Das Team wächst

Melanie Beckmann-Lienen neu bei Ruben Tonn Schulbegleitungen

Melanie Beckmann

Seit dem 18. September 2017 gehört sie zum Team und begleitet zurzeit ein seelisch beeinträchtigtes Kind zur Schule. Für Melanie Beckmann-Lienen, engagierte Zwillingsmutter, die auch als Notfallbetreuerin bei der Krisenintervention der Feuerwehr eingesetzt wird, ist das nicht einfach irgendein Job. Sie lebt für diese Aufgabe und gibt ihrem Schützling damit den Rückhalt, den er braucht, um dem Unterricht entspannt folgen zu können.

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Ruben Tonn Schulbegleitungen GbR
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32756 Detmold
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Energie folgt der Aufmerksamkeit

Allein die Beobachtung durch den Menschen gibt den Dingen Bedeutung. Wenn wir einer Sache Beachtung schenken, passiert etwas folgerichtig: Es entsteht eine messbare Kraft. Realität.

Welchen „Dingen“ wurde in den letzten Wochen Aufmerksamkeit geschenkt? Worauf wurde geschimpft, worüber sich lustig gemacht? Was war dankbares Objekt für jeden Kabarettisten? Und wer hat von jetzt auf gleich 13 % und ist im Bundestag? Und lief das nicht ähnlich mit dem alten Mann, der jetzt amerikanischer Präsident ist?

Lernen wir etwas daraus?

Foto: fotolia

 

 

So nah am Licht

Ein Blick hinter den Schleier unserer Dimension.

Engel und Lichtwesen sind unter uns. Immer. Allein unsere physiologische Begrenzung verhindert, dass wir sie wahrnehmen. Viele glauben, dass nur das existiert, was sie hören, riechen, schmecken, fühlen und sehen können. Und übersehen dabei, dass es nur winzige Frequenzausschnitte sind, die wir Menschen überhaupt empfangen können.

Bei Sabine Kalbus wurden diese Begrenzungen durch einen Hirntumor, den sie im Alter von 18 Jahren bekam, aufgehoben. In dieser Zeit der Verzweiflung, angesichts schlechter Prognosen und einer bevorstehenden Operation, von der sie wusste, dass sie sie nicht überleben würde, erschienen ihr erstmals ihre Lichtwesen. Und haben sie bis heute nicht verlassen.

In ihrem Buch „So nah am Licht“ erzählt sie über diese schwere Zeit, ihre wunderbare Heilung und über ihr Leben und ihre Erlebnisse mit den Engeln. Aber auch über die Bürde dieses „Geschenks“ und Probleme mit ihren Mitmenschen. Ihre Engel waren es übrigens, die ihr den Impuls zum Schreiben des Buches gaben. Daran taten sie gut.

Sabine Kalbus

Liebevoll aufgemacht mit Zeichnungen und Gedichten, geschrieben in einer lebendigen, gut verständlichen Sprache, ist es eine Bestätigung für all jene, die die Existenz von Engeln für möglich halten. Es ist ein Denkanstoß für alle Zweifler. Und ganz einfach eine wunderbare Lektüre, die den Leser in eine leichte und lichtvolle Energie bringt.

Erhältlich ist es im Buchhandel, bei amazon und über den Santiago-Verlag.

Ein Drecksack zum Verlieben

Endlich mal ein stylischer Papierkorb, in den richtig was reinpasst. Oder auch als Dekoelement zu benutzen, in dem Dinge verschwinden, die gerade im Weg sind. Auf jeden Fall ein Hingucker, dieser Drecksack. Aus stabilem 2-lagigem Papier in Handarbeit gefertigt, erinnert er ein wenig an die Mehlsäcke von früher.

Es gibt sie auch mit anderen Aufschriften, zu benutzen als Wäschesack, Spielzeugbehälter oder Schirmständer. Der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt.
Und wer hat’s erfunden? Das war Peter Vennebusch, der Macher des Ostwestfälischen Wortschatzes. Erhältlich sind sie im Schöne-Dinge-Shop.

KuBi KlangVoll

KuBi Harsewinkel präsentiert neues musikalisches Format.

Der Harsewinkeler Pianist Tobias Schössler und der Freiburger Schlagzeuger Klaus Wallmeier bilden zusammen mit dem Essener Saxophonisten und Klarinettisten Florian Walter die hochkarätige Besetzung für eine außergewöhnliche musikalische Begegnung.

Mit eigenen Kompositionen, Raum für spontane Entwicklungen und einem Spiel zwischen den Stilen bietet sich für jeden Zuhörer ein begeisterndes Hörerlebnis – „Faszinierende Hybridspiele“ titelte bereits die FAZ.

Samstag 23.09.2017 20.00 Uhr
Heimathaus Harsewinkel
Prozessionsweg 4, 33428 Harsewinkel

Vorverkauf: 10,- | Abendkasse: 12,-
50 % für KuBi-Mitglieder
Vorverkaufsstellen: Bürgerbüro im Rathaus und Buchhandlung Jürgensmeier, Harsewinkel

 

Der weibliche Blick durch die Kamera

Women only – ein besonderer Fotoworkshop an der VHS

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Ist der weibliche Blick denn sooo anders als der männliche? Die Bielefelder Fotografin Tanja Meuthen Copertino: „Frauen nehmen Bilder anders wahr und möchten sie auch anders umsetzen, meist emotionaler. Und sie möchten Ergebnisse sehen, ohne vorher stundenlang Fachbegriffe und technische Details büffeln zu müssen.

Wir wollen das ausprobieren und treffen uns pünktlich um 10.00 Uhr an einem Samstag. Es riecht nach frischem Kaffee, und die Süßigkeiten auf dem Tisch lassen keine Wünsche offen. Es kann losgehen.

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Sechs Frauen packen ihre Kameras aus und haben alle unterschiedliche Gründe, warum sie lernen wollen, den Automatik-Modus links liegen zu lassen. Die Mutter, die ihre Kinder mal anders in Szene setzen möchte, die Kosmetikerin, die ihre Kundinnen mit schönen Nachhher-Fotos beglücken will, die Tierärztin, die qualitativ gute OP-Fotos braucht, die Hundebesitzerin, die schon lange den Wunsch hat, ihren Vierbeiner mit der Kamera in vollem Lauf zu erwischen.

Hunde

Und haben wir das nicht alle schon einmal erlebt? Wir gehen mit der Kamera in die Natur, fotografieren was das Zeug hält, aber leider lässt das Ergebnis später zu wünschen übrig. Das wird jetzt anders.

Tanja Meuthen Copertino erklärt die Wichtigkeit des Weißabgleichs, wartet geduldig, bis auch die letzte Teilnehmerin diese Funktion auf ihrer Kamera eingestellt hat. Sie erläutert den Zusammenhang zwischen Größe der Blende und Geschwindigkeit. Immer wieder fotografieren wir die Deko im Seminarraum, um die Unterschiede der einzelnen Einstellungen leichter begreifen zu können. Auf einmal werden Dinge klar, die vorher ein Rätsel waren.

Making of

Was ist der goldene Schnitt und wie fange ich die Lichtstimmung ein? Möchte ich einen verschwommenen Hintergrund oder lege ich Wert auf Tiefenschärfe? Warum haben wir jemals geglaubt, nur im Automatikmodus schöne Fotos hinzubekommen?

Nach der Mittagspause fotografieren wir uns gegenseitig. Mit ganz viel Lachen und Freude am Ausprobieren. Erleben, wie aus den ersten suboptimalen Versuchen später dann wunderschöne Portraits entstehen. Alle sind wir fotogen, auch diejenigen, die das von sich vorher nicht vermutet hätten.

Am Ende des Workshops verstehen wir endlich unsere Kameras, haben jede Menge über das Fotografieren gelernt und brennen darauf, unser Wissen bei nächster Gelegenheit umzusetzen.

 

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Und: Mädels, es war ein richtig schöner Tag mit Euch.

Wer nun Lust aufs Fotografieren bekommen hat, dem kann geholfen werden. Die Volkshochschule Bielefeld bietet „For Women only“ einen Tagesworkshop mit Tanja Meuthen Copertino an.

Tanja Meuthen Copertino
Kontakt: +49 163 333 86 33
Telefon: +49 521 143639
E-Mail: info@awaken-beauty.de
Webseite: http://www.awaken-beauty.de

Geld für’s Nichtstun, lohnt sich Leistung? (Folge 4)

Das bedingungslose Grundeinkommen – Utopie, Vision oder Schnapsidee?

In dieser mehrteiligen Reihe berichtet Michael Krakow in livinginowl vom Zustand unserer heutigen Gesellschaft und über Ressourcenverteilung in Deutschland. Er analysiert, wie zukunftsfest unser Land tatsächlich aufgestellt ist und erläutert die Möglichkeiten einer stabilen Existenzgrundlage für alle BürgerInnen.

Michael Krakow ist Berater, Honorardozent und Autor.
Er lebt in Detmold und widmet sich regelmäßig
gesellschaftspolitischen Fragestellungen.
Kontakt: www.mikrakom.de

Folge 4

Niemand wird noch arbeiten! Wer soll das bezahlen?

Mit wachsendem Geld schwindet des Menschen Lust, tätig zu sein. Reiche Menschen sind entsetzlich faul, antriebslos, unmotiviert, verbringen ihre Tage auf dem heimischen Sofa und vertändeln ihre Zeit. Blödsinn? Nun, ich führe nur eines von den beiden Hauptargumenten gedanklich weiter, gegen die das BGE zu bestehen hat. Es lautet: Geben wir jedem Menschen ohne Bedingungen eine überschaubare Summe Geldes, so wird niemand mehr arbeiten. Nach dieser Logik arbeitet keiner mehr, der bereits mehr als genug zum Leben hat, ergo betreiben alle Reichen ausschließlich Müßiggang.

