So schneidet man Radi richtig

Das Finale: Rettich, essbereit   Bilder: Jürgen Hahn

Der Artikel vom 26. Juni hier auf Living in OWL erinnerte unseren Gartenexperten Jürgen Hahn an eine Radi Schneidetechnik, die ihm einmal das bayerische Urgestein Xaver beigebracht hat. Der Vorteil dieser Technik liegt darin, dass der Rettich sehr gut an allen Schnittstellen gesalzen werden kann, dadurch besser „weinen“ kann und dem Rettich die zu große Schärfe nimmt. Wenn das Schneiden gelungen ist , kann er wie eine Ziehhamonika auseinandergezogen werden, schmeckt nicht nur gut, ist sogar ein ein kleines Kunstwerk. Das Auge isst mit. Dazu noch eine resche Laugenbrezel oder ein kräftiges Brot, wie die Hofkruste von Welpinghus.

So gehts:

Das sind die ultimativen Radischneidschritte, die wir nicht vorenthalten wollen:

1. Grün und Spitze abschneiden.

2. Längs abschälen.

3. Alle 2-3mm einschneiden, keine Scheiben, nicht durch, sondern nur ca. 2/3 tief.

4. Auf die Rückseite drehen, weiter wie Punkt 3. jedoch Messer ca. 30° schräg halten

5. Salzen

6. Zum „Weinen“ in ein Glas stellen

7. Nachdem der Saft den Rettich ganz durchzogen hat, ist er fertig zum Genuss.

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