Nasibärchens Hänger-Drama, Teil 2

Nachdem ich letzte Woche von unseren Anhänger-Startschwierigkeiten berichtet habe, möchte ich nun auf ein Erlebnis der gegenteiligen Art, einige Jahre später, zu sprechen kommen.

Nasi und ich waren da nach langer Zeit des konsequenten Trainings „Wie mache ich einem Haflinger das Anhänger fahren schmackhaft?“ eeeeeeendlich so weit, alleine und ganz ohne Anschubshilfe auf die Straßen Deutschlands losgelassen zu werden. Ein Traum von ganz vielen wurde wahr. JUHU!!!!!
Eine sehr gute Freundin lud mich denn auch zu einem Reitwochenende ein. Ich freute mich wie Bolle, lieh mir den Stallanhänger, packte Nasis und meine Reisetasche…Und auf gings…

Zu diesem Zeitpunkt dauerte die Verladezeit maximal eine Minute. Jaaaaaahaaaaaa!!!!! Man glaube es kaum, aber manchmal geschehen auch mal Wunder hihi. Folgendes stelle frau/man sich vor:
Ich verlade nach Parelli…heißt ich stehe seitlich neben der Rampe und „sage“ Sir Nasi, er möchte sich bitte hineinbewegen. Soweit so gut. Ich steh also da und sage es ihm entsprechend. Laaaangsaaaaam macht er sich denn auch auf den Weg und bequemt sich die Rampe hinauf…Und entschwindet heimlich still und leise im Inneren… Meine Freude ist grenzenlos, bis er auf einmal stoppt…
EY, sag ich:“ Der Popo muss noch nen Stücksken rein!“
Zärtlich tipp ich ihn mit meinem Zeigefinger an…Nichts… Dann klatsch ich zweimal mit der Hand auf sein Popöchen…Da verlagert er zwar sein Gewicht nach vorne, aber mehr passiert auch nich… Huf Bewegung gleich null…


In meinem Kopf höre ich wieder nur seine Stimme:
„Ich-kann-nich-weiter-nach-vorne-gehn…da-is-nämlich-kein-Platz-meeeeehr!!!“
FUMP senkt sich mein Stöckchen auf sein zartes Hinterteil… jedoch statt vorwärts, legt er gaaaanz laaaangsaaaaam den Rückwärtsgang ein und schlendert völlig entspannt die Rampe wieder hinunter…derweil klopp ich nochn bisken rhythmisch auf ihm rum… Was man natürlich nicht machn sollte, aber…naja…Ich bin auch nur ein Hafi gebeuteltes Frauchen, woll?
Er steht also wieder draußen und ich kuck ihn an… atme 2mal tief ein und aus… nehme meine Position ein und schicke ihn souverän deluxe erneut in den Anhänger. Oh Wunder, diesmal passt sogar auch sein Popöchen rein!!!
Stange vor, Klappe zu und ab auf de Autobahn!

Nach 1,5 Stunden empfängt uns an der verabredeten Wiese auch schon Anja. Hach…
Beschwingt steige ich aus, begrüße sie und gehe zur Rampe. Als ich sie öffnen will, wundere ich mich bereits wie schwer sie is…seltsam…Da schaue ich zwischen Rampe und Anhänger und mir bleibt die Spucke wech…
… Diesen Anblick musste ich erstmal wirken lassen…

Da seh ich nämlich, wie Mr. NASIBÄR auf Hufspitzen sich in die Rille zwischen Hänger und Klappe gestellt hat und dezent mit seiner Kiste die Rampe runter drückt…
Machen wir uns nix vor… Aber DAS konnte ich beim besten WILLEN NICH halten…
Ich rief noch kurz VORSICHT und schon knallte die Rampe inkl Pony auf den Boden. Meine Freundin lachte sich schlapp, während Sir Nasi völlig relaxt die Rampe runter lief…schön langsam und in gerader Linie…Wie frau es sich wünscht, wenn sie es abfragt…
ABER DAS HATTE ICH NOCH NICH, JA????
ICH mein, WIE, also wirklich WIE hat er denn bitte die Stange mit dem Splint gelöst? Der Herr is ja so unauffällig während der Fahrt, als wäre der Hänger leer… GRÜBEL…
Ich mein, ich hab wirklich nix davon mitbekommen…also is doch die berechtigte Frage, was er veranstaltet hat, um dieses Ziel zu erreichen.
Naja…lassen wir das…

Nu stand er da draußen und schaute mich an, als wolle er gelobt werden, für das , was er gemacht hat…tststs… nee nee mein Freund… Ich also zu ihm:
„Kollege, so geht das nich…Die Regel is, dass du erst dann runter kommen darfst, wenn ICH es sage, ja? ICH…nich DU!!! Also zack zack wieder rauf!!!!
Er kuckst nochma… scheint irgendwie mit den Schultern zu zucken und zuckelt wieder langsam in den Hänger…
Geht doch, denke ich nur…
Da stand er nun…kippte den Hintern, entlastete sein linkes Hinterbein und dann… schaut er mich so über seine Schulter an…
Ich mein, kennt ihr diesen Blick… Wo äh… also wo frau das Gefühl hat, ihr Pony zeigt ihr den Mittelhuf??? So fühlte es sich in diesem Moment an…
Übel oder???? Geht doch so gar nich…Aber Nasi hat nu mal ne Gesichtskirmes vom Feinsten…egal…

Jedenfalls hieß es jetz erstmal warten…Denn nach so einer „Wieder-Einsteig-Aktion“ wusste ich, dass ich ihn die nächsten zehn Minuten nicht zu fragen brauchte, ob er wieder hinaus kommen wolle… Da kennt/kannte er keine Gnade… Da half auch kein Stöckchen, am Schweif ziehen oder was mir sonst noch so einfiel…
Wenn ein Hafi was nich will, will er es nicht… RIESENSEUFZ

Somit rauchte ich mir 1,2 Kippchen, quatschte mit meiner Freundin und wagte es daaaaaannn… gaaaaaanz vooorsichtiiiiiich Herrn Nasibär zu fragen, ob er denn jeeeeetz zuuuuuuufällig gewillt seiiiiiiiii, hinabzusteigen…
Er war es… Gott sei gedankt… Denn ich hatte langsam Hunger und seine Wochenendkollegen warteten auch schon 😊😊😊

Bis nächste Woche

Eure Diana Fuchs

Der Weg zur Seele

Inge Hörster (Artikel: Aurachirurgie – ein Geschenk des Himmels) erlebt in ihrer Tätigkeit immer wieder höchst erstaunliche Situationen und lässt die LeserInnen von livinginowl daran teilhaben.

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Inge Hörster

Die Mail einer Klientin, 48 Jahre, aus Frankreich erreichte mich

Liebe Frau Hörster,

durch einen Zufall (*) bin ich auf Ihre Website gestoßen und habe mir Ihren Film angeschaut. Ich bekam eine Gänsehaut, es wurde mir eiskalt. Ich weiß, dass Sie genau die Richtige sind, die mir helfen kann, aus meinem tiefen Loch heraus zu kommen. Bitte geben Sie mir einen Termin.

*Anmerkung von mir: Es gibt keine Zufälle.

Die Klientin litt an Durchblutungsstörungen an Händen und Füßen, hatte seit Jahren einen nicht heilen wollenden eitrigen Hautausschlag auf der linken Wange, außerdem Zahnprobleme, ebenfalls auf der linken Seite, so dass sie schlecht kauen konnte.

Auch psychisch ging es ihr nicht gut. Sie hatte große Angst, vor einer Gruppe von Menschen zu sprechen.  Ihr Hals war dann wie zugeschnürt. Sie ist stark medial veranlagt, was dazu führte, dass sie als Sonderling betrachtet wurde. Seit fast fünf Jahren lebte sie sehr zurückgezogen, hatte Angst vor den Menschen, war am liebsten allein zuhause.

Ich gab ihr einen Behandlungstermin für abends um 21.00 Uhr und vereinbarte mit ihr, dass sie mir einige Tage später über ihre Empfindungen/Erlebnisse während der Behandlung berichten würde.

Schon einige Zeit vor dem vereinbarten Termin spürte ich, dass sich starke Kräfte in mir entwickelten. Irgendetwas war anders als sonst. Ich war aufgeregt (sonst gar nicht meine Art), total nervös, schwitzte sehr stark. Meine kleine Hündin Lilli kratzte an der Wohnzimmertür, sie wollte einfach nur raus aus dem Raum.

Somit fing ich schon früher an, mich in die Klientin hineinzufühlen.  Es taten sich unendlich viele Dinge vor meinem geistigen Auge auf, so dass ich mit der Behandlung fast gar nicht nachkam. Immer mehr und mehr löste sich von ihr. Ein Trauma nach dem anderen wollte abgelöst werden.

Plötzlich wusste ich und sah ich ihn auch, Gott saß bei mir. Diese Behandlung bei der Klientin und das anschließende Gespräch mit Gott ist bisher das fast schönste Erlebnis, das ich als Aurachirurgin erleben durfte.

Hier ihre Erfahrungen mit meiner Anwendung. Ich habe es auf das wichtigste verkürzt.

