Nah schauen statt fernsehen

Libelle Living in OWL

„Wenn du noch regelmäßig Fernsehen schaust, fang an, bewusst zu spüren, wie es dir physisch, geistig und emotional nach ein, zwei oder mehr Stunden vor dem Bildschirm geht. Ist deine Stimmung besser, bist du wacher, bewusster, klarer in deinem Geist. Wie fühlst du dich? Bringt das Fernsehen dich näher zu dir oder entFERNst du dich damit von dir, spürst dich weniger?

Wenn du dich oft dumpfer, unklarer, unruhiger oder missgelaunter fühlst, frage dich: Will ich mich entscheiden, diese vielen Stunden besser zu nutzen für meinen Körper, meinen Geist und meine Seele? Könnte ich sie nutzen, um mir näher zu kommen, bei mir und bewusst mit mir zu sein?

Das Unterhaltungsprogramm unserer Welt nutzen die meisten Menschen als Ablenkungs- und Schmerzbetäubungsprogramm. Sie wählen nicht bewusst aus, was ihnen gut tut und empfangen ungefiltert Unmengen an niedrig schwingenden Energien, die ihre feinstofflichen Körper vermüllen und ihren Geist betäuben. Entscheide dich bewusst für Qualität und wähle aus, was dir gut tut.“

So Psychologe und Transformationstherapeut Robert Betz, der am 9. September 2014 um 19.30 Uhr  in der Stadthalle Bielefeld mit seinem Vortrag: „Pinke, Kohle, Mäuse – Erfolg im Leben und in der Arbeit“ zu Gast ist.

 

Foto: Werner Voßwinkel

Sandra Lange: Bewegung ist die beste Medizin

Gesunde Ernährung und körperliche Aktivität sind oft wirksamer als die Einnahme von Medikamenten.

Heilpraktikerin und Personal Trainerin Sandra Lange
Heilpraktikerin und Personal Trainerin Sandra Lange

Dem kann die Bielefelder Heilpraktikerin Sandra Lange nur zustimmen: „Die Leute brauchen eine Möglichkeit, ihr Leben aktiv zu gestalten. Sie müssen am eigenen Leib erfahren, dass der Sport, die Bewegung eine der unterhaltsamsten und sinnvollsten Freizeitbeschäftigungen ist, die es gibt.

Bewegung hat nicht nur vorbeugende Effekte auf die Morbidität und Mortalität. Das war die Hauptbotschaft eines Symposiums zur Sportmedizin, dass bei vielen Erkrankungen der positive Effekt von Bewegung bessere Effekte zeigt als die Einnahme von Medikamenten. Bei der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit ( pAVK) war dieser Effekt sogar höher als der von Stents.

„Für körperliche Aktivität gibt es, vergleichbar mit medikamentösen Therapien, eine Indikation, Empfehlungen zur Dosierung, eine Dosis-Wirkungs-Beziehung und in wenigen Fällen auch Kontraindikationen“, sagte der Sportmediziner Herbert Löllgen, Remscheid, ehemaliger Präsident der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention.

Vier aktuelle Metaanalysen mit circa 800.000 Teilnehmern zeigten folgende Ergebnisse bei Patienten mit Durchblutungsstörungen:

  • Senkung der allgemeinen Sterblichkeit durch regelmäßige körperliche Aktivität um 30 bis 40 Prozent
  • Senkung der kardialen Sterblichkeit um 33 Prozent.
  • Verbesserung der Gehstrecke durch 3 bis 5 Mal pro Woche Laufbandtraining bei pAVK  nach 3-12 Monaten um 66 bis 78 Prozent, verglichen mit einer Kontrollgruppe.
  • Eine im Jahr davor publizierte Studie hat belegt, daß das Gehtraining bei Patienten mit pAVK effektiver sei als Dilatation und Stents.
  • Bei Patienten mit Diabetes mellitus reduzierte Bewegung die Mortalität um 40 Prozent.
  • Senkung von Schwangerschaftsdiabetes und Präeklampsien durch Bewegung um 51 Prozent

Für viele chronische Erkrankungen ist körperliche Aktivität das „Medikament“ erster Wahl. Sehr gute Evidenzen gebe es außer für pAVK und Diabetes auch für Herzinsuffizienz und koronare Herzerkrankung, COPD und Malignome wie Kolon- und Mammakarzinom.

Sandra Lange: „Ich sehe es als meine Aufgabe an, für meine Klienten einen individuellen Bewegungs- und Ernährungsplan zu erstellen, der alters-, lebenssituationsgerecht und dabei umsetzbar ist. Unabhängig vom Alter und Leistungszustand ist es für viele sinnvoll, sich zum Einstieg einen Personal Trainer zu nehmen.

Und das heißt bei mir Einzeltraining. Wenn Sie zum Beispiel gesundheitliche Probleme haben und nicht so genau wissen, welche Übungen gut für Sie sind und welche nicht, oder wenn Sie sportlich tätig sein möchten, aber keine Lust auf ein Fitnessstudio haben, dann betreue ich Sie persönlich und allein in meinen Räumen.”

portraitSandra Lange
Heilpraktikerin
Prinzenstraße 3
33602 Bielefeld
Telefon: 0521-63736
Mail: info@sandra-lange.de
Homepage: http://www.sl-naturheilpraxis-bielefeld.de

 

Fotos: Sandra Lange

Alternative zu den Freibädern

Rund um Paderborn gibt es einige Seen, unter anderem den Lippesee und den Nesthauser See, beide zu finden am Rande der B 64. In einem Teil des Nesthauser Sees gibt es die Möglichkeit, Wasserski zu fahren oder zu „wakeboarden“. Auch gibt es eine Badestelle, einen kleinen Sandstrand und eine Liegewiese unter großen alten Bäumen.

Die Wasserski-Seilbahn Paderborn betreibt dort eine Anlage, wo Anfänger den Wasserskisport ausprobieren und Fortgeschrittene ihre Kunststücke vorführen können.

Gedränge am Start

Zu sehen sind richtige Koryphäen, die virtuose Drehungen und Salti vorführen, aber eben auch diejenigen, die fast eine Stunde in der Warteschlange gestanden haben, um dann nach wenigen Metern ins Wasser zu fallen. Wie gut, dass wir nicht schadenfroh sind.

Wasserskiläufer                  Living in OWL
Ein erfrischendes Sommervergnügen

Wer keine sportlichen Ambitionen hat, kann sich auf der großen Liegewiese sonnen oder sich von dem kleinen Sandstrand aus im Wasser abkühlen und schwimmen.

Strand                     Living in OWL
Strandidylle in OWL

Wasserski Seilbahn
Sander Straße 160, 33106 Paderborn
Telefon: 05254/68660
www.wasserski-paderborn.de

Eine Ode an meinen Trumm / Fanta ohne Fun-Faktor

Text von Michael Krakow

Kann man so etwas wie Zuneigung empfinden zu einem kalten Gegenstand? Besitzern von Elektronikgeräten mit angebissenem Apfel auf der Rückseite, Rostschleifern von alten Käfern sowie Hüterinnen von Fabergé-Eiern stellt sich diese Frage vermutlich nicht, sie haben es längst verinnerlicht.

bottle of fresh lemonade

Nun hat es auch mich erwischt, des Amors Pfeil zittert im Ziel. Doch während Wisch-Tabletten, Buckelautos und Kunsteiern noch etwas Ästhetisches anhaftet, werden meine Gefühle von etwas ungleich wuchtigerem entflammt. Der kalte Gegenstand, welcher mein Herz regelmäßig erwärmt, ist wortwörtlich von kaltem Wesen, denn genau das ist seine Aufgabe. Wie läßt er sich beschreiben? Ein „Trumm“ ist laut Duden die Bezeichnung für ein Ungetüm, ein Brocken, eine in Präsenz und Ausdehnung imposante Erscheinung. Und exakt dieses herrlich lautmalerische Wort fiel mir ein, als ich das erste Mal vor ihm stand. Mein Durst hatte mich zu ihm getrieben. In einem fremden Gebäude wies man mir den Weg zur Erlösung, was eben seine Mission darstellt. Denn er ist ein Getränkeautomat. Was sage ich, der Ur-Vater aller Getränkeautomaten! In einem halbdunklen Seitenflur hatte man ihn platziert, vermutlich schon vor einer Ewigkeit. Einen Kopf größer als ich, sicher drei mal so breit und auch tief. Er brummt und summt rund um die Uhr, um jene zu kühlen, die man ihm in den kubischen Bauch implantiert. Myriarden von Flaschen muß er schon die Temperatur arktisch heruntergeregelt haben in den Tiefen seiner massiv beherbergenden Fassade. Ein treuer Soldat am Wolgastrand, der nicht infrage stellt, was ihm einst aufgetragen.

