Zaun? Was für ein Zaun???

Hafi Besitzer kennen bestimmt dieses Problem , welches ich gleich näher beschreiben werde. Diesmal in einer Art Dialog geschrieben; Sir Nasibär und ich reden halt wie ein altes Ehepaar…streiten, kloppen, Popo kraulen…In guten wie in schlechten Zeiten heißt es ja bekanntlich, woll?

Nun denn, der gemeine Haflinger ist ein Phänomen der besonderen Art… Ich habe sogar den Verdacht, dass er an einer bipolaren Störung leidet😂

In einem Moment brüllt er sich die Seele aus dem Leib, weil er ohne seine Herde nicht überleben kann…Im anderen Moment setzt er sich von dieser heimlich ab und geht von der Weide „flöten“, um seine menschlichen Nachbarn besser kennenzulernen…Sagt ER!!! …seufz… Wie sich dann so ein wiederholtes Verhalten im Einzelgespräch mit dem Corpus Delicti Hafi anhört, lest jetzt! Viel Vergnügen 😊

Text: Diana Fuchs

XY ungelöst – Dutt und Dualität

 

Mannomann, was ist mit den Kerlen los? Nach Jahrtausenden des anstrengenden Patriarchats erlaubt sich der Mann seit wenigen Jahrzehnten immer mal wieder experimentelle Ausflüge in alternative Daseinsformen. Als wolle er Urlaub nehmen von Weltherrschaft, Kriegführung und Rülpswettbewerben, schlüpft er karnevalsartig kurz mal eben in reziproke Spielarten seiner Rollenidentität. In den Siebzigern erschien er als Softie, ein kirchentagsmodellierter Du-Aufzwinger in floralornamentener Kleidung, der das Geburtserlebnis der Mutter neidvoll nachspielte, penetrant seidenweich über gewaltfreie Kommunikation fabulierte und sich insgesamt femininer zu gerieren versuchte als jede Frau.

In den Nullerjahren erschien der Metromann auf der Bildfläche, ein androgynes Wesen mit Dreitagebart, der sich die Fingernägel lackierte, Fashion zu seinem Daseinszweck erhob, somit einen eher asexuellen Nimbus versprühte und der Kosmetikindustrie cremige Träume im Absatz von Pflegeprodukten bescherte. Als Fußballer scheute er sich nicht vor dem Haarnetz, möge Ernst Kuzorra in Frieden ruhen. „XY ungelöst – Dutt und Dualität“ weiterlesen

Veränderung leben

 

Wenn ich möchte, dass sich die Welt verändert, dann muss ich in das Bewusstsein gehen, dass sich die Welt schon verändert hat, denn dann ist mein Bewusstsein geöffnet für die Veränderung. Damit geschieht die Veränderung in meiner Wahrnehmung. Deswegen darf ich mich immer wieder fragen, will ich die Veränderung oder lebe ich lieber so weiter wie bisher?

Text: Hedwig Bonensteffen

Fünf Jahre jünger in zehn Minuten …

… oder was ist eigentlich Fadenlifting?

Susanne Hübsch

Es sind sicher nicht die feinen Lachfältchen um die Augen herum, die den Menschen mittleren Alters zu schaffen machen. Viel eher ist es die langsam verschwimmende Gesichtskontur, gegen die auch die sorgfältigste Pflege nicht ankommt. Oder Mimikfalten, die die Mundwinkel nach unten ziehen.

Wer von uns Mädels hat nicht schon einmal vor dem Spiegel die Haut an den Schläfen hochgezogen und überlegt, WIE stramm ein Pferdeschwanz gebunden werden müsste, um das jugendliche Aussehen wiederherzustellen?

Susanne Hübsch, Heilpraktikerin, Ausbildungsdozentin und Inhaberin des Bad Salzufler Instituts GENES:IS praktiziert seit einigen Jahren das Fadenlifting – eine minimalinvasive Methode der Gesichtsstraffung – und erzielt damit erstaunliche Ergebnisse.

Ihre heutige Patientin ist Heike, attraktive Mittfünfzigerin aus dem benachbarten Lemgo. Ich darf bei der Behandlung dabei sein. Heike nimmt auf der Liege Platz. Nach der Desinfektion der Wangen wird ein leichtes Lokalanästhetikum unter die Haut gespritzt. „Das war jetzt schon das Schlimmste“, ermuntert Susanne Hübsch sie.

Sie tastet das Behandlungsgebiet ab und setzt eine Kanüle, durch welche der Faden in die Unterhaut eingeführt wird. Nun wird die Haut nach oben in Richtung Schläfe gezogen. Mikroskopisch kleine Widerhaken in der Struktur des Fadens verhindern ein Zurückrutschen in die alte Position. Das Ende des Fadens wird abgeschnitten, eine Gesichtshälfte ist fertig. Die gleiche Prozedur noch auf der anderen Seite, und Heike darf in den Spiegel schauen.

Und ist sofort begeistert. „Ich habe wieder ein Kinn, und meine Mundwinkel sind da, wo sie sein sollen“, freut sie sich. Susanne Hübsch erklärt ihr noch einige Verhaltensweisen für die nächsten Tage (kein Sport, kein Solarium, keine Sauna), doch Heike hört nur mit halbem Ohr zu, so fasziniert ist sie noch immer von ihrem Spiegelbild.

Jetzt will ich Genaueres wissen. Susanne Hübsch klärt gerne auf.

Was ist das für ein Faden?

Das Fadenmaterial wird auch in der Chirurgie verwendet und nach 8 bis 10 Monaten vom Körper resorbiert.

Was geschieht nach der Resorption mit der gestrafften Haut? 

Die bleibt straff, denn der Körper erkennt den Faden als Fremdkörper und bildet kollagene Fasern um ihn herum. Die bleiben bestehen, auch wenn der Faden sich längst aufgelöst hat und halten das Gewebe – wie ein Gerüst – weiterhin in der erzielten Position.

Wie lange hält das Ergebnis an?

Ungefähr 1 bis 3 Jahre. In dieser Zeit geht der normale Alterungsprozess weiter und die Wirkung lässt langsam nach.

Für wen ist Fadenlifting geeignet?

Da es sich um eine sehr sanfte Methode handelt, die ohne chirurgische Schnitte auskommt, ist Fadenlifting für jeden geeignet, der seine Gesichtskonturen modellieren und anheben lassen möchte.

Wann ist man nach so einem Eingriff wieder gesellschaftsfähig?

Es gibt keine Verletzungen, und nur in sehr seltenen Fällen Schwellungen oder blaue Fleckchen, so dass man getrost sofort wieder unter die Leute gehen kann.

