Zwischen Traum und Tag. Über den Dächern Bielefelds.

Sonnenaufgangsmusik an der Sparrenburg

Was für eine wundervolle Sommeridee. Der Bunker Ulmenwall und das Kulturkombinat Kamp sorgen für Musik in der Morgendämmerung.  National und international bekannte Musiker aus den Bereichen Singer-Songwriter, Liedermacher, Klassik, Pop, Soul und Reggae spielen auf dem Gelände der Sparrenburg. Sonntags. Früh. Ganz früh.

„Hier ist jeder willkommen, guter Kaffee und schmackhaftes Frühstück stehen zum Picknicken bereit, sich schlaftrunken in den Armen liegen, den Sonnenaufgang genießen, der Musik lauschen.“

Am 9. Juli geht es los mit dem Hamburger Pianisten Lambert. Alle weiteren Information findet Ihr auf der Webseite vom Bunker Ulmenwall.

Foto: Hartmut Lampart

 

Et labora! Handwerk im Kloster.

Familientag im Kloster Dalheim

Das Mühlrad klappert, der Backofen glüht und die Bienen summen: Am Sonntag (9.4.) lädt die Stiftung Kloster Dalheim zum dritten Mal zum Familientag „Et labora! Handwerk im Kloster“ ein. Zwölf Gewerke lassen von 11 bis 17 Uhr auf dem Gelände des ehemaligen Klosters Dalheim (Kreis Paderborn) historische Handwerkskunst von der Bäckerei bis zur Zimmerei lebendig werden. Kinder werden bei einem Mitmachprogramm selbst aktiv.

Auch Handwerker machen mal Pause: Für das leibliche Wohl sorgt das Klosterwirtshaus unter der neuen Leitung von Familie Brand.
Foto: LWL/Maria Tillmann

Zum Familientag rund um Bäckerei, Brennerei, Brauerei, Gärtnerei, Imkerei, Mühle, Schäferei, Schmiede, Stellmacherei, Weberei und Zimmerei begrüßte das LWL-Landesmuseum für Klosterkultur im vergangenen Jahr 2.700 Besucher, darunter 1.000 Kinder.

Neu ist 2017 eine Silberschmiede. Und während die Besucher den Handwerkern bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen, gehen Kinder auf Entdeckertour über das Klostergelände und üben sich unter anderem im Korbflechten, Kerzenziehen und Zimmern. Eine Regenvariante des Programms ist vorbereitet.

Geschichte zum Anfassen

Während viele der Handwerkstechniken einst zum Alltag gehörten, sind sie besonders jungen Menschen heute oft nicht mehr geläufig. „Beim Familientag erwachen vergangene Zeiten zum Leben. Kinder und Jugendliche lauschen dem Schleifen des Mahlsteins in der Mühle, machen Bekanntschaft mit kleinen Lämmern, beobachten das Treiben in einem Bienenstock und erfahren so, wo die Dinge des täglichen Gebrauchs wie Mehl, Wolle und Honig überhaupt herkommen“, berichtet Dr. Barbara Rüschoff-Thale, Kulturdezernentin des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) und Vorstandsvorsitzende der Stiftung Kloster Dalheim.

„Diese Erlebnisse machen die große Faszination des Programms aus“, so Rüschoff-Thale. „Eine solche Veranstaltung ist ein idealer Familienausflug: Kinder und Erwachsene können hier gemeinsam einen ganzen Tag verbringen, zusammen staunen, werkeln und ganz nebenbei auch noch etwas über unsere Geschichte lernen.“

Das Handwerk: Der Herzschlag eines Klosters

„Mit dem Et labora-Tag widmet sich die Stiftung Kloster Dalheim. LWL-Landesmuseum für Klosterkultur einer wichtigen Facette der klösterlichen Kultur“, führt Museumsdirektor Dr. Ingo Grabowsky zu deren Ursprüngen: Neben dem Gebet ernannte der Heilige Benedikt mit dem berühmten „Ora et labora“ (lat.: Bete und arbeite) bereits vor 1.500 Jahren auch die Arbeit zu einem der Grundpfeiler des Klosterlebens.

Heißes Eisen: Werner Keller beeindruckt die Besucher mit seinen Vorführungen in der Dalheimer Schmiede. Foto: LWL/Maria Tillmann

Mit seiner Fülle von Gewerken ist das Kloster Dalheim wie gemacht, um in die Welt des historischen Handwerks einzutauchen. „Mittelalterliche Klöster waren häufig Selbstversorger: Alles Lebensnotwendige stellten die Ordensleute innerhalb der Klostermauern selbst her. Das machte sie von der Außenwelt unabhängig“, erläuterte Grabowsky. So war es auch bei den Augustiner-Chorherren, die sich in Dalheim im 15. Jahrhundert ansiedelten. „Mit ‚Et labora!‘ begeben wir uns auf die Spuren der ehemaligen Bewohner des Klosters, die schon vor mehr als 500 Jahren in Dalheim Hammer und Meißel schwangen. Heute sind es unsere Handwerkerpersönlichkeiten, die diese Aufgabe übernehmen und die Werkstätten und das Klostergelände mit Leben erfüllen,“ so Grabowsky weiter.

Mit dabei sind: Willi Zacharias (Bäckerei), Manfred Peitz (Brauerei), Hermann Zinser (Brennerei), Hermann Brügge-Feldhacke (Försterei), Andreas Bogel (Gärtnerei), Helga Müller (Imkerei), Burkhard Jüstel (Mühle), Roland Brand (Schäferei), Werner Keller (Schmiede), Hans Liekmeier (Silberschmiede), Franz-Josef Mertens (Stellmacherei) und Katharina Vollmerhaus (Weberei).

Seit der Einrichtung der Stiftung Kloster Dalheim LWL-Landesmuseum für Klosterkultur wurden auf dem rund 7,5 Hektar großen Klostergelände immer mehr Gewerke wieder in Betrieb genommen: die historischen Werkstätten von Schmiede und Stellmacherei sowie der große Steinbackofen im Museumsfoyer und zuletzt im vergangenen Jahr die Dalheimer Mühle. Es entstanden eine neue Klosterbrauerei und eine -brennerei. Rund 2,5 Hektar Gartenfläche wurden nach barockem Vorbild neu gestaltet. Im ehemaligen „Sassenhaus“ zogen große Schaftwebstühle und Spinnräder ein. Seit 2014 gibt es wieder Schafe und Bienen auf dem Klostergelände.

Vielfalt klösterlichen Handwerks

Einst entstanden in der klösterlichen Schmiede Hufeisen, Werkzeuge und Reifen für Wagenräder aus der benachbarten Stellmacherei. Im Dalheimer Gewölbekeller wurde Bier gebraut. Die Weberei lieferte Stoff für die Ordenstrachten oder zum Beispiel Betttücher und Servietten. Die Schäferei brachte Wolle und Leder für die Kleidung, Pergament für die Buchproduktion, Fett als Salbengrundlage sowie Fleisch und Milch für die Klosterküche hervor. Heute sind es besonders Brauerei, Brennerei, und Imkerei, die in Dalheim Produkte herstellen. Gewerke wie zum Beispiel die Stellmacherei werden zur Schau betrieben. Die Textilwerkstatt öffnet auf Nachfrage für Gruppen, die dort einen ganzen Tag mit Handarbeiten wir Filzen, Spinnen, Weben oder Stoffdruck verbringen können.

Backen wie vor 200 Jahren: Willi Zacharias am historischen Dalheimer Steinbackofen. Foto: LWL/Maria Tillmann

Mitmach-Programm für Kinder

Zum Et labora-Tag gehört ein umfassendes Programm für Kinder. An insgesamt neun Stationen auf dem Klostergelände ist ihr Einsatz gefragt: Beim Bau eines Fachwerkhauses üben sie sich in der Zimmerei. Danach gehts zum Saatkugelkneten in den Klostergarten. Sie schließen erste Bekanntschaft mit Klosterschafen und -bienen und wickeln kleine weiche Wollschäfchen. Bei der Imkerei geht es ans Kerzenziehen. Kerzenhalter entstehen bei der Schmiede. Kleine Silberschmiede biegen funkelnde Sonnenfänger, und in der Stellmacherei flechten Kinder kleine Körbchen. Leckereien aus dem historischen Steinbackofen steuert die Bäckerei bei.