Was ist es nun, das dieses Gerät so anders für mich macht? Wie aus der Zeit gefallen ragt dieser Monolith vor mir auf, er wirkt tonnenschwer. Ich muß davon ausgehen, dass man ihn hier an dieser Stelle zusammengeschmiedet hat, denn in seiner finalen Gestalt ist er so immobil wie eine Felsformation. Mit all diesen modernen, filigran dünnhäutigen Automaten, die heut allerorten mit gewagten Kurven, aufdringlichem Gepränge und der nagelneuesten Technik gleißnerisch auftrumpfen, hat dieser Veteran so gar nichts gemein. Wie ein aufgerichteter Riesenschuhkarton erhebt er gar nicht erst den Anspruch auf so etwas wie Design, Features oder Marktpräsenz. Das Verhältnis von Neu zu Alt bei Automaten gemahnt hier an das ungleiche Paar Wall-E und EVA aus dem bekannten Animationsfilm erheblich jüngerer Tage. Die Oberfläche aus Grauguß widersteht Attacken gleichwelcher Art. Ein Safe wirkte filigran in seiner Nähe. Dieser Typus verrichtet diskursfrei seinen klar benannten Auftrag, nicht mehr, nicht weniger. Zuverlässig und unbeirrt seit Ölkrise, Watergate und Guillaume-Affäre. „Was immer auch geschieht bei Dir, ich stehe auf ewig hier und bin bereit für Dich, dürstender Wanderer“, scheint er im flackernden Schein der ähnlich alt wirkenden Neonröhre an der Decke kehlig zuzuraunen und fast würde es mich nicht wundern, schöbe er dabei eine Selbstgedrehte in seinen Münzschlitz. Ja, einen solchen hat er tatsächlich! Metallisch, stabil, vierfach verschraubt, die kleine Fläche daneben durch tausend Münzkanten abgeschabt, wie es die steinerne Tradition verlangt. Die Älteren werden sich erinnern. Keine EC-Karte findet Einlaß in diesem Zahlungsmittelalter, hier werden ausschließlich Münzen sanft eingeschoben. Und beileibe nicht alle – Nein, nur eine einzige Sorte ist es, die seine Akzeptanz findet. Immerhin schon Euro statt Mark, Taler oder Groschen, aber davon eben nur eine. Eine Flasche = Ein Euro = Ein Deal. Markant wie der Schluß zweier Arbeiterhände. Wenn Du wirklich Durst hast, besorge Dir gefälligst die passende Münze, Pilger, denn Wechselgeld gibt es hier nicht.

Verlangt es Dich zudem in der modernen Welt der millionen Möglichkeiten nach Energizern, Shots oder Smoothies, bleibt dies hier ein staubiger Pfad in die endlose Steppe. Mein Trumm, ja so nenne ich ihn mittlerweile nicht ohne Hingabe, bietet Limonade. Limonade. Nichts weiter. Fertig. Eiskalt und in schweren Flaschen, die ihre bauchige Form seit der Montan-Union innehaben. Never change a winnig team. Der Vorgang des Tausches Münze gegen Flüssigkeit darf mit Fug und Recht denn auch als Akt bezeichnet werden. Da wäre zunächst die Auswahl, welche keine ist, denn es gibt lediglich eine einzige Sorte, welche aber in einem Hauch von Großspurigkeit über sieben Tasten identisch angeboten wird. Die Bezeichnung „Taste“ ist korrekt, denn es gibt kein Touchpad oder ähnliche Sensorik, es sind Tasten. Aus dickem, transparenten Kunststoff, rechteckig und handtellergroß. Eine davon hat als erstes in einer Weise eingedrückt zu werden haben, die ein Gefühl von Arbeit vermittelt, denn die alten Gegendruckfedern sind straff wie und eh und je, wollen überwunden werden. Hier wird nicht softig gewischt, sondern physisch gedrückt.

Dies ist der erste physische Kontakt zwischen Kunde und Anbieter, der Trumm will spüren, wer von ihm die Herausgabe von Limonade verlangt – Mann oder Maus!? Als Reminiszenz an die Moderne ist jede Taste von hinten schwach beleuchtet. Ja, ganz recht vermutet, nicht durch eine Diode oder gar farblich kunstvoll changierende Rahmenlilluminierung, sondern durch ein tapferes kleines, gelblich schimmerndes Birnchen. So wie es sich gehört. Folgt man übrigens nicht exakt dem Ablauf der ab jetzt vorgegebenen Schritte, deren Studium kaum mehr möglich ist, da die Erklärtafel in Hüfthöhe verblichen ist, als Berti Vogts zu Mönchengladbach wechselte, bleibt die Kehle trocken. Varianz ist des Trumms Sache nicht, hier werden Regeln befolgt und nicht gespielt.

Nach dem Drücken der Taste ist der Zeitpunkt des Bezahlens, wie einst an den Fährmann ist der Taler nun zu entrichten. Wirft man ihn zu rasch in den beschriebenen Schlitz, so wird dies als Respektlosigkeit sogleich geahndet und der Trumm speit einem die Münze voller Verachtung einen Wimpernschlag danach aus seiner Verkleidung einfach ans Knie. Nochmal, Freundchen! Hier läßt sich Geduld, Demut und Sensibilität erlernen. Wird der Euro aber akzeptiert, so beginnt eine Musik voller Zauber. Man hört die Münze durch die Eingeweide kullern, rollen, sich heben und senken, Kurven fahren und Täler durchrinnen, Kanten keck touchieren, über Wellen klickernd tanzen, Pirouetten schwankend spiralieren. Dort drinnen muß sich eine Art kleine Achterbahn für Geldstücke befinden. Ich würde diese zu gern einmal sehen, doch das geht mich offenkundig nichts an, kein Menschenauge durfte je hinter die eiserne Platte blicken ohne sein Licht einzubüßen. Kein Zauberer verrät schließlich seine Tricks. Wie das Kaninchen aus dem Zylinder erwarte ich kindlich gebannt das Auftauchen meiner Flasche. Doch soweit ist es noch nicht. Die turbulente Fahrt der kleinen Münze mit der geprägten Eins dauert eine gewisse Zeit, das hält die Vorfreude spannend wie stabil. Tritt endlich Stille ein, so ist jener Moment gekommen, die bereits einmal gedrückte Taste ein weiteres Mal zu betätigen. Eine Art Prüfung des Meisters, ob der vor ihn getretene Adept auch konsequent in seiner Wahl geblieben ist. Innerlich kniet man an dieser Stelle vor dem Trumm, möchte seinen gestrengen Augen unbedingt gerecht werden, in gebotener Bescheidenheit das kostbare Nass empfangen. Nach einer weiteren Pause schließlich gibt er den Weg frei zum Ersehnten. Was eben den Weg des Euros geräuschtechnisch vergleichweise eher pittoresk beschrieb, findet nun seine Wiederholung in ganz anderem Klangvolumen. Die Flasche ist sehr schwer, der Weg arg weit und ähnlich kurvenreich. Es bollert, knallt, scheppert, dass es eine Art hat. Die gläserne Umhüllung samt schwappendem Inhalt scheint aus den Tiefen des Urals in einer Schubkarre über schroffe Gebirgsgpässe herangeschafft zu werden. Jede Bodenwelle kündet kraftvoll, dass die trübe Brause auf ihrem mühseligen Wege zu mir ist. Eine letzte Schanze noch und einem geburtlichen Vorgang nicht gänzlich unähnlich ist es vollbracht. Final wird die Limonade aus dem Trumm in einen stählernes Auffangbecken geschleudert, dass es an ein Wunder grenzt, dass beides dabei nicht sogleich zerschellt. Welch armer Tropf, der seine Hand unvorsichtig ungeduldig zuvor in diese Landewanne streckt. Das Trinken wird zweifelsohne mit der anderen Hand stattfinden müssen sowie nebenbei gemarterte Fingerknochen zu kühlen haben.

