Bitte hier nicht böllern

hirsch

Eigentlich sollte es sich von selbst verstehen, dass Böller und Raketen in einem Tierpark nichts zu suchen haben.

Herbert Linnemann, Leiter des Tierparks Olderdissen weist dennoch eindringlich darauf hin, dass das Abbrennen von Feuerwerkskörpern im Tierpark und auch auf dem angrenzenden Parkplatz strengstens untersagt ist. „Die Tiere werden durch die Knallerei in unmittelbarer Nähe aufgeschreckt und stark gestresst. Das soll auf jeden Fall vermieden werden!“ Deshalb werde es in der Silvesternacht auch Kontrollgänge im Tierpark geben. „Wir möchten die Menschen nicht davon abhalten, den Tierpark zu besuchen. Aber am liebsten ist es uns, wenn sie tagsüber kommen – dann sieht man auch viel mehr von den Tieren!

Weitere böllerfreie Zonen in Bielefeld sind außerdem das Gelände der Sparrenburg sowie der Boulevard Bielefeld.

Rechenkünste werden belohnt

Osnabrücker Zerspanungsmechanikerin gewinnt iPad

Bielefeld-Osnabrück. Technische Berufe sind bei Frauen wenig gefragt. Doch es gibt Ausnahmen. Die 21-jährige Zerspanungsmechanikerin
Natalie Jarczyk aus OS-Pye löste auf der Jobmesse Osnabrück am REFA Nordwest-Stand eine betriebliche Rechenaufgabe und gewann ein iPad.

REFA-OWL-Geschäftsführer Lars Pielemeier (rechts) freute sich über die technischen Nach-wuchskräfte. Von links Daniel Vahrenhorst und Natalie Jarczyk.
REFA-OWL-Geschäftsführer Lars Pielemeier (rechts) freute sich über die technischen Nach-wuchskräfte. Von links Daniel Vahrenhorst und Natalie Jarczyk.

Kurz vor Weihnachten fand in der Bielefelder Geschäftsstelle des REFA-Regional-verbands OWL die Preisübergabe statt. Auch der 34-jährige Daniel Vahrenhorst aus Versmold war dabei, da er dieselbe Rechenaufgabe bei der Bielefelder Jobmesse gelöst hatte.

Im Gespräch mit Geschäftsführer Lars Pielemeier verrieten die Gewinner mehr über sich. Jarczyk: Ich bin in der Montage bei Elster-Honeywell in Osnabrück tätig. Da ich mich gern beruflich weiterentwickeln möchte, besuchte ich die Jobmesse.“ Ihr Chef habe sie vor diesem Hintergrund auf die Messe hingewiesen. Sie fügte hinzu: „Ich strebe mehr Handlungsspielraum im Job an.“ Interesse am technischen Berufsfeld habe sie ursprünglich durch ihre Tante gewonnen. „Sie ist auch Zerspanungsmechanikerin und arbeitet im selben Unternehmen wie ich.“

Das Motiv, sich weiterzubilden, hatte auch der Versmolder Maschinenbau-Techniker Vahrenhorst. Er arbeitet für ein Ingenieurbüro. „REFA kenne ich, denn ich habe in der Vergangenheit selbst einige Module der Industrial Engineer-Weiterbildung absolviert.“ Die Rechenaufgabe, bei der ermittelt werden sollte, wie viel Zeit für die Herstellung einer bestimmten Zahl an Teilen benötigt würde, sei für ihn ein Kinderspiel gewesen. „Das habe ich locker im Kopf gemacht.“

Pielemeier bestätigt, dass vielen Messebesuchern das Lösen der Textaufgabe zu kompliziert gewesen sei. „Wer sich jedoch wie Herr Vahrenhorst mit REFA-Methoden befasst hat, verfügt damit über das Rüstzeug, komplette Betriebsprozesse zu berechnen und zu analysieren.“

(Text: Dr. Birgit Lutzer)

 

 

Der Zauber der Rauhnächte

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Die letzten sechs Nächte des alten und die ersten sechs Nächte des neuen Jahres werden Rauhnächte genannt. In dieser magischen Zeit soll sich der Schleier zwischen Diesseits und Jenseits lichten, so dass wir einen Blick hinüber tun können.

Diese Zeit „zwischen den Jahren“ ist eine Zeit des des scheinbaren Stillstands vor einer Neugeburt. Das Leben flüstert uns Ahnungen zu, die nur in der Ruhe des Geistes zu hören sind.