Für den Transport der in eigener Handarbeit hergestellten Klosterwerkstücke bedrucken die Kinder in der Weberei eine Baumwolltasche.

„Die Kinder setzen sich spielerisch mit den historischen Handwerkstechniken auseinander und erfahren dabei, welche Bedeutung die Gewerke für das Kloster und seine Bewohner hatten“, beschreibt die museumspädagogische Referentin Dr. Christiane Wabinski die Idee hinter dem Et labora-Tag. Am Ende des Tages bekommen Handwerker, die alle Stationen besucht haben, eine kleine Belohnung.

Ein Stück Dalheim für Zuhause

Neben den Handwerksvorführungen und dem Mitmach-Programm für Kinder gibt es auch einige Möglichkeiten, die Dalheimer Produkte zu probieren und mitzunehmen: frisch gebackenes Brot und Kuchen aus dem Dalheimer Steinbackofen, Spirituosen aus der Brennerei, Dalheimer Honig und das hausgebraute Bier. Im Klostergarten ernten die Besucher Samen und stechen überschüssige Stauden, die sie gegen eine Spende mit nach Hause nehmen können.

Rahmenprogramm

Stündlich von 12 bis 16 Uhr gehen kostenlose öffentliche Führungen durch die Klausur und die Sonderausstellung „Luther. 1917 bis heute“. Um 14.30 Uhr geht es mit dem Förster durch den Dalheimer Wald. Wer möchte, erkundet das Klostergelände und den Ort Dalheim per Pferdekutsche. Für das leibliche Wohl sorgt das Dalheimer Klosterwirtshaus mit einem Verpflegungsstandauf dem Klostergelände. Das Blasorchester Lichtenau rundet das Programm mit musikalischer Untermalung ab.

Förderer

Den Dalheimer Familientag haben die Volksbanken im Kreis Paderborn unterstützt.

Eintrittspreise

Erwachsene zahlen beim Et labora-Tag 6 Euro, Ermäßigte 3,50 Euro. Für Kinder/Jugendliche (6-17 Jahre) sowie Besitzer der LWL-MuseumsCard (auch LVR-Museumskarte) ist der Eintritt frei.

Bei der Teilnahme am Kinderprogramm entstehen Materialkosten von 5 Euro pro Kind.
Ein freier Zugang zum Klosterwirtshaus ist am Et labora-Tag leider nicht möglich.

Programmübersicht

11 bis 17 Uhr
Vorführungen in Bäckerei, Brauerei, Brennerei, Gärtnerei, Imkerei, Mühle, Schäferei, Schmiede, Silberschmiede, Stellmacherei und Weberei

11 bis 17 Uhr
Mitmach-Aktionen für Kinder
Leckereien im Klosterbackofen backen (Bäckerei), Blumensaatkugeln kneten (Gärtnerei), Kerzen ziehen (Imkerei), Kerzenhalter schmieden (Schmiede), Wollschäfchen wickeln (Schäferei), Sonnenfänger biegen (Silberschmiede), Körbe flechten (Stellmacherei), Taschen bedrucken (Weberei), Fachwerkhaus aufbauen (Zimmerei)
Materialkosten von 5 Euro pro Kind

12 bis 16 Uhr
Stündlich kostenlose öffentliche Führungen
durch die Klausur (13 und 15 Uhr) und die Sonderausstellung „Luther. 1917 bis heute“ (12, 14 und 16 Uhr)

13 bis 16 Uhr
Musik auf dem Klostergelände mit dem Blasorchester Lichtenau

13 bis 17 Uhr
Kutschfahrten über das Klostergelände und durch den Ort
Teilnahmekosten: 1 Euro pro Kind, 2 Euro pro Erwachsenem

14.30 Uhr
Kostenlose Försterwanderung
durch den Dalheimer Wald (bitte an festes Schuhwerk und zweckmäßige Kleidung denken)

Stiftung Kloster Dalheim
LWL-Landesmuseum für Klosterkultur
Am Kloster 9
33165 Lichtenau
Telefon: (05292) 9319-0
Fax: (05292) 9319-119
E-Mail: kloster-dalheim@lwl.org
http://www.stiftung-kloster-dalheim.lwl.org

Hintergrund
Das LWL-Landesmuseum für Klosterkultur ist eines der 17 Museen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) und Deutschlands einziges Landesmuseum für klösterliche Kulturgeschichte. Es wird gemeinsam vom LWL und der Stiftung Kloster Dalheim getragen und ist beheimatet in dem rund 800 Jahre alten ehemaligen Kloster Dalheim. Ausgehend von der eigenen Geschichte lädt das Haus ein, die Welt der europäischen Klosterkultur zu entdecken.

Picknick trifft wieder Klassik

Das Brackweder Naturbad wird auch 2017 zum Open-Air-Konzertsaal.

 

Immer wieder ein Traum. Warmer Sommerabend, die Klänge klassischer Musik und dazu kühler Weißwein, Käse, Trauben, Baguette oder was der Picknickkorb sonst noch so hergibt. Am 27. Mai 2017 sorgen die Bielefelder Philharmoniker unter der Leitung von Alexander Kalajdzic wieder einmal für ein klangvolles Ambiente unter freiem Himmel. Abschlussfeuerwerk inklusive.

Übrigens: Auch am 14. Juli geben die Bielefelder Philharmoniker ein Open-Air-Konzert. Dieses Mal im Bielefelder Bürgerpark. Dort allerdings ist der Verzehr von mitgebrachten Speisen und Getränken untersagt. Da heißt es dann wohl anstehen an den Würstchenbuden…

Besuch bei den Kröten

Abendliche Rundwanderung für Kinder und Erwachsene, in Kooperation mit der Umweltwissenschaftlerin Nadine Franzmeyer.

Es ist wieder soweit. Die Amphibien sind auf dem Weg zu ihren Laichgewässern. Wir wollen ihnen dabei einen Besuch abstatten. Kröten und Molche (vielleicht mit etwas Glück sogar der ein oder andere Feuersalamander) erwarten uns. Es gibt viel über diese Tiere zu erfahren.

Aufgelockert wird die Wanderung mit unterhaltsamen Spielen rund um die Natur.

Wer traut sich mitzukommen und den Nachtwald zu erforschen?

Teilnehmerbegrenzung: 30 Personen, für Kinder ab 9 Jahren geeignet

Termin: Freitag, 24. März 2017, 18:30 Uhr – ca. 20:30 Uhr.

Treff- & Endpunkt: Parkplatz Schöne Aussicht, Schubertstraße / Ecke Promenade

Kleidung: Wettergeeignet, feste Schuhe mit rutschfesten Sohlen; Taschenlampen.

Teilnahmebeitrag pro Pers.: Erw. 12,- € / Kinder 8,- €

Informationen & die dringend erforderlichen Anmeldungen: Bei Renate Dyck

Tel. 0521 – 5229908   /   dyck@wege-erleben.de   /   www.wege-erleben.de

Foto: Fotolia

Der Hermann leuchtet wieder

Es ist heilsam, sich mit farbigen Dingen zu umgeben.
Was das Auge freut, erfrischt den Geist,
und was den Geist erfrischt,
erfrischt den Körper.
(Prentice Mulford)

Eine gute Gelegenheit, den Geist zu erfrischen, ist ein Besuch des Hermannsdenkmals. Nach Sonnenuntergang erstrahlt es in allen Farben, die die Phantasie sich vorstellen kann. Noch bis zum 25. März.

Foto: Jan Niklas Piechorowski

Ein Klassiker des finnischen Designs

LWL-Industriemuseum zeigt Tapio Wirkkala in der Glashütte Gernheim

 

Tapio Wirkkala: Eisberg (Entwurf 1950).
Foto: Timo Syrjänen

Petershagen (lwl). Tapio Wirkkala (1915-1985) gilt als einer der renommiertesten Designer und Architekten Finnlands. Am Sonntag (19.3.2017) um 15 Uhr feiert der Landschaftsverband Westfalen Lippe (LWL) in seinem Industriemuseum Glashütte Gernheim die Eröffnung einer Ausstellung, die das Schaffen Wirkkalas in allen Facetten beleuchtet. Seine Entwürfe, vor allem in Glas, Silber oder Porzellan, gehören zu den Klassikern des modernen Designs. Dem Ausstellungsort entsprechend liegt der Schwerpunkt der Ausstellung auf Wirkkalas Entwürfen in Glas.