Doch geschafft, hurra! Der Trumm und ich sind wieder einmal die Zeremonie, unser wöchentliches Ritual liturgisch durchgegangen, haben es gemeinsam abermals ans Ziel geschafft. Ich proste ihm augenzwinkernd jovial zu wie einem Bergkameraden am Gipfelkreuz. Diese kühle Erfrischung habe ich mir verdient und er gönnt sie mir. Gern würde ich ihm bei Gelegenheit meine Kinder vorstellen. Ihm, diesen wunderbaren Relikt aus jenen Tagen, als Maschinen noch Maschinen waren und überdies Jahrzehnte einfach ohne anfälligen Mummenschanz funktionierten. Ich wünsche ihm noch ein langes Leben, kein anderes Gerät soll hier jemals stehen, dies ist seine Kaverne, soll es immerdar sein. In einer Stunde etwa kehre ich hierher zurück. Nicht für eine zweite Flasche, sondern um die dann leere andächtig zu ihm zurück zu tragen. Denn der Trumm hat eine Gefährtin, eine Trummin, direkt neben ihm. Was er gibt, nimmt sie. Ein DreamTeam – Gleiches Baujahr, gleiches Format, gleiche Grandezza. Kein Laser, kein EAN-Code, kein Display. Dafür richtig viel Charme und Stil. Es gibt sie noch, die guten Dinge. Mein Traum? Die beiden Zwillinge rahmen in einer Behörde einen Paternoster ein. Ach, das hätte was…

 

Foto: © Andrey Ivanov – Fotolia.com

2. OWL Smalltalk mit Vortrag von Michael Krakow

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Es ist soweit. Living in OWL (Online-Magazin für Ostwestfalen-Lippe) und demipress (Agentur für Fotografie + digitale Kommunikation) laden Sie herzlich zum 2. #OWLSmallTalk ein. Dieses Mal in einem etwas anderen Ambiente.

Am Samstag den 23. August 2014, um 15.00 Uhr treffen wir uns im Landhaus Blumengarten in Horn-Bad Meinberg. Hier ist der Name Programm. In märchenhafter lippischer Natur bei hausgemachtem Kuchen und Kaffeespezialitäten lauschen wir dem Impuls-Vortrag von Michael Krakow vom Charisma-Contor zum Thema

„Kundenzentrierte Kommunikation – Auszüge aus dem Fisch-Credo.“

Beim anschließenden Small-Talk haben Sie Gelegenheit, sich und ihr Unternehmen den anderen Teilnehmern vorzustellen. Bitte bringen Sie Visitenkarten und Flyer mit.

Kosten: 15 Euro pro Person. Im Preis enthalten sind ein exzellenter Vortrag sowie Kaffee und Kuchen.

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Ort:
Landhaus Blumengarten
Bangern 17
32805 Horn-Bad Meinberg
Telefon: 05234-3186
http://www.landhaus-blumengarten.de

Wir würden uns freuen, Sie an diesem Nachmittag kennenzulernen bzw. wiederzusehen und bitten um Anmeldung bis zum 18.08.2014 bei Petra Zreik.
E-Mail: livinginowl@gmx.de
Telefon: 05204-921522 oder 0172-7611842

Fotos: demipress

Gib mir Sonne

Sonne strahlt explosiv durch den Baum
Es ist Sommer. Ein Sommer in dem sicher nicht alles zum ersten Mal geschehen wird. Aber wie lange ist es her, dass Sie zuletzt die aufgehende Sonne begrüßt, das Farbenspiel des Himmels betrachtet haben, wenn die Dämmerung langsam weicht? Wann haben Sie einmal einfach nur so dagelegen und in den vorbeiziehenden Wolken fantastische Gestalten entdeckt? Den Duft frisch gemähter Wiesen wahrgenommen, sich der Sonne auf bloßer Haut hingegeben, die Wärme gespürt, in die Sonne geblinzelt und alles andere einfach sein lassen?

Tun Sie es. Halten Sie inne. Nur ein paar Augenblicke lang.

Foto: © Smileus – Fotolia.com

Libori – mal künstlerisch betrachtet

In Paderborn naht die fünfte Jahreszeit. Vom 26. Juli bis zum 3. August 2014 findet wieder das viertgrößte Volksfest Deutschlands statt. Libori. Von Mersch-Art gibt es in dieser Zeit ein besonderes Angebot! Beim Kauf eines Kunstdruckes im Maß 50 x 60 cm bei der Buchhandlung Linnemann während der Libori-Zeit erhalten Sie diese limitierte Paderborn-Collage im Wert von 11,– € gratis dazu!

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Linnemann hat übrigens alle Kunstdrucke von Ulla Mersch vorrätig.

Viel Freude beim Einkauf und Bummel durch das volksfestlich geschmückte Paderborn.

Öko-Baustoffe auch online bestellbar

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Der viel gepriesene ökologische Dämmstoff H2 Feeling Wood ist jetzt auch online bestellbar. Und das ist längst nicht alles. Rund um das Thema Innenausbau, Sanieren, Dämmen bietet die Welt der Baustoffe ein umfangreiches Sortiment. Der Grevener Spezialist sorgt mit seiner jahrelangen Erfahrung, handwerklichem Verständnis und einer ausgezeichneten Logistik dafür, dass Sie schon morgen genau das richtige Material in der richtigen Menge auf der Baustelle haben.

Welt der Baustoffe
Hüttruperstraße 185
48268 Greven
Tel: 02574 – 983673
Fax: 02574 – 983674
Internet: http://www.weltderbaustoffe.de
Email: info@weltderbaustoffe.de

Schwarzäugige Susanne

Living in OWL

Die Schwarzäugige Susanne ist ein idealer Sichtschutz für den Balkon und die Terrasse. Bei entsprechender Pflege und dem optimalen Standort kann sie eine Wuchshöhe von zwei Metern erreichen. Die üppige Blütenpracht erfreut bis in den Herbst hinein.

Bei Blumen-Wilking gibt es zurzeit einen Sommerrabatt von 50 % auf alle Ampelpflanzen.

Blumen Wilking GmbH
Sudbrackstraße 106
33613 Bielefeld
Telefon: 0521-986 5000
E-Mail: info@blumen-wilking.de
Webseite: http://www.blumen-wilking.de

Foto: Blumen-Wilking

Die Linien des Lebens – Hölderlin im Turm, Wondratschek in der Welt

mit Wolf Wondratschek und Christian Reiner

 

Montag, 15. September 2014, 19.30 Uhr
im „Gräflicher Park Hotel & Spa“, Bad Driburg

Christian Reiner spricht Friedrich Hölderlins Turmgedichte, Wolf Wondratschek liest eine Auswahl seiner eigenen Gedichte.

„Ich habe eine solche Stimme seit Oskar Werner nicht mehr gehört“, sagt der Autor Wondratschek. Die Stimme ist von Christian Reiner, die Verse sind von Friedrich Hölderlin. Mehr als vierzig Jahre, bis zu seinem Tod 1843, lebte der 1806 als „wahnsinnig“ diagnostizierte Dichter, der sechs seiner glücklichsten Wochen auch im Gräflichen Park in Bad Driburg verbrachte, in seinem Tübinger Turm. Er schrieb Briefe und Gedichte, wovon der Nachwelt nur ein kleiner Teil überliefert ist.

An der Frage, wie „wahnsinnig“ Hölderlin wirklich war, haben sich Psychiater und Germanisten mit kontroversen Ergebnissen abgearbeitet. Der französische Literaturwissenschafter Pierre Bertaux zum Beispiel hat die umstrittene These aufgestellt, Hölderlin sei keineswegs geisteskrank gewesen, sondern ein „edler Simulant“, der sich den Zumutungen seiner Zeit und des Lebens so entzogen habe

Vielleicht eine Flucht vor der Zumutung, dass die gesellschaftlich unmögliche Liebe zu Susette Gontard, der Frankfurter Bankiersgattin, bis auf die kurzen Wochen im Bad Driburger Bad im Jahr 1796 bei den Grafen von Sierstorpff, unerfüllt bleiben musste?!

Am Montag, den 15. September kehrt Hölderlin zurück an einen der Schlüsselorte seines Dichterlebens: Ab 19:30 Uhr sprechen und lesen Christian Reiner und Wolf Wondratschek Worte von und über Friedrich Hölderlin, der seine Diotima hier am Fuße des Teutoburger Waldes fand und zugleich für immer verlor.

„Hölderlin in seinem Turm – eine deutsche Urszene. In keinem anderen Bild der nationalen Ideengeschichte sind Pathos und Gewöhnlichkeit so dicht vereinigt wie in der melancholischen Klausur von Tübingen.“ (Peter Sloterdijk)

Foto_Wolf_WondratschekWOLF WONDRATSCHEK
Marcel Reich-Ranicki über Wondratschek:„Man wird nicht Kultautor ohne Grund (FAZ, 2003).
Der Schriftsteller Wolf Wondratschek wurde 1943 in Rudolstadt/Thüringen geboren und lebt in Wien. Er begann als Verfasser von Gedichten und Kurztexten, die seine radikale Opposition zu herkömmlicher Lyrik und Prosa dokumentieren. Seine Themen sind Geschlechterbeziehungen sowie die Welt des Showbusiness, die auf den Autor große Faszination ausüben. Sein neuester Roman „Mittwoch“ erschien 2013.

