Geld für’s Nichtstun, lohnt sich Leistung? (Folge 4)

Das bedingungslose Grundeinkommen – Utopie, Vision oder Schnapsidee?

In dieser mehrteiligen Reihe berichtet Michael Krakow in livinginowl vom Zustand unserer heutigen Gesellschaft und über Ressourcenverteilung in Deutschland. Er analysiert, wie zukunftsfest unser Land tatsächlich aufgestellt ist und erläutert die Möglichkeiten einer stabilen Existenzgrundlage für alle BürgerInnen.

Michael Krakow ist Berater, Honorardozent und Autor.
Er lebt in Detmold und widmet sich regelmäßig
gesellschaftspolitischen Fragestellungen.
Kontakt: www.mikrakom.de

Folge 4

Niemand wird noch arbeiten! Wer soll das bezahlen?

Mit wachsendem Geld schwindet des Menschen Lust, tätig zu sein. Reiche Menschen sind entsetzlich faul, antriebslos, unmotiviert, verbringen ihre Tage auf dem heimischen Sofa und vertändeln ihre Zeit. Blödsinn? Nun, ich führe nur eines von den beiden Hauptargumenten gedanklich weiter, gegen die das BGE zu bestehen hat. Es lautet: Geben wir jedem Menschen ohne Bedingungen eine überschaubare Summe Geldes, so wird niemand mehr arbeiten. Nach dieser Logik arbeitet keiner mehr, der bereits mehr als genug zum Leben hat, ergo betreiben alle Reichen ausschließlich Müßiggang.

Die Realität indes sieht anders aus, auch sehr wohlhabende Leute arbeiten weiter, sehr häufig in nicht zu wenig ihrer täglichen Zeit. Aus welchen Antrieb tun sie das? Sind sie womöglich preußischer im Gemüt als der Plebs ohne hinreichend gedecktes Konto? Kaum haltbar, diese These. Falls aber doch, dann lasst uns einfach alle Bürger mit Finanzmitteln versorgen, wenn mit dem Geld automatisch Strebsamkeit und Fleiß entstehen. Sie merken, die Katze dieser Argumentation beißt sich in ihren dürren Schwanz. So mag es arg verwundern, weshalb sich diese pessimistische, beinahe schon misanthrope Sicht auf des Menschen Antriebskräfte noch immer so hartnäckig hält. Selten ist etwas wissenschaftlich so akribisch widerlegt worden wie die für notwendig gehaltene extrinische Aktivierungsmotivation durch Geld. Es ist unmöglich, all die Forschungsarbeiten, Studien, Analysen und Experimente in der Beschränktheit dieses Textraumes zu aufzuzählen, die das zementhart belegen. Vier seien dennoch exemplarisch hier herausgestellt:

  • Die Meta-Analyse des Teams von Tim Judge von 2013 zum Beispiel fasst die Ergebnisse aus 120 Jahren diesbezüglicher Forschung in 92 quantitativen Studien zusammen mit insgesamt beeindruckenden 115 Korrelationskoeffizienten.
  • Die berühmte Gallup-Studie untersuchte den Antrieb von nicht weniger als 1,4 Millionen Arbeitnehmern in 34 Ländern.
  • Die Studienauswertung von Edward Deci und seinen Kollegen umfasst 128 kontrollierte Experimente.
  • Doch auch die Agentur für Arbeit selbst untersuchte im eigenen Haus intensiv die Motivation ihrer Kundschaft, sprich den Erwerbslosen. Ergebnis: Erschreckende 27,55% ihrer Klientel sind Kinder, verblieben nachvollziehbarer Weise bei dieser Untersuchung unbewertet, weil Kinderarbeit nicht mehr Usus ist. 29,3% der Leistungsbezieher sind Aufstocker, die jeden Tag arbeiten gehen, jedoch davon nicht leben können, weshalb der Staat die fehlende Differenz ergänzt. Wäre diesen Menschen die Lohnzahlung die maßgebliche Antriebsquelle, sie blieben schlicht daheim, denn auf ihren Konto änderte sich dadurch nichts. Sie schuften trotzdem, ihre Gründe dafür können daher wohl kaum im Geld begründet sein. 36,2% der Arbeitsuchenden wird von Seiten des gestrengen Kostenträgers, der es wohl exakter einzuschätzen vermag als jeder andere, eine sehr hohe Motivation bescheinigt. Ein geringerer (keine fehlender!) Antrieb wird schmalen 5,7% attestiert, die Gründe dafür aber gleich mitgeliefert: Gesundheitliche Einschränkungen sowie mangelhafte Aus- und Bildung. Sage und schreibe schlanke 1,25% führt die Agentur für Arbeit letztlich unter dem Label „Verweigerer“. Um diese Minigruppe jedoch wurde ein mächtiger Apparat an Kontrolle, Druck und Sanktionierung errichtet. Schröders vollmundiges Programm „Fördern & Fordern“ hat nur diese 1,25% im Fokus.

Goliath rechnet David seine kleine Schleuder unerbittlich auf seine Bezüge an. Man fühlt sich an „Das Schloss“ von Franz Kafka erinnert, wonach eine Institution, hat sie eine bestimmte Größe erst einmal erreicht, ihr eigentliches Ziel aus den Augen verliert und nur noch dem eigenen Fortbestand sowie Ausdehnung dient. Von diesem Irrsinn soll weiter unten in diesem Text noch die Rede sein. All diese mannigfaltigen Forschungsergebnisse sind eindeutig wie auch durchgängig identisch: Extrinsische Motivation (z.B. hervorgerufen durch Geld oder Angst vor Sanktionierung) ist eine Chimäre, die auch durch stete Wiederholung nicht an Wahrheitsgehalt hinzugewinnt. Alles, was den Anhängern der These „Arbeitsleistung entspringt Geld allein“ angesichts dieser erdrückenden Fülle an belastbaren Fakten bleibt, ist ihr müd-bockiges „Glaub’ ich nicht.“.

Doch neben der Wissenschaft genügt ein Blick auf die alltägliche Wirklichkeit, um erkennen zu können, dass Arbeit und Aufgabenerledigung in erster Linie Sinnerfüllung ist, somit stärkste Quelle unseres Selbstwert- und Dazugehörigkeitsgefühles. 98% der Untersuchten geben folgende Parameter ihrer Motivation zur Arbeit an: Sinnstiftende Aufgaben, Arbeitsklima und -atmosphäre, Wertschätzung, Abwechslung, Transparenz und Eigenverantwortlich. Die Bezahlung ist für lediglich knapp 2% wesentlich. Überraschend, nicht wahr? Mir gegenüber urteilen sehr viele Menschen „Mit einem BGE würde niemand mehr arbeiten!“, worauf ich sie dann jedes Mal frage, was sie selbst denn damit tun würden. Die Antwort ist bislang nicht ein einziges Mal anders gewesen als „Ich würde weiter arbeiten.“. Interessant, wie diszipliniert Menschen sich selbst und wie abwertend, nämlich im Grunde faul, alle anderen einschätzen.

Eine Umfrage des MDR im Mai 2017 ergab, das 98% (!) weiter arbeiten würden, 73% selbstbestimmter leben wollen (Jobwechsel, Bildungsangebote, Selbstständigkeit), 72% würden sparen und 69% wünschen sich mehr Zeit für Familie. Gerade das letzte Ziel sollten wir unbedingt unterstützen, oder?

Wenn der Mensch nur dann Arbeit leistet, wenn man ihm ein Bündel Eurobanknoten wie die Möhre dem Esel vor Augen hält, so haben wir in der Konsequenz dessen 14,3 Millionen Deppen in diesem Land. Diese gewichtige Zahl an Menschen nämlich vollbringt ein Ehrenamt und hat wohl offenkundig noch gar nicht bemerkt, dass sie dafür nicht bezahlt werden. Diese Ehrenamtler, ohne die unser gesellschaftliches Leben kaum mehr funktionieren würde, leisten jährlich gut 4,6 Mrd. Arbeitsstunden mit keiner bis wenig Bezahlung (z.B. Übungsleiterpauschale), was addiert und umgerechnet 3,2 Millionen Vollzeitarbeitsplätzen entspräche. Gäbe man ihnen für ihre wichtigen Aufgaben den gesetzl. Mindestlohn, so stünde der stolze Betrag von 40,7 Mrd. Euro zur Überweisung an. Wir deklarieren aber nur bezahlte, vertraglich verfestigte Arbeit als Arbeit, was alle Eltern bezüglich ihrer Erziehungsleistung sowie Angehörige von 1,86 Mio. Pflegebedürftigen, die von Verwandten daheim privat versorgt werden, schmerzhaft spüren.

Darin liegt einer unserer Denkfehler. Arbeit ist Arbeit, bemessen an ihrer Wichtigkeit und Ergebnis, losgelöst von der Frage einer ohnehin stetig weniger leistungsgerechten Entlohnung. Wie Götz Werner (Mehrfacher Milliardär und Inhaber der Drogeriemarktkette dm) so treffend bemerkte: „Menschliche Arbeit ist nicht mit Geld aufzuwiegen.“ Angesichts von Ehrenamt, Kindererziehung, Pflegeleistungen sowie dem Umstand, dass die tradierte Arbeitswelt, Stichworte Digitalisierung und Automatisierung, kaum Bestand in seiner heutigen, aus dem zurückliegenden Jahrhundert stammenden Form haben wird, sollten wir schleunigst eine umwälzend neue Definition des Begriffes Arbeit finden sowie eine Anerkennung seiner sich wandelnden Struktur.

Die Arbeitswelt ändert sich gerade rasant und so gewaltig wie seit einer halben Ewigkeit nicht mehr. Dies zu ignorieren oder zu bagatellisieren oder tradierte Strukturen künstlich am Leben erhalten zu wollen, hielt noch nie eine Entwicklung auf und wird diese erst recht nicht stoppen. Genauso gut könnte man sich auch mit drei löchrigen Sandsäcken und einer brüchigen Schaufel einer Flutwelle entgegenstellen. Dass wir europaweit betrachtet in Deutschland noch immer arg schlechte Internetanbindungen haben, aber den Steinkohlebergbau tapfer subventionieren, scheint mir symptomatisch für die Verweigerung unserer Politik, Veränderungen zu akzeptieren. Retropie bleibt ihr zerfallendes Rezept, an das sie sich verbissen klammern.

Somit sind wir bei Gegenargument Nummer zwei: Wer soll das BGE bezahlen? – Der Staat wird ruckzuck pleite sein! Weil gefühltes Wissen uns selten weiterbringt, verwende ich gern solide Zahlen, Daten und Fakten. Legen wir als Arbeitsthese einmal folgende Annahmen zugrunde: 12 Millionen Minderjährige erhalten über ein BGE Anspruch auf jeweils 500 Euro pro Monat, 70 Millionen Erwachsene auf 1.000 Euro. Unter dem Strich stünde eine Jahressumme von 912 Mrd. Euro, ein respekteinflößender Betrag, ohne Frage. Der Denkfehler jedoch muss umgangen werden, dass es sich dabei um einen Auszahlbetrag handelt, denn im Rahmen einer negativen Einkommenssteuer wird es sich bei allen Steuerzahlern um einen Abrechnungsmodus handeln, der reale Auszahlbetrag wird nicht einmal ein Fünftel betragen (vgl. die nächste Folge dieser Reihe, Nummer 5, Erscheinung kommender Sonntag). 912 Mrd. Euro jedes Jahr, unmöglich, nicht wahr? Halten Sie sich fest, jetzt folgt eine echte Überraschung. Wissen Sie, was wir 2017 insgesamt an staatlichem Sozialleistungstransfer durchführen? 895 Mrd. Euro. Haben Sie das gewußt? Dies bedeutet, wir geben dieses Geld längst aus! Wir reden, abgesehen von einer Differenz von noch fehlenden 18 Mrd., lediglich von einer Umschichtung, einer durchgreifenden Vereinfachung, die sogar massiv Gelder einspart, wie der renommierte (leider vor einigen Wochen verstorbene) Helmut Pelzer in einer detailreichen Studie im Auftrag der Stadt Ulm bewies. Beinahe unzählige Behörden und Ämter prüfen, entscheiden, kontrollieren, verwalten, sanktionieren und korrespondieren werktäglich miteinander über den bunten Strauß von 154 (!) unterschiedlichen Sozialleistungen. Von ALG 1 und 2, über Kinder- und Wohngeld, bis Grundsicherung und BaFöG. Das kostet immens viel Zeit, Aufwand, produziert eine wahre Formularflut und kostet uns grotesk viel Geld. Pro Leistungsempfänger sind dies 1.069 Euro in 2015 gewesen, was einem Gesamtbudget von nicht weniger als 36 Mrd. Euro an Sozialverwaltungskosten entspricht! Im aktuellen Jahr dürfte das kaum weniger geworden sein.

