Traditionelle Gründonnerstagssuppe

Frühling. Die Natur erwacht aus dem Winterschlaf und wir Menschen (hoffentlich) auch. Schon in vorchristlicher Zeit wurde der Frühlingsbeginn verehrt. Einige Bräuche haben sich bis heute gehalten. So auch der Verzehr der Neunkräutersuppe am Gründonnerstag.

 

Und warum sollen es gerade neun Kräuter sein? Gehen nicht auch acht oder zehn?

Ja, das ginge sicher, aber vielleicht funktioniert der Zauber dann nicht. Traditionell werden also drei mal drei Kräuter (für Schönheit, Gesundheit und Fruchtbarkeit) gesammelt. Welche das sind, hängt auch davon ab, was zu Ostern schon wächst. Brennessel und Gundermann sind aber immer dabei.

Hier ein Rezept für 2 Personen

  • 4 Kartoffeln
  • eine Zwiebel
  • Knoblauch
  • neun verschiedene Kräuter (wer keine Wiese oder Wald in der Nähe hat, kann normale Küchenkräuter wie Schnittlauch, Petersilie, Liebstöckel, Thymian, Salbei oder Dill verwenden.
  • Sonnenblumenöl

Zwiebel und Knoblauch in Sonnenblumenöl andünsten. Anschließend die geschälten und kleingeschnittenen Kartoffeln mit Gemüsebrühe dazugeben und gar kochen.
Wildkräuter waschen und kleinschneiden.
Zu den heißen, nicht mehr kochenden Kartoffeln geben.
Die Wildkräutersuppe ziehen lassen und nach ca. zehn Minuten durchpürieren.
Mit Sahne, Creme fraiche oder Kokosmilch verfeinern.
Mit Salz, Pfeffer oder Muskat abschmecken.

Übrigens: Kräutersammler sollten unsichtbar sein. Sammle also nur so viel, wie durch wirklich brauchst und beweg Dich leise und rücksichtsvoll in Wald und Flur, um die Wildtiere nicht zu stören.

Foto: Fotolia

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