 

CHRISTIAN REINERChristian_Reiner_Foto_laengs_von_Tibor_Andreas_Kiss
Der Sprecher Christian Reiner, 1970 in München geboren, setzt seine Stimme vielfältig in Gedichtinterpretationen, Jazz- und Improvisierter Musik ein. 2012 sprach er für das Label ECM die Turmgedichte ein. Er studierte Phonetik in München und Sprechkunst, Sprecherziehung in Stuttgart; seit einigen Jahren lebt er in Wien und wirkt „im Zwischenbereich von Musik und Sprache“, als Vortragender von Lyrik, Prosa und experimentellen Texten.

VORVERKAUF
Der Eintrittspreis für die Lesung beträgt im Vorverkauf 12 Euro und an der Abendkasse 15 Euro (außer Mitglieder der Diotima Gesellschaft). Schüler/Studenten haben freien Eintritt bei Vorlage ihres Ausweises. Karten können an den bekannten Vorverkaufsstellen erworben werden:

Buchhandlung Saabel, Lange Str. 86, Bad Driburg, Tel. 05253 4596
● Bad Driburger Touristik GmbH, Lange Str. 140, Bad Driburg, Tel. 05253 9894-0
● Gästeservice Center im Gräflichen Park, Bad Driburg, Tel. 05253 95 23700
Buchhandlung Linnemann, Westernstr. 31, 33098 Paderborn, Tel.: 05251 28550
● Online über http://www.eventim.de oder schicken Sie eine E-Mail an info@diotima-gesellschaft.de

Erleuchtung gesucht

Bei der guten alten Glühbirne war es einfach. Wenn man es richtig hell haben wollte, nahm man 60 Watt, ansonsten reichten 40.

Birnen am Baum - Pears

Um heutzutage das richtige Leuchtmittel zu finden, muss man schon ein wenig länger vorm Regal verweilen. So ist es zum Beispiel wenig sinnvoll, eine langsam startende Energiesparlampe in einem Treppenhaus zu installieren. Ehe die nämlich ihre volle Leuchtkraft entfaltet, hat man schon eine Stufe übersehen.

Wo helles Licht erforderlich ist, sind LEDs und Halogenlampen die bessere Wahl. Preislich gesehen sind LEDs zwar die in der Anschaffung teuersten Leuchtmittel, aber auch die effizientesten. Sie erreichen Effizienzklassen von A++ und A+, während Energiesparlampen nur in A eingestuft werden. Halogenlampen erreichen bestenfalls Stufe C, sind aber durchaus sinnvoll in Bereichen, wo sie nur kurz brennen müssen. Dort fällt der hohe Stromverbrauch nicht so ins Gewicht, und in der Anschaffung sind sie recht günstig. Die Farbwiedergabe bei Halogenlampen ist sehr gut, so dass sie am Schminkspiegel im Badezimmer gute Dienste leisten.

Die Helligkeit der Leuchtmittel wird in Lumen (lm) angegeben. Eine frühere 60-Watt-Glühbirne hat etwa 700 lm. Je höher der Lumenwert, desto heller. Dann ist da noch die Farbtemperatur. Die wiederum wird in Kelvin (K) gemessen. Farbtemperaturen bis 3.000 Kelvin werden als warmweiß bezeichnet und sorgen für eine gemütliche Atmosphäre. Lichtfarben von über 5.000 K werden als tageslichtweiß bezeichnet und eignen sich für Arbeitsplätze.

Also Augen auf beim Birnenkauf! Übrigens bietet hier die Verbraucherzentrale eine gute Übersicht.

Werte

Gräser Living in OWL

Die guten Dinge des Lebens
sind alle kostenlos:
die Luft, das Wasser, die Liebe.
Wie machen wir das bloß,
das Leben für teuer zu halten,
wenn die Hauptsachen kostenlos sind?
Das kommt vom frühen Erkalten.
Wir genossen nur damals als Kind
die Luft nach ihrem Werte
und Wasser als Lebensgewinn,
und Liebe, die unbegehrte,
nahmen wir herzleicht hin.
Nur selten noch atmen wir richtig
und atmen die Zeit mit ein
wir leben eilig und wichtig
und trinken statt Wasser Wein.
Und aus der Liebe machen
wir eine Pflicht und Last.

Und das Leben kommt dem zu teuer,
der es zu billig auffasst.

Eva Strittmatter

Widukind von Freckenhorst

„Reheda“, so hieß 1647 das heutige Rheda

In einem Buch „Rheda-Wiedenbrück“ von 1971 (Verlag W. Weidlich/Frankfurt a.M.) fand sich auch ein Stich des im Mittelalter berühmten Kupferstechers und Verlegers Matthäus Merian.  In seiner „Topograhia Westfaliae“ hieß die 1971 mit Wiedenbrück zur Doppelstadt  zusammengeschlossene Stadt allerdings noch „Reheda“. 1180 von eben jenem besagten Widukind von Freckenhorst oberhalb der Ems um 1180 gegründete Stadt. Er war es auch, der das nahegelegene Zisterzienserkloster Marienfeld gründete. Der Geschichte nach soll der Name vom niederdeutschen „Reie“ – einem sumpfigen, mit Riet bestandenem Ort – abgeleitet sein. Damals schon strategisch wichtig war die Burg. Das heutige Schloß Rheda.

Geschichtsträchtig: Ausblicke auf Schloss Rheda.

John von Düffel liest aus „Wassererzählungen“

Ein Schwimmbad, ein See, ein Teich, strömender Regen und das Meer – John von Düffels neue Geschichten spielen im, am, unter oder auf dem Wasser. Deshalb passen die Erzählungen von glitzernden Reflexen und schwarzer Tiefe, großer Weite und luftdichter Abgeschlossenheit, eisgrauem Meer im Winter und dem glasklaren Wasser eines Pools so gut in den Gräflichen Park: Hier ist der Ursprung und das Zentrum auch das Wasser, das Heilwasser aus der Caspar-Heinrich-Quelle. Deshalb liest von Düffel am Montag, den 25. August 2014 um 19:30 Uhr aus seinem neuen Buch über das kostbare Nass – im Spa Resort der Grafen von Oeynhausen-Sierstorpff in Bad Driburg, wo sich seit über 230 Jahren alles um das Wasser dreht.

John von Düffel Foto: Katja von Düffel
John von Düffel Foto: Katja von Düffel

Ein Vater muss lernen, dass seine Tochter ihm entwächst, eine Mutter, dass ihr Kind niemals geboren wird. Ein Lehrer erkennt, dass anderen Menschen nie das vermittelt werden kann, was gewollt ist, sondern nur das Unfreiwillige. Wie ein stummer Fisch im Aquarium dekoriert eine Frau den Pool eines Stararchitekten. Ein junger Mann schwimmt durch die winterkalte Ostsee und stirbt – doch nicht.

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In elf Geschichten blickt John von Düffel auf Eltern und Kinder, Menschen und Tiere in einer Welt, in der vieles, was früher galt, fortgespült wurde. Mit seinen Wassererzählungen – erschienen Ende Februar 2014 – kehrt der leidenschaftliche Schwimmer John von Düffel zu dem Grundmotiv seines Erfolgsromans „Vom Wasser“ und zu seinem Lebensthema zurück.

JOHN VON DÜFFEL
Der Autor wurde 1966 in Göttingen geboren, arbeitet als Dramaturg am Deutschen Theater Berlin und ist Professor für Szenisches Schreiben an der Berliner Universität der Künste. John von Düffels Werke, darunter „Vom Wasser“ (1998), „Zeit des Verschwindens“ (2000), „Ego“ (2001), „Houwelandt“ (2004), „Beste Jahre“ (2007) und „Goethe ruft an“ (2011), wurden mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet.

