Von der Magie des Feuers und vom Kreislauf des Lebens

Die Erinnerung an den Sommer ist noch in unseren Zellen, schon kündet eisiger Wind vom kommenden Winter. Das Leben scheint sich an einer unsichtbaren Schwelle zu befinden. Die Kelten glaubten, am 1. November stünde die Zeit still, da die Göttin ihre Regentschaft an den Gott abgebe. Die weiblichen Attribute Wärme und Fruchtbarkeit hatten Kälte und Dunkelheit zu weichen, die den männlichen Attributen zugeordnet wurden.

Feuerkamin

Gefeiert wurde der 1. November in ganz Europa. Die Kelten liebten es ausgelassen mit ihrem Samhain-Fest. Andere eher besinnlich wie das „Festum Omnium Sanctorium“, das Fest aller Heiligen, das wir bis heute begehen. Wie auch immer, Allerheiligen ist der Tag von Anfang, Ende und Neubeginn.

Die Kelten hatten ein wunderschönes Ritual, das den ewigen Kreislauf des Lebens symbolisieren sollte. Zum Beginn von Samhain wurden im ganzen Land die Feuer gelöscht, während Druiden auf Festplätzen ein neues Feuer entfachten. Von diesem Feuer konnte sich jede Familie eine Flamme mit heimnehmen.

Die Idee, die hinter diesem Ritual steckt, können wir übernehmen.

Laden Sie Ihre Liebsten zu einem Festmahl ein und schmücken Sie den Raum mit Dutzenden brennender Kerzen. Löschen Sie vor dem Mahl gemeinsam die Kerzen, eine nach der anderen, und erinnern Sie sich bei jedem Licht, das vergeht, an etwas, das in Ihrem Leben vergangen ist und verabschiedet werden darf. Das können Beziehungen sein; Menschen, die von uns gingen oder Kindheitserlebnisse. Denken Sie bei dieser Zeremonie an die schönen Momente, die Ihr Leben bereicherten und verabschieden auch diese.

Candles in night in christmas mood on vintage wooden boards

Dann entzünden Sie eine besonders schöne Kerze und mit ihrer Flamme alle anderen Kerzen, die Sie gelöscht haben. Jedes neue Licht symbolisiert einen Moment in der Zukunft, der Sie glücklich macht. Den Duft frisch gebackener Kekse, den ersten Schnee, den winterklaren Sternenhimmel, den neuen wichtigen Menschen in Ihrem Leben. Und dann ist es gar nicht mehr so lange hin, bis die ersten Schneeglöckchen vom Ende der Dunkelheit erzählen…

Foto 2: © udra11 – Fotolia.com

Wortschätze: Ein Tropfen Liebe …

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Viele Menschen fürchten sich vor der Liebe, weil sie sie ins Unbekannte führt. Sie vertrauen eher ihrem Verstand, denn der geht mit ihnen wohlbekannte Wege. Aber – und das ist sicher – niemals erfährt man mehr über das Leben, wenn man sich der Liebe hingibt. JA zu den Dingen sagt, anstatt ihnen Widerstand entgegenzusetzen.

Die Antwort ist immer Liebe. Egal auf welche Frage.

Entworfen hat auch diese Postkarte Peter Vennebusch, der Macher des Ostwestfälischen Wortschatzes. Sie ist eine von 25 einzigartigen „Wortschätzen“ mit den Themen Glück, Liebe, Weisheit, Freundschaft, Mut und Dankbarkeit.

Erhältlich sind sie im Schöne-Dinge-Shop.

 

Lesestadt Gütersloh: Beckenfort

Raiko Relling liest in der Weberei

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Bushäuschen, Turmbläser oder Mohns Park – die Kulturmetropole Gütersloh steht bei Menschen mit krimineller Energie genau so hoch im Kurs wie Miami, Berlin und Neapel. Hier spielen die ebenso kuriosen wie beliebten Stadtkrimis um den Kioskbesitzer Carl Beckenfort. Der Gütersloher Autor Raiko Relling liest aus seinem Buch „Beckenfort“ (Carl Verlag, 2015) und andere Kurzgeschichten voller Abgründe und Skurrilität.

Karten für die Lesung von Raiko Relling am 3. November um 20.00 Uhr in der Weberei gibt es für 6 Euro über den Weberei-Online-Shop. An der Abendkasse kosten die Karten 8 Euro. Veranstalter der Lesung ist die Weberei.

Hier finden Sie alle Termine auf einen Blick.

Foto: Fotolia

Lesestadt Gütersloh: Die Wahrheit

Melanie Raabe liest bei Rickmann-Rehage

Foto: Christian Faustus
Foto: Christian Faustus

Vor sieben Jahren ist der reiche und zurückgezogen lebende Geschäftsmann Philipp Petersen während einer Südamerikareise spurlos verschwunden. Seither zieht seine Frau Sarah (37) den gemeinsamen Sohn alleine groß. Doch dann erhält Sarah wie aus heiterem Himmel die Nachricht, dass Philipp am Leben ist. Die Rückkehr des vermeintlichen Entführungsopfers löst ein gewaltiges Medieninteresse aus. Sarah hat zwiespältige Gefühle, nach all der Zeit verständlich. Sie hat eine harte Zeit hinter sich. Gerade war sie dabei, sich von der Vergangenheit zu lösen. Ihr Ehemann taucht, wenn man so will, zur Unzeit auf. Was wird werden? Gibt es eine gemeinsame Zukunft? Sie ist auf alles vorbereitet, nur auf das eine nicht: Der Mann, der aus dem Flugzeug steigt, ist nicht der, als der er sich ausgibt. Es ist nicht ihr Ehemann. Es ist ein Fremder – und er droht Sarah: Wenn sie ihn jetzt bloßstelle, werde sie alles verlieren: ihren Mann, ihr Kind, ihr ganzes scheinbar so perfektes Leben.

Melanie Raabe wurde 1981 in Jena geboren, wuchs in einem 400-Seelen-Dorf in Thüringen und einer Kleinstadt in NRW auf, studierte Medienwissenschaft und Literatur in Bochum und lebt inzwischen in Köln – als Journalistin, Drehbuchautorin, Bloggerin, Performerin und Theaterschauspielerin. Sie betreibt ihren eigenen Interview-Blog (www.biographilia.com) und erhielt bereits mehrere Preise für ihr Schreiben.

Karten für die Lesung von Melanie Raabe am 3. November um 19.30 Uhr sind kostenfrei bei Rickmann-Rehage an der Wiedenbrücker Straße 54 erhältlich. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Veranstalter der Lesung ist die Firma Rickmann-Rehage.

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Tag 4 der Lesestadt Gütersloh

Die folgenden Veranstaltungen finden heute statt:

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Montag, 31. Oktober 2016

17.00 Uhr Flöttmann Verlag
Markus Corsmeyer liest aus faktor³
Eintritt frei, Eintrittskarte nicht erforderlich

17.30 Uhr  Weberei (Werk II)
Interaktive Halloween-Lesung für Kinder mit Andrea GehlenEs spukt im Funkenbach
Eintritt frei, Eintrittskarte nicht erforderlich
Alle Kinder sollten eine Taschenlampe mitbringen und dürfen sich gern verkleiden

17.30 Uhr Innenstadt
Lese-Stadtführung mit Klaus Gottenströter
Karten für den Rundgang werden über Radio Gütersloh verlost

18.00 Uhr Bankery
Sina Pousset liest aus Keine Ahnung wo wir hier gerade sind – Mit dem Fernbus unterwegs
ausverkauft

Zu den Öffnungszeiten der Sparkasse Gütersloh in der Sparkasse Gütersloh
Ausstellung: Die 25 schönsten Bücher
Eintritt frei

Lesestadt Gütersloh: Der Pfau

Isabel Bogdan liest in der Mayerschen Buchhandlung

Isabel Bogdan, Autorin „Der Pfau“, Kiepenheuer&Witsch ©Smil

Ein charmant heruntergekommener Landsitz, auf dem ein Pfau verrückt spielt, eine Gruppe Banker beim Team-Building, eine ambitionierte Psychologin, eine schwungvolle Haushälterin mit gebrochenem Arm, eine patente Köchin, Lord und Lady McIntosh, die alles unter einen Hut bringen müssen, dazu jede Menge Tiere – da weiß bald niemand mehr, was eigentlich passiert ist.

