Vorbeugen ist besser als Heilen – Heilen ist besser als Untergehen!

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„Krisen sind Wachstumsknoten im Leben eines jeden Menschen, wenn man weiß, wie mit den Krisen umzugehen ist“ meint der Theologe und Heilpraktiker Psychotherapie René Schäfer. „Es gibt Wege, wie man sich auf Krisen vorbereiten kann, damit sie nicht unvorbereitet und hart treffen. „Es braucht eine Widerstandskraft (Resilienz), die sich aus verschiedenen Elementen,  wie zum Beispiel einer stabilen Gefühlswelt oder der Fähigkeit, die Lebenssituation zu durchdenken zusammensetzt.“

Aber auch wer nicht vorbereitet ist, kann Krisen von privater oder beruflicher Natur schnell und zielgerichtet überwinden, wenn er seine Schwächen in der Widerstandskraft kennt und verändert. Schäfer bietet in der „Praxis für Lebensberatung“ fundierte Hilfe an.

Das Leben ist eigentlich dazu da, es mit Freude, Leichtigkeit und Energie zu leben. Krisen, die zum Beispiel durch Konflikte, Entfremdung, schmerzhafte Erfahrungen oder Schicksalsschläge entstehen, rauben nicht nur die Leichtigkeit des Lebens, sondern können auch tiefgreifende Störungen im Leben und in der Seele hervorrufen. Es gilt, mit dem Betroffenen die Widerstandskraft aufzubauen, um Oberwasser zu behalten oder wieder zu erlangen“, meint Schäfer und fügt hinzu „wer das Leben kennt, der kann es leben, wer es aber nicht kennt, der wird von der Krise gelebt. Und wenn das passiert, ist das Leben eine Krise, ein Umstand, den man unbedingt vermeiden sollte.“

Die Praxis für Lebensberatung ist unter der Tel.-Nr. 05643 3739862 erreichbar.

René Schäfer
René Schäfer

Lifecoaching … gestalte dein Leben!
René Schäfer MTh (UNISA)
Heinrich-Heine-Straße 1
34434 Borgentreich
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Mit dem Leben per DU

Wenn es regnet, dann lache ich – denn wenn ich nicht lache, regnet es trotzdem! Solche Erkenntnisse prägen unser Leben. Wir können auf einmal in unterschiedlichsten Situationen mit dem Leben kommunizieren. Das Leben von verschiedenen Seiten zu betrachten, hilft uns, es zu verstehen und das Verstehen macht uns in unseren Gefühlen und unserem Denken frei. Wir lernen mit seinen Launen umzugehen. Wir werden zu Freunden unseres eigenen Lebens – wir werden per DU mit ihm! Dieses Buch führt über die eigenen Erfahrungen hinaus zu den Lebensgestaltungen anderer Menschen.

mit dem leben per du Rene Schäfer Lifecoach Living in OWL

Das vorliegende Buch von René Schäfer ist eine Sammlung von Gedanken und Anregungen zu einer verantwortlichen, aber dennoch freien und ungezwungenen Gestaltung des Lebens. Da wir bekanntlich nicht alleine auf diesem Globus sind, sondern eine soziale Gemeinschaft darstellen, ist das Leben der grenzenlosen Selbstverwirklichung kein guter Weg. Denn sie kann nur auf Kosten von anderen gelebt werden. Wer mit jemandem per Du ist, lernt ihn kennen, und zwar auch in Bereichen, die sonst nicht einsichtig sind. Er lernt hinter die Fassaden zu sehen, lernt Ängste und Wünsche kennen und versteht Motivationen und Handlungsweisen besser.

Mit den vorliegenden Artikeln in diesem Buch möchte der Autor genau dies im Bezug auf das Leben hervorheben. Wir können nicht genug voneinander lernen, um mit dem Leben per Du zu sein, das heißt es kennenzulernen. Das Buch soll Lebenserfahrung sein, die Sie kaufen können! Vielleicht hilft es Ihnen, Fehler zu vermeiden, oder einen erweiterten Horizont für Ihre Lebensgestaltung zu finden. Es erhebt aber weder Anspruch auf Vollständigkeit noch darauf, eine Lebensanleitung zu sein. Vielmehr sind es einfach Anregungen, Gedanken, Erfahrungen und Hinweise. Lesen und sammeln Sie, was immer auch nützlich für Sie ist.

René Schäfer
Mit dem Leben per Du
… wie das Leben zu Ihrem besten Freund wird!