„1000 Dank, liebe Inge, was ist nur in der Nacht geschehen? Mir geht es heute wesentlich besser, hatte einen tollen Tag bei den Pferden, die Sonne lachte, plötzlich ist alles wesentlich klarer für mich. Seit der Behandlung habe ich einen riesigen Schritt gemacht. Ich bin glücklich, ich spüre, dass meine Intuitionen stärker werden und ich weiß jetzt, dass ich mich auf sie verlassen kann, darf und auch sollte.

JETZT bin ich endlich so weit, dass ich meine Opferrolle loslassen kann. JETZT lebe ich mein Leben. Genau so, wie Gott es für mich vorgesehen hat. JETZT bin ich frei und habe das absolute   V E R T R A U E N, dass alles genau so seine Richtigkeit hat, wie ich es sehe. Ich verstecke mich jetzt nicht mehr und werde Bücher schreiben.

Danke, danke, 1000 mal danke!!!“

Für mich ist es immer wieder wundervoll, zu sehen, zu spüren, wie die Klienten in ihre wahre Aufgabe kommen, wie sie wieder   L E B E N.

Inge Hörster
E-Mail: hoerster-schloss@web.de
Webseite: http://www.meine-aura-oase.de

So nah am Licht: Lesung in Münster

Autorin Sabine Kalbus bringt uns die Engel näher.

In der Münsteraner Praxisgemeinschaft Neue Wege liest Sabine Kalbus aus ihrem Buch „So nah am Licht“. Sie erzählt von ihren Erlebnissen mit Engeln und Lichtwesen, die sie seit einer schweren Krankheit in jungen Jahren sehen und spüren kann.

Die Lesung findet am 17. Dezember 2017 um 16 Uhr statt.

Praxisgemeinschaft Neue Wege
Südstraße 20
48153 Münster
Telefon: 0251-747 90 53
Eintritt: 12 Euro

Die Plätze sind begrenzt, daher bittet Sabine Kalbus um rechtzeitige telefonische Anmeldung.

Gönnt Euch ein Stündchen Entspannung, Ruhe und Zeit abseits der Hektik der Weihnachtsplanungen.

 

Die sanfte Hand des Unsichtbaren

Inge Hörster (Artikel: Aurachirurgie – ein Geschenk des Himmels) erlebt in ihrer Tätigkeit immer wieder höchst erstaunliche Situationen und lässt die LeserInnen von livinginowl daran teilhaben.

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Inge Hörster

Sylvia, eine Klientin von Inge Hörster, schreibt ihre Erfahrungen mit der Aurachirurgie 

Über 20 Jahre hatte ich auf alternativem Weg meine Blockaden und starken Schmerzen am Bewegungsapparat bearbeitet. Jedoch ohne nennenswerten Erfolg. Ich war kurz davor zu resignieren und wolle nichts dergleichen mehr unternehmen. Dann erzählte mir eine Freundin von Inge und ihrer Tätigkeit.

Eigentlich wollte ich eine eine persönliche Behandlung buchen, aber Inge war verreist. Einige Zeit später ereilte mich ein Hexenschuss. Wer diese Schmerzen kennt, will nur eines. Schnelle Linderung, egal wie.  Ich rief Inge an. Und obwohl sie einen sehr wichtigen Termin hatte, nahm sie sich spontan Zeit für mich.

Das war der Anfang einer 4-wöchigen regelmäßigen einfühlsamen Behandlung. Es meldete sich in mir alles, was der Erlösung bedurfte. Wie beim Zwiebelschalenprinzip begann nun der Rundumschlag. Das Gute daran: ALLES war telefonisch möglich.

Auch wenn die Schmerzen nicht wie von Zauberhand verschwanden, konnte ich während der Behandlungen eine tiefe Entspannung, Wärme und Kribbeln spüren. Auch heftige Heilschmerzen zeigten mir, das wir auf dem richtigen Weg waren. Ich habe jahrelange Erfahrungen und unterscheide gut Heilschmerzen von üblichen Schmerzen.

Mir gefiel besonders Inges einfühlsame Behandlung, dass sie Zeit für mich hatte, ihr Glauben. Ich fühlte mich gut aufgehoben.

Eigenverantwortung und Dankbarkeit sind auch zwei wichtige Eckpfeiler auf dem Weg zur Heilung. Ich habe mich auf den Prozess eingelassen, d.h. nicht zwischen Tür und Angel Heilung erwartet, sondern schaute auch selbst, was triggert mich gerade im Außen an. Ich bin der Überzeugung, dass jedes körperliche Problem seelische Hintergründe hat. Die Heilung ist auf feinstofflicher Ebene oft schnell erledigt, der Körper braucht seine eigene Zeit.

Nach über 30 Jahren akuter und chronischer Schmerzen kann ich sagen, dass es mir heute gutgeht. Dennoch entbindet mich dieses gute Ergebnis nicht, in Zukunft sehr achtsam mit mir umzugehen. Ackern auf Verschleiß und Schwimmen gegen den Strom führt genau zu dem Resultat, das mir beschieden wurde.

Was es heißt, von den jahrzehntelangen Schmerzen befreit zu sein, ahnt nur, wer es einmal selbst durchlitten hat.

Mir bleibt nur,  1000 Dank an Inge zu sagen!

Sylvia aus Sachsen“

Liebe Sylvia, dich kennengelernt zu haben, hat mir sehr viel bedeutet und bedeutet mir auch immer noch sehr viel. Dein   V e r t r a u e n   – trotz deiner irrsinnigen Schmerzen – das habe ich noch nicht erlebt. Immer wieder und wieder öffnete sich ein neues Muster, ein neues Karmisches „Problem“. Du hast mir so leid getan, ab und zu war ich am Verzweifeln – jetzt darf ich es ja zugeben. Dein   V e r t r a u e n , dein Mut, deine Zuversicht, dein Glauben an meine Tätigkeit – bewundernswert. Ich habe bei den Engeln bestellt, dass sie immer auf dich aufpassen und dir deinen Weg zeigen. Sollte sich noch ein Muster zeigen, melde dich. Du weißt, wann du mich erreichen kannst.

Deine Inge“

Sylvia hat sich nie wieder wegen Schmerzen bei mir gemeldet. Ab und zu schickt sie allerdings Päckchen mit Kleinigkeiten der Dankbarkeit .

Inge Hörster
E-Mail: hoerster-schloss@web.de
Webseite: http://www.meine-aura-oase.de

 

