„Trends vergehen. Stil bleibt“. Anke Anstoetz

(Wirtschaftsanzeige) Bolbrinkersweg 1, Bielefeld. Vis à Vis der Hauptverwaltung des Konzerns Dr. Oetker. Wir sitzen der attraktiven zierlichen Frau im weitläufigen Atelier des Erdgeschosses einer Villa aus der Gründerzeit gegenüber. Den Begriff „Anke Anstoetz. Personal Interior Designerin“ nur an den in sich perfekt gestylten Präsentationsräumen mit den vielen hübschen, außergewöhnlichen Accessoires festmachen zu wollen, wäre zu oberflächlich. „Das, was Sie hier im Bolbrinkersweg sehen, ist für mich im Grunde eine Art Werkstatt. Hier stelle ich aus der Fülle hochwertiger Stoffe unterschiedlichster Texturen, einer auserwählten Teppichvielfalt, zahlreiche Wandbekleidungen jeglicher Stilrichtungen, Materialien und Formen das Bild einer erwünschten Einrichtung zusammen. Ergänze Vorhandenes, füge Neues und Überraschendes hinzu“. Das klingt einfach. Aber kann es jeder? Hat jeder die Gabe, das Auge, die Intuition, die Vorstellungsgabe und die lange Erfahrung, einen Menschen, eine Familie, eine Lebenssituation „richtig“ einzuschätzen? Um letztendlich die Wohnung, das Büro, das Loft, den Altbau, das Landhaus so einzurichten, dass der Auftraggeber sagt: „Das bin ich. Das sind wir. Das ist mein Zuhause. Hier bin “ich“ angekommen“. Anke Anstoetz hat es einmal so formuliert: „Ich kreiere Lebensräume, die ihren Wert nicht verlieren, Stil demonstrieren und deren Schönheit nicht verblasst“.

Anke Anstoetz schildert in ihrer lebendigen Art, wie sich solch ein Prozess abspielt und warum man sie beauftragt: „Meist ist da zunächst eine gewisse Unsicherheit der Menschen und das mulmige Gefühl, wenn man sich auf Pseudostile, Kataloge oder Modetrends verlässt. Es dauert ein wenig, bis ich mir ein Bild von meinen Auftraggebern gemacht habe. Von der Wohnsituation, vom Raumgefühl, von Vorlieben und Wünschen“. Dann beginnt das, wovon sie sagt: „Die Gabe des Einrichtens kann man nicht lernen“. Akzeptiert. Aber was ist es dann, was Menschen dazu bewegt, es einer zunächst Fremden zu erlauben, ihre ureigenste Umgebung umzuplanen? „Meist ist es der Wunsch, Farbgestaltung und Einrichtung in erfahrene Hände zu geben, weil viele Menschen zwar ungefähr wissen, was sie wollen, aber dann hapert es an Planung und Umsetzung“. Lächelnd fügt sie hinzu: „So manchen Bauherren habe ich vor dem ein oder anderen voreiligen und nicht in die Zukunft gedachten Planungsfehler bewahren können“.

Ein Erfolgsgeheimnis, warum Anke Anstoetz Kunden nicht nur in Bielefeld und Umgebung, sondern weit darüber hinaus bis München, oder auch im Ausland z.B. Kitzbühel hat, ist sicher ihr extrem stilsicherer Umgang mit Materialien, Farben und Formen. Und Mut. Mut, eben nicht nur eine „aktuell angesagte“ Wohnhülle über zu stülpen, sondern quer zu denken. Den Auftraggeber am Ende des Weges seiner eigenen Persönlichkeit in seinem Wohnumfeld begegnen zu lassen. „Ich verkaufe ja keine Möbel, Teppiche oder Küchen“, lacht Anke Anstoetz und zeigt damit den Unterschied zu Möbelhäusern auf. Das lege sie weder auf eine bestimmte Kollektion fest noch verpflichte es sie, Trends von Herstellern zu folgen.