 

Inzwischen leitet Susanne Hübsch regelmäßige Fachausbildungen für Ärzte und Heilpraktiker, die die Techniken des Fadenliftings, der Hyaluronunterspritzung und anderer minimalinvasiver Methoden erlernen möchten.

Fadenlifting ist eine sanfte und dennoch nachhaltige und sofort sichtbare Maßnahme, um die natürliche Schönheit zu unterstützen. Aber das ist längst nicht alles, was das Schönheitsinstitut Genesis zu bieten hat. Da sind noch

  • Faltenunterspritzung mit Hyaluronsäure
  • Straffung von Ober- und Unterlid mithilfe des Jett Plasma-Pens
  • Microneedling
  • Lippenunterspritzung
  • Injektions-Lipolyse, auch Fett-weg-Spritze genannt

… und vieles mehr.

livinginowl wird die Methoden in den kommenden Wochen eingehender vorstellen. Sollten Sie dies nicht abwarten können oder wollen, wenden Sie sich vertrauensvoll an Susanne Hübsch unter 05222-386428 oder stöbern Sie auf http://www.genes-is.de.

Man sieht ja manchmal so gruselige Fotos von Stars, die es mit ihren Schönheits-OPs übertrieben haben….???

Ja, die kenne ich auch, lacht Susanne Hübsch. Natürliche Schönheit bedeutet aber, dass die Patienten nach einer Behandlung bei mir im Institut so aussehen, als hätten sie einen erholsamen Urlaub hinter sich. Die Gesichtszüge wirken jugendlich entspannt, fern von jeglichem Maskeneffekt.

Vor jeder Maßnahme führt Susanne Hübsch mit den Patienten ein ausführliches Beratungsgespräch, das selbstverständlich kostenlos und unverbindlich ist. In ihrer Anamnese ermittelt sie die am besten geeignete individuelle Behandlungsmethode.

Auch Weiterbildung wird groß geschrieben: „Da es in diesem Sektor ständig Neuerungen  gibt, sind regelmäßige Schulungen für mich Pflicht und persönliches Anliegen“, erklärt Susanne Hübsch.

Ihre Patienten dürfen sich also vertrauensvoll in ihre Hände begeben.

GENES:IS
Susanne Hübsch
Schießhofstraße 11
32105 Bad Salzuflen
Telefon: 05222-2398116
E-Mail: info@genes-is.de
Homepage: www.genes-is.de

 

Mach Schluss mit Nett

Sagst Du oft JA, auch wenn Dein Bauchgefühl NEIN meint? Damit stehst Du nicht allein. Viele ignorieren ihre innere Stimme, weil sie damit beschäftigt sind, die Erwartungen ihrer Mitmenschen zu erfüllen.

  • Da ist die langjährige Freundin, bei der man sich eigentlich längst hätte melden sollen, obwohl es keine Gemeinsamkeiten mehr gibt.
  • Da ist der Bekannte, den man zufällig im Supermarkt trifft und sich eine Stunde – das Kühlregal im Rücken – vollquatschen lässt.
  • Da ist die Einladung in ein Konzert, auf das man keine Lust hat, sich aus Höflichkeit indes in sein kleines Schwarzes zwängt und schicksalsergeben mitgeht.

Gib es auf, Dein Leben nach den Erwartungen der Anderen zu führen. Gewinne die Kontrolle zurück und tue was Dich glücklich macht! Oder möchtest Du dereinst auf dem Sterbebett zu Dir sagen: „Ich war immer nett!“?

Und verwechsle bitte nicht Nettigkeit mit Freundlichkeit. Freundlichkeit ist eine Geisteshaltung, die Dir erlaubt, Deine Grenzen zu wahren, ohne nett sein zu müssen.

Wie alles begann

 

 

 

 

 

 

Schon bei der Beisetzung meines Mannes konnte ich spüren, was Energiearbeit bedeutet. Eine gute Freundin saß in der Kapelle hinter mir und schickte mir positive Energie, so dass ich eine recht gut gelaunte Witwe war. Zumindest an diesem Tag ging es mir relativ gut.

Später erzählte meine Freundin mir, dass sie Verstorbene ins Licht begleitet, und wenn ich möchte, würde sie das auch mit meinem Mann tun. Zu dem Zeitpunkt wusste ich nicht, was sie genau meinte, aber ich willigte ein.

Als der Alltag bei uns wieder Einzug hielt und alles mehr oder weniger seinen geregelten Gang ging, stellte ich fest, dass ich, sobald ich zuhause das Licht über dem Esstisch anmachte, die Glühbirnen durchbrannten. Meine Freundin erklärte mir dazu: „Dein Mann ist noch hier und versucht mit Dir Kontakt aufzunehmen. Er ist so schnell gestorben, dass er nicht mitbekommen hat, dass er nur noch Seele ist. Er wundert sich, dass Du nicht mit ihm sprichst. Wir sollten ihm nun helfen, über die Brücke zu gehen.“

Und das taten wir gemeinsam. In einer Meditation trafen wir ihn in Gedanken. Wir haben ihm erzählt, was passiert ist und fragten ihn, wo er hingehen möchte. Er liebte immer das Meer, den Strand und das Segeln. Ich begleitete ihn also zu einem schönen weißen Sandstrand. Dort haben wir darüber gesprochen, was wir machen können, damit ich ihn nicht ganz verliere. So entstand die Idee eines Ankers. Immer wenn ich auf meiner linken Brust einen leichten Druck verspüre, wäre er es, der mich berührt und mich wissen ließe, dass er bei mir ist.

In der nächsten Zeit spürte ich diesen Druck häufiger, zart wie ein Windhauch, und war getröstet.

Eines Tages aber wurde aus dem Windhauch ein starker Druck, und ich frage mich, was ist bloß los? Einen Augenblick später höre ich es hinter mir knistern. Ich drehe mich um und schaue in mein brennendes Kerzengesteck.

Nach dem Schreck muss ich erstmal an die frische Luft, durchatmen. Die Finger verbrannt und nun verbunden, Schwiegermutter Giselas Tischläufer im Müll entsorgt, gehe ich über den Friedhof zu den Linden. Die ganzes Zeit des Weges denke ich, was wäre passiert, wenn ich das Feuer nicht rechtzeitig bemerkt hätte? Wieso habe ich das Zeichen nicht so ernst genommen? Ich hatte geglaubt, ich bilde es mir nur ein.

Wollte er mich warnen? Ist er es gewesen, war es ein Zeichen von ihm? Bin mir immer noch nicht sicher. Grübelnd gehe ich über die nasse Wiese zum Lindenbaum. Meine Oma sagte immer, die Linde sei ein Baum der Liebe. Warum fällt mir das jetzt gerade ein? Es zieht mich magisch zu der Linde. Sie steht dort auf der Wiese, stark und geerdet, eben wie ein Baum.