Zeitgleich eröffnet in den Räumen des Herrenhauses der Glashütte eine Schau zum finnischen Glas der Gegenwart: Jaakko Liikanen und Joonas Laakso zeigen hier ihre Werke. Liikanen gilt als einer der bedeutendsten finnischen Glasmacher seiner Generation. Nach seiner Ausbildung zum Glasmacher arbeitete er für die Glashütte in Riihimäki. Bis zur Gründung seines eigenen Studios im Jahr 1994 arbeitete er für viele große Glashütten in Finnland. Er entwarf eigene Objekte, setzte aber auch regelmäßig Stücke und Serien für Designer um. 2010 übernahm die Kooperative „Lasismi“ das Studio. Zu der Gruppe junger Glasmacher und Designer gehört auch Joonas Laakso. Er arbeitete seit 2010 als Assistent von Liikanen. Während Liikanen in der Tradition des finnischen Glases verwurzelt ist, experimentiert Laakso mit Formen und Farbkompositionen oder löst ihre Konturen durch Gravur auf.

Vase von Jaakko Liikanen

 

Beide Ausstellungen laufen bis zum 6. August 2017.

Zu der Ausstelllung werden öffentliche Führungen zu diesem Terminen angeboten:

So, 26.3. – 15 und 16 Uhr
So, 30.4. – 15 und 16 Uhr
So, 14.5. – 15 und 16 Uhr
Sa, 20.5. – 18 Uhr Abendführung mit anschließendem Aperitif
So, 28.5. – 15 und 16 Uhr
So, 11.6. – 15 und 16 Uhr
Sa, 24.6. – 18 Uhr Abendführung mit anschließendem Aperitif
So, 25.6. – 15 und 16 Uhr
So, 9.7. – 15 Uhr
Sa, 22.7. – 18 Uhr Abendführung mit anschließendem Aperitif
So, 23.7. – 15 Uhr
So, 6.8. – 15 Uhr

Darüber hinaus sind die Führungen für Gruppen buchbar unter Tel. 05707 9311-0.

Tapio Wirkkala – Ein Klassiker des finnischen Designs
19. März bis 6. August 2017
und
Jaakko Liikanen und Joonas Laakso – Finnisches Glas der Gegenwart
19. März bis 6. August 2017
LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim
Gernheim 12 | 32469 Petershagen
Geöffnet Di-So 10-18 Uhr
http://www.lwl-industriemuseum.de

Die ersten Leberblümchen

Der Waldboden erwacht langsam aus dem Winterschlaf. Man muss genau hinschauen, aber dann entdeckt man sie.

In zwei Wochen werden auf dem Jakobsberg (oberhalb des Steinhagener Ortsteils Amshausen) zigtausende dieser Blütensterne einen blauen Teppich bilden. Der „Leberblümchenweg“ lockt jedes Jahr zahlreiche Spaziergänger an. Und man weiß: der Frühling ist nicht mehr weit.

 

Den Eulen und dem Nachtwald auf der Spur

Rundwanderung für Erwachsene und Kinder ab 12 Jahre
in Zusammenarbeit mit der Umweltwissenschaftlerin Nadine Franzmeyer

 

Im Frühjahr beginnen die Eulen mit der Balz. Es gibt viel darüber und über Eulen in der Region zu berichten. Sicher interessiert es auch viele Kinder und Erwachsene, wie Eulen in verschiedenen Zeiten und Kulturen wahrgenommen wurden und wie es ihnen ergangen ist.

Wir wollen an diesem Abend einem Eulenrevier einen Besuch abstatten. Die Umweltwissenschaftlerin Nadine Franzmeyer wird während der Wanderung Spannendes zu Eulen berichten. Außerdem versteht sie eulisch. Hören wir Eulen, kann sie uns sagen, welche es sind und was ihre Rufe bedeuten.

Renate Dyck steuert Informationen bei zur Wahrnehmung der Eulen und dem Umgang mit ihnen in verschiedenen Kulturen und Zeiten.

Veranstalterinnen: Renate Dyck & Nadine Franzmeyer

Termin: Freitag, 10. März von 18.30 – ca. 20.30 Uhr.

Treff- & Endpunkt: wird bei Anmeldung bekanntgegeben

Teilnehmerbegrenzung: 30 Personen

Kleidung: Wetterangepasst, unbedingt feste Schuhe mit rutschfesten Sohlen. Taschenlampen.

Teilnahmebeitrag pro Pers.: Erw. 12,- € / Jugendl. 12 – 16 J. 8,- €

Informationen & Anmeldungen: dyck@wege-erleben.de / Tel. 0521-5229908

Foto: Fotolia

Die schönen Seiten des Winters

obersee-gefroren

Tiefblauer Himmel, purpurrote Sonnenauf- und untergänge, kalte Luft, weiße Landschaft. So präsentiert sich zurzeit der Winter in OWL. Wir können nicht meckern über diesen Januar. Das Foto zeigt den Obersee mit einer dünnen Eisschicht.

Wenn es weiter friert, dürfte die Schildsker Eiswette 2017 wohl gewonnen werden. Dafür muss am 5. Februar die Eisschicht so dick sein, dass der See überquert werden kann. Das war viele Jahre nicht möglich. Wir sind gespannt.

Foto: Hartmut Lampart

Endspurt

Die letzte Woche vor Weihnachten hat begonnen. Wenn es gut gelaufen ist, sind alle Geschenke gekauft (oder gebastelt), verpackt und harren der Bescherung. Wenn es noch besser gelaufen ist, ist das Menü geplant, die Zutaten weitgehend eingekauft (natürlich bis auf die frischen Sachen, die können erst in letzter Minute besorgt werden, daher noch das Gedrängel in den Geschäften am Heilig-Abend-Morgen).

weihnachtsmarkt

Zeit zum Durchatmen. Und Zeit für einen Bummel über den Bielefelder Weihnachtsmarkt. Ganz ohne dieses „Ich muss aber eigentlich noch“-Gefühl. Den Duft von gebrannten Mandeln und Glühwein einatmen, sich in Ruhe die Stände mit Schmuck und selbstgemachten Seifen anschauen, vielleicht ein Duftöl mit Weihnachtsduft mit nach Hause nehmen…

Der Bielefelder Weihnachtsmarkt hat übrigens auch nach Weihnachten noch bis zum 30. Dezember geöffnet.

Foto: Hartmut Lampart

Auf den Spuren von Eulen, Kauzen und Uhus

Renate Dyck lädt ein zur Moonlightserenade

Great Grey Owl

Liebe Eulen – Interessierte,

nun bin ich es leid!

Seit längerem bin ich den Eulen auf der Spur. Bis jetzt habe ich – bis auf 2 Ausnahmen – nur vereinzelt Käuze und einen fürchterlich erkältet klingenden Uhu mitbekommen. Nadine Franzmeyer krächzt nun ebenfalls, weil sie krank ist.

Deshalb werde ich Informationen einbeziehen zu den Eulen in der Region, in verschiedenen Kulturen und Zeiten bei der nächsten

Moonlightserenade am Freitag, 16. Dezember, 19 – ca. 21 Uhr.

Treff-/Endpunkt ist der Parkplatz Olderdissen.

Der Teilnahmebeitrag beträgt pro Pers. bei Kindern von 12 – 16 J. 5,50 € / Erw. 7,50 €.

Wir sind an dem Abend in Kauz- und Uhurevieren unterwegs. Mit etwas Glück ist Nadine Franzmeyer bis dahin gesund und das Wetter so gut, dass sich die eine oder andere Eule meldet.

Im frühen Frühjahr klappt es dann hoffentlich besser mit einer Eulenwanderung.

Alle, die an dieser Nachtwanderung teilnehmen möchten, bitte ich um verbindliche Anmeldungen.