Black Beauty will nicht in den Hänger

Mr. Nasi hatte seit dem Tag, an dem er „bei mir“ einzog ein äusserst gespaltenes Verhältnis zu Pferdeanhängern. Wahrscheinlich hatte er das auch schon vorher…wie so manch andere psychisch angehauchte Marotten…seufz… aber nun… Dieses Anhängerdingen war jedenfalls etwas, das das Leben mit meinem Hafilein doch ne ganze Weile  belastete. Wobei…wenn ich immer so an seine Gesichtsausdrücke denke, war er im Vergleich zu uns (meine meist zahlreichen „Hafi-in-den-Hänger-Träger“) ziemlich tiefenentspannt…grrrrrrrrrrrr
Kleiner Exkurs: Also mit den Trägern meine ich es wirklich so, wie ich es grad geschrieben hab… der kleine Sack sah es nämlich ne ganze Weile überhaupt nich ein, seinen zarten Körper selbst in das Gefährt hineinzu bugsieren….NEIIIIIIIINNNN!!! Starke Männer, es waren 5 (!) mussten ihn Huf für Huf H.I.N.E.I.N.T.R.A.G.E.N.!!!!!
Ich mein, stellt euch das doch ma bitte vor… in Gedanken schlag ich bei den Bildern immer noch die Hände über den Kopp zusammen… ob mir das peinlich war??? Halloooo??? Peinsames Empfinden ist gar kein Ausdruck… zumal grad wieder viele neue drölwzig 1000 Situationen mein Gedächtnis überrennen… aber dazu kommen wir nach und nach…
Wie gesagt, stellt euch vor, das zarte Tierchen von 505 kg Lebendgewicht, soll umziehen…dafür muss es in sein Taxi einsteigen… das will es aber nicht und parkt demonstrativ hufgenau vor der Rampe. Diverse Futterangebote … anschubsen … Pitscheneinsatz in unterschiedlichen Stärkeausführungen, wie auch Longenarbeit versagen ihren Dienst auf ganzer Linie… und die Zeit vergeht… Ohne auch nur mit der Wimper zu zucken oder überhaupt irgendeine Reaktion zeigend, lässt er alles stoisch über sich ergehen… noch nicht mal die Ohren legt er an… ooooooh oooooh, das lud nich gerade zu Freudensprüngen ein.
Letztendlich zerrten sie nacheinander mehr oder weniger zärtlich an seinen Vorderbeinen und stellten diese Stück für Stück auf die Rampe… dann ging es nach hinten… zwei Herren verschränkten ihre Arme unter Nasis Popo…hoben ihn eine Kleinigkeit an… derweil ganz fix 2 andere – hockende – Männer, sich seine Hinterbeine schnappten und sie entsprechend den Vorderbeinen hinterher auf die Rampe stellten… der 5. Mann hielt den Führstrick und versuchte immer wieder das Tierchen zu einer eigenständigen Vorwärtsbewegung zu…ja…zu bewegen halt, ne?
Selbstverständlich ohne Erfolg…is ja klar…
Während ich das hier schreib, habe ich Tränen in den Augen vor Lachen… ich mein, ich war zarte 19… unschuldig, naiv…
(wer glaubt auch einfach blind jemanden, es sei ein liebes Anfängerpferdchen, das ein neues Zuhause sucht und ich das richtige Frauchen sei… hmmm… der kleine Sack hatte mich beim Erstkontakt direkt mit angelegten Ohren begrüsst und mir auch noch in den Finger gebissen…aber er war doch soooooooo süüüüüüüüüüß!!!!!!! Jaajaa…mit mir war das machbar…sonst könnte ich jetz nich all die hübschen Geschichtchen schreiben haha!!)
… und hatte nich wirklich viel Ahnung von Pferden… geschweige den ne Idee, wie ich mit nem psychedelischen Hafitierchen umzugehen hatte…
Aber zurück zum Anhänger… ich stand ja jetzt die ganze Zeit daneben und konnte nix machen, außer hilflos zuzusehen…
Denn, wenn Sir Nasi etwas nicht wollte, wollte er es partout nich… entweder rannte er Vollgas von dannen oder er parkte (wie in diesem Fall) wie ein Fels in der Brandung… mit unendlicher Ausdauer…
Gezielte leichte oder heftige Schläge mit dem Stöckchen, interessierten ihn mal so gar nicht. Auf mich wirkte das so, als habe er auf Knopfdruck eine fette Hornhaut entwickelt, die nichts…aber auch wirklich GARNIX an ihn heran ließ.
Echt übles und verzweifelndes Bild, während du dich nebenbei fragst, wie das alles so weitergehen soll… ???
Zwar hatte ich mir schon immer ein Pferd gewünscht… aber doch nich SOWAS!!! Ich träumte von so nen coolen Black Beauty oder Fury, wo alle sagen:“Boah wooooow, Diaaaanaaaa, da haste dir aber nen Schicken gekauft. Wir sind total neidisch!!!“…
Nun ja… nach ner Zeit haben wirklich auch alle was gesagt, wenn ich mit (oder ohne) Nasi ankam… nur leider nich das, was ich mir vorgestellt hab… es hörte sich eher so an:
„Oh nein, da is wieder Diana mit ihrem Killerhafi!“ oder „Oh Gott, da is er wieder, aber wo is Diana?“
Ein Traum sag ich euch, aber auch zu diesem Satz schreibe ich später ein paar Storys… ich komm nämlich vom Thema ab… sorry…
Ich fasse mich jetz kurz, da die tragischsten Momente vorüber sind und der restliche Teil in wenigen Sätzen erzählt ist.
Also, die oben beschriebene Methode wurde von den Männern bis zur Perfektion weiter verfeinert. Nach gefühlten Stunden stand dann mein Tierchen endgültig im Hänger und mampfte zufrieden seinen Futtereimer leer. Damit er es sich nicht kurzfristig wieder anders überlegte, schlossen megaganz fix die Männer Stange und Klappe.
Sie haben ihr Ziel erreicht!!!!!!
Auf der Fahrt brüllte und kloppte er um sich… er schien mit der Gesamtsituation völlig unzufrieden…seufz…
Gott sei dank legte sich dieses Hängerproblem Jahre später…hmpf…genau…ein paar Jahre später gings…aber bis dahin…folgen noch diverse unterhaltungsvolle Geschichtchen aus dem Leben mit meinem Haflinger… 😉

Bis nächste Woche

Eure Diana Fuchs

Zum 1. Advent

 

Der Frost haucht zarte Häkelspitzen
Perlmuttergrau ans Scheibenglas.
Da blühn bis an die Fensterritzen
Eisblumen, Sterne, Farn und Gras.
Kristalle schaukeln von den Bäumen,
die letzen Vögel sind entflohn.
Leis fällt der Schnee – in unsern Träumen
weihnachtet es seit gestern schon.
Mascha Kaléko

Living in OWL wünscht einen frohen, besinnlichen 1. Advent!

Über Pferde, Elefanten, Bären und Affen

Ein Pferd steht einsam und verlassen auf einem großen Parkplatz. Das Fell struppig, Kopf und Ohren hängen herunter, ein insgesamt trostloses Bild. Ein Wesen ohne Kraft und Idee, sich geduldig ergebend in die obwaltenden Umstände. Das Bemerkenswerte an dieser Szenerie aber ist, dass die Zügel des Pferdes an einen jener billigen Stapelstühle aus Plastik gebunden sind, welche allerorten für weniger als zehn Euro zu kaufen sind. Er wiegt nicht einmal so viel wie eine Flasche Wasser, ein Windhauch würde ihn mühelos fortwehen. Dieses Photo hängt an meinem Schreibtisch, ich schrieb darunter „Die meisten Grenzen existieren nur in Deinem Kopf“.

In meinem Alltag begegnen mir immer mal wieder solche„Pferde“. Menschen, die angebunden sind an einen Campingstuhl, der für sie selbst und andere zwar unsichtbar, aber durchaus zu erspüren ist, wenn man seine Wahrnehmung dahingehend schärft.
Mir fällt da eine Teilnehmerin ein, welche kürzlich mein Seminar besuchte. Eine junge, gut aussehende Dame, verheiratet, Mutter, die an diesem Tag lernen wollte, wie Kommunikation gelingt. Sie schien offen für Neues und auf den ersten Blick vom Leben gut bedacht. Es dauerte jedoch nicht lang und war nicht schwierig herauszufinden, dass sie wohl auf Anhieb nicht sehr leicht neue Pfade würde verinnerlichen können. Und dies nicht etwa, weil sie nicht intelligent genug wäre, im Gegenteil. Aber ihr Campingstuhl stand präsent im Raum, er war mit Händen zu greifen. Was immer ich auch an Inhalten anbot, sie nahm es überaus wohlwollend entgegen, erklärte jedoch stets, warum dies in ihrem Leben nicht anwendbar sei, dort nicht funktionieren könne. Ein Kapitel nach dem anderen fand ihre prinzipielle Zustimmung, passierte jedoch nicht den Schlagbaum auf der Grenze in ihr Leben, alles wurde dort abgewiesen, kein einziges meiner Axiome erhielt ein auch nur befristetes Visum in ihrem Land. Jede neue Anregung wurde routiniert abgeschmettert.

In der Mittagspause unterhielt ich mich mit ihr. Die ersten beiden Dekaden ihres Lebens hatten ihr einiges abverlangt. Das hatte, wie sollte es auch anders sein, ihre Sicht auf Menschen, ihr Agieren mit ihnen und ihre Erwartungen darauf, was ihr im Leben zustünde, entscheidend geprägt. Und so sprudelten auch die Beispiele aus ihr, weshalb nun ihr Dasein mühselig und hürdenreich sein müsse, einem kruden Naturgesetz gehorchend. Sie legte ihre in sich schlüssige Indizienkette wie ein Kartenspieler in der finalen Offenlegung auf den Tisch. Sie bewies mir vordergründig kausal, dass sie entspannter wäre sowie offener für meine Hinweise, wenn nicht ihr Umfeld ihr unablässig Stress aufzwingen würde. Dauerstreit mit dem ersten Ehepartner, lethargischer Pragmatismus mit dem aktuellen. Konflikte mit Eltern und Nachbarn, Mobbing an Arbeitsplätzen, Schwierigkeiten mit den Kindern, Auseinandersetzungen mit Behörden. Darauf müsse sie schließlich reagieren und ob der Fülle an Attacken beinahe rund um die Uhr. Abwehren, verteidigen, in beständiger Obacht bleiben. Da komme man eben nicht zu neuen Wegen. Bis zum Nachmittag dann konnte ich während meiner Dozentur beobachten, welche Struktur sich ausgehärtet hat. Diese an sich nette junge Frau bellt, bevor andere sie zu beissen überhaupt überlegen können. Ein Leben als Kampf. Diese Mechanik hatte sie internalisiert, so wie dies Pferd es als real annahm, dass es unabwendbar angebunden ist.

Der große Paul Watzlawick beschrieb in einer seiner grandiosen Geschichten, wie ein Mann inmitten eines Marktplatzes unablässig kraftvoll in seine Hände klatscht, um Elefanten fern zu halten. Auf den Hinweis, dass in dieser Region keine Elefanten leben, entgegnete der Mann überzeugt: „Natürlich nicht, weil ich ja klatsche!“. In der Welt jener Frau klingt dies so: „Also, Herr Krakow, Ihre Unterrichtsinhalte hier sind ja gut und schön und richtig, aber wenn die anderen einen doch nicht lassen!? Ich muss so sein, wie ich bin!“. Ich fragte sie unvermittelt, ob es ihr gut ginge damit. Ihre reflexhaft ausweichende Antwort lautete lakonisch, dass sie es gewohnt sei, es eben nicht anders kenne. Dies war nicht die Antwort auf meine Frage, was ich aber gut verstand. Die Zielrichtung meiner Frage tangierte den essentiellen Kern, was selten schmerzfrei bleibt. Ich konnte nun Platz nehmen auf ihrem Campingstuhl, meine Pause darauf verbringen. Die ersten zwanzig Jahre ihres Lebens sind manifest in diesem Stuhl, sein Material ist aus Vergangenheit gegossen. Die anderen Pferde dürfen auf der Weide herumtollen und entspannt grasen, aber sie ist auf dem Parkplatz angebunden. Fremdbestimmt, vom Karma so für sie entschieden. Eingebunden in negativer Energie, die zuverlässig für weitere Negationen am Fließband frei Haus sorgt. Ein Kreislauf, der unglaublich wirkmächtig sein kann, weil er nicht als Wechselwirkung erkannt wird.