Montag, 25. August 2014, 19.30 Uhr
im „Gräflicher Park Hotel & Spa“ Bad Driburg

VORVERKAUF
Der Eintrittspreis für die Lesung beträgt im Vorverkauf 10 Euro und an der Abendkasse 15 Euro (außer Mitglieder der Diotima Gesellschaft). Schüler/Studenten haben freien Eintritt bei Vorlage ihres Ausweises. Karten können an den bekannten Vorverkaufsstellen erworben werden:

Buchhandlung Saabel, Lange Str. 86, Bad Driburg, Tel. 05253 4596
● Bad Driburger Touristik GmbH, Lange Str. 140, Bad Driburg, Tel. 05253 9894-0
● Gästeservice Center im Gräflichen Park, Bad Driburg, Tel. 05253 95 23700
Buchhandlung Linnemann, Westernstr. 31, 33098 Paderborn, Tel.: 05251 28550
● Online über www.eventim.de

Oder schicken Sie eine E-Mail an info@diotima-gesellschaft.de

Sonnenhungrige Früchtchen – Mirabellen

Im August werden sie reif, die aromatischen Mirabellen. Sie sind etwas größer als Kirschen und schmecken frisch gepflückt am leckersten. Aber auch zum Kochen und Backen sind sie gut geeignet. Vollreife Früchte sind wie geschaffen für Liköre oder Konfitüre.

selbstgemachte Marmelade

Die Mirabelle, auch gelbe Zwetsche genannt, ist eine Unterart der Pflaume. Sie stammt ursprünglich aus Frankreich und war früher häufig in unseren heimischen Bauerngärten zu finden.

Diese fruchtigen Rezepte bringen auch in den kalten Wintermonaten einen Hauch Erinnerung an den Sommer.

Mirabellenkonfitüre:

1 kg entsteinte Mirabellen
1 kg Zucker

Die gewaschenen und entsteinten Mirabellen und jeweils 250 g Zucker abwechselnd in einen Topf geben. 400 ml Wasser darübergeben und über Nacht ziehen lassen, damit sich der Zucker auflöst. Dann die Frucht-Zucker-Mischung aufkochen. Etwa 15 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Zwischendurch immer mal wieder umrühren. Für die Gelierprobe eine kleine Menge Konfitüre auf einen eiskalten Teller geben. Wenn diese geliert und fest wird, ist die Konfitüre fertig. Den Topf vom Herd nehmen und nochmals umrühren. Dann in saubere Gläser füllen und fest verschließen.

Mirabellenlikör:

500 g reife Mirabellen
1 Stange Zimt
1 Vanilleschote
Zesten einer unbehandelten Zitrone
500 ml klarer Korn (40 % Vol.)
500 ml Weißwein
400 g Zucker

Die Mirabellen waschen entsteinen und vierteln. Dann in eine weithalsige Flasche füllen. Zimtstange, aufgeschlitzte Vanilleschote und Zitronenzesten hinzugeben. Den Korn angießen und die Flasche mit einer Folie verschließen. Etwa vier Wochen ziehen lassen.
Den Weißwein mit dem Zucker aufkochen. 10 Minuten ziehen lassen, bis der Zucker aufgelöst ist. Den Mirabellenansatz durch ein feines Sieb gießen und mit dem Wein-Zucker-Sirup mischen. In eine Flasche füllen und nochmals ein bis zwei Monate ziehen lassen.

Foto: © Jenny Sturm – Fotolia.com

Ein Hauch von Sommer im Bad Salzufler Kurpark

FlyerGartenambiente Living in OWL

Bad Salzuflen heißt Sie herzlich willkommen. Vom 18. bis 20. Juli 2014 findet wieder die Garten & Ambiente im Kurpark statt. Präsentiert werden Gartenkultur, Wohnaccessoires, Mode, Wellness, Kunst, Design und vieles mehr. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Edler handgefertigter Glasschmuck von Perlen-Perle vereint Schönheit und Einzigartigkeit in sich. Lassen Sie sich von der Vielfältigkeit und Farbenpracht überraschen.

Perlenkette Living in OWL

Bettwäsche zum Träumen, Handtücher und Kuschelbademäntel in schönen Pastellfarben finden Sie am Stand von My-Cocooning.

header2 Living in OWL

Öffnungszeiten:
Freitag: 11.00 bis 18.00 Uhr
Samstag: 11.00 bis 19.00 Uhr
Sonntag: 10.00 bis 18.00 Uhr

Anfahrt: Sophienstraße, 32105 Bad Salzuflen

Der grüne Teppich auf dem Teich – Wasserlinsen…

… auch Entengrütze genannt.

wasserlinsen Living in OWL

Was sind eigentlich Wasserlinsen, wieso vermehren sie sich so rasant und wie kommen sie überhaupt in den Teich?

Enten haben sie zum Fressen gern und schleppen sie auch meist mit ihrem Gefieder in die Teiche ein. Es reichen einige wenige dieser ovalen ca. 3 mm großen Blättchen, die sich am Teichrand niederlassen. Dann kann man beobachten, dass wie von Zauberhand der Teich jeden Tag ein Stückchen mehr von ihnen bedeckt wird. Bis er schließlich aussieht wie eine grüne Wiese.

In den Blättchen der Wasserlinsen ist ein mit Luft gefüllter Hohlraum, wodurch die Pflanze an der Oberfläche schwimmt. Mit einer nach unten gerichteten kurzen Wurzel entnimmt sie dem Wasser Nährstoffe und Mineralien.

Die schnelle Vermehrung der Wasserlinsen kommt daher, dass die Mutterpflanzen kleine Ausläufer bilden, an denen die neuen Wasserlinsen wachsen. Ideal für die Massenvermehrung sind von der Sonne beschienene Gartenteiche mit hoher Nährstoffbelastung.

Abkeschern hilft nur bedingt, weil es schwierig ist, alle zu erwischen. Ein paar übrig gebliebene bilden rasch eine neue Population.

Besser ist eine Reduzierung der Nährstoffbelastung und das Einbringen von Schwimmpflanzen wie z. B. Seerosen, die den Wasserlinsen sowohl Lebensraum als auch Nährstoffe entziehen.

Das Mittelalter lässt grüßen

Sparrenburgfest lädt vom 25. bis 27. Juli 2014 auf die Burg

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Zeitreise an der Sparrenburg: Wenn Ritter, Gaukler, Handwerker alter Zünfte und Musiker mit Klängen vergangener Zeiten das Bielefelder Wahrzeichen bevölkern, dann ist wieder Sparrenburgfest. Vom 25. bis 27. Juli errichten Schwertkämpfer ihr Lager, Gaukler und Musiker unterhalten das Volk. Und natürlich wird im Schatten der Burg auch wieder Leckeres vom Grill und aus dem Ofen geschmaust, dazu fließt ein guter Tropfen. Für drei Tage schickt die Bielefeld Marketing GmbH gemeinsam mit Mittelalter-Akteuren der Agentur Le Petit Festival die Besucher zurück in längst vergangene Tage. Das Programm für das Sparrenburgfest 2014 ist jetzt erschienen.

Die Besucher des beliebten Sparrenburgfestes erwarten in diesem Jahr kleine Neuerungen. „Das gesamte Gelände unterhalb der Burg ist in vier Themenbereiche gegliedert“, erklärt Sebastian Wappelhorst, Projektleiter bei Bielefeld Marketing. Im höfischen Viertel zeigt sich das Mittelalter aus der Sicht des Adels. Verlangt es den Grafen hier nach Unterhaltung, kommen auch mit Sicherheit die Besucher auf ihre Kosten. Im Ritterlager erklingt Stahl auf Stahl. Die professionelle Schwertkampftruppe Hartigo liefert sich in voller Rüstung bebende Show-Duelle – Nervenkitzel und Unterhaltung auf Höchstniveau. Das bäuerliche Quartier entführt die Besucher in das einfache Leben. Handwerk, Kochen, Handarbeit: Wer sich hier treiben lässt, erlebt Mittelalter zum Anfassen. Der Geruch nach Kardamon, Anis und Koriander lockt wiederum in die orientalische Welt. Hier empfängt der Großwesir Is Naidisch die Besucher.

Das Mittelalter kommt: Marktmeister Herbert Kleibrink (v. l.), Gro§wesir Is Naidisch (bŸrgerlich Lutz Jahr), Mathias Kleine (Le Petit Festival) und Sebastian Wappelhorst (Projektleiter Bielefeld Marketing) mit dem Programm des Sparrenburgfests.
Das Mittelalter kommt: Marktmeister Herbert Kleibrink (v. l.), Großwesir Is Naidisch (bŸürgerlich Lutz Jahr), Mathias Kleine (Le Petit Festival) und Sebastian Wappelhorst (Projektleiter Bielefeld Marketing) mit dem Programm des Sparrenburgfests.

Natürlich dürfen altbekannte, beliebte Gesichter auf der Sparrenburg nicht fehlen. So sorgt der stimmgewaltige Büttel Mollinarius wieder auf seine Weise für Recht und Ordnung. Auch die kleinen Besucher erwartet jede Menge Spaß rund um den Turm. Sie können den fantastischen Geschichten von Octavia, der Märchenerzählerin, lauschen. Mehrmals täglich gibt es auch fantasievolle Vorstellungen im Puppenzelt, dazu am Samstag ein spielerisches Kinder-Ritter-Turnier im Burghof. Und wenn die Falknerin ihre stolzen Greifvögel präsentiert, staunen ohnehin Groß und Klein. An allen drei Festtagen gibt es außerdem spannende Führungen durch die unterirdischen Gänge der Sparrenburg.