Doch damit längst nicht genug. Rund eine Million Sanktionen wurden im vergangenen Jahr verhängt, was 198.886 einzeln zu prüfender Widersprüche nach sich zog sowie 202.800 Klagen. Die zuständigen Gerichte schwenken längst die weiße Fahne angesichts dieser Prozesswelle. Die Chancen stehen für die Betroffenen übrigens gar nicht schlecht, wenn ihr Verfahren endlich absolviert werden kann, denn 47,8% der Klagen sind erfolgreich zum Vorteil der Kläger. Den MitarbeiterInnen der Jobcenter für ihre fehlerhaften Bescheide jedoch den schwarzen Peter zuzuschieben hieße jedoch, die Falschen zu geißeln. Das System ist von Beginn an marode gewesen, die angeblichen Segnungen der HartzIV-Regelungen (vgl. Hartz, Peter / 2007 verurteilt wegen Spesenmissbrauchs, Prostituiertenabrechnung, Lustreisen) der abgefeierten Agenda 2010 versprechen, wenn man den politischen Vorhang beiseite zieht und die alltäglichen Konsequenzen dahinter betrachtet, was sie nie hielten. Der Kaiser hat gar keine Kleider an, wir sollten nicht länger auf den kleinen Jungen aus dem Märchen warten, der es unbekümmert endlich für uns alle stellvertretend so benennt. Doch auch die Kostenrechnung für Arbeit ist, neben ihrer zu hohen Besteuerung, zusätzlich enorm belastet, bedeuten doch von 100 Euro Gehalt satte 28 davon Personalzusatzkosten Richtung der Sozialversicherungen. Hier endlich durch ein BGE Entlastung zu schaffen, gäbe wichtige Impulse für den Arbeitsmarkt und machten es der Umsetzung des Mindestlohns für die Unternehmen erheblich leichter.

Wo gäbe es noch Gelder freizusetzen, um ein dringend notwendiges (vgl. etymologisch „die Not wenden“) Fangnetz für alle Bewohner dieses Landes einzuziehen? Da habe ich konkret einiges an Ideen als Vorschlag. Der Haushaltsüberschuss 2017 von 23,7 Mrd. Euro zum Beispiel, der sich nach Angaben des Bundesministeriums für Finanzen bis 2020 auf 55 Mrd. Euro jährlich steigern wird, wäre da schon ein erster Ansatz. 1.400 staatliche Betriebe häuften bislang 108 Mrd. (Steuer-)Euro Schulden an, wie erfreulich wäre hier ein Controlling, das diesen Namen zu recht trägt und diesen Unsinn stoppt.

Die avisierte Verdopplung des Rüstungsetats von derzeit 34 Mrd. Euro auf 70 Mrd. (!) im kommenden Jahr entbehrt jeglicher Grundlage, wir werden nicht angegriffen und die Erfolge unserer Auslandseinsätze sind nicht annähernd aussagekräftig genug für diese Budgetexplosion. Sollten sie tatsächlich humanitärer Intention sein, können wir zum Brunnenbohren und dem Bau von Schulen das Technische Hilfswerk entsenden, die blauen Fachkräfte können das besser. Durch die nicht konsequent genug stattfindende Eintreibung der Umsatzsteuer verloren wir im vergangenen Jahr 23,5 Mrd. Euro, hier könnte sich eine Verschiebung von Personal, das wir dank BGE im Sozialtransfersektor erübrigen können, rasch amortisieren. Weitere solcher Kräfte können sich in der Steuerfahndung bezahlt machen, auf ca. 100 Mrd. Euro verzichteten wir 2016 durch Steuerhinterziehung. Die Steuerausfälle von Cum/Cum- und Cum/Ex-Geschäften belaufen sich ersten Schätzungen zufolge auf 10,9 Mrd. Euro. Bereits jetzt haben wir hier genug Geld für ein 1,5-faches BGE beisammen, doch noch bin ich gar nicht fertig. Damit wir für 19 Euro nach Malle fliegen können, verzichtet der Staat auf über 7 Mrd. Euro Treibstoffsteuer bei Flugzeugen. Was für den normalen Auto- und Motorradfahrer gilt, findet keine Anwendung bei Airlines. 1,1 Mrd. Euro holen wir uns durch die überfällige Rückgängigmachung der albernen Mehrwertsteuerabsenkung für Hotelübernachtungen. Doch halten wir uns nicht länger mit Kleinbeträgen auf, stopfen wir jetzt die richtig großen Löcher! Die 500 größten Konzerne schufen sich Rücklagen von unfassbaren 1,8 Billionen Euro, was hauptsächlich dadurch möglich war, dass sie allein im EU-Raum Steuern von 620 Mrd. Euro im letzten Jahr dem Fiskus (halb)legal entzogen. Hier wird es allerhöchste Zeit, diese Umsatzgiganten (Amazon, Apple, Facebook, Google, Ikea, McDonalds, Starbucks etc.) endlich zu jenen Pflichten zu zwingen, die jeder Arbeitnehmer auch zu leisten hat (und zudem als Kunde diese Rückstellungen bezahlte)! Die Einführung einer Börsenumsatzsteuer auf kurzfristige Spekulationen von nur 0,5% (vgl. 19% allgemeine Mwst.) erbrächte im ersten Anlauf 250 Mrd. Euro. Eine Vermögenssteuer von 1,5% ab einer Million Vermögen (zur Verdeutlichung: 15.000 Euro von 1.000.000, also beileibe keine verarmende Enteignung) spülte 30 Mrd. in die Kassen. Die Kosten für arbeitsbedingte Psychoerkrankungen kosten die Krankenkassen 34 Mrd. Euro in diesem Jahr und die Arbeitgeber 71 Mrd. Hier könnte das BGE durch Umstrukturierung von Arbeit sicherlich eine Reduktion von mindestens einem Drittel erreichen, womit weitere 35 Mrd. Euro zur Verfügung stünden. Sie addieren noch fleißig mit? Hier aber will ich es zunächst gut sein lassen, obgleich noch etliche weitere sinnvolle wie üppige Quellen zur Verfügung stehen, Stichwort Pharmakonzerne zum Beispiel.

Fazit für die beiden Argumente gegen das BGE: Niemand wird noch arbeiten? – Umfassend gründlich widerlegt. Wer soll das bezahlen? – Fast ein Kinderspiel, wir bezahlen es längst.

Den Hebel von der ersten Industrialisierung auf die vierte umlegen: Nicht Geld für geleistete Arbeit, sondern Geld, um Arbeit (in all ihren Facetten) leisten zu können. Dieser Paradigmenwechsel ist die große Hürde in unser aller Köpfen beim Thema BGE, nicht die Motivation zu arbeiten und erst recht nicht die Machbar- oder Bezahlbarkeit. Was wir für die kommenden 15 Jahre schleunigst brauchen, ist eine kraftvolle Vision, keine Retropie, wie sie uns sämtliche Parteien in ihrem anästhetischen Wahlkampf glauben, verkaufen zu müssen. „Weiter so“ ist längst keine Option mehr. Das Denken von Gestern und das Ignorieren des Heute liefern keine belastbaren Antworten für morgen. Besser die Weichen stellen, bevor der Zug darüber rast und entgleist. Und das wird er. Wollen wir heute, hier und jetzt nicht einfach mal mutig etwas anders andenken? Bevor die Ereignisse uns zum hektischen Agieren mit der heißen Nadel zwingen, wir abermals den unerbittlichen Realitäten hinterarbeiten. Die Zeit hält nicht an und wartet auf uns, bis unser Denken soweit ist. Das Problem der absurden Ungleichverteilung, die klandestine Metamorphose unserer Demokratie zur Plutokratie (vgl. Lobbyismus), der Drift der Schichten sowie die Radikalisierung wachsender Bevölkerungsgruppen hierzulande, werden dramatischer. 2017 können wir eine beherzte Gegensteuerung, eine couragierte Korrektur, eine mutige Annahme der Zukunft einleiten. Oder wieder warten, bis wir zu handeln gezwungen werden, weil uns die Probleme die schwarz-rot-goldene Schlafzimmertür des Dornröschen-Palastes GroKo wuchtig eintreten.

Nächste Folge (5): Graue Theorie und keine Wirkung.

Und es geht doch!

Spannender Vortrag von Michael Krakow über das Bedingungslose Grundeinkommen.

„Nicht finanzierbar“
„Dann arbeitet ja keiner mehr“

Das sind die zwei Haupt-Vorurteile gegen das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE). Vorurteile, die der Detmolder Berater, Honorardozent und Autor Michael Krakow entkräften konnte. In seinem (trotz der vielen Zahlen) kurzweiligen Vortrag lenkte er den Blickwinkel weg von der Leistungspflicht hin zu den Chancen und vielfältigen Möglichkeiten für eine Zukunft ohne Existenzangst.

In livinginowl vertieft Michael Krakow diese Thematik in einer mehrteiligen Reihe. Die bisherigen Folgen sind unter den folgenden Links zu lesen:

Folge 1: Uns geht es doch gut

Folge 2: Wer fleißig ist, bekommt auch was

 

Mit einem Coach durch die Schulzeit

Ruben Tonn Schulbegleitungen GbR –
neu in Detmold „Schulbegleitungen in OWL“

Kinder mit Entwicklungsbeeinträchtigungen, ob geistiger, seelischer oder körperlicher Art, können einen Antrag auf Schulbegleitung stellen, so dass sie in der Lage sind, am Regelunterricht teilzunehmen, die entsprechenden Abschlüsse zu absolvieren und später einen Beruf auszuüben.

Die Detmolder Ruben Tonn und Claudia Rohm und ihr wachsendes Mitarbeiterteam leisten diese besonderen schulischen Förderungen professionell, aber auch mit viel Herzblut und Einfühlungsvermögen.

„Gerade Kinder und Jugendliche mit Autismus und emotional-sozialen Handycaps sind häufig mit der Klassensituation überfordert. Auf sich allein gestellt, bleiben sie unter Umständen Sonderlinge und Außenseiter“, so Ruben Tonn. „Eine Schulbegleitung hilft ihnen, die Umwelt zu filtern, zu strukturieren, überschaubar und verständlich zu machen.“

Ruben Tonn und Claudia Rohm

Der Antrag auf Schulbegleitung muss beim Jugendamt oder im Falle körperlicher Beeinträchtigung beim Sozialamt gestellt werden.

Was tut der Schulbegleiter für mein Kind?

„So individuell wie die Bedürfnisse eines Kindes sind, so individuell ist auch die Herangehensweise. Wünsche der Eltern, Erziehungsberechtigten oder anderen Aufsichtspersonen werden beherzigt und die Schulen regelmäßig zum Austausch besucht.“ Ruben Tonn, angehender Heilpraktiker für Psychotherapie, legt Wert darauf, den Schüler als Ganzes wahrzunehmen und seine Stärken zu fördern. Er sieht sich auch als Kommunikationsverbesserer zwischen Eltern, Schule, Kind und SchulbetreuerIn

Mitarbeiter Steffen Frein hat trotz seiner jungen Jahre schon einige lernbehinderte und verhaltensauffällige Kinder erfolgreich integriert. „Ich begleite „meine“ Kinder zur Schule, setze mich im Unterricht neben sie, motiviere sie zur Konzentration und bestärke sie, sich zu beteiligen. Wir sprechen viel miteinander und begegnen uns auf einer freundschaftlichen Respektebene.“

Steffen Frein

Neben seiner Tätigkeit bei Ruben Tonn studiert Steffen Frein das Fach „Sonderpädagogische Förderung“ und ist begeisterter Kampfsportler. Und gerade letzteres weckt das Interesse seiner Schützlinge. „Plötzlich ist da jemand Starkes an der Seite des Kindes, der Interesse zeigt und es sogar lobt. Das ist für viele ein völlig neues Gefühl.“

Nach und nach gelingt es den Kindern, den Schulalltag zu meistern und darüber hinaus noch gute Noten zu schreiben. Dann ist es für den Schulbegleiter langsam an der Zeit, sich ein wenig aus der engen Betreuung zurückzuziehen, dem Kind aber dennoch den erforderlichen Halt zu geben.

„Gewinne ihre Herzen und du kannst mit ihnen tanzen.“ Diesen Satz hat der Pädagoge Stavros Louca geprägt, und er gilt für alle Kinder.

Für weitere Fragen zu Schulbegleitungen ist ein Forum eingerichtet worden. Dort können Eltern und Interessierte Fragen stellen oder sich mit Gleichgesinnten austauschen.

Ruben Tonn Schulbegleitungen GbR
Brahmsstraße 10
32756 Detmold
Telefon: (05231)- 611 09 98
Mobil: 0176-47 16 4607
E-Mail: RTSchulbegleitungen@web.de
Facebook: www.facebook.com/rubentonn17/

Foto 1: Clipdealer

Geld für’s Nichtstun, lohnt sich Leistung (Folge 2)

Das bedingungslose Grundeinkommen – Utopie, Vision oder Schnapsidee?

In dieser mehrteiligen Reihe berichtet Michael Krakow in livinginowl vom Zustand unserer heutigen Gesellschaft und über Ressourcenverteilung in Deutschland. Er analysiert, wie zukunftsfest unser Land tatsächlich aufgestellt ist und erläutert die Möglichkeiten einer stabilen Existenzgrundlage für alle BürgerInnen.