Es gibt einige Dinge, an die ich glaube. Eine davon ist die Erkenntnis, dass wir bekommen, was wir unbewusst bestellen. Moment mal, behaupte ich hier etwa, die Frau sei selbst schuld? Mitnichten, schon weil ich „Schuld“ für einen höchst verzichtbaren Begriff klerikaler Manipulation halte. Nein, es geht darum, dass jeder Mensch in seinen Interaktionen nicht nur Wirkung, sondern immer auch Ursache ist. Aktion und Reaktion sind ein ewiges Wechselspiel, keine Einbahnstraße. Die Anerkenntnis der eigenen Beteiligung im Heute ist das innere Losbinden vom Gestern, um wieder bewusster Bestimmer des eigenen Leben zu werden. Das kann natürlich angstbesetzt sein, denn die Übergabe der eigenen Verantwortung an ein vermeintliches Schicksal vermittelt auch Sicherheit. Das Neue ist fremd, daher ungewohnt und ungewiss, das aktuelle zwar nicht guttuend, dafür jedoch vertraut. Man entdeckt aber keine neuen Erdteile ohne den Mut, altbekannte Küsten aus den Augen zu verlieren, wusste André Gide.

Ein anderes Tier kommt mir an dieser Stelle in den Sinn. Ich sah in einem TV-Bericht einen Bären, der nach sehr langer Gefangenschaft aus einem Zirkus befreit und in ein Naturreservat ausgewildert wurde. Es brach einem als Zuschauer fast das Herz, beinahe zwei Wochen lang tappte dieses beeindruckende Tier unermüdlich in einem übersichtlichen, imaginären Rechteck den Waldboden platt. Um es herum war unendlich Raum – Wälder, Wiesen, Flüsse, ein wahres Paradies! Doch der große Braune lief nur einen rechtwinkligen Rahmen entlang, immer weiter und weiter, immer in der gleichen Laufrichtung. Sie ahnen es bereits, es war die exakte Fläche seines Käfigs. Die Metapher für Menschen springt einem geradewegs ins Gesicht.

Gestatten Sie mir bitte noch ein weiteres, dafür auch letztes Tierbeispiel. In einem Experiment wurde eine Leiter in einem Affenkäfig aufgestellt, darüber leckere Bananen aufgehängt. Natürlich sprang der erste Schimpanse flott über die Stufen nach oben, um sich den Leckerbissen zu angeln. Sobald er dies versuchte, wurden die anderen Tiere der Gruppe sogleich mit sehr kaltem Wasser abgespritzt. Innerhalb kürzester Zeit wurde jeder Affe, der an die Bananen wollte, von seinen Artgenossen wütend daran gehindert. Sie vermieden somit den unangenehmen Wasserguss. Im Laufe der Zeit wurde nach und nach ein Tier nach dem anderen gegen en neues ausgetauscht, bis schließlich kein einziger Affe der Startgruppe mehr in der neuen Truppe zugegen war, keiner von den jetzigen Tieren hatte also den Wasserstrahl je selbst erlebt. Und trotzdem wurde jeder Menschenaffe, der die Bananen ins Visier nahm, von seinen haarigen Kollegen sofort ruppig von der Leiter geholt. Keines dieser Wesen kannte den Grund für diese Vermeidung, doch befolgte sie jeder zwanghaft. Ist das nicht wieder ein Beweis für die Ähnlichkeit mit uns Menschen? Sind wir nicht ebenso, vermeiden wir nicht genau so das Wagnis des Neuen und können eigentlich gar nicht begründen, weshalb?

Unsere jeweiligen Erwartungen an Geschehnisse und Menschen beeinflussen Verlauf und Ergebnis, wir geben, ob positiv oder negativ, spezifische Energien hinein, nehmen vorweg, bevor etwas beginnt. Niemand ist durchgängig nur Opfer von Umständen, welche irgendwo in einem mysteriösen Outer Space für uns entschieden werden. Jeder kennt die Erkenntnis Albert Einsteins „Wahnsinn ist, immer das gleiche zu tun, aber andere Ergebnisse zu erwarten“. Man kann andere Menschen nicht direkt ändern, dies steht uns auch gar nicht zu. Aber man kann ihnen Raum und Möglichkeit geben, sich uns gegenüber zu ändern und das einzig durch unsere Art, wie wir mit ihnen umgehen. Wie Menschen Dich behandeln, ist ihr Karma. Wie Du Menschen behandelst, ist Dein Karma. Und nur das zweite lässt sich ändern. Verändere in Dir und Dein Umfeld wird sich anpassen, es ist Physik. Wer nicht die Arbeit an und ich sich selbst wagt, muss auf ewig seine Außenwelt für die Stagnation beklagen, bleibt passiver Reaktor äußerer Ereignisse. Was soll passieren bei dem Versuch, eine neue Einstellung zu versuchen? Wer wagt, gewinnt! Nicht als Vorsatz für das neue Jahr. Der beste Zeitpunkt ist immer Jetzt. Heute. Hier.

Jene Teilnehmerin schließlich kam am Ende des Seminartages, als alle anderen den Raum verlassen hatten, und gab mir stumm die Hand. Ihr Blick verriet, dass eine klitzekleine Saat begonnen hatte, den hart gefrorenen Boden von unten etwas aufzubrechen. Ich wünsche ihr von Herzen, dass diese Pflanze in ihr alsbald blüht und prachtvoll gedeiht. Nicht, um meine Thesen zu stützen, ich muss nicht Recht haben um des Gewinnens willen. Nein, damit ihr Stuhl sich auflöst, sie ihr Klatschen aufgeben kann, damit sie ihr enges Rechteck Richtung freier Natur verlassen kann, damit sie sich die leckeren Bananen über der Leiter pflückt. Denn dieserart innere Gefangenschaft braucht kein Mensch. Nicht mit sich im Einklang befindliche Menschen sind permanent in den Fesseln, es ausagieren zu müssen. Ablegen! Innere Freiheit entspannt die Außenwelt. Versprochen.

Michael Krakow – Seminare / Vorträge / Coaching: www.mikrakom.de

Kontakt & Buchung: kontor@mikrakom.de

Bedenkenlos

Sehr oft stelle ich fest, dass ich mich immer noch leicht von meinen Mitmenschen mitnehmen lasse in ihre Stimmungen. Ich muss hier viel klarer werden, auch wenn ich es zig mal wiederholen muss.

Werde still und frag dein Herz wie es weitergeht, denn das Herz ist das einzige, das den Weg genau kennt. Die höhere Macht passt nur auf, dass wir nicht zu stark von unserem Lebensweg abkommen. Ansonsten gibt es nur die Führung aus unserem Herzen. Unser Herz hat sich dieses Leben so wie es ist ausgesucht und deswegen sollten wir mit allem was war und ist, im Frieden sein.

Es konnte nicht anders sein, denn wenn wir zu stark vom Weg abgekommen wären, hätte eine höhere Macht eingegriffen. Wir müssen uns nicht fragen wieso weshalb warum. So wie es war und ist, soll es sein. Das Wunderbare ist, dass, wenn wir das erst so annehmen können, das Leben leicht wird …… ganz leicht. Wenn wir dann noch lernen, immer unser Herz zu fragen und uns bewusster vom Herz führen zu lassen, kommt eine absolute Leichtigkeit, für das was kommt. Hiermit lernen wir unweigerlich bedenkenloser zu leben.

Text: Hedwig Bonensteffen

Am Meer

 

„… Das war 6 Monate bevor er starb….“  lautete der letzte Satz des Artikels Eine Erinnerung. Hier geht es nun weiter:

Er starb in unserem Haus in meinen Armen, und ich konnte es kaum fassen. Die Liebe meines Lebens hatte  mich verlassen. Wir lebten 35 Jahre zusammen, hatten drei wunderbare Jungs, und nun sollte ich allein weiterleben können ohne ihn, meinem Fels in der Brandung, wie sollte das gehen?

Die Beerdigung war groß, es kamen unzählige Menschen, die von ihm Abschied nehmen wollten. Gottlob hatte ich einige Freundinnen hinter mir in der Kapelle sitzen, die mir Energie und Kraft schickten, so ging es mir relativ gut. Für die Jungs war es am schlimmsten, ich konnte sie kaum trösten.

Später erzählte mir eine Freundin , dass mein Mann in der Kapelle zu ihr gekommen sei und gefragt habe, wer denn gestorben sei, der müsse ja beliebt gewesen sein, soviel Menschen wie da seien. Sie sagte nur zu ihm, geh nach vorne zu deiner Frau und deinen Kindern, du liegst im Sarg. Das verstand er gar nicht, weil er ja rumlief und sich bewegen konnte, er glaubte nicht, dass er gestorben war.

Das Lied „Dieser Weg“ von Xavier Naidoo wurde gespielt, es war ja nun sein Weg zu Gott, es war herzzerreißend.

Im Hotel später beim Kaffeetrinken, als alle gegangen waren und sich verabschiedet hatten, gab es genau an der Stelle wo die Familie gesessen hatte, einen Rohrbruch. Das ganze Zimmer stand innerhalb von fünf Minuten unter Wasser. Alle Tränen, die nicht geweint worden sind, kamen nun zu uns.