Darum werdet still, zündet jeden Abend eine Kerze an und fragt Euch bewusst:

Was darf ans Licht kommen?
Was darf in Würde gehen?
Was darf in Freude bleiben?

Wir wünschen Euch kraftvolle Visionen!

Drei merkwürdige Gäste und ein guter Stern

krippe

Die vornehmen Leute aus dem Osten hatten den Stall und die Krippe noch nicht lange verlassen, da trug sich eine seltsame Geschichte in Bethlehem zu, die in keinem Buch verzeichnet ist.

Als die Reitergruppe der Könige gerade am Horizont verschwand, näherten sich drei merkwürdige Gestalten dem Stall.

Die erste trug ein buntes Flickenkleid und kam langsam näher. Zwar war sie wie ein Spaßmacher geschminkt, wirkte aber hinter ihrer lustigen Maske eigentlich sehr, sehr traurig. Erst als sie das Kind sah, huschte ein leises Lächeln über ihr Gesicht. Vorsichtig trat sie an die Krippe heran und strich dem Kind zärtlich über das Gesicht: „Ich bin die Lebensfreude“ sagte sie. „Ich komme zu dir weil die Menschen nichts mehr zu lachen haben. Sie haben keine Freude mehr am Leben. Alles ist so bitterernst geworden.“ Dann zog sie ihr Flickengewand aus und deckte das Kind damit zu. „Es ist kalt in dieser Welt. Vielleicht kann dich der Mantel des Clowns wärmen und schützen.“

Darauf trat die zweite Gestalt vor. Wer genau hinsah, bemerkte ihren gehetzten Blick und spürte, wie sehr sie in Eile war. Als sie aber vor das Kind in der Krippe trat, schien es, als falle alle Hast und Hektik von ihr ab. „Ich bin die Zeit“ sagte sie und strich dem Kind zärtlich über das Gesicht. „Eigentlich gibt es mich kaum noch. Die Zeit, sagt man, vergeht wie im Flug. Darüber haben die Menschen aber ein großes Geheimnis vergessen. Die Zeit vergeht nicht. Zeit entsteht. Sie wächst überall dort, wo man sie teilt.“ Dann griff die Gestalt in ihren Mantel und legte ein Stundenglas in die Krippe. „Man hat wenig Zeit in dieser Welt. Diese Sanduhr schenke ich dir, weil es noch nicht zu spät ist. Sie soll dir ein Zeichen dafür sein, dass du immer so viel Zeit hast, wie du dir nimmst und anderen schenkst.“

Dann kam die dritte Gestalt an die Reihe. Sie hatte ein geschundenes Gesicht voller dicker Narben, so als ob sie immer und immer wieder geschlagen worden wäre. Als sie aber vor das Kind in der Krippe trat, war es als heilten die Wunden und Verletzungen, die ihr das Leben zugefügt haben musste. „Ich bin die Liebe“ sagte die Gestalt und strich dem Kind zärtlich über das Gesicht. „Es heißt, ich sei viel zu gut für diese Welt. Deshalb tritt man mich mit Füßen und macht mich fertig.“ Während die Liebe so sprach, musste sie weinen und drei dicke Tränen tropften auf das Kind. “Wer liebt, hat viel zu leiden in dieser Welt. Nimm meine Tränen. Sie sind das Wasser, das den Stein schleift. Sie sind wie der Regen, der den verkrusteten Boden wieder fruchtbar macht und selbst die Wüste zum Blühen bringt.“

Und die Tränen verwandelten sich in drei wunderschöne blühende rosa Rosen.
Da knieten die Lebensfreude, die Zeit und die Liebe vor dem Kind des Himmels. Drei merkwürdige Gäste, die dem Kind ihre Gaben gebracht hatten. Das Kind aber schaute die drei an, als ob es sie verstanden hätte.

Plötzlich drehte sich die Liebe um und sprach zu den Menschen. „Man wird dieses Kind zum Narren machen, man wird es um seine Lebenszeit bringen und es wird viel leiden müssen, weil es bedingungslos lieben wird. Aber weil es Ernst macht mit der Freude und weil es seine Zeit und seine Liebe verschwendet, wird die Welt nie mehr so wie früher sein. Wegen dieses Kindes steht die Welt unter einem neuen guten Stern, der alles andere in den Schatten stellt.“

Darauf standen die drei Gestalten auf und verließen den Ort. Die Menschen aber, die all das miterlebt hatten, dachten noch lange über diese rätselhaften Worte nach.
Auch unser Leben und unsere Zeit stehen seit der Geburt Jesu unter einem neuen guten Stern, der alles Dunkle hell macht und alle Verletzungen heilt. Das ist die große Freude, die allem Volk zuteil wird, auch mir und dir.