Isabel Bogdan, preisgekrönte Übersetzerin englischer Literatur, erzählt in ihrem ersten Roman mit britischem Understatement, pointenreich und überraschend von einem Wochenende, das ganz anders verläuft als geplant. Chefbankerin Liz und ihre vierköpfige Abteilung wollen in der ländlichen Abgeschiedenheit ihre Zusammenarbeit verbessern, werden aber durch das spartanische Ambiente und einen verrückt gewordenen Pfau aus dem Konzept gebracht. Die pragmatische Problemlösung durch Lord McIntosh setzt ein urkomisches Geschehen in Gang, das die Beteiligten an ihre Grenzen führt und sie einander näherbringt.

Isabel Bogdan, geboren 1968 in Köln, studierte Anglistik und Japanologie in Heidelberg und Tokyo. Lebt in Hamburg, weil es da so schön ist. Sie verfasste zahlreiche Übersetzungen, u.a. von Jane Gardam, Nick Hornby, Jonathan Safran Foer. Sie ist Vorsitzende des Vereins zur Rettung des „anderthalb“. 2011 erschien ihr erstes eigenes Buch, „Sachen machen“, bei Rowohlt, außerdem schrieb sie Kurzgeschichten in Anthologien.

Karten für die Lesung von Isabel Bogdan am 3. November um 19.15 Uhr  gibt es für 10 Euro in der Mayerschen Buchhandlung. Veranstalter der Lesung ist die Mayersche Buchhandlung.

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Glück für alle

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Text: Hedwig Bonensteffen

Ich denke heute mal daran, dass jeder Mensch versorgt, glücklich und gesund ist. Wie fühlt sich das an? Gut? Dann spreche ich auch mit Freunden und Bekannten darüber. Denn über gute Gefühle sollte man sprechen, und wenn das dann noch jeden Menschen betrifft, was kann schöner sein?

Ich denke jeden Tag einmal daran, jeder Mensch ist versorgt, ist gesund und glücklich, dann habe ich jeden Tag ein glückliches Gefühl. Das Ergebnis ist, dass ich jeden Tag mein eigenes Gefühl des Glücklichseins an jeden einzelnen Menschen auf dieser Erde schicke bzw. in diesem Gefühl des Glücklichseins mit ihnen verbunden bin.

Foto: fotolia

Das Licht der Flammen auf unseren Gesichtern

Lesestadt Gütersloh: Dorian Steinhoff in der Stadtbibliothek

Foto: Marco Piecuch
Foto: Marco Piecuch

Moritz wäre gerne Jäger und glaubt, wenn er erst seine neuen Zähne hat, wird alles gut. Die Macheten-Bande entkommt dem Knast, während ein junger Fußballprofi büßen muss. Und ein Urlaubsparadies in Kambodscha wird durch zu hohe Wellen zur Hölle.
Dorian Steinhoff erzählt, wie der Zufall über viele Lebenssituationen entscheidet. Wie Menschen ungewollt in Zwangslagen geraten und ohne eigene Schuld in Schlamassel schlittern. Und wie es immer auch diesen einen Moment gibt, in dem sie hätten Einfluss nehmen, in dem alles hätte gut werden können.

buchcover-das-licht-der-flammen-auf-unseren-gesichtern-mairisch-verlagIn sieben Erzählungen geht Dorian Steinhoff der Frage nach, wie wir eigentlich unser Leben bestimmen. Er verleiht seinen Figuren einen rauen, direkten Ton und schafft es zugleich, sie in all ihren Niederlagen und Unzulänglichkeiten zärtlich und verletzlich wirken zu lassen. Und es gelingt ihm, sie auf eine ganz besondere Weise anzuleuchten.
Dorian Steinhoff, geboren 1985 in Bonn, ist Autor und Literaturvermittler. Seit 2007 hat er Auftritte im gesamten deutschsprachigen Raum. Er arbeitet mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen in kulturellen Bildungsprojekten, außerdem schreibt er für jetzt.de, das Jugendmagazin der Süddeutschen Zeitung, und moderiert Literaturveranstaltungen. Er lebt in Düsseldorf und München.

Kostenfreie Karten für die Lesung von Dorian Steinhoff am 2. November um 20.00 Uhr sind in der Stadtbibliothek erhältlich. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Der Veranstalter der Lesung ist die Stadtbibliothek Gütersloh mit Unterstützung vom Kultursekretariat NRW Gütersloh.

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Tag 3 der Lesestadt Gütersloh

Die folgenden Veranstaltungen finden heute statt:

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Sonntag, 30. Oktober 2016

15.00 Stadtmuseum
Interaktive Lesung für Kinder mit Julian Press Finde den Täter – Die Schatzkarte von Lilienstein
Eintritt frei, Karten erhältlich über das ServiceCenter der Gütersloh Marketing
Nur noch wenige Plätze verfügbar

17.00 Uhr Parkhotel (Bibliothek)
KNIGGE – Vom Umgang mit Menschen
Sönke Tuchel, Geschäftsführer des Parkhotels gibt Einblicke in die Welt des Protokolls
ausverkauft

18.00 Salon Haartolle
Tobias SudhoffEin Herd und eine Seele – Ein musikalischer Liederabend
Eintritt: € 10,00, Karten erhältlich im Salon Haartolle

Geschwisterland ist abgebrannt

Bärbel Schäfer las aus ihrem Buch „Ist da oben jemand?“

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Der Sitzungssaal im Gütersloher Kreishaus war voll besetzt, als Bärbel Schäfer im Rahmen der Veranstaltung „Lesestadt Gütersloh“ aus ihrem bewegenden Buch über den Umgang mit dem plötzlichen Tod ihres Bruders Martin las.

Mit Ist da oben jemand hat sie das Unfassbare, das der Verlust eines geliebten Menschen bedeutet, in Worte gefasst.  Gleichzeitig ist das Buch eine Liebeserklärung. An ihren Bruder, mit dem sie das „Geschwisterland“ teilte, den Teil ihrer Welt, der nur ihnen beiden vorbehalten war. Jetzt ist es unbewohnt.

Bärbel Schäfer musste in der Zeit nicht nur den Tod ihres Bruders verkraften, sondern auch ihr Vater starb wenig später.

buchcover-baerbel-schaefer_ist-da-oben-jemand-guetersloher-verlagshausEs geht um eine sehr schwierige Phase in meinem Leben, um zwei Todesfälle von nahe stehenden Menschen. Mein Bruder wurde durch seinen Autounfall ganz plötzlich mitten aus dem Leben gerissen. Der Tod meines Vaters war ein Abschied auf Raten. Zu sehen, wie jemand immer weniger wird und sich die Frage zu stellen: Nutzt du die Zeit, die dir noch bleibt, alles noch mal anzusprechen, was in der Beziehung schön und vielleicht auch schwierig war? Beides ist schmerzhaft und am Ende bleibt in beiden Fällen Trauer„.

Veranstalterin der Lesung war die Notfallseelsorge Gütersloh, unterstützt von Bertelsmann. Die Notfallseelsorge betreut Menschen in besonderen Notlagen, unterstützt zum Beispiel die Polizei beim Überbringen von Todesnachrichten, kümmert sich um Betroffene bei unerwarteten, besonders schwerwiegenden Ereignissen.