Ein paar Tage nach der Beerdigung lernte ich eine Frau kennen, die heute eine ganz liebe Freundin ist. Sie sagte zu mir, dass sie Verstorbenen helfen könne, ins Licht zu gehen und mir helfen wolle.  So kam es dann, dass wir gemeinsam meinem Mann begreiflich machten, was passiert war. Er hatte in der Zeit nach seinem Tod ständig versucht, mit mir zu kommunizieren. Dieser Energie konnten die Glühbirnen in meinem Haus nicht standhalten, und ich musste andauernd neue einsetzen.

Während der Sitzung mit meiner Freundin gingen wir zu einem sehr schönen weißen Sandstrand am Meer. Mein Mann hatte die See und das Segeln geliebt. Erzengel Michael begleitete uns. Als wir dort eintrafen, stand mein Mann schon am Strand und wartete. Und Ihr werdet es nicht glauben, wen er auf seinem Arm hielt. Es war Pia, unsere verstorbene Tochter im Alter von 4-6 Monaten. Er herzte sie immer und immer wieder und zeigt sie mir und sagte: Ist sie nicht ein Goldkind, so schön? Er küsste sie und war sichtlich stolz auf sie. Ich freute mich für ihn , so war er jedenfalls nicht alleine auf der anderen Seite. Wir verabschiedeten uns, und ich konnte ihn gut gehen lassen, ich stand bei EE Michael der seinen Arm um mich gelegt hatte.

Ich hätte so gerne unser Kind einmal fühlen mögen oder es auch auf dem Arm halten wollen, aber das ging nicht. Irgendwie beneidete ich ihn darum. Als er sich immer weiter von uns entfernte, überkam mich einerseits eine tiefe Traurigkeit und andererseits auch ein Erstaunen, dass er, ohne sich noch einmal umzudrehen, einfach am Strand weiter ging und immer und immer wieder mit dem Kind schmuste. Als wenn er nicht genug bekommen könnte.

Als ich ihm so hinterher schaute, kam plötzlich aus den Dünen ein kleiner Junge auf ihn zugelaufen. Wie selbstverständlich nahm er die Hand meines Mannes, so vertraut, eigenartig. Dazu fiel mir ein, dass er sich in der Vergangenheit mit einer früheren Partnerin mal für eine Abtreibung entschieden hatte, war das jetzt dieser Junge?? Ich grübelte noch darüber, wessen Kind es sein könnte und warum er aus den Dünen zu ihm gekommen ist, als ein paar Meter weiter eine Frau auch aus den Dünen zu ihm gelaufen kam und den Jungen an die Hand fasst. Und so gingen sie alle zusammen immer weiter am Strand lang, ohne dass sich noch einer zu  mir umdrehte.

Ich konnte mein Gedankenkarussell kaum unter Kontrolle bringen. Wer war sie, wieso war sie bei ihm, wo gingen sie hin ?

Fortsetzung folgt….

Lest bitte auch: „Wie alles begann“.

Text: Gabriele Mestemacher

Man muss nicht „daran glauben“

Inge Hörster (Artikel: Aurachirurgie – ein Geschenk des Himmels) erlebt in ihrer Tätigkeit immer wieder höchst erstaunliche Situationen und lässt die LeserInnen von livinginowl daran teilhaben.

Inge Hörster

Jetzt diese Nachricht. Sie zog mir den Boden unter den Füßen weg, sie machte mich unfähig, auch nur einen klaren Gedanken zu fassen. Ich habe geweint, geschrien, war wütend, erschüttert und traurig zugleich. Kurz: ich hatte einen Blackout.

Mit einem Mal fiel es mir ein – du bist doch Aurachirurgin – mach es, tu es. Warum kam ich nicht sofort darauf? Ich weiß es nicht. Ich wusste nur, dass sie nicht „an solche Sachen“ glaubt.

Alles lief wie ein böser Film vor mir ab. Meine Freundin war gelähmt und konnte nicht sprechen. Sich lediglich durch Gesten ausdrücken.

Ich habe gebetet, alle mir zur Verfügung stehenden Engel, Erzengel, Gott und Jesus um Hilfe und Unterstützung gerufen. Mittels Aurachirurgie habe ich Schock, Trauma, Gerinnsel, Schwellungen  abgelöst, entfernt, gekühlt.

Einen Tag später erfuhr ich, dass meine Freundin schon ein Butterbrot gegessen hat. Noch einen weiteren Tag später konnte sie – bis auf den rechten Arm – wieder alles bewegen. Selbst vom Kopf her war sie vollkommen klar. 

Danke, meine liebe geistige Welt, danke, dass ich mich immer auf eure Hilfe verlassen kann. Ich liebe meine Berufung! Ich bin mit Herz und Seele Aurachirurgin.“

 

Wer Inge Hörster gern einmal persönlich kennenlernen möchte, kann das am kommenden Wochenende. Denn am 2. und 3. Dezember 2017 findet die SPIRIT UND LIFE MESSE in Bottrop statt. Inge Hörster und ihre Kollegin Carola Keinhörster sind dort mit einem Stand vertreten.

Kontaktgrinsen gegen Brückenschmerzen

Der städtische Linienbus biegt um die Mittagszeit mit Schwung in die Haltebucht, öffnet seine Türen und lässt eine Mutter mit einem Grundschulkind an ihrer Hand die wenigen Stufen ins Innere erklimmen. Die beiden setzen sich in die Reihe vor mich. Der kleine Junge plappert mit rosigen Wangen aufgeregt von seinem soeben absolvierten Schultag. So vieles scheint er neu erfahren zu haben, so vieles gelernt, so viele Abenteuer in den Pausen mit anderen erlebt. Alles sprudelt heraus aus ihm, muss unbedingt sogleich mitgeteilt werden. Unterbrochen wird sein atemloser Bericht vom Tage nur von interessanten Dingen, die er akut erblickt in jener bunten Welt, welche gerade draußen vor unseren Busfenstern in Schlaglichtern vorüberzieht und auf die er seine Mutter fasziniert hinweist. Ich lausche ihm gern, hege ein großes Faible für aufgeregte Erzählungen voller Begeisterung, ob von großen oder kleinen Leuten. Irgendwann „Kontaktgrinsen gegen Brückenschmerzen“ weiterlesen

Hör mal auf mit Meckern

Jammern, Meckern, Kritik, Lästerei, Beschwerden … Warum gehen diese Dinge vielen Menschen so leicht über die Lippen? Oft viel leichter als Lob und liebevolle Zuwendung?

Nach der Lektüre von Will Bowens Buch „Einwandfrei“ hatte ich mir vorgenommen, nichts Negatives mehr auszusprechen. Und musste feststellen, dass ich oft stumm blieb. Peinlich stumm.

Den meisten Menschen ist es allerdings gar nicht bewusst, was sie den ganzen Tag so von sich geben.

Wenn also wieder einmal eine kritische Bemerkung droht, über Deine Lippen zu kommen, frag dich, ob Du das jetzt wirklich unbedingt aussprechen musst. Ist es wichtig? Ist es hilfreich für Dich oder Dein Gegenüber? Nein? Dann einfach mal die Klappe halten schweigen oder über etwas Schönes sprechen.

 

Tauchgang mit Apfel

Ein Hafi ist ein Hafi ist ein Hafi,… usw und dann gibt es auch noch Mr. Nasi. Dass Ponies so ihre Allüren haben, ist überall bekannt. Dass es im Alter Steigerungsmöglichkeiten gibt…ja…spannend zu beobachten und manchmal bleibt uns nix anderes übrig, als nur den Kopf zu schütteln. Ein Beispiel ist das Abkühlen im Sommer. Bisher hieß es oft, wenn es zu heiß ist : spritz dein Pony ab. Schön langsam und von den Hinterbeinen bzw. Hufen angefangen, langsam nach vorne durchgearbeitet. …

Nicht bei Nasibär. Sieht er den Schlauch, möchte er am liebsten abhauen. Was tun?
Ich wusste, er taucht gerne im großen Wassereimer nach Äpfeln. Also stellte ich ihm einen hin und mein Pony war erstmal (ohne Apfel) nur mit Planschen beschäftigt inkl. Tauchen. Ja genau, tauchen. Eine seiner großen Leidenschaften. Leider haben wir keinen angemessenen Bach mehr in der Nähe, wo er sich austoben kann, also gibt es große Eimer. Während der Sommerhitze dann fast täglich.

Letztens war ich wieder am Stall, mit 2,3 Äpfeln im Gepäck. Ich holte ihn aus seiner Box…machte den Eimer voll…Und warf den 1. Apfel hinein. Hach, es macht doch immer wieder Spaß, zuzusehen wieviel Freude so ein Pony beim Apfel tauchen haben kann 😄
Dann rührt er im ganzen Eimer rum und Frauchen kann quasi das tiefe einatmen vor dem Eintauchen hören hihi.

Da kommt die Stall Chefin raus. Nasis Tauchvorgang hat soeben sein Ende gefunden. Sie wünscht sich gerne, dabei einmal zuschauen zu dürfen, da sie sich nicht vorstellen kann, wie er das macht. Alles klar. KEIN Problem. Morgen nachmittag gibt es Teil 2 des Wasserpferdchens.