Ich stehe vor ihr, bewundere die kräftigen Wurzeln und entdecke auf dem Knick der ersten Wurzel ein Goldlackblatt. Verwundert hebe ich es auf und betrachte es von beiden Seiten. Auf der vorderen Seite steht ein Satz geschrieben: „Ich sehe Dich“.

 

Ich bin erschrocken, aber auch erleichtert. Denn jetzt weiß ich, ich bin beschützt!

Text: Gabriele Mestemacher

Sicherheitstag in der Tischlerei Mesken …

… am 29. Oktober 2017 von 10-17 Uhr
Eine zusätzliche Stunde für Ihre Sicherheit!

Alle drei Minuten wird in Deutschland eingebrochen. Langfinger schlugen 2016 in Deutschland laut aktueller Polizeilicher Kriminalstatistik 151.265 Mal zu. „Jeder Einbruch ist ein schwerer Eingriff in die Privatsphäre. Die materiellen Schäden werden zwar von den Versicherungen ersetzt, Einbruchsopfer haben aber oft gravierende psychische Langzeitfolgen wie Angst, Nervosität etc. zu tragen“, sagt Sicherheitsexperte Hermann Mesken.

Doch man kann sich gegen Einbrecher schützen. Wie aktiver Einbruchschutz funktioniert, zeigen die Sicherheitsexperten an dem bundesweiten Tag des Einbruchschutzes, bei dem die Wirkung von mechanischer Sicherheitstechnik sowie auch von Alarmsystemen und Schließzylindern praktisch demonstriert werden. Einbruchhemmende Fenster und Türen verhindern zum Beispiel das sekundenschnelle Öffnen mit einem Schraubendreher. Alarmanlagen schrecken Täter ab und können im Einbruchsfall Nachbarn und Sicherheitsdienste alarmieren. „In mehr als 40 Prozent der Fälle kamen die Einbrecher nicht über den Versuch hinaus“, sagt Mesken und appelliert:„Dies zeigt, dass man sich mit der richtigen Sicherheitstechnik schützen kann und muss“.

Die Polizei ist mit dem Netzwerk „Zuhause Sicher“ präsent. Über Einbruchgefahren und Prävention referiert der Kriminalhauptkommissar Dirk Struckmeier am Sonntag um 11 und um 15 Uhr.

Informieren Sie sich bei der Tischlerei Mesken über wirksamen Einbruchschutz, sei es bei neuen Elementen sowie auch über die Nachrüstung bei bestehenden Fenstern und Türen. Die Firma MAB Meldeanlagenbau zeigt ihre große Auswahl an elektronischer Sicherheitstechnik, Brand- und Einbruchmeldeanlagen. Ein ideales Nachrüstprodukt für Haustüren sind z.B. Bildsprechanlagen für Ein- und Mehrfamilienhäuser. Diese und weitere Neuheiten werden vorgestellt. Der Staat bietet attraktive Anreize. Ab sofort gibt es auch für kleinere Maßnahmen einen höheren Zuschuß. Gern informieren wir darüber.

Weitere Infos unter http://www.einbruchschutz-mesken.de

Vorträge am 29.10.2017 um 11 und 15 Uhr:
Einbruchgefahren und Prävention – Tipps und Tricks von der Kriminalpolizei
Referent:  Kriminalhauptkommissar Dirk Struckmeier

Mesken Tischlerei GmbH
Fachbetrieb für Gebäudesicherheit
Ansprechpartnerin Annette Mesken
Friedrichsdorfer Str. 54
33335 Gütersloh
Tel. 05241 97690
info@mesken-gt.de
http://www.einbruchschutz-mesken.de

Foto: Mesken

Wieso heißt er denn Nasibärchen?

Hach ja… Wie oft wurde ich das schon gefragt? Und wie oft habe ich darauf schon geantwortet? Ich denke, ich bin nicht die einzige Tierbesitzerin, die ihrem Freund/in mehrere Namen gibt. Letzte Woche bin ich ja bereits kurz darauf eingegangen. Nun denn. Nasibärchen heißt laut Papiere Nick, Nick von Nordlicht. Tja, is jetzt nix Weltbewegendes und schon gar nich hat es mein Pony bewegt, wenn ich es so gerufen hab. Irgendwie fehlte ihm der Bezug zu diesem Namen. Was hab ich also getan? Räusper… Von Hause aus war er nich unbedingt der Schlankste; halt Urtyp Haflinger: quadratisch, praktisch, gut und zarte 1,40 groß. Naja und ähm… eher moppeliger veranlagt. Somit nannte ich ihn zärtlich Möppeli, Möppel, Dicker und so. Ja. So ging das ne Zeit.

Bis ich dann ihm Rahmen einer ergotherapeutischen Fortbildung für Kinder lernte, dass Worte große Macht haben und wir uns (besonders Eltern, aber auch Angehörige, Lehrer etc.), also quasi jeder, Gedanken darüber machen sollten, wie wir mit unserem Gegenüber reden, aber halt auch, wie wir jemanden anreden, betiteln… Und ob wir das umgekehrt auch entsprechend hören würden wollen oder nicht.

Fazit: wir sollten uns bewusst machen, WAS wir wem sagen, aber auch WIE wir es sagen… Und reiche das nich aus, sollten wir mal in uns hinein fühlen, was Worte oder „Anredungen“ mit uns machen und ob wir das toll finden oder lieber was anderes hören würden wollen. Klar soweit, woll? 😉

Ähm ja… So stand ich nachmittags vor meinem Möppi… hmmmmm…

Nu heißt es ja meist, wie der Herr so’s Gescher… „Wieso heißt er denn Nasibärchen?“ weiterlesen

Zukunft wird Gegenwart

Gütersloh erhält einen Campus für Energieeffizienz und Ressourcen. 

Foto: Ben Blomberg

Heute ist es noch eine Baustelle, aber schon in wenigen Wochen und zwar ab dem 15. November, eröffnen Sibylle und Burkhard Brockbals den Campus für Energieeffizienz und Ressourcen (CER). Der Campus bietet einen Veranstaltungs- und einen Vortragsraum sowie einen Ausstellungsbereich, in dem lokale Künstler ihre Werke zur Schau stellen können.

Ein Kernstück des CER wird in Zukunft der dauerhaft geöffnete Smart-Home-Showroom von Loxone sein, in dem anschaulich präsentiert wird, wie ein Haus zum Smart Home werden kann.

