Vom Pumpernickel

Pumpernickel

„Bon pour Nickel“ – „Gut für mein Pferd Nickel“ soll ein Soldat Napoleons gesagt haben, als er in Westphalen Bekanntschaft machte mit dem leicht süßlichen schwarzen Brot dieser Region. 16 Stunden lang bei 200 Grad aus gebrühtem vollem Schrot und Korn gebacken, sagt man dem „schwarzen Gold“ ver- dauungsfördernde Wirkung nach. Woher der Name tatsächlich stammt, ist in der Literatur verschieden ausgelegt. Es war anders, als das damalige „vornehme“ Weißbrot  aus gemahlenem Weizen.

Mit Butter bestrichen und mit dünn geschnittenem westfälischem Schinken belegt, ist es heute wieder eine Delikatesse. Viele Köche der Region probieren aber auch Kombinationen des leicht süßlichen Brotes (karamellisiertes Korn) als Dessert.

Die Gütersloher Großbäckerei Mestemacher ist besonders bekannt für ihr Pumpernickel. Es gibt aber noch eine Reihe von Handwerksbäckereien in OWl und dem angrenzenden Münsterland sowie Westfalen, die sich durchaus auf die ursprüngliche Backware „Pumpernickel“ verstehen.

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