Der Welt und den Mitmenschen dienen

„Du sagst, dir fällt nichts Originelles ein?
Mach dir darüber keine Sorgen.
Töpfere eine Schale, aus der dein Bruder trinken kann.“
Rumi

Viola tricolor ( wildes Stiefmütterchen)

Ehrenamtliche Tätigkeiten sind keine Einbahnstraße. Die Bereicherung ist immer auf beiden Seiten und mit Geld nicht zu bezahlen. Mal abgesehen von dem beflügelnden Gefühl, Gutes zu tun, machen sich ehrenamtliche Arbeiten auch nicht schlecht im Lebenslauf.

Das Marienheim in Halle sucht ehrenamtliche Mitarbeiter in den verschiedenen Abteilungen des Hauses.

1. Beaufsichtigung beim Essen
2. Mithilfe beim Essen anreichen
3. Ausflüge begleiten
4. Bei Koch- und Backnachmittagen mithelfen
5. Singnachmittage mit einem Instrument begleiten
6. Spielenachmittage begleiten
7. Bettlägerigen Patienten aus der Zeitung oder einem Buch vorlesen
8. Hilfe in der Caféteria beim Kaffee einschenken und Kuchen servieren
9. Leichte Tätigkeiten im Haus und Garten

Haben Sie Zeit zu verschenken? Dann verschenken Sie sie sinnvoll. Zum Wohle aller!

Beate Frankenberg
Beate Frankenberg

Kontakt:
Marienheim Halle
Schulstraße 18
33790 Halle / Westf.
Tel.: 05201.8113-0
E-Mail: marienheim.halle@vka-ev.de
Homepage: http://www.marienheim-halle.de
Foto: Fotolia

Glück und Glas… wie es gemacht wird

Ganz oben nahe Minden: Glashütte Gernheim                 Bild: LWL-Archiv

Die Herstellung von Glas war früher ein wichtiger Industriefaktor an der Weser. Hier, nahe Petershagen, gab es besonders viele Mundblashütten, die für den Weltmarkt produzierten. Die meisten existieren nicht mehr. Die Hütte Gernheim aber ist als LWL- Industriemuseum in Funktion. Glasbläser zeigen im Glasturm von 1826, wie man mit Pfeife, Holzform und Schere aus der glühenden Masse Gefäße formt. Interessant auch die Sonderausstellungen:  Noch bis zum 16.03.2014 wird die Ausstellung Finish Glass Art 2005 – 2010 und Lasismi gezeigt.

Ach ja, und wie Glück gemacht wird… eine Möglichkeit wäre,  hier mal zu gucken.

Da simmer dabei…

Schnipp Schnapp

Stellen Sie sich vor, Ihr Mann schleicht auf Socken nach oben, brummt was von „Schatz. War in Rietberg und Stukenbrock.“ Aus dem Augenwinkel sehen Sie: sein bestes Stück ist ja nur noch halb so lang.

Dann, ja dann, ist er unter die Räuberinnen geraten. Die, die Scheren an der Männer Binder anlegen. Ratz, fatz sind sie nur noch halb so lang (also 18 statt 36 cm) und des Mannes Würde ist entscheidend gestutzt.

Also Achtung: heute sind die jecken Weiber los.

OWL Smalltalk – Erster Social Media Workshop

Social Media

Wir beschäftigen uns mit den W-Fragen. WAS, WO und WIE

Das eintägige Seminar ist für Teilnehmer ohne oder mit nur wenigen Vorkenntnissen über Social Media gedacht, die sich einen Überblick über dieses Thema verschaffen möchten. Denn die sozialen Netzwerke sind nicht länger nur Trend, sie sind häufig bereits fester Bestandteil der Unternehmens- und Markenkommunikation.

Über 40 Millionen Deutsche nutzen allein Facebook, Twitter und Instagram. Und neben großen Markenartiklern und Technologieunternehmen möchten auch immer mehr Mittelständler, Einzelhändler, Freiberufler, und kleinere Unternehmen dieses Potenzial nutzen.

Folgende Inhalte umfasst das Seminar:
. Chancen und Risiken von Social Media
. Übersicht der wichtigsten Kanäle
. detaillierte Vorstellung Facebook und Twitter
. Strategie zu Social Media – Benötige ich einen Plan?
. Vernetzung der Kanäle
. Social Media Knigge

Wissen Sie, was Ihre Kunden über Sie und Ihre Produkte denken und reden?

Blog, Twitter, Facebook, Video- und Fotoplattformen – das Internet bietet zahllose Möglichkeiten, sich auszutauschen, Meinungen abzufragen, Eindrücke zu sammeln und Erfahrungen anderer einzuholen. Genau darauf baut „Social Media“ auf – Kommunikation und Interaktion im Internet in verschiedensten Plattformen und Netzwerken.

Kunden möchten nicht mehr nur einseitig Werbung konsumieren, sondern mit Ihrem Unternehmen „auf gleicher Augenhöhe“ kommunizieren. Dazu gehört auch, sich mit anderen Kunden über Produkte auszutauschen.

Warum Social Media Marketing?

Unterhaltungen sind so alt wie die Menschheit selbst. Dabei wird mehr Zeit in den zwischenmenschlichen Austausch als in die Aufnahme von Werbung investiert. Social Media ist entsprechend nur dann effektiv, wenn so kommuniziert wird, dass es Ihre Zielgruppe wirklich interessiert, wenn Sie den „Punkt treffen“ und genau wissen, was Ihren Kunden Spaß macht.

Social Media bedeutet dabei mehr als ein Facebook-Profil einzurichten: Nämlich Meinungen der Interessenten hören, in Dialog treten, gemeinsam an Optimierungen arbeiten und letztlich treue Markenfans gewinnen. So werden Firmenprofile auf Google Plus auch in den organischen Suchergebnissen bei Google prominent platziert. Suchmaschinen werten die Interaktionen der Websiten auf den Sozialen Netzwerken aus. Twitter wächst um 175 % und bei Instagram tummeln sich mehr als 50. Mio Menschen.

Der Weg von der Idee zum verkaufsfördernden Image ist ein langer Prozess. Aber auch der beginnt schon mit kleinen Schritten. In diesem Seminar lernen Sie, wie es funktionieren kann und Sie es nutzen.

Ablaufplan:
09.00 – 09.30 Uhr Begrüßung, Vorstellungsrunde und Vorstellung des Seminarablaufs
09.30 – 10.00 Uhr Wandel in der Medienlandschaft und PR
10.00 – 10.15 Uhr Kaffeepause
10.15 – 13.00 Uhr Vorstellung der wichtigsten Social Media Kanäle Teil 1
13.00 – 14.00 Uhr Mittagessen
14.00 – 15.30 Uhr Vorstellung der wichtigsten Social Media Kanäle Teil 2
15.30 – 15.45 Uhr Kaffeepause
15.45 – 16.15 Uhr Erfolgsfaktoren des Social Media Engagements
16.15 – 16.45 Uhr Vernetzung der Kanäle
16.45 – 17.00 Uhr Feedbackrunde und Verabschiedung

Maximal 10 Teilnehmer
Kleine Gruppen ermöglichen ein intensives und effektives Arbeiten.

Wo
Hotel-Restaurant Brackweder Hof Gütersloher Str. 236 33649 Bielefeld

Datum
Samstag, den 29.03.2014

Uhrzeit
von 09:00 bis 17:00 Uhr

Kosten
149,00 Euro zzgl. MwSt. / Teilnehmer (inkl. Getränke + Mittagessen)

Anmeldung und Zahlung wird erbeten bis spätestens 14.03.2014 hier über Paypal

Nach Buchung und Zahlung erhalten Sie per Email eine Bestätigung / Rechnung zu Ihrer Teilnahme am Seminar / Workshop. Durchgeführt wird das Seminar ab einer Teilnehmerzahl von 6 Personen.

Ansprechpartner: Daniela Skrzypczak – Email: daniela.skrzypczak@demipress.me. Für Rückfragen stehe ich gern zur Verfügung.

Gerne stehe ich Ihnen auch für Inhouse Seminare zur Verfügung. Vereinbaren Sie einfach ein individuelles Gespräch mit mir. Wir finden eine maßgeschneiderte Lösung für Sie.