Michael Krakow ist Berater, Honorardozent und Autor.
Er lebt in Detmold und widmet sich regelmäßig
gesellschaftspolitischen Fragestellungen.
Kontakt: www.mikrakom.de

Folge 2

Wer fleißig ist, bekommt auch was – Über die Neidgesellschaft

Ein veritables Erbe, ein Sechser im Lotto oder ein Stuhl bei Günther Jauch. Das sind sie, die drei Möglichkeiten, heute ohne Vermögen an Vermögen zu kommen. Moment, denken Sie jetzt, alle drei hängen vom Zufall ab (reiche Verwandten, Losglück, Allgemeinbildung), was ist denn mit einem Arbeitsleben voller Fleiß und Engagement, Lernen und Ehrgeiz? Damit sind wir im Thema unserer heutigen Folge.

In der ersten Folge dieser Reihe zeigte ich Ihnen aktuelle Situation und Zahl von Obdachlosen, Erwerbslosen, Niedriglöhnern auf, hier nun beleuchten wir die Situation der ganz normalen Arbeitnehmer und -innen. Vielleicht gehören sie ja zu jener Gruppe, denen es der Bundeskanzlerin zufolge heute so gut wie nie geht. Anlass zu dieser Annahme gäbe es ja genug, denn seit 2006 sind die Umsätze der Unternehmen hierzulande um 22,9% gewachsen, die Gewinne gar um 30,2%, da wird auch doch das Niveau der Löhne und Gehälter gleichermaßen angewachsen sein! Leider nein.

Ich höre an dieser Stelle während des Schreibens den langjährig erprobten Chor vielstimmig ihren liebsten Song „Neidgesellschaft!“ intonieren. Doch sind wir das wirklich, nur eine Neidgesellschaft? Die Antwort darauf liefert uns eine interessante Untersuchung, welche seit Jahrzehnten beinahe klandestin nicht nur die Entwicklung von Löhnen und Gehältern auswertet, sondern zudem die viel spannendere Proportionsspanne.

Was bedeutet das? In den Sechzigern betrug das Verhältnis zwischen dem am niedrigsten bezahlten Job in Unternehmen und dem am höchsten entlohnten Arbeitsplatz 1:30. Das bedeutet, der Ranghöchste im Ledersessel erhielt etwa 30mal so viel wie jener, welcher zum Beispiel das Lager aufräumt und sauber hält. Dieses Verhältnis empfanden die Menschen damals als angemessen, gönnten dem Chef sein Salär, erkannten sein Risiko, seine Verantwortung, seine Arbeitszeit unumwunden an. Seine schwere Limousine auf Firmenparkplatz 1 neideten sie ihm nicht, denn sie selbst vertrauten zu recht auf die Verheißung, zwar selbst nicht in massiven Wohlstand zu gelangen, wohl aber bis zum Renteneintritt ein bescheidenes Häuschen durch Abzahlung ihr eigen zu nennen, samstäglich ein kompaktes Fahrzeug in der Einfahrt zu polieren sowie im Sommer die Italiener in deren Küstenstreifen zu besuchen. Deutschland befand sich im Lot.

Diese Proportion jedoch hat sich als Schere entwickelt, deren Spitzen grotesk weit auseinander liegen: Heute liegt diese Proportion bei 1:400! Selbst zwischen mittleren Angestellten und der obersten Führungsebene klafft das Verhältnis von 1:93. Neidgesellschaft? Sind die Arbeiter und Angestellten also in ihrer Leistung in wenigen Jahrzehnten derart extrem abgesunken, Vorstände in ihrem Wirken gleichzeitig rasant besser geworden? Der Anstieg der deutschen Produktivität von 24% seit 1996 spricht eine andere Sprache.

Diese permanente Neidunterstellung ist grober Unfug, eine abgenutzte Keule, um jeden Diskurs darüber pseudomoralisch zu zertrümmern, was jederart Leistung wert sein muss. Dieses Spiel ist durch mühlenhafte Wiederholung von so nachhaltiger Wirkung, dass nicht selten selbst ihre Verlierer es inzwischen für ein Naturgesetz halten. Erst, wenn balltretendes Personal für über 200 Millionen pro Trikotträger verschachert wird, kommen sie ins Grübeln, ob alles noch in der richtigen Spur läuft.

Nein, vielmehr als Neid erkennen wir die sehr realistische Wahrnehmung von nicht mehr gegebener Verhältnismäßigkeit. Die Friseurinnen, die Erzieherinnen, die Berufskraft- und Kurierfahrer, die Arzthelferinnen, die Verkäuferinnen, Call Center Mitarbeiter, die Krankenschwestern, die Pflegekräfte – alle faul, deshalb zu recht schmal bezahlt und nur von Neid durchdrungen? Schauen wir uns letztgenannte Gruppe exemplarisch genauer an. Im Bundesschnitt erhält eine Pflegekraft im Jahr 20.600,— Euro brutto. Nehmen wir beispielhaft an, sie ist 30 Jahre alt, bewohnt in NRW eine Wohnung von 60qm. Was ihr nach Abzug von Steuern und Miete letztlich netto bleibt, sind pro Tag 21,35 Euro. Davon bezahlt sie Nahrung, Kleidung, Versicherungen, GEZ, Urlaub, Bildung sowie eine überschaubare Freizeitgestaltung. Viel Kultur dürfte da nicht enthalten sein. Was glauben Sie, legt sie parallel für ihr Alter zurück? Eben, wovon? Den Traum vom Eigenheim sowie bescheidenem Wohlstand irgendwann (vgl. oben, Gesellschaftsvertrag 60er Jahre), hat sie wie ihre vielen KollegInnen der eigenen und anderer Branchen längst eingemottet. Sollte diese Altenpflegerin denn tatsächlich neidisch sein, dann wohl kaum zu unrecht. Ja, es ist wahr, auch ihr Nominallohn wurde wie sehr viele andere angehoben in den zurückliegenden Jahren, was aber nur die eine Seite der Medaille darstellt. Auf der anderen steht ihr Reallohn. Er sank hierzulande seit 1980 um 15%, die Kaufkraft der Normalarbeitnehmer erodiert schleichend. In unseren europäischen Nachbarländern stiegen parallel die Reallöhne. Dass Deutschland dafür einer der Exportweltmeister ist und die schwarze Null im Bundeshaushalt zum beinahe biblischen Mantra erhob, davon hat die Altenpflegerin in der Abendschlange der Supermarktkasse ebenso herzlich wenig wie die Person, welche vor ihr die Produkte über den Scanner peitscht.

Die Neuverschuldung des Bundes auf Null zu drücken, ist zweifelsohne richtig, doch sich das dafür nötige Geld von Krankenschwestern und LKW-Fahrern zu holen, kann kaum zielführend sein. Während zum Beispiel Umsätze aus Börsengeschäften noch immer steuerfrei verbleiben, wird bei Arbeitnehmern bereits ab 54.000 Jahreseinkommen (dem 1,5 fachen des deutschen Durchschnittseinkommens) mit dem Höchstsatz von 42% zugeschlagen. Wie Arbeit belastet und Vermögen sowie leistungsloses Einkommen geschont wird, soll jedoch die nächste Folge dieser Reihe ans Licht zerren.

Dass dieses Land dennoch finanziell auf die Konsumfreude seiner inflationär unwürdig bezahlten Arbeitnehmer bauen konnte, hat einen längst überdeutlichen Preis – ein Großteil der Deutschen lebt auf Pump. Enorm viele Haushalte sind verschuldet, jedes fünfte private Girokonto befindet sich im Schnitt mit 1.500 Euro im Dispositionskredit, also satt im Minus. Bis zu soliden 15,32% Überziehungszinsen schnüren die Schuldner auch perspektivisch verlässlich ein im Korsett ihrer Verschuldung. 6,85 Millionen Bundesbürger sind sogar überschuldet, der Abtrag ihrer Schulden darf als wenig wahrscheinlich betrachtet werden. Der durchschnittliche Grad ihrer Verschuldung hat die Marke von 36.000 Euro pro Kopf erklommen – wie oben als Beispiel benannte Altenpflegerin von einem solchen Gipfel wieder heruntersteigen soll, ist ungewiß. Durch noch höhere persönliche Arbeitsleistung wohl nicht. Ihr bleibt die 2013 geschaffene Privatinsolvenz, allein in den vergangenen Jahren mussten über 100.000 Bundesbürger deren steinigen Weg beschreiten.

Die gesamte private Schuldsumme liegt derzeit bei unglaublichen 246 Mrd. Euro, 11% davon halten Inkassobüros, die modernen Kriegsgewinnler. Die erforschten Hauptgründe für private Überschuldung liegen übrigens weit weniger im gern angenommenen Riesen-3D-Plasma-TV auf Raten, sondern erwiesenermaßen in Arbeitslosigkeit, Erkrankung, Unfällen, Scheidungen, Suchtproblematiken, Tod des Partners sowie gescheiterten Selbstständigkeiten. Zusammenfassend muss konstatiert werden, dass die Gruppe derer, welche am gesellschaftlichen Leben trotz gewissenhaft vollbrachter werktäglicher Arbeitsleistung teilhat, zügig schrumpft. Eine Aussicht auf Besserung verspricht ihr glaubhaft konkret kaum ein Konzept aus Berlin, der aktuelle Wahlkampf interessiert sich nicht sonderlich für sie.

Ein Leben unter dieser Trias an Dauerbelastung (viel Arbeit für wenig Nettoeinkommen, steigende Ausgaben, Schuldenlast) verbleibt nicht ohne Konsequenzen, welche dann auch für unsere gesamte Gesellschaft längst sichtbar sind bzw. sein sollten. Die Behandlungskosten für arbeitsbedingte psychische Belastungsstörungen ist seit 2002 auf schmerzhafte 34 Mrd. Euro im Jahr gestiegen. Die Tendenz für die nahe Zukunft zeigt steil in den Himmel, die professionellen Behandler können sich der Flut kaum noch entgegen stemmen, 21 Wochen vergehen heute bis zum ersten Kontakt zwischen Arzt und Patient. Sehr lang wird unser Gesundheitssystem dies nicht mehr kompensieren, die Unternehmer dies nicht länger ignorieren können. Pro 100 Sozialversicherte schlagen jährlich 257 Ausfalltage zu Buche, was dadurch bereits 17% des Fernbleibens vom Arbeitsplatz aus gesundheitlichen Gründe ausmacht. Die Arbeitgeber kosteten diese Ausfälle 71 Mrd. Euro im abgelaufenen Jahr.

Doch nicht nur überbordende Arbeitsbelastung macht krank, sondern auch das völlige Fehlen derselben. Denn auch die Erwerbslosigkeit zieht gesundheitliche Folgen nach sich, nach 10-12 Monaten als Kunde der Agentur für Arbeit entwickeln 43% seelische Problematiken aus, was Energie und Motivation zur Jobsuche erheblich torpediert. Struktur-Maßnahmen des Jobcenters wie der Bau von Vogelhäuschen, das Zerkleinern von Teppichresten oder das Rasieren von Pfirsichen (alles leider kein Scherz) sind hier nicht unbedingt die effizientesten Reha-Maßnahmen.

Der Anteil der sogenannten „Working Poor“ hat sich zwischen 2004 und 2014 auf annähernd 10% der arbeitenden Bevölkerung mehr als verdoppelt, die Gruppe der Einkommensmillionäre stieg seit 2003 um 83%.

Reicher Mann und armer Mann standen da und sahen sich an; Und der Arme sagte bleich „Wär ich nicht arm, wärst Du nicht reich“, so schrieb es Berthold Brecht 1934 in einem Gedicht. Ich wünschte mir, wir würden heute ungläubig zurückblicken auf jene Zeit und erleichtert aufatmen, weil dieses Verhältnis im Jahr 2017 beendet ist. Ist es nicht. Im Gegenteil, die Schere spreizt sich immer weiter und weiter, das Schneidwerkzeug einfach nach unten in die wohlfeile Neidschublade zu legen, läßt sie unsichtbar sein, jedoch nicht inexistent. Dort unten zerschneidet diese Schere allmählich das Band, welches unsere Gesellschaft zusammenhält. Die Erben, Lottogewinner und Jauch-Gäste werden daran nichts ändern.

Nächste Folge (3): Das scheue Reh des Kapitals.

Wer Michael Krakow einmal live erleben möchte, dem sei sein Vortrag zu diesem Thema am 5. September 2017 in Detmold ans Herz gelegt.

Geld fürs Nichtstun, lohnt sich Leistung?

Das bedingungslose Grundeinkommen – Utopie, Vision oder Schnapsidee?

In dieser mehrteiligen Reihe berichtet Michael Krakow in livinginowl vom Zustand unserer heutigen Gesellschaft und über Ressourcenverteilung in Deutschland. Er analysiert, wie zukunftsfest unser Land tatsächlich aufgestellt ist und erläutert die Möglichkeiten einer stabilen Existenzgrundlage für alle BürgerInnen.