Die Frage, ob da oben jemand ist, wird in Bärbel Schäfers Buch übrigens nicht beantwortet: „Ich habe mich auf die Suche gemacht nach Trost. Wollte die Leichtigkeit des Glücks wiederfinden. Ich bin an den Herausforderungen gewachsen, aber Gott ist mir auf dieser Reise nicht begegnet. Dennoch glaube ich an die Kraft der Liebe und daran, dass wir immer wieder versuchen müssen, einen Weg zu finden, der uns glücklicher macht, als wir gerade sind.

 

 

Tag 2 der Lesestadt Gütersloh

Die folgenden Veranstaltungen finden heute statt.

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Samstag, 29. Oktober 2016

11.00 bis 11.45 Uhr Stadtbibliothek
Gütersloh liest vor
Eintritt frei

11.00 bis 16.00 Uhr Dreiecksplatz
10. Gütersloher Koffermarkt

16.00 Uhr Stadtbibliothek
Ingo Siegner liest aus Der kleine Drache Kokosnuss – Vulkan-Alarm auf der Dracheninsel
Lesung für Kinder
ausverkauft

17.00 CineStar
Das kalte Herz (Neuverfilmung des Märchens von Wilhelm Hauff)
Sonderpreis: € 5,00, Karten an der Kinokasse

Lesestadt Gütersloh: Wer liest heute wo?

Noch nichts vor und Lust auf Kultur? Die folgenden Lesungen finden heute statt.  Es sind (außer für John von Düffels Wassererzählungen) noch Plätze frei.

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16.00 Uhr Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe
Cally Strong liest aus Die Mafflies – Die Geburtstagsparty
Lesung für Kinder
Eintritt frei, Eintrittskarte nicht erforderlich

18.30 Uhr Kundenzentrum der Stadtwerke Gütersloh
John von Düffel liest aus Wassererzählungen
Eintritt frei, Karten erhältlich im Kundencenter der Stadtwerke Gütersloh
Ausverkauft

19.30 Uhr Ringhotel Appelbaum
Angélique Mundt liest aus Erste Hilfe für die Seele
Eintritt frei, Eintrittskarte nicht erforderlich

19.30 Uhr Kreishaus (Sitzungssaal)
Bärbel Schäfer liest aus Ist da oben jemand?
Eintrittspreis: € 5,00, Karten erhältlich im Kreishaus und im ServiceCenter der Gütersloh Marketing

20.00 Uhr Intersport Finke
Matthias Steiner liest aus Das Steiner Prinzip
Karten werden über Radio Gütersloh und die lokalen Zeitungen verlost

Zu den Öffnungszeiten der Sparkasse Gütersloh in der Sparkasse Gütersloh
Ausstellung: Die 25 schönsten Bücher
Eintritt frei

Lesestadt Gütersloh: Literatur in Bewegung

Tagsüber in der Innenstadt

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Gar seltsame Gestalten flanieren dieser Tage durch die Gütersloher Innenstadt. Es sind Schauspielschüler der „Die Musikalische Schauspielschule GmbH“ in aufwändigen Kostümen, die aus Werken renommierter Schriftsteller zitieren.

Ob große Autoren wie Wilhelm Tell oder bekannte Romanfiguren wie Winnetou, Emilia Galotti, Romeo und Julia – sie alle werden in Güterslohs Straßen lebendig. Lassen Sie sich begeistern von bewegter und bewegender Literatur.

 

Wer liest, dem öffnen sich neue Welten

Heute wird Gütersloh zur Lesestadt

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Zehn Tage Lesevergnügen vom Feinsten. Bärbel Schäfer, Matthias Steiner, Adnan Maral, Ingo Siebner sowie zahlreiche weitere prominente Autoren und Autorinnen stellen ihre Werke vor. Bis zum 6. November wird gelesen was das Zeug hält. In Gütersloher Geschäften und Gaststätten,  im Stadtmuseum, der Weberei, der Skylobby und im Ratssaal. 30 Lesungen und Aktionen an 20 verschiedenen Orten. Die Bandbreite der Bücher reicht von Krimis über Biografien bis hin zu Kinderbüchern.

Ermöglicht wird die Veranstaltungsreihe durch eine Vielzahl von Partnern und Sponsoren, darunter Bertelsmann, TERRITORY und die Stadtbibliothek.

Die gemeinsame Schirmherrschaft über die „Lesestadt Gütersloh“ übernehmen dabei Bürgermeister Henning Schulz und Liz Mohn. „Wer liest, dem öffnen sich neue Welten – in seiner Phantasie, aber auch ganz konkret durch Bildung und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Bei Bertelsmann wissen wir um diese besondere Relevanz des Themas und setzen uns deshalb mit Leidenschaft dafür ein, durch vielfältige Aktionen die Freude am Lesen zu vermitteln“, so Liz Mohn.

Bürgermeister Henning Schulz sagte: „Gütersloh ist Stadt der Medien und des Lesens, dies hat nicht zuletzt der Erfolg der „Lesestadt Gütersloh“ vor zwei Jahren gezeigt. Entsprechend freuen wir uns sehr, den vielen Institutionen und Akteuren, die sich seit Jahren für die Lesekultur in unserer Stadt stark machen, auch in diesem wieder Jahr eine Bühne zu bieten.

Der Besuch vieler Lesungen ist kostenlos oder zum kleinen Eintrittspreis möglich. Das komplette Programm finden Sie hier.

 

Eine Million Minuten

Lesestadt Gütersloh:  Wolf Küper im Bambi-Filmkunstkino

Foto: Gabriele Rumbolo
Foto: Gabriele Rumbolo

Als Nina eines Abends beim Zubettgehen sagt: „Ach Papa, ich wünschte, wir hätten eine Million Minuten. Nur für die ganzen schönen Sachen, weißt du?“, bekommt Wolf Küper eine Ahnung davon, dass eine Million gemeinsam verbrachter Minuten womöglich sehr viel wertvoller sein könnte als eine glänzende Karriere. So beginnt eine Weltreise nach Thailand, rund um die Südinsel Neuseelands und quer durch Australien. Mit an Bord sind Ninas nur wenige Monate alter, also vollkommen ahnungsloser Bruder Mr. Simon, Vera, die Mutter der beiden, und Nina, die offiziell schwerbehindert ist – oder von einem anderen Planeten stammt, wie sie von sich selbst sagt. Zu viert verlassen sie Deutschland, um sich endlich Zeit für die großen Träume und kleinen Augenblicke zu nehmen.

Wolf Küper, geboren 1973 in Bremerhaven, promovierte im Bereich der Internationalen Umweltpolitik, hat mehrere Jahre als Tropenforscher in den Regenwäldern Südamerikas gearbeitet und war Umweltgutachter für die Vereinten Nationen. Zurzeit lebt er in Bonn und arbeitet als Berater im Bildungsbereich.

Karten für die Lesung mit Wolf Küper am 2. November 2016 um 19.30 Uhr sind im bambi Filmkunstkino für 7,- € erhältlich. Der Veranstalter der Lesung ist das bambi Filmkunstkino in Kooperation mit Bertelsmann.

Hier finden Sie alle Termine auf einen Blick.

 

Die drei Superbrillen – Wo ist Professor Nitroglitz?

Lesung für Kinder mit Thomas Krüger

buchcover-die-drei-superbrillen-cbtKiste, Chip und Nudel haben es geschafft! Mit ihren genialen Coolator-Superbrillen werden sie in den Augen anderer Menschen – schwupps – zu Erwachsenen. Davon können andere Elfjährige nur träumen. Der erste Geheimauftrag der drei Superbrillen: den Leuchtturm von Kniebelstedt retten, das Wahrzeichen ihrer beschaulichen Heimatstadt. Die abgrundtief böse Potz-Blitz AG hat ihn besetzt und erpresst die Regierung! Dank sensationeller Hightech-Ausrüstung von Spezial-Hubschrauber bis Turbo-U-Boot gelingt es den Superbrillen nicht nur, den gefährlichen Supersprengstoff von Professor Nitroglitz sicherzustellen, sondern auch den Leuchtturm … äh, die Potz-Blitz AG hochgehen zu lassen.