Am nächsten Tag komme ich wieder rum, begrüße den Herrn, sage ihr Bescheid und bereite alles vor. Ich zeige Nasi noch extra den Apfel und lasse ihn dann in den Eimer plumpsen. Nix passiert.
Ich so: Nasi???? Ich hab dir nen Apfel reingeworfen…
Er: HMPF… Und schweigt

Er schaut den Eimer an und dann mich… schaut erneut zum Wasser und wieder zu mir. Sie fragt, was los sei. Tja, sag ich… Keine Ahnung.
In Gedanken höre ich so einen vorwurfsvollen Ton von Nasi, was das denn soll? Ich versteh natürlich nich, was er mir damit sagen will.
Dann beginnt er zu saufen. Gut, denke ich, er hat Durst…is ok. … … … Aber er hört nich auf… Wir beide stehen neben ihm…Warten darauf, dass er seinen Tauchgang startet, aber nix passiert.
Sie so: Er hat ganz schön Durst
Ich grübelnd: hmmmmm…Ja irgendwie…
Sie: Das is jetz aber nich das Tauchen, oder?
Ich: Ähmmmmjiiiiaaaaaaa…neeeeeeeeee…

Der Eimer ist mittlerweile zur Hälfte leer. Wir schweigen ne Zeit und schauen Nasi beim Saufen zu, der den schwimmenden Apfel komplett ignoriert.

Sie: Sachma, säuft er etwa den ganzen Eimer aus?????
Ich: Äääääähhh… sieht so aus, oder?

In Gedanken denke ich, ich glaub, mein Schwein pfeift. Indem ist Nasi am Boden des Eimers angelangt und nimmt sich souverän den Apfel heraus. Genüßlich kauend schaut er mich von der Seite an und ich höre wieder seine Stimme in meinem Kopf…
Er: Ätschibätschi Frauchen, Sooooooo NICH!!!! … (und grinst von einem Ohr zum anderen)

Ich bin sprachlos.
Ich: Das hat er noch nie gemacht…
Sie: Hmmmmm…Tja, scheint so, als hätte er darauf kein Bock gehabt, dass ich zusehe… Mann Nase!!! Das is ja doof!
Ich: Jaaaaaaa…nachdenkend… Wir holen es nach… Am besten am Wochenende. Bis dahin mach ich das mit ihm auch nicht mehr…grübel…Dann sollte er wohl wieder tauchen gehen wollen…😁😁😁

Fazit:
Natürlich weiß ich, dass die lieben Ponies ihren eigenen Kopp haben, aber so ne Vorführung ist schon gewaltig😅😅😅

Bis nächste Woche

Eure Diana Fuchs

Synchronizitäten

Inge Hörster (Artikel: Aurachirurgie – ein Geschenk des Himmels) erlebt in ihrer Tätigkeit immer wieder höchst erstaunliche Situationen und lässt die LeserInnen von livinginowl daran teilhaben.

Inge Hörster

„November 2017

Eine Klientin rief mich nachts in ihrer großen Verzweiflung an. Sie hatte eine Gallenblasenkolik in Verbindung mit schmerzhaftem Aufstoßen. Während des Gespräches sah ich „Bilder“ vor meinem geistigen Auge  und bat sie, sich erst einmal hinzusetzen und – so gut es ging – zu entspannen.

Nach gut einer halben Stunde rief sie erneut an und berichtete, dass die Kolikschmerzen erträglicher wurden – das Aufstoßen aber nach wie vor da wäre. Von der geistigen Welt bekam ich keine weiteren Informationen.

Daraufhin schrieb ich meine Freundin und Kollegin Carola Keinhörster  (www.herzundseelenblick.de) an, ob sie mir helfen würde (Caro und ich „arbeiten“ sehr oft zusammen).

Sie war noch wach und schickte mir kurz danach folgende Informationen und Bilder:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Krafttier : Eichhörnchen
Bedeutung: Lebensfreude, Kommunikation und Öffnung , weckt die Herzenskraft, fordert uns auf, uns um uns selbst zu kümmern und uns zu öffnen.

(Quelle: Jeanne Ruland  KRAFTTIERE begleiten dein Leben, Schirner Verlag)

Caro nahm der Klientin den negativen Glaubenssatz und gab ihr den positiven Glaubenssatz ein (diese Sätze bekam sie als Info von der geistigen Welt):

Negativ: ich bin klein
Positiver Glaubenssatz: ich bin groß und wertvoll

Nach einem weiteren Gespräch mit der Klientin beendete ich die Anwendung.

Am nächsten Tag bedankte sie sich für die Hilfe und sandte ein Bild mit …

……..vom einem Eichhörnchen.

Daraufhin schickte ich ihr die beiden Bilder, die Caro mir nachts hatte zukommen lassen.  Sie war sprachlos, denn ich hatte sie zunächst nicht darüber informiert, dass ich Caro um Hilfe gebeten hatte.

O-Ton der Klientin:

„Hallo, Frau Hörster, ich kann es nicht glauben, was da steht. Meine Freundin war gerade da und hat sich das mit mir zusammen durchgelesen. Ja, das bin ich! Sie hat es bestätigt. Und das Interessante ist, von der dunklen Seite betrachtet, weiß ich, dass ich das z.B. für meine Schwester bin……ich bin sprachlos. Das Kind meiner Freundin hat schon mal zu mir gesagt, dass ich ein Eichhörnchen bin. Selbst meine Haarfarbe ist identisch. Das ist echt irre.“

Für mich ist es immer wieder schön zu sehen, wie gut sich die Dinge ineinander fügen und wie schnell geholfen werden kann.

Danke für das absolute Vertrauen.“

Inge Hörster
E-Mail: hoerster-schloss@web.de
Webseite: http://www.meine-aura-oase.de

Heute einmal anders

Heute bediene ich mich ausnahmsweise der Worte einer großartigen Dichterin statt meiner eigenen. Seht es mir nach, dieses Gedicht ist zu schön und passend, will mir scheinen. Die Verfasserin der nachfolgenden Zeilen ist die Ausnahmekünstlerin Mascha Kaléko (1907-1975). Es lohnt sich sehr, noch mehr von ihr zu lesen, eine starke Persönlichkeit mit vielen Tiefen und Facetten.

Am kommenden Sonntag gibt es dann wieder einen frischen Kopfsalat von mir, genug Ideen sammeln sich bereits an…

Herbst

Oh lebensmüdes altes Jahr!
Die Wälder stumm. Der Park entlaubt.

Bald schneit der Winter weißes Haar
auf unser sommergrünes Haupt.
Der letzte Spatz von dannen hinkt,
die Lerche in den Frühling flieht.
Und unterm Schieferhimmel singt
Melancholie ihr trübes Lied.
Nun legt der Nebel weit und breit
dem Frohsinn das Gewerbe.
– das ist gewiss die Jahreszeit,
in der ich einmal sterbe.

Herrgott, bewahr uns vor der Gicht!
Gib, daß mein Herz nicht rostet.
Um andern Reichtum bin ich nicht,
weil Geld uns zuviel kostet.
Ein kleines Feuer im Kamin
magst du mir auch noch geben,
wenn dunkle Schattenwolken ziehn

und Frost klirrt.
Und daneben,
dass ich der Schwermut trotzen kann
und nicht die Flucht ergreife:
Ein Kind im Zimmer nebenan,
Den Mann mit Buch und Pfeife.

 

Michael Krakow – Seminare / Vorträge / Coaching: www.mikrakom.de

Kontakt & Buchung: kontor@mikrakom.de

 

Lesung aus einer anderen Dimension

Sabine Kalbus liest aus ihrem Buch „So nah am Licht“

Institut LLS

Die Engel kümmern sich zwar das ganze Jahr um uns, aber in dieser dunklen Jahreszeit scheinen sie irgendwie näher zu sein.

In den spirituellen Räumen des LLS-Institutes von Gerlind und Hermann Sicking in Velen (Münsterland) erzählt Sabine Kalbus von ihren Erlebnissen mit Engeln und Lichtwesen, die sie seit einer schweren Krankheit in jungen Jahren sehen und spüren kann.

Die Lesung findet am 2. Dezember 2017 um 17.00 Uhr statt

Institut LLS
Bahnhofsallee 44
46342 Velen
Eintritt 12 Euro
Telefonische Voranmeldung bitte unter 02863 – 4217

Gönnt Euch ein Stündchen Entspannung, Ruhe und Zeit und stimmt Euch auf die besinnliche Jahreszeit ein.

Auch wenn Velen nicht gerade vor der Haustür liegt, lohnt sich hier auf jeden Fall eine weitere Anfahrt. Unabhängig davon wird livinginowl Euch über weitere Lesungen (vielleicht in näherer Umgebung) auf dem Laufenden halten.

Trifft man sich nicht auf dieser Welt …

… dann trifft man sich in Bielefeld

In diesem Fall im herbstlich gemütlichen Zweischlingen, einer uralten Kultkneipe zwischen Bielefeld und Steinhagen. Bei Kerzenschein und Snacks fand dort der zweite OWL Smalltalk statt. 28 Freischaffende aus verschiedenen Branchen knüpften oder vertieften Kontakte, planten gemeinsame Projekte, schlossen vielleicht sogar Freundschaft.

Mir hat der Abend sehr viel Freude bereitet!

Wer beim nächsten Mal dabei sein möchte, ist herzlich eingeladen, der Facebook-Gruppe OWL Smalltalk beizutreten.

