Ralf Wigand: Diabetes – das dicke Problem

Diabetes mellitus ist eine der ältesten bekannten Krankheiten, die schon in der ägyptischen Antike beschrieben wurde. Weil der Urin der Kranken durch den ausgeschiedenen Zucker süßlich schmeckte wurde er als honigsüßer Durchfluss (Diabetes mellitus) bezeichnet. Diabetes mellitus Typ 2 ist eine chronische Stoffwechselkrankheit, die zu erhöhtem Blutzuckerspiegel führt. Der erhöhte Blutzucker schädigt langfristig Blutgefäße und Nerven. Das kann zu zahlreichen Organproblemen führen. Folgekrankheiten des Diabetes sind z. B. erhöhtes Krebs-, Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko, Nierenschwäche Netzhautschäden, Impotenz und Neuropathien.

Wölke Teilchen

Living in OWL: Was ist der Unterschied zwischen Diabetes Typ 1 und Typ 2?

Ralf Wigand: Typ 1 Diabetes ist eine Autoimmunerkrankung. Das körpereigene Immunsystem zerstört die insulinproduzierenden Langerhanschen Zellen der Bauchspeicheldrüse. Oftmals erkranken schon Kinder, das Durchschnittsalter beträgt acht Jahre. Die Betroffenen müssen ein Leben lang Insulin spritzen, eine Heilung ist ausgeschlossen.

Der Typ 2 Diabetes dagegen ist eine Erkrankung, bei der zunächst weniger der Mangel an dem Hormon Insulin im Vordergrund steht. Vielmehr entwickeln die Körperzellen eine Insulinresistenz. Da das Insulin die Aufgabe hat, den Zucker aus unserem Blutsystem durch die Zellmembran in unsere Billionen Zellen zu schleusen, steigt bei einer Insulinresistenz der Blutzucker stetig an – mit den schon erwähnten Folgeschäden. Arbeiten die Betroffenen nicht an der Ursache, müssen viele Typ 2 Diabetiker irgendwann im Laufe der Zeit damit beginnen, Insulin zu spritzen.

Living in OWL: Kennt man die Ursache(n) des Diabetes?

Ralf Wigand: Als mögliche Ursachen sieht man erbliche Veranlagung, Übergewicht und Bewegungsmangel. Da in Deutschland in der Nachkriegszeit Übergewicht sehr selten und der Diabetes Typ 2 gänzlich unbekannt waren, schließe ich persönlich eine erbliche Diathese aus. Ich persönlich sehe den Diabetes Typ 2 als Folge eines ungesunden Lebenswandels. Wir haben heute nahrungsmäßig 365 Tage im Jahr Weihnachten, bewegen uns immer weniger und auch die Qualität unserer Nahrung lässt zu wünschen übrig. Ein übermäßiger Fettansatz erhöht das Risiko für Insulinresistenz und Diabetes Typ 2 – vor allem das Bauchfett ist gefährlich! Körpereigene Abwehrzellen wandern in das Fettgewebe und setzen über eine Entzündung Botenstoffe frei, die die Insulinresistenz und damit den Diabetes Typ 2 fördern. Zudem erhöht da Bauchfett das Risiko eines Herzinfarktes und Schlaganfalles signifikant.

Living in OWL: Welche Rolle spielt der Langzeitzucker HbA1?

Ralf Wigand: Die Bestimmung des HbA1 wird in einem Blutlabor durchgeführt. Das HbA1 zeigt, wie sich der Blutzucker in den letzten 12 Wochen verhalten hat, denn der Langzeitzucker wird in den roten Blutkörperchen gemessen, die eine Lebensdauer von ca. 90 Tagen haben.

Living in OWL: Was können sie Diabetes Typ 2 Betroffenen raten?

Ralf Wigand: Der Diabetes Typ 2 gehört zu den Erkrankungen die meiner Meinung nach in einem frühen und mittlerem Stadium völlig geheilt werden können. Allerdings funktioniert dieses nur unter der Mithilfe der Patienten selbst. Als erstes sollten Mikro- und Makronährstoffe substituiert werden. Hierzu gehören u. A. Chrom, Zink, Selen, gewisse Mineralien, Vitamin D³ und andere Vitamine. Sehr viele Betroffene leiden zudem an der Folge von Schwermetallbelastung aus Amalgamfüllungen. Hier ist eine Zahnsanierung mit anschließender Schwermetallausleitung unbedingt nötig. Des Weiteren ist eine Gewichtsreduktion und zumindest moderate sportliche Betätigung unabdingbar. In vielen Naturheilpraxen hat sich zur Gewichtsreduktion ohne Jo-Jo-Effekt ein so genannter IGG-Lebensmittelunverträglichkeitstest bestens bewährt. Streicht man die positiv getesteten Lebensmittel für einige Monate aus der täglichen Nahrung, kann man ohne zu hungern einige Kilogramm an Gewicht verlieren. Wichtig ist zudem auch die Berücksichtigung des glykämischen Index. Vollwertkost mit einem niedrigen glykämischen Index verhindert einen zu raschen Anstieg des Blutzuckers.

Mito-energie: die Neuentwicklung in der Polyneuropathie-Entwicklung
Mito-Energie: die Neuentwicklung in der Polyneuropathie-Entwicklung

Living in OWL: Viele Betroffene erkranken im Laufe den ihres Lebens an Polyneuropathien, die schulmedizinisch als unheilbar gelten?

Ralf Wigand: Das von mir entwickelte Konzept der Mito-Energie Behandlung bietet einen völlig neuen Ansatz in der Behandlung der Neuropathie. Das Gerät ist eine Weiterentwicklung der Hochtontherapie, für die in einigen wissenschaftlichen Studien  die schmerzstillende und nervenregenerierende Wirkung dieser innovativen Entwicklung nachgewiesen wurde. Während der ca. 45-minütigen Behandlung werden computergesteuerte Frequenzen zwischen 4.000 und 35.000 Hertz durch den kompletten Körper gesendet. Der Patient spürt ein angenehmes, entspannendes Kribbeln. Die Neuerung des Mito-Energie Gerätes besteht darin, dass zusätzlich computergesteuerte Frequenzen durch den Körper geleitet werden, die die Zellmembranen der gestörten Nervenzellen für die zeitgleich durchgeführte Spezial-Infusion durchlässig und aufnahmefähig machen. Die Vitalstoff-Infusionen bestehen u. A. aus hochdosierten Nervenvitaminen, Alpha Liponsäure, Mineralien, Aminosäuren und Spurenelementen. In vielen Fällen lässt sich eine Beschwerdefreiheit erreichen, in sehr weit fortgeschrittenen Situationen zumindest eine signifikante Verbesserung. Um den erreichten Verbesserungsstand zu halten, ist eine einmal monatliche  Erhaltungstherapie ratsam.

wigandNaturheilpraxis Ralf J. Wigand
Vilsendorfer Straße 4
33739 Bielefeld (Jöllenbeck)
Telefon 05206-4484
http://www.heilpraktiker-wigand-bielefeld.de

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