„Wir können den Besuchern des Sparrenburgfests in diesem Jahr eine noch größere Vielfalt auf dem Veranstaltungsgelände bieten“, sagt Hans-Rudolf Holtkamp, Geschäftsführer von Bielefeld Marketing. So ist die Zahl der Stände rund um die Burg auf mehr als 50 gestiegen. Das neue Veranstaltungskonzept wurde zusammen mit der Agentur Le Petit Festival aus Wissen (Rheinland-Pfalz) entwickelt, die seit Jahren erfolgreich Mittelalter-Events organisiert. „Die Besucher erwartet an den drei Festtagen auch musikalisch ein tolles Programm“, sagt Mathias Kleine, Geschäftsführer von Le Petit Festival. So lassen etwa die „Truwanten“ althergebrachte Instrumente erklingen, „Krless“ verbinden spielend Morgen- und Abendland. Ein absoluter Höhepunkt ist der Auftritt von „Corvus Corax“ zum Abschluss am Sonntagabend: Die klanggewaltige Band feierte gerade ihr 25-jähriges Jubiläum und gehört zu den bekanntesten Musikgruppen der Mittelalter-Szene.

Der Wegezoll beträgt 6 Euro (ermäßigt 4 Euro). Kinder unter dem Schwertmaß von 1,20 Meter dürfen zollfrei passieren. Tickets gibt es an der Tages- bzw. Abendkasse. Im Vorverkauf sind die Eintrittskarten bei der Bielefelder Tourist-Information im Neuen Rathaus, Niederwall 23, oder online erhältlich. Weitere Informationen unter Tel. (05 21) 51 69 99. Das Programm ist in der Tourist-Information und online erhältlich.

Öffnungszeiten Sparrenburgfest 2014:
Freitag, 25. Juli 2014 13 bis 22 Uhr
Samstag, 26. Juli 2014 11 bis 22 Uhr
Sonntag, 27. Juli 2014 11 bis 21 Uhr

Patient aus Kiel findet Hilfe in Jöllenbeck

Artikel in der Neuen Westfälischen vom 11.07.2014
Artikel in der Neuen Westfälischen vom 11.07.2014

Von der Schulmedizin erhielt er keine Hilfe. Der Kieler Dietrich Romanski leidet unter diabetischer Polyneuropathie und befürchtete, in einigen Jahren auf den Rollstuhl angewiesen zu sein. Davon soll nun keine Rede mehr sein. Der Bielefelder Heilpraktiker Ralf Wigand entwickelte das Konzept der Mitoenergie. Dabei werden computergesteuerte Frequenzen zwischen 4.000 und 35.000 Hertz durch den Körper gesendet. Der Patient spürt ein angenehmes, entspannendes Kribbeln. Kombiniert man diese Therapie mit Vitalstoff-Infusionen, liegen die Erfolgsquoten einer signifikanten Verbesserung bei noch nicht völlig degenerierten Nerven bei nahezu 100 Prozent.

Dietrich Romanski jedenfalls war bereits nach der ersten Behandlung schmerzfrei. Inzwischen sei auch die Taubheit in den Füßen auf ein Minimum zurückgegangen und die Lebensqualität wieder hergestellt.

Lesen Sie auch diesen Artikel: Polyneuropathie- das vermeidbare Schicksal.

Blaue Hortensie

Blaue Hortensie Living in OWL

Blaue Hortensie

So wie das letzte Grün in Farbentiegeln
sind diese Blätter, trocken, stumpf und rauh,
hinter den Blütendolden, die ein Blau
nicht auf sich tragen, nur von ferne spiegeln.
Sie spiegeln es verweint und ungenau,
als wollten sie es wiederum verlieren,
und wie in alten blauen Briefpapieren
ist Gelb in ihnen, Violett und Grau;
Verwaschenes wie an einer Kinderschürze,
Nichtmehrgetragenes, dem nichts mehr geschieht:
wie fühlt man eines kleinen Lebens Kürze.
Doch plötzlich scheint das Blau sich zu verneuen
in einer von den Dolden, und man sieht
ein rührend Blaues sich vor Grünem freuen.

Rainer Maria Rilke

Ralf Wigand: Bluthochdruck – das Milliardengeschäft

Bluthochdruck ist der (angeblich) größte Risikofaktor unserer Zivilisation. Jeder zweite Bürger der hochzivilisierten Länder verstirbt ganz plötzlich und unerwartet an einer seiner Folgen: Herzinfarkt, Schlaganfall und Embolie. Interessant ist aber, dass trotz der noch nie dagewesenen Verschreibungsorgien von bluthochdrucksenkenden Medikamenten sich die Anzahl der Herzkreislauf–Toten in der BRD in den letzten Jahrzehnten nahezu verdoppelt hat. Zyniker behaupten, dass mittlerweile nur noch die Bürger gesund alt geworden sind, die einen großen Bogen um die verschreibungsfreudigen Praxen machen.

Tonometer and heart isolated on white

Living in OWL: Ab wann spricht man vom Bluthochdruck?

Ralf Wigand: Bei einer dauerhaften, nicht situationsbedingten Erhöhung (z. B. durch Sport oder Stress) über 140/90 mmHG, spricht man lt. Blutdruck-Liga von einer Hypertonie. Die frühere Formel: oberer Wert = 100 plus Lebensalter gilt (leider?) als in den medizinischen Leitlinien als lange überholt. Man sollte wissen, dass die Studien für die medizinischen Leitlinien und Vorgaben der zu therapierenden Blutdruckhöhe von der Bluthochdruck-Pharma-Industrie bezahlt oder zumindest gesponsert werden.

Living in OWL: Wofür stehen die beiden Werte bei der Blutdruckmessung?

Ralf Wigand: Der obere, systolische Wert steht für die Ausdehnung der Arterien auf die Folge eines jeden Herzschlages. Der untere, diastolische Wert steht für die Folge der Erschlaffung zwischen den Herzschlägen. Da die Muskulatur des Herzens und der Arterienwände sich nur während der Erschlaffungsphase erholen kann, sollte der sehr wichtige untere Wert nicht über 80 mmHg liegen.

Living in OWL: Welche Ursachen hat der Bluthochdruck?

Ralf Wigand: Man unterscheidet die primäre und sekundäre Hypertonie-Variante. Bei der sekundären Form, die allenfalls 10% aller Fälle ausmacht, spielen Nieren- und Schilddrüsenerkrankungen eine Rolle. Die primäre Form, die die restlichen 90% ausmacht, ist die essentielle, idiopatische Variante. Essentiell und idiopatisch bedeutet schulmedizinisch: keine Ahnung warum, ist halt so!

Living in OWL: Wieso sind der oder die Auslöser der Hypertonie in 90% der Fälle unbekannt?

Ralf Wigand: 1998 bekamen die drei Wissenschaftler Furchgott, Ignazio und Murat den medizinischen Nobelpreis für die Entdeckung des endothelialen NO-Gas an den Arterienwänden. Durch diesen gasförmigen Botenstoff kann die Muskulatur der Arterienwände relaxen und dieses hat unmittelbare Wirkung auf die Blutdrucksituation. Baustoff für dieses Stickoxid – NO Gas ist die körpereigene Aminosäure L-Arginin. Es wurde in mehreren Studien nachgewiesen, dass sich die (recht preiswerte!) Substitution dieses Eiweißbausteins in vielen Fällen positiv auf einen erhöhten Blutdruck auswirken kann. Bis zum heutigen Tag wird diese elementare Entdeckung ignoriert, weil sich biologische Stoffe nicht patentieren und mit Milliardengewinnen vermarkten lassen. Leider wird in einem Medizinstudium wenig bis überhaupt nicht über medizinische und biochemische Zusammenhänge gelehrt. Für fast jedes Symptom einer Krankheit gibt es eine chemische Antwort, die ursächliche Behandlung einer Erkrankung wird dabei ignoriert. Gerade bei Bluthochdruck ist es fatal, diese Symptome ohne Abklärung der Zusammenhänge rein symptomatisch zu behandeln. Zudem haben alle chemischen Blutdrucksenker nicht unerhebliche Nebenwirkungen.

Living in OWL: Wieso ist das so fatal?

