Zwischen Traum und Tag. Über den Dächern Bielefelds.

Sonnenaufgangsmusik an der Sparrenburg

Was für eine wundervolle Sommeridee. Der Bunker Ulmenwall und das Kulturkombinat Kamp sorgen für Musik in der Morgendämmerung.  National und international bekannte Musiker aus den Bereichen Singer-Songwriter, Liedermacher, Klassik, Pop, Soul und Reggae spielen auf dem Gelände der Sparrenburg. Sonntags. Früh. Ganz früh.

„Hier ist jeder willkommen, guter Kaffee und schmackhaftes Frühstück stehen zum Picknicken bereit, sich schlaftrunken in den Armen liegen, den Sonnenaufgang genießen, der Musik lauschen.“

Am 9. Juli geht es los mit dem Hamburger Pianisten Lambert. Alle weiteren Information findet Ihr auf der Webseite vom Bunker Ulmenwall.

Foto: Hartmut Lampart

 

Die schönen Seiten des Winters

obersee-gefroren

Tiefblauer Himmel, purpurrote Sonnenauf- und untergänge, kalte Luft, weiße Landschaft. So präsentiert sich zurzeit der Winter in OWL. Wir können nicht meckern über diesen Januar. Das Foto zeigt den Obersee mit einer dünnen Eisschicht.

Wenn es weiter friert, dürfte die Schildsker Eiswette 2017 wohl gewonnen werden. Dafür muss am 5. Februar die Eisschicht so dick sein, dass der See überquert werden kann. Das war viele Jahre nicht möglich. Wir sind gespannt.

Foto: Hartmut Lampart

Tiefkühlkost direkt vom Baum

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Steht im Januar noch das Korn, so ist’s im Herbst vergessen worn.“ Das gleiche könnte man wohl von diesen Äpfeln sagen. Ist aber nicht tragisch. Vergessene Äpfel dienen Vögeln und Wildtieren auch im angefrorenen Zustand als willkommene Nahrung.

Foto: Hartmut Lampart

Endspurt

Die letzte Woche vor Weihnachten hat begonnen. Wenn es gut gelaufen ist, sind alle Geschenke gekauft (oder gebastelt), verpackt und harren der Bescherung. Wenn es noch besser gelaufen ist, ist das Menü geplant, die Zutaten weitgehend eingekauft (natürlich bis auf die frischen Sachen, die können erst in letzter Minute besorgt werden, daher noch das Gedrängel in den Geschäften am Heilig-Abend-Morgen).

weihnachtsmarkt

Zeit zum Durchatmen. Und Zeit für einen Bummel über den Bielefelder Weihnachtsmarkt. Ganz ohne dieses „Ich muss aber eigentlich noch“-Gefühl. Den Duft von gebrannten Mandeln und Glühwein einatmen, sich in Ruhe die Stände mit Schmuck und selbstgemachten Seifen anschauen, vielleicht ein Duftöl mit Weihnachtsduft mit nach Hause nehmen…

Der Bielefelder Weihnachtsmarkt hat übrigens auch nach Weihnachten noch bis zum 30. Dezember geöffnet.

Foto: Hartmut Lampart

Vorbei: Kein Untersee für Bielefeld

Die Johannisbachaue wird zum Naturschutzgebiet

Obersee von oben betrachtet
Obersee von oben

Es hätte schön sein sollen. In dem mit Gewässern nicht gerade reich bestückten Bielefeld war ein 50 ha großer Untersee geplant. Eine Erholungsoase mit vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten.

Jetzt ist der Traum ausgeträumt: Wie die Neue Westfälische Zeitung berichtete, hat der Rat der Stadt mit einer Mehrheit aus SPD, Grünen, Bürgernähe, Piraten und teils der Linken beschlossen, dass die Stadt die Johannisbachaue zum Naturschutzgebiet entwickelt.

Bleibt uns für das maritime Feeling der Obersee.

Foto: Hartmut Lampart

Vom Glück

Eine Menge Glück vor dem Bielefelder Leineweberbrunnen
Viele Glücksbringer vor dem Bielefelder Leineweberbrunnen

Das Glück, das glatt und schlüpfrig rollt,
tauscht in Sekunden seine Pfade,
ist heute mir, dir morgen hold
und treibt die Narren rund im Rade.

Laß fliehn, was sich nicht halten läßt,
den leichten Schmetterling laß schweben,
und halte dich nur selber fest;
Du hältst das Schicksal und das Leben.

Ernst Moritz Arndt

Foto: Hartmut Lampart

Das Kachelhaus …

… besteht seit 1928 und ist ein Hingucker in Bielefelds Altstadt. Die Kacheln wurden übrigens in Meißen gebrannt.