Der Trainer Verlag
ISBN 978-3-8417-5075-4

Erscheint Ende September 2013.

René Schäfer – Lebenslotse auch in schwerer See

Beruflich daneben gegriffen?

Bericht von René Schäfer

René Schäfer Lifecoach Living in OWL

Jens (der Name ist natürlich geändert) hat eine gute Anstellung. Er ist schon lange als Industriekaufmann in einem mittelständischen Unternehmen tätig. Er hat auch schon in dieser Firma gelernt. Er weiß nicht mehr, wie er zu diesem Beruf kam. Vielleicht war es die elterliche Vorstellung, vielleicht auch, weil Schulkollegen oder sein Bruder eine ähnliche Richtung eingeschlagen haben. Aber jetzt, nach ca. neun Jahren weiß er, dass dies nicht sein Beruf ist. Er hat viel mit Zahlen zu tun und arbeitet viel alleine. Der Umgang mit seinen sachlich und gewinnorientierten Kolleginnen und Kollegen und dem polemischen Chef macht ihm große Schwierigkeiten. Die Arbeit ist ihm zur Last geworden. Er kann kaum essen, schläft schlecht bis gar nicht und nur übers Wochenende oder in den Ferien taut er wieder etwas auf. Umso schwerer ist der erneute Arbeitsanfang. Seine Verwirrung ist perfekt, denn er hat vor zwei Jahren auch eine Weiterbildung begonnen bei der er nun merkt, dass ihm das genauso wenig liegt.

Jens steckt in einer Lebenskrise. Und er macht genau das Richtige, er sucht einen Lotsen, einen Lifecoach, der ihm hier in diesem stürmischen Lebensabschnitt hilft sein Lebenskurs wieder einzunehmen. Im Lifecoaching reden wir miteinander über seine Persönlichkeit die es zugelassen hat, dass er an diesem Punkt gekommen ist. Dann gehen wir Wege, die die Persönlichkeit bewusst macht, den Umgang mit anderen Menschen erleichtert und stärkt und Luft verschafft, um langsam und gezielt eine Richtungsänderung in die berufliche Wunschvorstellung vornehmen zu können. Wir  wägen finanzielle Risiken und Möglichkeiten ab, betrachten das Lebensumfeld und erarbeiten ein Lebensziel. Aus diesen Gesprächen ergeben sich dann die konkreten Schritte die eingeleitet werden müssen, um diese schwierige Situation zu meistern und neue Lebensperspektiven zu bekommen. Das individuelle Eingehen auf die einzelnen Situationen ermöglicht auch ein ganz individuelles Resultat. Denn das macht uns als individuelle Menschen ja auch aus.

René Schäfer – Lebenslotse auch in schwerer See

René Schäfer
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Mediation oder Anwalt?

Text von René Schäfer

Waagschale Living in OWL Lifecoach Schäfer

Wer in Deutschland ein Problem hat, in dem er irgendeinen Nachteil für sich selber sieht, geht zum Anwalt. Das hat sich scheinbar so eingebürgert. Doch viele sind nach den Gerichtsverhandlungen, nach den vielen Drohungen und der ständigen Konfliktspirale nach oben nur ihres Geldes erleichtert worden und nicht ihrer Probleme. Sie haben immer noch kein Recht bekommen, sie haben immer noch keinen Frieden. Sie sind enttäuscht über das was in diesem System an vermeintlicher Gerechtigkeit durch Anwalt und Gericht erwirkt wird und sehen sich machtlos.

Aber man muss sich fragen, ob denn der Anwalt und das Gericht der einzige Weg sind um Nachbarschaftsstreitigkeiten, Scheidungen, Vertrauensbruch oder Benachteiligungen gerecht und gut aus der Welt schaffen zu können. Und auf diese Frage gibt es ein ganz klares NEIN. Sehr viele Streitigkeiten können viel besser in Form einer MEDIATION und eines gemeinsam unterzeichneten Protokolls aus der Welt geschaffen werden. Und das mit sehr viel weniger Geld und Aufwand. Unter der Leitung eines Mediators werden die Sachverhalte dargelegt und mit gesundem Menschenverstand Lösungen vorgeschlagen und Lösungen zu beider Parteien Gewinn vereinbart. Denn die Lösungen werden miteinander und nicht gegeneinander erarbeitet. Die Unterschrift des Protokolls ist für die Beteiligten verbindlich. Billiger als Gericht und Anwalt ist MEDIATION deshalb, weil viel weniger Menschen daran beteiligt sind und kein teurer Verwaltungsapparat im Hintergrund steht. Effektiver ist MEDIATION, weil auf die Bedürfnisse der beiden verschiedenen Parteien gründlich eingegangen wird und der Mediator ein Erfolgsdruck hat, der ihn sorgfältig und umfassend arbeiten lässt.