Die Realität indes sieht anders aus, auch sehr wohlhabende Leute arbeiten weiter, sehr häufig in nicht zu wenig ihrer täglichen Zeit. Aus welchen Antrieb tun sie das? Sind sie womöglich preußischer im Gemüt als der Plebs ohne hinreichend gedecktes Konto? Kaum haltbar, diese These. Falls aber doch, dann lasst uns einfach alle Bürger mit Finanzmitteln versorgen, wenn mit dem Geld automatisch Strebsamkeit und Fleiß entstehen. Sie merken, die Katze dieser Argumentation beißt sich in ihren dürren Schwanz. So mag es arg verwundern, weshalb sich diese pessimistische, beinahe schon misanthrope Sicht auf des Menschen Antriebskräfte noch immer so hartnäckig hält. Selten ist etwas wissenschaftlich so akribisch widerlegt worden wie die für notwendig gehaltene extrinische Aktivierungsmotivation durch Geld. Es ist unmöglich, all die Forschungsarbeiten, Studien, Analysen und Experimente in der Beschränktheit dieses Textraumes zu aufzuzählen, die das zementhart belegen. Vier seien dennoch exemplarisch hier herausgestellt:

  • Die Meta-Analyse des Teams von Tim Judge von 2013 zum Beispiel fasst die Ergebnisse aus 120 Jahren diesbezüglicher Forschung in 92 quantitativen Studien zusammen mit insgesamt beeindruckenden 115 Korrelationskoeffizienten.
  • Die berühmte Gallup-Studie untersuchte den Antrieb von nicht weniger als 1,4 Millionen Arbeitnehmern in 34 Ländern.
  • Die Studienauswertung von Edward Deci und seinen Kollegen umfasst 128 kontrollierte Experimente.
  • Doch auch die Agentur für Arbeit selbst untersuchte im eigenen Haus intensiv die Motivation ihrer Kundschaft, sprich den Erwerbslosen. Ergebnis: Erschreckende 27,55% ihrer Klientel sind Kinder, verblieben nachvollziehbarer Weise bei dieser Untersuchung unbewertet, weil Kinderarbeit nicht mehr Usus ist. 29,3% der Leistungsbezieher sind Aufstocker, die jeden Tag arbeiten gehen, jedoch davon nicht leben können, weshalb der Staat die fehlende Differenz ergänzt. Wäre diesen Menschen die Lohnzahlung die maßgebliche Antriebsquelle, sie blieben schlicht daheim, denn auf ihren Konto änderte sich dadurch nichts. Sie schuften trotzdem, ihre Gründe dafür können daher wohl kaum im Geld begründet sein. 36,2% der Arbeitsuchenden wird von Seiten des gestrengen Kostenträgers, der es wohl exakter einzuschätzen vermag als jeder andere, eine sehr hohe Motivation bescheinigt. Ein geringerer (keine fehlender!) Antrieb wird schmalen 5,7% attestiert, die Gründe dafür aber gleich mitgeliefert: Gesundheitliche Einschränkungen sowie mangelhafte Aus- und Bildung. Sage und schreibe schlanke 1,25% führt die Agentur für Arbeit letztlich unter dem Label „Verweigerer“. Um diese Minigruppe jedoch wurde ein mächtiger Apparat an Kontrolle, Druck und Sanktionierung errichtet. Schröders vollmundiges Programm „Fördern & Fordern“ hat nur diese 1,25% im Fokus.

Goliath rechnet David seine kleine Schleuder unerbittlich auf seine Bezüge an. Man fühlt sich an „Das Schloss“ von Franz Kafka erinnert, wonach eine Institution, hat sie eine bestimmte Größe erst einmal erreicht, ihr eigentliches Ziel aus den Augen verliert und nur noch dem eigenen Fortbestand sowie Ausdehnung dient. Von diesem Irrsinn soll weiter unten in diesem Text noch die Rede sein. All diese mannigfaltigen Forschungsergebnisse sind eindeutig wie auch durchgängig identisch: Extrinsische Motivation (z.B. hervorgerufen durch Geld oder Angst vor Sanktionierung) ist eine Chimäre, die auch durch stete Wiederholung nicht an Wahrheitsgehalt hinzugewinnt. Alles, was den Anhängern der These „Arbeitsleistung entspringt Geld allein“ angesichts dieser erdrückenden Fülle an belastbaren Fakten bleibt, ist ihr müd-bockiges „Glaub’ ich nicht.“.

Doch neben der Wissenschaft genügt ein Blick auf die alltägliche Wirklichkeit, um erkennen zu können, dass Arbeit und Aufgabenerledigung in erster Linie Sinnerfüllung ist, somit stärkste Quelle unseres Selbstwert- und Dazugehörigkeitsgefühles. 98% der Untersuchten geben folgende Parameter ihrer Motivation zur Arbeit an: Sinnstiftende Aufgaben, Arbeitsklima und -atmosphäre, Wertschätzung, Abwechslung, Transparenz und Eigenverantwortlich. Die Bezahlung ist für lediglich knapp 2% wesentlich. Überraschend, nicht wahr? Mir gegenüber urteilen sehr viele Menschen „Mit einem BGE würde niemand mehr arbeiten!“, worauf ich sie dann jedes Mal frage, was sie selbst denn damit tun würden. Die Antwort ist bislang nicht ein einziges Mal anders gewesen als „Ich würde weiter arbeiten.“. Interessant, wie diszipliniert Menschen sich selbst und wie abwertend, nämlich im Grunde faul, alle anderen einschätzen.

Eine Umfrage des MDR im Mai 2017 ergab, das 98% (!) weiter arbeiten würden, 73% selbstbestimmter leben wollen (Jobwechsel, Bildungsangebote, Selbstständigkeit), 72% würden sparen und 69% wünschen sich mehr Zeit für Familie. Gerade das letzte Ziel sollten wir unbedingt unterstützen, oder?

Wenn der Mensch nur dann Arbeit leistet, wenn man ihm ein Bündel Eurobanknoten wie die Möhre dem Esel vor Augen hält, so haben wir in der Konsequenz dessen 14,3 Millionen Deppen in diesem Land. Diese gewichtige Zahl an Menschen nämlich vollbringt ein Ehrenamt und hat wohl offenkundig noch gar nicht bemerkt, dass sie dafür nicht bezahlt werden. Diese Ehrenamtler, ohne die unser gesellschaftliches Leben kaum mehr funktionieren würde, leisten jährlich gut 4,6 Mrd. Arbeitsstunden mit keiner bis wenig Bezahlung (z.B. Übungsleiterpauschale), was addiert und umgerechnet 3,2 Millionen Vollzeitarbeitsplätzen entspräche. Gäbe man ihnen für ihre wichtigen Aufgaben den gesetzl. Mindestlohn, so stünde der stolze Betrag von 40,7 Mrd. Euro zur Überweisung an. Wir deklarieren aber nur bezahlte, vertraglich verfestigte Arbeit als Arbeit, was alle Eltern bezüglich ihrer Erziehungsleistung sowie Angehörige von 1,86 Mio. Pflegebedürftigen, die von Verwandten daheim privat versorgt werden, schmerzhaft spüren.

Darin liegt einer unserer Denkfehler. Arbeit ist Arbeit, bemessen an ihrer Wichtigkeit und Ergebnis, losgelöst von der Frage einer ohnehin stetig weniger leistungsgerechten Entlohnung. Wie Götz Werner (Mehrfacher Milliardär und Inhaber der Drogeriemarktkette dm) so treffend bemerkte: „Menschliche Arbeit ist nicht mit Geld aufzuwiegen.“ Angesichts von Ehrenamt, Kindererziehung, Pflegeleistungen sowie dem Umstand, dass die tradierte Arbeitswelt, Stichworte Digitalisierung und Automatisierung, kaum Bestand in seiner heutigen, aus dem zurückliegenden Jahrhundert stammenden Form haben wird, sollten wir schleunigst eine umwälzend neue Definition des Begriffes Arbeit finden sowie eine Anerkennung seiner sich wandelnden Struktur.

Die Arbeitswelt ändert sich gerade rasant und so gewaltig wie seit einer halben Ewigkeit nicht mehr. Dies zu ignorieren oder zu bagatellisieren oder tradierte Strukturen künstlich am Leben erhalten zu wollen, hielt noch nie eine Entwicklung auf und wird diese erst recht nicht stoppen. Genauso gut könnte man sich auch mit drei löchrigen Sandsäcken und einer brüchigen Schaufel einer Flutwelle entgegenstellen. Dass wir europaweit betrachtet in Deutschland noch immer arg schlechte Internetanbindungen haben, aber den Steinkohlebergbau tapfer subventionieren, scheint mir symptomatisch für die Verweigerung unserer Politik, Veränderungen zu akzeptieren. Retropie bleibt ihr zerfallendes Rezept, an das sie sich verbissen klammern.

Somit sind wir bei Gegenargument Nummer zwei: Wer soll das BGE bezahlen? – Der Staat wird ruckzuck pleite sein! Weil gefühltes Wissen uns selten weiterbringt, verwende ich gern solide Zahlen, Daten und Fakten. Legen wir als Arbeitsthese einmal folgende Annahmen zugrunde: 12 Millionen Minderjährige erhalten über ein BGE Anspruch auf jeweils 500 Euro pro Monat, 70 Millionen Erwachsene auf 1.000 Euro. Unter dem Strich stünde eine Jahressumme von 912 Mrd. Euro, ein respekteinflößender Betrag, ohne Frage. Der Denkfehler jedoch muss umgangen werden, dass es sich dabei um einen Auszahlbetrag handelt, denn im Rahmen einer negativen Einkommenssteuer wird es sich bei allen Steuerzahlern um einen Abrechnungsmodus handeln, der reale Auszahlbetrag wird nicht einmal ein Fünftel betragen (vgl. die nächste Folge dieser Reihe, Nummer 5, Erscheinung kommender Sonntag). 912 Mrd. Euro jedes Jahr, unmöglich, nicht wahr? Halten Sie sich fest, jetzt folgt eine echte Überraschung. Wissen Sie, was wir 2017 insgesamt an staatlichem Sozialleistungstransfer durchführen? 895 Mrd. Euro. Haben Sie das gewußt? Dies bedeutet, wir geben dieses Geld längst aus! Wir reden, abgesehen von einer Differenz von noch fehlenden 18 Mrd., lediglich von einer Umschichtung, einer durchgreifenden Vereinfachung, die sogar massiv Gelder einspart, wie der renommierte (leider vor einigen Wochen verstorbene) Helmut Pelzer in einer detailreichen Studie im Auftrag der Stadt Ulm bewies. Beinahe unzählige Behörden und Ämter prüfen, entscheiden, kontrollieren, verwalten, sanktionieren und korrespondieren werktäglich miteinander über den bunten Strauß von 154 (!) unterschiedlichen Sozialleistungen. Von ALG 1 und 2, über Kinder- und Wohngeld, bis Grundsicherung und BaFöG. Das kostet immens viel Zeit, Aufwand, produziert eine wahre Formularflut und kostet uns grotesk viel Geld. Pro Leistungsempfänger sind dies 1.069 Euro in 2015 gewesen, was einem Gesamtbudget von nicht weniger als 36 Mrd. Euro an Sozialverwaltungskosten entspricht! Im aktuellen Jahr dürfte das kaum weniger geworden sein.

