenwirkungen die erhöhten Histamine.

taschentuch

Living in OWL: Kann man Heuschnupfen aus Ihrer Sicht heilen?

Ralf Wigand: Ich denke, jede Allergie wird durch einen desolaten Darm ausgelöst. Alle Betroffenen leiden dadurch bedingt an multiplen Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Diese Unverträglichkeiten können durch einen IGG- Antikörpertest aufgedeckt werden. Verzichtet man für einige Zeit auf die positiv getesteten Lebensmittel und stärkt gleichzeitig die wichtige Darmflora mit geeigneten hochdosierten Probiotika, verschwindet ein Heuschnupfen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit für alle Zeiten.

Ralf Wigand: Cholesterin – das Böse hat einen Namen

Wohl über keine körpereigene Substanz wird in den Medien so häufig und intensiv berichtet wie über das Cholesterin. Für die einen ist es das personifizierte Böse, für die anderen ist diese Ansicht der größte pharmagesteuerte Medikamentenbetrug in der Geschichte der Medizin. Fakt ist, dass es weltweit keine unabhängige Studie gibt, die belegt, dass eine Cholesterinerhöhung für den Menschen schädlich ist. (Quelle: Wikipedia – Cholesterin)

bratkartoffeln Living in OWL

Living in OWL: Wie kommen Sie zu dieser Erkenntnis?

Ralf Wigand: Vor nunmehr 10 Jahren bin auf das Buch „Die Cholesterin–Lüge“ von Prof. Dr. med. Walter Hartenbach gestoßen. Meine damals zuerst kritische Haltung wurde durch die logische und nachvollziehbare Argumentation des Autors sehr schnell ins Gegenteil umgewandelt. Prof. Hartenbach bezeichnet die Cholesterin-Hetze als milliardenschweren Schwindel der Pharma- und Margarineindustrie. Alle Studien über die Gefahr eines erhöhten Cholesterinspiegels seien industriell gesponsert und von Kliniken und den verantwortlichen Medizinern bewusst gefälscht. Für die jetzigen Leser, die die „Papier ist geduldig“ Meinung vertreten sei gesagt, dass Prof. Hartenbach in seinem Buch die korrupten Kliniken und Mediziner beim Namen nennt! Und bis zum heutigen Tag noch keinerlei juristische Reaktionen erhalten hat.

Living in OWL: Diese Informationen sind irgendwie erdrückend und schwer zu verdauen!?

Ralf Wigand: Allein in der BRD werden jährlich durch cholesterinsenkende Statine ca. 2,5 Milliarden Euro umgesetzt. 300 Millionen Euro gibt die Pharmaindustrie jährlich für „Überzeugungsgeschenke“, gesponserte Fachfortbildungen und Reisen aus.

Living in OWL: Wofür benötigt der Körper überhaupt dieses Fett?

Ralf Wigand: Cholesterin ist kein Fett, sondern ein Lipoprotein, eine Eiweiß-Fett-Verbindung. Die Leber produziert diese für den Menschen unglaublich wichtige Substanz in der jeweils gebrauchten Menge. In der Medizin wird dieses als LDL – Low Density Lipoprotein bezeichnet. Es fließt über den Blutkreislauf zu den Billiarden Zellen und wird dort zu lebensnotwendigen Stoffen umgebaut. Das verbrauchte LDL fließt dann als HDL – High Density Lipoprotein wieder zurück zur Leber und wird dort wieder zu LDL „recycelt“. Logischer Weise ist das verbrauchte HDL Cholesterin kleiner als der Ausgangsbaustoff LDL. Dieses dann als gutes und schlechtes Cholesterin zu bezeichnen, beschreibt Prof. Hartenbach in seinem Buch als wissenschaftlichen Schwachsinn. Cholesterin ist eine lebenswichtige Hormonvorstufe und vor allem ein elementarer Bestandteil der Zellmembranen. Der menschliche Körper enthält ca. 140 g Cholesterin, davon befinden sich ca. 30 % im Gehirn und Nervenzellen. Diese erklärt warum Menschen mit einem hohen Cholesterinspiegel sehr selten an Alzheimer und Demenz erkranken. Aus dem LDL Cholesterin werden lebensnotwendige Hormone wie z. B. Testosteron, Östrogene, Cortisol, das den Mineralhaushalt regulierende Hormon Aldosteron sowie das für viele Stoffwechselfunktionen, mit Hilfe des Sonnenlichts hergestellte wichtige Vitamin D3 synthetisiert. Nur wenigen Medizinern ist bekannt, dass Cholesterinsenker die körpereigene Produktion das für die Zellenergie notwendige Ubichinon – Q 10 verhindert. Gerade das Herz und die Skelettmuskulatur werden durch das Fehlen dieses wichtigen Energiestoffes dauerhaft geschädigt. In der Schwangerschaft sind Cholesterinsenker absolut kontraindiziert weil am ungeborenen Kind Conterganähnliche Missbildungen auftreten können.

Living in OWL: Gibt es weitere Nebenwirkungen?

Ralf Wigand: Die Liste der Nebenwirkungen ist so lang, dass ich nur die häufigsten nenne: erhöhtes Krebsrisiko, Demenz, Depressionen, Aggressivität, Impotenz, Erschöpfung, Osteoporose, Herzprobleme, Herztod, Schlafstörungen, Albträume, Polyneuropathie …

Living in OWL: Wie sollten Ihrer Ansicht nach Patienten mit einem erhöhten Cholesterinspiegel umgehen?

Ralf Wigand: Diese Frage kann ich sehr kurz beantworten – sich freuen, da es keinen gesunden alten Menschen mit einem niedrigen Cholesterinspiegel gibt.

