Ralf Wigand: Giftdeponie Körper

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Wie entsteht eine Arteriosklerose?

Freie Radikale verursachen Zellmembran-schädigungen an den Innenwänden der Arterien und einen vermehrten Einstrom von Calciumionen in die Zellen. Hierdurch entstehen im Laufe der Jahre Mikroverletzungen an den Arterienwänden, die Arterien verhärten und der Blutfluss wird verringert. Durch Gefäßverengung kommt es zu Durchblutungsstörungen. Organe und Gewebe können nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden und Stoffwechselprodukte nicht mehr ausreichend abtransportiert werden. Die Entgiftung verlangsamt sich, der Stoffwechsel in dem betroffenen Gebiet bricht zusammen und der partielle Zelltod ist die Folge. Das fatale an der Arteriosklerose ist, dass sich die ersten Symptome erst bemerkbar machen, wenn die Gefäße bereits zwischen 70% bis 90% verstopft sind. Es drohen Herzinfarkt, Schlaganfall,   Organschäden und letztendlich Bypass-Operationen. Man sollte wissen, dass durch Operationen nur das Symptom und nicht die wirkliche Ursache behandelt wird.

Manche Operationen sind lebensrettend und notwendig – jedoch sind viele Operationen durch die EDTA-Chelat-Therapie vermeidbar. Meiner Meinung nach sollte die EDTA-Chelat-Therapie nach Bypass Operationen regelmäßig durchgeführt werden, um einen erneuten Verschluss der Bypässe vorzubeugen.

Was ist die Chelat-Therapie?

Die EDTA-Chelat-Therapie ist ein ambulantes Heilverfahren, bei dem die synthetisch hergestellte Aminosäure (Ethylene Diamine Tetra Acetic Acid – kurz EDTA) zusammen mit bestimmten Vitaminen und Mineralien als intravenöse Infusion verabreicht wird. Während die Lösung mit dem Chelatbildner EDTA langsam durch die etwa 200.000 Km Blutgefäße zirkuliert, werden giftige Metallionen und Plaques, die die Durchblutung behindern, gebunden und zusammen mit der EDTA-Lösung über die Nieren ausgeschieden. Die EDTA- Chelat-Therapie entgiftet den Körper von toxischen Metallen aus Atemluft, Trinkwasser (alte Wasserleitungen!), Nahrung, Zigarettenrauch, Kosmetika (z. B. Aluminium in Deos), Amalgamfüllungen, Impfen und vielen anderen Umweltgiften, die wir in unserem Körper aufnehmen und im Falle von fehlenden oder defekten Entgiftungsenzymen (z.B. Cytochrom P450 und Glutathion-S-Transferase) im Organismus ansammeln. Indem die giftigen Schwermetalle gebunden und ausgeschieden werden, reduziert sich der Angriff von aggressiven Sauerstoffverbindungen (freie Radikale) auf die Zellen. Die Adernverkalkung (Arteriosklerose) wird zumindest gebremst, die Elastizität der Arterien verbessert und die Durchblutung optimiert. Vergrößert man den Durchmesser eines Blutgefäßes um 19%, bewirkt dieses eine Verdopplung der Durchblutung (Hagen–Poiseuille´sches-Gesetz).

Ist eine Verbesserung der Durchblutung nachweisbar?

Durch eine Angiographie (eine radiologische Untersuchung, bei der die Blutgefäße mit Kontrastmittel gefüllt und mit Hilfe von Geräten sichtbar gemacht werden) sind die mikroskopisch kleinen Blutgefäße nicht darstellbar. Das ist auch der Grund dafür, dass häufig Patienten trotz einer subjektiven

Verbesserung des Allgemeinzustands keine positiven Befunde bei einer vor allem zu kurzfristigen Kontrolle nachweisen können. Aber auf lange Sicht ist immer eine Verbesserung der großen Gefäße nachweisbar. 

Gibt es außer Durchblutungsstörungen weitere Indikationen für die Chelat-Therapie und gibt es auch Kontraindikationen?

In der Naturheilpraxis hat sich die Chelat-Therapie vor allem bei chronischen Vergiftungen, diabetischen Gefäßerkrankungen, Eisenspeichererkrankungen, Rheuma, Fibromyalgie, chronischem Müdigkeits-Syndrom, degenerativen Augenerkrankungen, Depressionen, Parkinson, Demenz und der Prophylaxe von Krebserkrankungen seit Jahrzehnten bewährt. In einer Studie über 18 Jahre (1959-1976) wiesen zwei amerikanische Wissenschaftler (Dr. Blumer und Dr. Cranton) nach, dass die Krebssterblichkeit bei chelatierten Patienten zehnfach niedriger war.

Wird die Therapie nach den Richtlinien der Chelat-Gesellschaft durchgeführt, gibt es keinerlei Risiken oder nennenswerte Nebenwirkungen. Die zum Teil kursierenden negativen Beurteilungen der Chelat-Therapie beziehen sich auf fehlerhafte Behandlungen in den sechziger Jahren, mit zum Teil massiven Überdosierungen des EDTA- Wirkstoffes.

Kontraindikationen für die Therapie sind schwerste Nieren und Lebererkrankungen, ausgeprägte Herzrhythmusstörungen und Schwangerschaft.

Gibt es Studien über die Wirksamkeit der Chelat-Therapie?

Bisher war ein wesentlicher Kritikpunkt, dass bislang keine randomisierten, kontrollierten Studien vorgelegt wurden. In den Jahren 2003 bis 2010 wurde in den USA auf staatliche Kosten des amerikanischen Gesundheitsministeriums eine 30-Millionen-US-Dollar-Studie durchgeführt. Die randomisierte, placebokontrollierte, klinische Doppelblindstudie gilt als Meilenstein in der Geschichte der Umweltmedizin. Zum ersten Mal in der langen Geschichte der EDTA- Chelat-Therapie wurde die Wirkung durch eine wissenschaftliche Studie von höchstem Niveau belegt. Im Vergleich zur Kontrollgruppe profitierten die chelatierten Patienten, die vor dem Behandlungszeitraum einen Herzinfarkt erlitten hatten, signifikant im Vergleich zur Placebo-Gruppe.

Interessierte Leser können sich den Artikel unter TACT-Chelat-Studie im Internet herunterladen.

 

Foto: Florian Freimuth www.FotoFreimuth.deNaturheilpraxis Ralf J. Wigand
Vilsendorfer Straße 4
33739 Bielefeld (Jöllenbeck)
Telefon 05206-4484
http://www.heilpraktiker-wigand-bielefeld.de

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