(Verfasser unbekannt)

Foto: Hartmut Lampart
Es zeigt die Weihnachtskrippe in der Altstädter Nicolaikirche

Zeit zum Lesen

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Momentan sind die Abende sehr lang. Zeit, sich wieder einmal einem guten Buch zu widmen. Also Fernseher aus, Feuer an, Kerzen und Dominosteine auf den Tisch, ab unter die Decke und die Welt um sich herum vergessen.

Living in OWL empfiehlt heute die Bücher von Jan-Philipp Sendker, insbesondere Das Herzenhören und Herzenstimmen. Für alle, die an die Liebe jenseits von Zeit und Raum glauben.

Die Postkarte, die oben zu sehen ist,  ist übrigens eine von acht, die von Projektmarketing Peter Vennebusch(das ist der mit dem Ostwestfälischen Wortschatz) herausgebracht wurden. Zu haben im ausgesuchten Buchhandel oder im Schöne-Dinge-Shop. Literaturfreunde freuen sich darüber.

Endspurt

Die letzte Woche vor Weihnachten hat begonnen. Wenn es gut gelaufen ist, sind alle Geschenke gekauft (oder gebastelt), verpackt und harren der Bescherung. Wenn es noch besser gelaufen ist, ist das Menü geplant, die Zutaten weitgehend eingekauft (natürlich bis auf die frischen Sachen, die können erst in letzter Minute besorgt werden, daher noch das Gedrängel in den Geschäften am Heilig-Abend-Morgen).

weihnachtsmarkt

Zeit zum Durchatmen. Und Zeit für einen Bummel über den Bielefelder Weihnachtsmarkt. Ganz ohne dieses „Ich muss aber eigentlich noch“-Gefühl. Den Duft von gebrannten Mandeln und Glühwein einatmen, sich in Ruhe die Stände mit Schmuck und selbstgemachten Seifen anschauen, vielleicht ein Duftöl mit Weihnachtsduft mit nach Hause nehmen…

Der Bielefelder Weihnachtsmarkt hat übrigens auch nach Weihnachten noch bis zum 30. Dezember geöffnet.

Foto: Hartmut Lampart

Winterfütterung der Vögel

Vögel sind gern gesehene, nützliche Freunde in unseren Gärten. Sie vertilgen – besonders in der Brutzeit – eine große Menge an Pflanzenschädlingen. Durch ihre Farben und ihren Gesang tragen sie viel zu einem entspannenden Umfeld bei. Bietet man ihnen einen geeigneten Lebensraum an, in dem sie Schutz, Futter und Nistmöglichkeiten finden, werden sie bleiben. Die Winterfütterung ist eine Maßnahme, ihnen das Leben zu erleichtern. Einige Punkte sollten hierbei aber unbedingt beachtet werden, denn: „Gut gemeint, ist nicht immer gut gemacht.“

Vogelhäuschen Winterfütterung
Vogelhäuschen Winterfütterung

Das Wichtigste in Kürze:

Fütterungszeiten: mit beginnendem Frost und geschlossener Schneedecke

Trocken und sauber: Das Futter darf nicht nass werden. Futterhäuschen oft säubern, da sich durch Kot im Futter Krankheiten schnell ausbreiten können. Besonders hygienisch sind Futtersäulen.

Anzahl der Futterstellen: Mehrere kleine Futterstellen sind besser als eine große.

Sicherheit: Das Futterhaus so aufstellen, dass ein Freiraum von drei bis vier Metern die Möglichkeit zur rechtzeitigen Flucht bietet.

Schädliches Futter: Brot, Wurst, Schinken, Speck, Käse, (alles was Salz enthält) Margarine, Butter, Futter die durchfroren sind.

Geeignetes Futter: Jede Vogelart hat ihr eigenes Fressverhalten. Um verschiedene Arten anzulocken, kann Weichfutter (Äpfel,Rosinen,Getreideflocken), Körnergemisch, Erdnüsse, Sonnenblumenkerne, ölhaltige Sämerein, Fettfutter angeboten werden.
Ausführliche Information: www.wildvogelhilfe.org

(Foto: © Margit Power – Fotolia.com)

Wie halten Sie es mit den Weihnachtsgrüßen?