Ohne Frage – wir müssen nachhaltiger leben. Aber wie? Wir möchten mit unserem Campus dieser wichtigen Frage Raum geben für Inspiration, um endlich zu handeln. Wir wollen einen regen Austausch über neueste Techniken, Innovationen für nachhaltige Energieformen. Dabei geht es aber nicht nur um die Gesundheit der Erde, sondern genauso um unsere. Freuen Sie sich auf diverse Vorträge! Was ist unser Anliegen? Wir informieren Sie über die neuesten Techniken, Innovationen, Anwendungen sowie Förderungen„, so Burkhard Brockbals. „Zukunft wird Gegenwart“ weiterlesen

Erlebnis-Sofa gegen Komfortzone

Haben Sie eigentlich Langeweile? Ja ja, ich weiß, eine empörende Frage, Sie haben eintausend wichtige Aufgaben fest im Fokus gleich einem überlasteten Fluglotsen mit persönlichem Kurs Burnout. An sich schade. Denn was spricht eigentlich dagegen, sich eine lange Weile zu gönnen, diese gar als Muße zu genießen? Denn Langeweile, unsere österreichischen Nachbarn bezeichnen sie gern wohlklingend als Fadesse, gilt in der Philosophie als Grundzustand der menschlichen Existenz! Langeweile jedoch scheint längst das letzte große gesellschaftliche Tabu, es misswandelte sich in unserer modernen Welt zur Brandmarkung des nicht gebraucht werden, nicht nützlich zu sein, keine wertschöpfenden Anforderungen zu erfüllen. Dabei bezeichnet die Muße, vom althochdeutschen „muoze“ abgeleitet, etymologisch sowohl Gelegenheit als auch Möglichkeit. Nur zu was? Albert Schweitzer erkannte einst „Der moderne Mensch wird in einem Tätigkeitstaumel gehalten, damit er nicht zum Nachdenken über den Sinn seines Lebens und der Welt kommt.“. Diese Form des Taumels behindert, verhindert womöglich das so wichtige ergebnisoffene Nachdenken. Denken um des Denkens willen, ohne Anspruch auf Ertrag! Verwegene Vorstellung, ich weiß. Unsere Welt verfemt den Müßiggang (vgl. nichts tun, träge sein) gar als sinnlos, obgleich es durchaus einem höheren Sinne zu dienen vermag.

Bereits am arg frühen Morgen fordert es in einer Werbeanzeige kreischend zwangsmotivierend von mir: „Raus aus der Komfortzone!“. Doch wozu? Ich verließ doch kaum eine halbe Stunde zuvor das warme Plumeau, „Erlebnis-Sofa gegen Komfortzone“ weiterlesen

Die Welt braucht Träumer und Spinner

Wie oft kommt es vor, dass wir Menschen, die anders sind, als Verrückte abtun? Dass wir Lebensansätze abwerten, nur weil wir sie nicht verstehen? Dass wir gar nicht auf die Idee kommen, die Dinge auch mal anders zu betrachten? In Selbstgerechtigkeit verharren?

Lasst das bitte sein! Und überlegt mal, wo die Welt heute wäre ohne all jene Träumer und Spinner aus der Vergangenheit.

Ich wünsche Euch ein aufgeschlossenes Wochenende!

 

Massiv modern…

… das ist kein Widerspruch bei den Möbeln von Buschsieweke.

Wer bei Massivholzmöbeln automatisch an Eiche rustikal und Gelsenkirchener Barock denkt, war noch nie auf einem Möbelschautag bei den MB Möbelwerkstätten Buschsieweke im ostwestfälischen Verl.

Das können Sie aber am kommenden Sonntag, den 22. Oktober 2017 nachholen. Von 14 bis 18 Uhr ist dort „Möbel gucken bis zum Abwinken“.

Das Foto zeigt den Ausziehtisch „Range“ aus amerikanischer Kirsche. Sieht stylisch aus, oder?

Möbelwerkstätten Buschsieweke GmbH
Industriestraße 1
33415 Verl
Telefon: 05246-82488
E-Mail: info@mb-moebel.de
Webseite: http://www.möbelwerkstätten.de

Foto: mbzwo

Hagedorns Traum und die Haller Kaffeemühle

Auf dem Bergkamp über Halle: Die „Kaffeenmühle“

Oben auf dem Teutohang über Halle/Westfalen zieht sich der Wanderweg „Hermannshöhen“. Ein schönes Fleckchen Erde mit weitem Blick über die kleine  ehemalige Kreisstadt. Dort steht Hermann Hagedorns „Kaffeemühle“.

Kaffemühle? Hermann Hagedorn? Nicht ganz unbekannte Namen in Halle und Umgebung. Wolfgang Kosubek schreibt darüber in seinen“Haller Zeiträumen“:

Hagedorns Traum – Ein Landschaftspark mit Aussichtspunkt
Die Gestaltung des Bergkamps hatte mit dem Bau des Lustpavillons (der Kaffeemühle) 1791 begonnen und wurde von Hermann Hagedorn bis 1799 zielstrebig vorangebracht. Denn seit Clamor Friedrich das Handelsunternehmen lenkte, weilte der Vater in jedem Jahre einige Monate im Hause am Kirchplatz. Dort war 1796 Friederike Louise, geborene Schrader, eingezogen, Clamors Ehefrau.

Genau. Das, was Fürst Pückler mit seinem auch heute noch weltberühmten Landschafts- park in Bad Muskau  schuf oder im „Wörlitzer Park“ bei Dessau entstanden war, konnte sich jener Bremer Kaufmann Hermann Hagedorn auch in dem „lachenden  Städtchen in der Grafschaft Ravensberg“ vorstellen. Wie es dann ja auch gekommen ist. Mit der „Kaffeemühle“ ganz oben als Aussichtspunkt. Die ganze Geschichte kann man hier nachlesen.

Bernd Brinkmann – Marketingleiter bei H & B Möbel

Das „Urgestein“ der Möbelbranche vor neuen Aufgaben

Bernd Brinkmann ist Ostwestfale und spricht wie ein Ostwestfale. Allerdings deutlich mehr, als man der Bevölkerung dieses Landstrichs gerne nachsagt. Was er sagt, hat indes Hand und Fuß und speist sich aus der Erfahrung von 30 Jahren Möbelbau bei der seinerzeit bekannten Firma Flötotto.

