Highlander in OWL

highlander Living in OWL

Sie sind ein echter Hingucker unter den ganzen Schwarzbunten der hiesigen Region. Schottische Highlander (nein, es kann nicht nur einen geben). Sie stammen aus dem nördlichen Schottland und den Hebriden. Aufgrund ihres üppigen Fells sind sie für die ganzjährige Freilandhaltung geeignet. Aber auch sonst sind sie sehr robust und langlebig.

schottliche Hochlandrinder Living in OWL

Die Alpen von Steinhagen

Bald ist es vorbei mit den ehemaligen Schlichte-Gebäuden
Bald ist es vorbei mit den ehemaligen Schlichte-Gebäuden

Sie schreddern, als ob es darum ginge, auch den letzten Schlichtestein dünn zu zermalen. Gleichzeitig aber legen sie die Grundsteine für Steinhagens neuen JIBI-Markt.

Bundesweiter Tag der Architektur

Tag der ArchitekturAm kommenden Samstag und Sonntag sind Architekten, Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten und Stadtplaner bundesweit vor Ort, um zusammen mit den Auftraggebern zu zeigen und zu beantworten, was sie heute in der Archtektur bewegen können.  Am „Tag der Architektur“ können alle ihre Bauwerke zeigen, die sie in den vergangenen fünf Jahren Bauwerke realisiert haben. Landschaftsarchitekten haben eine Frist von acht Jahren. Hier das architektonisch gelungene Gymnasium in Steinhagen.

Fischerfest 2013

Beim Landhotel Jäckel in Halle-Künsebeck entsteht ein buntes Fischerdorf
Beim Landhotel Jäckel in Halle-Künsebeck entsteht ein buntes Fischerdorf

(Wirtschaftsanzeige) Das Team vom Landhotel Jäckel feiert den Sommeranfang mit einem bunten Fischerdorf auf dem Außengelände am kommenden Sonntag von 11  bis 18 Uhr. Es gibt frische Fischgenüsse aus der gusseisernen Pfanne, dem Räucherofen sowie Fischbrötchen. Der Shanty Chor Gütersloh sorgt für die Unterhaltung bei Kaffee, Kuchen und Wein. Der Eintritt ist kostenlos.

Eiserner Anton

Eigentlich hieß der Maschinenfabrkanten Fricke gestifete Turm ja "Bismarckturm", aber die Bevökerung machte "Eiserner Anton" daraus
Eigentlich hieß der vom Bielefelder Maschinenbaufabikanten Heinrich Christoph Fricke gestiftete Turm ja „Bismarckturm“, aber die Bevölkerung machte „Eiserner Anton“ daraus

Der anfängliche Aufstieg zum Aussichtsturm am Ebberg ist zunächst ein wenig steil. Ungeübte Bergwanderer kommen leicht ins Schnaufen. Aber dann geht es über auf diesem gepflasterten Teil des Hermannsweges ins sanfte „Hinauf“. Schliesslich ist die nur acht Meter hohe astralblaue Konstruktion erreicht, die einen weiten Blick in den Teutoburger Wald bietet. Stolz grüssen die frisch angestrichene „1895“ und das Wappen mit den drei Sparren.

Auf dem Hermannsweg zum "Eisernen Anton" hoch
Auf dem Hermannsweg zum „Eisernen Anton“ hoch

Nicht weit von hier liegt das Hotel und Restaurant „Bielefelder Höhe“. Das ehemalige Berghotel „Stiller Friede“. 1874 auf einer der schönsten Bergpartien Richtung Oerlinghausen errichtet.

Wie geht es Ihrem Heizkessel?

Babbel in Werther sagt Ihnen, wie es dem Heizkessel geht
Babbel in Werther sagt Ihnen, wie es dem Heizkessel geht

(Wirtschaftsanzeige) Die Erste Bundes-Immissionsschutz-Verordnung, kurz „1.BImSchV“, betrifft sämtliche Feuerungsanlagen, also auch Kamin- und Kachelöfen sowie Heizkessel für feste Brennstoffe. Die Rheinbraun Brennstoff GmbH, führender deutscher Anbieter von Braunkohlenbriketts, empfiehlt jetzt schon mit dem Schornsteinfeger zu sprechen.Nach der Verordnung muss die Messung von Kesselanlagen alle zwei Jahre erfolgen. Diese Messung hat der Betreiber beim Schornsteinfeger selbst zu veranlassen. Wenn der Heizkessel danach die Grenzwerte nicht einhält und es keine Maßnahmen zur Reduzierung der Emissionen gibt, muss die Anlage stillgelegt oder ausgetauscht werden. Allerdings gibt es für die erstmalige Messpflicht und die Einhaltung der neuen Grenzwerte Übergangsfristen.