In der nächsten Ausgabe sprechen wir mit dem Heilpraktiker Ralf Wigand über die wahren Ursachen der Arteriosklerose – Adernverkalkung.

wigandNaturheilpraxis Ralf J. Wigand
Vilsendorfer Straße 4
33739 Bielefeld (Jöllenbeck)
Telefon 05206-4484
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Ralf Wigand: Diabetes – das dicke Problem

Diabetes mellitus ist eine der ältesten bekannten Krankheiten, die schon in der ägyptischen Antike beschrieben wurde. Weil der Urin der Kranken durch den ausgeschiedenen Zucker süßlich schmeckte wurde er als honigsüßer Durchfluss (Diabetes mellitus) bezeichnet. Diabetes mellitus Typ 2 ist eine chronische Stoffwechselkrankheit, die zu erhöhtem Blutzuckerspiegel führt. Der erhöhte Blutzucker schädigt langfristig Blutgefäße und Nerven. Das kann zu zahlreichen Organproblemen führen. Folgekrankheiten des Diabetes sind z. B. erhöhtes Krebs-, Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko, Nierenschwäche Netzhautschäden, Impotenz und Neuropathien.

Wölke Teilchen

Living in OWL: Was ist der Unterschied zwischen Diabetes Typ 1 und Typ 2?

Ralf Wigand: Typ 1 Diabetes ist eine Autoimmunerkrankung. Das körpereigene Immunsystem zerstört die insulinproduzierenden Langerhanschen Zellen der Bauchspeicheldrüse. Oftmals erkranken schon Kinder, das Durchschnittsalter beträgt acht Jahre. Die Betroffenen müssen ein Leben lang Insulin spritzen, eine Heilung ist ausgeschlossen.

Der Typ 2 Diabetes dagegen ist eine Erkrankung, bei der zunächst weniger der Mangel an dem Hormon Insulin im Vordergrund steht. Vielmehr entwickeln die Körperzellen eine Insulinresistenz. Da das Insulin die Aufgabe hat, den Zucker aus unserem Blutsystem durch die Zellmembran in unsere Billionen Zellen zu schleusen, steigt bei einer Insulinresistenz der Blutzucker stetig an – mit den schon erwähnten Folgeschäden. Arbeiten die Betroffenen nicht an der Ursache, müssen viele Typ 2 Diabetiker irgendwann im Laufe der Zeit damit beginnen, Insulin zu spritzen.

Living in OWL: Kennt man die Ursache(n) des Diabetes?

Ralf Wigand: Als mögliche Ursachen sieht man erbliche Veranlagung, Übergewicht und Bewegungsmangel. Da in Deutschland in der Nachkriegszeit Übergewicht sehr selten und der Diabetes Typ 2 gänzlich unbekannt waren, schließe ich persönlich eine erbliche Diathese aus. Ich persönlich sehe den Diabetes Typ 2 als Folge eines ungesunden Lebenswandels. Wir haben heute nahrungsmäßig 365 Tage im Jahr Weihnachten, bewegen uns immer weniger und auch die Qualität unserer Nahrung lässt zu wünschen übrig. Ein übermäßiger Fettansatz erhöht das Risiko für Insulinresistenz und Diabetes Typ 2 – vor allem das Bauchfett ist gefährlich! Körpereigene Abwehrzellen wandern in das Fettgewebe und setzen über eine Entzündung Botenstoffe frei, die die Insulinresistenz und damit den Diabetes Typ 2 fördern. Zudem erhöht da Bauchfett das Risiko eines Herzinfarktes und Schlaganfalles signifikant.

Living in OWL: Welche Rolle spielt der Langzeitzucker HbA1?

Ralf Wigand: Die Bestimmung des HbA1 wird in einem Blutlabor durchgeführt. Das HbA1 zeigt, wie sich der Blutzucker in den letzten 12 Wochen verhalten hat, denn der Langzeitzucker wird in den roten Blutkörperchen gemessen, die eine Lebensdauer von ca. 90 Tagen haben.

Living in OWL: Was können sie Diabetes Typ 2 Betroffenen raten?

Ralf Wigand: Der Diabetes Typ 2 gehört zu den Erkrankungen die meiner Meinung nach in einem frühen und mittlerem Stadium völlig geheilt werden können. Allerdings funktioniert dieses nur unter der Mithilfe der Patienten selbst. Als erstes sollten Mikro- und Makronährstoffe substituiert werden. Hierzu gehören u. A. Chrom, Zink, Selen, gewisse Mineralien, Vitamin D³ und andere Vitamine. Sehr viele Betroffene leiden zudem an der Folge von Schwermetallbelastung aus Amalgamfüllungen. Hier ist eine Zahnsanierung mit anschließender Schwermetallausleitung unbedingt nötig. Des Weiteren ist eine Gewichtsreduktion und zumindest moderate sportliche Betätigung unabdingbar. In vielen Naturheilpraxen hat sich zur Gewichtsreduktion ohne Jo-Jo-Effekt ein so genannter IGG-Lebensmittelunverträglichkeitstest bestens bewährt. Streicht man die positiv getesteten Lebensmittel für einige Monate aus der täglichen Nahrung, kann man ohne zu hungern einige Kilogramm an Gewicht verlieren. Wichtig ist zudem auch die Berücksichtigung des glykämischen Index. Vollwertkost mit einem niedrigen glykämischen Index verhindert einen zu raschen Anstieg des Blutzuckers.

Mito-energie: die Neuentwicklung in der Polyneuropathie-Entwicklung
Mito-Energie: die Neuentwicklung in der Polyneuropathie-Entwicklung

Living in OWL: Viele Betroffene erkranken im Laufe den ihres Lebens an Polyneuropathien, die schulmedizinisch als unheilbar gelten?