Thomas Krüger, geboren 1962 in Ostwestfalen, arbeitete zunächst als Journalist für Tageszeitungen und Magazine. Heute ist er Hörbuch- und Kinderbuchverleger, Autor von Krimis, in denen Laufenten ermitteln, Kinderbüchern (z. B. Jo Raketen-Po) und zahllosen Gedichten – u.a. Sonette an Donald Duck. Thomas Krüger lebt mit Familie und zwei Katzen in Bergisch Gladbach bei Köln.

Kostenlose Karten für die Lesung von Thomas Krüger am 2. November 2016 um 18.30 Uhr gibt es nur für Kinder von 10 bis 13 Jahren bei der Optikerei Dodt am Kolbeplatz. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Veranstalter der Lesung ist die Optikerei Dodt.

Hier finden Sie alle Termine der Lesestadt Gütersloh auf einen Blick.

Luther. 1917 bis heute

Luther in der jüngeren deutschen Geschichte
ab 31. Oktober 2016 im Kloster Dalheim

Lichtenau-Dalheim (lwl). Zum Auftakt des 500. Reformationsgedenkens widmet sich das LWL-Landesmuseum für Klosterkultur, Stiftung Kloster Dalheim, ab 31. Oktober 2016 der Figur Martin Luther in der jüngeren deutschen Geschichte. „War Luther ein deutscher Held, ein Wegbereiter der Nationalsozialisten, ein Fürstenknecht oder erster deutscher Revolutionär? Viele haben sich ihren Reformator zurechtgebogen und ihn sowohl zur Projektionsfläche als auch zur kollektiven Identifikationsfigur gemacht“, so Matthias Löb, Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL).

Schicksalsfigur: Landrat Manfred Müller, die Vorsitzende der Stiftung Kloster Dalheim Dr. Barbara Rüschoff-Thale, LWL-Direktor Matthias Löb, die wissenschaftliche Projektleiterin der Ausstellung Stefanie Wittenborg und Museumsdirektor Dr. Ingo Grabowsky (v.l.) präsentierten am Montag, 24.10., einen ersten Einblick in die Sonderausstellung "Luther. 1917 bis heute", die am 31.10. für das Publikum öffnet. Foto: LWL/Alexandra Buterus
Schicksalsfigur: Landrat Manfred Müller, die Vorsitzende der Stiftung Kloster Dalheim Dr. Barbara Rüschoff-Thale, LWL-Direktor Matthias Löb, die wissenschaftliche Projektleiterin der Ausstellung Stefanie Wittenborg und Museumsdirektor Dr. Ingo Grabowsky (v.l.) präsentierten am Montag, 24.10., einen ersten Einblick in die Sonderausstellung „Luther. 1917 bis heute“, die am 31.10. für das Publikum öffnet.
Foto: LWL/Alexandra Buterus

Mehr als 300 Exponate aus 100 Jahren bewegter Geschichte zeigen, was den Reformator bis heute zu einer Schicksalsfigur der Deutschen macht„, sagte Löb bei einer Vorab-Besichtigung der Sonderausstellung „Luther. 1917 bis heute“ am Montag (24.10.). Die Ausstellung in dem ehemaligen Kloster Dalheim (Kreis Paderborn) steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Joachim Gauck. Sie ist bundesweit eine der ersten großen Sonderausstellungen zum 500. Reformationsgedenken, die größte im Westen Deutschlands, und läuft bis 12. November 2017.

63557100 Jahre Lutherbild im Wandel
Beginnend mit der 400-Jahrfeier der Reformation im Kriegsjahr 1917 über die Zeit des Nationalsozialismus und das geteilte Deutschland bis in die Gegenwart führt die Sonderausstellung ihre Besucher auf rund 800 Quadratmetern Ausstellungsfläche in sechs Themeneinheiten (Leben und Wirken Martin Luthers, 1917 – 400 Jahre Reformation, Luther im Nationalsozialismus, Luthers Rolle in der DDR, Luthers Bedeutung in der Bundesrepublik Deutschland, Luthergedenken 2017)“ durch die vergangenen 100 Jahre.

Mit den Zeiten wandelt sich auch das Bild des Reformators: Ausgehend von der historischen Person begegnen die Ausstellungsgäste der Figur Luther in völlig unterschiedlichen Gestalten. Ob als Nationalheld des Kaiserreichs oder als sogenannter „deutscher Luther“, den die Nationalsozialisten für ihre Propaganda vereinnahmen, ob als „Fürstenknecht“ oder später als Anführer der „ersten frühbürgerlichen Revolution“ in der DDR: „Immer wieder wird der Reformator von den Obrigkeiten vereinnahmt, werden seine Äußerungen in einen neuen politischen Zusammenhang gesetzt„, erläuterte Löb.

Luther heute
Als Figur auf den politischen Bühnen ist Luther inzwischen weniger gefragt. Heute ist Martin Luther das Aushängeschild der Feierlichkeiten des 500. Reformationsgedenkens. Er erscheint als Verkörperung gesellschaftlicher Tugenden: als Schöpfer der deutschen Sprache, als Vater der Volksbildung und als Mann der Freiheit und Zivilcourage. Luther in den Jahren 2016/17, berichtet die Dalheimer Ausstellung, ist Musical-Star, Gegenstand der Bildenden Kunst, von Literatur und Film. Bei aller Euphorie erfährt die Figur Luther heute aber auch eine kritische Betrachtung.

Exponate
Das Spektrum der rund 300 Exponate reicht von hochrangigen Gemälden (z.B. Lucas Cranachs Porträt des „alten Luther“ oder Uwe Pfeifers Installation „Tischgespräch mit Luther“) über außergewöhnliche zeitgeschichtliche Dokumente bis hin zu Alltagsgegenständen aus den vergangenen 100 Jahren deutscher Geschichte. Hinzu kommen Schaustücke aus der Zeit Martin Luthers: Kinderspielzeug und ein Messgewand aus dem Besitz des Reformators sowie jene Truhe in der der Dominikanermönch Johann Tetzel, dessen Ablasspredigten Luther zu seinen 95 Thesen veranlassten, seine Einnahmen aus dem Ablasshandel sammelte.
Viele der Exponate stammen aus der Bevölkerung und demonstrieren, wie unmittelbar die deutsche Geschichte 400 oder gar 500 Jahre nach den Thesen von Wittenberg immer wieder mit der Figur Luther verknüpft ist: zum Beispiel Feldpostkarten aus dem Ersten Weltkrieg, Luther-Notgeld aus den 1920er Jahren oder ein Schulaufsatz aus der Zeit des Nationalsozialismus – ein zwölfjähriges Mädchen notiert hier die vermeintlichen Parallelen zwischen Luther und dem Diktator Adolf Hitler. Eine Postkarte aus den 1950er Jahren – unterwegs von Prenzlau in der DDR ins westdeutsche Rheinland -, zeigt Luthers Wirkungsstätte der Bibelübersetzung, die Wartburg, als Symbol der „Einheit Deutschlands“.

Postkarte: Luther von interDuck. Foto: interDuck
Postkarte: Luther von interDuck.
Foto: interDuck

Nachdenken über Luther
Vor dem Hintergrund des Reformationsgedenkens im Jahr 2017 kennzeichnet die Ausstellung den Reformator Martin Luther als eine Figur, die nicht nur der Vergangenheit angehört, sondern auch an die heutige Gesellschaft Fragen stellt: „Wer heute über Luther reden will, sollte auch den Luther unserer Eltern und Großeltern kennen. Die Ausstellung zeigt nicht nur eine historische Figur, sondern auch unseren aktuellen Umgang mit unserem kulturellen Erbe“, so die Vorsitzende des Vorstands der Stiftung Kloster Dalheim, Dr. Barbara Rüschoff-Thale.

