Petershagen. Wo sie Glas an der Weser machen

Ganz oben nahe Minden: Glashütte Gernheim Bild: LWL-Archiv

Glas machen war früher ein wichtiger  Industriestandort an der Weser. Hier, nahe Petershagen, gab es besonders viele Mundblashütten, die für den Weltmarkt produzierten. Die meisten existieren nicht mehr. Die Hütte Gernheim aber ist als LWL- Industrie-museum in Funktion. Glasbläser zeigen im Glasturm von 1826, wie man mit Pfeife, Holzform und Schere aus der glühenden Masse Gefässe formt. Interessant auch die Sonderausstellungen:  Am 4.4. um 18.00 Uhr wird im Herrenhaus die Ausstellung ‚Albert Renger-Patzsch: Industriefotografien für SCHOTT‘ eröffnet.

Immer top gekleidet – Sigrid-Moden in Bad Salzuflen

„2012 sind wir schon 20 Jahre in Bad Salzuflen„, erzählt Heike Kegel, Inhaberin von Sigrid-Moden, und doch kennen uns noch nicht alle Einwohner.“ Das mag daran liegen, dass das Geschäft einige Meter abseits der Langen Straße, nämlich Im Ort 4, liegt. In dem wunderschönen, denkmalgeschützten Fachwerkhaus aus dem 16. Jahrhundert gibt es alles, was das Herz einer modebegeisterten Frau begehrt.

Heike Kegel

Die Marken können sich sehen lassen: Ensembles von Riani, Cashmere von Iris v. Arnim, Jacken von Peter Unützer, Jeans von Not your Daughters, Hosen von Michèle, Shirts von Margittes, Walkjacken von Georg Maier, Taschen und Accessoires von Ralph Gladen und nicht zuletzt Tücher von Petrusse.

Heike Kegel in einem Riani-Kleid

„Wir achten darauf, dass die verschiedenen Marken auch übergreifend immer farblich zueinander passen. So kann alles miteinander kombiniert werden.“

Die Auswahl ist groß. Sicherlich gibt es Frauen, die nicht genau wissen, was zu ihnen passt?

„Bei uns steht die Beratung an erster Stelle“, erzählt uns Ulrike Welle, langjährige Mitarbeiterin bei Sigrid-Moden. „Wir haben Mode für jeden Geschmack, jeden Geldbeutel und – das ist wichtig – für jede Figur. Die meisten Modelle gibt es bis Größe 48. So betonen wir an jeder Kundin ihre besten Seiten.“

Sportliche Jacke aus schwarzem Leder

Wie kommt denn der Name Sigrid-Moden zustande?

„Der stammt noch aus den 70er Jahren“, lächelt Heike Kegel, „da hatte meine Schwiegermutter ein Modegeschäft in Schötmar mit Namen Sigrid-Moden. Das haben wir später in den Ortskern von Bad Salzuflen verlegt. Der Name ist geblieben, obwohl er mittlerweile vielleicht ein wenig altmodisch klingt.“

Wie setzt sich die Klientel zusammen?

„Das ist schwer zu sagen, da wir sportlich-elegante Mode führen, die jede Frau tragen kann. Wir legen sehr großen Wert auf unsere Stammkundinnen, die dem Geschäft zum Teil schon sehr viele Jahre treu sind.“

Die passenden Accessoires geben der Mode den Pfiff

Der besondere Service für diese Stammkundinnen: „Wir führen Buch über die Käufe und sind so auch in späteren Saisons in der Lage, Lieblingsstücke durch passende Accessoires modisch aufzupeppen.“ Es ist auch schon vorgekommen, dass Heike Kegel und ihr Modeteam bei Kundinnen zuhause den Kleiderschrank modisch auf Vordermann gebracht haben.

Wie wird die kommende Saison?

„Auf jeden Fall bunt“, so Ulrike Welle,“Orange, Pink, Grün, am besten kombiniert mit Naturtönen oder dunkelblau.“

Mit bunten Farben bestens für die Saison gerüstet

Sigrid-Moden
Im Ort 4
32105 Bad Salzuflen
Telefon: 05222-50758
http//www.sigrid-moden.com

In Bad Salzuflen lohnen die Blicke nach oben

Nachmittags auf der Langen Straße im alten Ortskern

Mit fast 54.000 Einwohnern ist das Staatsbad mit den neun salzhaltigen Thermalquellen am Zusammenfluß von Salze und Bega zur Werre im Nordlippischen durchaus eine Metropole. Die Stadt ist reich an vielen giebelständischen Häusern, die jeden Blick nach oben durchaus lohnen. Viele Gäste,. die sich hier zur Kur aufhielten schwärmen von der reichen Bausubstanz vor allem aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Die Weserrenaissance hat auch hier ihre Spuren hinterlassen.

Reich verzierter Giebel
In der Langen Straße

Kameliendame vor dem Ausbruch

Inspiration der großen Dichter: die Kamelie

Es wird nur noch wenige Tage dauern, dann öffnet der große Kamelienstrauch in einer geschützten Ecke des Gartens seine purpurroten Blüten. Es wird Zeit für die Kamelien- damen der Weltliteratur, der Oper (La Traviata) und des Balletts (John Neumeier), ihre Roben zu richten.