Erstmals sind Heizkessel mit einer Leistung ab vier bis einschließlich 15 Kilowatt (kW), die vor dem 22. März 2010 errichtet worden sind, von der Messpflicht betroffen. Wurde die Anlage vor dem 31. Dezember 1994 errichtet, erfolgt die erstmalige Messung ab dem 1.Januar 2015; erfolgte die Errichtung bis Ende 2004, beginnt die Messpflicht ab dem 1. Januar 2019. Alle ab 2005 installierten Anlagen müssen erst ab dem 1. Januar 2025 überprüft werden. Für diese Heizkessel aber gilt, dass bereits bei der Erstmessung die Grenzwerte der Stufe 1 der 1.BImSchV eingehalten werden müssen.

Handbeschickte Zentralheizungen mit einer Leistung über 15 kW, die vor dem 22. März 2010 eingebaut worden sind, müssen nun auch alle zwei Jahre überprüft werden und die derzeit noch bestehenden Grenzwerte einhalten. Die Einhaltung der Grenzwerte der Stufe 1 ist dabei wiederum abhängig vom Tag der Errichtung, analog zum obigen Zeitraster. Auch dann, wenn die Grenzwerte eingehalten werden, kann sich ein Kesseltausch schon heute lohnen. Moderne Kesselanlagen senken deutlich die Emissionen und haben einen höheren Wirkungsgrad. Das heißt konkret für den Betreiber: Weniger Brennstoff- verbrauch und geringere Brennstoffkosten. Wer bis zum 31. Dezember 2014 seinen alten Kessel gegen einen modernen Kessel tauscht, für den gelten die Grenzwerte der Stufe 1 auch über das Jahr 2015 hinaus. Die ab dem 1. Januar 2015 neu installierten Heizkessel müssen dann wesentlich strengere Grenzwerte einhalten. Im Zweifel weiß der bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger Rat.

Sie könen aber auch mit den Fachleuten von Babbel Sanitär + Heizung in Werther über Ihren Heizkessel sprechen.

Manfred Fleiter: „Holz. Ein phantastischer Baustoff“

Manfred Fleiter (rechts) und XXXXXXX  im Gespräch
Manfred Fleiter (rechts) und  Marcel Fleiter im Gespräch

„Wer baut, will Sicherheit, denn so oft baut man nicht im Leben“, sagt Zimmerermeister Manfred Fleiter aus Schloß Holte-Stukenbrock. Ein richtiger und wichtiger Satz für Planer und Bauherrn in spe. Wie aber bekommt man Sicherheit beim Holzbau?

Holzbau Fleiter aus Schloß Holte-Stukenbrock
Holzbau Fleiter aus Schloß Holte-Stukenbrock

Es gibt ein paar untrügliche Zeichen. „Man schaut sich den Betrieb an, holt Referenzen ein und das Bild rundet sich“. Fleiter weiß, wovon er spricht. Allerdings gehört Holzbau Fleiter in der Görlitzer Straße der Stadt in der Senne zu den Unternehmen, die viel vorzuweisen, zu belegen und zu zeigen haben. Ob es nun Dächer, Häuser oder Zweckgebäude in Holzkonstruktion sind, Hallen, Brücke und Türme in Ingenieurholzbauweise oder Anbauten und Aufstockungen: bei Fleiter hat man immer das gute Gefühl, in den richtigen Händen zu sein.

Eine Hauswand entsteht in Holzbauweise
Eine Hauswand entsteht in Holzbauweise

Die richtigen Hände….. Warum ist man bei Manfred Fleiter da so sicher? Ist es die große und umfangreiche Erfahrung, die das Unternehmen bietet? Ist es die große Vielfalt der so unterschiedlichen Objekte, die Fleiter ausgeführt hat? Oder die so sorgfältig gemachte Homepage des Unternehmens, die wirklich jeden erdenklichen Fall des Holzbaues erklärt, zeigt und abdeckt? Oder ist es jenes ostwestfälisch Solide, das ohne langes Herumreden zum gewünschten Ergebnis führt?

Ein Holzhaus entsteht
Ein Holzhaus entsteht

„Nette Sprüche der Verkäufer gibt es genug“, lacht Manfred Fleiter und deutet an, worin der Erfolg liegen mag: “ Ein zufriedener Kunde ist immer noch der beste Verkäufer“. Der Zimmerermeister – der seine Meisterprüfung im August 1989 ablegte – hat keine Berührungsängte.  Die auf der Homepage angebotene Tasse Kaffee ist also kein „Spruch“ sondern ein ehrliches Angebot. Egal, ob Neubau, Umbau, Erweiterung, Dämmung – hier ist man wirklich in den besten Händen.