Die Schattenseiten des Reformators
Eine solche Betrachtung der Figur Luther beleuchtet auch die Schattenseiten des Reformators. Im Fokus stehen vor allem Luthers Äußerungen gegenüber dem Judentum und zu den Bauernkriegen. „Auch sie sind immer wieder Thema der Ausstellung, wie sie auch immer wieder Themen der gesellschaftlichen Diskussion insbesondere angesichts des 500. Reformationsgedenkens waren und sind„, erläuterte Löb.

Luther im Nationalsozialismus
Museumsdirektor Dr. Ingo Grabowsky: „Erschreckend sind bis heute Luthers zügellose Äußerungen gegenüber den Juden. Diese Passagen lassen sich wie eine Anleitung zu den späteren Pogromen der Nationalsozialisten lesen.“ Aus diesem Grund nutzte das NS-Regime Luthers Aussagen, zum Beispiel in der Schrift „Von den Juden und ihren Lügen“ von 1543 als Anknüpfungspunkt und ideologische Rechtfertigung seiner Verbrechen. Aber auch NS-Gegner wie Dietrich Bonhoeffer beriefen sich auf Luther. „Auch das gehört zur Projektionsfläche Luther„, sagte Grabowsky.

Luthers Rolle in der DDR
Die Haltung der SED-Diktatur in der DDR zu Luther war zwiespältig. Das religionsfeindliche Regime stand dem Theologen Luther zunächst ablehnend gegenüber, zumal er soziale Bewegungen wie die aufständischen Bauern der Bauernkriege seiner Zeit nicht unterstützte – im Gegenteil. In den 1980er Jahren, unter Honecker, versuchte die SED, Luther zu vereinnahmen und zum ersten Revolutionär zu stilisieren. „Ein Versuch, der zum Scheitern verurteilt war„, so Grabowsky: „In der Reformation war keine sozialistische Revolution angelegt.“ Was diese Beispiele zeigen, sieht Grabowsky so: „Luther als Mensch des 16. Jahrhunderts ist nicht dafür verantwortlich, was Menschen im 20. Jahrhundert in ihm sehen wollten.“

Förderer
Die Sonderausstellung „Luther. 1917 bis heute“ wird gefördert von der LWL-Kulturstiftung, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Rudolf-August Oetker Stiftung und der Stiftung der Sparkasse Paderborn-Detmold für den Kreis Paderborn.

Kooperation
„Luther. 1917 bis heute“ findet statt in Kooperation mit der Evangelischen Kirche von Westfalen.

Wissenschaftlicher Beirat
Ein wissenschaftlicher Beirat, bestehend aus Historikern, Theologen, Kirchenhistorikern und Museumsfachleuten, verankert die Sonderausstellung „Luther. 1917 bis heute“ in Wissenschaft und Gesellschaft.

Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche
Um Familien, Schulklassen und Jugendgruppen den Zugang zu dieser gesellschaftlich relevanten Ausstellung zu erleichtern, haben Kinder und Jugendliche freien Eintritt zur Ausstellung „Luther. 1917 bis heute“.

Katalog
Zur Ausstellung erscheint ein rund 450-seitiger Katalog im Ardey-Verlag. Zwölf Beiträge von namhaften Historikern, Theologen, Archäologen und Zeitzeugen machen den Katalog zu einem Nachschlagewerk der Lutherrezeption des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart.
Der Katalog (ISBN: ISBN 978-3-87023-393-8) kostet 34,90 Euro und ist im Dalheimer Klosterladen sowie im Buchhandel zu erwerben.

Programm zur Ausstellung
Zur Ausstellung wird ein großes Rahmenprogramm von Vorträgen, Thementagen, Kursen und Ferienprogrammen aufgelegt.

Der Vortrag „Alles über Luther“ von Prof. em. Dr. Günter Brakelmann (15.01.) setzt die Biografie des Reformators zu den Fortschritten und Krisen des ausgehenden Mittelalters in Bezug. Prof. Dr. Bernd Beuscher zeigt unter dem Titel „Luther, Reformation, Kommunikation, Medien – Außer Thesen nix gewesen?“ am Beispiel des Reformators Martin Luther die Bedingungen einer theologisch aufgeklärten Nutzung moderner Medien auf (19.02.).

Beim Thementag „Dem Volk aufs Maul geschaut“ (22.01.) z.B. gehen Erwachsene bei einer Sonderführung unter dem Titel „Lästermäuler und Lückenbüßer“ Luthers Redewendungen auf die Spur. Kurse wie eine Druckwerkstatt, ein Bierbraukurs oder ein Kurs zum Kochen mit regionalen Zutaten („Wie bei Luthern“) führen in Luthers Lebenswelt.

Bei den Ferienprogrammen geht es für Kinder von acht bis zwölf Jahren an die Druckerpresse und ans Buchbinden.

Und auch das vierwöchige Kulturfestival „Dalheimer Sommer“ in Juli und August steht 2017 unter dem Motto „Reformation und Gegenreformation“ ganz im Zeichen Luthers.

„Luthers Garten“
Mit „Luther. 1917 bis heute“ setzt das LWL-Landesmuseum auf ein ganzheitliches Ausstellungskonzept, das die gesamte Anlage mit einbezieht. In der Hochphase der Gartensaison eröffnet das Dalheimer Museum Mitte Juni 2017 „Luthers Garten“.
An ausgewählten Stationen in den Dalheimer Klostergärten erinnern dann Texttafeln an den Privatmann Luther, der mit seiner Frau Käthe einen großen Haushalt führte und den Garten des ehemaligen Wittenberger Klosters mit Obstbäumen und Gemüsebeeten zu einem großen Nutzgarten umgestaltete.
Bei ihrem Rundgang durch die Dalheimer Klostergärten lernen Besucher, was „bei Luthern“ in den Garten und auf den Tisch kam: Maulbeeren, Melonen, Kürbisse oder der „Erfurter Riesenrettich“, aber auch Wein und Hopfen zur Bierherstellung.

Dalheimer Lutherbräu
2017 gibt es nach klösterlicher Tradition in Dalheim ein Bier zur Ausstellung. „Das Dalheimer Lutherbräu“ ist ein etwas stärkeres dunkles Bier – 5,2 Prozent -, das sicher auch dem Reformator geschmeckt hätte“, ist sich Grabowsky sicher.

Führungen für Einzelbesucher
Öffentliche Führungen gehen sonn- und feiertags ab 15 Uhr durch die Sonderausstellung (Teil-nahmegebühr pro Erwachsenem: 2,50 Euro zzgl. Museumseintritt).

Führungen für Gruppen
durch die Sonderausstellung, durch die Klostergärten und die Klosteranlage können Dienstag bis Freitag von 11 bis 16 Uhr unter Telefon (0 52 92) 93 19-225 oder per E-Mail unter besucherservice.dalheim@lwl.org gebucht werden.

Informationen zur Ausstellung sowie das gesamte Begleitprogramm unter http://www.stiftung-kloster-dalheim.lwl.org

Sonderausstellung „Luther. 1917 bis heute“
Laufzeit: 31. Oktober 2016 – 12. November 2017
Öffnungszeit: täglich außer montags 10-18 Uhr
ganzjährig geöffnet außer 24., 25. Und 31.12.

Eintrittspreise
Erwachsene: 9,00 Euro, ermäßigt: 4,50 Euro
Kinder und Jugendliche: Eintritt frei
Gruppen ab 16 P.: 7,00 Euro p.P.
Gruppenführungen ab 45,00 Euro

Freier Eintritt am Eröffnungswochenende
Der Eintritt am Eröffnungstag, dem Reformationstag 2016 (31. Oktober) – einem Montag, an dem das Museum ausnahmsweise öffnet – ist frei. Um 13.30, 15 und 16.30 Uhr finden kostenlose öffentliche Führungen durch die Ausstellung statt.