Kachelhaus

Die Älteren unter uns erinnern sich sicher noch an das Brothaus Rohde, die Zoohandlung Kaese und Feinkost König, die alle schon einmal in dem grünen Gebäude ihr Geschäft hatten. Heute ist hier ein empfehlenswertes Restaurant mit regionaler und internationaler Küche zuhause.

Foto: Hartmut Lampart

Die schönsten Seiten von Bielefeld…

… zeigt uns Hartmut Lampart auf seiner Facebook-Seite. Und bald auch in diesem Magazin.

Hartmut Lampart

 

Ob Sparrenburg, Viadukt, Altstadt, Kunsthalle oder die vielen versteckten Schönheiten der „OWL-Metropole“, Hartmut Lampart hat den perfekten Blick durch das Objektiv.

Wir freuen uns auf viele Impressionen aus der Stadt, die es sehr wohl gibt.

Do it again, Arminia!

Alm Schüco Arena

Noch liegt die „Alm“ verlassen da, doch schon heute Abend um 18.30 Uhr  bestreitet Arminia Bielefeld das erste DFB-Pokalspiel gegen Hertha BSC Berlin.

Es werden 22.000 Zuschauer erwartet (davon 2.000 Gäste). Schon jetzt gibt es keine Stehplatzkarten mehr, und auch zusammenhängende Sitzplatzkarten werden knapp.

Zum kommenden Gegner fand Cheftrainer Norbert Meier lobende Worte. „Hertha hat in ihren Vorbereitungsspielen immer viel Ballbesitz gehabt. Wenn sie dann die Chancen bekamen, haben sie blitzschnell umgeschaltet.“ Der DSC-Trainer auf die Frage nach der Favoritenrolle: „Hertha ist der Bundesligist, da liegt es nahe, dass sie auch der Favorit sind. Auch wenn wir letztes Jahr eine Runde weiter gekommen sind. Das wollen wir dieses Mal auch wieder erreichen.“

Keine Karte mehr ergattert? Hier können Sie das Spiel live verfolgen:

Living in OWL drückt die Daumen für Arminia!

Foto: Hartmut Lampart

Das gallische Dorf

Die Bielefelder "Alm", aus der Luft fotografiert von Hartmut Lampart
Die Bielefelder „Alm“, aus der Luft fotografiert von Hartmut Lampart

Wer sagt: „Ich komme aus Bielefeld“ bekommt oft Spott zu hören. Das Image der Stadt schwankt zwischen langweilig, provinziell und hässlich. Manch einer behauptet gar: „Die Stadt existiert nicht!“ Doch jetzt ist sie wieder in vieler Munde, seit dem historischen Einzug ihres Fußballklubs Arminia ins Halbfinale des DFB-Pokals. Früher spielte der Verein in der Bundesliga, aktuell reicht es nur für die dritte Liga. Und nun also die Runde der letzten vier, ein Spiel gegen Wolfsburg, live im Fernsehen. Eine Stadt fühlt sich endlich wahrgenommen. Eine Stadt, die wenige wirklich kennen.

Dieser Text ist Teil eines lesenswerten Berichts in der WELT.

Von oben betrachtet: Die Alm

alm

… die eigentlich schon seit 2004 Schüco Arena heißt, im Flug abgelichtet von Hartmut Lampart. Danke für dieses großartige Foto, und klar, wir drücken unserer Heimatelf heute in diesem wichtigen Spiel gegen Cottbus ganz fest die Daumen.

Foto: Hartmut Lampart

Von oben betrachtet – das Hermannsdenkmal

Imponierend auch von oben
Imponierend auch von oben

„Unser“ Hermann, aus atemberaubender Höhe wunderschön fotografiert von Hartmut Lampart. Umgeben ist der Cherusker vom sonnigen Teutoburger Wald. Aufgenommen im Februar 2014, einem Winter, der ein Frühling war.

Von oben betrachtet – die Hünenburg

Teutoburger Wald mit Hünenburg und Schneeresten. Foto: Hartmut Lampart
Teutoburger Wald mit Hünenburg und Schneeresten. Foto: Hartmut Lampart

Wer wie ich im Bielefelder Ortsteil Quelle aufgewachsen ist, für den gehörte er von Kindheit an zum alltäglichen Anblick. Der Fernmeldeturm auf der Hünenburg. Dem Fotografen Hartmut Lampart ist eine beeindruckende Aufnahme gelungen, die die Türme (der alte Fernmeldeturm wurde 1972 zurückgebaut und dient heute als Aussichtsplattform) aus einer ganz anderen Perspektive zeigt.