Schönes Wochenende und herzliche Grüße

Renate Dyck
Fröbelstraße 8
33604 Bielefeld
Tel. 0521 – 5229908 / 0160-99655723
dyck@wege-erleben.de
http://www.wege-erleben.de

Foto: fotolia

Winter, Weihnachten und Wassergraben

Impressionen vom Ersten Advent auf Gut Böckel

Wenn weiße Nebelfelder auf warmes Kerzenlicht treffen, sich karge Bäume im Wassergraben spiegeln und zwischen alten Gemäuern Dudelsack-Melodien erklingen, dann wird auf Gut Böckel der Advent eingeläutet.

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Zum 17. Mal richtete das Kunst und Kultur Gut am letzten Novemberwochenende „Weihnachten im Stall“ – den etwas anderen Weihnachtsmarkt – aus. Anders ist allein die imposante Barockanlage aus dem 17. Jahrhundert. Umgeben von einem denkmalgeschützten Gutspark, großzügigen Stallungen und Scheunen sowie weitläufigen Feldern, bietet es die perfekte Kulisse für die vielen Verkaufsstände im Inneren der Gebäude und das abwechslungsreiche Rahmenprogramm. Höhepunkt hierbei: das große Feuerwerk mit Musik am ersten Markt-Abend.

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Noch stehen die Festtage nicht direkt vor der Tür und vom alljährlichen Geschenke-Shopping-Stress sind wir ein paar Wochen entfernt. Somit herrschte am Samstagnachmittag eine entspannte, vorweihnachtliche Stimmung zwischen Glühweinständen und Verkaufsflächen. Egal ob Kulinarisches, Kunst, Karten, Mode, Schmuck oder Blumengestecke – nur schauen oder auch kaufen: es dürfte für jeden Geschmack etwas dabei gewesen sein. Und wenn nicht, so schmeckte zumindest der erste Glühwein des Jahres in der gemütlichen Atmosphäre an diesem Ort besonders lecker. Vor allem bei dem Gedanken, dass es sich auch Rainer-Maria Rilke auf Gut Böckel schon hat gut gehen lassen.

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Das Gut befindet sich in Rödinghausen im Kreis Herford. Die Eintrittspreise  (http://www.gutboeckel.de/event/eventkalender/news/article/1-advent-2016/) für den Adventsmarkt sind nicht günstig, doch ein Besuch lohnt sich. Auch im nächsten Jahr wird die in romantisches Licht getauchte, malerische Kulisse sicherlich wieder viele Aussteller und Besucher aus ganz Deutschland anlocken und in den Bann ziehen.

http://www.gutboeckel.de

http://www.gutboeckel.de/entdecken/foto-impressionen/weihnachtsmarkt/

Text und Fotos: Jana Kremer

Berliner Platz wird zur Manege

„Straßenfiffi“  bildet Abschluss der Gütersloher Michaeliswoche

Gütersloher Straßenfiffi Foto: Kai-Uwe Oesterhelweg
Gütersloher Straßenfiffi
Foto: Kai-Uwe Oesterhelweg

Am Sonntag, dem 2. Oktober von 13 bis 18 Uhr findet auf dem Berliner Platz das Gütersloher Straßenkünstlerfestival „Straßenfiffi”statt. Parallel dazu öffnen an diesem verkaufsoffenen Sonntag die Gütersloher Einzelhändler ihre Geschäfte. Für den „Straßenfiffi“, der seit 2003 mit internationalen Künstlern in Gütersloh stattfindet, wählten die Gütersloh Marketing und der künstlerische Berater Andreas „Krawalli” Wetzig aus über 120 internationale Bewerbungen die besten sieben Shows aus. Jeweils 30 Minuten bieten die Künstler ihre besten Szenen von Comedy über Akrobatik bis hin zu Jonglage. Durch das Programm, das von der Volksbank Bielefeld-Gütersloh unterstützt wird, führt Moderator „Krawalli”. Der Eintritt ist frei. Wie üblich geht nach jeder Show ein Hut herum.

13 Uhr: Kazibaze Theater

Kabibaze Theater Foto: Paula Lafuente
Kazibaze Theater
Foto: Paula Lafuente

“The Secret Sender” des Kazibaze Theaters ist ein Zirkusstück voller Freude und Lachen. Mithilfe von Bewegung, Poesie und Musik entfaltet sich darin die Geschichte zweier Personen: Fritz, ein Postbote, der sich auf seinem fantastischen Fahrrad die Zeit vertreibt und damit seiner alltäglichen Routine einen Hauch von Abenteuer verleiht, und die charmante Rita. Tag für Tag beliefert Fritz Rita mit Briefen, Päckchen und Karten, deren Absender ein Geheimnis umgibt.

13.45 Uhr: Mr. Banana

Mr. Banana Foto: Theo Mespouill
Mr. Banana   Foto: Theo Mespouill

Der Franko-Kanadier Pierrick St-Pierre alias Mr. Banana, der seine Ausbildung u.a. in chinesischen und vietnamesischen Zirkussen absolvierte, ist in den letzten zehn Jahren in über 40 Ländern aufgetreten. Seine internationale Erfahrung schlägt sich in außergewöhnlichen mitreißenden Jonglagen nieder. Dabei mischt er Slapstick-Elemente und Pantomime mit seinem zirzensischen Können – das Ergebnis ist eine bunte, aufregende Show, in der Mr. Banana auch Themen wie „Gott“ oder „Superhelden“ streift. Witzig und provozierend.

14.30 Uhr: Umami Dance & Theatre Project

Umami Dance Theatre Foto: Jeosm Photography
Umami Dance Theatre
Foto: Jeosm Photography

Hinter dem Umami Dance & Theatre Project stecken zwei Breakdancer aus Madrid. In fast atemlosem Erzählstil verbinden sie Elemente aus Comedy, Bboying (Breakdance), Contemporary Dance, Akrobatik, Theater und Pantomime und beziehen dabei gerne das Publikum in die Inszenierung mit ein. Mit ihrer vor positiver Energie und Humor strotzenden Darstellung sind die Breakdancer immer wieder Publikumslieblinge.

15.15 Uhr: GOMA

GOMA Foto: zur Verfügung gestellt von Gütersloh Marketing
GOMA
Foto: zur Verfügung gestellt von Gütersloh Marketing

In der Atari Show nutzt der Künstler GOMA Computerspielästhetik und bringt mithilfe von smarter Technologie Schwung auf die Straßen, Plätze und Bühnen dieser Welt. Er verwandelt gewöhnliche Alltagssituationen in witzige Sequenzen, bei denen kein Auge trocken bleibt. Mit musikalischen Loops – berühmten Melodien aus Film und Fernsehen – bedient er die Knöpfe in unserem assoziativen Bewusstsein, mischt das Ganze mit zeitgenössischer High End-Jonglage, visueller Komik und fulminanten Tanzeinlagen. Nicht nur die Geistesschärfe des Künstlers, sondern auch seine jahrelange Erfahrung als Komiker und Jongleur machen die Show zu einem einmaligen Erlebnis.

16 Uhr: rope theatre

Rope Theatre Foto: Jrn Neumann
rope theatre
Foto: Jörn Neumann

Thamar Hampe verbindet mit ihrem rope theatre Zirkustechniken mit clowneskem Bewegungstheater. So entsteht ein spannendes Spiel mit dem Gleichgewicht, gegensätzlichen Polen und kunstfertigen Tricks auf dem Hochseil. Thamar Hampe absolvierte 1998 eine artistische Ausbildung an der Zirkus-Schule in Brüssel und arbeitet seitdem als freischaffende Varieté- und Straßentheaterkünstlerin, Luftakrobatin und Spielerin im Figurentheater.

16.45 Uhr: Jan HimSelf

Jan Him Self Foto: zur Verfügung gestellt von Gütersloh Marketing
Jan HimSelf
Foto: zur Verfügung gestellt von Gütersloh Marketing

Der junge Schweizer Artist Jan HimSelf entführt bei seiner Performance in (s)eine Welt der Mode. Dabei nutzt er Kleidungsstücke und Beautyprodukte als Elemente seiner Show. Während er zum Beispiel mit dem Diabolo jongliert, frönt er gleichzeitig ausufernd der Pflege seiner Haare. Die atemberaubende Präsentation bietet artistische Hochleistungen und verspricht amüsante Einblicke in die Gewänder des selbsternannten Modeschöpfers.