Kontakt
Stiftung Kloster Dalheim. LWL-Landesmuseum für Klosterkultur
Am Kloster 9, 33165 Lichtenau-Dalheim
E-Mail: kloster-dalheim@lwl.org

 

Götz – Szenische Lesung nach Johann Wolfgang von Goethe

Lesestadt Gütersloh: Jörg Schulze-Neuhoff liest in der Weberei

Foto: Joachim Müller
Foto: Joachim Müller

„Götz“ ist die Neuauflage von Goethes Klassiker „Götz von Berlichingen“, unangepasstes, unkonventionelles Theater, eine szenische Lesung und ein gewagtes Stück, mit geringen Mitteln produziert und die Arbeit des Sprech- und Sprachkünstlers in den Vordergrund rückend.

Ein Mann auf der Bühne allein – die eiserne Hand zur Faust geballt. Der Originaltext steht in einer modernen Inszenierung. Zeitlos und zeitgemäß? Götz ist Mittelalter. Götz ist Faust- und Fehderecht. Naturrecht und Treue. Götz ist Rebell und Reaktionär. Ein Reichs- und Raubritter. Götz ist Postmoderne. Und Götz ist so viel mehr als sein schwäbischer Wutbürgergruß. Die steht auch beim neuen Götz im Fokus – nicht zuletzt wegen des Performers Jörg Schulze-Neuhoff, der hier groß, laut und gewaltig daherkommt.

Wahnsinnig intensiv ist seine Solo-Performance von Goethes Sturm und Drang-Werk, in der das komplette Personal zu einer Charakterstudie verdichtet wird, in der nicht nur die Zeit, sondern vor allem der Mensch aus den Fugen gerät. Nach der Kafka-Adaption „Der Bau“ entstand auch dieses Solo-Stück unter der Regie von Stefan Meißner. Für „Götz“ haben sie sich schon alleine „wegen der tollen Sprache“ entschieden, wie Schulze-Neuhoff sagt. „Das Stück wird aber auch so gut wie gar nicht gespielt“, fügt Regisseur Meißner hinzu, „weil es auch von den Nazis sehr vereinnahmt wurde.“ So waren beide motiviert, „den Götz mal ins Kleine zu holen.“

Jörg Schulze-Neuhoff, geboren 1976 in Bergisch Gladbach, wuchs in Traben-Trabach auf, schrieb und veröffentlichte früh erste Gedichte, um dann umzusiedeln in die Stadt, die es zwar nicht gibt, in der er sich bis heute jedoch sehr heimisch fühlt. Nach seinem Studium der Germanistik und der Literaturwissenschaft und einer Ausbildung zum Theaterpädagogen arbeitet er seit mehreren Jahren vor allem mit dem ROTTSTR 5-Theater Bochum und dem Theater im Depot Dortmund zusammen. Die szenische Lesung ist eine Co-Produktion mit dem ROTTSTR 5 Theater in Bochum und dem Theater im Depot in Dortmund.

Karten für die szenische Lesung von Jörg Schulze-Neuhoff am 1. November 2016 um 20.00 Uhr im Kesselhaus der Weberei sind für 8 Euro im ServiceCenter der Gütersloh Marketing an der Berliner Straße 63 erhältlich. An der Abendkasse kosten die Karten 12 Euro. Veranstalter der Lesung ist der Verein Kleine Bühne e.V.

Hier finden Sie alle Termine auf einen Blick.

KosmetikParfümerie Ulla Greweling 35 Jahre in Gütersloh

Unwiderstehliche Angebote in der Jubiläumswoche

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35 Jahre schon verschönert und verjüngt sie die GütersloherInnen. Ulla Greweling bedankt sich bei ihren treuen Kunden mit sensationellen Rabatten und Aktionen. Lassen Sie sich in der Zeit vom 2. bis zum 6. November 2016 mal so richtig verwöhnen.

So gibt es zum Beispiel für eine Spende von 25 Euro zugunsten der Gütersloher Suppenküche eine luxuriöse Gesichtsbehandlung für Sie + Ihn im Wert von 100 Euro/Dauer 60 Min. Sichern Sie sich schnell Ihren Wunschtermin, da nur begrenzte Plätze verfügbar sind!

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Wollten Sie auch schon immer makellose Haut mit einem zarten Glow besitzen? Die neue Foundation von Maria Galland wirkt so natürlich wie eine zweite Haut. Sie können es ausprobieren, denn am Mittwoch, den 2. November 2016 ist Ivan Sabutera, Visagist aus dem Hause Maria Galland zu Gast in der KosmetikParfümerie, schminkt Sie und gibt ganz persönliche Profi-Tipps.

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Und als besonderes Dankeschön für 35 spannende Jahre gibt es in der Jubiläumswoche 20% Rabatt auf Ihren Einkauf.

KosmetikParfümerie
Ulla Greweling

Berliner Straße2
33330 Gütersloh
Telefon: 05241-20287
E-Mail: ulla@kosmetikparfuemerie.de
Homepage: http://www.kosmetikparfuemerie.de

Öffnungszeiten:
Mo. – Fr.: 10.00 bis 12.30 Uhr und 15.00 bis 18.30 Uhr
Sa.: 10.00 bis 14.00 Uhr

Foto: Matheus Fernandes/Bild-Collage: Blitzgarten

Lesestadt Gütersloh: Es spukt in Funkenbach

Interaktive Halloween-Lesung für Kinder
mit Andrea Gehlen

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Panzer und Rosenkranz – Ermittler auf acht Pfoten:„Süßes, sonst gibt’s Saures“, wisperte eine Stimme scheinbar aus dem Nichts.“ Die tierischen Privatermittler verbringen ihren Urlaub in Gütersloh. Ausgerechnet an Halloween treibt ein Geist sein Unwesen in der gut besuchten Weberei.

Zum Glück haben viele Kinder ihre Taschenlampen mitgebracht! Zusammen mit der Bielefelder Autorin Andrea Gehlen bringen die Nachwuchsagenten Licht ins Dunkel dieses mysteriösen Falls und erfahren Geheimnisse aus der Welt der Detektive.

Andrea Gehlen, Jahrgang 1965, geborene Bielefelderin, hat zwei Schokoladenseiten – eine dunkle und eine helle. Wenn die dunkle Seite Oberhand gewinnt, schreibt sie knackige Kurzkrimis, die auf humorvolle Weise die Abgründe der menschlichen Seele beleuchten. An sonnigen Tagen schreibt sie fantasievolle und witzige Kinderbücher. Bisher hat sie sieben Kinderbücher verfasst, zwei Krimipreise für Kurzgeschichten bekommen sowie Veröffentlichungen in Literaturmagazinen, Geschichtensammlungen und auf Brötchen-Tüten. Sie ist Dozentin für kreatives Schreiben für Erwachsene, Jugendliche und Kinder und Mitglied der Krimiautorinnen-Netzwerke „Mörderische Schwestern“ und „Syndikat“.

Die Mitmachlesung für Detektive für Kinder ab acht Jahren von Andrea Gehlen am 31. Oktober um 17.30 Uhr in der Weberei (Werk II) ist kostenfrei. Eine Eintrittskarte ist nicht erforderlich. Wer mitmachen möchte, sollte auf jeden Fall eine Taschenlampe dabei haben und kann sich gerne verkleiden. Veranstalter der Lesung ist die Weberei.

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Hier kommt keiner rein

Vorträge zum Thema Aktiver Einbruchschutz

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Am kommenden Wochenende (29. + 30. Oktober 2016 von 11 bis 17 Uhr) informieren Sicherheitsexperten in den Werkhallen der Tischlerei Mesken über wirksamen Einbruchschutz.

  • Die Firma MAB Meldeanlagenbau zeigt ihre große Auswahl an elektronischer Sicherheitstechnik, Brand- und Einbruchmeldeanlagen.
  • Wie der Einbruchschutz finanziell gefördert werden kann, erklären die Berater der Volksbank Bielefeld-Gütersloh.
  • Die Polizei ist mit dem Netzwerk „Zuhause sicher“ präsent. Die Kernbotschaft an die Bevölkerung lautet, sich beraten zu lassen, in der Nachbarschaft aufmerksam zu sein und im Verdachtsfall die 110 zu wählen. Die Deutsche Verkehrswacht klärt über Sicherheit im Straßenverkehr auf und bringt einen Rettungssimulator mit.
  • Über Einbruchgefahren und Prävention referiert der Kriminalhauptkommissar Dirk Struckmeier am Samstag um 14 Uhr und Sonntag um 11:30 Uhr.

