Ohne Moos nix los

Die samtigen Kissen fristen ihr stilles Dasein seit vielen Millionen Jahren. Sie verschönern Wald und Flur mit frischem Grün und ummanteln Bäume, knorrige Stämme, altes Geröll und vergessene Gemäuer, so dass sie anmuten wie mystische Wesen aus einer anderen Welt. Moose gehören zu den bescheidensten Exemplaren in unserem Pflanzenreich, aber auch zu den ältesten.

Die ersten Moose entwickelten sich bereits vor 450 Millionen Jahren aus Grünalgen und bilden heute ca. 1.000 Arten allein in Europa.

Moos besitzt keine Wurzeln, sondern Zellfäden, mit denen es sich auch auf unwirtlichen Untergründen ansiedeln kann. Seine Nahrung filtert es aus Regenwasser und Nebel. Es vermehrt sich – ähnlich wie Pilze – durch Sporen.

Aber auch diese bescheidenen Pflanzen sind mittlerweile durch Umweltverschmutzung und Klimaveränderung gefährdet, so dass einige Arten bereits auf der Roten Liste geführt werden. Daher ist die Mitnahme von Moos aus der Natur streng verboten.  Erlaubt sind ausgiebige Spaziergänge durch die wunderbar stille, grüne Natur.

 

Foto: fotolia

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