Holzbau Manfred Fleiter
Zimmerermeister
Görlitzer Straße 4
33758 Schloß Holte-Stukenbrock
Tel. 05207-6357
Fax 05207-6319
Mail: info@holzbau-fleiter.de
Homepager. http://www.holzbau-fleiter.de

Bielefeld mit App

Ran an die Stadt Bielefeld mit App
Ran an die Stadt Bielefeld mit App

Neben der Mobilversion der kompletten Website bielefeld.de gibt es ab sofort auch eine App für iPhones und Smartphones mit Android-Betriebssystem. Oberbürgermeister Pit Clausen: „ Wir entsprechen mit dem mobilen Angebot der allgemeinen Nachfrage- und Erwartungshaltung, nicht erst von zu Hause aus, sondern bereits unterwegs Informationen abzurufen.“ Die kostenlose Applikation nennt sich nicht ohne Grund „Bielefeld BürgerService“. Die Informations- und Serviceangebote legen den Schwerpunkt auf echten Mehrwert für Bürgerinnen und Bürger. „Der Nutzer hat einen schnellen Blick auf die am stärksten nachgefragten Leistungen, von Abfallentsorgung bis Zweitwohnsitzsteuer. Wichtige Fragen wie Zuständigkeit und Erreichbarkeit können bereits im mobilen Bürgerbüro beantwortet werden. Das schont Zeit und Nerven“, so Clausen.

Neben dem Bürgerservice sind weitere bereits bestehende Menüs der städtischen Homepage integriert, auch neue, eigenständige Features wurden entwickelt. Die Module „News“ und „Pressemeldungen“ liefern aktuelle Neuigkeiten. In der GPS-gestützten Anwendung „Parkplätze“ findet der Nutzer nicht nur einen Überblick über die Parkhäuser und –plätze in seiner Nähe, sondern auch Belegungszahlen. Überflüssiger Parksuchverkehr kann so vermieden werden.

Neu ist das Angebot „Oft nachgefragt“. Anhand der eingegebenen Suchbegriffe kann diese Rangliste laufend aktualisiert werden. Einen echten Mehrwert bietet das Modul „Abfallkalender“. Es erlaubt die Suche nach den Abfuhrterminen für jede beliebige Straße und Hausnummer. Ausgegeben wird adressgenau eine Ergebnisliste für die nächsten drei Monate. In einem zweiten Schritt soll ein sogenannter Push-Dienst installiert werden, der Terminerinnerungen verschickt.

Clausen verweist auch noch auf den neuen Dienst „Mängel melden“. „Wenn jemand Mängel, Schäden oder sonstige Missstände im Stadtbild entdeckt, kann er diesen Zustand schon am Ort des Geschehens beschreiben, aus der Anwendung heraus fotografieren und direkt an das BürgerServiceCenter weiterleiten.“ Bei aktiviertem GPS wird der jeweilige Standort automatisch ermittelt und gleich mitgeschickt.
Gerade dieser Form des interaktiven Bürgerdialogs misst der Oberbürgermeister hohe Bedeutung bei: „Eine klassische Win-Win-Situation, wenn Bürger und Verwaltung auf diese Art zusammenarbeiten. Denn die kann nur reagieren, wenn sie informiert ist. Das Melden übernehmen engagierte Bürgerinnen und Bürger, wir kümmern uns dann um Abhilfe.“

Weiterhin können natürlich alle Inhalte des klassischen Stadtportals von Bielefeld über die App angesteuert werden. Und die wurden schon im vergangenen Jahr von Bielefeld Marketing GmbH auf eine speziell für Smartphones konzipierte Mobilversion umgestellt. So lassen sich die Seiten besser navigieren, sind übersichtlicher und bieten mehr Komfort für die Nutzer mobiler Endgeräte. Die App steht für die Systeme Android und iOS zur Verfügung und kann über die QR-Codes auf der Homepage der Stadt aufgerufen oder direkt über die beiden App-Stores geladen werden.

Semantische Trojaner, bleibt im Rumpf!