Weitere Seminare / Workshops zu folgenden Themen in Vorbereitung:
1. Bloggerseminar (wie erstelle ich einen Blog auf der Plattform von Google)
2. Rechtssicher eine Facebook Seite und  einen Twitter Account erstellen
3. Google+ warum es so wichtig ist, sich bei Google zu zeigen
4. Instagram – Die schöne Fotowelt und der Nutzen für mein Unternehmen

OWL Smalltalk LogoWir freuen uns auf Ihre Teilnahme, Daniela Skrzypczak von demipress und Petra Zreik von Living in OWL.
Dieses Seminar wird als Teil unserer gemeinsamen Idee OWLSmalltalk durchgeführt.

Wenn Sie weitere Ideen haben, welche Seminare / Workshops oder Themen die Sie besonders interessieren dann schreiben Sie es mir doch gerne einen Kommentar. Alle Ideen und Ansätze sind wertvoll.

Hundeakademie OWL

Beagle Paragraph Hundeakademie OWL

Mit der am 13.07.2013 in Kraft getretenen Änderung des Tierschutzgesetzes hat der Gesetzgeber in dem neu gefassten § 11 Tierschutzgesetz klargestellt, dass eine Vielzahl von Berufen „rund um den Hund“ (z.B Züchter, Hundetrainer, Dogwalker, Pensionsbetriebe, Tierschutzvereine mit Vermittlung) der Erlaubnispflicht unterliegen. Das bedeutet, dass ihre Tätigkeit nur zulässig ist, wenn sie vor dem zuständigen Veterinärmt beantragt und dem Antrag stattgegeben wurde. Voraussetzung ist hier unter anderem die nachzuweisende „Sachkunde“.

Diese Sachkunde vermittelt die Hundeakademie OWL als Fachausbildungstätte für Hundewesen. Die Hundeakademie OWL ist landesweit eine von zwei Akademien, deren 4-tägiger Lehrgang inkl. dazugehöriger Prüfung vom LANUV NRW (Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW) anerkannt ist.

Inhaber und Betreiber sind Maic Horstmann (Hundetrainer und Inhaber der Steinhagener Hundeschule von der Ströher Heide) und Daniela Müller (Rechtsanwältin, Fachrichtung Tierrecht).

Daniela Müller und Maic Horstmann
Daniela Müller und Maic Horstmann

Das Team der Dozenten der Hundeakademie OWL besteht aus vier erfahrenen Hundetrainern, einer Rechtsanwältin, drei Tierärzten, einer Tierheilpraktikerin und einem Tierbestatter.

Die Teilnehmer des Lehrgangs „gewerbliche Hundehaltung“ melden sich entweder aus eigenem Interesse oder im Rahmen einer Auflage des für sie zuständigen Veterinäramtes an. Die Hundeakademie arbeitet eng mit den Veterinärämtern im Großraum Ostwestfalen-Lippe zusammen, die wiederum aber auch über diese Grenze hinaus Empfehlungen aussprechen.

Parallel zum angebotenen Lehrgang für gewerbsmäßige Hundehaltung bietet die Hundeakademie OWL ganzjährig verschiedene Lehrgänge, Seminare und (Abend-) Vorträge rund um das Thema „Hund“ an; sowohl für gewerbliche als auch für private Hundemenschen.

Zudem werden die akademie-eigenen Veranstaltungen in regelmäßigen Abständen durch Vorträge und Seminare von renommierten Gast-Dozenten ergänzt.

Weitere Infos auf der Homepage der Hundeakademie OWL oder auf Facebook.

banner-hundeakademie-owl

Fotos: zur Verfügung gestellt von der Hundeakademie OWL

Phantasie für Borgholzhausen

Einladungskarte Redzep Memisevic

Seine Gemälde zeigen immer Frauen. Mädchenhaft, mit sich auflösenden Konturen wie in einem flüchtigen Traum….

Redzep Memisevics neue Ausstellung „Leuchtende Phantasie“ wird am Sonntag, den 2. März 2014 um 11.15 Uhr in Borgholzhausen eröffnet. Sie dauert bis zum 11. April. Lassen Sie sich bezaubern!

Zuhause bis zuletzt

Am Montag, den 03.03.2014 findet der nächste vom Bielefelder Bestattungshaus Küstermann organisierte Vortrag statt.

das ziffernblatt Küstermann Bestattungen

Sterbende zu Hause begleiten

Menschen, deren Leben zu Ende geht, haben oft den Wunsch, in ihrer vertrauten Umgebung zu sein.

Um diesem Wunsch entsprechen zu können, wurde das Palliativnetz Bielefeld e. V. gegründet. Es koordiniert die Versorgung schwerkranker und sterbender Menschen zu Hause und unterstützt die Kranken und ihre Angehörigen mit einem Höchstmaß an Kompetenz für diese spezielle Situation.

Detlef Striese, Koordinator des Palliativnetzes Bielefeld, wird an diesem Abend über die konkrete Arbeitsweise in diesem Netzwerk sprechen.

Termin: Montag, 03.03.2014, von 19.30 bis 21.30 Uhr
Ort: CVJM Haus, Schwagerstraße 9, Bielefeld-Jöllenbeck

Kontakt:

Bestattungen Küstermann
Leben – Sterben – Hoffen
Vilsendorfer Straße 7
33739 Bielefeld-Jöllenbeck
Telefon: 05206-91 87 40
Fax: 05206-91 87 41
E-Mail: info@bestattungen-kuestermann.de
Homepage: http://www.bestattungen-kuestermann.de

Foto: © Kristin Gründler – Fotolia.com

Von oben betrachtet – das Hermannsdenkmal

Imponierend auch von oben
Imponierend auch von oben

„Unser“ Hermann, aus atemberaubender Höhe wunderschön fotografiert von Hartmut Lampart. Umgeben ist der Cherusker vom sonnigen Teutoburger Wald. Aufgenommen im Februar 2014, einem Winter, der ein Frühling war.

Joe Bausch stellt seinen „Knast“ in Detmold vor

Joe Bausch

Als Rechtsmediziner Dr. Joseph Roth beugt er sich im Kölner Tatort mit grünem Kittel mürrisch über Leichen. Nach Drehschluss fährt er zurück in sein richtiges Leben: Seit über 25 Jahren arbeitet Joe Bausch als Gefängnisarzt in Werl, einer der größten deutschen Justizvollzugsanstalten. Die Häftlinge vertrauen ihm und lassen ihn tief in die Abgründe ihrer Seele blicken. Hautnah erlebt er Konflikte und Tragödien. Sehr persönlich erzählt Joe Bausch von einer Welt mit völlig eigenen Regeln.

Auf Einladung der Gesundheitsallianz in Lippe liest Joe Bausch am Samstag, 1. März um 19.30 Uhr im Detmolder Sommertheater aus seinem Buch „Knast“. Eintrittskarten zum Preis von 20 Euro gibt es im

Buchhaus am Markt
Alfred und Regine Westermann
Marktplatz 1
32756 Detmold
Telefon: 05231-93880
E-Mail: info@buchhaus-am-markt.de
Homepage: http://www.buchhaus-am-markt.net

Michel und Isabelle – Ein Katzenfrühling

Schneeglöcken Living in OWL

Michel schleicht durch den Garten. Er ist enttäuscht. Nicht ein einziges Mäuschen ist zu sehen. Dabei hat Michel so eine große Lust zu jagen. Es dürfte auch ein Vogel sein, aber nirgends piepst oder singt es. Mucksmäuschenstill ist es draußen. Der Rasen ist mit Schnee zugedeckt, kein Grün, kein Bunt. Michel mag das nicht. Er sehnt sich nach dem Frühling.