Das ist es unter anderem, was Heinz Hollenbeck, Inhaber der Langenberger Firma H & B Holzdesign GmbH an seinem neuen Mitarbeiter schätzt. „Bernd Brinkmann bringt fundierte Sachkenntnis, soziale Kompetenz  und  ganz viel Kommunikationsfähigkeit mit.“

Und er ist immer noch Feuer und Flamme: Für Möbel, für Holz, für Marketing und jetzt auch für H & B Holzdesign. Da beginnt etwas Gutes …

H & B Holzdesign GmbH
Möbelmanufaktur
Wankelstraße 1
33449 Langenberg
Telefon: 05248-81000
E-Mail: info@h-b-holzdesign.de
Webseite: http://www.h-b-holzdesign.de

GEERDET – GELASSEN – KLAR

Sicher auftreten und souverän präsentieren
Auftrittstraining mit Katrin Winkler



Der Berufsalltag ist reich an Gelegenheiten, in denen wir zeigen können, was in uns steckt. Ob wir uns trauen, (Karriere-)Chancen aktiv zu ergreifen und uns selbstbewusst ins Spiel zu bringen, hat weniger mit unseren tatsächlichen Fähigkeiten als viel mehr mit unserem eigenen Selbstbild zu tun. Selbstzweifel (Bin ich denn gut genug?), ein ungünstiges Verhältnis zu Fehlern (Jetzt bloß nix falsch machen!) und inneres Schrumpfen (Andere können das besser) sind typische Selbstwerträuber, die Unsicherheit oder Nervosität auslösen.

Das muss nicht so sein! Egal ob Sie sich mit negativen Gedanken, Katastrophenphantasien oder mit der Angst vor Fehlern das Leben schwer machen… Entrümpeln Sie! Nutzen Sie das Auftrittstraining und räumen Sie Ängste und Unsicherheiten beiseite, so dass Sie Ihren Auftritt aktiv gestalten und genießen können.
In diesem Workshop trainieren Sie den wertschätzenden Umgang mit sich selbst – vor allem bei vermeintlichen Schwächen und Fehlern – und erfahren, wie Sie negative Denkmuster in positive Überzeugungen umwandeln können. Mit der Verbesserung der Selbstakzeptanz steigen auch Zuversicht und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und Kompetenzen und Sie gewinnen an Überzeugungskraft und Ausstrahlung. Sie lernen  Techniken für ein effizientes Stressmanagement kennen, die Ihnen helfen, Leistungs- und Auftrittsstress dauerhaft zu reduzieren und Ihr persönliches Sicherheitsgefühl zu erhöhen. Auftrittsübungen und reichlich Feedback helfen Ihnen dabei, Ihre individuellen Stärken und Fähigkeiten zu erkennen und ins rechte Licht zu rücken. 
Termin: Samstag, 18.11.2017, 9.30 – 18 Uhr
Kosten: 200 € inkl. 19% MwSt.


Der Workshop findet in den schönen Räumlichkeiten der EGERLAND-STIFTUNG in der Blumenthalstraße 11 in Osnabrück-Westerberg statt
 
Im Preis enthalten sind auch kalte und warme Getränke sowie kleine Snacks.
 
Anmeldungen ab sofort unter info@katrin-winkler.org
Katrin Winkler
Auftrittscoaching

Krahnstraße 42
49074 Osnabrück
Telefon: 0541 – 600 69 15
Mobil: 0173 – 288 22 77

Sie erzählt einen vom Pferd

Es ist soweit…
Nasibärchen und ich gehen online. Seit 19 Jahren und 5 Monaten sind wir nun schon zusammen und sammeln Geschichten wie verrückt. In guten wie in schlechten Zeiten… jaja… im wahrsten Sinne des Wortes auch noch, siehe Titel übern Foto.
Und wie lange liegen mir Freunde damit schon in den Ohren… Du musst nen Buch schreiben… Du musst nen Hörbuch machen… BLABLA… Fangen wir jetzt doch einfach mal im kleinen Rahmen an und schauen was passiert, woll?
Kleinvieh macht ja bekanntlich auch Mist. Grins.

Nu is Sir Nasi natürlich schon völlig aus dem Häuschen und will zur Hufiküre…Friseur… Und was das moderne Pony von heute noch so alles brauch… Augen verdreh. Falls die Presse kommt… weil er ja dann jetz berühmt wird und so… und folglich mehr Essen einfordern kann wegen gutem Fellteint und hübsches Haar etc. . Ich dreh jetz schon am Rad mit ihm und sag so:“ Kolleeeege… Ich hab noch nich ma was abgeschickt und du läufst schon Amok. HALLOOOOO??? Bleiben se ma ganz ruhig. NEIIIIIIN, du brauchst auch noch kein Extra-Nerven-Essen. (Exkurs: er is immer sehr um sein leibliches Wohl besorgt… Er könne verhungern, wenn er sich nicht mit um sein täglich Mampf kümmern würde, sagt er immer… Hafi halt… seufz). Lass mich erstmal ein paar Geschichtchen von dir erzählen… Wahrscheinlich werd dann eher ich berühmt, weil sie Mitleid mit meiner, wegen dir übelst gebeutelten, Frauchenseele haben. Tjahaha, da kuckst du jetzt, woll?
Lassen wir das. Statt hier rumzuplänkeln muss ich langsam ma zu den wirklich wichtigen Themen der Kolumne kommen, sonst wird das nämlich nix mit dem berühmt werden… Und mit dir schonma garnich… kicher ins Fäustchen. Na klar, du drehst jetz wieder beleidigt deinen Poopoo rum…stöhn… Aber mach ma. Dann krieg ich jetze wenigstens was geschafft.

Kurzinfo noch bevor es ernst wird. Ich denke, ich bin nich die einzige Ponybesitzerin, die mehrere Betitelungen für ihr Tierchen hat, ne? Je nach Tagesform und mentalem Zustand des Tieres brauch es einfach entsprechend verbale Betonungen, damit es den „Sie erzählt einen vom Pferd“ weiterlesen

Frühlingszwiebeln – Wintervitamine

Frühlingszwiebeln Living in OWL

Frühlingszwiebeln gibt es nicht nur im Frühjahr, sie sind das ganze Jahr über erhältlich. Im Winter handelt es sich allerdings meist um Importware aus Spanien, Italien und Südfrankreich. Gesund sind sie auf jeden Fall, denn sie enthalten Mineralstoffe und Spurenelemente wie Kalium und Eisen sowie Vitamine, z. B. die Vitamine B und C.

Frühlingszwiebeln, auch Lauchzwiebeln genannt,  haben einen erfrischenden pikanten Geschmack und passen sowohl zu der heimischen Küche als auch zu asiatischen Gerichten.  Ideal zu Meeresfrüchten und leichten Fleischgerichten und zur Verfeinerung von Suppen und Salaten. Cremes und Dips bekommen durch Zugabe von Lauchzwiebelstückchen einen pikant-herzhaften Geschmack.

Verwenden können Sie den weißen und den grünen Teil der Lauchzwiebel. Was appetitlich aussieht, ist genießbar, alles andere entfernen Sie.