Ralf Wigand: Das von mir entwickelte Konzept der Mito-Energie Behandlung bietet einen völlig neuen Ansatz in der Behandlung der Neuropathie. Das Gerät ist eine Weiterentwicklung der Hochtontherapie, für die in einigen wissenschaftlichen Studien  die schmerzstillende und nervenregenerierende Wirkung dieser innovativen Entwicklung nachgewiesen wurde. Während der ca. 45-minütigen Behandlung werden computergesteuerte Frequenzen zwischen 4.000 und 35.000 Hertz durch den kompletten Körper gesendet. Der Patient spürt ein angenehmes, entspannendes Kribbeln. Die Neuerung des Mito-Energie Gerätes besteht darin, dass zusätzlich computergesteuerte Frequenzen durch den Körper geleitet werden, die die Zellmembranen der gestörten Nervenzellen für die zeitgleich durchgeführte Spezial-Infusion durchlässig und aufnahmefähig machen. Die Vitalstoff-Infusionen bestehen u. A. aus hochdosierten Nervenvitaminen, Alpha Liponsäure, Mineralien, Aminosäuren und Spurenelementen. In vielen Fällen lässt sich eine Beschwerdefreiheit erreichen, in sehr weit fortgeschrittenen Situationen zumindest eine signifikante Verbesserung. Um den erreichten Verbesserungsstand zu halten, ist eine einmal monatliche  Erhaltungstherapie ratsam.

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Ralf Wigand: Ständig erkältet – wenn Ihr Immunsystem auf Sparflamme läuft

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Jedes Jahr im Herbst-Winter rollt eine neue Welle von Schnupfen- und Hustenerregern auf uns zu. Ob eine ständige Infektanfälligkeit zu den Normalitäten der kalten Jahreszeit gehört, beantwortet der Bielefelder Heilpraktiker Ralf Wigand im nachfolgenden Interview.

Living in OWL: Woran liegt es, dass uns im Winter die Erkältungsviren unwiderstehlich finden?

Ralf Wigand: Schätzungsweise gibt es weit über 100 verschiedene Erkältungsviren. Diese Erkältungsviren sind wahre Überlebenskünstler, die ständig ihre Oberfläche verändern. Dadurch werden sie von unserem Immungedächtnis nicht erkannt und müssen immer wieder aufs Neue bekämpft werden. Die Viren haben zwei Wege, um in unseren Körper zu gelangen. Weg Nr. 1 ist die so genannte Tröpfcheninfektion. Niesen oder Husten wir, dann versprühen wir winzige Tröpfchen, in denen sich unzählige Erreger befinden. Sitzt ein potentielles Opfer direkt neben dem Erkälteten, haben die Erreger leichtes Spiel. Weg Nr. 2 ist die Schmierinfektion. Über die Hände übertragen sich die Viren auf Türklinken, Treppenhandläufe usw. Ein Nasen- oder Augenkontakt reicht aus, um sich zu infizieren.

Living in OWL: Aber nicht jeder bekommt im Winter eine Grippe/Erkältung!

Ralf Wigand: Unser Immunsystem ist ein fein abgestimmtes Orchester, mit vielen spezifischen Bereichen. Der Dirigent dieses Orchesters ist der menschliche Darm. Mit einer Resorbtionsoberfläche von ca. 30.000 qm² leistet er mit ca. 80% Immunleistung den größten Beitrag zu unserem Immunsystem. Ist der Darm durch jahrelange Fehlernährung (Fastfood, hoher Zuckerkonsum, glutenhaltige Lebensmittel, Antibiotika und andere Medikamente) geschädigt, läuft unser Immunsystem ständig auf Sparflamme. Kommen dann noch individuelle Lebensmittelunverträglichkeiten hinzu (nachweisbar durch eine IGG Lebensmittelunverträglichkeitstest), wird unser Immunsystem durch eine chronische Entzündung zusätzlich geschwächt. Weitere wichtige Faktoren unseres Immunsystems sind das Knochenmark, die Thymusdrüse, die Milz, die Lymphknoten, die Mandeln und der Blinddarm.

Living in OWL: Welche Möglichkeiten der Erkältungsprophylaxe empfehlen Sie?

Ralf Wigand: Sorgen sie dafür, den Schnupfenviren das Leben schwer zu machen. An erster Stelle steht das häufige, gründliche Waschen der Hände. Ein gesunder Lebensstil mit reichlich Bio-Obst und Gemüse, ausreichende Bewegung an der frischen Luft, Sauna und eine ausreichende Vitalstoffversorgung u. a. mit Vitamin C, Vitamin D³, Zink, Selen und probiotischen Darmbakterien.

Living in OWL: Was empfehlen Sie den Lesern, die trotz eines gesunden Lebensstils  häufig erkältet sind?

Ralf Wigand: Eine seit Jahrzehnten bewährte Methode der Naturheilkunde, das Immunsystem zu stimulieren und die Infektanfälligkeit deutlich zu senken, ist die Eigenbluttherapie. Ein- bis zweimal pro Woche werden 1 – 5 ml Blut aus der Armvene entnommen, mit Echinacin oder Schlangengiftenzymen angereichert und in den Gesäßmuskel zurückinjiziert. Das Immunsystem muss diesen „künstlichen“ Bluterguss wieder abbauen und wird dadurch über mehrere Tage regelrecht trainiert. Diese Methode der Immunmodulation wird zudem in vielen Naturheilpraxen erfolgreich unterstützend bei Autoimmunerkrankungen wie z. B. Rheuma, Allergien, Neurodermitis, Bronchialerkrankungen und Asthma eingesetzt. Eine weitere, unglaublich effektive Methode der Immununterstützung ist die Vitamin-C-Hochdosis-Infusionstherapie. Während der ca. 30-Minütigen Infusion werden bis zu 15g reines Vitamin C infundiert.

Living in OWL: Kann man dieses nicht auch über die Nahrung oder Nahrungsmittelergänzungen zuführen?

Ralf Wigand: Orale Zufuhr von Vitamin C kann vom Darm nur in begrenzten Mengen resorbiert werden. Dosen über 500 mg werden vom Darm mit erheblichen Nebenwirkungen, wie Blähbauch und Durchfall, zu organischen Säuren und Kohlendioxid abgebaut. Interessant ist, dass alle Tiere (ausgenommen einige Affenarten, Meerschweinchen und Fische) in der Lage sind, aus Glucose in der Leber selbst Vitamin C zu synthetisieren. Unter Stressbedingungen erhöhen sie die Vitamin-C- Produktion auf mehrere Gramm täglich. Womöglich ist dies ein wichtiger Grund, warum Tiere in der freien Natur keinen Krebs entwickeln. Aufgrund eines Enzymdefektes der L-Gulonolaktonoxidase, ist der menschliche Organismus nicht mehr in der Lage, Vitamin C zu synthetisieren.