Ralf Wigand: In Millionen von Jahren hat die Natur ein ausgeklügeltes System zur Anpassung von Gegebenheiten entwickelt. Es ist physiologisch, dass der Blutdruck bei bestimmten Situationen ansteigt. Kraftsportler haben während des Trainings oftmals einen oberen Blutdruckwert von 300 – 400 mmHG! Unser Gefäßsystem der Arterien und Venen ergibt aneinandergereiht eine gesamte Länge von ca. 200.000 bis 300.000 KM! Jedem, der sich diese gigantische Zahl vor Augen hält, sollte klar sein, dass bei Blutdruckproblemen die gestörte Mikrozirkulation die wichtigste Rolle spielt. Eine chemische Blutdrucksenkung, ohne Abklärung der Ursache(n), führt unweigerlich zu schweren Nebenwirkungen. Gerade bei älteren Menschen ist die Mikrozirkulationsstörung durch Sklerosierung (Verhärtung und Verstopfung) sowieso schon ein Problem. Eine oft zu drastische Senkung kann zu multiplen Organversagen und im schlimmsten Falle zum Tode führen. Gerade diesen älteren Menschen nimmt man durch eine unkritische Blutdrucksenkung zudem die letzte Lebensqualität. Es wurde in einigen Studien belegt, dass eine chemische Senkung eines moderaten Blutdrucks bis 160 mmHg (oberer Wert) keinerlei positive Wirkung auf eine Lebensverlängerung oder Schutz vor Schlaganfall und Herzinfarkt hat. Interessant ist auch die Tatsache, dass bei einem akuten Schlaganfall es als medizinischer Kunstfehler gilt, den Blutdruck unter 220 mmHg zu senken. Hier stellt sich die Frage, warum erst nach einem Schlaganfall und nicht schon vorher prophylaktisch der Blutdruck ausreichend hoch gehalten wird?!?

Living in OWL: Lehnen Sie denn chemische Blutdrucksenker prinzipiell ab?

Ralf Wigand: Ich denke, bei schweren hypertonen Krisen (der obere Wert bleibt ohne Unterbrechung über 180 mmHg) sind chemische Blutdrucksenker kurzfristig natürlich äußerst hilfreich. Durch eine rein symptomatische Behandlung des erhöhten Blutdrucks ohne Berücksichtigung der Ursachen macht man nicht selten den Bock zum Gärtner.

Ich möchte den Lesern abschließend eine logischen Vergleich nennen: Falls an Ihrem Auto die Öldrucklampe aufleuchtet, würden Sie dann in die Werkstatt fahren und die Birne herausdrehen lassen?

wigandNaturheilpraxis Ralf J. Wigand
Vilsendorfer Straße 4
33739 Bielefeld (Jöllenbeck)
Telefon 05206-4484
http://www.heilpraktiker-wigand-bielefeld.de

Sandra Lange: „7 für alle Fälle“

„Life’s simple 7“ nennt die American Heart Association die sieben Präventionsempfehlungen zur Vorsorge gegen Herz-Kreislauferkrankungen und Krebs.

Kerniger Apfelmann
Kerniger Apfelmann

„Wer die sieben Lebensstil-Regeln beachtet, senkt damit auch das Risiko für eine Krebserkrankung“, fand Laura Rasmussen-Torvik von der Northwestern University Feinberg School of Medicine in einer Studie heraus.

Und das sind die Life’s Simple 7:

• körperlich aktiv sein
• ein gesundes Gewicht halten
• gesund essen
• einen gesunden Cholesterinspiegel halten
• Blutdruck niedrig halten
• normalen Blutzucker halten
• nicht rauchen

Die im Jahre 1987 begonnene Studie bezog 13.253 US-Amerikaner/innen ein, die nach ihrem Lebensstil befragt wurden. 20 Jahre später erneut befragt, hatten 2.880 der Studienteilnehmer ein Tumorleiden entwickelt.

 Die Studie ergab folgendes:

• Wer sechs oder sieben der Empfehlungen beachtete, senkte sein Krebsrisiko um 51 % gegenüber Teilnehmern, die keines davon beachteten.
• Wer vier Faktoren beachtete, senkte das Risiko um ein Drittel
• wer einen oder zwei Faktoren beachtete, senkte das Risiko um rund ein Fünftel.

Wie schafft man es, diese sieben Regeln einzuhalten?

„Mit meinem Konzept und metabolic balance® werden alle diese sieben Empfehlungen abgedeckt“, erklärt die Bielefelder Heilpraktikerin Sandra Lange. Metabolic Balance® hat in letzter Zeit als eine gesunde und erfolgreiche Methode der Stoffwechselregulierung von sich reden gemacht. Nach einem Beratungsgespräch und nach Erhalt der Blutwerte des Patienten erstellt Sandra Lange einen individuellen Ernährungsplan. “Die Blutwerte geben Auskunft darüber, welche Nahrung für den Patienten “Medizin” ist. Das Ziel dieses Konzeptes ist das gesunde Funktionieren der Hormonorgane und die natürliche Aktivierung der Stoffwechsel. Die Gewichtsabnahme ist dabei ein positiver Nebeneffekt.“

Und wo nach der Aushändigung des Ernährungsplanes normalerweise der Patient sich selbst überlassen wird, geht es bei Sandra Lange weiter. Sie betreut ihren Patienten zunächst einmal für sechs Monate. In dieser Zeit hat er fünf Kontrolltermine, in denen mit ihm auch ein Trainingsprogramm, abgestimmt auf seine Bedürfnisse, ausgearbeitet wird.

„Nicht zu rauchen, ist sicherlich ebenfalls außerordentlich wichtig! Viele Raucher verlieren den Geschmack am Rauchen, wenn sich durch die Umstellung der Ernährung Geschmacks- und Geruchssinn verbessert haben“, so Sandra Lange.

portraitSandra Lange
Heilpraktikerin
Prinzenstraße 3
33602 Bielefeld
Telefon: 0521-63736
Mail: info@sandra-lange.de
Homepage: http://www.sl-naturheilpraxis-bielefeld.de
Fotos: Sandra Lange

Mehr ist wohl heute nicht zu sagen …

NW 0909 Living in OWL

Living in OWL gratuliert der Deutschen Nationalmannschaft zum 7 : 1 gegen Gastgeber Brasilien. Das ist der höchste Halbfinalsieg in der WM-Geschichte. Auch sonst wurde der gestrige Fußballabend von Rekorden gekrönt. Thomas Müller schoss das 2.000 Länderspieltor für Deutschland und Klose erzielte sein 16. WM-Endrundentor.

Und draußen regnet es trotzdem…

Caipirinha. Brasilianisches Lebensgefühl in Gläsern

Living in OWL Two Fresh Lime Caipirinhas Brazilian Flag

Wenn man drei davon getrunken hat, ist es einem relativ sehr egal, wie Deutschland gegen Brasilien gespielt hat. Hier das Rezept:

4-6 cl Cachaça
1 Limette
etwa 2 gehäufte Teelöffel Rohrzucker
Crushed Ice

Die Limette wird in kleine Stücke geschnitten und zusammen mit dem Zucker in einem stabilen Glas zerquetscht. Anschließend wird das Glas mit Crushed Ice aufgefüllt, der Cachaça hinzugegeben und umgerührt.

Living in OWL wünscht einen schönen Fußballabend!

Foto: © lazyllama – Fotolia.com

Picknick traf Klassik. Neptun & Vulcanus im Queller Naturbad

Die Tische waren opulent gedeckt mit weißen Leinentischdecken, Kandelabern und Silberbesteck. Edle Getränke funkelten in noch edleren Gläsern.

Opulente Tafel Living in OWL

Direkt nebenan zu ebener Erde auf einer Decke wurden Frikadellen, Kartoffelsalat und harte Eier gereicht. Vergnügen hatten sicher alle Beteiligten gleichermaßen beim 10. „Picknick trifft Klassik“. Die Liegewiese im Queller (eigentlich Brackweder) Naturbad bot am vergangenen Samstag rund 2.200 Personen samt Zubehör Platz.

Picknick Living in OWL

Sie alle lauschten den Bielefelder Philharmonikern, die unter der Leitung von Alexander Kalajdzic Werke von Händel bis Deep Purple spielten sowie den Solisten Melanie Kreuter (Sopran) und Daniel Pataky (Tenor). Moderator Thomas Wolff führte launig durch das Programm.

Furioser Abschluss des schönen Abends: Elements, ein wahrlich traum-haftes Feuerwerk.

FeuerwerkII Living in OWL

So kann die Woche beginnen….

