Ralf Wigand: Unser täglich Gift

Seitdem vor einigen Wochen in der RTL-Sendung Explosiv über das Thema „Aluminium in Deodorants: gefährlicher Krebsauslöser“ berichtet wurde, sind viele Bürger (berechtigterweise) verunsichert. Eine 31-jährige Hebamme ohne Risiko einer erblichen Vorbelastung erkrankte aus heiterem Himmel an Brustkrebs. Nach Meinung vieler Experten hat ihr übermäßiger Gebrauch von aluminiumhaltigen Deos massiv dazu beigetragen.

Roll-on deodorant

Living in OWL: Wie stehen sie zu dem Thema Krebsgefahr durch Deodorant?

Ralf Wigand: In den letzten Jahrzehnten wurde festgestellt, dass Brustkrebs bei Frauen extrem häufig in der achselnahen Region auftritt. Das Aluminiumhydrochlorid in den Deos verschließt nicht nur die Schweißdrüsen unter den Armen, sondern auch in den Brustdrüsen in unmittelbarer Nähe. Dieses fördert nicht nur die Zystenbildung, sondern auch das Brustkrebsrisiko. Dem Bundesamt für Risikobewertung liegen diese Informationen schon seit vielen Jahren vor. Kein Politiker traut sich, öffentlich Stellung zu beziehen, die Macht der Industrie ist einfach zu groß. Ein Verbot dieser hochgiftigen Substanz steht niemals zur Debatte, in einigen Jahren soll zumindest ein Warnhinweis auf die Verpackung gedruckt werden. Die Naturheilkunde sieht die Aluminiumvergiftungen im menschlichen Körper nicht nur als Mitverursacher von vielen anderen Krebserkrankungen, sondern auch als Mitverursacher von Demenz, Parkinson, Depressionen und diverser anderer neurologischer Erkrankungen. Ich würde mir wünschen, dass den Bürgern endlich bewusst wird, dass der Lobbyismus die Welt regiert und vom eigenen Staat kaum Schutz zu erwarten ist. Übrigens bieten alle Naturläden Aluminiumfreie Deodorants an. Aber der Aluminium-Deo-Skandal ist ja nur die Spitze vom krankmachenden Eisberg.

Living in OWL: Nennen Sie weitere Beispiele!

Ralf Wigand: Da fällt mir als erstes das hochgiftige Bisphenol A ein. Alle Plastikflaschen, Konservendosen und Kunststoffzahnfüllungen enthalten diesen krankmachenden Weichmacher. Bisphenol A greift bereits in geringen Mengen in unseren Hormonhaushalt ein. Impotenz, Unfruchtbarkeit und Verhaltensstörungen können die Folge sein. Ein weiterer Faktor von behördlicher Ignoranz war die Erlaubnis, Fluorid der Zahnpasta beimengen zu dürfen. Es gibt keine seriöse Studie, die einen Nutzen für die behauptete Zahnhärtung nachweist. Mit jedem Zahnputzvorgang vergiften wir unseren Körper mit einem hochgefährlichen Abfallprodukt aus der Stahlindustrie. Der Inhalt einer kleinen Tube Zahnpasta würde geschluckt ein Kleinkind ins Jenseits befördern. Weitere skandalöse Duldungen unseres Gesundheitsministeriums ist die Erlaubnis zur Verwendung von der tickenden Zeitbombe Amalgam in Zahnfüllungen (ist in vielen anderen Ländern seit Jahrzehnten verboten!) und giftigen Jodverbindungen in Nahrung und Medikamenten (s. unter http://www.jodkrank.de).

Toothpaste And Tooth Brush

Living in OWL: Was raten Sie unseren Lesern?

Ralf Wigand: Da beginne ich mit den Worten: jeder Mensch ist für seine eigene Gesundheit selbst verantwortlich. Die beste Therapie ist, erst gar nicht krank zu werden. Unser Körper verfügt über ein ausgeklügeltes System zur Entgiftung von Substanzen, die in unserem Körper nichts zu suchen haben. Hierbei handelt es sich um die beiden Enzyme Cytochrom P 450 und die Glutathion-S-Transferase. Diese beiden Enzyme können Giftstoffe, wie ein Magnet Metall, an sich binden und über den Urin ausscheiden. Viele Naturheilpraxen bieten so genannte Entgiftungsinfusionen an. Diese Vitalstoff-Bomben enthalten biologische Stoffe (Vit.-C-Hochdosis, Glutathion, Spurenelemente, Vitamine, Mineralien und Eiweißbausteine), die den Körper bei der Entgiftung und Gesunderhaltung helfen. Allerdings ist bei ca. 30% aller Bundesbürger das Entgiftungsenzym Glutathion-S-Transferase fehlerhaft angelegt. Diese Menschen können schlechter oder gar nicht entgiften, sammeln Schadstoffe im Körper und haben dadurch ein erhöhtes Risiko an chronischen Krankheiten und Krebs zu erkranken. Über einen Blutlabortest (ca. 80,– €) kann jeder Gesundheitsinteressierte nachweisen, ob die Glutathion-S-Transferase angelegt ist.

Living in OWL: Und wenn die Glutathion-S-Transferase fehlt?

Ralf Wigand: Bei diesen Menschen sammeln sich die konsumierten und körperlich resorbierten Gifte und Schwermetalle mit verherender Beeinflussung der Gesundheit. Es besteht bei den Betroffenen allerdings die Möglichkeit über so genannte Chelat-Entgiftungs-Infusionen die abgelagerten Gifte und Schwermetalle zu binden und über den Urin auszuscheiden. Die Ausscheidungsergebnisse können über eine Urinprobe in einem Labor nachgewiesen und dokumentiert werden.
Weitere Infos: http://www.chelat.biz

wigandNaturheilpraxis Ralf J. Wigand
Vilsendorfer Straße 4
33739 Bielefeld (Jöllenbeck)
Telefon 05206-4484
http://www.heilpraktiker-wigand-bielefeld.de

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