Hier ein Rezept für einen Dip:

2 Pakete Frischkäse
1 Bund Frühlingszwiebeln
Chilipulver
Paprikapulver
Salz und Pfeffer
ein wenig Sahne

Frühlingszwiebeln ganz fein schneiden und mit dem Frischkäse und den Gewürzen gut vermischen. Am Schluss einen Schuss Sahne unterrühren, damit der Dip etwas glatter wird. Schmeckt prima zu Fladenbrot, frischem Ciabatta und auch auf Folienkartoffeln.

Irratio-Farm – über verständlichen Unverstand

Darf ich Sie etwas fragen? Wieviel an Ratio wohnt in Ihren Gedanken? Ratio kommt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie Vernunft, Rechtfertigung, Begründung. Die Ratio des Menschen ist schier ohne Grenzen, sie befähigt ihn zu grandioser Entwicklung im Innern sowie äußerer Entdeckungen. Er ersann komplexe Steuerformulare, entdeckte den linksdrehenden Joghurt, installiert Webcams vor Kaffeemaschinen und erfand das Gewürzbord. Es scheint keine Grenzen zu geben für das, was der Mensch mit seinem Geist erreichen kann, im Detailreichtum der Makrowelt bis zu den Weiten des Alls. In seinem Alltag jedoch leistet sich dieses erstaunliche Wesen mit schierer Wonne ein Füllhorn an kleinen, bunten Irrationalitäten. Es scheint wie Yin und Yang, als brauchten wir Unsinniges als Balance, als Ausgleich zu unseren vernünftigen Denkweisen.

Ich schlendere durch meine schöne Stadt. Irgendwann muss ich eine Straße überqueren, stoppe an einer Ampel, neben mir tritt ein weiterer Passant hinzu. Natürlich drückte ich bereits die gelbe Anforderungstaste, die in meiner Stadt übrigens so aussieht wie ein großes, in Hüfthöhe an den Pfosten geklebtes Osterei, mein Bürgersteig-Nachbar tut es dennoch erneut. Sicher ist sicher. Traut er meiner Kompetenz „Irratio-Farm – über verständlichen Unverstand“ weiterlesen

Leben. Lieben. Lachen.

Die drei wichtigsten L auf einem Sack.

Als Eyecatcher in der Wohnung, als praktischer Behälter für Dinge, die gerade nicht gebraucht werden und als kleine Erinnerung an das, was wirklich zählt im Leben. Das alles leistet ein einziger Sack.

Aus stabilem 2-lagigem Papier in Handarbeit gefertigt, erinnert er ein wenig an die Mehlsäcke von früher. Er misst 45 x 85 x 16 cm, die Größe kann aber durch Umkrempeln der Öffnung variiert werden.

Die Idee zu diesen einzigartigen Säcken hatte mal wieder Peter Vennebusch, der Macher des Ostwestfälischen Wortschatzes. Erhältlich sind sie im Schöne-Dinge-Shop.  Dort gibt es sie auch noch mit anderen Aufschriften.

Max schwört auf Kokosöl

 

Also nicht Max selbst, der ist ein Hund, und es ist ihm ziemlich egal, ob und womit Frauchen ihn pflegt.

Foto: Claudia Uhmeier

In letzter Zeit gilt Kokosöl als DIE Wunderwaffe der Schönheit. Das Produkt ist gleichermaßen im Drogeriemarkt und im Lebensmittelregal zu finden. Man kann damit Pfifferlinge anbraten und es sich in Gesicht und Haare schmieren.

Auch Hunde bekommen es ins Fressen und ins Fell. Und was soll ich sagen – es wirkt tatsächlich.

1. Für glänzendes Fell

Kokosöl lässt Hundefell glänzen und macht es leicht kämmbar. Eine kleine Menge (je kleiner der Hund, desto weniger) in den Handflächen verreiben und in das Fell einarbeiten. Einmal wöchentlich ist ausreichend.

Auch unter das Futter gemischt zeigt das Öl seine Wirkung. Ein halber Teelöffel je 10 kg Gewicht für ein glänzendes Ergebnis.

2. Gegen Milben, Flöhe und Zecken

Die Pflege des Fells mit Kokosöl hat auch noch einen anderen Effekt. Die enthaltenen Säuren töten vorhandene Parasiten ab und halten Zecken und sonstiges Ungeziefer von vornherein fern.

3. Damit Wunden schneller heilen

Kleine Wunden und aufgescheuerte Stellen können mit Kokosöl behandelt werden. Sie heilen dann viel schneller. Dazu eine kleine Menge Öl direkt auf die getrocknete Wunde auftragen, ruhig mehrmals täglich. Kokosöl wirkt antibakteriell und beugt Entzündungen vor.

4. Auch zum Zähneputzen kann man es benutzen

Es soll ja Menschen geben, die ihren Hunden die Zähne putzen. Ich kenne zwar keinen, aber nun… Für die Zahnpflege wird der Hund also eingefangen und anschließend werden ihm mit einer kleinen Menge Kokosöl, das unter die Hunde-Zahnpasta gemischt wird, die Zähne geputzt. Das soll Mundgeruch vertreiben und Entzündungen im Maul vorbeugen.

5. Vitalität und keine Würmer

Kokosöl ins Fressen gegeben, schenkt besonders älteren Hunden mehr Vitalität und Lebensfreude, stärkt die Immunabwehr und macht die Tiere weniger anfällig für Würmer und Krankheiten. Darmparasiten finden keinen Halt im Darm und werden auf natürlichem Weg ausgeschieden. Ob dann noch eine regelmäßige chemische Wurmkur nötig ist, bleibt dem Hundebesitzer überlassen…

6. Geschmeidige Pfoten

Die kalte Jahreszeit bringt immer noch viele Menschen dazu, Salz auf die Bürgersteige zu streuen. Gift für Hundepfoten, aber Hauptsache keiner rutscht aus.

Nach einem winterlichen Spaziergang die Pfoten also mit lauwarmem Wasser reinigen, danach ein wenig Kokosöl in den Handflächen verreiben und in die Ballen des Hundes einmassieren. Das Öl schützt gegen Witterungseinflüsse und Streusalz. Bereits aufgeplatzte Ballen heilen schneller.

Was Kokosöl sonst noch so für Beauty und Wellness leistet, darüber berichten wir ein anderes Mal.

Gabelstapler in guten Händen

50 Jahre Gabelstapler Kalbus in Marl

Sie brauchen einen neuen Gabelstapler? Oder einen gebrauchten? Oder Ihr „alter“ macht schlapp und bedarf dringend der Reparatur und Überholung?

Seit 50 Jahren dreht sich bei Kalbus in Marl alles um diese „Flurförderzeuge, die dem innerbetrieblichen Warenumschlag und Transport“ (so Wikipedia) dienen.