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Das diesjährige Weihnachtsgrüßen zwischen Porta Westfalica im Norden und Warburg im Süden der Region OWL zeigt kein einheitliches Bild. Viele gute Wünsche trudeln per Mail ein, es gibt sogar Menschen, die sich per Telefon mitteilen. WhatsApp liegt auch ganz gut im Rennen. Allein das Faxgerät blieb bisher still. Was allerdings auf der Überholspur zu sein scheint, ist die „altmodische “ Weihnachtskarte.

Da gibt es diese aus der Wortschatz-Serie mit bekannten Weihnachtsliedern und -gedichten. Peter Vennebusch, der Macher des Ostwestfälischen Wortschatzes hat sie kreiert.

Erhältlich sind sie im ausgewählten Buchhandel und im Schöne-Dinge-Shop.

 

 

Easy Rider

 

holzmotorrad

Schaukelpferd war gestern. Die Biker von morgen bevorzugen Harley. Erstmal aus Holz. Massiv. Detailgetreu. Einfach nur cool. Wo es die gibt, ist ein Geheimtipp. Living in OWL weiß Bescheid. Fragt uns einfach!

Foto: F. Pohlig

Vorbei: Kein Untersee für Bielefeld

Die Johannisbachaue wird zum Naturschutzgebiet

Obersee von oben betrachtet
Obersee von oben

Es hätte schön sein sollen. In dem mit Gewässern nicht gerade reich bestückten Bielefeld war ein 50 ha großer Untersee geplant. Eine Erholungsoase mit vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten.

Jetzt ist der Traum ausgeträumt: Wie die Neue Westfälische Zeitung berichtete, hat der Rat der Stadt mit einer Mehrheit aus SPD, Grünen, Bürgernähe, Piraten und teils der Linken beschlossen, dass die Stadt die Johannisbachaue zum Naturschutzgebiet entwickelt.

Bleibt uns für das maritime Feeling der Obersee.

Foto: Hartmut Lampart

Ein Licht, das leuchten will

3. Advent

Ein Licht, das leuchten will, muss sich verzehren;
Trost, Licht und Wärme spendend, stirbt es still.
Ein Licht, das leuchten will, kann nichts begehren,
als dort zu stehen, wo’s der Meister will.

Ein Licht, das leuchten will, dem muss genügen,
dass man das Licht nicht achtet, nur den Schein.
Ein Licht, das leuchten will, muss sich drein fügen,
für andre Kraft und für sich nichts zu sein.

Ein Licht, das leuchten will, darf auch nicht fragen,
ob’s vielen leuchtet oder einem nur.
Ein Licht, das leuchten will, muss Strahlen tragen,
wo man es braucht, da lässt es seine Spur.

Ein Licht, das leuchten will in Meisters Händen,
es ist ja nichts, als nur ein Widerschein;
des ew’gen Lichtes Glanz darf es uns spenden,
ein Licht, das leuchten will für Gott allein.

(Hedwig von Redern)

Foto: © alisseja – Fotolia.com

Auf den Spuren von Eulen, Kauzen und Uhus

Renate Dyck lädt ein zur Moonlightserenade

Great Grey Owl

Liebe Eulen – Interessierte,

nun bin ich es leid!

Seit längerem bin ich den Eulen auf der Spur. Bis jetzt habe ich – bis auf 2 Ausnahmen – nur vereinzelt Käuze und einen fürchterlich erkältet klingenden Uhu mitbekommen. Nadine Franzmeyer krächzt nun ebenfalls, weil sie krank ist.

Deshalb werde ich Informationen einbeziehen zu den Eulen in der Region, in verschiedenen Kulturen und Zeiten bei der nächsten

Moonlightserenade am Freitag, 16. Dezember, 19 – ca. 21 Uhr.

Treff-/Endpunkt ist der Parkplatz Olderdissen.

Der Teilnahmebeitrag beträgt pro Pers. bei Kindern von 12 – 16 J. 5,50 € / Erw. 7,50 €.

Wir sind an dem Abend in Kauz- und Uhurevieren unterwegs. Mit etwas Glück ist Nadine Franzmeyer bis dahin gesund und das Wetter so gut, dass sich die eine oder andere Eule meldet.

Im frühen Frühjahr klappt es dann hoffentlich besser mit einer Eulenwanderung.

Alle, die an dieser Nachtwanderung teilnehmen möchten, bitte ich um verbindliche Anmeldungen.

Schönes Wochenende und herzliche Grüße

Renate Dyck
Fröbelstraße 8
33604 Bielefeld
Tel. 0521 – 5229908 / 0160-99655723
dyck@wege-erleben.de
http://www.wege-erleben.de

Foto: fotolia

Anmut und Schlichtheit: Christrose

Christrose

 

Strahlend weiße Blüten unterstreichen den winterlichen Charakter der heimischen Christrose (Helleborus niger). Sie trotzt dem Frost und öfnet schon im frühen Winter ihre Knospen.