17.30 Uhr: Franxi Natra Clowna

Franzi-Natra-Clowna Foto:
Franxi-Natra-Clowna
Foto: zur Verfügung gestellt von Gütersloh Marketing

Die Clownin Franxi Natra bietet in ihrem Stück “Interference” eine Mischung von Zirkustechniken und Theater. Sie macht aus jedem Moment ein Spiel. Dabei dreht sich alles im wahrsten Wortsinne um den Clown – angefangen bei Hula Hoop-Reifen über Jonglage bis hin zu Balancen.

 

Eröffnung der Landesfotomeisterschaft

Ausgewählte Werke im LWL-Industriemuseum
Glashütte Gernheim

"Betrachten" von Maria Menze Foto: Menze
„Betrachten“ von Maria Menze
Foto: Menze

Petershagen (lwl). Mit einer feierlichen Bekanntgabe der Gewinner des Wettbewerbs eröffnet am Montag (3.10.) der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) um 15 Uhr die Ausstellung zur Landesfotomeisterschaft in seinem Industriemuseum in Petershagen. Die für den Wettbewerb ausgewählten Fotografien sind dann bis zum 29. Oktober in der Glashütte Gernheim zu sehen. Der Wettbewerb mit freiem Thema hat ein breites Spektrum an Fotografien verschiedener Genres hervorgebracht, die sich sowohl an aktuellen Tendenzen der Fotografie orientieren, als auch traditionelle Bildmotive aufnehmen.

Bereits zum zweiten Mal stellt der Deutsche Verband für Fotografie e.V. (DVF) des Landes Westfalen anlässlich einer Landesfotomeisterschaft in der Glashütte Gernheim aus. Ausgerichtet wurde der Wettbewerb durch das Foto Forum Minden, dessen Mitglieder regelmäßig in der Glashütte ihre Werke präsentieren. Aus über 600 Einsendungen wurden bereits im Juni von einer externen Jury 163 Fotografien für die Ausstellung ausgewählt. 28 Werke erhielten eine Auszeichnung. Neben den erwachsenen Hobbyfotografen beteiligten sich auch zahlreiche Jugendliche an dem Wettbewerb.

Für alle Interessierten, die das eigene fotografische Können erweitern wollen, bietet das Foto Forum Minden während der Ausstellung drei Workshops in der Glashütte Gernheim an:

Sa, 8.10. 13-16 Uhr Porträtfotografie
Mit Armin Göhler und Michael Schöttker,
Kosten 30 Euro (einschl. Modell)

Sa, 22.10. 13-16 Uhr Der Workflow
Fotos verwalten und bearbeiten in Adobe Lightroom
Mit Dr. Andreas Tenzler und Gudrun Wöpkemeier,
Kosten 25 Euro

Sa, 29.10. 13-16 Uhr Makrofotografie
Mit Fritz Günther Röckemann, Kosten 25 Euro

Weitere Informationen zu den Workshops gibt es auf der Homepage der Glashütte Gernheim unter http://www.lwl-industriemuseum.de. Um Anmeldung unter Tel. 05707 93110 wird gebeten.

Lesestadt Gütersloh und Living in OWL

 

lesestadtlivinginowl

In den nächsten Wochen wird an dieser Stelle viel über das Lesen geschrieben werden, über Literatur, über Bücher und ihre Autoren und über das wundervolle Versinken in fremde Welten und Schicksale.

Gütersloh wird wieder zur Lesestadt – ein wahres Festival für Literaturjunkies.

Mit Unterstützung von Bertelsmann, der Kommunikationsagentur TERRITORY, der Stadtbibliothek und vielen weiteren Partnern organisiert die Gütersloh Marketing in diesem Herbst zum zweiten Mal die Veranstaltungsreihe rund um das Thema Lesen.

In diesem Rahmen sind vom 28. Oktober bis zum 6. November insgesamt rund 30 Lesungen und Aktionen an 20 unterschiedlichen Orten in der Stadt geplant. Freuen dürfen sich die Gütersloher dabei unter anderem auf den Drache-Kokosnuss-Erfinder Ingo Siegner, die Schauspieler Benno Fürmann und Adnan Maral sowie viele weitere prominente Autorinnen und Autoren wie Bärbel Schäfer und Matthias Steiner. Sie stellen ihre Werke unter anderem in Gütersloher Geschäften und Gaststätten, aber auch im Stadtmuseum, der Weberei, der Skylobby und im Ratssaal vor. 

Die gemeinsame Schirmherrschaft über die „Lesestadt Gütersloh“ übernehmen dabei Bürgermeister Henning Schulz und Liz Mohn.

Living in OWL ist (sehr sehr gerne) Online-Medienpartnerin dieser Veranstaltung.

 

 

Für drei Tage lag das Land des Hermann in Düsseldorf

Teutoburger Wald Tourismus und Ostwestfalen Lippe GmbH begrüßten tausende Besucher auf der Messe „Tour Natur“ 2016 

Drei Tage lang war Düsseldorf das Zentrum für Wandern, Trecking und Outdoor-Aktivitäten. Die Tour Natur 2016 lockte im Rahmen des internationalen Caravan Salons mehr als 40.000 Besucher in die Messehalle 6. Und das Kompetenzzentrum Wandern WALK war mittendrin. Gemeinsam präsentierten Teutoburger Wald Tourismus und Lippe Tourismus & Marketing GmbH die touristischen Attraktionen der Wanderregion – mit Erfolg, wie Günter Weigel, Projektleiter WALK, festhielt. „Wir haben viele Wanderfreunde aus ganz Deutschland und den angrenzenden europäischen Ländern an unserem Stand begrüßt und viele gute Gespräche für die Zukunft des Wanderns im Land des Hermann geführt.“

Eines davon mit der Geschäftsführerin des Deutschen Wanderverbandes, Ute Dicks (im Bild Mitte). Sie nutzte ihren Rundgang über die Tour Natur zum Besuch der Wanderregion Land des Hermann. In lockerer Atmosphäre informierte sie sich ausführlich über die aktuellen Entwicklungen zum Wandern im Teutoburger Wald. Mit dabei am Gemeinschaftsstand des eingespielten Messeteams von Teutoburger Wald Tourismus, Lippe Tourismus & Marketing GmbH, Staatsbad Salzuflen, Gemeinde Kalletal, Hermannshöhen, GesUndTourismus Horn-Bad Meinberg GmbH und Lebenshilfe Detmold waren auch die Wanderwarte Bärbel Brockmann und Helmut Bangert vom Teutoburger Wald Verein.

Herbstlicher Nachmittag an den Externsteinen

Die Messe hat ganz deutlich die wichtigen Trends rund um Wandern, Trecking und Outdoor-Aktivitäten aufgezeigt. Deutlich spürbar ist dabei das wachsende Interesse der Besucher hinsichtlich der Qualität von Wanderwegen, Übernachtungsmöglichkeiten und sonstiger Wander-Infrastruktur. „Diese Entwicklung bestärkt uns, auf dem richtigen Weg zu sein“, so Weigel. Das Land des Hermann weist als Wander- und Gesundheitsregion zertifizierte Wanderwege und mit den Hermannshöhen einen der Top-Trails of Germany auf. Und mit dem Kompetenzzentrum Wandern einen offenen Ort für Austausch und Information. Das WALK ist zentrale Anlaufstelle für Wanderer, Gäste, Wanderorganisationen und Einrichtungen. „Hier, am Fuß des Hermann ist das WALK ein idealer Ausgangspunkt für erlebnisreiche Wanderungen und Radtouren durch das Land des Hermann“, fasst Weigel zusammen.