Weitere Vorträge und Infos unter www.einbruchschutz-mesken.de

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Weitere Informationen:

Mesken Tischlerei GmbH
Fachbetrieb für Gebäudesicherheit
Ansprechpartner Annette Mesken
Friedrichsdorfer Str. 54
33335 Gütersloh
Tel. 05241 97690
info@mesken-gt.de
http://www.einbruchschutz-mesken.de

Foto: Mesken

Floritzel – Der kleine Drache, der nicht feuerspucken konnte

Mitmach-Puppentheater für Kinder ab drei Jahren
im LWL-Ziegeleimuseum Lage

63454Lage (lwl). Im LWL-Industriemuseum Ziegeleimuseum Lage gastiert am Sonntag (30.10.) um 15 Uhr das Bielefelder Puppentheater Pulcinella mit seinem Stück „Floritzel“. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) lädt Kinder ab drei Jahren ein, den kleinen Drachen auf seinen Abenteuern zu begleiten.

Anfangs sieht es gar nicht gut aus für Floritzel, denn er kann noch immer nicht Feuer spucken und das, obwohl er an seinem 500. Geburtstag die große Drachenprüfung ablegen muss!
Aber wie soll man auch ein furchterregender und schrecklicher Drache werden, wenn man viel lieber Gänseblümchen pflückt und bunten Schmetterlingen hinterherjagt?

In seiner Ratlosigkeit begibt sich Floritzel auf die Wanderschaft. Im Wald trifft er seine Freundin, die uralte Schildkröte Kassandra und den Riesen Goldauge. Beide versuchen, Floritzel mit guten Ratschlägen beizustehen, doch heutzutage lässt sich niemand mehr so schnell von einem kleinen Drachen ins Bockshorn jagen. Was nun? Nach vielen Abenteuern löst Floritzel mit Hilfe der Kinder im Publikum zu guter Letzt auch das Geheimnis des Feuerspuckens.

Beginn: 15.00 Uhr, Dauer ca. 45 Minuten
Eintritt: drei Euro

Foto: Puppentheater Pulcinella

Lesestadt Gütersloh: Ein Herd und eine Seele

Ein musikalischer Liederabend im Salon Haartolle
mit Tobias Sudhoff

Foto: Hermann Willers
Foto: Hermann Willers

Wie soll man in unserer Welt auch noch genauso glücklich werden, wie es uns Werbung und Ratgeber vorschreiben? Tobias Sudhoff findet keine Muße, um glücklich zu sein, weil er die ganze Zeit damit beschäftigt ist, glücklich zu werden. So bleibt ihm nur die Hoffnung auf ein Stück vom Glück – oder wenigstens eine Knolle weißen Trüffels. Und unterwegs auf seiner musikalischen Reise philosophiert er über erfüllte und enttäuschte Hoffnungen („Die Wäsche hängt draußen – und sie drinnen“), über Fragen nach dem Sinn („Wenn ein Schild Innerorts „Alle Richtungen“ angibt, wohin komme ich, fahr ich entgegengesetzt?“), den Generationenkonflikt („Großvater lobte Hitler für die Autobahnen, er glaubte bis zu seinem Tod, es heißt deswegen Führerschein“) und seine Kindheit („Da gab`s im Fernsehen noch Dieter Thomas Heck, diese fleischgewordene Verbaldiarrhoe, Deutschlands erster öffentlich-rechtlicher ADHS-Fall“).

Dabei liest er an diesem Abend aus seinem neuesten Kochbuch ebenso vor wie aus seiner Sammlung skurriler Geschichten und Gedichte.

Mit wortgewandtem Humor provoziert Sudhoff Zwerchfellkrämpfe und sein Publikum singt und klatscht über diesen musikalisch, literarisch Wahnsinnigen mit seinen betörend schönen Liedern. Fernab von platter Comedy wird Sudhoff als Denkertainer unter den deutschen Kabarettisten von Publikum und Presse gefeiert.

Karten für die musikalische Lesung von Tobias Sudhoff am 30. Oktober um 18.00 Uhr sind für 10 Euro im Salon Haartolle am Nordring 15 erhältlich. Veranstalter der Lesung ist der Salon Haartolle.

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Finde den Täter – Die Schatzkarte von Lilienstein

Interaktive Lesung für Kinder mit Julian Press

buchcover-julian-press-finde-den-taeter-cbjPhilipp, Flo, Caro, Leo und Kommissar Lars teilen eine große Leidenschaft: Ungelöste Detektivfälle! Mit kriminalistischem Spürsinn und geübtem Auge gilt es, die Hinweise in den Wimmelbildern zu finden, bevor die aufregende Gaunerjagd auf der nächsten Seite weitergehen kann. Ein großzügiges Layout, kurze Texte und wunderbare Wimmelbilder machen das Mitraten auch für weniger geübte Leser zum spannenden Rätselspaß!

Julian Press, Jahrgang 1960, studierte in Hamburg an der Fachhochschule Grafik und Illustration, hat in einem Jugendbuchverlag volontiert und war dann für Jugendzeitschriften und in einer Werbeagentur tätig. Schon bald begann er selbst für Kinder zu schreiben und zu zeichnen. Er trat früh in die Fußstapfen seines Vaters, Autor der berühmten „Schwarzen Hand“, und begann eigene Ratekrimis und Wimmelbilder zu entwerfen. Nach längerem Aufenthalt in Brüssel lebt er heute mit seiner Frau als freier Grafiker und Autor in Hamburg.

Kostenlose Karten für die Lesung für Kinder von Julian Press am 30. Oktober 2016 um 15.00 Uhr im Stadtmuseum sind im ServiceCenter der Gütersloh Marketing an der Berliner Straße 63 erhältlich. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Veranstalter der Lesung ist die Gütersloh Marketing unterstützt von der Sparkasse Gütersloh.

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Wortschätze: Das Glück der anderen

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Sich über das Glück seiner Mitmenschen freuen zu können, auch wenn man selbst gerade in einem Tief steckt, ist sicherlich keine leichte Aufgabe. Trifft man sich doch lieber mit Leidensgenossen, um gemeinsam über die Ungerechtigkeit des Lebens zu jammern. Energetisch gesehen nicht gut.

Wenn Du jetzt gerade traurig bist oder mit Deinem Schicksal haderst, darfst Du sicher sein, dass sich dieser Zustand auch wieder ändert. Nach jeder Ebbe kommt die Flut. Und je mehr Du Dich mit den anderen freust, desto eher kommt sie in Dein Leben.

Entworfen hat auch diese Postkarte Peter Vennebusch, der Macher des Ostwestfälischen Wortschatzes. Sie ist eine von 25 einzigartigen „Wortschätzen“ mit den Themen Glück, Liebe, Weisheit, Freundschaft, Mut und Dankbarkeit.

Erhältlich sind sie im Schöne-Dinge-Shop.

 

Lesestadt Gütersloh: Das kalte Herz

Neuverfilmung des Märchens von Wilhelm Hauff

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Der mittellose Peter sucht aus Liebe zu der schönen Lisbeth, die aus gutem Hause stammt, einen Weg um reich zu werden. In seiner Verzweiflung lässt er sich auf einen Pakt mit dem diabolischen Holländer-Michel ein, der ihm anstelle seines Herzens einen Stein in die Brust setzt. Befreit von jeglichem Mitgefühl gelangt Peter schnell zu Reichtum und Ansehen. Doch Lisbeth erkennt ihren einst so gutmütigen Peter in dem skrupellosen Geschäftsmann nicht mehr wieder und stellt sich gegen ihn. Um Lisbeth zurück zu gewinnen, muss Peter um sein Herz kämpfen.