Mediation strebt eine Lösung an, mit der jeder gewinnt (Win/Win), während das Gericht meist einen Gewinner und Verlierer sucht. Eine WIN/WIN Lösung macht ein weiteres Leben miteinander möglich. Es wird nicht alles durch Rechthaberei und Paragraphen zerstört, sondern das Problem wird so gelöst, dass ein Frieden ohne Bitterkeit und Groll entstehen kann.

René Schäfer – Lebenslotse auch in schwerer See

René Schäfer
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Lebenslotse auch in schwerer See

(Wirtschaftsanzeige) Das Leben ist schön. Eigentlich. Klar, es gibt Situationen und Ereignisse, die uns zunächst einmal alles andere als willkommen sind, die wir aber meistern und deren Sinn sich uns später auch erschließt.

Anker Life Coach Schäfer Living in OWL

Dann gibt es da die schwereren Sinnkrisen. Die Arbeit macht keine Freude mehr, „aber was soll ich in meinem Alter noch anfangen?“ Die Ehe ist eigentlich längst zerbrochen, „aber wir sind doch schon über 30 Jahre verheiratet„. Der Beispiele gibt es viele. Was also tun, wenn man im Irrgarten des Lebens feststeckt und den Ausgang nicht findet?

Irrgarten Living in OWL Lifecoach Schäfer

Um bei dem Beispiel zu bleiben: der Ausgang wird sichtbar, sobald man den Irrgarten von oben betrachtet. Und dabei hilft René Schäfer. Der erfahrene Life Coach aus dem ostwestfälischen Borgentreich weiß, wie wichtig der Abstand zu den Dingen und die Perspektive auf die Dinge ist. Der gebürtige Schweizer lebt schon seit 25 Jahren in Deutschland, der sympathische Akzent ist ihm geblieben.

Schäfer ist studierter Theologe, hat umfangreiche Qualifikationen in vielen Bereichen der Psychologie erlangt und bringt 15 Jahre Erfahrung im Führen und Coachen von Menschen in den verschiedensten Lebens- und Berufssituationen mit.

Was genau ist  Life-Coaching?

„Das Leben ist eigentlich dazu da, es mit Freude, Leichtigkeit und Energie zu leben. Krisen, Konflikte oder einengende Gewohnheiten verhindern dies häufig.  Wir überwinden störende Muster und Blockaden, und der Klient kann seine Kraft wieder voll für seine Visionen und deren Verwirklichung einsetzen. Ein völlig neues Lebensgefühl entsteht.“

Was erwartet mich bei so einem Coaching ?

„Der Klient erzählt mir von seinen Gedanken, Problemen und Gefühlen. Ich werde mich ab und zu einklinken und Fragen stellen. Im Laufe des Gesprächs werden wir nach Zusammenhängen suchen und dann ein gemeinsames Gesamtbild entwickeln. Daraus wird sichtbar, ob mit einem Coachinggespräch das Anliegen befriedigt werden kann, oder ob es mehrere Sitzungen braucht, um zufriedenstellende Resultate zu erreichen.“

So eine umfangreiche Betreuung hat doch sicher ihren Preis…?

„Die Kosten des ersten Gesprächs gehen grundsätzlich zu meinen Lasten. In diesem Gespräch besprechen wir – wie gesagt – die Vorgehensweise, welche Schritte erforderlich sind, und welche Summe der Klient ggf. aufbringen kann. Ich möchte, dass sich jeder so ein Coaching leisten kann, denn das Recht auf Lebensqualität sollte nicht vom Einkommen abhängen. „

Was sind das für Menschen, die zu Ihnen kommen?

„Menschen, die in einer schwierigen Partnerschaftssituation stecken. Kann eine Scheidung vermieden werden? Wenn das nicht möglich ist, sollte zumindest ein Rosenkrieg vermieden werden. Es wird angestrebt, Anwälte und Gerichte herauszuhalten.