Doch damit längst nicht genug. Rund eine Million Sanktionen wurden im vergangenen Jahr verhängt, was 198.886 einzeln zu prüfender Widersprüche nach sich zog sowie 202.800 Klagen. Die zuständigen Gerichte schwenken längst die weiße Fahne angesichts dieser Prozesswelle. Die Chancen stehen für die Betroffenen übrigens gar nicht schlecht, wenn ihr Verfahren endlich absolviert werden kann, denn 47,8% der Klagen sind erfolgreich zum Vorteil der Kläger. Den MitarbeiterInnen der Jobcenter für ihre fehlerhaften Bescheide jedoch den schwarzen Peter zuzuschieben hieße jedoch, die Falschen zu geißeln. Das System ist von Beginn an marode gewesen, die angeblichen Segnungen der HartzIV-Regelungen (vgl. Hartz, Peter / 2007 verurteilt wegen Spesenmissbrauchs, Prostituiertenabrechnung, Lustreisen) der abgefeierten Agenda 2010 versprechen, wenn man den politischen Vorhang beiseite zieht und die alltäglichen Konsequenzen dahinter betrachtet, was sie nie hielten. Der Kaiser hat gar keine Kleider an, wir sollten nicht länger auf den kleinen Jungen aus dem Märchen warten, der es unbekümmert endlich für uns alle stellvertretend so benennt. Doch auch die Kostenrechnung für Arbeit ist, neben ihrer zu hohen Besteuerung, zusätzlich enorm belastet, bedeuten doch von 100 Euro Gehalt satte 28 davon Personalzusatzkosten Richtung der Sozialversicherungen. Hier endlich durch ein BGE Entlastung zu schaffen, gäbe wichtige Impulse für den Arbeitsmarkt und machten es der Umsetzung des Mindestlohns für die Unternehmen erheblich leichter.

Wo gäbe es noch Gelder freizusetzen, um ein dringend notwendiges (vgl. etymologisch „die Not wenden“) Fangnetz für alle Bewohner dieses Landes einzuziehen? Da habe ich konkret einiges an Ideen als Vorschlag. Der Haushaltsüberschuss 2017 von 23,7 Mrd. Euro zum Beispiel, der sich nach Angaben des Bundesministeriums für Finanzen bis 2020 auf 55 Mrd. Euro jährlich steigern wird, wäre da schon ein erster Ansatz. 1.400 staatliche Betriebe häuften bislang 108 Mrd. (Steuer-)Euro Schulden an, wie erfreulich wäre hier ein Controlling, das diesen Namen zu recht trägt und diesen Unsinn stoppt.

Die avisierte Verdopplung des Rüstungsetats von derzeit 34 Mrd. Euro auf 70 Mrd. (!) im kommenden Jahr entbehrt jeglicher Grundlage, wir werden nicht angegriffen und die Erfolge unserer Auslandseinsätze sind nicht annähernd aussagekräftig genug für diese Budgetexplosion. Sollten sie tatsächlich humanitärer Intention sein, können wir zum Brunnenbohren und dem Bau von Schulen das Technische Hilfswerk entsenden, die blauen Fachkräfte können das besser. Durch die nicht konsequent genug stattfindende Eintreibung der Umsatzsteuer verloren wir im vergangenen Jahr 23,5 Mrd. Euro, hier könnte sich eine Verschiebung von Personal, das wir dank BGE im Sozialtransfersektor erübrigen können, rasch amortisieren. Weitere solcher Kräfte können sich in der Steuerfahndung bezahlt machen, auf ca. 100 Mrd. Euro verzichteten wir 2016 durch Steuerhinterziehung. Die Steuerausfälle von Cum/Cum- und Cum/Ex-Geschäften belaufen sich ersten Schätzungen zufolge auf 10,9 Mrd. Euro. Bereits jetzt haben wir hier genug Geld für ein 1,5-faches BGE beisammen, doch noch bin ich gar nicht fertig. Damit wir für 19 Euro nach Malle fliegen können, verzichtet der Staat auf über 7 Mrd. Euro Treibstoffsteuer bei Flugzeugen. Was für den normalen Auto- und Motorradfahrer gilt, findet keine Anwendung bei Airlines. 1,1 Mrd. Euro holen wir uns durch die überfällige Rückgängigmachung der albernen Mehrwertsteuerabsenkung für Hotelübernachtungen. Doch halten wir uns nicht länger mit Kleinbeträgen auf, stopfen wir jetzt die richtig großen Löcher! Die 500 größten Konzerne schufen sich Rücklagen von unfassbaren 1,8 Billionen Euro, was hauptsächlich dadurch möglich war, dass sie allein im EU-Raum Steuern von 620 Mrd. Euro im letzten Jahr dem Fiskus (halb)legal entzogen. Hier wird es allerhöchste Zeit, diese Umsatzgiganten (Amazon, Apple, Facebook, Google, Ikea, McDonalds, Starbucks etc.) endlich zu jenen Pflichten zu zwingen, die jeder Arbeitnehmer auch zu leisten hat (und zudem als Kunde diese Rückstellungen bezahlte)! Die Einführung einer Börsenumsatzsteuer auf kurzfristige Spekulationen von nur 0,5% (vgl. 19% allgemeine Mwst.) erbrächte im ersten Anlauf 250 Mrd. Euro. Eine Vermögenssteuer von 1,5% ab einer Million Vermögen (zur Verdeutlichung: 15.000 Euro von 1.000.000, also beileibe keine verarmende Enteignung) spülte 30 Mrd. in die Kassen. Die Kosten für arbeitsbedingte Psychoerkrankungen kosten die Krankenkassen 34 Mrd. Euro in diesem Jahr und die Arbeitgeber 71 Mrd. Hier könnte das BGE durch Umstrukturierung von Arbeit sicherlich eine Reduktion von mindestens einem Drittel erreichen, womit weitere 35 Mrd. Euro zur Verfügung stünden. Sie addieren noch fleißig mit? Hier aber will ich es zunächst gut sein lassen, obgleich noch etliche weitere sinnvolle wie üppige Quellen zur Verfügung stehen, Stichwort Pharmakonzerne zum Beispiel.

Fazit für die beiden Argumente gegen das BGE: Niemand wird noch arbeiten? – Umfassend gründlich widerlegt. Wer soll das bezahlen? – Fast ein Kinderspiel, wir bezahlen es längst.

Den Hebel von der ersten Industrialisierung auf die vierte umlegen: Nicht Geld für geleistete Arbeit, sondern Geld, um Arbeit (in all ihren Facetten) leisten zu können. Dieser Paradigmenwechsel ist die große Hürde in unser aller Köpfen beim Thema BGE, nicht die Motivation zu arbeiten und erst recht nicht die Machbar- oder Bezahlbarkeit. Was wir für die kommenden 15 Jahre schleunigst brauchen, ist eine kraftvolle Vision, keine Retropie, wie sie uns sämtliche Parteien in ihrem anästhetischen Wahlkampf glauben, verkaufen zu müssen. „Weiter so“ ist längst keine Option mehr. Das Denken von Gestern und das Ignorieren des Heute liefern keine belastbaren Antworten für morgen. Besser die Weichen stellen, bevor der Zug darüber rast und entgleist. Und das wird er. Wollen wir heute, hier und jetzt nicht einfach mal mutig etwas anders andenken? Bevor die Ereignisse uns zum hektischen Agieren mit der heißen Nadel zwingen, wir abermals den unerbittlichen Realitäten hinterarbeiten. Die Zeit hält nicht an und wartet auf uns, bis unser Denken soweit ist. Das Problem der absurden Ungleichverteilung, die klandestine Metamorphose unserer Demokratie zur Plutokratie (vgl. Lobbyismus), der Drift der Schichten sowie die Radikalisierung wachsender Bevölkerungsgruppen hierzulande, werden dramatischer. 2017 können wir eine beherzte Gegensteuerung, eine couragierte Korrektur, eine mutige Annahme der Zukunft einleiten. Oder wieder warten, bis wir zu handeln gezwungen werden, weil uns die Probleme die schwarz-rot-goldene Schlafzimmertür des Dornröschen-Palastes GroKo wuchtig eintreten.

Nächste Folge (5): Graue Theorie und keine Wirkung.

Magische Früchte des Waldes

Jetzt im Spätsommer hängen Bäume und Sträucher voll mit Beeren, Nüssen und Früchten. Ihr kennt sie alle, aber wisst Ihr auch um ihre magischen Eigenschaften?

Eicheln: Eine Eichel, bei Neumond eingepflanzt, soll schon bald Geld und Wohlstand bringen. Bedingung: Es darf keine andere Eiche in Sichtweite sein.
Hat Dich Dein Liebster verlassen, und Du willst ihn unbedingt zurück, trage eine Eichel als Amulett unter der Kleidung. (Achtung: Überlege Dir genau, ob Du ihn wirklich noch willst, denn rückblickend betrachtet, ist man dem Schicksal meist dankbar, dass dieser Kelch an einem vorübergegangen ist.)

Kastanien: Die erste Kastanie, die man im Herbst findet, soll in der Hosentasche getragen werden. Sie bringt Glück und sorgt dafür, dass Unfälle glimpflich ablaufen. Thema Geld: Zur Anziehung von Wohlstand einen Geldschein (5 Euro sind ausreichend) um eine Kastanie wickeln, in einem grünen Beutel verwahren und diesen bei zunehmendem Mond bei sich tragen.

Vogelbeeren: Getrocknet und auf einer Schnur aufgezogen, sollen die Früchte der Eberesche gegen Stagnation und Blockaden helfen.  Dazu eine oder zwei Beeren vom Garn ziehen und zwischen den Fingern zerbröseln, während man über die Wunschziele nachdenkt. Vogelbeeren sind übrigens nicht giftig!

Holunderbeeren: Briefe an den Liebsten, mit der Tinte aus zerstoßenen Früchten geschrieben, verzaubern ihn und ziehen ihn unweigerlich zu Dir. (Achtung: siehe oben). Bewiesene Wirkung von Holunderbeeren: Zu Saft verarbeitet, schützen sie vor Erkältung.

Obige Tipps ohne Gewähr für den Eintritt der Wirkung!