Michael Krakow ist Berater, Honorardozent und Autor.
Er lebt in Detmold und widmet sich regelmäßig
gesellschaftspolitischen Fragestellungen.
Kontakt: www.mikrakom.de

Folge 1

Uns geht es doch gut!

„Den Menschen in Deutschland ging es noch nie so gut.“ Unter großem Beifall vieler Parlamentarier im hohen Haus postulierte im November des vergangenen Jahres Angela Merkel erkennbar selbstzufrieden die Lage der Nation ins Pultmikro. Mir drängte sich sogleich die Frage auf, wer eigentlich diese Menschen sind, die unsere Bundeskanzlerin da so generalisiert euphorisch bewertet. Entspringt ihre Euphorie womöglich Euphemismus? Denn dass unsere Nation heute global wie ein massiver Solitär für Erfolg, Stabilität und Reichtum wirkt, ist unbestritten. Doch wie sieht es im Innern aus? Zieht man den schwarz-rot-golden glitzernden Vorhang beiseite, schaut sich sämtliche Akteure aufmerksam an, die sich dahinter tummeln, erkennt man wie der kundige TÜV-Prüfer flott den Rost unterm Lack. Geht es allen Bewohnern wirklich so gut, wie es international und merkelisiert betrachtet den Anschein hat? Begleiten Sie mich auf einen kleinen gedanklichen Rundgang, besuchen wir die Bürgerinnen und Bürger dieses glücklichen Landes.

Beginnen wir im Keller, um im Bild zu verbleiben. Dort im Dämmerlicht erblicken wir weit über eine halbe Million Obdachlose. Zögen wir sie in einer Region zusammen, so bevölkerte diese Gruppe die Städte Bielefeld, Gütersloh und Paderborn allein ausfüllend. Schon diese Vorstellung ist auf ungute Weise beeindruckend. Zwei weitere Zahlen jedoch machen diesen Umstand gruselig. Allein in den letzten sieben Jahren ist die Zahl der Wohnungslosen um ein Drittel gestiegen, 34% Neuobdachlose seit 2010! Etwa 30.000 von ihnen sind Straßenkinder. Da stellt sich sogleich die Frage, was diesen sprunghaften Anstieg auslöste und was der Staat dagegen zu tun gedenkt. Das Abgleiten in ein Leben ohne Dach über dem Kopf aus einer bürgerlichen Existenz heraus ist heute so zügig, überraschend und ungebremst möglich wie nie zuvor. Die Tatsache, dass es so viele Kinder ohne Kinderzimmer gibt, ist schlicht beschämend für ein Land wie das unsrige, daran lässt sich nun gar nichts beschönigen. Doch tut dies ja auch niemand, es ist schlicht überhaupt kein Thema medialen Interesses.

Betrachten wir nun jene, die zwar über eine Wohnung verfügen, jedoch nicht über bezahlte Arbeit. Gute 800.000 Menschen hierzulande beziehen ALGI, das klassische Arbeitslosengeld. Viereinhalb Millionen weitere erhalten ALGII, das sogenannte HartzIV,

Dieses wird in des Volkes Ansicht fälschlicherweise automatisch mit Arbeitslosigkeit gleichgesetzt. Dies aber ist unzutreffend, denn fast ein Drittel der „Hartzer“ (auf die Verrohung von Sprache und deren Folgen komme ich in einer eigenen Folge zurück) sind Aufstocker, die zwar zumeist Vollzeit arbeiten, jedoch dafür so wenig Lohn erhalten, dass es zum Leben nicht reicht. Volle Leistung, aber nicht volles Geld. So springt der Staat ein und gleicht geschmeidig aus Steuermitteln aus, was Arbeitgeber einsparen. Insgesamt liegen die prekär Beschäftigten und Leiharbeiter gemeinsam bei inzwischen bei 2,6 Millionen Arbeitenden. Zwei Millionen Kinder unter 18 Jahren sind ebenfalls auf HartzIV angewiesen. Da in kaum einem anderen Land der OECD der Bildungsgrad von Kindern derart vom Vermögensstand der Eltern abhängt, können wir uns ohne viel Phantasie vorstellen, wie deren nahe Zukunft sich wohl ausgestaltet. Die Schicht rekrutiert sich selbst. Das hat sie übrigens mit der sehr reichen Schicht gemeinsam, doch dies beleuchten wir nicht heute, dafür bald.

Die Bundesagentur für Arbeit bejubelt die Zahl der Erwerbslosen bei 2,489 Millionen (Stand Mai 2017) und klopft sich auf die Schulter. Wer über viel Zeit verfügt (welche ich mir dafür nahm) und zudem Lust auf das Kleingedruckte der Nahles’schen Bulletins (welche sich bei mir während des Lesens zunehmend entwickelte), stößt auf einige, nicht gerade kleine Gruppen, welche kurioserweise gar nicht mitgezählt werden, obgleich auch sie ohne Erwerbseinkommen sind: Erwerbslose über 58 Jahre Lebensalter, welche mit Partner über 1.300,— Einkommen, Qualifizierungsteilnehmer, Kurzzeiterkrankte, Langzeiterkrankte, 50-Plus-Teilnehmer, Kurzarbeiter, 1-Euro-Jobber und etliche andere. Sie alle bilden die „Stille Reserve“, was tatsächlich ihre amtliche Kastenbenennung ist. Schade, dass für diese Reserve (für was auch immer sie Reserve sein soll) die öffentliche Wahrnehmung auch sehr still ist. Rechnet man die Reservisten zur ministeriell schalmeiten Zahl hinzu, ergeben sich plötzlich real etwa 3,7 Millionen Erwerbslose! Für solcherart Frisierungen würde jeder Gebrauchtwagenhändler ertappt auf die metallene Marke eines Uniformierten starren. Zudem sind es zwei Schönheitsfehler, deren Aufdeckung aus der vermeintlichen Erfolgsgeschichte Agenda 2010 einen Kaiser ohne Kleider machen: Der Vergleich der Erwerbslosenzahlen heute mit dem Einführungjahr 2005 ist irregulär. Zum einen wird hier ein Rezessionsjahr mit einem Boomjahr verglichen, zum anderen sind gerade im Osten eine sehr hohe Zahl von Erwerbslosen in die Rente gegangen. Bezieht man diese beiden Umstände mit in die dann bereinigte Berechnung, wie es seriös wäre, ist der Erfolg der Agenda 2010 marginal.

Merken Sie etwas? Gruppe folgt hier auf Gruppe, Zahl folgt auf Zahl, doch noch immer keine Menschen in Sicht, denen es so gut erginge wie nie zuvor. Ich muss Sie enttäuschen, leider bleibt dies in der ersten Folge dieser Essay-Reihe auch so.

Schlendern wir also neugierig zur nächsten gesellschaftlichen Gruppe. Ein Großteil der 4,1 Millionen Solo-Selbstständigen schuldet den deutschen Krankenkassen mittlerweile den unglaublichen Betrag von 6,1 Mrd. Euro. Grund ist ihr durchschnittliches monatliches Einkommen von 789 Euro, wovon ihnen im Schnitt für die Absicherung ihrer Gesundheit 37% abgefordert wird, weil nicht ihr tatsächliches Einkommen eine Rolle spielt, sondern ein theoretisch angenommenes, stramm realitätsfernes. Diese Problematik ist der Politik auch hinreichend bekannt. Dass diese Gruppe parallel für ihr Alter finanziell vorsorgt, ist schwer vorstellbar, ihr winkt die Altersarmut, was uns gleich zur nächsten Gruppe führt. Jene nämlich, welche ihr Arbeitsleben aus Altersgründen abgeschlossen hat und dennoch unter der Grundsicherungsmarke von 824 Euro täglich ihren Kampf ums Leben ausficht. Hier haben wir Senioren, deren Anzahl seriös auf gut eine Million beziffert werden kann. Sie haben geleistet, was ihnen jedoch jetzt im Alter kein menschenwürdiges Dasein einbringt. Allein dieses Problem ist schon jetzt turmhoch, gleichwohl erst in seinen Kinderschuhen: 2036 wird Berechnungen zufolge jeder dritte Rentner in dieser Grundsicherung landen! In Österreich übrigens liegt die durchschnittliche Rentenzahlung bei über 2.000 Euro. Ich bin gespannt, wann unsere Volksvertreter sich für den ungeheuer frechen Trick unserer Alpen-Nachbarn interessieren, alle Erwerbsbezieher solidarisch einzahlen zu lassen.

Ziehen wir einen Saldo-Strich unter all diese und hier aus Raumgründen nicht erwähnten Zahlen, konstatieren wir im Jahre 2017 den unglaublichen Anteil von rund 16 Millionen Menschen in diesem Lande, welche am gesellschaftlichen Leben lediglich rudimentär teilnehmen und auch wenig Perspektive erkennen, dass sich an ihrer zementenen Schichtzugehörigkeit etwas ändert. Darunter sind über zwei Millionen Kinder, 345.000 von ihnen stehen tagtäglich an den Tafeln an, um Mahlzeiten zu ergattern, derer sie sonst kaum habhaft werden. Wem das im Lande der grenzenlosen Bankenrettung keine Schande ist, hat kein Herz. Allen Kindern in Deutschland eine warme, mittägliche Schulmahlzeit kostenfrei zu offerieren, würde unseren Staat circa 900 Millionen Euro im Jahr kosten. Für die Reduktion der Mehrwertsteuer für Hotels lassen wir seit 2010 jährlich 1,1 Mrd. Euro springen (einen augenzwinkernd Mövenpick’schen Gruß an die Liberalen). Das Buffet mit mehreren Sternen ist eben nicht nur vom Nährwert hochwertiger als die Kost für Kids, sondern auch in haushaltspolitischer Priorisierung.

Die Frage an Frau Merkel muss erlaubt sein, welche Menschen sie meinte, denen es doch so gut wie nie geht. Ein Fünftel unserer Gesellschaft dürfte sich wohl nicht angesprochen fühlen. Was deren röchelnde Kaufkraft für unseren Binnenmarkt bedeutet, überlasse ich an dieser Stelle des Lesers ökonomischem Sachverstand.

Weder unsere Regierungsparteien noch die Opposition scheinen sich ernsthaft mit diesen Menschen auseinanderzusetzen und ernten dafür lakonisch schulterzuckend sinkende Wahlbeteiligungen sowie eine zunehmende Radikalisierung. Eine eigentlich helle Bestürzung auslösen müssende Umfrage aus diesem Jahr ergab, dass hochgerechnet 71% der Bevölkerung das „Solidaritätsversprechen unseres Gesellschaftsvertrages als gebrochen ansieht“. Mit sinnentleerten Sprüchen auf aktuellen Wahlplakaten, welche selbst der „Bäcker Blume“ als Kalenderspruch zu schlicht wären (z.B. „Für ein Deutschland, in dem wir gut und gerne leben.“), ist dieser wachsenden Gefahr für unsere Demokratie jedenfalls nicht zu begegnen. 16 Millionen Menschen leben eben nicht gut in diesem, unseren Lande. Große Probleme werden von der Menschheit nicht gelöst, sondern gelangweilt liegen gelassen, erkannte Kurt Tucholsky. Mal schauen, wie lang es uns noch gelingt zu ignorieren. Denn wir, verehrte LeserInnen, sind als Volk nicht besser als jene Vertreter, die wir wählten. Unser Credo: Läuft ja alles. Irgendwie…

Nächste Folge (2): Wer fleißig ist, bekommt auch was – Die Neidgesellschaft.

Wer Michael Krakow einmal live erleben möchte, dem sei sein Vortrag zu diesem Thema am 5. September 2017 in Detmold ans Herz gelegt.

Get the power of ELPH …

… in Gütersloh

Erwecke deine Lebenskraft mit Meditation. Die Fähigkeit zu mehr Leichtigkeit, Freude und einem Leben in Harmonie und Klarheit trägt jeder Mensch in sich – in seinem Herzen.
  • ELPH kann helfen, diese zu aktivieren, so dass wir mit dem Kern unseres Wesens –der reinen Liebe – in Kontakt treten können.
  • ELPH bietet in geführten Meditationen, unterstützt durch die von ELPH entwickelten Essenzen, die Möglichkeit, unserem Alltag eine neue Richtung und unserem Leben wieder mehr Qualität zu geben.

Der nächste Elph-Nachmittag findet am 25. August 2017 in Gütersloh statt. Er dauert von 14.30 bis 17.30 Uhr. Der Teilnahmebetrag beträgt 50 Euro pro Person.

An diesem Nachmittag erfährst du nicht nur eine geführte Meditation, sondern du
erhältst auch einfache praktische Hinweise, um deinen Alltag zu erleichtern.
Du bekommst Materialien mit nach Hause, um die Empfehlungen direkt umsetzen
zu können. Du erhältst Einblicke in ein Verständnis der Selbstbestimmtheit und
Selbstsicherheit das Leben spielend zu erfahren.