Artikel von Michael Krakow

Die Vereinfachung der Begriffe ist die erste Tat der Diktatoren“ erkannte Erich Maria Remarque. Nun, von einer Diktatur scheinen wir gottlob (falls der günstigen Einfluß hatte) weit entfernt. Nein, wir haben uns (auch) rhetorisch erheblich weiter entwickelt, wir vereinfachen die Begriffe nicht mehr, bagatellisieren, simplifizieren sie nicht länger. Wir drehen sie stattdessen aus dem Wind, drechseln sie dünn, stellen sie auf den Kopf. Wir nehmen positive Begrifflichkeiten und konnotieren sie verächtlich, verfilzen ihren Sinn, verformen sie in ihr Gegenteil. Ist dies eine Zeit lang verbal mit einem Wort geschehen, dann funktioniert es auch in geschriebener Form. Beim Lesen hören wir, innerlich konditioniert wie ein Pawlowscher Ohrhund, die neue Deutung, akzeptieren sie, machen uns mit ihr gemein, hinterfragen gar nicht mehr, was da und wie es geschehen ist. Beinahe unbemerkt stiehlt man uns dergestalt regelmäßig Benennungen, quirlt sie durch den Zynismusmixer und gibt sie uns perfid grell lackiert zurück in neuer, stylisch hochmütiger Deutung. Damit ist ihre weitere Verwendung in ursprünglicher Intention schier unmöglich, ihre Urbedeutung wohlfeil stranguliert.

Gutmensch

Begonnen hat es irgendwann mit dem „Gutmenschen“.  2012 erlangte dieses Wort den zweiten Platz als Unwort des Jahres. Das Bemühen, im Rahmen der ureigenen, bescheidenen Möglichkeiten ein möglichst guter Mensch zu sein, wurde über Nacht zum Kampfbegriff der selbsternannt modern Cleveren gegen scheinbare rückschrittlich Einfältige. Der Gutmensch ist der Moralapostel 2.0, Langweiler reloaded. Auch Sie lesen es und haben sogleich den kirchentagsgeschmiedeten Strickpulloverträger vor Augen, wie er stickerbewehrt und unangehm sandaliert gegen die vielen Unrechtswindmühlen dieser Welt sakrosankt ansalbadert. Will zu dieser Gruppe nicht zugehörig gerechnet werden, weist das Gutmenschentum rasch und überprononciert von sich. Welch Tragik darin liegt, gab es doch nie zuvor solch einen Bedarf an Gutmenschen wie derzeit! Ein famoser Kopfstand durch diese frisch spiralierte Definition, ist doch damit jetzt gesellschaftlich anerkannter, ein quirliger Anlageberater, geschmeidiger Rüstungsfabrikant oder alerter Lobbyist zu sein als solch ein alberner Gutmensch, der die neue Zeit weinerlich längst verpasste.

Da es mit diesem Begriff so (im wahrsten Wortsinne) furchtbar funktionierte, gab es nun siegestrunken die grobe Kelle und der „Ökonazi“ wurde getauft. Wie tief kann gesunken werden, um jene, welche sich sorgen und bemühen um die geschundene Umwelt zu vergleichen mit dem schlimmsten Terrorregime der Weltgeschichte? Der Verfasser dieser Zeilen liebt Sarkasmen, Tabubrüche, Provokationen als Werkzeuge der Überspitzung außerordentlich, hat sie lustvoll im täglichen Gebrauch, doch sind damit sämtliche Geschmacksgrenzen aufgehoben? Sie mögen bisweilen anstrengend belehrend daherkommen, jene hennabezopften Reformhausjünger, doch nichts an ihrem Sein und Tun rechtfertigt diese Etikettierung. Es ist schändlich und bagatellisiert nebenbei die unsägliche Existenz jener, die dem Nationalsozialismus stumpf sich ergeben. Übrigens ist das kein rechtes Gedankengut, denn an diesen Gedanken ist aber auch gar nichts gut. Noch solch eine beknackte Sprechvermüllung, die unwidersprochen konterminieren darf.

Frauenversteher

Dann kam der „Frauenversteher“ an die Reihe. Wie geschah es bitte, dass der Versuch, als Mann eine Frau verstehen zu möchten, diesen damit zur lächerlichen Figur verkümmern läßt? Selbstverständlich erlangt er dieses Verstehen kaum ansatzweise, doch schon das Bemühen darum beraubt ihn ab sofort öffentlich seiner Männlichkeit. Will er weiterhin zum marlboroten Club der Bürocowboydarsteller gehören, darf er sein Verstehenwollen keinesfalls ausleben, muß er es maximal klandestin daheim probieren, um nicht unversehends am verkicherten MarioBartPranger zu strampeln. Wie armselig das ist. Wäre der Mann tatsächlich noch ein Kerl, so ist ihm die Bewertung seines Tuns durch selbsterkorene Begriffsneudeuterkobolde souverän gleichgültig. Er bliebe Mann, nicht trotzdem, sondern weil er sich geistig neugierig erobert, was ihm schwer verständlich erscheint.