Während sich viele tausend Besucher von den bereits bestehenden touristischen Vorzügen der Wanderregion überzeugten, nutzte das Team des WALK die Gelegenheit, den Blick weiter nach vorn zu richten. Im Rahmen der vielen Fachvorträge auf der Messe informierte man sich unter anderem über barrierefreies Wandern. „Das wird ein immer größeres Thema“, weiß Christina Koch von der Lippe Tourismus & Marketing GmbH. „Daran wollen und müssen wir in den kommenden Jahren arbeiten, wenn wir unserem Ziel, Qualitäts-Wanderregion zu werden, einen Schritt näher kommen wollen.“

 

Über WALK
Das Kompetenzzentrum Wandern WALK am Hermannsdenkmal im Teutoburger Wald ist der zentrale Ort für Wanderer und alle, die sich mit dem Wandern befassen. Es dient der Information, dem Austausch und der Umsetzung von Wanderprojekten. Wanderer und Gäste finden im Informationsbereich hilfsbereite Mitarbeiter sowie Informationen zu Wegen, zu Angeboten und zur Gestaltung ihres Aufenthalts in der Region. Ausstellungen geben Einblicke in Natur, Gesundheit und weitere Wanderthemen. Das WALK wird gefördert mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung der Europäischen Union sowie vom Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen und dem Bund. http://www.walk-eu.de

Heute geht es lohooos :-)

Um 16.00 Uhr startet die my Way Messe in HalleWestfalen

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Shoppen wie in der Großstadt – nur besser. Denn auf der my way finden Sie nicht nur die großen Marken. Hier präsentieren auch kleine Ateliers und Kunsthandwerker ihre Schätze. Und die sind eben nicht in jeder Großstadt erhältlich.

Schwelgen Sie in Mode, Wellness- und Beauty-Produkten, informieren Sie sich über Old- und Youngtimer, bekommen Sie Lust auf Design rund um Haus und Garten. Die Themenwelten sind (nahezu) unendlich. Haben Sie Appetit bekommen? Gut so, denn auch  die Gaumenfreuden werden nicht zu kurz kommen.

Auch auf der Bühne wird einiges los sein. S.K. Entertainment aus Gütersloh unterhält mit Musical Fever, und die Kandidatinnen des Contests my way to model präsentieren die neue Herbstmode von Sabine Sommeregger.

Wir freuen uns auf ein herrlich sonniges my way Wochenende im und um das Gerry Weber Event Center.

Living in OWL ist dabei und wird auf der Facebook-Seite der my way berichten.

 

Den perfekten Körper in nur 20 Minuten täglich?

Mit EMS-Training bei Bodystreet soll das klappen

bodystreet

„EMS fördert eine anhaltende Reduktion von Körpergewicht und Körperfett: Die hohe Stoffwechselaktivität während und bis viele Stunden nach dem EMS-Training bewirkt einen hohen Arbeitsumsatz und der nachhaltige Aufbau fettfreier Muskelmasse eine deutliche Zunahme des Grundumsatzes“.

Sie möchten mehr wissen?  Bodystreet Bielefeld informiert am Stand 222.

Die my way  Messe für Lifestyle & Genuss findet in diesem Jahr vom 9. bis 11. September statt. Wie immer im Gerry Weber Event Center.

So winzig startet die Ems

Kaum zu glauben, aber hier entspringt die Ems

Wer die ursprüngliche und unverfälschte Sennelandschaft mit ihren Bachtälern, Dünen und der jetzt besonders üppig blühenden Heide erwandern will, dem sei ein Besuch in der Moosheide bei Hövelhof empfohlen. Hier entspringt auch die Ems, die nach einem 371 Kilometer langen Lauf beim ostfriesischen  Emden in die Nordsee mündet.

Moosheide: Naturschutzgebiet bei Hövelhof

„Erfrischend und klar sprudelt in Hövelhof das Wasser aus den Quellen der Ems. Genauso erfrischend ist auch Hövelhof – das Sennzentrum an den Quellen der Ems. Harmonisch eingebunden in die Sennelandschaft am Fuße des Teutoburger Waldes lädt die waldreiche Sennegemeinde zum Kennen lernen dieser eindrucksvollen Natur- und Kulturlandschaft „auf Schusters Rappen“ ein“, heißt es auf der Homepage der Sennegemeinde Hövelhof.

Unverfälschte Natur

Entsprechend beliebt ist Hövelhof als Ausgangspunkt vieler Wandertouren durch die Senne.

Wohnen wie Prinz und Prinzessin …

… in einer charmanten Villa der Jahrhundertwende im Herzen Bad Salzuflens. In der Kurvilla Fürstin Pauline vereinigen sich die Pracht der Vergangenheit mit den Errungenschaften der Neuzeit.

villa Pauline

Haartrockner und beleuchteter Kosmetikspiegel im Bad bedeuten schon einmal, dass Frau diese Platz verschwendenden Dinge nicht einzupacken braucht.

An der Kaffee- und Teebar im Zimmer kann man sich den ersten Morgenkaffee mit ins Bett nehmen – unbezahlbar.

Der kostenlose WLAN-Zugang ermöglicht den schnellen Zugang ins Internet, zum Beispiel, um sich einmal die Facebook-Seite der Kurvilla Fürstin Pauline anzusehen.

Kurvilla Fürstin Pauline
Inh. Heinz Dieter Dirker
Moltkestraße 2 + 2a
32105 Bad Salzuflen
Telefon : +49 (5222) 91330
Telefax : +49 (5222) 913343
E-Mail: mail@kurvilla.de
Webseite: http://www.kurvilla.de

Foto: Kurvilla

Wenn es dunkel wird …

FeuerFlut auf der my way 2016

Feuerflut

Die Magie des Feuers entfaltet nach Einbruch der Dunkelheit seinen einzigartigen Zauber. Erleben Sie Funkeneffekte und Flammensäulen und lassen Sie sich mitreißen von der furiosen Musik.

FeuerFlut – einzigartige Feuerkunst – auf der my way 2016, Stand Nr. 170

Kontakt:
Jens Schwarze
Telefon: +49 (0) 176 / 34 10 30 81
Email: info@feuerflut.de
Webseite: http://www.feuerflut.de

Was das Leben schöner macht – my way 2016

Hochkarätig shoppen auf der my way Messe
9. bis 11. September 2016 in der Gerry Weber World in HalleWestfalen

Group of happy friends shopping in the city

Bald ist es wieder soweit. Zum fünften Mal öffnet das Gerry-Weber-Event-Center seine Türen für die wohl größte Lifestyle- und Genussmesse der Region, der my way 2016. Über 100 Aussteller sind bereits angemeldet. Große Hersteller, aber auch viele kleine Manufakturen präsentieren ihr Angebot aus den Bereichen

REISE & ERLEBNIS
für alle, die dem Alltag entfliehen wollen

FEINKOST & GENUSS
für Liebhaber exquisiter Gaumenfreuden

BEAUTY & FASHION
für Modebegeisterte und Freunde hochwertiger Beautyprodukte sowie ausgesuchter Schmuckkollektionen

CARS & BIKES
für Autofans und Menschen mit „Benzin im Blut“

WOHNEN, GARTEN & DESIGN
für Menschen, die ein schönes Zuhause lieben

MY ART GALLERY
für Kunstbegeisterte und Ästheten

WELLNESS & SPA
für Wellnessfans und Genießer

 

Natürlich darf auch in diesem Jahr der Model-Contest „my way to model“ nicht fehlen. Der bekannte Model-Agent Peyman Amin steht wieder als Juror zur Verfügung.

Das Ambiente in der Gerry-Weber-World ist exklusiv, die Aussteller hochkarätig, die Show-Acts spektakulär. Freuen Sie sich auf dieses Event!

Living in OWL als Online-Medienpartner der Messe schaut für Sie hinter die Kulissen und hält Sie auf dem Laufenden… im Magazin und natürlich auf Facebook.

 

Foto: Fotolia

 

 

Stadtführung – klassisch

Was Sie bisher über Gütersloh noch nicht wussten.

...
Der klassische Stadtrundgang führt u. a. auch zum Alten Kirchplatz (Foto: Güthenke)

 

Wo liegt Güterslohs Ursprung? Warum heißt der Dreiecksplatz Dreiecksplatz? Wozu diente er einst? Diese (und viele andere) Fragen beantwortet Ihnen Stadtführer Johannes Hassenewert bei dem klassischen Innenstadtrundgang am 6. August 2016.