INFO und Anmeldung:

Katharina Adams, Dipl.Musiktherapeutin, ELPH-Coach
Tel. 05261/ 770 48 03,     mobil  0 151 575 474 40
Katharina.Adams@t-online.de

Weitere Informationen unter : www.elph-academy.net

und in unseren Artikeln:

Die Elph Philosophie
Elph – der direkte Weg zum Herzen

 

Märchenhäuser zum Spielen

Glückliche Kinder. Selbstvergessen im Spiel.  Casa Kaiensis baut die passenden Häuser dazu.

Spielhaus „Kiri“

Der Briefkasten könnte aus Janoschs Kinderbuch „Post für den Tiger“ stammen. Die windschiefen kleinen Häuschen erinnern an eine Märchenwelt. Ein idealer Ort für phantasievolles Spielen, fernab von digitaler Technik. Entstanden an der Nordsee nahe Büsum bei der Schäferei und Reiterei Rolfs.

Kai Schaede und Meike Wachholz, Inhaber der Herforder Firma Casa Kaiensis, waren mehrere Wochen dort, um das ganze Projekt fachmännisch und tatkräftig zu vollenden.

Die Spielhäuser sind Miniatur-Ausführungen des Gartenhauses „Kato“. Kleiner zwar, indes ebenso detailgetreu wie die großen, bieten sie Kindern Raum für Phantasie und Kreativität.

Hört sich nach einem perfektem Urlaub an.

Casa Kaiensis …märchenhafte Holzhäuser
Kai Schaede & Meike Wachholz GbR
Diebrocker Str. 63
32051 Herford
Telefon: 05221_924 111
kai@casakaiensis.de
meike@casakaiensis.de
http://www.casakaiensis.de

 

Das perfekte (Rad-)Wanderfoto

Internationaler E1|R1 Photo Award sucht die schönsten Bilder entlang der ersten Europäischen Fernwege.

Nicht nur Bilder von Natur und Landschaf sucht der E1|R1 Photo Award. Valentina Goeck weiß, wie man Tiere ins schönste Licht setzt.

Nur ein einziges Mal kreuzen sich der europäische Fernwanderweg E1 und der europäische Radwanderweg R1. Diese Kreuzung liegt im Teutoburger Wald und ist gleichzeitig Auslöser und Namensgeber für den internationalen E1|R1 Photo Award – ins Leben gerufen vom Kompetenzzentrum Wandern WALK in Detmold und unterstützt vom Deutschen Wanderverband (DWV) sowie der Europäischen Wandervereinigung (EWV). „Das perfekte (Rad-)Wanderfoto“ weiterlesen

Der Duft von Lavendel …

… zieht durch das lippische Örtchen Fromhausen. Seit 2014 pflanzt der Bio-Landwirt Martin Meiwes hier echten Lavendel an. Abnehmer ist die Detmolder Naturduft-Manufaktur Taoasis.

Wer sich die Felder persönlich anschauen möchte, sollte sich beeilen. Die Ernte dürfte in den nächsten Tagen beginnen.

Foto: Hedwig Bonensteffen

 

Get the Power of ELPH

Einladung zu einem ELPH-Nachmittag am 29.07.2017.

Die Weisheit von ELPH ist uralt, dennoch hochaktuell in dieser Welt der Depressionen, Schmerzen und Dramen. Die Sehnsucht nach Frieden, Sorglosigkeit, Harmonie, Gelassenheit und Freude wächst immens.“

Wer mehr über diese Philosophie erfahren möchte, dem seien die ELPH-Nachmittage ans Herz gelegt, zu denen Katharina Adams einlädt.

Hier wird die ELPH-Arbeit vorgestellt, Fragen werden beantwortet. Die Wirkungsweise der ELPH-Essenzen und -Öle wird erklärt. Es darf ausprobiert werden. Das Geheimnis der Mittwochsverbindung wird gelüftet und es wird meditiert. Auch diejenigen, die von sich glauben, nicht meditieren zu können, werden staunen.

Der nächste Elph-Nachmittag findet am 29. Juli 2017 in Lemgo-Voßheide statt. Er dauert von 14.00 bis 17.00 Uhr. Der Teilnahmebetrag beträgt 50 Euro pro Person.

INFO und Anmeldung:

Katharina Adams, Dipl.Musiktherapeutin, ELPH-Coach
Tel. 05261/ 770 48 03,     mobil  0 151 575 474 40
Katharina.Adams@t-online.de

Weitere Informationen unter : www.elph-academy.net

H & B HolzDesign baut Möbel massiv

 

Jugendzimmer aus Birke massiv

Der Trend „Möbel aus Holz, massiv und von hier“ hält an.

H & B HolzDesign GmbH aus dem ostwestfälischen Langenberg fertigt seit vielen Jahren diese qualitativ hochwertigen, modernen und umweltfreundlichen Möbel. Und das natürlich nicht nur für Jugendzimmer. Auch für den Wohn- und Schlafbereich werden Massivholz-Möbel gefertigt und an exklusive Marken vertrieben.

H & B Holzdesign GmbH
Möbelmanufaktur
Wankelstraße 1
33449 Langenberg
Telefon: 05248-81000
E-Mail: info@h-b-holzdesign.de
Webseite: http://www.h-b-holzdesign.de

Foto: Orion Fotostudio

 

Es sind die kleinen Dinge …

… die die (Garten-)Häuser von Casa Kaiensis so besonders machen.

Diese stylischen Türbänder sowie Türklinke und außenliegendes Fenstergetriebe sind beim Gartenhaus „Kato“ serienmäßig dabei.

Um jedes noch so kleine Detail wurde sich Gedanken gemacht, damit es optisch und qualitativ passt. Die Mühe hat sich gelohnt!

Casa Kaiensis …märchenhafte Holzhäuser
Kai Schaede & Meike Wachholz GbR
Diebrocker Str. 63
32051 Herford
Telefon: 05221-924 111
E-Mail: kai@casakaiensis.de
und meike@casakaiensis.de
http://www.casakaiensis.de

Aus gutem Holz: H & B Holzdesign Möbelmanufaktur Langenberg

Mit Freude am Handwerk

 

In Ostwestfalen setzt man auf Werte, auf Qualität, auf solide Arbeit. Auch und gerade in der hier beheimateten Möbelindustrie.

H & B  Holzdesign GmbH arbeitet seit mehr als 30 Jahren für viele deutsche Möbelfirmen. Zunächst als Zulieferer für Einzelteile, inzwischen auch seit über fünf Jahren als Lieferant für komplette Massivholzmöbel. „Und wer glaubt, zu Ostwestfalen passe nur rustikale Eiche, ist auf dem Holzweg“, lacht Heinz Hollenbeck, Inhaber der H & B Holzdesign GmbH.

Fertiggestelltes Sideboard kurz vor der Auslieferung

Es wirkt schon ein wenig skurril, wenn edle Sideboards, die eher in das Schaufenster eines exquisiten Möbelhauses gepasst hätten, in der Werkhalle von H & B Holzdesign GmbH auf ihre Auslieferung warten. Vom Zusägen des ersten Stückes Holz bis hin zur Schlusslackierung wird hier alles aus einer Hand gefertigt. Qualität, die die Kunden zu schätzen wissen, denn Heinz Hollenbeck freut sich über volle Auftragsbücher.

Mehmet Akgül am Bohrautomaten

Holz liegt bei Heinz Hollenbeck in der Familie. Sein Vater war Zimmermann, er selbst lernte das Tischlerhandwerk von der Pieke auf. Die heutige Möbelmanufaktur begann vor vielen Jahren ihren Weg in einer Garage, wie es bei vielen großen Firmen der Fall ist.

Alles im Lack bei H & B Möbelmanufaktur

Die H & B Holzdesign GmbH bildet natürlich auch aus. Zurzeit lernen dort sechs junge Menschen den Beruf des Tischlers bzw. des Industriekaufmanns. „Zum Teil übernehmen wir unsere Auszubildenden, die anderen konnten wir bisher immer gut in anderen Firmen unterbringen“, erzählt Heinz Hollenbeck.

Das Ende des Weges ist noch längst nicht erreicht. H & B Holzdesign GmbH hat in näherer Zukunft große Pläne. LivinginOWL hält Sie auf dem Laufenden.

Inhaber Heinz Hollenbeck

Und wenn Sie das nächste Mal in einem Hochglanz-Möbelkatalog blättern und die edlen Stücke bewundern, kann es gut sein, dass diese bei der H & B Holzdesign GmbH im ostwestfälischen Langenberg gefertigt wurden.

H & B Holzdesign GmbH
Möbelmanufaktur
Wankelstraße 1
33449 Langenberg
Telefon: 05248-81000
E-Mail: info@h-b-holzdesign.de
Webseite: http://www.h-b-holzdesign.de

Zauber inklusive – die neuen Häuser von Casa Kaiensis

Sie wirken wie aus einer anderen Zeit, einem anderen Leben, einer anderen Schöpfung.
Wie ein Stück heile Welt der Vergangenheit, vergessen in der Gegenwart. Die zauberhaft schrägen Holzhäuser von Casa Kaiensis wecken die Sehnsucht nach Rückzug in die Einfachheit der Natur, nach „Alles ist gut“.

Der Traum kann Wirklichkeit werden. Denn ganz in der Nähe, in einer Werkhalle im ostwestfälischen Löhne, wird real produziert. Mit modernster Technik, zunächst einmal  in kleinen Serien und unter der Regie der beiden Macher von Casa Kaiensis, Kai Schaede und Meike Wachholz, entstehen derzeit Häuser des Modells „Kato“.

Hier baut der Chef noch selbst. Kai Schaede bei der Arbeit.

Ein Gartenhaus, bei dem aber niemand auf die Idee käme, lediglich Schüppe und Schubkarre darin zu lagern. Die Tür ist so breit, dass ein Sofa hindurch passt, acht Fenster lassen genug Licht hinein, ohne indes etwas von der Heimeligkeit des Innenraumes zu nehmen. Sogar eine zweite Ebene – ein Loft – kann eingebaut werden. Für eine Übernachtung allein oder zu zweit.

Man kann in so einem Haus übernachten?

Ja klar. Und nicht nur das“, informiert uns Meike Wachholz. „Unsere Häuser werden in Ständerbauweise – wie ein Fachwerkhaus – errichtet und können bei Bedarf perfekt isoliert werden. Im Winter sorgt ein kleines – optional zu bestellendes –  Öfchen für angenehme Wärme.“ Einer Nutzung als Ferienhaus für einen Traumurlaub stünde somit nichts im Wege.

Wer sich Kato einmal aus der Nähe anschaut, dem wird ein frischer Duft in die Nase steigen. „Die Dachschindeln sind aus kanadischer Rot-Zeder“, so Kai Schaede, „sie brauchen nicht behandelt zu werden, halten bis zu 80 Jahre und sind zudem sturm- und hagelfest.“

Auch sonst wird bei Kato wie auch bei allen anderen Häusern von Casa Kaiensis kompromisslos auf Qualität gesetzt. Beim Holz, bei der Verarbeitung und ganz besonders bei den vielen Details, wie zum Beispiel der Türklinke oder den Beschlägen.  Gerade diese liebevoll eingearbeiteten, oft erst auf den zweiten Blick zu erkennenden Elemente machen den Zauber dieser Häuser aus. Das gewollt krumme Dach und die schiefen – wie mal eben mit Hammer und Nagel gezimmert – Fenster und Türen, schaffen diese unvergleichliche Ausstrahlung.

Türschloss aus der Vergangenheit

Wie bekomme ich ein solches Haus?

Unsere Häuser sind als Bausatz lieferbar“, so Kai Schaede. „Wir können aber auch einen Aufbauservice stellen, der sie vor Ort errichtet. Fix und fertig zur sofortigen Nutzung“.

Gibt es Varianten?

Zusätzlich zum normalen Kato ist das Kato lang mit 1,5 Meter verlängertem Innenraum sowie das Kato plus mit einem zusätzlichen 3,5 Meter breitem Raum erhältlich. Auch Sonderwünsche können (meist) berücksichtigt werden.“

Und Kato hat drei Sprösslinge:

  • Kiri, das Kinderhaus, sieht aus wie Kato in klein und ist ein Traum zum Spielen und Glücklichsein für die Jüngsten.
  • Kooper, die Hundehütte zum Wohlfühlen.
  • Kenji, der Briefkasten, aus dem man selbst Briefe vom Finanzamt gerne herausnimmt.

Sie alle tragen die unverwechselbare Handschrift ihrer Erschaffer.