Gesucht: Traumausstatter mit Mutausbruch

Ein Mann steht auf dem Brett eines Sprungturms und lacht ansteckend. Ein echtes Lachen, geboren aus purem Vergnügen. Die Sonne scheint auf seinen kleinen Körper und sie strahlt auch nicht minder kraftvoll aus seinem Innern. Er lässt sich fallen und nach dem Flug durch die Luft verschwindet er mit kräftigem Klatscher im Wasserbecken. Der 35jährige Nick Vujicic taucht nach einer Weile, schier platzend vor Lebensfreude, wieder über der Wasseroberfläche auf. Er ist gar nicht klein, sondern wurde ohne Arme und Beine geboren, verfügt nur über Kopf und Torso. Neben dem Schwimmen spielt Nick Golf und surft, er ist verheiratet und Vater zweier Söhne. Sein Geld verdient er mit Vorträgen, die er auf einem Tisch auf der Bühne voller Energie und offensichtlich überglücklich hüpfend absolviert.

Muniba Mazar kurvt im Rollstuhl in einer sehr großen, vollbesetzten Halle über die Bühne und berichtet äußerst lebendig von der Kraft des Lebens. Als Jugendliche wurde die Pakistani von ihren Eltern verheiratet, diese äußerst unglückliche Ehe endete wie gleichzeitig überhaupt ihr bisheriges Leben 2007. Ein grausiger Autounfall hat physisch so vieles zerstört in ihrem Körper, dass es ein echtes Wunder ist, dass sie überhaupt noch lebt. Sie hat einen kleinen Jungen adoptiert, reist mit ihm durch die Welt und gilt als eine der einflussreichsten Persönlichkeiten in den Foren der Welt.

Die kuriose Verunglückung des jungen Samuel Koch haben viele Menschen live miterlebt, denn bekanntermaßen widerfuhr ihm dieser 2010 während einer Livesendung. „Gesucht: Traumausstatter mit Mutausbruch“ weiterlesen

Herzgefühl

Es gibt eine Meinung. Es gibt eine Gesellschaft. Es gibt Konsum. Es gibt Vorgaben, nach denen wir immer gelebt haben, nach denen wir meinen, leben zu müssen. Stopp. Dies ist nicht wirklich unseres. Wenn ich mein Leben leben möchte, kann und muss ich auf mein Herz hören und danach handeln, nur danach. Das ist neu, denn so haben wir schon sehr lange nicht mehr gelebt. Wir brauchen nichts aufzulösen, sondern wir müssen uns neu ausrichten, nämlich auf die Führung aus unserem Herzen heraus. Nur darum geht es in diesem Veränderungsprozess in der Menschheit, in dieser Welt, um wieder das Irdische mit dem Herzen vereint leben zu können.

Text: Hedwig Bonensteffen

Malus Mali – Der neue Tarnfleckentferner

 

Herzschlag auf großer Leinwand. Aus den mächtigen Lautsprechern wummert eindringlich der Puls des Lebens, bei jedem Herzschlag aus den Membranen vibriert mein Sitzpolster. Wir sehen übergroß vor uns schweigend angespannte Gesichter auf kleinstem Raum, Oberarme seitlich gegeneinander gedrückt in dunkler Enge, vermutlich eine Art Truppentransport, die Szenerie monochrom in schwarz-oliv gehalten. Zu einem jeweils schmerzhaft dumpfen Basston eingeblendete Imperative unterbrechen in bewusst brüchiger Typographie schlaglichthaft, fordern uns Betrachter auf, jene Tapferen auf ihrer Mission zu begleiten. Slow Motion und Segmente in doppelter Geschwindigkeit gezeigt als gefilmt wechseln sich zackig ab. Ein großes Augenpaar füllt kurz das Bild, hochkonzentriert, in Zeitlupe wird sich der Schweiß mit dem Handrücken grob aus den Stirnfalten darüber gewischt. Eine aufpeitschende Musik erklingt, eine Mischung aus hüftschwerem HipHop-Rhythmus, spärlichen Fetzen von Melodie und pseudoarabischem Gesang kündet vom Ungewissen, die Gefahr ist in Windeseile beinahe körperlich greifbar. Die Hecktür des Transporters öffnet sich, „Malus Mali – Der neue Tarnfleckentferner“ weiterlesen

Eine Erinnerung

Schon zu Lebzeiten meines Mannes habe ich regelmäßig bei Vollmond mit einer Freundin ein Ritual ausgeübt. Eines Tages verspürte mein Mann plötzlich das Bedürfnis, an diesem Ritual teilnehmen zu wollen: „Morgen ist doch Vollmond. Willst du nicht zu Olli fahren und euer Schreibritual machen? Ich würde mir das mal gerne ansehen.“

Meine Freundin war einverstanden. Also bereiteten wir uns vor, ich kaufte gelbe Rosen, es gab eine gelbe Decke auf den Tisch, gelbes Papier zum Draufschreiben, gelbe Kerzen etc. alles in gelb. 😉

An dem Abend dann, nachdem wir Kontakt mit der geistigen Welt aufgenommen hatten, stellte ich die Fragen und meine Freundin schrieb die Antworten mit geschlossenen Augen auf. Es wurde „durch sie“ geschrieben. Eigentlich hatten wir groß keine konkreten Fragen, nur ein paar über die Kinder, z. B. bekommt er den Ausbildungsplatz etc……

Als ich schon zu meiner Freundin sagen wollte, dass ich keine Fragen mehr habe, schrieb sie plötzlich von alleine los. Immer noch mit geschlossenen Augen.

Botschaft an Gaby

Da bekam ich aber doch etwas Gänsehaut. Meinem Mann blieb der Mund offen. Sie schrieb dann weiter:

Hier ist eure Tochter

(Ich hatte 3 Fehlgeburten, eine davon ein Jahr vor meinem jüngsten Sohn). Ich fragte, wo sie ist und wie es ihr geht und konnte kaum klar denken. Sie erzählte, bzw. meine Freundin schrieb:

Ich bin bei John in einer Kindergruppe. Mir geht es gut. Ich möchte gerne einen Namen. Deswegen habe ich den Schutzengel von Papa gebeten, ihm solange ins Ohr zu flüstern, bis er dich gefragt hat, wann ihr das Vollmondtreffen macht.

Mein Mann war immer noch sprachlos. Ich schaute ihn an und wir überlegten, welchen Namen wir unserem Mädchen geben. Damals vor den Geburten der Jungs hatten wir immer nur Jungsnamen im Kopf. Wir einigten uns auf Pia. In dem Moment wo der Name ausgesprochen war, war die Verbindung weg, und meine Freundin öffnete ihre Augen und beschrieb ein Mädchen, das genau so aussah, wie ich mit ca. 10 Jahren. Wir waren alle sehr gerührt und ergriffen und beendeten den Abend. Jeder hing seinen Gedanken nach. Auf der Rückfahrt sprachen wir kein Wort. Kurz bevor wir zu Hause ankamen, sagte mein Mann nur den Satz. „Naja dann werde ich sie ja treffen, wenn ich mal rüber gehe.“

Das war 6 Monate, bevor er starb.

Lest bitte auch: „Wie alles begann“.

Text: Gabriele Mestemacher

Sind wir nicht alle ein bisschen heilig?

Allerheiligen – ein christliches Fest, an dem aller „Heiligen“ gedacht wird. Auch der vielen Heiligen, um deren Heiligkeit niemand weiß außer Gott.

Ich freue mich über den „geschenkten Tag“ und denke an alle, die uns vorausgegangen sind und nun vom Jenseits aus auf uns achten.

Wenn wir dereinst wieder einmal unseren physischen Körper verlassen, werden sie alle – auch unsere Tiere – auf uns warten und feiern, dass wir endlich wieder zurück sind.

Welch ein Wiedersehen voller Freude, Staunen und Begreifen.

 

XY ungelöst – Dutt und Dualität

 

Mannomann, was ist mit den Kerlen los? Nach Jahrtausenden des anstrengenden Patriarchats erlaubt sich der Mann seit wenigen Jahrzehnten immer mal wieder experimentelle Ausflüge in alternative Daseinsformen. Als wolle er Urlaub nehmen von Weltherrschaft, Kriegführung und Rülpswettbewerben, schlüpft er karnevalsartig kurz mal eben in reziproke Spielarten seiner Rollenidentität. In den Siebzigern erschien er als Softie, ein kirchentagsmodellierter Du-Aufzwinger in floralornamentener Kleidung, der das Geburtserlebnis der Mutter neidvoll nachspielte, penetrant seidenweich über gewaltfreie Kommunikation fabulierte und sich insgesamt femininer zu gerieren versuchte als jede Frau.

In den Nullerjahren erschien der Metromann auf der Bildfläche, ein androgynes Wesen mit Dreitagebart, der sich die Fingernägel lackierte, Fashion zu seinem Daseinszweck erhob, somit einen eher asexuellen Nimbus versprühte und der Kosmetikindustrie cremige Träume im Absatz von Pflegeprodukten bescherte. Als Fußballer scheute er sich nicht vor dem Haarnetz, möge Ernst Kuzorra in Frieden ruhen. „XY ungelöst – Dutt und Dualität“ weiterlesen

Veränderung leben

 

Wenn ich möchte, dass sich die Welt verändert, dann muss ich in das Bewusstsein gehen, dass sich die Welt schon verändert hat, denn dann ist mein Bewusstsein geöffnet für die Veränderung. Damit geschieht die Veränderung in meiner Wahrnehmung. Deswegen darf ich mich immer wieder fragen, will ich die Veränderung oder lebe ich lieber so weiter wie bisher?