Wut

Stuttgart 21 erbrachte uns schließlich den „Wutbürger“. Man kann zu diesem Bahnhofsexperiment stehen, wie man will (der Autor zum Beispiel eher positiv), doch Bürgern, die ihr (erheblich zu selten) genutztes Grundrecht in Anspruch nehmen, öffentlich zu protestieren, ihre Zielgerichtetheit abzusprechen, ist nichts anderes als infam. Den Wut hat keine Richtung, keinen Fokus, keine Absicht. Wenn jemand wütet, so ist er schlicht in sinnfreier Raserei. Der richtige Ausdruck wäre „Zornbürger“, denn Zorn hat stets einen klar umrissenen Auslöser und bietet zudem Spielräume der Verhandlung. Doch genau das ist es, was subtil verschleiert werden soll, Wutbürger lassen sich als Chaoten schmähen und dementsprechend behandeln. Mit Zornbürgern könnte und müßte man sich inhaltlich auseinandersetzen, Wütige hingegen bekämpft man roh mit amtlichen Wasserstrahlern (die das Wasser keineswegs werfen, Wasserwerfer mit 20 bar Druck ist eklig euphemistisch).

Der Beispiele gibt es viele, doch die benannten verdeutlichen, wie uns die Deutungshoheit trojanisch unterwandert wird. Denn Sein schafft noch immer Bewußtsein und Sprache dient hier kafkaesk mißbraucht als Steigbügel des falschen Pferdes. Weshalb lassen wir uns das gefallen, dass in dieser infantil rauschhaften Phase der medialen Überhöhung von Petitessen, in der dafür alles Richtige ins verzerrte Licht gehäckselt, somit lächerlich gemacht werden darf, jedes Anzustrebende auf seinen noch so schmalen Unterhaltungswert gedehnt verkaspert wird? Es ist die Angst. Die begründete Angst vor bestimmten Gruppen oder Ansätzen. Es ist das ohnmächtige Gefühl, auf der falschen Seite fröstelnd zu hampeln sowie sich dort vor hehren Ansprüchen unbewußt winzig zu fühlen. Denn nur wo die Sonne tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten. Und deshalb hat Remarques Warnung noch immer Bestand, ist sie vermutlich aktueller denn je. Nur, dass es sich nicht länger um die regierungspolitische Diktatur handelt, welche dräute, sondern die Diktatur des Kleinmuts, des Dünkels, der gesinnlichen Humpelnden. Sich über das Unbekannte, deshalb bedrohlich Empfundende lustig zu machen, ihm die Kraft, die Macht, die Energie zu rauben, es dergestalt auf ein  erträgliches Maß zu stutzen ist ein uralter Mechanismus. Insofern können sich die Geschmähten eigentlich geehrt fühlen. Denn insgeheim nimmt man sie zutiefst ernst. Im Unvermögen, dies lässig zu offenbaren, bleibt lediglich die Flucht in Herablassung aus der gefühlten Unterlegung heraus. Gutmenscheln, ökologisiert sein, frauenverständig und zornbügerlich aber macht charismatisch. Einfach mal probieren. Alles wird grün.

Fotos:
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Am Samstag Christopher-Street-Day

Ab 13.30 Uhr geht der farbenkräftige Umzug los
Ab 13.30 Uhr geht der farbenkräftige CSD-Umzug los

Samstag 13,30 Uhr, Rathaus Bielefeld. Start nach der Ansprache von OB Piet Clausen Ziel ist der Siegfriedplatz. Der erste Chistopher-Street-Day erinnert an den Aufstand Homosexueller und anderer Minderheiten gegen Polizeiwillkür an der New Yorker Christopher Street im Stadtteil Greenwich.

Körnerstraße in der Körnerstraße

(Wirtschaftsanzeige) Viele Stammkunden des Bielefelder Geschäfts für Kindermode „KÖRNERSTRASSE“ kommen sogar aus Herford, Bad Salzuflen oder Gütersloh. Da verwundert es, dass die Bielefelder selbst, jedenfalls einige von ihnen, erstaunt sind, wenn sie dieses sympathische Geschäft erstmals entdecken. „Was, seit 2007 gibt es Sie hier schon? Das hätte ich früher wissen sollen.“ Diese Sätze hört die Inhaberin Silke Mahnecke häufig. Dabei liegt der Laden sehr stadtnah in einer Seitenstraße des Niederwalls – der Körnerstraße – direkt neben der Bürgerberatung.