Kai Schaede, Meike Wachholz und Kato

Träume sind dazu da, verwirklicht zu werden. Nicht morgen oder nächstes Jahr oder wenn die Rente durch ist, sondern genau JETZT. Nehmen Sie Kontakt mit Casa Kaiensis auf und spüren Sie den Zauber …

Casa Kaiensis …märchenhafte Holzhäuser
Kai Schaede & Meike Wachholz GbR
Diebrocker Str. 63
32051 Herford
Telefon: 05221_924 111
kai@casakaiensis.de
meike@casakaiensis.de
http://www.casakaiensis.de

Fotos der Häuser: Lars Oliver Gehring

ELPH – der direkte Weg zum Herzen

Als ich das Wort „ELPH“ zum ersten Mal hörte, hatte ich die Vision von Elfen, einer gewissen Leichtigkeit und das Gefühl, es müsse sich um etwas Mystisches handeln. Bei der Leichtigkeit lag ich gar nicht so falsch, denn ELPH ist die Abkürzung für

  • Einfach leben – praktisch handeln
  • Easy Life Program for Harmony
  • Eternal Life Project for Healing
  • Erfahrungen des Lebens prägen die Handlungsweise

Ich wollte gern mehr wissen und traf Katharina Adams aus Lemgo. Die Diplom-Musiktherapeutin ist seit 2007 ausgebildeter ELPH-Coach.

Katharina Adams

Die Weisheit von ELPH ist schon uralt, dennoch hochaktuell in dieser Welt der Depressionen, Schmerzen und Dramen. Die Sehnsucht nach Frieden, Sorglosigkeit, Harmonie, Gelassenheit und Freude wächst immens.“

All das ist ja eigentlich das Geburtsrecht eines jeden Individuums. Und doch kennen die meisten diese Endlosschleife aus Dingen, die passieren, aus diffusen Ängsten und unerklärlicher Verzweiflung.

Zu Katharina Adams kommen nun Menschen, die sich bewusst dafür entschieden haben, etwas in ihrem Leben zu verändern. Die sich endlich wieder wohlfühlen wollen in allen Bereichen. Und die wissen, dass sie auf keinen Fall mehr so weitermachen können wie bisher.

Sie selbst hat vor vielen Jahren – ebenfalls durch widrige Lebensumstände – zu ELPH gefunden und weiß daher sehr genau um die nachhaltige Wirksamkeit, um das Gefühl, endlich wieder die Verbindung zum eigenen Herzen gefunden zu haben.

 

Wie die ELPH-Energie entdeckt wurde, ihre Wirkungsweise und Philosophie können Sie auch unter http://www.mhaadeii.net nachlesen.

All jenen, denen Nachlesen nicht reicht, die gerne persönlich mehr erfahren möchten, seien die ELPH-Nachmittage ans Herz gelegt, zu denen Katharina Adams einlädt.

Hier wird die ELPH-Arbeit vorgestellt, Fragen werden beantwortet. Die Wirkungsweise der ELPH-Essenzen und -Öle wird erklärt. Es darf ausprobiert werden. Das Geheimnis der Mittwochsverbindung wird gelüftet und es wird meditiert. Auch diejenigen, die von sich glauben, nicht meditieren zu können, werden staunen.

Die nächsten Termine sind:

  • Samstag, 20. Mai 2017 im STEP Bielefeld, Kreuzstraße 34 a
  • Samstag, 10. Juni 2017 im Yoga-Vidya, Horn-Bad Meinberg

Die Nachmittage gehen von 14.00 Uhr bis ca. 17.00 Uhr. Der Teilnahmebetrag beträgt 50 Euro pro Person.

Weitere Infos erhaltet Ihr unter http://www.elph-source.net und bei

Katharina Adams
Telefon: 05261-770 48 03
E-Mail: Katharina.Adams@t-online.de

Champions im Leben

Kampfkunst, Kampfsport und Selbstverteidigung für Kinder und Erwachsene
Lee Sport Akademie – Detmold

kindergartenkinder-detmold-selbstverteidigung

Gerade Kinder und Jugendliche profitieren vom Kampfkunstunterricht  „Dabei geht es nicht nur um die physische Stärke der Schüler„, erklärt uns der Leiter der Akademie, Sascha Sander. „Kinder und Jugendliche stecken mitten in der Entwicklung ihrer Persönlichkeit. Wir bieten ihnen eine positive Grundlage für ihre Charakterbildung.“

In der Sport Akademie Dr. Lee in Detmold wird Wert auf die individuelle Entwicklung eines jeden einzelnen Schülers und jeder einzelnen Schülerin gelegt. Teamarbeit und die Erarbeitung gemeinsamer Problemlösungen sind weitere wichtige Schritte auf dem Weg zum Erwachsenwerden. Mit viel Spaß und großer Begeisterung lernen die Kinder und Jugendlichen Kung-Fu, Fitness-Kickboxen sowie Elemente weiterer Kampfsportarten, die in den Unterricht einfließen.

Bereits Kinder ab 3 Jahren werden altersgerecht und spielerisch an die Kampfkunst herangeführt. Höflichkeit, Respekt und Disziplin werden beim Unterricht in der Sport Akademie Dr. Lee in Detmold genauso vermittelt wie Selbstverteidigung oder die Verbesserung der eigenen körperlichen Kraft.

Hier können Sie einen Probemonat buchen.

Sport Akademie Dr. Lee
Paderborner Straße 99
32760 Detmold
Telefon: 05231 565658
E-Mail:info@sport-lee-detmold.de
Webseite: http://www.sport-lee-detmold.de

Foto: Akademie Lee

Schönheit und Wohlbefinden – keine Frage des Alters

Das Juvenilis-Institut zu Gast auf der my way 

juvenilis

So jung auszusehen wie man sich fühlt, ist das möglich? Das Detmolder Juvenilis-Institut hilft der Schönheit auf die Sprünge mit den modernsten Therapien für jugendliche Haut, eine straffe Figur und vollen Haarwuchs. Ein moderner Jungbrunnen. Mehr Informationen  gibt es am Stand 42.

Die my way  Messe für Lifestyle & Genuss findet in diesem Jahr vom 9. bis 11. September statt. Wie immer im Gerry Weber Event Center.

Juvenilis Institut
für Gesundheit, Vitalität und Schönheit

unter ärztlicher Leitung
von Dr. med. Irene Jung
Leopoldstraße 10
32756 Detmold
Telefon: 05231 / 7 09 40 44
Telefax: 05231 / 3 41 60
Webseite: http://www.juvenilis.de

Ein Fyllhorn der Möglichkeiten

Kennen Sie das? Sie haben grandiose Ideen im Kopf, stellen Dinge her, die es so noch nicht gab,  bieten einzigartige Dienstleistungen an, planen, handeln, entwickeln und produzieren mit Begeisterung?

Das einzige Problem bislang: kaum jemand weiß davon. Oder zumindest nicht genügend potentielle Abnehmer.  Die Zielgruppe ist zwar riesig, doch wie kommt man an sie heran?

Wäre es nicht schön, Sie könnten sich auf Ihre Kernkompetenzen zurückziehen? Und Dinge wie Vertrieb und Öffentlichkeitsarbeit einfach anderen überlassen?

murmeln

 

Fyllhorn – eine junge Unternehmung mit alten Hasen. Widerspruch? Nein. Denn jeder der Partner bringt eine Fülle an Erfahrung mit. Und zwar verschiedene Erfahrungen aus verschiedenen Branchen. Kompetenzen werden so perfekt gebündelt.

 

dominikus foto„Wir sind dazu da, auch über den Tellerrand hinaus zu blicken“, erklärt Dominikus Biermann.  „Denn immer gibt es ungeahnte Möglichkeiten. Wir entwickeln die Ideen dazu und unterstützen bei der Umsetzung.“

Dominikus Biermann ist der Betreiber des überregionalen Portals SzenePutzen.de, ideenreicher Konzeptioner mit Visionskraft, Experte für Online-Marketing und Öffentlichkeitsarbeit.

 

Martin Loth1„Für eine exakte, attraktive und lebendige Positionierung eines Unternehmens, einer Produktpalette oder Dienstleistungen gibt es wirksame und erfolgversprechende Werkzeuge“, so Martin Loth. „Wir wenden sie an.“

Martin Loth ist ein erfahrener Verkäufer und Vertriebsmann, entwickelt Positionierungen und kennt sich bestens aus mit Vertriebsaufbau und dem richtigen Einsatz von Personal. Er sucht und findet Wettbewerbsvorteile, die den entscheidenden Unterschied machen.

 

Rüdiger„Wir verteilen keine fertigen Patentrezepte, sondern schauen mit unserem Kunden auf seine Möglichkeiten und seine Stärken“, verdeutlicht Rüdiger Drewski. „Und lösen Blockaden, die den Erfolg verhindern.“
Rüdiger Drewski ist ausgebildeter energetischer Berater und in der Lage, tief in die Strukturen menschlicher Verbindungen zu blicken. Teambildung, Vertriebsberatung und phantasievolle Lösungen gehören zu seinen vielfältigen Begabungen.

 

petrazreikklein„Es ist wichtig, sich selbst, seine Botschaft und die Dinge, die einem wichtig sind, nach außen zu tragen,“ erklärt Petra Zreik. „Wir verhelfen auch kleinen Unternehmen zu Reichweite und Relevanz  im Internet“.
Petra Zreik ist Betreiberin des Online-Magazins „Living in OWL“. Sie schreibt und fotografiert. Inhalte werden klar, verständlich und mit Empathie vermittelt.

 

Kurz gesagt: Wird die Freisetzung von Energien mit

  • punktgenauer Positionierung,
  • ergebnisorientierten Marketing- und Vertriebsprozessen
  • zielführender PR- und Öffentlichkeitsarbeit
  • und mit den besonderen Kenntnissen, Produkten, Dienstleistungen des Kunden

gekoppelt und dabei konsequent die Fähigkeit genutzt, alles in Wort und Bild festzuhalten und zielgenau zu kommunizieren, so ergeben sich ganzheitliche Lösungsansätze, die gewaltige Kräfte freisetzen können.

Kugelspiel chrom

 

Kommen wir zu den Kosten…..?

„Die Investition“, so Rüdiger Drewski „ist auf jeden Fall so, dass auch ein kleineres Unternehmen es sich leisten kann, mit uns zusammenzuarbeiten. Es gehört zu unserer inneren Haltung, dass wir nicht jede Kleinigkeit berechnen. Wichtig ist das gute Miteinander. Und natürlich der gemeinsame Erfolg.“

Probieren Sie es doch einmal aus!

FYLLHORN
Amshausener Weg 28
33790 HalleWestfalen
Telefon: 05201-66 19 223
E-Mail: webmaster@fyllhorn.de
Webseite: http://www.fyllhorn.de

Fotos 1 und 6: Fotolia

Lipperland zwischen Detmold und Schlangen

Mit eigener Haltestelle: Brauerei Strate Detmold

Sie haben nicht nur eine eigene Haltestelle, die drei Damen von der Braustätte Strate (Detmolder Pilsener). Die Brauerei sieht auch aus, als ob sie vom Fürsten zu Lippe persönlich mal bewohnt worden wäre. Ist sie natürlich nicht, da ein Schloss mit hohem Wohnwert mitten in der Bezirkshauptstadt vorhanden ist.

Die Brauerei Strate in Detmold: Hopfengeschmack in OWL

Überhaupt Detmold und das Lippische. Und die tiefen Buchenwälder des Fürsten, aus dem die Zwölfender stammen, die an der Fassade des „Lippischen Forsthauses“, dem Kreuzkrug, hängen. Um diesen Teil Ostwestfalen-Lippes ranken sich ja bis heute unendliche Geschichten. Aufgebauscht und „immer noch was beigetan“.

Der Kreuzkrug im lippischen Wald bei Schlangen

Natürlich ließen wir auch nicht die berühmte „Fürstenallee“ aus, die nach historischem Vorbild aufgehübscht und forstmännisch aufgemöbelt Schlangen mit Detmold verbindet. So muss das wohl ausgesehen haben, als der lippische Fürst mit dem Vierspänner über die Allee und an den mächtigen Bäumen vorbei kutschiert wurde. Das Richtungsschild (im original Postgelb) denken Sie sich bitte weg.

Fürstenallee zwischen Schlangen und Detmold (auf alt getrimmt)

Was wir noch erzählen sollten: Es gab in Schlangen eine Buchhandlung „Bücherwurm“. So richtig schön altmodisch. Der Familie Fleege gehörte sie einst. Jetzt ist sie im Besitz von Nicole Bettermann und nennt sich „Nicolibri„.

Buchhandlung in Schlangen

Es wird also auch gelesen im lippischen Wald. Gut zu wissen 🙂

Unique von KFF

EINFACH UND DESWEGEN SO EINMALIG

kwik stühle

Das Sitzen wird bunt. UNIQUE Stühle bei KWIK Designmöbel in Lemgo.

Eine flexible Rückenlehne und die softe Sitzfläche machen UNIQUE extrem komfortabel. Die breiten Stuhlflächen sind mit edlem Leder umhüllt. Der UNIQUE wurde 2011 mit dem „red dot award“ in der Kategorie Produktdesign prämiert.

• Polsterstuhl
• Aluminiumgussgestell poliert oder pulverbeschichtet
• Sitzschale mit umschäumtem Kern
• Sitz und Rücken gepolstert und bezogen

https://www.kwik-designmoebel.de/kff-unique-stuhl.html

Psssst… Eine große Auswahl an Unique Stühlen ist im Showroom & Outletstore vorrätig. Und es gibt noch viele andere Designstücke zu entdecken.