Living in OWL: Merken die Patienten einen „Sofort-Effekt“ nach den Vitamin-C-Hochdosisinfusionen?

Ralf Wigand: Ich denke ja, wobei der Gesundheitszustand des jeweiligen Patienten natürlich auch eine große Rolle spielt. Bei chronischen Erkrankungen ist eine Infusionsserie von 10 Behandlungen (2 – 3 pro Woche) angezeigt. Die beeindruckendsten Erfolge sieht man immer wieder bei akuten Infekten, Depressionen, Erschöpfung/Burn out, rheumatischen Schmerzen, Allergien und Asthma. Erfahrene Therapeuten kombinieren die Vitamin-C-Hochdosisinfusion mit zusätzlichen Vitalstoffen und können den Behandlungserfolg signifikant optimieren.

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Erste Hilfe bei Insektenstichen

Foto: Annkathrein Otte
Foto: Annkathrein Otte

(Wirtschaftsanzeige) Sommerzeit – Insektenzeit.  Heilpraktikerin Andrea Lesjongard aus Bad Salzuflen hat wirksame Tipps, falls mal ein Insekt zustechen sollte:

Allgemein gilt
-gegebenenfalls Giftstachel entfernen
– desinfizieren
– gut kühlen
– kratzen vermeiden
– bei allergischen Reaktionen und Stichen in Hals und Rachen, v.a. bei Bienen-, Wespen- oder Hornissenstichen sofort zum Arzt!

Bewährte Hausmittel
– Betroffene Stelle mit einer frisch aufgeschnittenen Zwiebel einreiben.
(muss allerdings sofort erfolgen; nachdem sich die kleine Stichöffnung durch die Schwellung verschlossen hat, ist das Jucken unvermeidlich)
– Auftragung eines dicken Salzbreis (Kochsalz mit etwas Wasser befeuchten)
– Das Gleiche gilt für Zucker (auch Puderzucker)

Homöopathie
Apis (v.a. bei Bienen- oder Wespenstichen), zartrosa Ödem, stechende und brennende Schmerzen
Ledum (Insekten aller Art, auch Zecken), im Falle eines Misserfolgs, wenn der befallene Bereich eher kalt als warm erscheint
Caladium (v.a. Mücken, Flöhe), heftiges Jucken und Brennen
Cantharis bei Stichen mit Blasen, ausgeprägte Rötung, sehr heftig brennender Schmerz
Tarantula cubensis (v.a. Spinnen), bei einem harten Ödem das ins Violette geht mit häufiger Entwicklung in Richtung eines Abszesses
Hypericum bei äußerst starken Schmerzen, die ins Innere des Körperteils ausstrahlen

Dosierung
Für Reisen empfehle ich die Potenz C30. 3 Kügelchen im Mund zergehen lassen.
Bei Wiederauftreten der Beschwerden die Gabe wiederholen oder wenn möglich, 5 Kügelchen in einem kleinen Glas Wasser verrühren (keinen Metalllöffel verwenden) und jeweils einen Schluck einnehmen.
Wem dies alles zu viel ist: Geranium Robertianum als homöopathische Urtinktur: direkt auftragen; zusätzlich können zur Entgiftung 1 – 3 x täglich 3 Tropfen eingenommen
werden.

Prophylaxe
Um sich Insekten vom Leib zu halten, reiben Sie sich mit Zitronella-, Zitronen- oder Nelkenöl ein.
Homöopathisch: Staphysagria D6 (v.a. gegen Mücken), alle 8 – 12 Std.
Schweißsocken/-schuhe vor der Tür deponieren (Mücken lieben diesen Geruch)

Hier unser Artikel über Andrea Lesjongard

Andrea Lesjongard
Heilpraktikerin
Wenkenstraße 63
32105 Bad Salzuflen
Telefon: 05222-239 19 14
E-Mail: heilpraxis.lesjongard@yahoo.de

Termine nach Vereinbarung

Andrea Lesjongard – Praxis für Naturheilverfahren in Bad Salzuflen

Im  Salzufler Interdisziplinären Therapiehaus, kurz S. I. T., werden ganzheitliche Behandlungen verschiedener Fachrichtungen angeboten. Seit 2011 ist in dem schönen alten Gründerhaus auch die Praxis für Naturheilverfahren von Andrea Lesjongard zu finden.

Andrea Lesjongard
Heilpraktikerin Andrea Lesjongard

Die gebürtige Österreicherin ist vor vielen Jahren durch eigene Krankheit zur Homöopathie gekommen. Anfangs ist sie in klassischer Homöopathie nach den Richtlinien der ECCH und ICCH (European & International Councils for Classical Homeopathy) ausgebildet worden. Anschließend hat sie eine Heilpraktikerausbildung absolviert und mit Erfolg abgeschlossen.

Naturheilverfahren sind bestrebt, den Menschen in seiner Ganzheit zu sehen, Selbstheilungsprozesse anzuregen und das innere Gleichgewicht wieder herzustellen. Da gibt es zunächst einmal die klassische Homöopathie. Für Andrea Lesjongard ist sie die Königsdisziplin unter den Naturheilverfahren. Königsdisziplin deshalb, weil hier die Ursache angegangen wird und nicht das Symptom bekämpft wird.

Die Anwendungsmöglichkeiten sind nahezu allumfassend . Sie reichen vom banalen Schnupfen bis hin zu Neurodermitis, Diabetes oder gar Rheuma. Auch Angstzustände und Schlafstörungen sind homöopathisch behandelbar. Selbst chronische Krankheiten, unter denen der Patient oft schon jahrzehntelang leidet, lassen sich zumindest lindern. „Solange die Selbstheilungskräfte des Menschen noch intakt sind, ist Heilung möglich“, so Andrea Lesjongard.