Der Volksmund hat ihr viele Namen gegeben. Sie wird auch Schneerose oder – weniger gefällig – Nieswurz genannt, weil aus den Pflanzen früher Niespulver und Schnupftabak hergestellt wurden. Da Blätter und Wurzel giftig sind, besteht bei solcher Verwendung Lebensgefahr. Der Name „Christrose“ deutet darauf hin, dass sich schon zur Weihnachtszeit die ersten Blüten zeigen.

 

Die Christrose
In der schweigenden Welt,
Die der Winter umfangen hält,
Hebt sie einsam ihr weißes Haupt;
Selber geht sie dahin und schwindet
Eh’ der Lenz kommt und sie findet,
Aber sie hat ihn doch verkündet,
Als noch keiner an ihn geglaubt.

Trojan, Johannes (1837-23.11.1915)

Foto: Jürgen Hahn

Wärmt gut durch

Das Leben ist zu kurz für eine schlechte Suppe. Hier kommt ein schnelles Rezept für eine Rote Linsensuppe:

Linsensuppe

Zutaten für 4 Personen:
400 g Kirschtomaten
2 Knoblauchzehen
3 EL Öl
Zucker
250 g rote Linsen (für 10 Minuten Kochzeit)
2 EL Salbeiblättchen, in Streifen geschnitten
2 EL Tomatenmark
1500 ml Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer
2 – 3 EL dunkler Balsamico-Essig

Zubereitung:
Tomaten vierteln, Knoblauch schälen und fein würfeln. 3 EL Öl in einem Topf erhitzen. Knoblauch, Tomaten und 1 TL Zucker darin andünsten. Linsen, 2/3 des Salbeis und Tomatenmark hinzufügen, kurz anschwitzen. Brühe zugeben, zugedeckt ca. 10 Minuten garen. Mit Salz, Zucker und etwas Essig würzen. Suppe anrichten, mit übrigem Salbei bestreuen.

Foto: © fredredhat – Fotolia.com

Wortschatz: O Tannenbaum

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Die ersten werden bereits in den Kofferräumen oder auf den Dächern der Autos nach Hause transportiert. Der Schmuck wird vom Dachboden geholt, die Lichterketten auf ihre Funktion überprüft. Wenn er erstrahlt, ist endlich Weihnachten. Durch ihn kommt Festtagsstimmung auf, er spendet Ruhe und Besinnlichkeit.

Auf dieser Karte aus der Wortschatz-Serie ist der Text des alten Weihnachtsliedes O Tannenbaum abgedruckt, zum Lesen, Erinnern oder zum Singen, wenn Sie am Heiligen Abend unter demselben stehen.

Peter Vennebusch, der Macher des Ostwestfälischen Wortschatzes hat Postkarten mit bekannten Weihnachtsliedern und -gedichten kreiert, die ab sofort im ausgewählten Buchhandel und im Schöne-Dinge-Shop erhältlich sind.

Winter, Weihnachten und Wassergraben

Impressionen vom Ersten Advent auf Gut Böckel

Wenn weiße Nebelfelder auf warmes Kerzenlicht treffen, sich karge Bäume im Wassergraben spiegeln und zwischen alten Gemäuern Dudelsack-Melodien erklingen, dann wird auf Gut Böckel der Advent eingeläutet.

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Zum 17. Mal richtete das Kunst und Kultur Gut am letzten Novemberwochenende „Weihnachten im Stall“ – den etwas anderen Weihnachtsmarkt – aus. Anders ist allein die imposante Barockanlage aus dem 17. Jahrhundert. Umgeben von einem denkmalgeschützten Gutspark, großzügigen Stallungen und Scheunen sowie weitläufigen Feldern, bietet es die perfekte Kulisse für die vielen Verkaufsstände im Inneren der Gebäude und das abwechslungsreiche Rahmenprogramm. Höhepunkt hierbei: das große Feuerwerk mit Musik am ersten Markt-Abend.

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Noch stehen die Festtage nicht direkt vor der Tür und vom alljährlichen Geschenke-Shopping-Stress sind wir ein paar Wochen entfernt. Somit herrschte am Samstagnachmittag eine entspannte, vorweihnachtliche Stimmung zwischen Glühweinständen und Verkaufsflächen. Egal ob Kulinarisches, Kunst, Karten, Mode, Schmuck oder Blumengestecke – nur schauen oder auch kaufen: es dürfte für jeden Geschmack etwas dabei gewesen sein. Und wenn nicht, so schmeckte zumindest der erste Glühwein des Jahres in der gemütlichen Atmosphäre an diesem Ort besonders lecker. Vor allem bei dem Gedanken, dass es sich auch Rainer-Maria Rilke auf Gut Böckel schon hat gut gehen lassen.