Auf der Brücke am Gartenteich sitzt Isabella, die rote Katze vom Nachbarn. Anmutig putzt sie ihr Fell. Michel bleibt in Deckung hinter dem Kirschlorbeer und beobachtet das Katzenmädchen. Ihm wird warm ums Herz. Vergessen sind Mäusehäppchen oder Geflügelleckerchen. Eine neue Sehnsucht erwacht und deutlich spürt er den Frühling in seinem Blut. Es pocht und wallt, es knistert und kichert so laut, dass Isabella es hören könnte. Das denkt der Michel jedenfalls. Doch das Katzenmädchen schaut nicht einmal auf. Unbeirrt putzt es weiter sein leuchtendes Fell. „Sie ist so wunderschön“, denkt Michel und ein tiefer Seufzer entfährt seiner Kehle. Isabella schaut erschrocken auf, wartet einen Moment und widmet sich dann wieder ihrer Schönheitspflege. „Wie soll ich mich ihr nähern?“, denkt Michel. Da fällt ihm ein, dass er wunderschön singen kann und das will er gleich einmal ausprobieren. Irgendwie musste Isabella doch zu beeindrucken sein.
„Mi, mi, mi, mi“, macht er vorsichtig und dann singt er:

Du schönste aller Katzen,
du Salz in meiner Suppe,
vom Himmel fällt für dich
vom Sternchen eine Schnuppe.
Ich liebe dich, du Schöne,
willst du es auch nicht glauben.
Es fehlen mir die Töne,
du wirst den Schlaf mir rauben.
Erhör mich, Isabellaschatz.
Ich reich dir meine Tatze.
An meiner Seite ist dein Platz,
du wunderschöne Katze.

Isabella hat sich aufgerichtet und lauscht dem Gesang, der nicht schön, aber doch sehr inhaltvoll ist. Welcher Katze gefällt es nicht, wenn man ihr ein Lied widmet und auch, wenn sie den Michel bisher nicht sonderlich gut leiden konnte, fühlt sie sich geschmeichelt. „Komm her, du kleiner Charmeur“, ruft sie deshalb leise und das lässt der Michel sich nicht zweimal sagen.

Den Rest des Winters und den Frühling haben die beiden miteinander verbracht und als im Mai der Nachwuchs das Licht der Welt erblickte, schien das Glück perfekt. Doch – Katzen sind nicht treu, nein. Als Isabella noch im Wochenbett mit den Kleinen beschäftigt war, entflammte Michels Herz für ein anderes Katzenmädchen. Nur eines muss man dem Michel lassen: Er hat niemals ein Lied zweimal gesungen, sondern stets ein neues erfunden, wenn er sich neu verliebte. Das ist doch auch was, oder?

Text: Regina Meier zu Verl

Eine Lebensliebe

Es ist ein besonderer Duft, der den Leser beim Betreten einer Buchhandlung empfängt. Manche mögen ihn eher subtil wahrnehmen, für „Büchermenschen“ indes birgt er Erinnerungen an beglückende Lesestunden jenseits von Zeit und Raum.

Auch im Detmolder Buchhaus am Markt taucht man sogleich ein in die Welt der Literatur.

Alfred und Regine Westermann
Alfred und Regine Westermann

Seit 2001 sind Alfred und Regine Westermann Inhaber dieser sympathischen Buchhandlung. Auf vier Ebenen verteilte 400 Quadratmeter bergen sowohl Schätze der Weltliteratur, Bestseller und Klassiker, als auch Kinderbücher, Schreibwaren und Geschenkartikel. Jedes Jahr von Juli bis Januar wird die wohl größte Kalenderauswahl von ganz Lippe präsentiert.

Und es ist schön zu sehen, wie viele Menschen im Zeitalter des Internet-Buchhandels in den Regalen stöbern, sich beraten lassen und die gemütlichen Sitzecken nutzen, um in aller Ruhe zu schmökern.

Behagliches Lesesofa
Behagliches Lesesofa

„Auch wir verkaufen Bücher über das Internet“, erklärt uns Alfred Westermann. „Und die sind genauso schnell beim Kunden, wie die vom Branchenriesen mit  A. Wir örtlichen Buchhändler sorgen indes für Vielfalt in den Innenstädten, bieten Ausbildungs- und Praktikumsplätze,  organisieren  interessante und vielseitige Veranstaltungen und sind ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens in der Umgebung. Wir beschäftigen qualifizierte Mitarbeiter, sponsern Vorlesewettbewerbe in den Schulen und verursachen nicht einen Bruchteil so viel Verpackungsmüll, wie er beim Hin- und Herschicken von Büchern anfällt.“

Mit der Rückbesinnung auf alte Werte, beginnen viele Menschen wieder mit dem Schreiben persönlicher Briefe und mit dem Führen eines Tagebuchs.

Schönes für das geschriebene Wort
Schönes für das geschriebene Wort

Edle Schreibgeräte und Tagebücher sind da unverzichtbare Accessoires. Sie formen den Verfasser und seine geschriebenen Worte zu einem harmonischen Ganzen. Die heutigen Füllfederhalter vereinen traditionelle Handwerkskunst mit moderner Technologie. Erlesene Materialien und schönes Design stehen für materielle Wertigkeit.

Edle Schreibgeräte
Edle Schreibgeräte

Nach seinem eigenen Lieblingsbuch befragt, antwortet Alfred Westermann: „Je nach Lebensphase des Menschen sind sicher immer mal wieder andere Bücher wichtig. Mich haben neben der Heiligen Schrift das Buch von Fred Uhlmann „Der wiedergefundene Freund“ und das von Lukas Hartmann „Abschied von Sansibar“ gefesselt.“

Abschied von Sansibar
Abschied von Sansibar

„Letztendlich“, so fügt er hinzu, „ist ein Buch immer dann gut gewesen, wenn der Leser traurig ist, dass es zu Ende ist.“

Dem ist nichts hinzuzufügen, außer dass wir uns zukünftig auf Buchrezensionen und -empfehlungen aus Detmold freuen dürfen.

Buchhaus am Markt
Alfred und Regine Westermann
Marktplatz 1
32756 Detmold
Telefon: 05231-93880
E-Mail: info@buchhaus-am-markt.de
Homepage: http://www.buchhaus-am-markt.net

AUS

schwarzer Schwan

Einmal müssen zwei auseinandergehn;
einmal will einer den andern nicht mehr verstehn – –
einmal gabelt sich jeder Weg – und jeder geht allein –
wer ist daran schuld?

Es gibt keine Schuld. Es gibt nur den Ablauf der Zeit.
Solche Straßen schneiden sich in der Unendlichkeit.
Jedes trägt den andern mit sich herum –
etwas bleibt immer zurück.

Einmal hat es euch zusammengespült,
ihr habt euch erhitzt, seid zusammengeschmolzen und dann erkühlt –
Ihr wart euer Kind. Jede Hälfte sinkt nun herab -:
ein neuer Mensch.

Jeder geht seinem kleinen Schicksal zu.
Leben ist Wandlung. Jedes Ich sucht ein Du.
Jeder sucht seine Zukunft. Und geht mit stockendem Fuß,
vorwärtsgerissen vom Willen, ohne Erklärung und ohne Gruß
in ein fernes Land.

Kurt Tucholsky

LiebesLeben – ein Workshop

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Sabine Klein, Business-Coach aus Bad Salzuflen, lädt ein zum Wochenend-Workshop mit dem schönen Titel „Liebe-voll-Leben“. Tauchen Sie ein in Wohlbefinden, Entspannung und Lebensfreude  mit einer gemeinsamen Gruppenbalance.

Fühlen, wo wir Verbundenheit spüren, wo wir sie verlieren und wie wir sie wiederfinden, und wie wir sie selbst als Achtsamkeit in uns lebendig werden lassen können.

PosterLiebesLeben

Ein be-Glück-endes Wochenende mit erhellender Auswirkung auf die Zukunft.