Die Homöopathie basiert auf einem Naturgesetz, nämlich „Ähnliches soll Ähnliches heilen“, das heißt, Krankheiten sollen durch Mittel geheilt werden, die bei einem Gesunden ähnliche Symptome hervorrufen, wie sie bei dem Kranken beobachtet werden.

„Gerade in der Behandlung chronischer Krankheiten“, so Andrea Lesjongard, „hat sich in den letzten Jahren im Bereich der Homöopathie sehr, sehr viel getan. Es gibt neue Impulse von dem Chemiker, Arzt und Homöopathen, Dr. Jan Scholten und Dr. Rajan Sankaran. Die beiden haben durch langjährige Forschungsarbeit eine neue Vorgehensweise entwickelt, die nach meiner Einschätzung viel tiefreichender ist als die konventionelle Methode.“

Andrea Lesjongard Living in OWL

Was sind das für Menschen, die in die Praxis von Andrea Lesjongard kommen?

„Das können einerseits Menschen sein, die schulmedizinisch alles versucht haben, und nun in Naturheilverfahren den letzten Strohhalm zur Genesung greifen wollen. Meist aber sind es sehr gesundheitsbewusste Menschen, die auf ihre Ernährung achten, und auch in medizinischen Themen recht gut informiert sind.“

Neben der Homöopathie bietet Andrea Lesjongard auch eine Entsäuerungstherapie an. Die Übersäuerung unseres Körpers verursacht viele so genannte Wohlstandskrankheiten, wie Bluthochdruck, Diabetes, Übergewicht, Gicht, um nur einige zu nennen. Bewegungsmangel und falsche Ernährung schädigen unseren Körper, ebenso wie Sorgen, Ängste, Kummer, aber auch Umweltbelastungen und Elektrosmog.

„Zunächst versucht der Körper, dieser Übersäuerung entgegenzusteuern. Er bildet Salze unter Zuhilfenahme von Mineralien wie Kalzium und Magnesium. Diese Salze werden abgelagert. Sei es in den Zellen, im Bindegewebe, in den Organen oder in den Gelenken. Die Körpersäfte können nicht  mehr richtig fließen, die Organernährung findet nicht mehr ausreichend statt, die Gelenke werden starr. Der Mensch fühlt sich nicht mehr wohl in seiner Haut. Er wird lethargisch, müde, gereizt: sprich sauer.“

Kräutertee Lesjongard Living in OWL

Wie funktioniert eine Entsäuerungstherapie?

Begonnen wird mit einer Darmreinigung mithilfe eines Einlaufs oder Glaubersalz. Es folgt eine Kostreduktion und Umstellung auf basische Kost. In den ersten vier Tagen gibt es hauptsächlich Kartoffeln. Die sind basisch und entwässern vorzüglich. Dazu viel Kräutertee und Wasser trinken. Das ist wichtig, damit die Schlacken ausgeschwemmt werden. Dazu bietet Andrea Lesjongard eine Ascidosemassage an, die ein- bis zweimal pro Woche angewendet werden sollte. „So eine Entsäuerungsmassage hat wenig mit Wellness zu tun. Je nach Dichte des Gewebes kann sie sogar recht schmerzhaft sein.“ Die Durchblutung und Entwässerung und Lösung der Kristalline wird so noch einmal zusätzlich angeregt.

Wie lange dauert die Therapie?

„Schon nach einer Woche fühlt man sich sehr viel wohler. Man ist leichter, und viele sagen, dass sie wesentlich klarer im Geist geworden sind. Die Laune verbessert sich erheblich.“ Je nach Schwere des Falls wird eine Therapiedauer von ein bis zwei Wochen empfohlen, und das auch gerne mehrmals im Jahr. Andrea Lesjongard begleitet ihre Patienten in dieser Zeit und steht mit Rat und Tat zur Seite.

Demnächst werden wir noch über die Dorn-Breuss Massage berichten sowie weitere Gesundheitstipps von Andrea Lesjongard veröffentlichen.

„Die Bereitschaft, neue Wege zu gehen und Veränderungen zuzulassen, ist die beste Voraussetzung für einen erfolgreichen Therapieverlauf.“

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Ralf Wigand: Polyneuropathie – das vermeidbare Schicksal

