Mal einen Gang höher schalten …

Vorlage-Bikefestival

 

… und zum Bike-Festival nach Hiddenhausen-Schweicheln fahren. Das Bike-Team Blöte erwartet Sie am Sonntag, den 10. April ab 13.00 Uhr mit einem Showprogramm, Testfahrt-Möglichkeiten und den Neuigkeiten 2016 rund ums Rad. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Und das Wetter soll auch mitspielen!

Bike-Team Blöte e. K.
Inh. Bernd Blöte
Herforder Straße 155
32120 Hiddenhausen
Telefon: 05221 – 61919
Telefax: 05221 – 67490
Email: bloete@gmx.de
Homepage: http://www.bloete.de

 

 

Schick und sicher auf’s Rad

Beim Bike Team Blöte in Hiddenhausen gibt es nicht nur Bikes, sondern auch alles was dazugehört. Zum Beispiel Outfits, die funktionell sind und gut aussehen:

Fahrrad Outfit Blöte Living in OWL

Helme die allen Sicherheitsanforderungen entsprechen, und das in vielen Farben:

Helme Blöte Living in OWL

Spezielle Rennradschuhe sollen leicht sein und dabei den Fuß fest umschließen:

Schuhwand Blöte Living in OWL

Beim Bike-Team Blöte sind die folgenden Marken erhältlich: Bontrager, Endura, Giro, Gore Bike Wear, Ked Helmsysteme, NW Northwave, Roeckl, Specialized, Uvex.

Lesen Sie auch: Fahrrad-Paradies in Hiddenhausen-Schweicheln

Bike-Team Blöte e. K.
Inh. Bernd Blöte
Herforder Straße 155
32120 Hiddenhausen
Telefon: 05221 – 61919
Telefax: 05221 – 67490
Email: bloete@gmx.de
Homepage: http://www.bloete.de

Fahrrad-Paradies Hiddenhausen-Schweicheln

Wer glaubt, nur in der Großstadt ein riesiges Angebot an Fahrrädern und Zubehör geboten zu bekommen, liegt völlig falsch. In Hiddenhausen (5 Kilometer von Herford entfernt) gibt es seit 1928 das Fahrradgeschäft Blöte. Heute ist Bernd Blöte in dritter Generation der Inhaber dieses Paradieses für Freizeit- und Profi-Radfahrer.

Inhaber Bernd Blöte
Inhaber Bernd Blöte

Und dort gibt es wirklich alles, was das Biker-Herz begehrt. Auf ca. 650 Quadratmetern stehen oder hängen Fahrräder der Marken Bergamont, Cube, Diamant, Flyer, Giant, Raleigh, Simplon, Specialized, Stevens, Tout Terrain und Trek.

Rad-Vielfalt Blöte Living in OWL
Mountain-Bikes zum Beispiel  sind Sporträder, die für das Gelände außerhalb befestigter Wegstrecken konzipiert wurden und meist für den Straßenverkehr nicht zugelassen sind.

Mountainbike Blöte Living in OWL
Wer sportliche Radmarathons absolviert und gern auf schmalen Reifen über den Asphalt rauscht, kommt an einem Rennrad nicht vorbei. Rennräder sollen vor allem schnell und leicht sein.

RennradII Blöte Living in OWL
Das Trekkingbike ist eine komfortable Mischung aus Rennrad und Mountainbike und somit sehr alltagstauglich.

trekking Blöte Living in OWL
Die neue Generation Elektroräder erinnert kaum noch an die früheren „Fahrräder mit Hilfsmotor“, die vor allem von älteren Leuten benutzt wurden. Heute kommen sie trendig daher, kaum noch zu unterscheiden von anderen sportlichen Rädern.

Elektrorad Blöte Living in OWL
Und auch für die Tour-de-France-Teilnehmer von morgen ist gesorgt.

Puky Blöte Living in OWL
Ob für Profi oder Freizeitfahrer, Beratung wird im Haus Blöte groß geschrieben. Für die exakte Berechnung der Sitzposition (Abstand Lenker zum Sattel) steht sogar ein Bodyscanner zur Verfügung.

Bodyscan Blöte Living in OWL
Vor dem Haus wurde unlängst eine Teststrecke eingerichtet. So ist es möglich, die Federung der verschiedenen Mountainbikes zu beurteilen, ohne damit durch den Wald oder anderes Gelände fahren zu müssen.

Teststrecke Blöte Living in OWL
Fahrradsaison ist übrigens immer! Eingefleischte Biker scheuen weder Regen noch Kälte. Mit der richtigen Kleidung (möglichst hell und mit Reflexionsstreifen), intakter Beleuchtung und vielleicht sogar Winterbereifung sind sie gut gewappnet gegen jegliche Unbill der Witterung. Wer sich in der kalten Jahreszeit aufs Rad setzt, bringt seinen Kreislauf in Schwung, baut Stress ab und beugt Erkältungen vor.

traumrad Blöte Living in OWL

Bike-Team Blöte e. K.
Inh. Bernd Blöte
Herforder Straße 155
32120 Hiddenhausen
Telefon: 05221 – 61919
Telefax: 05221 – 67490
Email: bloete@gmx.de
Homepage: http://www.bloete.de

Gütersloher Sonntagsruhe

Ausgestorben auch am Gütersloher Rathaus

Nichts los an diesem Sonntag in der größeren Noch-Nichtgroßstadt Gütersloh. Da fällt dieses Rad unter der Fülle der an der Sparkasse  (wird in 146 Tagen 150 Jahre alt) geparkten Räder umso mehr auf. Aber wo sind die bloß alle?