Und wie ist das mit dem Geld? Braucht es entsprechende Einkommen, die Dienstleistung von Anke Anstoetz einzukaufen? „Keineswegs“, sagt die Inneneinrichterin und hat ein Beispiel parat: „Jemand kam und sagte, er habe einen Etat von 8000 Euro“. Für eine komplette kleine Wohnung wohlgemerkt. Es sei ihr gelungen, mit einer preiswerten Küche und ganz vielen Ideen, Farbkombinationen und ausgefallenen Lösungen den Kunden zu begeistern.

Gibt es eine Idealsituation des Einrichtens? Wie arbeitet Anke Anstoetz am liebsten? Sie zeigt uns Bilder aus dem Rohbau eines eindrucksvoll geplanten großen Hauses in schöner Lage. Buchstäblich in Gummistiefeln und Handwerkeroutfit bespricht sie mit Architekt und BauherrIn vor Ort die Details. „Die Idealsituation. Leere Räume. Licht, wie es zu unterschiedlichen Tageszeiten immer anders von draußen hereinkommt. Das Haus als leere Bühne, Bauherr und Architekt an meiner Seite“.

In den bald fünf Jahren Selbständigkeit als gefragte Inneneinrichterin hat sie es verstanden, ihren vielen Kunden nicht nur ihre absolute Fachkompetenz zu vermitteln, sondern die meisten auch als Freunde zu gewinnen. Denn sie, die viele gerne nur beim Vornamen „Anke“ nennen, hat auch eine sehr klare Überzeugung: „Die Chemie zwischen meinen Kunden und mir muss stimmen“. Bis heute ist die Quote fehlender Chemie verschwindend gering.

Der Zufall wollte es und wir bekamen in den Stunden im Bolbrinkersweg 1 mit, was Anke Anstoetz unter „Dienstleistung“ versteht. Sozusagen ein „Notfall“. Ein Kunde klingelt, erzählt von einer Gesellschaft, die er am Abend habe und dem eigenen Unvermögen, eine schöne oder ausgefallene Dekoration des großen Tisches zuwege zu bringen. „Anke, kannst Du mir da helfen?“. Anke kann. Rasch findet sie den Aufhänger und wird aus dem großen schönen Fundus ihres Ateliers alles in ihr Auto hinein packen, was die „Dekoration zu einem Erlebnis machen wird“. Große, weiße Äpfel zum Beispiel, die sie auch in leuchtendem Rot auf der Fensterbank zum Bolbrinkersweg hinaus gucken lässt.

Natürlich macht die aparte Frau überhaupt kein Hehl daraus, was noch hinter „Anke Anstoetz“ steht: Für jedes Gewerk erstklassige Handwerker, die nicht nur Routine liefern, sondern ausgefallenste Ideen erstklassig umsetzen können. Die in der langer Zusammenarbeit mit der Interior Designerin jegliche handwerkliche Umsetzung einschließlich absoluter Termintreue parat haben. Den Werbespruch „…dafür stehe ich mit meinem guten Namen“ kann sie für jeden ihrer Partner unterschreiben. Die wiederum wissen: „Anke Anstoetz hat meist die Schlüssel der Wohnungen, Lofts oder Häuser und scheut sich nicht, auch selbst mit Hand anzulegen, wenn es gilt, Termine einzuhalten“. Nicht selten ist es auch sie, die abschließend Staubsauger und Putztuch schwingt. „Auch das Hundekörbchen wird noch rasch zurecht gerückt“.

Dieses umfassende intensive Kümmern („Man kann mich buchstäblich immer erreichen“), die gelebte Lust, das optimale Ergebnis für die Auftraggeber zu erzielen, es hat seinen Wert. Aber wenn man bedenkt, vor wie vielen Fehlkäufen es unter Umständen bewahrt, ist die Leistung ihren Preis allemal wert.

„Wenn man mich fragt, was eigentlich der Unterschied zwischen Innenarchitekt und Inneneinrichter ist, antworte ich nur: Derselbe wie der Unterschied zwischen Bäcker und Konditor.“ Damit ist eigentlich alles gesagt.

Anke Anstoetz

Personal Interior Design

Bolbrinkersweg 1

33617 Bielefeld

T 0521.7847403

M 0171.9332128

info@ankeanstoetz.de

http://www.ankeanstoetz.de

Bilder: Günter Kegel/Bad Salzuflen

2 Kommentare zu „„Trends vergehen. Stil bleibt“. Anke Anstoetz

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