Menschen, die unglücklich in ihrem Beruf sind. Entweder sie erkennen, dass sie den falschen Beruf gewählt haben und möchten etwas ganz anderes tun oder sie haben Konflikte oder hohen Druck am Arbeitsplatz und können sich selbst nicht daraus befreien.

Menschen, die Krisen zu bewältigen haben, wie zum Beispiel Krankheit oder Tod im familiären Umfeld, Sinnkrisen, festgefahrene Situationen, Aussichtslosigkeit.

Aber ich vermittle auch in Nachbarschaftsstreitigkeiten und bei Streit in Familie oder Verwandtschaft. Diese Art der Konflikte wird zwar oft belächelt, kann aber die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen.

René Schäfer steht seinen Klienten aber nicht nur mit Rat, sondern auch mit Tat zur Seite. Er begleitet sie bei schwierigen Verhandlungen oder Gesprächen und regelt die Dinge persönlich und vor Ort.

Wer wünscht sich das nicht von Zeit zu Zeit? Einen Lotsendienst für’s Leben!

René Schäfer
René Schäfer

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Leben im Wochenend-Hopping

Text von René Schäfer

Am Sonntagabend ist es am schlimmsten. Das Wochenende ist vorbei, die Freunde zuhause und die Einsamkeit, die Leere und die Schwere der nächsten Woche liegt auf der Brust. Irgendetwas bewirkt sie, diese eigenartige Stimmung, die man nicht gerade als erwartungsvoll und fröhlich bezeichnen kann. Vielleicht ist es diese Angst vor der Verantwortung die so bedrückend ist. Vielleicht bist du ihr nicht gewachsen, musst dich täglich mit Kniffs und Tricks durchkämpfen. Vielleicht ist es auch das monotone, stupide Arbeiten, das einfach nicht enden will. Du siehst einfach keinen Sinn darin. Vielleicht sind es aber auch die schwierigen Arbeitskollegen oder der aufbrausende Chef, was das eigenartige Gefühl am Sonntagabend verursacht. Und vielleicht weißt du überhaupt nicht, woher es kommt. Es ist da, es beeinflusst dich seit Wochen und Monaten, vielleicht schon seit Jahren. Du suchst einen Ausweg und er liegt momentan darin, dass du dich aufs Wochenende freust.

Tablett Kopie1 von Uslar Fotodesign Living in OWL

Montag bis Mittwoch ist regelrecht die Hölle. Du schlägst dich durch die Arbeitszeit und versuchst in der Freizeit die nötigen und lebenswichtigen Besorgungen und Verrichtungen zu machen. Aber es ist leer in deiner Seele. Mit Kleinigkeiten versuchst du dich über Wasser zu halten, aber die Zeit geht nicht um. Eine tiefe Unzufriedenheit und ein Suchen nach etwas nicht Definiertem erfasst dich immer wieder. Das Beste ist, es ist irgendwas los, damit du abgelenkt bist. So ab Donnerstagmorgen fängt es wieder an zu dämmern. Das Wochenende rückt in greifbare Nähe. Jetzt kannst du die Dinge, die dir am Arbeitsplatz oder auch privat begegnen, besser wegstecken. Denn es ist Aussicht auf ein Ende. Unangenehmes kann aufgeschoben werden und am leidigen nächsten Montag erledigt werden. Wichtig ist jetzt nur noch der Freitagmittag. Und sobald dieser da ist, lässt du alles hinter dir. Jetzt geht es raus in die Freiheit, in ein Leben, was du dir wünschst. Jetzt werden die Leere und die Belastung durch Ausgelassenheit, durch Freunde und Aktivitäten verdrängt. Zweieinhalb Tage ist jetzt Ruhe vom leidigen Thema Arbeit und alles was darum herum hängt.