Freitag/Samstag 14./15.03.2014
Teilnahmegebühr: € 90,00 / pro Person

Sabine Klein
Kinesiologie & zielorientiertes Coaching
Wenkenstrasse 63
32105 Bad Salzuflen
Telefon: 05222 / 239 78 70
E-Mail: info@sabine-klein.com
Homepage: http://www.sabine-klein.com

Auszeichnung „Store of the Year 2014“ ging nach Rietberg…

…genau genommen nach Westerwiehe, einem kleinen Vorort von Rietberg. Das familiengeführte Modehaus wilsmann anziehbar überzeugte den Handelsverband Deutschland (HDE) durch das Gesamtkonzept, aktuelle Mode im urigen Ambiente eines alten Westerwieher Traditionshauses in Szene zu setzen.

urkundewilsmann

„Dieser Preis ging in der Vergangenheit sehr selten nach Ostwestfalen-Lippe“, so Rudi Wilsmann. „Umso mehr freuen wir uns, dass wir unter mehr als 50 Einzelhandelsunternehmen ausgewählt wurden.“

wilsmann artikel

Und dies ist schon die zweite Auszeichnung in kurzer Zeit. Erst im August 2013 wurde wilsmann anziehbar vom Modefachmagazin TM zum „Store des Monats“ ernannt. Living in OWL gratuliert zu beiden Auszeichnungen.

wilsmann anziehbar
Westerwieher Straße 253
33397 Rietberg
Telefon: 05244-5575
E-Mail: mail@wilsmann-anziehbar.de
Webseite: http://www.wilsmann-anziehbar.de
und natürlich auf Facebook

Der Vision eine Basis geben

Zuerst kommt die Vision: „Wie schön wäre es, endlich die Dinge tun zu dürfen, die ich gerne tue?“ Dann der Wunsch: „Ich mache mich selbständig“. Vor dem inneren Auge entstehen Bilder und Möglichkeiten. Die Begeisterung für den Plan wächst.

Was sind nun die ersten Schritte, damit aus der Vision Realität wird?

Claudia Uhmeier, Diplom-Betriebswirtin und Existenzgründungsberaterin aus Steinhagen steht ihren Klienten mit Rat und Tat und einem neutralen Blick zur Seite.

Claudia Uhmeier
Claudia Uhmeier

Der neutrale Blick ist notwendig und bewahrt allzu blauäugige Visionäre vor negativen Erfahrungen. Ist die Geschäftsidee tragfähig? Gibt es Wettbewerber? Wie sollte die Preisgestaltung sein? Ist Eigenkapital vorhanden? Werden öffentliche Mittel benötigt? Das alles wird eingehend besprochen, bevor ggf. die Tragfähigkeitsbescheinigung ausgestellt wird.

Der nächste Schritt ist der Businessplan und die Vorbereitung auf das Bankgespräch. Der Neugründer sollte seine Geschäftsidee flüssig und überzeugend vortragen können. Das wird vorher so lange geübt, bis es klappt. Und wenn der Klient es möchte, begleitet Claudia Uhmeier ihn gern zur Bank. Das gibt zusätzliche Sicherheit.

Ist es dann geschafft und die Gelder sind bewilligt, ist ihre Aufgabe noch nicht beendet. „Bei den ersten Schritten im neuen Business tauchen oft  Fragen auf. Das können ganz banale Dinge sein, aber auch Fragen zu organisatorischen oder steuerlichen Aspekten.“ Bei Claudia Uhmeier lernen die Klienten, sich gut zu organisieren, damit genug Zeit und Kraft für die Kernkompetenzen bleibt und sie sich nicht im Alltagswust verzetteln.

„Zum Beispiel ist es sehr wichtig, eine Auswertung lesen zu können. Denn nur so bekommt man einen genauen Überblick über die Einnahmen und die Kosten, die dagegen stehen. Etwaige Schieflagen werden rechtzeitig erkannt, und es können Maßnahmen ergriffen werden.“

Durch ihre fundierten Kenntnisse im Steuerrecht und der engen Zusammenarbeit mit einem Steuerberater können auch die Bereiche Buchführung und Steuerberatung mit abgedeckt werden.

Und wer schon einmal mit Claudia Uhmeier zusammengearbeitet hat, weiß vor allem ihre handfesten und lebensnahen Tipps sehr zu schätzen. Zum Beispiel hält sie nichts von Sparsamkeit am falschen Platz. „Wenn ein Handwerker merkt, dass er mit dem Bürokram überfordert ist, tut er gut daran, sich dafür eine Hilfe einzustellen. So hat er den Rücken frei und  die Gewähr, dass die Rechnungen zügig geschrieben werden.“

Eine Vision ist stets der erste Schritt zu einem erfolgreichen Unternehmen. Claudia Uhmeier zeigt Ihnen, was sonst noch dazugehört.

Claudia Uhmeier
Diplom-Betriebswirtin und Existenzgründungsberaterin
Am Markt 35
33803 Steinhagen
Telefon: 05204-925543

E-Mail: c.uhmeier@uhmeier.de

Beten im Baumarkt – Das Kreuz mit der Deko.

Text: Michael Krakow

Semiotik ist bekanntermaßen die Lehre der Zeichen und Symbole. Klingt zunächst latent entrückt, hat jedoch viel Alltagstauglichkeit. Im Bereich der unaufhörlich anreichernden Verschönerung der privaten Wohnstatt zum Beispiel ist sie allgegenwärtig. Der Zwang, das eigene Heim neben allerlei praktikablen Ingredienzien wie Möbeln, Elektrogeräten, Autoreifenkalendern und Unterhaltungselektronik zusätzlich mit dekorativem Tand anreichern zu müssen, ist eine Sucht, welche Männer gerade für sich entdecken, Frauen jedoch seit Urzeiten immanent scheint.

Dicke

Doch über die Unterschiedlichkeit der Geschlechter müßig Spott & Häme zu ergießen ist enervierend mariobarthisch, somit denkbar ungeeignet für Michls Embolium. Nein, die erquickliche Freude besteht heute darin, Objekte, denen jegliche Sinnhaftigkeit von Hause aus fehlt, da sie eben nicht mehr als dekorativ sein wollen, um ihres verborgenen Sinnes willen entblößen zu wollen. Gewiss ein anormales Vergnügen, jedoch vielleicht gerade deshalb geeignet, den Autor dieser Zeilen amüsiert zu beschäftigen.

Alles nahm seinen Lauf in der Dekoabteilung eines regionalen Ablegers einer Baumarktkette. Desgleichen gibt es jedoch auch in beeindruckender Flächenverzehrung in sämtlichen Einrichtungshäusern sowie Gartencentern. Die Krake Deko wächst und greift unaufhörlich um sich, sie strebt unzweifelhaft die Weltherrschaft an. Man mag sich die gierenden Wohnflächen des Privaten gar nicht ausmalen, auf die hier an genannten Verkaufsflächen Objekte aller Form, Größe, Color und Couleur harren. Von überteuert grotesken Statuen, welche mühelos den Stil des artdeco mit Elementen perikommunistischer Architektur verweben, über skurril drehende Filz-Fimo-Macramee-Mobilées, bis hin zu poppig bunten Plastik-Albernheiten, die spätkoreanisches Design in bemühter Leichtigkeit zitieren, das es solches nie gab.

Zwerge

Mit dem neuigierig wachem Blick des soziologisch Interessierten hier neugierig auf die Pirsch gehend wie ein Schmetterlingsforscher auf seiner Suche nach Faltern, werde ich all zu rasch fündig. Als erstes drängen sich vier zusammenhängende Buchstaben ins Blickfeld. Ein jeder so groß wie ein Briefbogen, aus weiß lackiertem Holze. Die Lackierung allerdings ist kunstvoll derart lückenhaft aufgebracht, dass es wie durch Witterungseinflüsse von Jahrzehnten abgeblättert wirkt. Weshalb soll etwas Neues wie alt wirken, während man im Regal daneben Aufmöbelungs-Produkte findet, mit denen man daheim Altes wie Neu erscheinen lassen kann? Das Perpetuum Mobile als Beschäftigungstherapie oder Bediendung des Prinzips „The Grass is always greener on the other side?“ Ein erster Lernerfolg stellt sich ein: Was beim Gebrauchtwagen den Wert mindert, erhöht ihn in der Dekowelt.

Jene vier Versalien jedenfalls bilden offenkundig eine Gruppe und formieren sich bei korrekter Konstellation zu dem Wort „H O M E“. Die kleinen Häkchen an ihrer Rückseite verraten, dass sie für den Wandbehang gedacht sind. Ich überlege stutzend. Weshalb soll mich eine Schrift an der heimischen Wand darüber in Kenntnis setzen, dass diese Wand mein aktuelles Zuhause darstellt? Während des Lesens bin ich ja bereits an diesem vertrauten Ort und auch (noch) nicht dement, kann mich also prima autark schriftlos an diesen Umstand erinnern. Und was ist mit Besuchern, die bei mir zu Gast, aber eben nicht daheim sind? Müssen die, um unguten Mißverständnissen vorzubeugen, energisch am Lesen gehindert werden oder begreifen sie jene Inschrift als augenzwinkernde Aufforderung, sich doch bitte nicht hölzern, sondern punktuell heimisch zu fühlen in meiner Kemenate. Oder wird mit „H E I M“ an die Geronten gedacht, denen es nicht selten an Stringenz in der allgemeinen Orientierung mangelt und denen man mit diesem Hinweis auf die Zukunft in einem Heim das Ungewisse nehmen will?