 

Geld für’s Nichtstun, lohnt sich Leistung? (Folge 3)

Das bedingungslose Grundeinkommen – Utopie, Vision oder Schnapsidee?

In dieser mehrteiligen Reihe berichtet Michael Krakow in livinginowl vom Zustand unserer heutigen Gesellschaft und über Ressourcenverteilung in Deutschland. Er analysiert, wie zukunftsfest unser Land tatsächlich aufgestellt ist und erläutert die Möglichkeiten einer stabilen Existenzgrundlage für alle BürgerInnen.

Michael Krakow ist Berater, Honorardozent und Autor.
Er lebt in Detmold und widmet sich regelmäßig
gesellschaftspolitischen Fragestellungen.
Kontakt: www.mikrakom.de

Folge 3

Das scheue Reh des Kapitals

In Folge 1 und Folge 2 dieser Reihe haben wir die pekuniäre Situation von Obdachlosen, Erwerbslosen, Niedriglöhnern und „normalen“ Arbeitnehmern durchleuchtet. Ihre Gruppe wächst, doch gibt es noch eine weitere Gruppe, die ebenfalls kräftig anwächst. Wir nehmen in diesem Kapitel das Kapital in den Fokus, betreten staunend dessen Habitat, das daran erkennbar ist, das es von der Sonne warm beschienen und von üppiger Vegetation umstanden ist. Doch diese Studie müssen wir enorm vorsichtig angehen, uns behutsam anschleichen, leise beobachten, denn hier leben die scheusten aller Tiere – Rehe. Diese Tiere werden als Metapher von Finanzexperten immer dann herangezogen, wenn es um Ansammlung von Vermögen geht. Paradoxerweise beziehen sie sich dabei ausgerechnet auf Karl Marx, welcher konstatierte „Das Kapital ist ein scheues Reh und flüchtig wie eine Gazelle“. Dies soll uns mahnen, dass wir große Vermögen durch unsere Aufmerksamkeit verschrecken und es darob flink über den nächsten Grenzzaun in die Zone eines Steuerparadieses (vgl. Juncker-Oase u.a.) entflieht und dort Schutz vor staatlicher Bedrängung sucht. Besonders panisch flüchtet es, wenn der Betrachter aus einem ministerialen Fenster des Finanzministeriums einen auch nur beiläufigen Blick auf das Reh riskiert. Was jedoch nicht geschieht, die Jalousien dort sind lang schon dicht heruntergelassen, die Umlenkrollen verrostet, die Gurte gerissen.

Doch beginnen wir vorn. Deutschland war in seiner Geschichte nie zuvor reicher, das wird von niemandem mehr ernsthaft bestritten. Außer, wenn Schulen und Kindergärten Geld für defekte Toiletten oder fehlende Ausstattung erbitten. Auch in diesem Jahr erleben wir wieder einen global rekordhaltigen Leistungsüberschuss der deutschen Wirtschaft, aktuell von 285 Mrd. Euro, was sehr weit vor den zweitplatzierten Chinesen liegt, denen wir fern vom Gipfel hinunter winken. Wieder einmal Weltmeister, höchst erfreulich, doch nichts wirklich Neues. Die Umsätze unserer heimischen Wirtschaft wuchsen zwischen 2006 und 2015 um 22,9%, die Gewinne sogar um 30,2%. Unser Haushaltsüberschuss für 2017 wird auf 23,7 Mrd. Euro taxiert. Doch nicht nur den großen Unternehmen und dem Staatshaushalt geht es prächtig, 10,9 Billionen Euro Privatvermögen haben die Deutschen angesammelt. Lassen Sie diese Summe in Ruhe auf sich wirken. Würde dieses Geld gleichmäßig auf alle Bundesbürger, von der Wiege bis ins Seniorenheim verteilt, hätte jeder von ihnen etwa 130.000 Euro zur Verfügung, damit Sie einen groben Eindruck gewinnen. In den ersten beiden Folgen dieser Reihe jedoch erfuhren Sie, das 50% sich gerade mal 2,5% dieses Gesamtvermögens unter sich teilen, 25% unserer Bevölkerung so gut wie gar nichts besitzt, 6,85 Millionen Bankkunden sogar überschuldet sind. Wo also ist er nun zu finden, dieser Reichtum? So groß die Schätze, so überschaubar die Kreise derer, welche sie horten und hegen.

Lediglich ein Promille der erwachsenen Bewohner unserer Republik (etwa 69.000) hält 17% des privaten Vermögens. 1,9 Millionen Vermögensmillionäre gibt innerhalb unserer Grenzen und knapp 18.000 Vermögensmillionäre. Der Unterschied muss erläutert werden, denn er ist wichtig. Die erste dieser beiden Gruppen hat mehr oder minder statisch eine Million Euro und mehr, zum Beispiel durch Erbe oder Gewinn. Die zweite Gruppe erhält ein jährlich wiederkehrendes Einkommen höher als eine Million Euro. Diese Gruppe ist seit 2003 um unglaubliche 83% angewachsen! Superreiche hingegen werden erst jene Besitzenden amtlicherseits genannt, welche über 30 Millionen Euro privat verwalten, von ihnen leben etwa 6.800 unter uns. 200 Menschen stehen sogar über 300 Millionen Euro zur Verfügung, 134 Reiche gelangten gar in die sagenumwobene Kaste der Milliardäre. An deren Spitze wiederum drei Deutsche, die mehr Privatvermögen als die Landeshaushalte von Niedersachsen und Rheinland-Pfalz addiert ihr eigen nennen. Ein Drittel aller Immobilien und Aktien hierzulande sind in der Hand von 1% der BürgerInnen. Vermögen und Vermögenswerte sind bei uns zwischen Flensburg und Oberstdorf derart grotesk verteilt, dass jede Sinnhaftigkeit ad absurdum geführt ist (vgl. realer Gini-Faktor 0,76). Bevor jetzt Hammer und Sichel reflexhaft vor Ihrem geistigen Auge erscheinen und eine panische Kopfstimme schrill „Umverteilung, Kommunismus!“ kreischt, sei Ihnen hoffentlich beruhigend vermittelt, dass es mir nicht im mindesten um eine Begrenzung von Vermögen geht. Damit wir uns klar verstehen, eine vollumfänglich gerechte Verteilung von Vermögen ist weder realistisch noch angestrebt. Es geht vielmehr um die sinnvolle Verteilung von Lasten und Chancen! Möge ein jeder so reich werden, wie er kann, ich gönne es allen von Herzen. Doch was wir erleben ist, was Berthold Brecht bereits 1934 so beschrieb: „Reicher Mann und armer Mann standen da und sahen sich an. Und der Arme sagte bleich: Wär’ ich nicht arm, wärst du nicht reich.“. Umverteilung ist schon als Begriff das jederzeit drohende Damoklesschwert, das an reißendem Faden über jeder Überlegung bezüglich Vermögen baumelt. Doch findet Umverteilung längst vor unser aller Augen statt, umfassend und sehr lang schon. Von unten nach oben.

Vergleichen wir zum Beispiel Einkommen aus Arbeit mit dem sogenannten leistungslosem Einkommen. Ihr Gehalt, so Sie denn einen Arbeitsplatz haben, wird aus dem Umsatz Ihres Arbeitgebers erwirtschaftet. Dieser Umsatz wird versteuert. Wenn Sie gegenüber Ihrem Finanzamt Steuerfreiheit verlangen, weil Ihr Lohn aus bereits versteuertem Geld stammt, werden Sie wenig mehr als ein gequältes Lächeln erhalten. Sie lachen auch? Genau diese krude Argumentation jedoch wird angebracht, wenn es um die Versteuerung von Erbsummen geht – ein Erbe stammt doch aus Einkommen, das versteuert wurde! Das trifft zu, doch war es der Erblasser, der es versteuerte, für den Erben ist es schlicht ein Einkommen, welches zu versteuern ist wie jedes andere Einkommen auch. Weshalb akzeptieren wir, dass Einkommen aus Arbeit mit bis zu 42% besteuert werden, Einkommen aus leistungslosem Einkommen jedoch faktisch fast gar nicht. Und ein Erbe ist ein leistungsloses Einkommen, der Erblasser arbeitete dafür, seine Erben kaum. Haben Sie einen reichen Verwandten, ist dies Glück für Sie, keine Leistung durch Sie. Niemand sucht sich seine Familie vorgeburtlich nach Bonität aus. Dennoch soll es ihnen nicht mißgönnt werden, ein jeder soll selig erben. Was schreibt der wirre Mann denn hier, mögen Sie jetzt empört ausrufen, es gibt sie doch, die Erbschaftssteuer! Stimmt, schauen wir sie uns näher an. In diesem Jahr wechselt die stolze Summe von 400 Mrd. Euro als Erbe die Eigentümer, was einen Anteil an der Wirtschaftsleistung von fast 13% entspricht. 50% der Bevölkerung erbt nichts, 30% erben über 100.000 Euro. Davon steuerpflichtig sind überhaupt nur 14%, was an vielen Ausnahmen und Freigrenzen liegt. Etliche sind sinnvoll, denn das bescheidene Häuschen der Oma oder das familiäre Unternehmen des Vaters soll erhalten bleiben, das verschont der Fiskus völlig zu recht. Doch 86% als Schonvermögen zu deklarieren erscheint (gerade angesichts der Besteuerung von Arbeit) nicht unbedingt als ausgewogen. Der durchschnittliche Steuersatz für Erbschaften beträgt aktuell ca. 14%. Rechnet man allein diese beiden Zahlen zusammen, ergibt sich eine staatliche Beteiligung an Erbvermögen von 3,08%. Magere 12,3 Mrd. Euro sind alles, was der Bundeshaushalt von den 400 Mrd. Euro sehen wird. Der Maximalsatz von 30% (vgl. 42% Einkommensteuer) gilt, innerhalb einer Familie in direkter Linie vererbt, erst ab einer Summe oberhalb von satten 26 Millionen Euro! Real jedoch zahlen Erben auf Erbschaften über 10 Millionen Euro gerade einmal 1%, für diese Volumina sind versierte Steuerberater auffindbar, die zielsicher Lücken im Erbsteuerdickicht finden und geschickt zu nutzen wissen.