Heilpraktiker Ralf Wigand
Heilpraktiker Ralf Wigand

Der Bielefelder Heilpraktiker Ralf Wigand über Ursachen und alternative Behandlungsmöglichkeiten. Was genau ist denn eine Polyneuropathie? Die Polyneuropathie ist eine Erkrankung des peripheren Nervensystems. Zum peripheren Nervensystem gehören alle Nerven, die außerhalb des zentralen Nervensystems liegen. Es beginnt bei den Nervenwurzeln, die seitlich an der Wirbelsäule austreten und endet an den feinen Verästelungen in den Muskeln und der Haut.. Wie macht sich die Erkrankung bemerkbar? Liegt eine Polyneuropathie vor, ist die Reizweiterleitung gestört. Aufgrund der Länge der Nerven an Beinen und Armen machen sich die Symptome besonders dort bemerkbar. Sinnesreize werden entweder gar nicht, vermindert oder verstärkt an das Gehirn gemeldet. Die ersten Beschwerden sind häufig Missempfindungen wie Kribbeln und Brennen. Später treten Probleme wie zum Beispiel das verminderte Wahrnehmen von Berührungen und Schmerzen auf. Häufige Auslöser sind der fortgeschrittene Diabetes und chronischer Alkoholmissbrauch. Weitere Ursachen liegen in Vergiftungen durch Chemotherapie, Schwermetallbelastungen durch Amalgam und in einem lang andauernden Vitamin-B-Mangel. Wie kann den an Polyneuropathe leidenden Patienten geholfen werden? Da die Schulmedizin außer Schmerzmitteln und Antidepressiva keinerlei Optionen bietet, ist bei den Betroffenen Eigeninitiative gefragt. Im Gegensatz zur konventionellen Lehrmeinung sehen die an den Ursachen orientierten Therapeuten die Polyneuropathie nämlich nicht als unabdingbares Schicksal. Wie bei allen chronischen Erkrankungen sollte im Vorfeld eine ausführliche Blutlabordiagnostik erstellt werden. Es ist dabei völlig unzureichend, nur Zucker und Langzeitzucker zu bestimmen. Im Rahmen der ständigen Kostendiskussionen bei den gesetzlichen Krankenkassen wird hier leider am falschen Ende gespart. Die privaten Krankenkassen und Beihilfen erstatten innovative Blutlabordiagnostiken wie zum Beispiel die Entzündungsfaktoren CRP und ADMA, Homocystein, Spurenelemente, Vitamine und einiges mehr. Eine anschließende Substitution von fehlenden Vitalstoffen kann im Vorfeld die Nervendegeneration minimieren oder sogar verhindern und eine bestehende Problematik zumindest stark verbessern. Welche genauen Ursachen lassen die Polyneuropathie entstehen? Gerade bei den diabetischen Erkrankungen werden durch den ständig erhöhten Blutzuckerspiegel die Proteine in unserem Körper verändert und durch die so genannte Glykolisierung geschädigt. Des Weiteren entsteht durch eine Insulinresistenz (Anm.: Das Insulin dockt in einem gesunden Körper an allen Zellmembranen an und sorgt für die Einschleusung der für die Zellenergie wichtigen Glukose.) ein intrazellulärer Glukosemangel. Als Folge dieses Energiemangels degenerieren Nerven mit den neuropathischen Folgeschäden. Und mit welcher Therapie lässt sich das verhindern? Die Antwort auf diese Frage liegt in der Energiegewinnung der menschlichen Zellen. Jede unserer Körperzellen enthält mindestens 1.000 Mitochondrien, Nervenzellen sogar bis zu 5.000. Diese nur wenige tausendstel Millimeter kleinen Zellorganellen wandeln mit Hilfe von Adenosintriphosphat die zelluläre Energie in Lichtquantenenergie um. Jede gesunde unserer Billionen Zellen produziert pro Sekunde ca. 100.000 Informationen mit Hilfe von Photonenlichtblitzen. Die moderne Wissenschaft hat mittlerweile erkannt, dass alle chronischen Erkrankungen durch Mitochondrienschäden aufrechterhalten werden. Mit Hilfe der Cellsymbiosistherapie versucht man nun durch die gezielte Zufuhr von Vitalstoffen mittels Infusionen und oraler Medikation die Qualität und Anzahl der Mitochondrien wieder herzustellen. Gerade die Polyneuropathien sind für diese Variante der Ursachentherapie ein dankbares Gebiet.

Mito Energie - das neueste Verfahren bei Polyneuropathie
Mito Energie – das neueste Verfahren bei Polyneuropathie

Welche therapeutischen Maßnahmen bestehen bei einer stark fortgeschrittenen Problematik? Die Hochtontherapie bietet einen völlig neuen Ansatz in der Behandlung der Polyneuropathie. In einigen wissenschaftlichen Studien wurden die Schmerzstillende und nervenregenerierende Wirkung dieser innovativen Entwicklung nachgewiesen. Während der ca. 45-minütigen Behandlung werden computergesteuerte Frequenzen zwischen 4.000 und 32.000 Hertz durch den gesamten Körper gesendet. Der Patient spürt ein angenehmes, entspannendes Kribbeln. Kombiniert man diese Therapie mit Vitalstoff-Infusionen, liegen die Erfolgsquoten einer signifikanten Verbesserung bei noch nicht völlig degenerierten Nerven bei nahezu 100 Prozent. In schweren Fällen ist eine Erhaltungstherapie über einen längeren Zeitraum sinnvoll. Naturheilpraxis Ralf J. Wigand Vilsendorfer Straße 4 33739 Bielefeld (Jöllenbeck) Telefon 05206-4484 http://www.heilpraktiker-wigand-bielefeld.de Text und Fotos: Ralf Wigand

Bitte lesen Sie auch diesen Artikel.

Ralf Wigand: Neues Behandlungskonzept gegen Tinnitus

Heilpraktiker Ralf Wigand
Heilpraktiker Ralf Wigand

Was bedeutet Tinnitus wörtlich übersetzt?

Ralf Wigand: Der Begriff Tinnitus leitet sich von dem lateinischen Wort „tinnire“ ab, welches mit „klingeln“ übersetzt werden kann. Die Art der Geräusche ist sehr unterschiedlich und kann sich in Form von Rauschen, Zischen, Knarren, oder Summen in unterschiedlicher Lautstärke bemerkbar machen.

Wie entsteht ein Tinnitus und welche Faktoren können ihn auslösen?

Ralf Wigand: Vermutlich spielt ein heruntergefahrenes Energieangebot im Innenohr eine ursächliche Rolle. Der weltweit bekannte Zellforscher Dr. Heinrich Kremer aus Barcelona hat in 20 Jahren Forschung die letzten Rätsel um die zelluläre Energiegewinnung wohl gelöst und sieht die Ursache von chronischen Erkrankungen in einer verminderten Funktion der Energiezentrale in jeder Zelle, den Mitochondrien. Eine plausible These ist, dass ein heruntergefahrenes Energieangebot im Innenohr die entscheidende Rolle spielt. Der für alle Stoffwechselvorgänge nötige Energiebotenstoff ATP (Adenosintriphosphat) wird nicht ausreichend gebildet und die verminderte Hörleistung kompensiert das Hörzentrum in der Großhirnrinde durch eine erhöhte Sensibilität. Dieses kann als eine Art Rückkopplungsgeräusch das Ohrgeräusch verursachen. Da aber nicht jeder mit verminderter Hörleistung einen Tinnitus entwickelt, gibt es noch eine große Anzahl sekundärer Auslöser, wie z. B. Probleme mit der Halswirbelsäule, Kiefergelenkarthrosen und Fehlstellungen, psychischer Dauerstress, Gehörschädigende Medikamente, Tumore im Ohr, Mittelohrentzündungen, erhöhter Blutdruck, Blutarmut und in seltenen Fällen eine Durchblutungsstörung.