Stationen der Stadtführung sind u.a. der Alte Kirchplatz, das neue Theater oder der Wasserturm. Start ist um 11 Uhr am Haupteingang des Rathauses. Wer sich spontan für die Führung entscheidet, kann die Karten direkt beim Stadtführer für 5 Euro (erm. 3,50 Euro) erwerben.

Der Botanische Garten Gütersloh lockt mit prachtvollen Blüten

Sehenswürdigkeiten direkt vor der Haustür

Die Ferien sind in vollem Gange. Aber was tun, wenn man nicht verreisen möchte? Die Broschüre „Oh, wie ist das schön!“ der pro Wirtschaft GT gibt zahlreiche Tipps zu Sehenswürdigkeiten im Kreis Gütersloh. Historische Klöster, alte Burgen, wunderbare Parks, vieles hat die Region zu bieten. Und das Gute daran: Alles ist quasi direkt vor der Haustür.

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Der Botanische Garten in Gütersloh lockt mit bunten, blühenden Attraktionen. „Ob für Natur- oder Blumenliebhaber, Spaziergänger beim Sonntagsausflug, Fotografen oder einfach nur, um sich an den schönen Blumen zu erfreuen. Im Botanischen Garten kommt jeder auf seine Kosten“, erklärt Carmen Müller, Tourismus-Expertin bei der pro Wirtschaft GT. Und das schon seit über 100 Jahren.

Das Besondere: Bei jedem Besuch sieht es immer wieder ein bisschen anders aus. „Es ist schön, so wunderbare Dinge direkt in der Umgebung zu haben. Ein sonniger Nachmittag lässt sich perfekt für einen Besuch nutzen“, ergänzt Carmen Müller. Eine Tasse Kaffee und ein leckeres Stück Kuchen im Palmenhaus sollten da natürlich nicht fehlen. Genauso wenig ein Abstecher in den angrenzenden Stadtpark.

In seiner langen Geschichte hat der Botanische Garten schon einiges erlebt: Abriss und Neubau des Palmenhauses, Rosengarten und Birkenhain sind entstanden, ein Sonnen- und Apothekergarten kamen hinzu. Als Geschenk von Liz Mohn wurde ein Lavendelgarten angelegt. Auch über die Grenzen von Gütersloh hinaus gab es Anerkennung: Stadtpark und Botanischer Garten bekamen den dritten Platz im Wettbewerb „Deutschlands schönster Park“. Der Botanische Garten erhielt außerdem den „Green Flag Award“ – dieser Preis gilt als eine Art Michelin-Stern der Gartenkunst – und ist Mitglied im Europäischen Gartennetzwerk.

Bekanntes und Unbekanntes gibt es im Kreis Gütersloh Unzähliges zu entdecken. Eine Auswahl von 36 Sehenswürdigkeiten und viele weitere Empfehlungen hat die pro Wirtschaft GT in der Broschüre „Oh, wie ist das schön!“ zusammengestellt. Ob im Norden die Burg Ravensberg oder im südlichen Langenberg die traditionsreiche Brauerei Hohenfelder. Mit einer Übersichtkarte lassen sich die Ausflüge einfach und schnell planen.

Die Broschüre ist bei der pro Wirtschaft GT kostenlos erhältlich und lässt sich auf der Seite www.erfolgskreis-gt.de in der Rubrik herunterladen.

 

Foto: Franz-Josef Kohstall 

 

Immer wieder sonntags …

Bielefeld entdecken bei den Sommertouren 2016

Neue Seiten der Stadt können Bielefelder und ihre Besucher bei den Bielefelder Sommertouren entdecken. An insgesamt sechs Sonntagen zeigen erfahrene Stadtführer bei neuen Tour-Angeboten die schönsten Ecken Bielefelds und erzählen Wissenswertes und Kurioses zur Stadtgeschichte. Zwei thematische Führungen sind ganz neu im Angebot von Bielefeld Marketing, zwei Touren werden erst in ihrer zweiten Saison angeboten.

Blick auf Bielefeld

Los geht es mit dem ersten Termin am kommenden Sonntag, 3. Juli. Start ist jeweils um 10.30 Uhr, die Touren dauern zwei Stunden. Anmeldungen nimmt die Tourist-Information entgegen. Am Veranstaltungstag kann es Restkarten am Treffpunkt geben, die Plätze sind allerdings begrenzt auf 30 Teilnehmer pro Rundgang. Tickets kosten 5 Euro (ermäßigt 3,50 Euro) und sind in der Tourist-Information im Neuen Rathaus erhältlich, Niederwall 23, Tel. (05 21) 51 69 99, E-Mail touristinfo@bielefeld-marketing.de, sowie online bestellbar.

Sonntag, 3. Juli: Kolonialgeschichtlicher Stadtrundgang
Was verbindet Bielefeld, weitab vom Meer, mit dem deutschen Kolonialismus? Ab dem 18. Jahrhundert waren lokale Kaufleute im Überseehandel tätig, Bielefelder wanderten aus, auf dem Johannisberg wurden Kolonialfeste gefeiert. Dieser Rundgang in der Altstadt bringt ein fast vergessenes Kapitel Stadtgeschichte näher. Los geht es um 10.30 Uhr auf dem Alten Markt.

Sonntag, 10. Juli: Leben an der Lutter – gestern und heute (zusätzlich am Sonntag, 24. Juli)
Diese Stadtführung ist ganz neu im Angebot. Städte sind am Wasser entstanden – auch Bielefeld, obwohl heute kaum etwas von der Lutter zu sehen ist. Auf dieser Tour erfahren Besucher, wie das alte Bielefeld am Wasser lebte, wo einst Wassermühlen standen und welche Straßen und Wege verschwunden sind. Bielefeld und die Lutter: Eine sehr aktuelle Thematik, die aufgrund der Lutter-Sanierung derzeit wieder die Stadt beschäftigt. Treffpunkt ist um 10.30 Uhr vor der Kunsthalle Bielefeld.

Sonntag, 17. Juli: Bielefelder Hotelgeschichte(n) (zusätzlich am 7. August)
Wo stiegen in Bielefeld einst die Filmstars ab? Welche Hotelbesitzer lieferten die schönsten Anekdoten? Welche Häuser gab es hier früher? Das erfahren Besucher auf dem Rundgang durch drei Jahrhunderte Bielefelder Bettengeschichte. Neben großen Namen wie Hotel Kaiserhof, Hotel zu den drei Kronen, Zentralhotel und Deutsches Haus prägen viele kleine Geschichten über Touristen und Hotelangestellte diese Tour. Der Rundgang ist neu im touristischen Angebot. Los geht es um 10.30 Uhr auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofs.

Sonntag, 24. Juli: Leben an der Lutter – gestern und heute

Sonntag, 7. August: Bielefelder Hotelgeschichte(n)

Sonntag, 14. August: Johannisberg-vergessen und wiederentdeckt
Der Hausberg der Bielefelder hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Die Tour beleuchtet die Glanzzeit Anfang des 20. Jahrhunderts als Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens in der Stadt und führt bis in die Gegenwart mit der architektonischen Wiedererweckung des Johannisbergs. Der Rundgang beginnt um 10.30 Uhr auf dem Parkplatz des Hotel Park Inn by Radisson, Am Johannisberg 5.

Foto: Hartmut Lampart

Geheimnisse unter dem Domplatz

Paderborn (lwl). Libori wirft seine Schatten voraus. Die Arbeiten zur geplanten Neugestaltung des Domplatzes werden zur Vorbereitung auf eines der größten und traditionsreichsten Volksfeste in Deutschland vorübergehend eingestellt. Damit ruhen auch die Ausgrabungen der Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL).

Unter dem Domplatz entdeckten die Archäologen alte Mauerzüge. Foto: LWL/S. Gai
Unter dem Domplatz entdeckten die Archäologen alte Mauerzüge.
Foto: LWL/S. Gai

Kurz vorher bietet sich die Möglichkeit, gemeinsam mit Stadtarchäologin Dr. Sveva Gai einen Blick in die Zeitfenster zu werfen, die sich aktuell noch im Boden auf dem Domplatz auftun. Am Freitag (1.7.) um 16.30 Uhr gibt sie eine Führung über die Ausgrabungen.