Unser Gesellschaftsvertrag (vgl. Makroökonomisches Gleichgewicht, als Stabilitätsgesetz eherne Verpflichtung jeder Bundesregierung seit 1967 bis auf den heutigen Tag) verlangt unter anderem, dass jeder (!) zum Allgemeinwesen nach seinen finanziellen Kräften beitragen soll. Ist das heute so? Was haben wir in diesen 50 Jahren seitdem an Ausgewogenheit erreicht? Wie gleich sind sie verteilt, die Aufwendungen für unser nationales Gemeinwohl? Die einfache Antwort bedeutet nicht weniger als grundsätzliches Regierungsversagen seit Jahrzehnten, anders als so krass kann man es kaum bewerten. Was übrigens interessanterweise auch nicht wenige aus den Reihen jener so klar postulieren, die sehr reich sind.

Die äußerst zurückhaltende Besteuerung von großen Vermögen steht in krassem Gegensatz zur Besteuerung der unvermögenden Bevölkerung. Nachweis? Die beiden großen Aktivposten auf der Einnahmenseite des Bundes sind die Mehrwertsteuer (221 Mrd. Euro) sowie die Einkommenssteuer (70 Mrd.). Einkommen aus Arbeit bis 42.000 p.A. erbringen 48,3% des gesamten Aufkommens an Einkommenssteuer. Auf den Punkt gebracht: Das Sediment der Lohnskala hat allein fast die Hälfte des Einkommenssteuer aufzubringen. Gerecht geht anders. 1975 galt der Steuerhöchstsatz erst ab dem 6-fachen des Durchschnittseinkommens, bis 2016 ist er auf das 1,5-fache dessen abgesunken. Die Hand des Staates greift immer früher und tiefer in das abgewetzte Portemonnaie des abhängig Beschäftigten, dafür findet sie prallvolle Brieftaschen immer weniger. Nach dieser direkten Steuer aber ist noch nicht Schluss, es warten noch begierig die indirekten Steuern, allen voran die Mehrwertsteuer, zu entrichten bei jedem noch so kleinen Einkauf. Für Haushalte, die mit jedem Cent rechnen müssen, ist jede Erhöhung der indirekten Steuern eine sogleich schmerzhaft spürbare Mehrbelastung. Von 10% Mwst im Jahre 1968 liegen wir heute bei 19%. Wer nun glaubt, dass halt alle Preise eben steigen mit der Zeit, läßt außer acht, das Prozentzahlen einen proportionalen Anteil beziffern.

Was erbringen parallel die größeren Vermögen für das Gemeinwohl? Die Steuereinnahmen aus Erbschaftssteuer liegen wie beschrieben real bei etwas über 3%, die Kapitalertragssteuer ist bei 25% gedeckelt, die Vermögenssteuer wurde 1996 abgeschafft, eine Börsenumsatzsteuer gab es noch nie (Begründung? Es wird keine gegeben.), eine Luxussteuer lehnen wir vehement als Teufelswerk ab. Dabei greift diese in vielen anderen Ländern, welche die Vermögenssteuer aus guten Gründen erheben, erst recht spät – zum Beispiel bei Booten über zehn Metern Länge, für Autos mit über 250 PS oder Armbanduhren über 75.000 Euro auf dem Preisschild.

Fiskalisch zusammengefasst: Wir belasten Arbeit und entlasten Vermögen, das erste aber wird weniger (Industrielle Revolution 4.0 / Automatiserungsgrad), das zweite wächst dafür rasant (vgl. oben). Finden Sie den Systemfehler, es sollte nicht all zu komplex sein.

Ich schlage vor, das wir die Metapher vom scheuen Reh des Kapitals noch einmal aufgreifen, aber endlich zu Ende denken! Rehe sind schöne und scheue Tiere. Doch deshalb erlaubt man ihnen nicht, alle frischen Triebe von Gewächsen abzufressen. Damit die Vegetation auch zukünftig wachsen kann, werden nachwachsende, kleine Bäume durch Gitter geschützt. Nicht die Rehe eingezäunt. In den sogenannten Gated Communities (schwer bewachte Wohnsiedlungen für Vermögende), die sich sprunghaft vermehren, geschieht aber genau das – Wohlhabende schirmen sich ab vor den Habenichtsen. Ist das wirklich die Art von Gesellschaft, in der wir in Zukunft leben wollen? Fangen wir endlich an, die Balance in unserer Steuerung von Natur auch in der Belastung von BürgerInnen einzubringen. Schützen wir die finanziell dürren Zweige unseres Landes endlich durch ausgewogene Steuergesetzgebung sowie zum Beispiel durch ein bedingungsloses Grundeinkommen. Wir brauchen schließlich Rehe und Gewächse, die Balance zwischen beiden muss in Einklang gebracht werden. Fragen Sie einen Förster.

 

Nächste Folge (4): Niemand wird noch arbeiten! Wer soll das bezahlen?

Eine Marke für Bildung, Kunst und Musik

15 Jahre MobileMusikSchule Widmer

Vera Widmer hat in 15 Jahren Tätigkeit das geschafft, was nur wenigen selbständigen Pädagogen und Künstlern auf Dauer gelingt – eine Marke für Bildung, Kunst und Musik in OWL zu entwickeln, bekannt zu machen und auf dem Markt zu positionieren.

„Natürlich sind wir global gesehen eine kleine Marke, aber dafür in bestimmten Kreisen sehr beliebt“ – sagt die Gründerin und Inhaberin, Vera Widmer, die seit 2002 in erster Linie als selbständige Klavierpädagogin, Bildungswissenschaftlerin, Projektmanagerin und (Familien-)Beraterin in Fragen musikalischer Bildung, Selbstkompetenz und Lebenserfolg in der Region Ostwestfalen-Lippe für Kinder, Jugendliche und Erwachsene unterwegs ist.

„Am 1. September 2017 feierte die MobileMusikSchule Widmer ihr 15-jähriges Bestehen und ich bin stolz sagen zu dürfen – wir haben uns dank der Mobilität, Individualität und Vertrautheit entwickelt und wir werden uns weiterentwickeln“ – so Widmer. Mobilität, Individualität und Vertrautheit – das zeichnet nicht nur die Arbeit der MobileMusikSchule Widmer, sondern auch den Arbeitsstil und die Lebenseinstellung ihrer Gründerin aus. Vor allem Unternehmer, Ärzte, Pädagogen, Fachangestellte und Selbständige aus OWL, die selbst oft mobil und flexibel arbeiten müssen, wissen diese Marke zu schätzen und nehmen gern ihre Dienstleitungen in Anspruch.

„Wer Fragen zu Musik, Bildung und Kunst hat, soll zu uns kommen. Wir helfen weiter“ – lädt die leidenschaftliche Pädagogin ein.

Mehr Infos unter: www.mobilemusikschule-widmer.de

Mit einem Coach durch die Schulzeit

Ruben Tonn Schulbegleitungen GbR –
neu in Detmold „Schulbegleitungen in OWL“

Kinder mit Entwicklungsbeeinträchtigungen, ob geistiger, seelischer oder körperlicher Art, können einen Antrag auf Schulbegleitung stellen, so dass sie in der Lage sind, am Regelunterricht teilzunehmen, die entsprechenden Abschlüsse zu absolvieren und später einen Beruf auszuüben.

Die Detmolder Ruben Tonn und Claudia Rohm und ihr wachsendes Mitarbeiterteam leisten diese besonderen schulischen Förderungen professionell, aber auch mit viel Herzblut und Einfühlungsvermögen.

„Gerade Kinder und Jugendliche mit Autismus und emotional-sozialen Handycaps sind häufig mit der Klassensituation überfordert. Auf sich allein gestellt, bleiben sie unter Umständen Sonderlinge und Außenseiter“, so Ruben Tonn. „Eine Schulbegleitung hilft ihnen, die Umwelt zu filtern, zu strukturieren, überschaubar und verständlich zu machen.“

Ruben Tonn und Claudia Rohm

Der Antrag auf Schulbegleitung muss beim Jugendamt oder im Falle körperlicher Beeinträchtigung beim Sozialamt gestellt werden.

Was tut der Schulbegleiter für mein Kind?

„So individuell wie die Bedürfnisse eines Kindes sind, so individuell ist auch die Herangehensweise. Wünsche der Eltern, Erziehungsberechtigten oder anderen Aufsichtspersonen werden beherzigt und die Schulen regelmäßig zum Austausch besucht.“ Ruben Tonn, angehender Heilpraktiker für Psychotherapie, legt Wert darauf, den Schüler als Ganzes wahrzunehmen und seine Stärken zu fördern. Er sieht sich auch als Kommunikationsverbesserer zwischen Eltern, Schule, Kind und SchulbetreuerIn

Mitarbeiter Steffen Frein hat trotz seiner jungen Jahre schon einige lernbehinderte und verhaltensauffällige Kinder erfolgreich integriert. „Ich begleite „meine“ Kinder zur Schule, setze mich im Unterricht neben sie, motiviere sie zur Konzentration und bestärke sie, sich zu beteiligen. Wir sprechen viel miteinander und begegnen uns auf einer freundschaftlichen Respektebene.“

Steffen Frein

Neben seiner Tätigkeit bei Ruben Tonn studiert Steffen Frein das Fach „Sonderpädagogische Förderung“ und ist begeisterter Kampfsportler. Und gerade letzteres weckt das Interesse seiner Schützlinge. „Plötzlich ist da jemand Starkes an der Seite des Kindes, der Interesse zeigt und es sogar lobt. Das ist für viele ein völlig neues Gefühl.“

Nach und nach gelingt es den Kindern, den Schulalltag zu meistern und darüber hinaus noch gute Noten zu schreiben. Dann ist es für den Schulbegleiter langsam an der Zeit, sich ein wenig aus der engen Betreuung zurückzuziehen, dem Kind aber dennoch den erforderlichen Halt zu geben.

„Gewinne ihre Herzen und du kannst mit ihnen tanzen.“ Diesen Satz hat der Pädagoge Stavros Louca geprägt, und er gilt für alle Kinder.

Für weitere Fragen zu Schulbegleitungen ist ein Forum eingerichtet worden. Dort können Eltern und Interessierte Fragen stellen oder sich mit Gleichgesinnten austauschen.

Ruben Tonn Schulbegleitungen GbR
Brahmsstraße 10
32756 Detmold
Telefon: (05231)- 611 09 98
Mobil: 0176-47 16 4607
E-Mail: RTSchulbegleitungen@web.de
Facebook: www.facebook.com/rubentonn17/

Foto 1: Clipdealer

Altweibersommer (Kurt Tucholsky)

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Wenn der Sommer vorbei ist und die Ernte in die Scheuern gebracht ist, wenn sich die Natur niederlegt, wie ein ganz altes Pferd, das sich im Stall hinlegt, so müde ist es – wenn der späte Nachsommer im Verklingen ist und der frühe Herbst noch nicht angefangen hat – dann ist die fünfte Jahreszeit.