Andreas Kalbus, der 1993 die Nachfolge von seinem Vater Peter Kalbus antrat, ist stolz auf die Kompetenz und Flexibilität, die er und sein Team den Kunden bieten können. So betreibt er zum Beispiel einen 24-Stunden-Vor-Ort-Notdienst. Mit Hilfe originaler Ersatzteile aller Fabrikate kann auch älteren Baujahren wieder neues Leben eingehaucht werden.

Ausbildung ist das A & O

Nicht nur Insidern ist das Video von Staplerfahrer Klaus ein Begriff. Dort wird sehr anschaulich gezeigt, was passieren kann, wenn Unfallverhütungsvorschriften und Arbeitssicherheit nicht beachtet werden.

Gut ausgebildete Fahrer fahren unfallfrei und tragen wesentlich zu einem störungsfreien Betriebsablauf bei. Darüber hinaus fordern auch Berufsgenossenschaften, dass nur dokumentiert ausgebildete Fahrer ein Flurförderzeug bedienen dürfen. Andreas Kalbus bietet diese Ausbildung an und nimmt die entsprechende Prüfung ab. Sicher ist sicher.

Gabelstapler Kalbus GmbH
Wallstraße 125
45770 Marl-Sinsen
Telefon: 02365-81 12 5
E-Mail: andreas.kalbus@t-online.de
Webseite: http://www.gabelstapler-kalbus.de

Stuss mit lustig – über die Streit(un)lust

Sand unter den Füßen, einander fest im entschlossenen Blick, die Rutsche neben ihnen im Fokus. Eine Szenerie auf einem Spielplatz, eine Momentaufnahme, klein, dafür bedeutsam.

Wie auf der staubigen Hauptstraße eines Westerns stehen sich zwei Jungs gegenüber, die sich meiner groben Einschätzung nach kurz vor ihrer Einschulung befinden dürften. Die Jeansknie blank, die mit Comic-Helden bedruckten Shirts verdreckt, das kurze Haar zerzaust, echte Rabauken, wie man sie in meiner ruhrgebietlichen Heimat liebevoll nennen würde. Batman jr. gegen Superman jr. im Duell. Es geht ihnen um die weltbewegende Entscheidung, wer als erster den neu glänzenden Stahl hinunter sausen darf und das ist keineswegs gering schätzend gemeint, denn ihre Welt bewegt dieser Konflikt gerade sehr. Der Ton wird hitziger, die Stimmen lauter, die Beanspruchung auf den Premierenritt schärfer. Bevor diese Konfrontation jedoch zu ihrer Entscheidung gelangen kann, sind die zuständigen Erziehungsberechtigten von ihrer Bank aufgesprungen wie unruhige Pferde, wenn zum Rennstart die stählernen Gatter ruckhaft hochgezogen werden. Ein jedes Kind wird heftig zur Räson gerufen mit dem unheilvollen Imperativ „Nun streitet nicht, vertragt euch!“. Dies speist sich daraus, dass dem Streiten in unserer Kultur ein denkbar schlechter Ruf innewohnt. Zu unrecht, es ist eine schiefe Sozialisierung, welche von den Generationen weitergereicht wird wie schlechtes Kompott. In der Verweigerung der Anerkenntnis, dass Streiten menschenimmanent ist, überdies wichtige Funktionen bietet, wird der Konflikt nur vermieden, nicht gelehrt, dementsprechend nicht beherrscht.

Als wollten sie meine Theorie bestätigen, kann ich sehen, wie es in beiden Streithähnen noch immer brodelt, doch trotz ihres nicht einmal juvenilen Alters wissen beide genau, dass sie der herrschenden Ordnungsmacht unterlegen sind. Schnaubend und nur in „Stuss mit lustig – über die Streit(un)lust“ weiterlesen

Eloge an den Dauerregen

Das war ja gar kein richtiger Sommer nun ist schon wieder Herbst wenn wir wenigstens einen schönen Altweibersommer gehabt hätten aber es regnet und regnet und jetzt fallen auch noch die Blätter …

 

Meist nicke ich bei diesen Worten, aber in mir drin sieht es anders aus. Ich mag den Herbst und ich mag Regen.

Normal ist das nicht, ist es doch für die meisten das Nonplusultra, bis nach Mitternacht bei lauem Lüftchen draußen zu sitzen. Mache ich auch gern, aber was ist das schon gegen ein Aufwachen am frühen Morgen und draußen ein leichtes Rauschen zu vernehmen? Kaffee im Bett bei Regen. Ein Träumchen!

 

Ich habe einen Hund, besser gesagt eine super bezaubernde kleine Hündin, und die will raus. Bei jedem Wetter. Sicher ist es kein angenehmes Gefühl, wenn einem beim Spaziergang das Wasser den Nacken hinunterläuft oder von der Regenjacke tropfend die Hosenbeine durchnässt. Ein unvergleichlich gutes Gefühl ist indes das Heimkommen, sich aus den nassen Klamotten zu schälen, sich (und den Hund) abzutrocknen und dann ab in den Wohlfühlanzug. Das pure Glück!

 

Oder gar ein ganzes verregnetes Wochenende. Dazu die Kühle des herannahenden Herbstes. Wundervoll. Mit genügend Nahrung im Haus (die Dominosteine sind im Frühherbst am frischesten) und einem guten Buch oder der kompletten Staffel einer Serie in petto. Die perfekte Symbiose!!!

Manchmal stelle ich mir dann vor, ich müsste noch irgendwo hin. Auf eine Party, ins Theater oder auf einen Geburtstag. Ich müsste mich ankleiden und zurechtmachen. Und spüre echte Dankbarkeit.

Das Leben kann einfach sein!

Foto 1: Fotolia

In Liebe annehmen

Wir alle warten auf die Veränderung, doch uns selbst zu verändern, die Veränderung im Alltag zu leben, dazu sind wir nicht bereit. Da soll bitte alles so bleiben wie es ist.

Wir können uns der Transformation jedoch nicht mehr entziehen, weil sie heilig geworden ist und einfach immer stattfindet. Es geht nur noch um das Jetzt, nehme ich es in Liebe an oder werte ich nach meinem irdischen Bewusstsein?

Im göttlichen Bewusstsein gibt es keinen Mangel, keine Abhängigkeiten, sondern nur die Liebe zum Jetzt.

Text: Hedwig Bonensteffen

OWL – Weißer Fleck der verpackungsfreien Supermärkte?

Naja, fast. Gäbe es da nicht in Lage den Bio-Hof Brinkmann. Seine „Speisekammer“ ist eine Mischung aus Café und Bioladen. Zum Sortiment gehören Obst, Gemüse, Antipasti, Brotaufstriche, Milchprodukte und einiges mehr.

Auch in Paderborn werden wir fündig. Im Dörener Weg 72 bietet Kern-Idee biologisch erzeugte Lebensmittel unverpackt an.