Gütersloher Sonntagsfahrradparade

Als Nikolaus Diana anschob

Werbeanzeige für Dürkopps "Diana"-Fahrräder kurz vor der Jahrhundertwende um 1899

Nikolaus Dürkopp (andere Schreibweise Nicolaus Dürrkopf) gehört zu den Namen, die Bielefeld industriell mit am stärksten geprägt haben. Der 1842 in Herford geborene Mann mit der eklatanten Lese- und Schreibschwäche absolvierte nach der Volksschule  eine dreijährige Schlosserlehre bei Meister Köller in Herford. Hatte aber damals bereits großes Interesse an der Feinmechanik. Nach den damals üblichen Gesellenwanderjahren heuerte er beim Uhrmacher und Nähmaschinenhändler Böckelmann am Bielefelder Alter Markt an. Der Kontakt zur Nähmaschine in der Leinenstadt war also hergestellt. Die Näh- maschinentechnik lernte Dürkopp durch Carl Baer, den die von Böckelmann vertretene Berliner Nähmaschinenfabrik Beermann an die reizende Lutter (Bielefelder Flüsschen, das dort im Ortsteil Quelle entspringt) entsandte.  Zusammen mit seinem dort arbeitenden Mechanikerfreund Heinrich Koch gründete er eine kleine Nähmaschinenfabrik, aus der später die Kochs Adler AG hervorging. Nikolaus arbeitete dort zeitweise als Mechaniker. 1867 entschloß er sich ebenfalls zusammen mit Carl Schmidt (damals auch bei Baer & Koch tätig) eine Nähmaschinenfabrik zu gründen. Den Durchbruch zum Industriebetrieb schaffte die Firma Dürkopp aber erst, nachdem 1876 Ferdinand Kaselowsky, Direktor der Ravensberger Spinnerei und einer der reichsten Männer Bielefelds, sein Geschäftspartner geworden war. Carl Schmidt schied mit einer Abfindung in ansehnlicher Höhe aus. Davon gründete er eine eigene Nähmaschinenfabrik, die zur Keimzelle der späteren Ankerwerke wurde. Das Unternehmen entwickelte sich gut und diversifizierte seine Angebotspalette 1885 mit dem Bau von Fahrrädern. Später sollten sogar Motorräder, Autos und Motor-roller folgen. Der Name „Diana“ wurde zum rollenden Begriff Dürkoppscher Produkte. Privat sah das Dürkoppsche Leben des als „begnadeteter Techniker von außer- gewöhnlicher Sturrköpfigkeit und hemdsärmeligen Umfangsformen“ geschilderten Mannes allerdings wenig glücklich aus. Eine Verlobung platzte, die erste Ehe scheiterte und in der „besseren Gesellschaft“ der Leinenstadt erzählte man sich Geschichten über den Unternehmer:

In einem Gebäude Ecke Ulmenstraße/Kreutzstraße im Bielefelder Norden gab es eine Art Nachtklub, wo sich betuchte Herren in den besten Jahren – wie im Blauen Engel – entsprechend betreuen lassen konnten. Zu den Stammkunden der im ersten Stock untergebrachten „lebenslustigen Mädels“ soll auch Dürkopp gezählt haben.

Der nächste Skandal im engen Städtchen Bielefeld: Mit 70 heiratete er am 20. September 1912 die 34 Jahre jüngere Emilie Louisa Agnes Helene Jacke, Tochter des Bielefelder Lebensmittelkaufmanns Ludwig Jacke. Emilie Dürkopp schrieb ihren Vornahmen gewöhnlich als „Milliy“. Aus „steuerlichen Gründen“, so heißt es, verlegten die Dürkopps ihren Wohnsitz in das das lippische Bad Salzuflen wo Dürkopp nahe der Salinen am Roseneck eine neue schlossartige Villa errichten ließ. Die heute noch existierende „Villa Dürkopp“.

Am 25. Juni 1918 starb Nikolaus Dürkopp. Der Mann und das Unternehmen, das zeitweilig größte Nähmaschinenfabrik Deutschlands war, hat einen großen Teil zu den vielen hundert Patenten beigetragen, die von Bielefelder Nähmaschineningenieuren entwickelt wurden.

Pioniere: Heinrich Koch (links) und Nikolaus Dürkopp (rechts)

Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer

Grüne Schwalbe an der Ecke Obernstraße/Klasingstraße

Da steht sie nun. Grün. Perfekt restauriert. Die ausgestellten Fahrräder des Fahrradladens  Ecke Obernstraße/Klasingstraße halten gehörig respektvollen  Abstand zu ihr. Sie – die „Schwalbe“ –  aus den ehemaligen Simson-Werken in Suhl/Thüringen war der ganze Stolz der ehemaligen Zweirad-DDR. Diese „Vogelserie“ und besonders der Typ KR51/1 transportierte die Massen zu Arbeit, Sport und Spiel. Der gebläsegekühlte Zweitaktmotor passte duftmäßig zum Braunkohlegeruch des ehemaligen „Arbeiter – und Bauernstaates“.

Vielleicht ist dieses Schwälbchen aber auch nur für eines der neumodischen „Pedelecs“ von „Feine Räder“ in Zahlung genommen worden?