Wie sehen die Behandlungsmöglichkeiten des Tinnitus aus?

Ralf Wigand: Schulmedizinisch gesehen gilt ein mehr als drei Monate andauernder Tinnitus als unheilbar. Den über drei Millionen betroffenen Bürgern in Deutschland stehen dann die breite Palette von Antidepressiva, Beruhigungsmitteln und Schlaftabletten zur Verfügung.

Sehen Sie den Tinnitus ebenfalls als untherapierbaren Schicksal?

Ralf Wigand: Die Erfahrung hat gezeigt, dass dem nicht so ist. Bei vielen hundert Betroffenen konnte in den meisten Fällen zumindest eine Minimierung der zum Teil penetranten Geräuschkulisse erreicht werden.

Welche Therapien kommen zum Einsatz?

Ralf Wigand: Je nach Ursache des Tinnitus kommen die pulsierende Lasertherapie, Magnetfeldtherapie, die Intravenöse Sauerstofftherapie, die Akupunktur und die Neuraltherapie (kleine Mengen eines lokalen Betäubungsmittels werden an bestimmte Punkte gespritzt) zu Einsatz. Da mich persönlich die Misserfolge in der Praxis unzufrieden machen, habe ich ein weiteres Tinnitus-Behandlungs-Konzept entwickelt. Nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen spielen Mitochondrienschäden (gesunde Mitochondrien stellen den Energiebotenstoff ATP her) im Hörnerv und Glutamatanreicherung im Innenohr und Hörzentrum beim Tinnitus die tragende Rolle. Glutamat ist ein Neurotransmitter, der in zu hoher Anreicherung die Zellen dauererregt und schädigt.

Cell-Pro Tinnitus-Behandlung
Cell-Pro Tinnitus-Behandlung

Wie sieht dieses neue Behandlungskonzept aus?

Ralf Wigand: Die Patienten werden in relaxter Rückenlage über die Ohren an ein neu entwickeltes Gerät angeschlossen, welches so genannte Hochfrequenzen (4.000 – 32.000 Hertz) durch die Innenohren und das zentrale Nervensystem sendet. Der Patient spürt dieses als angenehmes Kribbeln. Diese Frequenzen erhöhen das Energieangebot im Innenohr und Hörzentrum und synchronisieren beide Ohren und das Gehirn. Gleichzeitig werden spezielle pulsierende Frequenzen eingeschleust, die die Zellmembrane quasi massieren und dafür sorgen, dass die zeitgleich durchgeführte Vitalstoffinfusion optimal von den erschöpften Innenohrzellen resorbiert wird.

Verraten Sie die Inhaltsstoffe dieser Infusion?

Ralf Wigand: Eine wichtige Rolle in der Zusammensetzung spielen als Gegenspieler zu dem Glutamat hoch dosiertes Magnesium und Taurin. Des Weiteren befinden sich in der Infusion Vitalstoffe, Nervenvitamine und das Durchblutungsfördernde Arginin. Am Ende der Infusion bekommen die Patienten einen Botenstoff, der das vegetative Nervensystem beruhigt. Ein von mir entwickeltes Zellpräparat aus tierischem Innenohr und Hörnervzellen rundet das Behandlungskonzept ab.

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Die Cellsymbiosistherapie – das Konzept aus der Natur

Heilpraktiker Ralf Wigand
Heilpraktiker Ralf Wigand

Im Juli 2003 stürzte der „genetische Himmel“ ein, wie ein Forscher auf dem internationalen Kongress für Genetik in Melbourne resümierte. Mit Hilfe von computerunterstützten Sequenziermaschinen wurde die Anzahl der menschlichen Gene im Zellkern ausgelesen und katalogisiert. Doch anstatt der erwarteten ca. 120.000 Gene kam man gerade auf 21.000 humane Zellkerngene. Im direkten Vergleich müsste eine Spitzmaus mit ca. 24.000 Genen der menschlichen Rasse überlegen sein. Der Nobelpreisträger David Baltimore, einer der führenden Meinungsvertreter der menschlichen Zellkerntheorie, erkannte geradezu verzweifelt an, dass die Komplexivität der menschlichen Rasse nicht länger genetisch zu erklären ist und die Ursache(n) von Krebs und chronischen Erkrankungen neu zu überdenken seien.

1.500 Mitochondrien in jeder unserer Zellen

Der weltweit anerkannte und für viele Mediziner kompetenteste Krebs- und Immunforscher Dr. Heinrich Kremer aus Barcelona hatte schon einige Jahre vorher die Wertigkeit der „Energiezentralen“ der menschlichen Zellen – den Mitochondrien – postuliert. Entgegen der an den meisten medizinischen Universitäten verstaubten Lehrmeinung, die menschlichen Zellen besäßen jeweils 3 -5 Mitochondrien, befinden sich nach neueren Erkenntnissen beim Menschen durchschnittlich 1.500 Mitochondrien in jeder! der 100 Billionen Zellen. Mitochondrien sind lebendige Zellorganellen, die vor mehr als 2 Milliarden Jahren in einem bisher einmaligen Fusionsakt der Evolution von den Archeawirtszellen aufgenommen wurden. Dieses geschah zu einem Zeitpunkt als in unserer Atmosphäre der erste Sauerstoff entstand. Nur durch diese Fusion zweier verschiedener Zellen (genannt Cellsymbiose) konnte auf unserem Planeten komplexes Leben entstehen.