Pia und Max zeigen lässige Outfits von Name-it
Pia und Max zeigen lässige Outfits von Name-it

Das Sortiment ist riesig. Auf 100 Quadratmetern findet sich eine attraktive Modeauswahl. Von der Größe 50 für Neugeborene bis Größe 164 für Teenager gibt es für jeden Geschmack und Anlass das Passende. Im Vordergrund steht die dänische Marke Name it. Name it bedeutet trendige Mode für stilbewusste Jungs und Mädchen. Hippe Details und freche Farben bei belastbarer Qualität zeichnen diese Marke aus. Auch Babys mit ihrer sensiblen Haut fühlen sich in der komfortablen Kleidung von Name it wohl. T-Shirts sind bereits ab € 6,95 erhältlich und Jeans ab € 16,95.

Pia trägt Kleid und Jeansjacke von Name it
Pia trägt Kleid und Jeansjacke von Name it

Die Marke Blue Effect bietet Jeans für besonderes schlanke, aber auch für besonders kräftige Kinder an. Passformhosen eben. Unerlässlich für den perfekten Look. „Ich lege besonderen Wert auf eine strapazierfähige Qualität, die auch dem turbulenten Schul- und Kindergartenalltag standhält“, erklärt Silke Mahnecke. „Und das Preis-Leistungsverhältnis muss natürlich stimmen. Das tut es bei uns!“ Weitere im Körnerstraße erhältliche Marken sind Ding Dong und Minymo.

Shirts und Jeans in großer Auswahl
Shirts und Jeans in großer Auswahl

Mütter und Kinder sollen sich wohlfühlen beim Einkaufen. Dafür sorgt zunächst einmal eine Spiel- und DVD-Ecke für die Sprösslinge, die eingekleidet werden sollen. Die Mütter können so in Ruhe erst einmal die Vorauswahl treffen. Christina Kraffzik, Mitarbeiterin der ersten Stunde in der Körnerstraße: „Wir beschäftigen und bespaßen die Kinder, und wer lieb ist, bekommt am Ende einen Luftballon geschenkt.“

So sieht das Kindermodengeschäft von außen aus
So sieht das Kindermodengeschäft von außen aus

Der Name Körnerstraße ist übrigens von der Sesamstraße abgeleitet. Das lässt sich gut merken. Silke Mahnecke beschäftigt inzwischen vier Mitarbeiterinnen.

Ein starkes Team: Inhaberin Silke Mahnecke (re) und Christina Kraffzik
Ein starkes Team: Inhaberin Silke Mahnecke (re) und Christina Kraffzik

KÖRNERSTRASSE
Mode für Kids
Körnerstraße 3
33602 Bielefeld
Telefon: 0521-96 789 22
Homepage: http://www.koernerstrasse.de

Öffnungszeiten:
Montags bis Freitags von 10.00 bis 18.00 Uhr
Samstags von 10.00 bis 16.30 Uhr

Hans Bieker und „Gefühl sucht Farbe und Pinsel“

Hans Bieker
Hans Bieker

Die Bilder von Hans Bieker aus Bielefeld-Hillegossen  – an die 70 Lebensjahre – gebürtig aus Detmold, sind farbkräftig und ausdrucksstark.  „Gefühl sucht Farbe und Pinsel“ ließe sich überschreiben, was Wände in Acrylfarben, aber auch Dingen wie Stoffresten, Baumrinde und Verpackungsmaterial ziert. Werke von ihm hängen auch im Landhotel Bielefelder Höhe.

Landhotel „Bielefelder Höhe” GmbH
Selhausenstr. 12-14
33699 Bielefeld

Was Theater alles sein kann

Theater. Über 150 Schauspieler in Bielefeld
Theater. Über 150 Schauspieler in Bielefeld

Von Mittwoch bis Sonntag beherbergt die Stadt am Teutopass (Bielefeld) über 150 Schauspieler in ihren Mauern. Das Theatertreffen ist angesagt und bietet eine überaus spannende Vielfalt von Eröffnungen, Aufführungen, Diskussionen – und eine Jury. Programm und mehr Informationen gibt es unter http://www.theater-bielefeld.de und http://nrw-theatertreffen.de

Sport und Spaß im Landhotel Jäckel

Landhotel Jäckel. Sport und Spass im Landhotel Jäckel
Sport und Spaß im Landhotel Jäckel