Living in OWL Kaffeepott-OWL Wortschätze ProjektMarketing Vennebusch Juni 2014

… mit nem Schlücksken Kaffee, am besten dem Kaffee des Monats Juli der EOS Kaffeerösterei, kredenzt in einem Becher mit dem ostwestfälischen Wortschatz. Da ist gute Laune vorprogrammiert. Den Becher gibt es für € 8,90 im Schöne-Dinge-Shop.

Hof Betge – Denkmal des Monats Juni

Detmold (lwl). Schon in einem Register aus dem 14. Jahrhundert wird der aus dem Frühmittelalter stammende Hof Betge in Detmold-Vahlhausen erwähnt. Jetzt wird der zuletzt kaum noch genutzte und daher nur wenig veränderte Hof saniert. Deshalb hat der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ihn als Denkmal des Monats Juni ausgezeichnet.

Aus der Inschrift am Dielentor geht hervor, dass das Hauptgebäude des Hofes 1743 errichtet worden ist.  Foto: Stadt Detmold
Aus der Inschrift am Dielentor geht hervor, dass das Hauptgebäude des Hofes 1743 errichtet worden ist.
Foto: Stadt Detmold

„Es gibt nur wenig Modernisierungsspuren. So lässt sich noch heute die bauliche Entwicklung der Hofanlage gut ablesen“, erklärt LWL-Denkmalpflegerin Anne Herden-Hubertus. „Es gibt Befunde, die die bäuerliche Alltagswelt erhellen und ein lebendiges Bild der Nutzungsgeschichte, der Veränderungen in den Lebensgewohnheiten und der zunehmenden Ertragslage und Wirtschaftskraft in der lippischen Landwirtschaft bis in das frühe 20. Jahrhundert nachzeichnen.“

Das älteste erhaltene Gebäude der Hofanlage an der Blomberger Straße ist ein Vierständerbau. Das Bauernhaus wurde laut Inschrift am Dielentorgestell am „21. Mai 1686 für Jürgen Betke und Trin Angeneta Ostering“ aufgerichtet. Die Ständer der Fachwerkkonstruktion bestehen aus Hölzern mit außergewöhnlich breiten Ständern, die einen Querschnitt von bis zu 45 Zentimetern haben. Der Boden der breiten Diele besteht noch aus gewachsenem Lehm ohne Belag. Ursprünglich schloss sich an die Diele das Flett (offene Wohnküche) an. Später wurden hier eine Stube, eine Küche und eine noch erhaltene Pumpe eingebaut. An der Außenwand sind noch die Spuren eines Backofenanbaus erkennbar.

Die Leibzucht wurde Ende des 17. Jahrhunderts gebaut, damit ist sie das zweitälteste der erhaltenen Gebäude auf dem Hof Betke. Foto: LWL/Herden-Hubertus
Die Leibzucht wurde Ende des 17. Jahrhunderts gebaut, damit ist sie das zweitälteste der erhaltenen Gebäude auf dem Hof Betge. Foto: LWL/Herden-Hubertus

Nachdem der Hof gegen Ende des 17. Jahrhunderts um eine Leibzucht (Altenteil) erweitert worden war, bauten Johann Bernd Hinner und Gret Liesabeth Betge 1743 ein größeres Vierständer-Längsdielenhaus als neues Hauptgebäude. Auffallend ist das ungewöhnlich breite linke Seitenschiff, in dem die Pferde nicht wie üblich mit den Köpfen zur Diele standen, sondern quer an einem breiten Futtergang. Dem gegenüber liegt rechts der schmalen Diele das schmale Kuhstallschiff, in dem die Kühe wie üblich mit den Köpfen Richtung Diele standen. Wirtschaftsteil und Flett sind erhalten, das Kammerfach wurde im ausgehenden 19. Jahrhundert niedergelegt und durch einen zweigeschossigen Querbau ersetzt, in dem Haus- und Zimmertüren, Fenster, Treppen und Bodenbeläge erhalten sind. „Diese qualitätsvolle Ausstattung belegt, dass sich gegen Ende des 19. Jahrhunderts auch Kreise der wohlhabenden und gebildeten Landwirte an städtischen Vorbildern orientierten und komfortablere Wohnvorstellungen für sich und ihre Familien realisierten“, so Herden-Hubertus.

Weitere Gebäude
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entstanden ein Kuhstall, der quer ans Bauernhaus angebaut wurde sowie ein großes Stall- und Scheunengebäude, das parallel zum Haupthaus errichtet wurde. Beim Bau dieses Ziegelfachwerkgebäudes mit drei Quereinfahrten wurden Hölzer eines Vorgängerbaus wiederverwendet. Um 1900 erhielt das Gebäude einen zweigeschossigen Anbau aus Bruchsteinen mit Stallungen und einem Kornboden. 1910, 1930 und 1935 wurde das Gebäude erneut erweitert. Das Bauernhaus, die Leibzucht, die Stallscheune und die Hofmauer wurden im Frühjahr unter Denkmalschutz gestellt.

Sieben Jahrhunderte gehörte der Hof der Familie Betge, zu Beginn des Jahres wurde er verkauft. Die neuen Eigentümer sanieren ihn zur Zeit. Nachdem der Hof, der lange Zeit als einer der Höfe mit den besten Böden in Lippe galt, jahrzehntelang kaum genutzt wurde, kehrt bald wieder Leben ein. In den Kuhstallanbau an das Hauptgebäude sollen wieder Rinder einziehen.

 

Finissage auf Gut Geissel

Ein ereignisreiches Wochenende liegt vor ihnen. Die beiden Galeristinnen Anne Geissel und Marita Petermeier-Schnieders freuen sich zunächst einmal über ihre zweite Kunstausstellung. Die Finissage findet am Samstag, den 5. Juli 2014 ab 17.00 Uhr statt. Am Sonntag und Montag dann machen die „Wege durch das Land“ Station auf Gut Geissel.  Die Gäste dieses bekannten Literatur- und Musikfestes werden dann noch einmal Gelegenheit bekommen, die Kunstobjekte in der Galerie im umgebauten Pferdestall zu besichtigen.

Galeristin Marita Petermeier-Schnieders, Fotograf FJ Hering, Schmuck und Gefäß  Künstlerin Astrid Keller und Galeristin Anne Geissel Foto: Josef Schnieders
Galeristin Marita Petermeier-Schnieders, Fotograf FJ Hering, Schmuck- und Gefäßkünstlerin Astrid Keller und Galeristin Anne Geissel. Foto: Josef Schnieders

 

In „Notizen aus Afrika“ dokumentiert der Fotograf FJ Hering seine ganz persönlichen Begegnungen mit dem afrikanischen Kontinent. Seiner Faszination und der Liebe zur afrikanischen Wildnis mit ihren entlosen Weiten und ihrer beeindruckenden Tierwelt verleiht er euch seine Fotografien Ausdruck. Die Bilder ziehen den Betrachter in ihren Bann und nehmen ihn mit auf eine einzigartige Reise.

Der archaische Reiz Afrikas wird durch die in Sepia getönten Schwarzweiß-Fotografien noch verstärkt.
Der archaische Reiz Afrikas wird durch die in Sepia getönten Schwarzweiß-Fotografien noch verstärkt.

 

Ihre experimentellen Werke sind von subtiler Schönheit und faszinierender Anziehungskraft. In ihrem künstlerischen Schaffen lotet die Keramikerin Gabriella Picci alle Möglichkeiten aus, den Ton zu formen. Form, Farbe und Oberfläche wollen ständig neu erfunden werden.

Inspiriert von der Unterwasserwelt: Gefäß von Gabriella Picci
Inspiriert von der Unterwasserwelt: Gefäß von Gabriella Picci

 

Die Künstlerin Astrid Keller, die wie kaum eine andere die Möglichkeiten der Bearbeitung von Edelmetallen kennt, sucht instinktiv und mit sensiblem Gespür nach neuen Erfahrungen und Techniken. Ihre Schmuckstücke und Gefäße sind von unbekannter, mysteriöser Schönheit und drängen nicht nach lauter Aufmerksamkeit.

Astrid Keller verwendet für ihre Oberflächen alle Grauschattierungen bis hin zum klaren Weiß.
Astrid Keller verwendet für ihre Oberflächen alle Grauschattierungen bis hin zum klaren Weiß.

 

Gut Geissel
Jagdweg 215
33449 Langenberg

Wichtig: Um Gut Geissel problemlos zu erreichen, folgende Eingabe fürs Navigationssystem:  Rietberg, Brockstraße 16 und der Beschilderung folgen. Bei Eingabe Jagdweg führt die Navigation über den historischen „Knüppeldamm“, der momentan wegen des vielen Regens aufgeweicht ist und nur schwer zu befahren ist.

Fotos der Kunstwerke: www.formfuersorge.de