Unser Organismus ist zudem ein Lichtquantenfeld, dessen Steuerung energetischer Art ist. Übergeordnet ist die mitochondriale Lichtsteuerung, welche die sekundären chemischen Prozesse in Gang setzt. Jede unserer Billionen Zellen setzt sich jeder Sekunde 100.000 Informationen über Lichtquanten frei.

Burn-out ist ein warnendes Frühsymptom

Bei diesem Hochleistungsmodell der Energiegewinnung entstehen immer sehr zellschädigende Sauerstoffradikale, die neutralisiert und entschärft werden müssen. Hierfür benötigt jede Zelle wichtige Mikro- und Makronährstoffe wie z. B. Aminosäuren, sekundäre Pflanzenstoffe, Spurenelemente, Mineralien, Vitamine und Fettsäuren. Fehlt es dauerhaft an diesen Stoffen oder blockieren Umweltgifte die Sauerstoffverwertung, schalten die Zellen auf das im Zellkern gespeicherte Energiesparprogramm, der anaeroben Glykolyse, also der Energiegewinnung ohne Sauerstoff mit Hilfe von Zucker.

Ein körperliches Frühsymptom dieser Störung ist das so genannte Burn Out – Erschöpfungssyndrom. Bleibt die Energiegewinnung dauerhaft ohne Sauerstoff (diese zweite Variante schafft nur 5% Energiegewinnung) wird zur energetischen Kompensation mit Hilfe bestimmter Eiweiße (Polyamine) die Zellteilung massiv angekurbelt und es entsteht Krebs. Die größte Anzahl chronischer Erkrankungen wie z. B. Bluthochdruck, ständige Virus-, Pilz- und bakterielle Infektionen, Alzheimer, Parkinson, Depressionen, Allergien, Rheuma, Autoimmunerkrankungen und letztlich Krebs finden ihren Ursprung in einer gestörten Zellmitochondrienfunktion.

Zellentgiftung durch Mikro- und Makronährstoffe

Ziel der Cellsymbiosistherapie nach Dr. Heinrich Kremer ist es, die Dysfunktion der Mitochondrien zu beseitigen. Hierzu gibt es bestimmte und in der Praxis bewährte Konzepte zur Entgiftung und die Substituion ausgewählter Mikro- und Makronährstoffe über Infusionen und orale Medikation. Von der rein schulmedizinischen Lehrmeinung (noch) nicht vollends anerkannt, therapieren mitlerweile Europaweit mehrere tausend Mediziner nach den Erkenntnissen der Cellsymbiosistherapie.

Naturheilpraxis Ralf J. Wigand
Vilsendorfer Straße 4
33739 Bielefeld (Jöllenbeck)
Telefon 05206-4484
http://www.heilpraktiker-wigand-bielefeld.de

Text: Wigand

Hier unser Artikel über Ralf Wigand

Ralf Wigand: Heilpraktiker aus Leidenschaft

Heilpraktiker Ralf Wigand
Heilpraktiker Ralf Wigand

Viele menschliche Erkrankungen sind naturheilkundlich betrachtet nur Symptome! Unterdrückt man diese Hilferufe seines Körpers dauerhaft medikamentös, können die Gesundheitsprobleme chronisch werden. Erfahrung, innovative Diagnostik und vor allem ausreichend Zeit sind in der Realität der Schlüssel, um Ihre Beschwerden dauerhaft erfolgreich zu behandeln. Der Bielefelder Heilpraktiker Ralf Wigand wird in diesem Magazin regelmäßig wertvolle Tipps im Bereich Gesundheit & Wellness geben,  Ursachen und Symptome von verbreiteten Krankheitsbildern wie Bluthochdruck, Tinnitus oder Depressionen erläutern und erfolgreiche alternative Behandlungsmöglichkeiten und Therapien vorstellen.

Nach seinem Studium der Sport- und Sozialwissenschaften absolvierte Ralf Wigand eine sechsjährige Ausbildung zum Heilpraktiker und eröffnete 1994 seine eigene Praxis. Neben der Behandlung von chronisch Kranken, ist er seit vielen Jahren medizinischer Betreuer im Profi-Sport, unter anderem für den ehemaligen Tour de France Radprofi Jörg Ludewig und die deutsche Radhoffung Dominik Klemme. Zudem betreute er zwei Jahre lang den Bundesligisten MSV Duisburg in Fragen der Nahrungsoptimierung.

Seine Patienten sehen Ralf Wigand als „Problemlöser“, denn für viele Krankheiten, wie z.B. Tinnitus, Parkinson, Augenprobleme, Arthrosen und Magen-Darm-Erkrankungen hat er erfolgreich eigene Therapiekonzepte entwickelt. Sich selbst sieht er nicht als Alternativmediziner, sondern als Ursachentherapeut. Vor jeder Therapie sollte eine ausreichende Diagnostik stehen, die im Zeitalter der Krankenkassenpolitik selten realisierbar ist.

Die Praxis

Wigand Praxis

In hellen, großzügig gestalteten Räumen in Jöllenbeck sind auf über 160 Quadratmetern die Kombination von altbewährten Naturheilverfahren und modernster Technik zu finden.

Hier ein Auszug der in der Praxis angewandten Verfahren, über die wir demnächst Näheres erfahren:

Akupunktur | Infusionen | Bioresonanztherapie
Chelat-Therapie | Cellsymbiosistherapie nach Dr. Kremer
Sauerstoff-Blutwäsche | Lasertherapie | Hochtontherapie
Oxyvenierung | Sauerstoff-Mehrschritttherapie
Schlangengifttherapie | Pulsierende Magnettherapie
Microstrom | Stoßwellentherapie | Vegatest | Neuraltherapie
Eigenbluttherapie | Homöopathie | Darmsymbioselenkung
Zelltherapie | Blutkristallanalyse | ganzheitliche Labordiagnostik
biologische Leistungssteigerung im Sport und Beruf

Naturheilpraxis Ralf J. Wigand
Vilsendorfer Straße 4
33739 Bielefeld (Jöllenbeck)
Telefon 05206-4484
http://www.heilpraktiker-wigand-bielefeld.de