(Wirtschaftsanzeige) Provinz? HalleWestfalen? Eigentlich nicht. Weit über 100.000 Menschen besuchen allein jährlich das Tennismekka Gerry Weber Open. Zig Tausende pilgern in das Brockhagener Modeoutlet von Gerry Weber. Auch wenn es dort zum Entsetzen der Bielefelder Einzelhandelswelt S.Oliver, Benvenuto und Seidensticker gibt (Das ist allerdings schon eine Ewigkeit so). Was ist es also, was in das grüne Viereck Bielefeld-Padernborn-Gütersloh-Osnabrück zieht? Vielleicht ist es die ursprüngliche Landschaft, die Sehenswürdigkeiten, die sprichwörtliche westfälische Ruhe? Oder ist es das unendliche ständige Bemühen im Halle-Künsebecker Landhotel Jäckel, dem Gast jeden Wunsch von den Augen abzulesen? Vielleicht ist es aber auch die Kombination von Spaß und Fitness auf den Tennisplätzen direkt am Haus, attraktiven Golfplätzen oder die vollautomatische Kegelbahn …

Wo Generationen tanzten

Alter Gasthof an der B68. Höhe Isselhorst
Alter Gasthof an der B68. Höhe Isselhorst

Es war eine andere Zeit. Man traf sich hier in Isselhorst im alten Gasthof an der B68. So manche Ehe nahm da ihren Anfang (oder ihr Ende). Heute huscht man eilig vorbei, wenn die Ampel von und nach Gütersloh „grün“ leuchtet. Andere Zeiten.

Uraufführung auf Gut Böckel

Samstag und Sonntag auf Güt Böckel bei Rödinghausen
Samstag und Sonntag auf Gut Böckel bei Rödinghausen

„Die Welt verfliegt. Die Zeit verfliegt“. Das alte Gut bei Rödinghausen, bekannt geworden und geblieben durch Hertha Koenig, Rilke und den besonderen Charme, den es seit seiner gründlichen Renovierung durch Dr. Ernst Leffers ausstrahlt, erlebt am kommenden Samstag um 18 Uhr (Haferhaus) und Sonntag um 12.3o Uhr  im Rahmen des Literatur- und Musikfestivals „Wege durch das Land“ eine Uraufführung. Ilma Rakusa, Thomas Kürstner, Sebastian Vogel und Sebastian Rudolf werden in „Die Welt verfliegt. Die Zeit verfliegt“ zu sehen und zu hören sein. Spielen wird das „Modern String Quartet“ sowie Burkhard Niggemeier und Ulrike Eidinger.

Karten: http://www.wege-durch-das-land.de

Matjes. Schnell und lecker

Geht schnell und ich lecker: Matjes
Geht schnell und ist lecker: Matjes

In den Niederlanden, wo jetzt wieder hohe Zeit des Matjes ist, kennt man das ja an jeder Ecke. Nicht lang schnacken, Kopf in den Nacken, gehackte Zwiebeln und weg ist der leckere Matjes. Wir haben da ein Rezept mit saurer Sahne und viel Kleinzeugs. Und kaufen für zwei Portionen ein: 150 Milliliter Schlagsahne, zwei Teelöffel Essigessenz, Salz, Pfeffer, ein wenig getrockneten Majoran, ein halber Teelöffel Zucker, fünf Esslöffel Dill, ein roter Apfel, vier Matjesfilets zu ca. 60 Gramm, eine Zwiebel, 100 Gramm Gewürzgurken.

So gehts: Die Schlagsahne mit der Essigessenz, etwas Salz, Pfeffer, dem Majoranz, Zucker, gehacktem Dill verrühren. Den Apfel waschen, vierteln, entkernen und in dünne Spalten schneiden. Die Matjesfilets 10 Minuten in Mineralwasser legen, Zwiebel halbieren und in sehr feine Ringe schneiden. Die Gewürzgurken in dünne Scheiben schneiden, mit dem Matjes servieren. Dazu Bratkartoffeln.

Kochen mit Induktion bei Küchen-Punkt

Küchen-Prifi weiß alles über Miele-Induktionskochfelder
Küchen-Punkt in Bielefeld-Brackwede weiß alles über Miele-Induktionskochfelder  Bild: Miele

(Wirtschaftsanzeige) Kochen mit Induktion ist schnell, spart Energie und findet so immer mehr Anhänger. Von Miele kommt jetzt mit „PowerFlex Induktion“ eine Weiterentwicklung dieser Technologie auf den Markt. Die Kochfelder dieser Baureihe können vieles besser: Sie passen sich flexibel dem Kochgeschirr an und bieten insbesondere bei der Verwendung von Brätern und extragroßen Töpfen maximale Leistung. Hinzu kommt die sehr gleichmäßige Energieübertragung auf den Boden des Kochgeschirrs, die zu einem perfekten Ergebnis beiträgt.