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Das Gut befindet sich in Rödinghausen im Kreis Herford. Die Eintrittspreise  (http://www.gutboeckel.de/event/eventkalender/news/article/1-advent-2016/) für den Adventsmarkt sind nicht günstig, doch ein Besuch lohnt sich. Auch im nächsten Jahr wird die in romantisches Licht getauchte, malerische Kulisse sicherlich wieder viele Aussteller und Besucher aus ganz Deutschland anlocken und in den Bann ziehen.

http://www.gutboeckel.de

http://www.gutboeckel.de/entdecken/foto-impressionen/weihnachtsmarkt/

Text und Fotos: Jana Kremer

Russisch-tibetische Honigmassage

Energetisierend – harmonisierend – stoffwechselanregend – durchblutungsfördernd – entschlackend – wohltuend

Honey, Honeycomb, Honey Bee.

Naturreiner Honig enthält eine Vielzahl von unserem Körper oft fehlenden Vitaminen, Enzymen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Sie werden bei einer Honigmassage vom Körper über die Haut aufgenommen.

Was ist denn eine russisch-tibetische Honigmassage?

Das ist eine alte Heilmethode aus der russisch-tibetischen Volksheilkunde und der chinesischen Medizin„, erklärt uns Annegret Breiter, die diese Massage in Halle und Umgebung anbietet.

Die Naturheilkunde nutzt seit Langem die besonderen Heilkräfte des Honigs, der auch zur Massage eingesetzt werden kann.

Die entgiftende Wirkung:

In unserer modernen, hoch technisierten Welt sind wir täglich einer Vielzahl von Giften und schädlichen Stoffen ausgesetzt: Sulfide, Farbstoffe, Glutamat, Verdickungsmittel in unserer Nahrung, Quecksilber und Zinn in Amalgamfüllungen, Formaldehyd in Möbeln, Benzol im Treibstoff, die Auflistung der Umwelt-, Nahrungs- und Medikamentengifte ließe sich beliebig erweitern.

Diese ständige Überflutung unseres Organismus mit Giftstoffen überfordert irgendwann die Ausscheidungswege über Lunge, Haut, Darm und Nieren. Entzündungen und Allergien können die Folge sein. Gelenke, Muskeln, Sehnen und Knochen sowie die o.g. Organe werden belastet.

Unser Körper benötigt Entlastung und Unterstützung.

Durch die Klebeigenschaften des Honigs werden diese Schlacken- und Giftstoffe sowie überschüssige Salze mittels saugender und pumpender Bewegungen tief aus der Haut herausgesogen, an die Hautoberfläche befördert und sind dort deutlich zu erkennen an einer sichtbaren Veränderung des Honigs in Farbe und Konsistenz.

Die Honigmassage wirkt energetisierend, harmonisierend, stoffwechselanregend, durchblutungsfördernd und entschlackend. Sie ist eine sinnvoll begleitende Anwendung unter anderem bei:

  • Spannungen und allgemeinen Unruhezuständen
  • Allergien (Ausnahme: Honigallergie)
  • rheumatischen Erkrankungen der Muskeln und Gelenke
  • Arthrose
  • Magen- Darmstörungen
  • zur Unterstützung der Leber- und Nierenfunktion
  • chronischer Müdigkeit
  • Verspannungen (nicht nur am Rücken)
  • Kopfschmerzen
  • Depressionen

Nach der Massage:

Da der Entgiftungsprozess noch 2-3 Tage nach der Massage anhält, empfiehlt Annegret Breiter:

  • trinken Sie viel
  • ruhen Sie sich aus und gönnen Sie sich viel Schlaf
  • verwenden Sie kein Duschmittel, sondern duschen Sie nur mit Wasser
  • benutzen Sie keine Körpercreme oder Salbe

Dauer der Massage:    ca. 1 – 1 ½ Stunden

Wie oft:   je nach Beschwerdebild von 1 x wöchentlich bis 1 x monatlich oder nach eigenem Bedürfnis.

Die Honigmassage ist keine medizinische Therapie und ersetzt in keiner Weise die Diagnose und/oder Heilbehandlung durch einen Arzt oder Heilpraktiker.