Home

Will der Baumarkt hier den Sanitätsgeschäften Marktanteile abjagen? Beschriftung und Benennung aller Dinglichkeiten, wenn die erlangte Pflegestufe keine personelle Unterstützung inkludiert. Dann jedoch sollten hier noch weitere Schilder ins Portfolio gewuchtet werden. Und richtig! Ein Gang um die Ecke offeriert folgerichtig die Buchstabengruppe „Bath“. Wieder weiß, wieder Holz, wieder abgeblättert. Corporate identity im Dekowonderland. Allerdings verstört, dass nur Demenzerkrankten angelsäschischer Provenienz in den eigenen vier Wänden geholfen werden soll. Sonst würde es auch „H E I M“ heißen müssen und „B A D“. Das kostete im ersten Fall das gleiche, im zweiten sparte der Kunde sogar ein Viertel.

Während ich mich philosophisch ergehe über die Merkwürdigkeiten dieser Beschilderung, grinst mich das gütige Gesicht des ewigmeditierenden Siddharta aus Polyresin (Material, nicht indischer Geburtsort) an, in seiner Wangentextur dem kleinen Oberjedi Yoda nicht unähnlich. In dieser Ecke seines Habitats wird der Baumarkt offensiv spirituell. In einem dichten Hain aus Bambi (Kennt jemand den Plural von Bambus? Bitte an mich via Mail. Dankesehr.) lugen Buddhaköpfe. Enthauptet ist er allenthalben, der Erleuchtete, der hier aber auch ein Gepfählter ist, denn jeder Kopf ist auf eine Stange gesteckt, die aus einem Holzquader ragt. Die Abmessungen erlauben eine standardisierte Unterbringung des Entleibten in die meisten Regale schwedischer Konstruktion. Dem Buddha ist sein Torso hier nur gestattet, wenn er denn auch eine neckische Funktion erfüllt, nur dadurch entgeht seiner Enthauptung, so lautet die Regel. Mal läuft ihm unablässig Wasser pumpend über den Bauch oder er streckt dem Betrachter dümmlich ein Teelicht entgegen wie eine Opferschale. Ein Religionstifter als Deko, das ist neu, der Glaube darunter abgetrennt wie der Kopf.

Buddha

Welch krude Überlegung dahinterstecken mag, die vor allem aber inkonsequent ist, das muß man doch mal zu Ende denken! Leben wir doch nicht in Asien, sondern in Europa. Hier wird nur die kleine Zielgruppe avisiert, da hilft kreative Ergänzung im Sortiment dem Umsatz gut. Decken wir doch die gesamte Palette menschlicher Konfessionen ab! Weshalb nicht flankierend auch ein aufgespießter Jesuskopf, dessen Dornenkrone lustig Teelichter aufnimmt? Wer zum Hauptsymbol seiner Religion ein Folterwerkzeug (Kreuz) erkoren hat, den sollte dies doch humoresk ansprechen. Oder ein Mohammed, der Wasserkaskaden als Zimmerbrunnen ersprudelt sowie ein David, aus dessen Steinschleuder ein kleiner Zierstrauch sprießen! Zieht es durch, Ihr Heimwerkertempel, Möbelpaläste und Blumenkathedralen, werdet spirituell – Klerikal-Utensilien für alle Gläubigen, Halleluja, Versorgung abgerundet! Oha, das geht gar nicht, das gibt Ärger. Keine Deko-Ideen bei diesen drei Weltreligionen, da sind sie ungeheuer vulnerabel.

Dass Buddhisten in der Regel auch hier relaxt sind, hat sich offenbar bis in die Dekohöllen herumgesprochen, weshalb hier der indische Prinz gefahrlos dutzenfach geköpft, aufgespießt und gewässert werden darf, die restlichen Propheten jedoch Tabu bleiben. Für pathogene Empfindlichkeit sind Buddhisten nicht eben berühmt und auf Kreuzzüge, Inquisition, Blaspehmie-Detektorismus, Creationismus, Borniertheit, Attentate im Nahverkehr und ähnliche Aktivitäten haben die anderen drei schon das Copyright.

Den Anhängern Buddhas bleiben die prangenden WerkzeugGartenMöbel-Kapellen. Eigentlich ein netter Service, denn wirkliche Tempel gibt es ja kaum in dieser Ecke der Welt. Vielleicht meditiere ich einfach mal hier, zwischen Hibiscus und Konifere. Innere Entspannung und Erleuchtung im Baumarkt, Doityourself auch am eigenen Gemüt. Das passende Schild ist auch nicht weit, der hölzerne Imperativ „Sleep“ für den Ruhebereich winkt zwischen Raumduftkugeln und Zugluftrollen. Ui, fünf Buchstaben, eine teurere Handlungsanweisung für die Nacht. Da fällt einem für den Bettbereich noch eine weitere englischsprachige mit vier Buchstaben ein, doch dann müßten die kindlichen Kunden in ihren mobilen Sitzschalen flugs aus der Sichtachse geschwenkt werden.

Mit der Überlegenheit des stilsicher Distanzierten, des lässigen Puristen, des larmoyanten Citoyens, lächle ich überheblich über all diese Devotionalien der gelebten Kleinbürgerlichkeit, die jedes Heim in ein individuelles verwandeln sollen, was allein schon daran scheitert, dass alle hier und letztlich auch dasselbe einkaufen. Während ich also meine snobistische Verachtung gegenüber diesen Petitessen der Pseudogemütlichkeit demonstrativ zur Schau lustwandle, fängt mein Blick vier weitere hölzerne Buchstaben ein: „T Y P O“. Hey, das ist cool, das ist ironisch, narrativ, selbstreferentiell. Und es ist maigrün, hurra! Das ist natürlich etwas völlig anders als dieses dämliche „H O M E“, das soll man mal bitte nicht in den gleichen Design-Topf schmeißen. Das ist keine Deko, dass ist Satire in weißblättrigen Treibholz! Die vier hölzernen Wandhänger müssen unbedingt mit, so viel ist sicher, ich werde sie in mein Büro hängen, direkt über den Schreibtisch.

Tellerliebe

Eine Schrift, die aussagt, das sie Schrift ist. Hallo, das ist der feine Wortwitz eines Weltenbürgers würdig! Ach, mein Geschmack ist halt noch immer einzig und so wunderbar erhaben über jeglichen Mainstream. Wegen meiner innergedanklichen Lästereien zuvor allerdings schleiche ich mit meiner grünen Beute betont unauffällig zur Kassenzone und fühle mich dabei wie einst als Jüngling beim Kondomkauf in jener dörflichen Monopol-Apotheke, dessen Inhaberin mit meinen Eltern befreundet war. Beim Bezahlvorgang murmle ich verständnisheischend achselzuckend „Geschenk“ und “Cousin, entfernt”, was die gelangweilte Scanbeauftragte mit Ignoranz quittiert. Nun hängt die Typo in meiner heimischen Kommandozentrale. Über dem Buddhakopf aus Gips. Macht sich richtig gut als Ensemble, bei mir ist es halt ungeheuer individuell. Alles wird grün, liebe Charismatiker. Auch Schriften aus Holz. Verwitterte Grüße…

Dekoartikel fotografiert bei New Classic Lifestyle Anke Kirsch

Mit Wohlwollen zum Wohlfühlen – Balance statt Burnout

Mit diesem Aufruf richtet sich Sabine Klein, Kinesiologin und Business-Coach in Bad Salzuflen vor allem an die Unternehmer.

Sabine Klein
Sabine Klein

Sie ist seit 2007 selbständig tätig und könnte ein Buch schreiben über die vielfältigen Symptome, die durch Stress im Job hervorgerufen werden. “Der größte Stressor ist die Arbeit. Und gerade hier, wo wir so viel Lebenszeit verbringen, sollten wir uns eigentlich wohlfühlen.”