Merkmal der PowerFlex Induktion ist, dass bei jedem Kochfeld mindestens zwei PowerFlex- Kochzonen per Tastendruck zu einer Gesamtfläche zusammen geschaltet werden können. Diese rechteckige Fläche eignet sich beispielsweise für die Verwendung eines großen Bräters. Durch die gezielte Konzentration der Leistung stehen dann bei Zuschalten des TwinBoosters maximal 7,4 kW zur Verfügung. Optional lassen sich die Einzelzonen auch zu einer großen runden Zone vereinen. Das ist von Vorteil, wenn in einem großen Topf etwa Wasser angekocht werden soll. Bei einer Maximalleistung von 4,5 kW (mit TwinBooster) sprudelt das Wasser dann in kürzester Zeit.

Jürgen Rindt und Lothar Kraft von Küchenpunkt in Bielefeld-Brackwede können dazu nicht nur alles zeigen sondern auch erklären.

Schuld abladen erbeten

Ungewöhnliche Gegenstände hängen in Bäumen und Sträuchern im schönen Schopketal nahe Oerlinghausen.

Vergebungspfad Living in OWL

„Vergebungspfad“ ist auf einem Schild zu lesen. Begleitet vom gluckernden Schopkebach und Vogelgezwitscher erhalten wir besinnliche Gedanken zur Vergebung. „Vergebung befreit dich von altem Ballast aus der Vergangenheit, den du immer noch mit dir herumschleppst„, ist dort zu lesen. „In erster Linie vergibst du FÜR DICH SELBST. Du befreist dich aus dem Gefängnis alter Verletzungen und für eine bessere Zukunft.“

Beim Weitergehen auf diesem schönen, wild bewachsenen Pfad erwarten uns besinnliche Gedanken und Übungen zur Versöhnung, immer liebevoll in die Natur integriert.

herz Pfad der Vergebung Living in OWL

„Vergebung ist die Sparsamkeit des Herzens. Sie spart uns die Ausgaben des Ärgers, die Kosten der Wut und verhindert die Verschwendung von Seelen. Hannah Moore“

schirm Vergebungspfad Living in OWL

Eingerichtet hat diesen Pfad der Verein Liebe versöhnt e. V. Einfach nur schön!

Vergebungspfad Living in OWL

Einer noch zum Schluss: „Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart. Der bedeutendste Mensch ist immer der, der dir gerade gegenübersteht, und das notwendigste Werk ist immer die Liebe. (Meister Eckhart)“

Energiesparen und Modernisierung

Babbel Sanitär und Heizung in Werther
Babbel Sanitär und Heizung in Werther

(Wirtschaftsanzeige) Wäre es nicht gut zu wissen, wo und wie man in den eigenen vier Wänden Energie sparen kann? Eigentlich recht einfach. Denn dazu bietet die Babbel Heizung + Sanitär KG in Werther ein sehr gutes Instrument an. Den Energiebedarfsrechner. Nach einigen Eingaben zeigt er die Möglichkeiten, die durch Auswahl verschiedenster Maßnahmen die sich ergebenden Auswirkungen bieten. Hier gehts zum Energiebedarfsrechner.

Wer sich entschieden hat, Modernisierungsmaßnahmen an seinem Gebäude durchführen zu lassen, braucht sicher Antworten auf die Frage: „Welche Förderprogramme stehen zur Verfügung?“ Auch das geht einfach. Einige Angaben und die in Frage kommenden Förderprogramme werden aufgelistet. Hier gehts zur Förderdatenbank

Oder man nutzt das Mailformular.

Die Magie der kürzesten Nacht

Alte Zauberbücher sagen, dass in dieser Nacht des 21. Juni alle Pflanzen ihre größte Kraft entfalten, so natürlich auch die Heilpflanzen.

Sommerblumen Living in OWL

Arnika, Klette und  Johanniskraut sollen vor bösen Geistern schützen, aber auch vor Unwettern und Hungersnot. Margeriten prophezeien uns die große Liebe und Farnsamen machen die Träume dieser Nacht sichtbar.

Wer alles Vergangene hinter sich lassen will, werfe Beifuß ins Feuer und springe durch die violett lodernde Flamme.

Oder wir machen einfach einen Spaziergang, achten auf die Wunder am Wegesrand und komponieren uns unseren eigenen Mittsommerstrauß. So kann der Zauber noch einige Tage nachwirken.

Foto: © doris oberfrank-list – Fotolia.com

5 x Swing in Detmold

… und das Detmolder Faß ist dabei. Hier die Locations:

Detmold swingt an 5 Orten
Detmold swingt an 5 Orten

Im Februar überlegt und beantragt, gestern von der Stadt Detmold nach vielen Planungen erst die Zusage bekommen. Das Detmolder Faß unterstützt den Inhaber des Cups am 22. Juni, 19 Uhr in der Exterstraße, der das alles auf die Beine gestellt hat.

Detmold swingt