Probieren Sie diese wohltuende Massage doch einmal aus und vereinbaren Sie einen Termin.

Annegret Breiter
Nansenstraße 1
33790 Halle/Westfalen
Telefon: 05201-4575

Fotos: Fotolia

„Geh mit der Zeit – oder du gehst mit der Zeit!“

Über die Zukunft der Arbeit
und die nötigen Kompetenzen von Heute und Morgen

Zahlreiche Besucher lockte die Jobmesse am vergangenen Wochenende in die Stadthalle Bielefeld. Doch wer sich Gedanken über die eigene berufliche Zukunft macht, sollte immer auch die Zukunft der Arbeit im Blick behalten. Denn längst hat die Digitalisierung Einzug in alle Bereiche eines Unternehmens erhalten. Digitales Know-how ist Voraussetzung und ohne die Bereitschaft, sich stetig neue Kompetenzen anzueignen, ist man schnell abgehängt vom temporeichen Fortschritt.

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Dirk Kremer, Johannes Kluge, Lars Hahn, Lars Pielemeier, Dr. Birgit Lutzer (v.l.)

Der sich wandelnde Arbeitsmarkt beschäftigte am Wochenende auch Experten aus Weiterbildung, Wissenschaft und Wirtschaft. Auf Einladung von REFA-OWL-Geschäftsführer Lars Pielemeier fanden am Samstag und Sonntag zwei Podiumsdiskussionen zum Thema Arbeit 4.0 statt.

Was bringt die Arbeitswelt von Morgen alles mit sich? Wo stehen Arbeitgeber und Arbeitnehmer in fünf Jahren und welche Qualifikationen werden bis dahin unabdingbar sein? Werden digitale Assistenten die verlässlichsten Gehilfen und ein Roboter zum engsten Kollegen werden?

Diese und weitere spannende Fragen wurden rund um den Stehtisch des REFA-Standes  unter der Moderation von Dr. Birgit Lutzer (Public Relations REFA Nordwest e.V.) diskutiert. Einigkeit herrschte hierbei vor allem in einem Punkt: wer in Stillstand verharrt, wird schnell abgehängt.

Und so überrascht es nicht, dass Johannes Kluge, Recruiter bei der itelligence AG Bielefeld, einem führenden Anbieter von Software-Lösungen für mittelständische Unternehmen, hohe Ansprüche an Bewerber stellt: „Auch in Zukunft benötigen wir Mitarbeiter, die Lernbereitschaft, Flexibilität, Leistungsbereitschaft und Innovationsfähigkeit mitbringen. Wichtig ist, den Kunden mit Motivation zu begeistern und durch ganzheitliches Denken zu überzeugen.“

Dies bestätigte auch Dirk Kremer, Headhunter und Personalberater: „Wer bei mir im Vorstellungsgespräch sitzt und zugibt ein Technikmuffel zu sein, der wird es zukünftig in allen Branchen schwer haben.“ Denn auch im Personalbereich habe die Digitalisierung längst Einzug erhalten. E-Mails ersetzen Papierberge und in Auswahlverfahren werde im Vorfeld automatisiert gefiltert. „Wer weiß, ob in fünf Jahren die Vorarbeit nicht gänzlich von Computern übernommen werden kann und der Personaler erst im Bewerbungsgespräch die Zügel wieder in die Hand nimmt“, überlegt Kremer weiter.

Wichtig sei die Motivation zu lebenslangem Lernen, den Blick über den Tellerrand zu wagen und „das Methodenwissen um Medienkompetenz zu erweitern“, sagte Prof. Dr. Thomas Jensen von der Fachhochschule der Wirtschaft Bielefeld. Und weiter: „Für die Ausbildung der Fachkräfte von Morgen müssen neue Lern- und Lehrformen geschaffen werden. IT-Kenntnisse in allen Fachbereichen spielen hierbei eine herausragende Rolle“.

Doch die Herausforderung bestehe auch darin, so Lars Pielemeier, „nicht nur die jungen Leute, für die der Umgang mit digitalen Medien selbstverständlich ist, teilhaben zu lassen, sondern auch die ältere Generation durch Schulungen in der individuellen Weiterentwicklung zu fördern.