Burnout führt neben dem persönlichen Leid der Betroffenen auch zu erheblichem wirtschaftlichen Schaden. Über Ursachen und Folgen wird viel diskutiert und wir sollten etwas tun.

Aber was?

Womit auch immer Sie als Unternehmer Verbesserungen erwirken, es wird damit beginnen, dass Sie etwas unternehmen.

Diese Studie ist schon etwas älter, sie bringt es jedoch gut auf den Punkt. Mitarbeiter können dort gut arbeiten und gesund bleiben, wo sie sich wohl fühlen und sicher geführt werden.

Und wie geht es Ihnen persönlich?

Kennen Sie auch das diffuse Missempfinden, wenn Abteilungen offensichtlich nicht harmonisch arbeiten, wenn wichtige Mitarbeiter irgendwie abgestumpft wirken und nur noch kleinlaut ihren Dienst versehen?

Oder gleich mit Krankheit signalisieren, dass ‚etwas nicht in Ordnung‘ ist?

Wie erzielen wir mit einfachen Mitteln ein grösseres Gefühl von Sicherheit und Zusammengehörigkeit?

Indem wir synchronisieren, uns austauschen, Ziele definieren und Feedback geben. Das ist nicht neu, ist jedoch für kleinere und mittlere Unternehmen oft eine Herausforderung, denn das alles ist Chefsache.

Und Sie als Chef arbeiten auch noch aktiv mit und haben sowieso zu wenig Zeit.

Rettungsring

Was wäre, wenn Sie hier eine Dienstleistung nutzen könnten?

Jemand, der

1. mit Ihnen zuerst Ihre Ziele definiert, woraus sich die Unternehmensziele ergeben.
2. dann die zielführenden Maßnahmen mit Ihnen gemeinsam erarbeitet,
3. welche dann zum Maßnahmenplan werden.
4. Den stimmen wir mit Ihrem Terminkalender ab und planen die nötigen Schritte ein.

Jetzt brauchen Sie noch Sicherheit in den klassischen Führungsinstrumenten

• Lob-, Kritik- und Feedbackgespräch
• den 4 Führungsstilen
• Krisenmanagement
• Transaktionsanalyse, ist eigentlich ganz einfach…
• zielorientierte Gespräche und
• Sinn-volle Meetings

Und schon macht der Begriff Geschäftsführer Ihnen wieder ein gutes Gefühl. Wertschätzung bringt Wertschöpfung. Haben Sie Fragen? Rufen Sie Sabine Klein einfach an.

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„Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert,“ sagte schon Albert Einstein. Recht hatte er!

Sabine Klein
Kinesiologie & zielorientiertes Coaching
Wenkenstrasse 63
32105 Bad Salzuflen
Telefon: 05222 / 239 78 70
E-Mail: info@sabine-klein.com
Homepage: http://www.sabine-klein.com

Foto 2: Hannah Lescher

Vergessen ist Haustenbeck/Senne nicht

Mitten im Truppenübungsplatz: die ehemalige Kirche von Haustenbeck

An einem Gedenkstein vor der Ruine der ehemaligen Kirche steht auf dem Gedenkstein: Haustenbeck 1689 -1939. So lange existierte das Dörfchen mitten in der Senne mit Pfarrei,Wohnhäusern, Dorfkrug und einem „Kaufhaus“, bis es der Erweiterung des 117 Quadratkilometer großen Truppenübungsplatzes mitten in der Senne weichen mußte. Bereits 1881 begann die Nutzung dieses Teiles der Senne als Truppenübungsplatz.

Wenn die Senne geöffnet ist, fährt man durch Haustenbeck hindurch

Zu bestimmten Zeiten – abhängig von militärischen Übungen mit scharfer Munition – sind Durchgangsstraßen geöffnet und man fährt teilweise durch urwüchsige karge Senne- landschaft. Einer der Punkte ist die auf einem Bunker erbaute Winninger Mühle unweit des Heidebahnhofes, der nie wirklich Bahnhof war.

War nie wirklich eine und heißt nur zu Übungszwecken so: Winninger Mühle

Glück

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Solang du nach dem Glücke jagst,
Bist du nicht reif zum Glücklichsein,
Und wäre alles Liebste dein.

Solang du um Verlornes klagst
Und Ziele hast und rastlos bist,
Weißt du noch nicht, was Friede ist.

Erst wenn du jedem Wunsch entsagst,
Nicht Ziel mehr noch Begehren kennst,
Das Glück nicht mehr mit Namen nennst,

Dann reicht dir des Geschehens Flut
Nicht mehr ans Herz – und deine Seele ruht.

Hermann Hesse

Kantorhaus Herford. Eines der ältesten Fachwerkhäuser Westfalens

Kantorhaus Herford Living in OWL
Zwischen 1448 bis 1494 errichtet: Das Kantorhaus in Herford

Die Schätzungen, wann das Kantorhaus in Steinwurfweite des Herforder Münsters erbaut wurde, gehen ein wenig auseinander. Man spricht von „zwischen 1448 bis 1494“. Auf jeden Fall ist es einer der ältesten noch erhaltenen Fachwerkhäuser Westfalens. Die Dachtraufe des zweigeschossigen Hauses zeigt zur Straßenseite. Bis heute ist es der Wohnsitz des Münster-Kantors. Interessant ist die Ausfachung der Gefache mit Ziegelmauerwerk im Zierverband. Einige der hervorragenden Knaggen tragen eingeschnitzen Wappen.

Robert Betz: Werdet zu Liebenden

„Man kann nur erleben und erfahren, was Liebe ist, indem man liebt“

Robert Betz
Robert Betz

„Die erste Lektion der Liebe besteht darin, nicht um Liebe zu bitten, sondern nur zu geben. Werdet zu einem Gebenden. Die Menschen machen aber genau das Gegenteil. Selbst wenn sie geben, tun sie es mit dem Hintergedanken, Liebe zurückzubekommen. Es ist ein Tauschhandel. Sie verströmen sich nicht, sie verschenken sich nicht freigiebig. Sie teilen aus, aber nicht vorbehaltlos. Aus dem Augenwinkel beobachten sie, ob es erwidert wird oder nicht. Arme Leute… sie haben keine Ahnung von dem Naturgesetz der Liebe. Wer Liebe verströmt, zu dem wird sie zurückkommen.

Und wenn sie nicht kommt, macht euch keine Sorgen. Ein Liebender weiß, dass Lieben glücklich macht. Wenn es erwidert wird – gut, dann vervielfacht sich das Glück. Doch selbst wenn es nicht erwidert wird, macht der Akt des Liebens euch so glücklich und ekstatisch – wen kümmert es da, ob die Liebe erwidert wird?

Die Liebe hat ihre eigene, ihr innewohnende Glückseligkeit. Sie stellt sich ein, wenn man liebt. Man braucht nicht auf das Ergebnis zu warten. Fangt einfach an zu lieben, und allmählich werdet ihr sehen, wie viel Liebe zu euch zurückkommt. MAN KANN NUR ERLEBEN UND ERFAHREN, WAS LIEBE IST; INDEM MAN LIEBT. Genau wie man schwimmen lernt, indem man schwimmt, so lernt man lieben, indem man liebt.

Aber die Menschen sind sehr knauserig. Sie warten auf die große Liebe – dann, ja dann werden sie lieben! Sie bleiben verschlossen und in sich gekehrt. Und sie warten. Irgendwann, irgendwo wird ihre Kleopatra auftauchen und dann werden sie ihr Herz öffnen. Aber bis es soweit ist, haben sie völlig verlernt, ihr Herz zu öffnen.

Lasst keine Gelegenheit vorbeigehen, um zu lieben! Selbst auf der Straße, im Vorbeigehen, kann man liebevoll sein. Selbst zu einem Bettler kann man liebevoll sein. Es ist nicht nötig, ihm etwas zu geben, aber lächeln kann man. Es kostet nichts. Doch euer Lächeln öffnet euer Herz; es bringt Leben in euer Herz.

Nehmt jemanden bei der Hand – einen Freund, einen Fremden. Wartet nicht, bis erst der Richtige kommt, den ihr lieben könnt. So wird der Richtige nie kommen. Liebt einfach. Und je mehr ihr liebt, um so größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Richtige zu euch findet, weil euer Herz anfängt zu blühen. Ein Herz in voller Blüte lockt viele Bienen an, viele Liebende.“

Osho: Das Buch der Frauen

Mehr über Robert Betz können Sie auf seiner Website lesen.