Um den historischen Domplatz in der Innenstadt nach umfangreichen Baumaßnahmen schöner zu gestalten, werden demnächst Bäume gepflanzt. Das Team der Paderborner Stadtarchäologie begleitet diese Arbeiten mit Ausgrabungen. Hier, mitten in der historischen Keimzelle Paderborns, rechnen die Archäologen mit weiteren Zeugnissen der Stadtwerdung. Drei Wochen untersuchen sie deshalb Sondierungen im Boden. Dabei werfen vor allem die zahlreichen historischen Mauerverläufe und die Pflasterreste Fragen auf, die im Rahmen der neuen archäologischen Untersuchungen womöglich beantwortet werden können.

Stadtarchäologin Dr. Sveva Gai wird alle Interessierten über die neuesten Grabungsbefunde informieren und ihnen einen Blick in die Erde ermöglichen. Treffpunkt ist am 1. Juli um 16.30 Uhr vor der Gaukirche. Die Führung ist kostenlos.


Arnstadt Kristall

Bad Driburg rockt – Festivals umsonst und draußen

Der Sommer wird heiß. Live-Musik bei Sekt und Häppchen.

Acapella, Jazz oder Rock’n’Pop – im Sommer gibt es im Gräflichen Park Live-Musik auf die Ohren. Gewohnt stilvoll, aber mit Festival-Flair und dem passenden kulinarischen Programm. Der Eintritt ist frei.

Thorsten Hennig - Fotograf aus Paderborn

In den Brunnenarkaden oder im Platanenhof werden die Bands für Atmosphäre mit Kultpotential sorgen: Am Samstag, den 2. Juli wird das Ensemble „Art de Chor“ ab 18 Uhr Liedgut der Romantik zum besten geben. Eine Jazz-Nacht wartet am Freitag, den 15. Juli auf die Besucher – mit der „Dr. Martin’s Swing Band“ im Platanenhof ab 18 Uhr. Die „Live Band Scheel“ spielt im Spätsommer am 27. August ab 18 Uhr Classic Cover Hits aus Rock und Pop, ebenfalls im Platanenhof.

Auch kulinarisch wird es richtig sommerlich. „Wir bieten ‚coole Drinks und heiße Snacks‘ an“, verrät F&B-Managerin Sabrina Kirchhoff. „Neben Erfrischungen wie ‚Hugo‘ und ‚Louis‘ wird es auch Longdrinks wie ‚Gin Tonic‘ und Cocktails wie ‚Summer of Love‘ geben. Auf der Speisekarte stehen unter anderem Burger, sommerliche Wraps und fruchtige Desserts.“

Thorsten Hennig - Fotograf aus Paderborn

Ein besonderes Angebot gibt es übrigens für alle, die nicht um die Ecke wohnen und des Feierns müde nach Hause laufen können: Unter dem Motto „Geil feiern, gräflich schlafen, luxuriös chillen“ gibt es eine Nacht im Hotelzimmer zum Schnupperpreis mit Latecheckout bis 18 Uhr (nach Verfügbarkeit).

Angebot „Geil feiern, gräflich schlafen, luxuriös chillen“

  • ein Sommerfestival-Abend am 2. Juli, 15. Juli oder 27. August
  • eine Nacht in einem Hotelzimmer des „Gräflicher Park Grand Resort“
  • Latecheckout bis 18 Uhr (nach Verfügbarkeit)
  • Nutzung des GARTEN SPA bis 18 Uhr

Pro Person im Doppelzimmer ab 74,50 Euro, Verlängerungsnacht davor oder danach ebenfalls pro Person im Doppelzimmer ab 74,50 Euro. Weitere Infos und Reservierungen unter Tel.: 05253.95-23 161, E-Mail: reservierungen@graeflicher-park.de und www.graeflicher-park.de

Fotos: Thorsten Henning


Arnstadt Kristall

Lipperland zwischen Detmold und Schlangen

Mit eigener Haltestelle: Brauerei Strate Detmold

Sie haben nicht nur eine eigene Haltestelle, die drei Damen von der Braustätte Strate (Detmolder Pilsener). Die Brauerei sieht auch aus, als ob sie vom Fürsten zu Lippe persönlich mal bewohnt worden wäre. Ist sie natürlich nicht, da ein Schloss mit hohem Wohnwert mitten in der Bezirkshauptstadt vorhanden ist.

Die Brauerei Strate in Detmold: Hopfengeschmack in OWL

Überhaupt Detmold und das Lippische. Und die tiefen Buchenwälder des Fürsten, aus dem die Zwölfender stammen, die an der Fassade des „Lippischen Forsthauses“, dem Kreuzkrug, hängen. Um diesen Teil Ostwestfalen-Lippes ranken sich ja bis heute unendliche Geschichten. Aufgebauscht und „immer noch was beigetan“.

Der Kreuzkrug im lippischen Wald bei Schlangen

Natürlich ließen wir auch nicht die berühmte „Fürstenallee“ aus, die nach historischem Vorbild aufgehübscht und forstmännisch aufgemöbelt Schlangen mit Detmold verbindet. So muss das wohl ausgesehen haben, als der lippische Fürst mit dem Vierspänner über die Allee und an den mächtigen Bäumen vorbei kutschiert wurde. Das Richtungsschild (im original Postgelb) denken Sie sich bitte weg.

Fürstenallee zwischen Schlangen und Detmold (auf alt getrimmt)

Was wir noch erzählen sollten: Es gab in Schlangen eine Buchhandlung „Bücherwurm“. So richtig schön altmodisch. Der Familie Fleege gehörte sie einst. Jetzt ist sie im Besitz von Nicole Bettermann und nennt sich „Nicolibri„.

Buchhandlung in Schlangen

Es wird also auch gelesen im lippischen Wald. Gut zu wissen 🙂

HalleWestfalen ist eine gute Gastgeberin

Stadtführung am 16. Juni

Stadtführerin Ulrike Ksol
Stadtführerin Ulrike Ksol

Während im und vor dem Haller Rathaus schon die große Eröffnung mit Otto Waaalkes über die Bühne ging und im GERRY WEBER STADION ein lebhaftes Treiben herrscht, präsentiert sich die Stadt Halle den Einheimischen und Gästen auch weiterhin als lebenswerte Stadt.

Annegret Prell, Tourismusbeauftragte der Stadt Halle : „Natürlich wollen wir unseren weitgereisten Gästen, sogar aus den USA und Japan werden welche erwartet, unser schmuckes Städtchen von der besten Seite zeigen.

Doch damit nicht genug: „Auch auf dem Stadiongelände sind wir wieder bis zum Finaltag mit unserem Info-Stand präsent und verlosen neben den drei Hauptpreisen, 3 x 2 Übernachtungen in den Haller Sterne-Hotels, täglich Gewinne am HalleWestfalen-Glücksrad.“

Werner Lüking (Haller Willem)
Werner Lüking (Haller Willem)

Wer mehr über die Stadt am Teutoburger Wald wissen will, dem empfiehlt sie die kostenlose Stadtführung am 16. Juni. „Unter anderem werden Heimatdichterin Margarethe Windthorst und der historische Fuhrmann >Haller Willem< auf dem Weg ins Haller Fachwerk-Herz zum Leben erweckt“, so Annegret Prell. Dabei sind das Denkmal am Ronchin-Platz und das Haller Museum weitere Ziele. Es geht los es mit dem rund neunzigminütigen Stadtrundgang um 10.30 Uhr am Rathaus-Haupteingang (Ravensberger Straße 1).

Fotos: HalleWestfalen

Bielefelds grüne Welten …

… sind am Tag der Gärten und Parks (11. und 12. Juni 2016) zu bewundern.

mohnbotanischer garten
Sechs Gärten und Parks im Raum Bielefeld sind beteiligt:

Informationen und Programm
Gartenanlage Caroline Oetker Stift
Bürgerpark
Erholungslandschaft Obersee und Johannisbachaue
Parklandschaft Johannisberg
Japanischer Garten
Botanischer Garten

Die schönsten Fotos dieses Events belohnt der LWL übrigens mit einer Gartenreise als Hauptpreis und Museumskarten für die Zweit- und Drittplatzierten. Weitere Informationen unter www.gaerten-in-westfalen.de.

Foto: Hartmut Lampart