Text: Hedwig Bonensteffen

Mach Schluss mit Nett

Sagst Du oft JA, auch wenn Dein Bauchgefühl NEIN meint? Damit stehst Du nicht allein. Viele ignorieren ihre innere Stimme, weil sie damit beschäftigt sind, die Erwartungen ihrer Mitmenschen zu erfüllen.

  • Da ist die langjährige Freundin, bei der man sich eigentlich längst hätte melden sollen, obwohl es keine Gemeinsamkeiten mehr gibt.
  • Da ist der Bekannte, den man zufällig im Supermarkt trifft und sich eine Stunde – das Kühlregal im Rücken – vollquatschen lässt.
  • Da ist die Einladung in ein Konzert, auf das man keine Lust hat, sich aus Höflichkeit indes in sein kleines Schwarzes zwängt und schicksalsergeben mitgeht.

Gib es auf, Dein Leben nach den Erwartungen der Anderen zu führen. Gewinne die Kontrolle zurück und tue was Dich glücklich macht! Oder möchtest Du dereinst auf dem Sterbebett zu Dir sagen: „Ich war immer nett!“?

Und verwechsle bitte nicht Nettigkeit mit Freundlichkeit. Freundlichkeit ist eine Geisteshaltung, die Dir erlaubt, Deine Grenzen zu wahren, ohne nett sein zu müssen.

Wie alles begann

 

 

 

 

 

 

Schon bei der Beisetzung meines Mannes konnte ich spüren, was Energiearbeit bedeutet. Eine gute Freundin saß in der Kapelle hinter mir und schickte mir positive Energie, so dass ich eine recht gut gelaunte Witwe war. Zumindest an diesem Tag ging es mir relativ gut.

Später erzählte meine Freundin mir, dass sie Verstorbene ins Licht begleitet, und wenn ich möchte, würde sie das auch mit meinem Mann tun. Zu dem Zeitpunkt wusste ich nicht, was sie genau meinte, aber ich willigte ein.

Als der Alltag bei uns wieder Einzug hielt und alles mehr oder weniger seinen geregelten Gang ging, stellte ich fest, dass ich, sobald ich zuhause das Licht über dem Esstisch anmachte, die Glühbirnen durchbrannten. Meine Freundin erklärte mir dazu: „Dein Mann ist noch hier und versucht mit Dir Kontakt aufzunehmen. Er ist so schnell gestorben, dass er nicht mitbekommen hat, dass er nur noch Seele ist. Er wundert sich, dass Du nicht mit ihm sprichst. Wir sollten ihm nun helfen, über die Brücke zu gehen.“

Und das taten wir gemeinsam. In einer Meditation trafen wir ihn in Gedanken. Wir haben ihm erzählt, was passiert ist und fragten ihn, wo er hingehen möchte. Er liebte immer das Meer, den Strand und das Segeln. Ich begleitete ihn also zu einem schönen weißen Sandstrand. Dort haben wir darüber gesprochen, was wir machen können, damit ich ihn nicht ganz verliere. So entstand die Idee eines Ankers. Immer wenn ich auf meiner linken Brust einen leichten Druck verspüre, wäre er es, der mich berührt und mich wissen ließe, dass er bei mir ist.

In der nächsten Zeit spürte ich diesen Druck häufiger, zart wie ein Windhauch, und war getröstet.

Eines Tages aber wurde aus dem Windhauch ein starker Druck, und ich frage mich, was ist bloß los? Einen Augenblick später höre ich es hinter mir knistern. Ich drehe mich um und schaue in mein brennendes Kerzengesteck.

Nach dem Schreck muss ich erstmal an die frische Luft, durchatmen. Die Finger verbrannt und nun verbunden, Schwiegermutter Giselas Tischläufer im Müll entsorgt, gehe ich über den Friedhof zu den Linden. Die ganzes Zeit des Weges denke ich, was wäre passiert, wenn ich das Feuer nicht rechtzeitig bemerkt hätte? Wieso habe ich das Zeichen nicht so ernst genommen? Ich hatte geglaubt, ich bilde es mir nur ein.

Wollte er mich warnen? Ist er es gewesen, war es ein Zeichen von ihm? Bin mir immer noch nicht sicher. Grübelnd gehe ich über die nasse Wiese zum Lindenbaum. Meine Oma sagte immer, die Linde sei ein Baum der Liebe. Warum fällt mir das jetzt gerade ein? Es zieht mich magisch zu der Linde. Sie steht dort auf der Wiese, stark und geerdet, eben wie ein Baum.

Ich stehe vor ihr, bewundere die kräftigen Wurzeln und entdecke auf dem Knick der ersten Wurzel ein Goldlackblatt. Verwundert hebe ich es auf und betrachte es von beiden Seiten. Auf der vorderen Seite steht ein Satz geschrieben: „Ich sehe Dich“.

 

Ich bin erschrocken, aber auch erleichtert. Denn jetzt weiß ich, ich bin beschützt!

Text: Gabriele Mestemacher

Erlebnis-Sofa gegen Komfortzone

Haben Sie eigentlich Langeweile? Ja ja, ich weiß, eine empörende Frage, Sie haben eintausend wichtige Aufgaben fest im Fokus gleich einem überlasteten Fluglotsen mit persönlichem Kurs Burnout. An sich schade. Denn was spricht eigentlich dagegen, sich eine lange Weile zu gönnen, diese gar als Muße zu genießen? Denn Langeweile, unsere österreichischen Nachbarn bezeichnen sie gern wohlklingend als Fadesse, gilt in der Philosophie als Grundzustand der menschlichen Existenz! Langeweile jedoch scheint längst das letzte große gesellschaftliche Tabu, es misswandelte sich in unserer modernen Welt zur Brandmarkung des nicht gebraucht werden, nicht nützlich zu sein, keine wertschöpfenden Anforderungen zu erfüllen. Dabei bezeichnet die Muße, vom althochdeutschen „muoze“ abgeleitet, etymologisch sowohl Gelegenheit als auch Möglichkeit. Nur zu was? Albert Schweitzer erkannte einst „Der moderne Mensch wird in einem Tätigkeitstaumel gehalten, damit er nicht zum Nachdenken über den Sinn seines Lebens und der Welt kommt.“. Diese Form des Taumels behindert, verhindert womöglich das so wichtige ergebnisoffene Nachdenken. Denken um des Denkens willen, ohne Anspruch auf Ertrag! Verwegene Vorstellung, ich weiß. Unsere Welt verfemt den Müßiggang (vgl. nichts tun, träge sein) gar als sinnlos, obgleich es durchaus einem höheren Sinne zu dienen vermag.

Bereits am arg frühen Morgen fordert es in einer Werbeanzeige kreischend zwangsmotivierend von mir: „Raus aus der Komfortzone!“. Doch wozu? Ich verließ doch kaum eine halbe Stunde zuvor das warme Plumeau, „Erlebnis-Sofa gegen Komfortzone“ weiterlesen

Die Welt braucht Träumer und Spinner

Wie oft kommt es vor, dass wir Menschen, die anders sind, als Verrückte abtun? Dass wir Lebensansätze abwerten, nur weil wir sie nicht verstehen? Dass wir gar nicht auf die Idee kommen, die Dinge auch mal anders zu betrachten? In Selbstgerechtigkeit verharren?

Lasst das bitte sein! Und überlegt mal, wo die Welt heute wäre ohne all jene Träumer und Spinner aus der Vergangenheit.

Ich wünsche Euch ein aufgeschlossenes Wochenende!

 

Irratio-Farm – über verständlichen Unverstand

Darf ich Sie etwas fragen? Wieviel an Ratio wohnt in Ihren Gedanken? Ratio kommt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie Vernunft, Rechtfertigung, Begründung. Die Ratio des Menschen ist schier ohne Grenzen, sie befähigt ihn zu grandioser Entwicklung im Innern sowie äußerer Entdeckungen. Er ersann komplexe Steuerformulare, entdeckte den linksdrehenden Joghurt, installiert Webcams vor Kaffeemaschinen und erfand das Gewürzbord. Es scheint keine Grenzen zu geben für das, was der Mensch mit seinem Geist erreichen kann, im Detailreichtum der Makrowelt bis zu den Weiten des Alls. In seinem Alltag jedoch leistet sich dieses erstaunliche Wesen mit schierer Wonne ein Füllhorn an kleinen, bunten Irrationalitäten. Es scheint wie Yin und Yang, als brauchten wir Unsinniges als Balance, als Ausgleich zu unseren vernünftigen Denkweisen.

Ich schlendere durch meine schöne Stadt. Irgendwann muss ich eine Straße überqueren, stoppe an einer Ampel, neben mir tritt ein weiterer Passant hinzu. Natürlich drückte ich bereits die gelbe Anforderungstaste, die in meiner Stadt übrigens so aussieht wie ein großes, in Hüfthöhe an den Pfosten geklebtes Osterei, mein Bürgersteig-Nachbar tut es dennoch erneut. Sicher ist sicher. Traut er meiner Kompetenz „Irratio-Farm – über verständlichen Unverstand“ weiterlesen