Lust auf einen neuen Look?

Salon M. Steffen Friseure

Wenn die Tage jetzt langsam wieder heller werden, verspüren wir (zumindest wir Frauen) das dringende Bedürfnis nach Verschönerung, oft auch nach Veränderung. Warum dabei nicht einmal die alten ausgetretenen Pfade wechseln und Mut zum neuen Typ zeigen?

Beim Team von M. Steffen Friseure sind Sie in den richtigen Händen. Neukunden bekommen mit einen Beauty-Scheck den neuen Look zum halben Preis. Also auf nach Bad Salzuflen. Der Frühling naht!

Beautyscheck M. Steffen Friseure

Einfach diesen Artikel ausdrucken und einen Termin machen.

M. Steffen Friseure 
Ahornstraße 46a
Ecke Beetstraße
32105 Bad Salzuflen
fon 05222.15587
e-mail: info@m-steffen.de
Homepage: http://www.m-steffen.de

Foto: M. Steffen Friseure

Kaffee des Monats kommt aus Peru

Er heißt: Los Yaneshas -Bio Peru

kaffeesack Living in OWL
Im peruanischem Hochland, mitten im Dschungel, baut der 5000 Jahre alte indigene Stamm der Yaneshas auf traditionelle Weise im Einklang mit der Natur herrlich aromatischen Arabica-Kaffee an.

Und wir können diesen Kaffee im Tee- und Kaffeeparadies Halle-Westfalen käuflich erwerben.

Inhaberin Scarlett Mantei: „Das ist unser Kaffee des Monats!“

Tee- und Kaffeeparadies
Scarlett Mantei

Rosenstraße 16
33790 Halle-Westfalen
Telefon: 05201-3810
E-Mail: info@teeparadies-halle.de
Webseite: http://www.teeparadies-halle.de

In der Mitte der Mensch

„Alt zu werden und jung zu bleiben, ist das höchste Gut“, sagt ein altes deutsches Sprichwort.

Senioren blättert in einem Fotoalbum

Im Alter Individualität und Würde bewahren, am Leben teilhaben in einer Atmosphäre von Wärme und Zuwendung – das ist möglich.

Unweit des Zentrums von Halle/Westfalen liegt das Marienheim. Es bietet 63 Senioren und Seniorinnen Gemeinschaft im Geiste eines christlichen Menschenbildes, das auf dem Respekt vor jedem Einzelnen basiert.

Das Marienheim in Halle
Das Marienheim in Halle

Die Menschen müssen nicht plötzlich aufgeben, was sie ihr Leben lang gewohnt waren. Dazu gehören eigene Möbel, der Wellensittich, Lieblingssendungen im Fernsehen und nicht zuletzt schmackhafte und abwechslungsreiche Mahlzeiten.

Unsere Bewohner sollen ihr Leben möglichst selbstbestimmt weiterführen„, so Einrichtungsleiterin Beate Frankenberg. „Dazu gehört es auch, dass Angehörige zu jeder Zeit zu Besuch kommen können. Es gibt da keine festgelegten Zeiten. Das Leben im Marienheim richtet sich nach den Bedürfnissen der Seniorinnen und Senioren – nicht umgekehrt.

Das Freizeitprogramm kann sich sehen lassen. Geboten werden

  • Bingo-Spiele
  • Zeitungsrunden
  • Koch-/Back-Aktionen
  • Ausflüge und Spaziergänge
  • Gedächtnistrainings
  • Sitzgymnastik durch einen externen Physiotherapeuten
  • Sing- und Musikkreise
  • Besuche durch Vereine (Gesangvereine etc.)
  • Gottesdienste in der hauseigenen Kapelle
  • seelsorgerische Besuche

spiele

Und dann sind da noch die Gemeinschaftsfeste, die sich wie ein bunter Reigen durch das ganze Jahr ziehen.

Im Januar findet regelmäßig ein traumschiffmäßiges Candle-Light-Dinner mit allen Bewohnern, Angehörigen und Pflegekräften statt. Die Küche zaubert ein 4-Gänge-Menü vom Feinsten.

candlelight

Es folgen Rosenmontagsfeier, Osterfrühstück, im Mai ein feudales Spargelessen. Im Sommer dann oftmals spontane Grillabende im Garten mit Musikbegleitung und als Höhepunkt Ende Juni das „Fest der Generationen“. Hier feiern die Bewohner mit Kindern, Enkeln und Urenkeln ein gigantisches Sommerfest.

Ebenfalls im Sommer findet der  „Urlaub ohne Kofferpacken“ statt. Die Bewohner machen einen Tagesausflug an schöne Orte in dieser Region, bekommen Essen im Restaurant vorgesetzt und haben so ein wenig Abwechslung vom Alltäglichen.

Dann kommt der Herbst mit Oktoberfest und einer Bayrischen Woche. Auch hier gibt die Küche wieder alles und serviert Spezialitäten aus Süddeutschland.

A propos Küche…

Gutes Essen bedeutet Lebensqualität. In der hauseigenen Küche werden täglich  zwei Menüs frisch zubereitet. Aus vielen unterschiedlichen Komponenten können sich die Bewohner ihre individuelle Mahlzeit zusammenstellen.

küche

Die Speisen werden in den Gemeinschaftsräumen der Wohnbereiche oder in den Zimmern angeboten.

Auf Spezial-Diäten und die Bedürfnisse von alten Menschen mit Schluckbeschwerden oder Lebensmittelunverträglichkeiten ist die Küche des Marienheims  selbstverständlich eingestellt. Neben den Hauptmahlzeiten werden auch Zwischenmahlzeiten angeboten.

Was viele nicht wissen: im Raum Halle bietet das Marienheim sowohl einen Offenen Mittagstisch (Gäste kommen zum Mittagessen ins Heim) als auch „Essen auf Rädern“ (das Essen wird nach Hause geliefert) an. Das ist ein Angebot an Seniorinnen und Senioren, die nicht mehr für sich sich selbst kochen möchten, aber auch an alle anderen Menschen, die in der Nähe wohnen.

Tages- und Kurzzeitpflege

Auch pflegende Angehörige brauchen mal eine Auszeit. In der Tagespflege erhalten die Gäste individuelle qualifizierte Hilfe und Unterstützung. Seniorinnen und Senioren erleben und entdecken eigene Fähigkeiten neu und erfahren Freude im Zusammensein.

Auf Wunsch werden sie morgens geholt und abends wieder nach Hause gebracht. Neben den Mahlzeiten wird ein abwechslungsreiches Beschäftigungsprogramm geboten.

Wie Urlaub all-inclusive ist die Kurzzeitpflege. Die wird in Anspruch genommen, wenn die Angehörigen in den wohlverdienten Urlaub fahren, aber auch, wenn alte Menschen zwar aus dem Krankenhaus entlassen, indes noch nicht wieder so richtig fit sind. Hier wird die Genesung gefördert, jeder bekommt die Hilfe, die er braucht, um wieder gesund zu werden.

Vereinbaren Sie einen Termin und überzeugen Sie sich selbst. Beate Frankenberg freut sich über Ihren Besuch.

Beate Frankenberg
Beate Frankenberg

Kontakt:
Marienheim Halle
Schulstraße 18
33790 Halle / Westf.
Tel.: 05201.8113-0
E-Mail: marienheim.halle@vka-ev.de
Homepage: http://www.marienheim-halle.de
Foto 1: Gina Sanders – Fotolia.com
alle anderen: Marienheim Halle

Wandern mit Worten – Wege durch das Land 2014

Schloss Corvey
Schloss Corvey

Wege durch das Land – der Name ist wörtlich zu nehmen. Denn seit dem Jahr 2000 finden im gesamten ostwestfälischen Kulturraum Veranstaltungen des Literatur- und Musikfestes statt, die ein intellektuelles Sommervergnügen, eine ländliche Universität auf Zeit sind. Die Besucher erwartet ein den Geist und die Sinne herausforderndes Programm, bei dem man an Orte gelangt, die eine intensive Wahrnehmung bieten. Ein Programm, das Zuhören, Nachdenken und Gesprächskultur pflegt.