KwiK Designmöbel GmbH
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Öffnungszeiten:

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Samstag von 11.00 bis 14.00 Uhr

Foto: Kwik

Tag der Gärten und Parks in Westfalen-Lippe

Denkmal Garten: Mit Engagement bleibt Kulturgut erhalten

In den 1950er-Jahren wurden die Paderanlagen in Paderborn als naturnaher Stadtpark gestaltet.
In den 1950er-Jahren wurden die Paderanlagen in Paderborn als naturnaher Stadtpark gestaltet.

Westfalen (lwl). So mancher Gartenarchitekt hat sich im Laufe der Jahrhunderte in Westfalen verewigt, Künstler von Rang und Namen haben den Parks der Region ihren Stempel aufgedrückt. Wachstum und Vergänglichkeit verändern die Gärten jedoch. Wie die „lebendigen“ Kulturgüter dennoch erhalten bleiben, erklären Experten bei Führungen durch ausgewählte Gartendenkmäler am „Tag der Gärten und Parks in Westfalen-Lippe“, den der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am 11. und 12. Juni veranstaltet.

Eine der eigenartigsten Schöpfungen der Gartenkunst in Westfalen ist das Steinfurter Bagno.
Eine der eigenartigsten Schöpfungen der Gartenkunst in Westfalen ist das Steinfurter Bagno.

Die „Königin der Blumen“ ist auch für einen Teil des historischen Palaisgartens Detmold (Kreis Lippe) namensgebend. Ende der 1960er-Jahre entstand der an einem Hang angelegte Rosengarten als Freiraum für das Konzerthaus der Hochschule für Musik. Die terrassenförmige Gestaltung mit seiner markanten Treppenanlage und formalen Rosenbeeten ist ein Beispiel für moderne Gartenarchitektur der Nachkriegszeit. Die Gestaltungsidee des Rosengartens erklärt LWL-Gartenexperte Bernd Milde am 12. Juni ab 10 Uhr. Treffpunkt ist der Haupteingang am Palais.

Gartenexperten unterwegs im Palaisgarten Detmold.
Gartenexperten unterwegs im Palaisgarten Detmold.

Das Paderquellgebiet ist die „grüne Lunge“ von Paderborn. Von dort ergießen sich mehrere Quellen in Deutschlands kürzesten Fluss, die nur vier Kilometer lange Pader. Das Areal wurde in den 1950er-Jahren als naturnaher Stadtpark gestaltet, der den Paderbornern bis heute zur Erholung dient. Er ist ein typisches Beispiel für den Zeitgeschmack der frühen Nachkriegsjahre und bis heute weitestgehend unverändert erhalten geblieben. Das Gestaltungskonzept und die Wiederherstellung der Anlage schildert der Landschaftsarchitekt Wolfgang Wette am 12. Juni ab 11 Uhr. Treffpunkt ist der südwestliche Parkeingang „An der warmen Pader“.

Vor 200 Jahren war das Bagno in Steinfurt eine Art Vergnügungspark für den gehobenen Adelsstand mit zahlreichen Attraktionen. Seitdem ist die Anlage immer wieder verändert worden oder litt unter Vernachlässigung. Heute noch kann man die außergewöhnliche Gartenarchitektur des Parkes erkennen. Der von dicht bewachsenen Ufern gesäumte See, die Ruineninsel, verschlungene Waldwege und die historische Konzertgalerie sind Höhepunkte des Bagnos. Im Rahmen der Regionale 2004 wurden verlorene Gartenpartien revitalisiert und neu interpretiert – das ist der thematische Schwerpunkt eines Rundganges mit der Landschaftsarchitektin Rebekka Junge am 12. Juni ab 13 Uhr vom Kiosk am Bagnosee.

Hintergrund
Neben den vielen Privatgärten gibt es in Westfalen-Lippe über 300 kulturell herausragende Gärten und Parks, die ganzjährig für Besucher geöffnet sind. Gartenkultur ist ein wesentlicher Teil der Identität der Region. Ganz gleich ob Land oder Stadt, ob naturbelassen oder kunstvoll gestaltet, der LWL will sie in den Fokus rücken, das Bewusstsein für diese Besonderheit schärfen und den Tourismus stärken. Die Website http://www.gaerten-in-westfalen.de bietet daher zu 130 ausgewählten Gärten und Parks ganzjährig umfassende Informationen. Zusätzlich präsentieren sich seit 2012 am „Tag der Gärten und Parks in Westfalen-Lippe“ zahlreiche Privatgärten. „Gärten und Parks in Westfalen-Lippe“ ist eine Initiative des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) und des Projektes „Kultur in Westfalen“, das von der LWL-Kulturstiftung und der Westfalen-Initiative getragen und vom NRW-Kulturministerium gefördert wird.

Fotos: LWL

Nicht nur Schmetterlinge im Bauch…

… beschert uns der Frühling.

Schmetterling

Dieser hier besteht aus überaus seltenen Morganiten mit einem Gewicht von 11,3 ct, dazu feinste Brillanten, aus 750er Gold. Ein Kleinod, das Ihnen sicher nicht so schnell davonfliegen wird.

Gesehen bei SABAI in Detmold.

 

Schmuck in Frühlingsfarben

sabai kette

Saphire müssen nicht immer blau sein. Diese Kette aus 585er Weißgold besticht durch kleine farbige Saphire in Himmelblau, Gelb, Zimt, Orange und dem seltenen Silbergrün. Weitere individuelle Schmuckstücke finden Sie bei SABAI in Detmold.

SABAI
Rusche & Kornhaas GbR
Freiligrathstraße 4
32756 Detmold
Telefon: 05231-565 72 90
E-Mail: sabai@t-online.de
Webseite: http://www.sabai-detmold.de

Kombination der Kostbarkeiten

Was hat fernöstliche Kunst mit wertvollem Schmuck zu tun? Sehr viel, wie wir in diesem Bericht noch erfahren werden. Zunächst einmal sind beide Schätze im Detmolder Geschäft Sabai zu bestaunen und zu erwerben. In der Freiligrathstraße 4, nur einige Meter von der historischen „Krummen Straße“ entfernt, offenbart sich eine exotische Welt.

Fernöstliche Gottheiten finden sich vor kunstvollen Wandreliefs aus erlesenen Hölzern. Edle Vasen aus vergangenen Dynastien zeigen künstlerische Vollkommenheit. Aber auch zeitgenössisches Kunsthandwerk hat hier seinen Platz.

Siriporn Rusche und Atchara Kornhaas
Die Inhaberinnen Siriporn Rusche und Atchara Kornhaas

Die beiden Inhaberinnen Atchara Kornhaas und Siriporn Rusche, beide gebürtige Thailänderinnen, können all diese Artefakte zu fairen Preisen anbieten, da sie ohne Zwischenhandel die Produkte selbst importieren. Und es sind immer einzigartige Stücke, abseits jeglicher Massenware, die den Weg nach Detmold finden.

cloisonne vase

 

Das gleiche gilt für den erlesenen Schmuck, Raritäten der Goldschmiedekunst. Rubine, Saphire und Smaragde, die mit Gold und anderen edelsten Metallen zu individuellen Schmuckstücken verarbeitet wurden.

R SM SA
Moderner Breitbandring mit echten Rubinen, Saphiren und Smaragden und 25 Diamanten aus 585er Gold, € 795,00

Hinter der Abteilung für Schmuck im Sabai steht kein Geringerer als der renommierte Juwelen- und Schmuckexperte Johannes O. Vranek. Fast 50 Jahre führte er ein angesehenes Juweliergeschäft in Detmold. Wer ihn googelt, erfährt unter anderem, dass er in seinem Leben schon Tausende von Edelsteinen unter die Lupe genommen hat, mit den abenteuerlichsten Verkehrsmitteln in die entlegensten Winkel der Erde gereist ist, um für seine Kunden, oft namhafte Unternehmerdynastien, nach den schönsten Edelsteinen zu suchen. Kompromisse in puncto Qualität gab und gibt es für ihn nicht. Noch heute ist sein Rat als Experte sehr oft gefragt.

Johannes O. Vranek
Johannes O. Vranek in Aktion

Viele der im Sabai erhältlichen Schmuckstücke sind von ihm selbst entworfen und nach seinen Anweisungen gefertigt worden. Ein Garant für exzellente Verarbeitung und hochwertigstes Material.

Und Johannes O. Vranek war es auch, der in den heutigen Zeiten des „florierenden“ Goldankaufs eine innovative Idee hatte. „Beim Goldankauf werden die Schmuckstücke zerstört, die Edelsteine herausgebrochen, das Gold eingeschmolzen“, erklärt uns der Experte. „Wir möchten, soweit möglich, schöne Stücke vor der Zerstörung bewahren und bieten einen einmaligen Service an.“

Schlange
Fast eine Sensation: Eine der größten Perlen der Welt (ca. 2 x 4 cm) mit goldener Schlange, die mit schwarzen Diamanten besetzt ist, als Anhänger gearbeitet. € 1.965,00

 

„Zeigen Sie uns Ihren Schmuck, von dem Sie sich trennen wollen. Lohnt es sich, arbeiten wir ihn auf und nehmen ihn in Kommission. Manch ein Schmuckliebhaber wird sich freuen, etwas Kostbares zu einem günstigen Preis zu bekommen.“

„Sabai“ ist übrigens thailändisch und heißt „Wohlbefinden“. Und das werden Sie bei einem Besuch in diesem schönen Geschäft spüren.

 

SABAI
Rusche & Kornhaas GbR
Freiligrathstraße 4
32756 Detmold
Telefon: 05231-565 72 90
E-Mail: sabai@t-online.de
Webseite: http://www.sabai-detmold.de

Dorfgeschichten: Eine Frau flieht vor einer Nachricht

Layout 1

Der Roman des israelischen Schriftstellers und Friedensaktivisten David Grossman beeindruckt in seiner Liebe, Zärtlichkeit und Eindringlichkeit. Eine Mutter fürchtet sich vor der Nachricht, dass ihr Sohn im Krieg gefallen ist. Sie ergreift die Flucht und erzählt vom Leben ihrer Familie und ihres Sohnes, in der Hoffnung, ihn so zu beschützen. Der Roman behandelt zugleich die Geschichte der jungen Männer, die als Soldat schnell die Rhetorik des Krieges übernehmen und sich selbst fremd werden. David Grossman schrieb gegen die Angst vor dem Verlust seiner Söhne an, Schreiben und Leben kreuzten sich auf schmerzlichste Weise, als sein Jüngster im Libanon-Krieg ums Leben kam. In bewegender Weise setzt er die gesellschaftliche Wirklichkeit Israels mit den geschilderten Schicksalen seiner Personen in Beziehung.

Darüber nachzudenken, wie ‹man die Ungerechtigkeit in der Welt angehen könnte›, ist ein Anliegen von Corinna Harfouch. Aufführungen und Lesungen mit ihr sind ein großes Erlebnis, gerade ist sie für ihre ‹wahrhaftige und eigenwillige› Schauspielkunst mit dem Berliner Theaterpreis ausgezeichnet worden ist.

Literaturbüro Ostwestfalen-Lippe in Detmold e.V.,
Hornsche Straße 38, 32756 Detmold,
info@literaturbuero-owl.de

Dienstag, 10. November 2015, 19.30 Uhr,
Mittwoch, 11. November 2015, 19.30 Uhr

Veranstaltungsort:  Haus Kuhlmeier, (‹Im Weißen Roß›), LWL-Freilichtmuseum Detmold, Paderborner Straße / Krummes Haus, 32760 Detmold
Karten:  Kat. A 15 €, Kat B. 10 €, die Plätze sind nummeriert
Kartenreservierung:  Karten sind beim Literaturbüro Ostwestfalen-Lippe unter 052 31 /30 80 210 oder http://www.literaturbuero-owl.de sowie an der
Kasse des LWL-Freilichtmuseums Detmold erhältlich
Buspendelverkehr:  ab 18.45 Uhr vom Parkplatz aus, letzte Fahrt um 19.15 Uhr

Eine Veranstaltung des Literaturbüros Ostwestfalen-Lippe in Zusammenarbeit mit dem LWL-Freilichtmuseum Detmold, unterstützt durch die Sparkasse Paderborn-Detmold

Foto: Literaturbüro Ostwestfalen-Lippe

Slacklinen in Detmold

Slacken (SlacklinenSlacklining) ist eine Trendsportart ähnlich dem Seiltanzen, bei der man auf einem Schlauchband oder Gurtband balanciert, das zwischen zwei Befestigungspunkten gespannt ist. Dieses Band wird Slackline (deutsch etwa: Schlaffseil, schlaffe Leine) genannt“ … sagt Wikipedia.

Wir sagen: Das sah richtig gekonnt aus gestern im Stadtpark von Detmold.