Ein wenig über den Tellerrand hinaus geblickt, gibt es in Münster mit „Natürlich unverpackt„, ein sehr modernes Geschäft, das wohl kaum Lebensmittel-Wünsche offen lässt.
In Osnabrück verbindet „Tara – Unverpackt genießen„, den Charme eines Tante-Emma-Ladens mit dem Sortiment eines Supermarktes.

Angesichts des ständig wachsenden Berges an Plastikmüll (der übrigens nur zu einem winzigen Bruchteil von Plastiktüten verursacht wird) stellt sich die Frage nach dem Sinn dieses Trends der verpackungsfreien Supermärkte gar nicht erst.

Aber wie kauft man denn eigentlich ohne Verpackung ein?

Ganz einfach. Der Kunde bringt seine eigenen Behälter mit. Das können Gläser, Dosen oder Stoffbeutel sein. Diese Behältnisse werden vor dem Einkauf abgewogen und mit einem Sticker versehen, der das Eigengewicht angibt.

Wer einmal keine Behälter dabei hat, bekommt wiederverwendbare Papiertüten oder kann sich bei den von anderen Kunden zurückgelassenen Behältern bedienen.

Befüllt wird aus sogenannten Bulk Bins oder aus Säcken mittels einer Schaufel. Obst und Gemüse liegen unverpackt in Körben aus.

Auch flüssige Hygieneprodukte können ganz einfach in eigene Flaschen abgefüllt werden. Interessant ist die Zahnpasta in Tablettenform.

In der Regel sind alle Produkte eines verpackungsfreien Supermarktes bio-zertifiziert. Versteht sich eigentlich von selbst.

Die Vorteile des verpackungsfreien Einkaufs, festgehalten von „Natürlich unverpackt“ aus Münster:

  • Der Konsument kauft bewusster ein.
  • Der Konsument spart Verpackungsmüll und schont die Umwelt.
  • Der Konsument bekommt hochwertige Produkte.
  • Der Konsument kauft nach Bedarf ein und kann die Menge selbst bestimmen.
  • Der Konsument wird nicht wie in anderen Supermärkten von unnützen „Kauf-mich-Angeboten“ verführt und spart unterm Strich Geld.“

Weiße Flecken sind dann wohl noch Bielefeld, Gütersloh, Herford, Höxter und Minden. Wäre schön, wenn das bald anders würde.

Aktuelle Wirklichkeit

So heißt die Ausstellung des Malers Redzep Memisevic im Bad Salzufler Fachwerk.

Mädchenhafte Gestalten, mit sich auflösenden Konturen, wie in einem flüchtigen Traum. Man kann sich schnell in der Betrachtung dieser lichtdurchfluteten Bilder verlieren.

Die Ausstellung läuft noch bis zum 22.10.2017.

Das Fachwerk
Künstler in Bad Salzuflen e. V.
Pfarrkamp 8
32108 Bad Salzuflen
+49 (0) 5222 85308
http://www.dasfachwerk.de

Öffnungszeiten:
Die-Fr.: 17.00 – 19.00 Uhr
Sa, So.: 15.00 – 18.00 Uhr

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Pilze – Hüter der Unterwelt

Das, was wir von ihnen in dieser Jahreszeit zu Gesicht bekommen, die Hütchen, Knollen, Keulen, Fächer, das sind nur die Fruchtkörper, winzige Teile eines Wesens, das ansonsten unterirdisch und verborgen vor unseren Blicken lebt. Pilze sind ohne feste Form, ein filigranes Geflecht aus zarten Fäden, das im Erdreich wirkt.

 

Wissenschaftler gehen davon aus, dass 80 % aller Pflanzen in ihrem Wachstum von Pilzen gefördert werden. Deren Fäden legen sich wie ein Mantel um die Wurzeln und schenken Leben selbst dort, wo es unmöglich erscheint.

Bis heute weiß niemand, wie viele Pilzsorten es gibt. Wir kennen weder ihre Namen noch die Wunder, die sie vollbringen. Diese merkwürdigen Wesen, nicht Pflanze, nicht Frucht, nicht Tier, ohne eigene Form, sind Hüter einer Welt, die jenseits unseres Verstandes liegt. Sie herrschen dort über Jahrtausende, vielleicht schon seit Anbeginn der Zeit. Belassen wir es dabei.

Rat vom Rad parat

Irgendetwas in meinem Hinterrad knackt bei jeder Umdrehung und meine Kette verlangt nach etwas Schmierung. Vor weniger als einer Minute ist hinter mir die Haustür ins Schloss gefallen, die frische Morgenluft streicht kühl mir die letzte Müdigkeit aus den Wangen und ein einzelner Sonnenstrahl überlegt mit mir gemeinsam, ob er heute der einzige bleiben wird oder als Vorbote wärmende Geschwister nach sich zieht. Wenn ich jetzt ordentlich in die Pedalen trete, werde ich pünktlich im Vortragssaal meines heutigen Kunden eintreffen. Ein spannendes Seminar mit interessanten Teilnehmern wartet auf mich und meine Dozentur.

Da verdunkelt sich plötzlich an einer engen Kreuzung mein gesamtes Gesichtsfeld, der einzelne Sonnenstrahl wird abgeschnitten und ich muss rasch den imaginären Anker werfen, um eine Kollision zu vermeiden. Dies gelingt und durch das Unerwartete bin ich nun endgültig wach. Während sich der Qualm meiner vollgebremsten Räder wie Bodennebel verweht, starre ich aufrecht stehend direkt ins grobstollige Profil eines Autoreifens. Doch ein Auto kann dies kaum sein, seine Räder haben den Umfang meiner Reifen, sind dabei jedoch so breit wie anderthalb Gullideckel. Eine üppig verchromte Festung der Mobilität steht vor mir wie eine solide Wand, ich komme mir vor wie der kleine Würstchenverkäufer an jener Straßenkreuzung in Tokyo, der ungläubig auf den tektonischen Oberschenkel von Godzilla blickt. Aus einem der vorderen seitlichen Geschützfenster dieses Kolosses aus schwerem schwäbischen Stahl in Effektlack Schwarz blickt einer dieser eloquenten Erfolgsmänner, Modell Immobilienmakler oder selbstständiger Versicherungsvertreter, schmal beschlipst wie Markus Lanz auf mich herab und hebt entschuldigend die Hände wie der Papst beim abschließenden Segen. Sein Gesichtsausdruck nimmt eine demonstrativ erschreckte Mimik ein, um mir durch das geräuschschluckende Doppelglas sein Schuldeingeständnis pantomimisch zu signalisieren. „Rat vom Rad parat“ weiterlesen