Nun ruht es. Die Natur hält den Atem an; an andern Tagen atmet sie unmerklich aus leise wogender Brust. Nun ist alles vorüber: geboren ist, gereift ist, gewachsen ist, gelaicht ist, geerntet ist – nun ist es vorüber. Nun sind da noch die Blätter und die Gräser und die Sträucher, aber im Augenblick dient das zu gar nichts; wenn überhaupt in der Natur ein Zweck verborgen ist: im Augenblick steht das Räderwerk still. Es ruht.

Mücken spielen im schwarz-goldenen Licht, im Licht sind wirklich schwarze Töne, tiefes Altgold liegt unter den Buchen, Pflaumenblau auf den Höhen … kein Blatt bewegt sich, es ist ganz still. Blank sind die Farben, der See liegt wie gemalt, es ist ganz still. Boot, das flußab gleitet, Aufgespartes wird dahingegeben – es ruht.

So vier, so acht Tage – Und dann geht etwas vor.

Eines Morgens riechst du den Herbst. Es ist noch nicht kalt; es ist nicht windig; es hat sich eigentlich gar nichts geändert – und doch alles. Es geht wie ein Knack durch die Luft – es ist etwas geschehen; so lange hat sich der Kubus noch gehalten, er hat geschwankt … , na … na … , und nun ist er auf die andere Seite gefallen. Noch ist alles wie gestern: die Blätter, die Bäume, die Sträucher … aber nun ist alles anders. Das Licht ist hell, Spinnenfäden schwimmen durch die Luft, alles hat sich einen Ruck gegeben, dahin der Zauber, der Bann ist gebrochen – nun geht es in einen klaren Herbst. Wie viele hast du? Dies ist einer davon. Das Wunder hat vielleicht vier Tage gedauert oder fünf, und du hast gewünscht, es solle nie, nie aufhören. Es ist die Zeit, in der ältere Herren sehr sentimental werden – es ist nicht der Johannistrieb, es ist etwas andres. Es ist: optimistische Todesahnung, eine fröhliche Erkenntnis des Endes. Spätsommer, Frühherbst und das, was zwischen ihnen beiden liegt. Eine ganz kurze Spanne Zeit im Jahre.

Es ist die fünfte und schönste Jahreszeit.

Was man nicht alles so findet …

wenn man nur mal eben ein Umspannwerk umbauen will.

Vorbereitung zur Blockbergung einer Graburne: Hierbei wird der archäologische Befund gemeinsam mit dem umliegenden Erdreich geborgen, um das Objekt nicht zu schädigen. Foto: Archbau/L. van Bömmel-Wegmann

Herford (lwl). Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) haben in Herford-Eickum einen interessanten Fund gemacht: Im Rahmen von Umbauarbeiten für ein Umspannwerk stießen sie auf Brandgräber aus der vorrömischen Eisenzeit sowie auf ein Relikt aus der ausgehenden Bronzezeit. Die näheren Untersuchungen dauern an.

In Herford-Eickum rief die Erweiterung eines Umspannwerks die LWL-Archäologen auf den Plan. Bei einer Prospektion bargen sie ein Brandschüttungsgrab und markierten mehrere Verdachtsstellen. Daraufhin wurde eine archäologische Fachfirma unter Fachaufsicht des LWL mit der Ausgrabung des gesamten Areals beauftragt.

„Das Besondere an diesem Fund ist die Vielfalt der Grubeninhalte. So erhalten wir im Idealfall detailliert Aufschluss über die Bestattungs- und Deponierungssitten der damaligen Zeit“, erklärt LWL-Archäologe Dr. Hans-Otto Pollmann.

Archäologen bei der Freilegung und Dokumentation der Befunde in Herford-Eickum. Foto: Archbau/L. van Bömmel-Wegmann

Auf dem Gelände des Umspannwerks haben die Archäologen zunächst vier erkennbare Brandschüttungsgräber ausgemacht. Reste kalzinierter Knochen, die Asche der Bestatteten, wurden einzeln verpackt oder im Block geborgen. „Durch die kalkhaltigen und sandigen Einschwemmungen innerhalb des Lössbodens ist es bisher bei mindestens zehn weiteren Stellen wahrscheinlich, dass es sich auch hierbei um Brandgräber handelt“, erklärt Grabungsleiterin Lisa van Bömmel-Wegmann. „Diese sind jedoch wegen ihres schlechten Erhaltungszustandes und trotz vollständiger Bearbeitung nicht sicher nachzuweisen.“ „Was man nicht alles so findet …“ weiterlesen

Bittere Pille für Öko-Gutmenschen

E-Autos sollen unser Klima retten. Kein Auspuff, somit keine gesundheitsschädlichen Abgase. Die Welt wird mit ihnen ein bisschen sauberer. Schön wär’s.

Das Magazin Wirtschaft Plus schaut hinter die Kulissen und erklärt, warum ein ganz normaler Benziner oder Diesel erheblich umweltfreundlicher ist als ein Tesla oder ein Opel Ampera.

Hier geht’s zum Video:

http://www.dw.com/de/wirtschaftplus-provokant-persönlich/av-40192364

Wer hätte das gedacht?

Radfahren macht glücklich

Gesund, schlank, fit ja … aber glücklich?

Radfahren muss nicht anstrengend sein, denn eigentlich ist es eine Ausdauersportart. Schon 20 Minuten gemütliches Radeln täglich reduziert Stresshormone und wirkt entspannend auf den Körper. Nach 30 Minuten bereits werden Glückshormone ausgeschüttet. Na wenn das kein Grund ist, sich ein Fahrrad zuzulegen…

Der Gütersloher Fahrradhändler Peitz hat in der Richtung alles, was das Herz begehrt.

Du hast noch ein Fahrrad im Schuppen, der eigentlich noch ganz gut ist, aber najaaa, nicht mehr so ganz auf dem neuesten Stand, und eigentlich möchtest Du lieber ein neues? Fahr damit zu Fahrrad Peitz und zeig es dem Inhaber Christian Wiedemann. Es kann gut sein, dass er es in Zahlung nimmt, und Du mit einem neuen Rad nach Hause fahren kannst.

Fahrrad Peitz
Inh. Christian Wiedemann

Brockhäger Straße 5
33330 Gütersloh
Telefon: 05241-37467
E-Mail:fahrrad-peitz@web.de
Webseite: http://www.fahrrad-peitz.de

Öffnungszeiten:
Mo, Di, Do, Fr 9–13 Uhr und 15–18.30 Uhr
Mi geschlossen
Sa 10–14 Uhr

Foto: fotolia

Ein Platz an der Sonne

Holzterrassen nach Maß von H & B

Sie können nicht nur stylische Massivholzmöbel. Dielenfußböden und Holzterrassen sind selbstverständlich ebenfalls im Sortiment des Langenberger Möbelherstellers H & B Holzdesign GmbH vorhanden.

Sie planen eine Holzterrasse und sind handwerklich geschickt? Dann liefert Ihnen H & B das Material passend nach Hause und Sie können loslegen.

Eher zwei linke Hände? Dann verlegen die kundigen Mitarbeiter von  H & B die komplette Terrasse für Sie mit allem Drum und Dran. Fachleute eben. Da hat man dann die Gewähr, dass es am Ende wirklich gut aussieht.

Die abgebildete Terrasse ist übrigens aus Lärchenholz.

H & B Holzdesign GmbH
Möbelmanufaktur
Wankelstraße 1
33449 Langenberg
Telefon: 05248-81000
E-Mail: info@h-b-holzdesign.de
Webseite: http://www.h-b-holzdesign.de

Foto: H & B

Schlagfertig und charmant

Wie reagiert Ihr, wenn die Dinge anders verlaufen, als Ihr es Euch vorgestellt habt? Fallen Euch auch erst immer hinterher die passenden Argumente ein?

Das Flechtwerk Gütersloh lädt ein zu einem Workshop der besonderen Art. Die beiden Spontan-Kabarettistinnen Betty LaMinga und Katrin Piplies, Meisterinnen der Schlagfertigkeit, werden uns durch den Tag begleiten und mit uns üben, im Umgang mit Kunden, aber auch in den Dingen des täglichen Lebens souveräner, gelassener und vor allem kreativer zu reagieren.

„Entscheidungen treffen und verkaufen – schlagfertig und charmant“
Samstag, 23. Sepbember 2017, 10.00 bis 16.00 Uhr

Die Teilnahme an dem Workshop kostet 45,00 € – einschließlich Speisen und Getränke. Eingeladen sind natürlich die Unternehmerinnen des Flechtwerks, aber auch Nicht-Mitglieder sind herzlich willkommen. Hier bietet sich eine wunderbare Gelegenheit, das Flechtwerk und die vielen Möglichkeiten, die es Unternehmerinnen und Selbständigen bietet, einmal kennenzulernen.

Anmeldungen zum Workshop bitte bis zum 10. September, am besten über den Veranstaltungshinweis bei Facebook oder per Mail an kontakt@flechtwerk-gt.de.

Und hier noch ein kurzes Video mit den beiden Künstlerinnen. Vielleicht hilft Euch das ja bei der Entscheidung zur Teilnahme an dem Workshop:

Cholesterinsenker – die Zeche zahlt der Patient!

Heilpraktiker Ralf Wigand: Kein Zusammenhang zwischen erhöhtem Cholesterin und Arteriosklerose.

Unter Arteriosklerose versteht man eine systemische Erkrankung der Arterien (Schlagadern). Durch Ablagerungen von Blutfetten, Thromben, Calciumphosphat und Wucherungen von Bindegewebe verengt sich der Durchfluss des sauerstoffreichen, arteriellen Blutes. Die Folgeerscheinungen der Arteriosklerose gehören zu den häufigsten Todesursachen der Wohlstandnationen. Die Arteriosklerose entwickelt sich schleichend, häufig über Jahrzehnte symptomlos und endet schlimmstenfalls mit Herzinfarkt, Schlaganfall und plötzlichem Herztod. Nach neuesten Studien der medizinischen Hochschule Hannover, unter der Leitung von Professor Dr. Axel Haverich, gerät die gängige Lehrmeinung über den Zusammenhang von erhöhtem Cholesterin und Aderverkalkung gewaltig ins Schwanken.