 

Frühjahrsputz für die Haut

Die Kälte hat mittlerweile den ersten wärmenden Sonnenstrahlen Platz gemacht, nur unsere Haut sieht irgendwie noch nach Winter aus.  Melinda Menke, Inhaberin des gleichnamigen Detmolder Kosmetikinstituts: „Jetzt im Frühjahr ist die beste Zeit, tiefenwirksame Peelings (z.B. Fruchtsäurepeelings) durchzuführen, um den Erneuerungsprozess zu aktivieren.  Die Haut wird prall, ebenmässig, Pigmentflecken werden aufgehellt, Fältchen und Linien werden gemildert.“

Melinda Menke Living in OWL

Die Haut freut sich auch über pflegende Behandlungen mit einer Extraportion Feuchtigkeit, zum Beispiel mit einer vitaminreichen Ampullenkur, um die von der Heizungsluft strapazierte Haut zu regenerieren.

„Die Beautyfrühjahrsputz sollte sich nicht nur auf die Haut beziehen“, so Melinda Menke. „Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt, den Ballast des vergangenen Jahres abzuwerfen, der sich im Körper angesammelt hat.“

Jentschura Living in OWL

Die Entschlackungskur nach Dr. h.c. Peter Jentschura bringt neben vielen gesundheitlichen Vorteilen auch die „gute Figur“ wieder zum Vorschein.  Mit 7*7 Kräutertee werden die Schlacken gelöst, mit einem mineralstoffreichen Gemüsegranulat neutralisiert und mit viel Wasser und basischen Bädern die Säuren und Gifte ausgeleitet. Ein Detox Programm über vier Wochen könnte so aussehen:

100 g 7*7 Kräutertee(bis 1/2 l pro Tag) 660 g Wurzelkraft ( 6 Teelöffel am Tag) 750 g MeineBase ( Voll- und Fussbäder, so häufig wie möglich)

Strahlen Sie mit dem Frühling um die Wette.

Melinda Menke Eingang Living in OWLMelinda Menke
Kosmetik-Institut

Allee 7
32756 Detmold
Telefon: 05231-29996
E-Mail: info@melinda-menke.de
Homepage: http://www.melinda-menke.de

Öffnungszeiten:
Mo. – Fr. 9.30 – 13.00 Uhr, 14.00 – 18.00 Uhr
Samstags auf Anfrage

„Das Talent, talentfrei Höchstleistungen zu erzielen“

19. November 2014 – Stadthalle Detmold

Michael Kercher stellt in seinem interaktiven Vortrag dar, wie Sie sich selbst zu Höchstleistungen motivieren – auch ohne Talent in die Wiege gelegt bekommen zu haben. Unter Einbezug des Publikums und mit Hilfe eines gigantischen Schlagzeugs als spektakuläres Kommunikationswerkzeug verdeutlicht er, welche Faktoren für die eigene Motivation zu Höchstleistungen entscheidend sind. In unkonventioneller und humorvoller Art trommelt er das Lied vom Glauben in die eigenen Stärken. Und beweist, dass jeder alles erreichen kann.

Michael Kercher

Erleben Sie Weiterbildung auf Top-Niveau in Detmold – ein Gewinn für jeden, der sich weiterentwickeln möchte, beruflich oder privat. Es erwartet Sie ein impulsreicher Abend mit hochkarätigem Referenten. Lernen Sie von den Kreativen. Lassen Sie sich überraschen und begeistern. Die Lippische Landeszeitung, die Stadthalle Detmold, die Akademie Denkflügel und PODIUM Erleben freuen sich darauf, Sie in der Stadthalle Detmold begrüßen zu dürfen! Für Erfrischungen und Snacks sorgt das SonVida.

Einlass: ab 18.45 Uhr
Beginn: 19:30 Uhr

Fotoquelle: Stadthalle Detmold

Der Traum von ewiger Schönheit…

… ist so alt wie die Menschheit. Wer kennt nicht den Mythos vom Jungbrunnen, dem man faltenfrei und strahlend entsteigt? Ein Mythos, sicher, aber die Kosmetikprodukte der heutigen Zeit kommen so einem Jungbrunnen schon sehr nahe.

Ein wenig versteckt sich das idyllische, unter Denkmalschutz stehende Fachwerkhaus, in dem Melinda Menke ihr Kosmetikstudio betreibt, hinter den Gründerzeitvillen der Allee in Detmold.

collage

Schon beim Betreten umfängt die Kundin ein exklusiver Duft. Und exklusiv ist das Ambiente des gesamten Studios. Hier kann man entspannen und den Alltag hinter sich lassen. Melinda Menke liegt die Schönheit und das Wohlbefinden ihrer Kundinnen am Herzen. Sie nimmt sich viel Zeit für eine ausführliche Hautdiagnose und hat für jedes Schönheitsproblem hochwirksame Maßnahmen in petto. Sie widmet sich jugendlicher Aknehaut ebenso wie sie den nicht mehr ganz so jugendlichen Kundinnen die neuesten Anti-Aging-Entwicklungen nahelegt.

Empfang

Gerade im Bereich Anti Aging hat es in den letzten Jahren Quantensprünge gegeben. Rund zehn Jahre könne man, so Melinda Menke, durch rechtzeitig begonnene und konsequente Pflege die Haut optisch verjüngen, und das ohne jeden chirurgischen Eingriff.

Was sind das denn für Produkte, die uns so jung aussehen lassen, wie wir uns fühlen?

Natürlich wird hier die ganze Bandbreite  klassischer Behandlungen rund um Gesicht und Körper durchgeführt.

Die innovative schweizer Zellularkosmetik LA PRAIRIE gehört zu einer der führenden Anti-Aging Marken der Welt. Neben der patentierten „Cellular Complex“, die zur optimalen Regeneration der Zelle führt, findet man hier noch weitere luxuriöse Zutaten wie Caviar, Edelsteine, Quarzkristalle, kolloidales Gold, Platin…. Sie alle bewahren die Eigenschaften jugendlicher Haut und sorgen für mehr Spannkraft, Straffheit und einen strahlenden Teint.

La prairie

 

Die japanische Kosmetiklinie SHISEIDO hat schon vor über 30 Jahren den deutschen Markt erobert . Die patentierte „Bio-Hyaluronsäure“ sorgt für intensive Feuchtigkeit und pralle Haut. Ein Muss für jede trockene Haut…

Für Behandlungserlebnisse der besonderen Art sorgt die Kosmetiklinie MARIA GALLAND. Die sogenannte „Gipsmodellage“, basierend auf einer tiefenwirksamen, sich selbst erwärmenden Mineralienmaske, ist eine altbewährte Methode, die unterschiedlichsten Hautproblemen zu behandeln.

Gipsmodellage

Gestresste, müde Haut? Hier bietet sich eine Sauerstoff-Kur förmlich an. Anti Aging mit Tiefgang. Jede unserer 70 Millionen Zellen ist auf Sauerstoff angewiesen. Sauerstoff versorgt das Herz, verbrennt Kalorien, füttert die Vitalität, aktiviert die Gehirnleistung, belebt die Haut. Eine 30-minütige Sitzung unter der „Astronauten- Haube“ wirkt wahre Wunder…

Dann gibt es die sogenannten Cosmeceuticals, das sind Hich-Tech-Kosmetikprodukte mit medizinisch nachweisbarer Wirkung. Der Begriff setzt sich zusammen aus den englischen Wörtern cosmetic und pharmaceutical, im Deutschen also Kosmetik und Arzneimittel.” Melinda Menke bietet in ihrem Studio Produkte der Marke Med beauty Swiss an.

Was wäre eine kosmetische Behandlung ohne die abschließende Gesichtsmassage? Melinda Menkes Kundinnen genießen eine Kombination aus klassischer Massage und chinesischer Druckpunktmassage. Blockaden werden gelöst und Tiefenentspannung setzt ein.

Edelsteinwasser

Melinda Menke erinnert ihre Kundinnen immer wieder daran, dass äußere Schönheit auch sehr viel mit gesunder Ernährung und Flüssigkeitsaufnahme zu tun hat. Nicht jedem ist es möglich, in der Hektik des Alltags darauf zu achten. So finden sich neben den edlen Luxus-Pflegeserien auch Produkte der Firma Jentschura. Die Tees und basischen Produkte sorgen für eine Entsäuerung des Körpers und somit für Gesundheit und Schönheit auch von innen.

Bleibt zu erwähnen, dass bei Melinda Menke selbstverständlich auch in Sachen dekorativer Kosmetik keine Wünsche offenbleiben.

Nagellack

Stammkundinnen kennen schon die regelmäßig stattfindenden Make-up-Events, an denen die Firma Shiseido die neuesten Trends vorstellt und die Besucherinnen typgerecht geschminkt werden. Lassen auch Sie sich einladen!

Wussten Sie eigentlich, dass die Hautbeschaffenheit nur zu 30 % genetisch bedingt ist? Der Rest ist gute Pflege. Und die können Sie unbesorgt in die Hände von Melinda Menke geben.

Melinda Menke
Kosmetik-Institut

Allee 7
32756 Detmold
Telefon: 05231-29996
E-Mail: info@melinda-menke.de
Homepage: http://www.melinda-menke.de

Öffnungszeiten:
Mo. – Fr. 9.30 – 13.00 Uhr, 14.00 – 18.00 Uhr
Samstags auf Anfrage

Iris Berben liest: „Da geht ein Mensch“

Detmold (lwl). Hochkarätige Literatur, vorgetragen von bekannten Stimmen: bereits zum achten Mal finden die „Dorfgeschichten“ im LWL-Freilichtmuseum Detmold statt. In diesem Jahr konnte das Literaturbüro Ostwestfalen-Lippe in Detmold, das die Veranstaltungsreihe gemeinsam mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und der Sparkasse Paderborn-Detmold organisiert, eine der beliebtesten Schauspielerinnen Deutschlands gewinnen. An gleich zwei Abenden, am 25. und 26. November, wird Iris Berben jeweils um 19.30 Uhr in der Museumsgaststätte „Im Weißen Ross“ aus dem autobiografischen Roman von Alexander Granach „Da geht ein Mensch“ lesen. Wie im vergangenen Jahr wird es am Mittwoch (26.11.) um 11.30 Uhr zudem wieder eine Schülermatinee im Detmolder Sommertheater geben.

Iris Berben (Foto: Harald Hoffmann)
Iris Berben (Foto: Harald Hoffmann)

Nach bekannten literarischen Werken wie Georg Büchners „Lenz“ oder „Die Judenbuche“ von Annette von Droste-Hülshoff hat das Literaturbüro Ostwestfalen-Lippe mit „Da geht ein Mensch“ auch in diesem Jahr ein besonderes Stück Literatur ausgewählt. „Es rührte mich an, das Leben“, schreibt der 1933 ins amerikanische Exil geflohene Schauspieler Alexander Granach in seinem autobiographischen Roman. Als neuntes Kind einer frommen jüdischen Familie kämpft er sich mit atemberaubender Vitalität und großem Improvisationstalent aus der galizischen Provinz bis nach Berlin an die Schauspielschule und wird der gefeierte Theater- und Stummfilmstar der Weimarer Zeit. Alexander Granach beginnt mit sechs Jahren als Bäckergehilfe, mit zwölf zieht er wegen der ersten großen Liebe in eine andere Stadt. Dort entdeckt er die Welt des Theaters, er ist fasziniert von dieser „überwirklichen Wirklichkeit“ und weiß sofort: das will ich machen. Mit 16 Jahren bricht er zum legendären Max Reinhardt nach Berlin auf. Was er dabei nie vergisst: „Da geht ein Mensch“, und so ist sein Roman eine Reminiszenz an die verlorene galizische Welt. Mit Humor und Weisheit schildert er die Menschen seiner Kindheit und Jugend. „Ein Buch, das mich seit Jahren begleitet“, schreibt Iris Berben.

Karten und Informationen
Die Lesung „Dorfgeschichten“ ist eine Veranstaltung des Literaturbüros Ostwestfalen-Lippe in Zusammenarbeit mit dem LWL-Freilichtmuseum, unterstützt durch die Sparkasse Paderborn-Detmold.

Karten kosten 15 Euro (Kat A), 10 Euro (Kat B) und 5 Euro (Schülermatinee) und sind im Literaturbüro Ostwestfalen-Lippe telefonisch unter 05231-3080210, oder im Internet auf http://www.literaturbuero-owl.de erhältlich. Ab 18.45 Uhr ist ein Pendelverkehr vom Parkplatz eingerichtet, der letzte Bus fährt um 19.15 Uhr.

Iris Berben liest
„Da geht ein Mensch“ von Alexander Granach

Dienstag (25.11.), 19.30 Uhr und
Mittwoch (26.11.), 19.30 Uhr
Museumsgaststätte „Im Weißen Ross“ (Haus Kuhlmeier)
LWL-Freilichtmuseum
32760 Detmold

Eine Veranstaltung des Literaturbüros Ostwestfalen-Lippe in Zusammenarbeit
mit dem LWL-Freilichtmuseum Detmold
unterstützt von der Sparkasse Paderborn-Detmold
Eintritt 15 Euro/10 Euro
Karten unter: 0 52 31/30 80 210, E-Mail info@literaturbuero-owl.de
oder online http://www.literaturbuero-owl.de