Burnout Living in OWL

Auf Dauer so zu leben, ist zermürbend, und wenn man es genau betrachtet, ist es ein vergeudetes Leben. Denn du nutzt nur ca. 30 % um wirklich zu leben! Aber das muss nicht sein. Eine wichtige Voraussetzung, um das Problem zu bewältigen, ist wieder Spaß an der Arbeit und am Wochenalltag zu bekommen. Du solltest erforschen, worin das Problem eigentlich liegt. Was zieht dich in der Woche runter, was genau macht dir keinen Spaß? Die Erkenntnis über die Ursache wird die Grundvoraussetzung zur Bewältigung sein. Wenn es daran liegt, dass du den falschen Beruf gewählt hast, oder die Arbeitsstelle einfach nicht passt, so müssen Veränderungen dort erfolgen. Das ist durchaus auch mit fortgeschrittener Berufserfahrung möglich. Wenn es daran liegt, dass du die Woche zuhause verbringst und das vertraute Zuhause oder die mangelnde Beschäftigung dein Problem ist, so müssen dort Veränderungen zielgerichtet umgesetzt werden. Denn die Lebensqualität besteht nicht nur daraus, einen kleinen Teil des Lebens, also nur das Wochenende zu leben, sondern das gesamte Leben erfüllt und mit Freude zu gestalten. Doch sei dir bewusst, es gibt keine pauschale Antwort und auch kein pauschales Rezept. Es ist dein Leben und deine Situation. Deshalb muss es auch auf dich abgestimmt werden wie die Zukunft gestaltet sein könnte.

René Schäfer – Lebenslotse auch in schwerer See

Foto 1: von Uslar Fotodesign, Bielefeld
Foto 2: © diego cervo – Fotolia.com

„Ostwestfalen-Lippe als Zentrum Europas“?

Über 400 Jahre alt: Hotel zur Fürstabtei, Elisabethstrasse 9

Herfords Bürgermeister Bruno Wollbrink ist in positiver Wallung. Nicht, weil die Finanzen der über 12oo Jahre alten Stadt zu Jubelschreien Anlass geben. Es ist der Internationale Hansetag, der 2013 von der Stadt Herford ausgerichtet wird. An die 3000 Delegierte erwartet die Stadt an der Werre. Ingesamt werden vom 12. – 16. Juni 2013 rund 12.000 Mitwirkende rund um das ehrwürdige Münster erwartet. So ist denn auch die Überschrift oben zu verstehen. Der Spruch stammt nämlich von Wollenbrink. Und da ja die Hanse ein Kaufmannsbund war, eine schöne Gelegenheit für die hiesigen Hansestädte Ostwestfalen-Lippes, sich und die Region zu präsentieren: Borgentreich, Brakel, Herford, Höxter, Lemgo, Minden, Nieheim, Paderborn und Warburg. Vom hohen Norden bis in den tiefen Süden von OWL. Es könnte einer der stärksten Wirtschaftsregionen Deutschlands, ja Europas, wahrlich nicht schaden, doch mal die selbstgewählte Deckung zu verlassen und den „Pelz unwestfälisch ein wenig nach außen zu tragen“.

Zwischenzeitlich wirbt die alte Hansestadt auf You Tube mit einem Video unter dem Titel „Herford tanzt“:

Borgentreich nun auch Hansestadt

Das Wappen der 10. OWL-Hansestadt Borgentreich

Die Hanse, jener damals mächtige Handelsbund, wird allgemein mit Küstenstädten, mit Hamburg und Lübeck in Verbindung gebracht. Tatsächlich aber kann Herfords Stadtarchivar Christoph Laue von Münzen aus Ostwestfalen berichten, die bereits im Ostseeraum kursierten. Tatsächlich ist das eigentliche Kernland dieses historischen Bündnisses aus Kaufleuten, die ihre Handelswege sicherten, Westfalen. Mit Minden, Herford, Lemgo, Paderborn, Nieheim, Brakel, Höxter, Warburg und seit dem vergangenen Wochenende auch Borgentreich ist der Regierungsbezirk Ostwestfalen Lippe OWL Deutschlands „Hanseballungsgebiet“. Typisch westfälisch „Licht unterm Scheffel halten“. Bloß nicht laut sagen, man sei Hansestadt. Das war im Mittelalter anders, als die damalige Welt nach Leinen „aus der Ravensberger und lippischen Region“ gierte und im Gegenzug Käse, Butter, Fisch und Getreide lieferte.

2013 ist der „Internationale Hansetag“ in Herford. Borgentreichs Bürgermeister Bernhard Temme hat sich vorgenommen, neben der berühmten Barockorgel und dem Orgelmuseum mal „so richtig in Hanse zu machen“ .

Morgennebel bei Borgentreich

Morgennebel bei Borgentreich

Schneller als erwartet lichtet sich der Morgennebel bei Borgentreich im Kreis Höxter. Man meint, zarte Töne der berühmten Barockorgel in der Katholischen Pfarrkirche St. Johannes Baptist zu hören. Aber wer spielt um diese frühe Zeit auf der größten Barockorgel Westfalens, einer der bedeutendsten Denkmalorgeln Europas?