Das 15. Literatur- und Musikfest ‹Wege durch das Land› führt vom 29. Mai 2014 bis zum 10. August 2014 an Renaissanceschlösser, barocke Herrenhäuser, in Klöster und auf Deelen sowie auf Wiesen, durch Wälder und in Parks. Mit den 31 Veranstaltungen an 28 Tagen macht das Literatur- und Musikfest in diesem Jahr Station an 35 Orten in Ostwestfalen-Lippe. Es lesen bekannte Schauspieler wie Ulrich Matthes, Fritzi Haberlandt, Klaus Maria Brandauer, Dominique HorwitzMartina Gedeck, Jens Harzer und Hanns Zischler. International renommierte Schriftsteller geben Einblicke in ihr literarisches Schaffen. So werden Lars Gustafsson, Marcel Beyer, Taije Selasi, Sema Kaygusuz oder Ann Cotten aus ihren Werken vortragen. Renommierte Ensembles wie Chorwerk Ruhr und das Szymanowski Quartet und bekannte Solisten wie der Pianist Marc-André Hamelin und die Cellistin Anja Lechner treten auf.

Das Programmheft erscheint Mitte März 2014.

Karten sind ab dem 24. März 2014 unter 05231-3080210 oder online unter http://www.wege-durch-das-land.de erhältlich.

Kontakt

Wege durch das Land gGmbH
Künstlerische Leitung: Dr. Brigitte Labs-Ehlert
Hornsche Straße 38, 32756 Detmold
Fon: 05231-308020
Mail: info@wege-durch-das-land.de

Einfach mal gute Gedanken schicken

 

gute Gedanken Living in OWL

Um die Kraft der Gedanken wissen mittlerweile nicht mehr nur Esoteriker. Wenn jeder jeden Tag nur einen einzigen guten Gedanken an die Stellen schicken würde, an denen es im Augenblick nicht so rosig aussieht, sprich: den Menschen in Kriegsgebieten, den Kranken und Trauernden, wäre die Welt ein Stückchen besser.

Dies ist eine kleine Aufforderung, dass sich jeder die Zeit nimmt, um mit der Gedankenkraft Gutes zu versenden. Punkt.

Lesen Sie auch hier.

Foto: © GIS – Fotolia.com

Der Hitler-Clan

Bielefelder Autor veröffentlicht Verschwörungs-Thriller im Dan-Brown-Stil

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Robin von Weikersthal liefert Diskussionsstoff mit seinem Roman „Der Hitler-Clan“

„Mein Leben ist definitiv nicht so spannend“, antwortet Autor Robin von Weikersthal auf die Frage nach den autobiographischen Zügen seines Romans „Der Hitler-Clan“. „Gott sei Dank“, ergänzt er mit einem Lachen. Gut, damit wäre das geklärt. Robin von Weikersthal ist also kein leiblicher Nachfolger von Adolf Hitler, wie der Held in seinem Thriller „Der Hitler-Clan“.

„Rein marketingtechnisch wäre es allerdings sicher keine schlechte Idee, das zu behaupten. Die Story ist aber wirklich rein fiktiv, obwohl die historischen Fakten schon gut recherchiert sind“, sagt Robin von Weikersthal. Doch tatsächlich gibt es so einige Parallelen zwischen dem Autor und dem Protagonisten Nicolas von Lorenz. Sicher kein Zufall, dass Nicolas und Robin Juristen sind und im wunderschönen Münster wohnen. „Das macht die Recherche leichter“, erklärt Robin, der trotz seines jungen Alters schon viel rumgekommen ist. „Die Orte, an denen der Roman spielt, kenne ich alle ganz gut.“ Und das sind immerhin neben den europäischen Schauplätzen: Chicago, New York, Melbourne und Singapur. Als Nebenschauplatz findet aber auch die Geburtsstadt des Autors – Bielefeld – zumindest am Rande Erwähnung.

Robin1Ganz so langweilig scheint das Leben des Autors demnach nicht zu sein. Robin hat während seines Studiums für viele namhafte Firmen als Fotomodell vor der Kamera und auf dem Laufsteg gestanden und ist heute Rechtsanwalt in Münster. Ganz nebenbei, aber über viele Jahre ist sein Debütroman entstanden. Und wie kam es zu der Idee? „Ehrlich gesagt, war ich überrascht, dass dieses Thema noch nie in Romanform aufgegriffen wurde. Die Frage, ob es leibliche Nachfolger von Adolf Hitler gibt, fand ich sehr spannend und so ist nach und nach das Buch entstanden.“

Ganz aus der Luft gegriffen ist diese Überlegung nicht und es gibt zahlreiche Wissenschaftler, die sich mit dieser Materie auseinandergesetzt haben. Zwar kommen alle Historiker zu dem Ergebnis, dass Hitler weder einen unehelichen Sohn in Frankreich noch sonst irgendwelche Kinder hatte, aber ganz ausschließen kann niemand diese Annahme.

Der 1985 verstorbene Franzose Jean-Marie Loret hat bis zu seinem Tod behauptet, der leibliche Sohn von Hitler zu sein. Und erst 2012 gab es neue Indizien, die diese These bestätigten: Militärunterlagen, die Hitlers Unterhaltszahlungen an Lorets Mutter Charlotte beweisen sollten. Daraufhin warf das US-Magazin Time die makabere Frage auf, ob die Nachfahren nicht Anspruch auf Tantiemen aus dem Buch „Mein Kampf“ hätten.

Im „Hitler-Clan“ entdeckt ein junger Rechtsanwalt, dass er der Enkel von Adolf Hitler ist. Von der katholischen Kirche verfolgt, bringt ihn das unfassbare Familiengeheimnis in große Gefahr. In einem unglaublichen Geflecht aus Intrigen und Machtspielen kämpft der junge Mann gegen seine eigene Familie und das Buch gipfelt in einem fulminanten Finale.

Geschickt sind die historischen Begebenheiten und die wahren Theorien um Hitlers vermeintliche Nachkommen in die fiktive Geschichte eingebunden und der Leser kommt nicht umhin, sich ganz eigene Gedanken zu diesem Thema zu machen. Wer insofern Interesse hat, selbst zu recherchieren, findet im Anhang des Buches weitergehende Literaturhinweise.

„Der Hitler Clan“
Robin von Weikersthal
302 Seiten, Telescope Verlag
EAN: 9783941139121
ISBN: 3941139126
€ 14.95

Kein Blumenstrauß…

… schmeckt so süß wie eine Tafel Schokolade. Denken Sie daran, wenn Sie für Ihre Liebste ein Valentinsgeschenk aussuchen.

Schokolade Tee und Kaffeeparadies Halle

Das Tee- und Kaffeeparadies in Halle lockt mit Schokoladen- und Pralinenvielfalt vom Feinsten. Bärchen aus Schokolade, Rosen aus Marzipan und Pralinen-Kompositionen aus weißer Schokolade, Cassis-Thymian, Pfirsich-Fenchel … mmmhhhhm

Man kann sich diese Köstlichkeiten übrigens auch selbst schenken …

Tee- und Kaffeeparadies
Scarlett Mantei

Rosenstraße 16
33790 Halle-Westfalen
Telefon: 05201-3810
E-Mail: info@teeparadies-halle.de
Webseite: http://www.teeparadies-halle.de

Foto: Mantei

Natürliche Stylings sind in!

Trend Frühjahr 2014_2 M. Steffen Friseure

Tragbare, zarte Farbverläufe, dunkler Ansatz und hellere Längen oder eine Mixtur aus leuchtenden Blondnuancen sind hochaktuell im Frühjahr 2014!

Die Ombré und Sombré Technik wird verfeinert und Sie sehen himmlisch, glamourös oder natürlich aus, ganz wie Sie möchten.

Weiche Hairstylings mit raffinierten Elementen komplettieren den Look für das Frühjahr. Der Stil ist leicht und lässig, es ist wie ein Spiel mit dem Licht und seinen verschiedenen Reflexionen!

Lassen Sie sich vom Salon M. Steffen Friseure beraten!

M. Steffen Friseure 
Ahornstraße 46a
Ecke Beetstraße
32105 Bad Salzuflen
fon 05222.15587
e-mail: info@m-steffen.de
Homepage: http://www.m-steffen.de