Die Neuverfilmung des Märchens von Wilhelm Hauff mit zeitgenössischen Bezügen ist ab dem 20. Oktober im CineStar in Gütersloh zu sehen. Die Sondervorführung im Rahmen der Lesestadt Gütersloh findet am 29. Oktober um 17 Uhr zum Sonderpreis von 5,- Euro auf allen Plätzen statt.

Veranstalter der Filmvorführung ist das CineStar Gütersloh. Karten gibt es ab Oktober direkt an der Kinokasse oder über http://www.cinestar.de.

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Das Steiner Prinzip

Matthias Steiner liest bei INTERSPORT Finke

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Matthias Steiner hat es geschafft: Er hat 45 Kilogramm Körpergewicht verloren – ohne je zu hungern, ohne je eine Diät gemacht zu haben. Das Wichtigste für ihn: Ziele setzen, die Motivation hochhalten, den eigenen Körper kennenlernen. Und genauso wichtig: das Leben genießen.

buchcover-steiner-prinzip-suedwest-verlagIn seinem Buch „Das Steiner Prinzip. Vom Schwergewicht zum Wohlfühl-Ich“ geht es nicht um das Zählen von Kalorien oder um Enthaltsamkeit, sondern vor allem um einen bewussteren Umgang mit dem eigenen Körper, um Lebensfreude und Ausstrahlung. Matthias Steiner möchte andere Menschen dazu animieren, sich ebenfalls mit sich und ihrem Körper auseinander zu setzen. Abnehmen und vor allem danach das Gewicht auch halten, ist einfach, wenn man weiß, wie es geht. Auch Diabetikern gibt Matthias Tipps, wie auch sie es schaffen können, ihr Wohlfühl-Gewicht zu erreichen.

Matthias Steiner war ein äußerst erfolgreicher Gewichtheber im Superschwergewicht. Er war Europa- und Weltmeister in dieser Sportart. Die Krönung seiner Karriere war jedoch 2008 die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen in Peking. 2013 beendete er seine Profisport-Karriere und gründete zusammen mit seiner Frau Inge die Firma STEINERtainment. Heute ist er ein gefragter Motivationsredner. Zudem berät er Menschen mit Diabetes und engagiert sich in verschiedenen sozialen Projekten. Sportlich war er neben vielen anderen Aktivitäten im Frühjahr 2015 in der RTL-Tanz-Show „Let’s Dance“ unterwegs, wo er sich ins Finale und die Herzen der Zuschauer tanzte.

Karten für die Lesung von Matthias Steiner am 28. Oktober um 20.00 Uhr bei INTERSPORT Finke am Kolbeplatz werden über Radio Gütersloh und die lokalen Zeitungen verlost. Veranstalter der Lesung ist INTERSPORT Finke.

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Erste Hilfe für die Seele

Lesestadt Gütersloh: Angélique Mundt im Ringhotel Appelbaum

Foto:
Foto: Michael Holz

Wer hilft, wenn das Leben plötzlich auseinanderbricht? Wenn man gerade den liebsten Menschen verloren hat? Oder bei einem Unfall Schreckliches mit ansehen musste? Angélique Mundt ist Psychologin und arbeitet für das Kriseninterventionsteam Hamburg. Sie steht Menschen unmittelbar nach einer Katastrophe zur Seite, spendet Ruhe, Kraft und Orientierung. Sie leistet erste Hilfe für die Seele.

In diesem Buch erzählt sie von tragischen Unglücken und Schicksalsschlägen, von erschütternden Erfahrungen und Menschen, die größtes Leid erfahren haben. Und vor allem macht sie vor, wie Hilfe in den schlimmsten Momenten unseres Lebens möglich ist. Sie plädiert für ein aufmerksames und kraftvolles Leben. Sie zeigt, wie man sich Trauer und den eigenen Ängsten stellen und wie man schöne und besondere Momente intensiv erleben kann.

Angélique Mundt wurde 1966 in Hamburg geboren. Nach ihrem Studium der Psychologie arbeitete sie lange in der Psychiatrie, bevor sie sich 2005 als Psychotherapeutin mit einer eigenen Praxis selbstständig machte. Sie arbeitet ehrenamtlich im Kriseninterventionsteam des Deutschen Roten Kreuzes, das Menschen bei potentiell traumatisierenden Ereignissen erste Hilfe für die Seele leistet. Sie ist Autorin von Kriminalromanen und lebt in Hamburg.

Die Lesung von Angélique Mundt am 28. Oktober um 19.30 Uhr im Ringhotel Appelbaum an der Neuenkirchener Straße 59 ist kostenfrei. Eine Eintrittskarte ist nicht erforderlich. Veranstalter der Lesung ist das Ringhotel Appelbaum.

Die Mafflies: Die Geburtstagsparty

Lesestadt Gütersloh: Cally Stronk liest für Kinder

Foto: Friedrich & Friends
Foto: Friedrich & Friends

Max und Lara sind Stiefgeschwister und verstehen sich nicht besonders gut. Der Frieden zwischen den Beiden ist vorbei, als der kleine Mafflie Radieschen Lara einen Streich spielt.

Und dann haben die Kinder auch noch am selben Tag Geburtstag! Lara schlägt vor, den Eltern zu erzählen, dass sie gemeinsam Geburtstag feiern wollen. Aber in Wirklichkeit feiern die Kinder gegeneinander. Es soll eine Schnitzeljagd geben und der Verlierer muss ausziehen. Es geht also um alles!

Für Max sehen die Chancen leider nicht so gut aus: Lara hat bereits Partygäste in Schabernack gefunden. Damit Max nicht so traurig ist, schickt Mafflie Radieschen heimlich Einladungen raus. Und tatsächlich: an seinem Geburtstag stehen Gäste vor der Tür und die Party kann losgehen! Natürlich nicht ohne kleine Streiche der beiden Mafflies Papaya und Radieschen.

Cally Stronk liebt es, mit ihren lustigen Geschichten und ihrer Ukulele Kinderaugen zum Leuchten zu bringen. Ihr Lieblingsplatz ist ihr kleiner Balkon über den Dächern Berlins, auf dem sie wunderschöne Blumen und Kräuter angepflanzt hat. Dort lässt sie sich zu neuen Geschichten inspirieren und wäre nicht überrascht, wenn tatsächlich plötzlich ein Mafflie auf den Balkontisch hopsen würde. Cally würde mit dem Mafflie zuerst einen Kakao trinken und sich dann gemeinsam mit ihm neue Streiche ausdenken.

Cally Stronk kommt zur Lesung nach Gütersloh mit ihren Mafflies und ihrer Ukulele und singt gemeinsam mit den Kindern den Maffliesong.

Die Lesung für Kinder von Cally Stronk am 28. Oktober um 16.00 Uhr bei der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe an der Schulstraße 22 ist kostenfrei. Eine Eintrittskarte ist nicht erforderlich. Veranstalter der Lesung ist die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe.

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Hedwig Bonensteffen: Glück und Gesundheit …

Machen wir doch mal ein Spiel. Einen Versuch. Einen Test.

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Du denkst jeden Tag einmal fest daran, dass jeder Mensch auf unserer Erde versorgt ist, glücklich ist,  gesund ist. Wie fühlt sich das für dich an? Ist es nicht ein wunderbares Gefühl!? Mit diesem Gedanken sendest du Energie an jeden Menschen, und das ist schon sehr viel, was du tun kannst und so einfach.

Noch stärkere Energie wird frei, wenn Du dieses Deinen Mitmenschen, einfach so im Gespräch, mitteilst. So wird schließlich jeder Mensch auf unserer Mutter Erde erreicht. Und das Schöne daran ist, dass das gute Gefühl, das Du selbst dabei empfindest, auch Dein eigenes Leben von Tag zu Tag verändert.

Versuchs doch mal!

 

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