Living in OWL: Wie entsteht Arteriosklerose?

Ralf Wigand: Die Entstehung der Arteriosklerose ist ein biochemischer und zellulär sehr komplexer Vorgang. Entgegen der antiquierten Lehrmeinung entsteht die Arteriosklerose nicht durch Cholesterinablagerung an den Innenwänden (also direkt am Blutdurchfluss) der Arterien, sondern durch entzündliche Veränderungen in den Außenwänden der Arterienmuskulatur. Weltweit gibt es keine unabhängige Studie, die den Zusammenhang von erhöhtem Cholesterin und Arteriosklerose belegt (Quelle Wikipedia). Bis zum heutigen Datum werden jedoch gebetsmühlenartig die Schauergeschichten vom gefährlichen Cholesterin aufrechterhalten. Die erste „wissenschaftliche Erkenntnis“ des Cholesterin-Mythos stammt aus dem Jahr 1908. Der russische Gelehrte Alexander Ignatovski suchte vor mehr als 100 Jahren die Erklärung für Herzinfarkte. Irgendwann kam ihm die Idee, den Zusammenhang von Herzinfarkt und körpereigenen Fetten zu untersuchen. Über Magensonden wurden über mehrere Wochen Kaninchen mit zerstampften Schweinehirn (Schweinehirn enthält ca. 30% Cholesterin) gemästet. Im Laufe der Studie erlitten alle Kaninchen durch Organverfettung einen tödlichen Herzinfarkt. Das Herzinfarkt-Rätsel war (für ihn) gelöst. Bis zum heutigen Tag wird diese unsinnige Studie als Argument für die Cholesterin-These herangezogen. Die Tatsache, dass pflanzenfressende Kaninchen in freier Wildbahn eher selten Schweinehirn fressen, geschweige denn zugeführtes Cholesterin verstoffwechseln können, war zweitrangig.

Living in OWL: Sind die auslösenden Faktoren der Arteriosklerose bekannt?

Ralf Wigand: Interessant ist die Tatsache, dass das arterielle Gefäßsystem eines Menschen eine Gesamtlänge von mindestens 100.000 km hat. Warum verhärten immer nur bestimmte Bereiche (Aorta, Herzkranzgefäße und Halsschlagader) von wenigen Zentimeter Länge? Laut gängiger Lehrmeinung müssten logischerweise alle Arterien betroffen sein. Der Arzt und Chirurg Professor Hartenbach hat in seinem Buch „Die Cholesterin-Lüge“ schon vor 20 Jahren die Zusammenhänge von erhöhtem Cholesterin und Arteriosklerose deutlichst dementiert. Im übrigen ist Cholesterin kein Fett, sondern ein lebenswichtiges Lipoprotein (eine Fett-Eiweißverbindung) welches unsere Leber selbst produziert. Unser Körper benötigt diesen wertvollen Baustoff zur Hormon- und Vitamin D3-Synthese und als Schutzschild unserer Zellmembranen. Eine medikamentöse Senkung hat keinerlei Vorteile, aber zum Teil fatale Nebenwirkungen. Zu den häufigsten Nebenwirkungen zählen Muskelschmerzen, grauer Star, Nierenversagen, Depressionen, Burn Out, Polyneuropathie, Impotenz, Morbus Parkinson, Demenz, plötzlicher Herzstillstand und ein erhöhtes Krebsrisiko. Professor Hartenbach ist leider kürzlich mit einem hohen Cholesterin-Spiegel verstorben, er wurde 98!! Jahre alt.

Aber nun zu den auslösenden Faktoren: Arterien benötigen zur Sauerstoff- und Nährstoffversorgung ihrer Gefäßwände eigene Blutversorgungsgefäße. Verschließen sich diese mikroskopisch kleinen Versorgungswege, kommt es zu einem Infarkt der Arterienwand. Das körpereigene Immunsystem versucht das abgestorbene Gewebe über Entzündungen abzubauen. Hierbei entstehen Plaques, die zu einer Verdickung der Arterieninnenwand führen oder schlimmstenfalls die Arterien komplett verschließen.

Living in OWL: Gibt es Möglichkeiten einer Arteriosklerose vorzubeugen?

Ralf Wigand: Wie schon eingangs erwähnt, handelt es sich bei der Arteriosklerose um ein sehr komplexes Geschehen. Selbstverständlich ist die eigene Lebensweise ein wichtiger Faktor. Rauchen, Stress, minderwertige Ernährung, Übergewicht und unzureichende Bewegung sind wichtige Risikofaktoren. Aber nicht jeder Raucher oder Bewegungsmuffel bekommt Arteriosklerose. Also gibt es individuelle weitere Faktoren. Durch ein ausführliches Blutbild (Homocystein, ADMA, M2pk, Vitamin D3, Cortisol, Nitrostress, antioxydative Kapazität usw.) können diese Faktoren ermittelt werden. Abweichungen von der Norm lassen sich durch orale Zufuhr von Nahrungsergänzungsmitteln und/oder Vitalstoff-Infusionen ausgleichen. Weitere Risikofaktoren der Arteriosklerose sind aus Sicht der Naturheilkunde die immensen Gift- und Schwermetallbelastungen. Seit Jahrzehnten hat sich in vielen Naturheilpraxen die Chelat-Therapie zur Behandlung und/oder Prophylaxe der Arteriosklerose bestens bewährt. Per Infusion wird die synthetische Aminosäure EDTA infundiert. Durch die Infusionen werden abgelagerte Schwermetalle gebunden und über die Niere ausgeleitet (nachweisbar durch Labormessung). Durch regelmäßige Anwendung bilden sich arteriosklerotische Verhärtungen zurück. In einer randomisierten-placebokontrollierten-klinischen Doppelblindstudie wurde der immense Nutzen der Chelat-Therapie belegt. Die auf Staatskosten durchgeführte, 30 Millionen teure US-Studie kann unter „TACT-Chelat-Studie“ im Internet heruntergeladen werden.

Living in OWL: Wie sehen sie die Zukunft der Cholesterin senkenden Medikamente?

Ralf Wigand: Die Verordnung der Cholesterinsenker wird auch weiterhin von den Pharma-Giganten in den medizinischen Leitlinien empfohlen. Keiner macht etwas, keiner reagiert auf diesen bewiesenen Betrug. Den fetten, Milliarden Euro schweren Rendite-Kuchen teilen sich nach wie vor die Industrie und deren fleißige Helferlein, die Zeche zahlt der leichtgläubige Patient.

 

Foto: Florian Freimuth www.FotoFreimuth.deNaturheilpraxis Ralf J. Wigand
Vilsendorfer Straße 4
33739 Bielefeld (Jöllenbeck)
Telefon 05206-4484
http://www.heilpraktiker-wigand-bielefeld.de

 

Foto: Clipdealer

Sinnvoll oder giftig?

Fluorid steckt in den allermeisten Zahnpasten. Es soll gegen Karies schützen. Aber brauchen wir diesen Stoff wirklich, um die Zähne gesund zu erhalten? Wohl eher nicht.

Wie auch immer, viele Menschen möchten ganz einfach nicht zwangsweise mit jedem Zähneputzen Fluorid zu sich nehmen und suchen nach einer Zahnpasta ohne diesen Zusatzstoff.

Und verziehen das Gesicht, weil die meisten einfach nicht gut schmecken und das Frischegefühl im Mund fehlt.

Marita Habel, Ayurveda- und Detoxcoach aus Steinhagen gab mir einen ganzen Korb voller hochwertiger und pflegender Aloe-Vera Produkte zum Ausprobieren. Darunter die Forever Bright Zahncreme. Als einzige aller von mir bis heute getesteten fluoridfreien Zahncremes hat sie einen guten frischen Geschmack.  Sie reinigt die Zähne allein durch Enzymkomplexe aus der Aloe Vera und kommt ohne Bleichmittel aus.

Von mir Daumen hoch!

Marita Habel
Ganzheitlicher Ayurveda- und Detoxcoach
Bielefelder Straße 39 a
33803 Steinhaben
http://www.marita-habel.com
info@marita-habel.com

 

 

OWL Smalltalk reloaded

Erstes Treffen am 19.09.2017 in Gütersloh

 

Der neue OWL Smalltalk wendet sich vor allem an die sogenannten Einzelkämpfer. Die findet man häufig in Heilberufen, aber auch unter den Künstlern und Kreativen.

Living in OWL möchte ein Netzwerk schaffen, in dem sich Selbständige gleicher oder noch besser verschiedener Branchen kennenlernen, zusammentun, sich austauschen und gemeinsame Projekte planen können.

Der neue OWL Smalltalk – Quelle gebündelter Inspiration. 

Der erste Smalltalk findet am Dienstag, den 19. September 2017 ab 19.00 Uhr in Gütersloh statt. Die „Kleine Bar E2“ (Kolbeplatz 2 in 33330 Gütersloh) freut sich auf Euch und wird Euch mit Getränken und Snacks versorgen.

Einzelkämpfer? Nicht mehr lange!

Meldet Euch bitte über die E-Mail-Adresse livinginowl@gmx.de an oder folgt dem Veranstaltungshinweis von Facebook.

 

Gegen Strahlen und für die Liebe

Magischer Rosenquarz

Schon Hildegard von Bingen wusste um die Heilkraft der Edelsteine. Rosenquarz ist ein besonders schöner Stein, der all unsere negativen Energien (so wir welche haben) neutralisieren, die Nerven beruhigen und zur Erneuerung des Blutes anregen soll.

Auf die Erde gebracht wurde er einst von Eros, dem Gott der Liebe, um den Menschen das Herz zu öffnen. So erzählt es jedenfalls die griechische Mythologie.

Rosenquarz-Wasser wirkt unterstützend auf die innere Harmonie. Dazu den Stein in eine Karaffe mit Trinkwasser legen und einige Minuten einwirken lassen.

Eine große Auswahl an Heilsteinen finden Sie im Verler Reformhaus Shah. Wer regelmäßig Heilsteinwasser ansetzen möchte, für den lohnt sich auch die Anschaffung einer Edelsteinphiole.

Wer steuert Dich?