An diesem Punkt setze die Strategie der LVQ Business Akademie an. Geschäftsführer Lars Hahn machte deutlich, wie wichtig neben Fachwissen und technischem Know-how, das in vielfältigen Weiterbildungsangeboten erworben werden kann, auch die kommunikativen Fähigkeiten weiterhin seien: „Der zwischenmenschliche Dialog, auch auf interkultureller Ebene, wird in hochtechnisierten Zeiten grundlegender Bestandteil bleiben.“

Auch Steffen Raebel, Geschäftsführer Operativ der Bundesagentur für Arbeit in Bielefeld betonte: „Arbeitsbilder verändern sich zügig, neue Kompetenzen sind gefragt. Die Zeit, sich diese anzueignen, verkürzt sich“. Wer am Ball bleibe, Veränderungen erkenne und in der Lage sei, sich durch kontinuierliche Weiterentwicklung dem Fortschritt anzupassen, sei gut gerüstet für den sich wandelnden Arbeitsmarkt. Auch die Agentur für Arbeit entwickele ihre Beratungsleistung inhaltlich kontinuierlich weiter, um die Kunden auf die Aufgaben der Zukunft vorzubereiten.

Von einem passenden Fallbeispiel der Digitalisierung am Arbeitsplatz weiß Christian Fraedrich zu berichten. Der REFA-Lehrbeauftragte ist als externer European Industrial Engineer für einen mittelständischen Gerätehersteller tätig: „Wer bei uns früher geschraubt hat, der muss heute in der Lage sein, eine App zu bedienen und die Produktion so am Laufen zu halten.

Doch es bleibt, wie es ist: Menschen führen auch in Zukunft Menschen. Somit bilden Aufgeschlossenheit, Sozialkompetenzen und fundierte Fachkenntnisse die optimale Grundlage, um in der Arbeitswelt 4.0 Schritt halten zu können.

Und um abschließend erneut auf den Kollegen Roboter zu sprechen zu kommen, der ARD Job-Futuromat (https://job-futuromat.ard.de) gibt Auskunft darüber, welche Tätigkeiten schon jetzt oder in Zukunft von Maschinen übernommen werden könnten.

Text und Foto: Jana Kremer

 

Gospelmusik vom Feinsten in der Klosterkirche Blomberg

Die gute Nachricht von Jesus Christus, seine Botschaft, die Erlösung aller Menschen durch  ihn und die bedingungslose Liebe Gottes – das alles und noch viel mehr drückt sich in der Gospelmusik aus.  Wer schon mal ein Gospelkonzert oder einen Gospelgottesdienst miterlebt hat, weiß,  mit welchem Enthusiasmus dieser Hoffnung und Dankbarkeit Ausdruck verliehen wird.

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„Blomberger Weihnachtskonzert“ – Jetzt Karten für den 4. Advent besorgen

In der Klosterkirche Blomberg und auf Einladung von Blomberg Marketing findet am 18. Dezember 2016 ein ganz besonderes Konzert statt: Ulrike Wahren und der Chor SeleXion wollen mit Gospelmusik vom Feinsten das Publikum in der Nelkenstadt einmal anders auf Weihnachten einstimmen. Unter der Leitung von Peter Stolle mit seiner groovigen Band präsentieren die stimmstarken SängerInnen berührende und mitreißende Klassiker sowie moderne Hits der aktuellen Gospelszene. 

Swingend, funkig, gefühlvoll und voller Leidenschaft begeistern die Akteure mit ansteckender Freude und berührender Authentizität. Mits(w)ingen ist ausdrücklich erwünscht!

Peter Stolles Gospel SeleXion ist regelmäßig mit Konzerten in der Region zu erleben und trat u.a. mit dem amerikanischem Weltklasse-Ensemble „Undivided“ auf. Aktuell im September wurden sie gemeinsam mit Ulrike Wahren in der Stadthalle Braunschweig beim internationalen Gospelkirchentag gefeiert. Peter Stolle leitet sechs Chöre, er arbeitet darüber hinaus als Musicaldirector und Keyboarder.

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Ulrike Wahren hat sich als vielseitige Sängerin in diversen musikalischen Genres etabliert. Im Musical, Jazz, Chanson, Pop oder Gospel ist sie genauso zu Hause wie auf der musikalischen Theaterbühne. Ihre Engagements sind geprägt von der Zusammenarbeit mit internationalen Musikern und Konzertreisen, die sie u.a. nach Frankreich, England, Dänemark, die Schweiz und Namibia führten.

Karten für das Weihnachtskonzert gibt es in der Geschäftsstelle von Blomberg Marketing e.V. Tel. 05235 5028342, bei Blumen Töberich, bei Weinhandel Plat und in den Geschäftsstellen der Lippischen Landeszeitung für 16 Euro im Vorverkauf. Restkarten gibt es an der Abendkasse für 19 Euro

Fotos: Blomberg-Marketing