Der Weg zum Inneren Kind – Workshop mit Kerstin Tiedtke

Wie sehr beeinflusst das „Innere Kind“ den heutigen Erwachsenen? „Mehr als wir denken.“ Kerstin Tiedtke, Transformationstherapeutin nach Robert Betz und Inhaberin der Bielefelder Firma Herzverbundenheit & Bewusstsein bringt es auf den Punkt: „Wann immer wir in Schwierigkeiten geraten, wenn Streit, Neid, Angst und Sorge uns blockieren, dann hat das kleine verletzte Kind in uns die Kontrolle übernommen. Es steuert uns vor allem in unseren Begegnungen mit den Mitmenschen, dem Partner, den Kindern, dem Chef und anderen Autoritätspersonen. Die Heilung des inneren Kindes ist somit die Grundlage für ein freieres, leichteres und glücklicheres Leben.“

Der Weg zum inneren Kind…
„Begib Dich auf eine achtwöchige Entdeckungsreise zu Dir selbst!“ 

Um nachhaltige Ergebnisse zu erzielen und den Kontakt mit dem inneren Kind in den persönlichen Alltag zu integrieren, lädt Kerstin Dich ein, auf eine achtwöchige Entdeckungsreise zu Dir selbst mitzukommen.
Freu Dich auf eine intensive, klärende und herzöffnende Zeit, in der Du Kontakt zu Deinem inneren Kind aufnimmst, es kennen- und verstehen lernst und dadurch immer bewusster und handlungsfähiger wirst.

Inhalt des „Reisepaketes“:

  • vorbereitendes persönliches Telefonat ab dem 1. September 2017
  • Tagesseminar am Sonntag, 10. September 2017 von 9.00 – 18.00 Uhr in Bielefeld/Dornberg
  • gemeinsames Abschluss-Treffen am Sonntag, 29. Oktober 2017 von 15.00 – 18.00 Uhr
  • wöchentliche Telefonkonferenz während der Zeit vom 10.9. – 29.10.2017
    (jeweils sonntag-abends)
  • persönliche Mappe für Notizen und Unterlagen

Die „Reise“ ist begrenzt auf max. 10 Teilnehmer und buchbar zum Komplettpreis von 199,-€ p.P.

KerstinHerzverbundenheit & Bewusstsein
Kerstin Tiedtke
Transformationstherapeutin nach Robert Betz
Am Wellensiek 172
33619 Bielefeld
Mobil: 0176-25192008
E-Mail: kerstin-tiedtke@gmx.de
Webseite: http://www.herzverbundenheit-bewusstsein.de
und natürlich auf Facebook

Foto: Clipdealer

Kai Schaede – Inspirationen jenseits von 90 und 45 °

Casa Kaiensis bedeutet Kais Haus. Und Kai ist der Erschaffer dieser märchenhaften, windschiefen Häuschen, die jeder gern in seinem Garten hätte.

Kai Schaede – Freigeist, Autor, Spezialist für die verschiedensten Dinge, Seismograph, Segler, Bassist, Klavierspieler, Komponist, Katzenvater, Wegweiser, Dichter, Denker und eben Erfinder.

Casa Kaiensis …märchenhafte Holzhäuser
Kai Schaede & Meike Wachholz GbR
Diebrocker Str. 63
32051 Herford
Telefon: 05221_924 111
kai@casakaiensis.de
meike@casakaiensis.de
http://www.casakaiensis.de

 

 

 

Über Zucchini

Zucchini. Weibliche Blüte

Jetzt ist die große Zeit der länglichen, meist grünen Früchte, die in der Küche so vielseitig einsetzbar sind: Zucchini tragen fast immer viele Früchte. Manchmal bilden sich jedoch viele Blüten, die leider kaum Früchte ansetzen. Da die Pflanze männliche und weibliche Blüten bildet, die männlichen Blüten normalerweise aber vor den weiblichen erscheinen, kann es zu einer unzureichenden Befruchtung kommen. Die wenigen Früchte die sich dennoch entwickelt haben, faulen dann auch noch oft und fallen frühzeitig ab. Besonders in nassen und kühlen Sommern kann es zu diesem Zustand kommen. Hier ein paar Tipps, wie man zu Prachtergebnissen und schmackhaften Prachtexemplaren kommt:

Zucchini. Männliche Blüte.

Tipp 1: Zwei Pflanzen im Abstand von ca.1 m ergeben eine größere Möglichkeit der Befruchtung.

Tipp 2: Blüten an der noch kleinen Frucht entfernen, da Pilzerreger bei feuchter Witterung leicht in die Blütenblätter eindringen und dann schnell die noch weiche Frucht befallen.

In dieser Grösse schmecken Zucchini am besten

Erntetipp: Früchte ab 10 bis 20 Zentimeter Länge haben das beste Aroma.

Habt Ihr schon einmal Zoodles probiert. Das sind Spaghetti aus Zucchini. Ideal für ein Low-Carb-Abendessen. Rezepte dazu gibt es bei lecker.de.

Fotos: Jürgen Hahn

 

Wenn der letzte Frosch geküsst ist …

Fräulein Herzrasen – Hochzeitsportal für OWL!

Fräulein Herzrasen – hier sammeln sich seit Juni 2017 OWL’s Dienstleister rund um alle Themen, die mit Hochzeit zu tun haben.

Floristen, Modegeschäfte, Friseure, Konditoreien, Juweliere und viele mehr haben auf diesem Portal die kostenlose Möglichkeit, sich den Brautpaaren zu präsentieren und – eigentlich unbezahlbar – Brautpaare finden hier schnell und unkompliziert die gebündelten Informationen über sämtliche registrierten Dienstleister. Kein nächtelanges Googeln und Angebote vergleichen mehr. „Wir möchten Brautpaare vom perfekten Heiratsantrag über die Suche nach einer passenden Location, der Auswahl guter Dienstleister, wie Floristen, Fotografen oder Traurednern bis hin zu den perfekten individuellen Gastgeschenken und Ein- und Danksagungskarten begleiten und unterstützen.“

Das Portal wurde von zwei Bielefeldern gegründet, die in den vergangenen Jahren selbst geheiratet haben und beobachteten, wie ihre damals noch Verlobten Stunden um Stunden nach passenden Dienstleistern aus OWL suchten. Nachdem eine der zukünftigen Bräute meinte „Das muss man doch einfacher machen – Jemand sollte einfach alle Dienstleister bündeln!“ war die Idee geboren. Ein Jahr Aufbauphase, bestehend aus Design, Programmierung, Recherche und Vertragsgestaltung forderte den beiden Gründern und ihren mittlerweile beratenden Ehefrauen viel Arbeit ab. Diese zahlt sich nun, in Form von sehr viel positivem Feedback von zukünftigen Brautpaaren und Dienstleistern aus.

Welche Dienstleister sind das?

Fräulein Herzrasen spricht sämtliche Dienstleister innerhalb der Hochzeitsbranche an, wie Blumen & Dekoration, Braut- und Bräutigammoden, Catering, DJ, Bands & Sänger, Fotografen, Freie Redner & Theologen, Hochzeitsfahrzeuge, Hochzeitstorten & Sweets, MakeUp & Styling, Papeterie & Grafiken, Trauringe & Schmuck, Unterhaltung, Videografen und der passenden Locations im Fokus. Aber auch ausgefallene Dienstleistungen die in den Bereich Hochzeiten und Freie Trauungen können bei uns gelistet werden.

Ein Rundum-Sorglos-Paket also!

 

 

 

 

Foto: Fräulein Herzrasen

Ein Sommer, der noch im Winter wärmt

Sonne strahlt explosiv durch den Baum
Es ist Sommer. Ein Sommer, in dem sicher nicht alles zum ersten Mal geschehen wird. Aber wie lange ist es her, dass Du zuletzt die aufgehende Sonne begrüßt, das Farbenspiel des Himmels betrachtet hast, wenn die Dämmerung langsam weicht? Wann hast Du einmal einfach nur so dagelegen und in den vorbeiziehenden Wolken fantastische Gestalten entdeckt? Den Duft frisch gemähter Wiesen wahrgenommen, dich der Sonne auf bloßer Haut hingegeben, die Wärme gespürt, in die Sonne geblinzelt und alles andere einfach sein lassen?

Tu es! Halte inne! Nur ein paar Augenblicke lang.

Foto: © Smileus – Fotolia.com

Zwei aus einem Holz

Jochen Flacke jetzt im Design-Team von H & B Möbel.

Heinz Hollenbeck und Jochen Flacke (v. l.)

Möbel-Insider nennen ihn den Design-Papst. Und liegen damit gar nicht falsch. Denn Jochen Flacke ist einer der bekanntesten deutschen Möbeldesigner und entwirft schon viele Jahrzehnte hochwertige Einrichtungsgegenstände für namhafte Hersteller.

Heinz Hollenbeck, Inhaber der Langenberger Firma H & B Holzdesign GmbH, freut sich, dass Jochen Flacke nun auch für ihn gestalterisch tätig wird. „Wir haben viele gemeinsame Pläne und unsere Kreativität kennt keine Grenzen“.

Da sind wir gespannt und werden unsere Leser auf dem Laufenden halten.

H & B Holzdesign GmbH
Möbelmanufaktur
Wankelstraße 1
33449 Langenberg
Telefon: 05248-81000
E-Mail: info@h-b-holzdesign.de
Webseite: http://www.h-b-holzdesign.de

Märchenhäuser zum Spielen

Glückliche Kinder. Selbstvergessen im Spiel.  Casa Kaiensis baut die passenden Häuser dazu.

Spielhaus „Kiri“

Der Briefkasten könnte aus Janoschs Kinderbuch „Post für den Tiger“ stammen. Die windschiefen kleinen Häuschen erinnern an eine Märchenwelt. Ein idealer Ort für phantasievolles Spielen, fernab von digitaler Technik. Entstanden an der Nordsee nahe Büsum bei der Schäferei und Reiterei Rolfs.

Kai Schaede und Meike Wachholz, Inhaber der Herforder Firma Casa Kaiensis, waren mehrere Wochen dort, um das ganze Projekt fachmännisch und tatkräftig zu vollenden.

Die Spielhäuser sind Miniatur-Ausführungen des Gartenhauses „Kato“. Kleiner zwar, indes ebenso detailgetreu wie die großen, bieten sie Kindern Raum für Phantasie und Kreativität.

Hört sich nach einem perfektem Urlaub an.

Casa Kaiensis …märchenhafte Holzhäuser
Kai Schaede & Meike Wachholz GbR
Diebrocker Str. 63
32051 Herford
Telefon: 05221_924 111
kai@casakaiensis.de
meike@casakaiensis.de
http://www.casakaiensis.de