„Erfolg beginnt im Kopf“

Das war der Titel des Auftakts der Vortragsreihe Impulsgeber 2012 – Von den Besten profitieren. Thomas Baschab, Managementtrainer und Mentalcoach brachte es vor 500 Zuschauern in der Bielefelder Stadthalle in zwei unterhaltsamen Stunden auf den Punkt.

„Was verhindert, dass wir Erfolge haben, die wir uns wünschen? Oft genug trauen wir uns etwas einfach nicht zu. Denkblockaden, Angst vor dem Versagen und schlechte Erfahrungen hindern uns, es zu versuchen. Thomas Baschab ist bekannt geworden als Managementtrainer für viele Top-Unternehmen und als Mentalcoach für zahlreiche Spitzensportler. Er zählt zu den Pionieren der Mentaltrainer im Sport und zeigt Ihnen, wie Sie durch positive Denkansätze zu erfolgsorientiertem Handeln gelangen können.“ So die Ankündigung des Vortrags.

Thomas Baschab in der Bielefelder Stadthalle

„Das Geheimnis des Erfolgs ist es, die eigene Programmierung zu verändern. Der Mensch ist nämlich programmiert, ähnlich wie ein Computer. Unsere Programme laufen dann bis zum Ende unserer Tage“, so Thomas Baschab,“wenn wir sie nicht ersetzen.“ So neigen wir oft dazu, vor Problemen davonzulaufen, vergessen dabei aber, dass Probleme auch schnell laufen können, oft sogar schneller als wir. Deshalb nicht wegrennen, sondern sich dem Problem stellen und es am Kragen packen.“

Wer ein Ziel erreichen will, muss erst einmal eines haben. Dieses unbedingt aufschreiben, um es zu manifestieren. Dann reichen jeden Tag wenige Minuten aus, um zu visualisieren, dass man dieses Ziel bereits erreicht hat.

„Bei den olympischen Spielen in Athen hatte die amerikanische Mannschaft 16 Mentaltrainer dabei, die deutsche Mannschaft indes zwei Priester. Diese Priester brauchte sie nach Ende der Spiele auch dringend.“

Gegen Ende des Abends bewies Thomas Baschab dem Publikum, was mentales Training bewirken kann. Fünf Freiwillige wurden auf die Bühne gebeten. Ein Mann von ca. 85 kg wurde auf einen Stuhl gesetzt. Die anderen vier, zwei Frauen und zwei Männer wurden angewiesen, diesen Mann einen Meter vom Stuhl hochzuheben. Auf den Fingern! Der erste Versuch scheitert. Dann bereitet Baschab sie auf ihre Aufgabe vor: Sie müssen die Hände übereinander auf den Kopf des Sitzenden legen, sich auf ihre Aufgabe konzentrieren und auf „jetzt“ schwebt der 85-Kilo-Mann über dem Stuhl!

„Es ging plötzlich ganz leicht“, lacht eine der beteiligten Frauen, „dabei habe ich noch nicht einmal daran geglaubt.“ Und der Hochgehobene noch ganz fasziniert: „Das war total geil.“

Nach dieser für einen Ostwestfalen schon ekstatischen Äußerung ist allen Zuschauern deutlich geworden, was mentale Vorbereitung vermag.

„Und das gilt für alle Bereiche des Lebens“, gibt Thomas Baschab dem Publikum mit auf den Weg.

Der nächste Vortrag der Reihe Impulsgeber 2012 wird von Sascha Lobo gehalten. Thema: Wie das Netz die Gesellschaft verändert.

Brauchen Sie garantiert noch nicht

Oh wie schön ist Panama. Bei Sonne

Gärtner, Spargelbauern und Rasenfreunde sind sich nach dem Regenguß vergangene Nacht einig wie selten: Tat gut. Die Freunde von Sonne abhaltenden Panamahüten müssen allerdings noch warten. An diesem Wochenende vor dem sonntäglichen 1. April ist eher grau angesagt.

Nichts wie hin in OWL!

Das ist nur eine kleine, subjektive Auswahl aus der Fülle der Veranstaltungen in OWL, die „Living in OWL“ getroffen hat. Diesmal: Bielefeld, Höxter, Hövelhof. Paderborn, Detmold.

Schnittlauch. Das „Bauernkraut“

Jetzt ist wieder Saison für die grünen Röhrchen © sundebo - Fotolia.com

Von März bis September ist Erntezeit für den Schnittlauch aus dem Beet. Im Kräutertopf gibt es ihn aber das ganze Jahr über. Seine ätherischen Öle und die leichte Schärfe machen ihn zu einer erfrischenden Beigabe in der Frühjahrsküche. Klassiker sind Dips und Soßen auf der Basis von Quark, Dickmilch oder saurer Sahne. Besonders beliebt ist das feine, würzige Zwiebelaroma aber wohl im frisch zubereiteten Rührei. Zubereitet ist es schnell, zumal sich die grünen Halmen leicht in feine Röllchen schneiden lassen. Schnitt-

Peppt auch Rührei richtig auf: Schnittlauch © Jörg Beuge - Fotolia.com

lauch kennt man auch unter den Namen Jakobszwiebel, Gras- oder Binsenlauch und kam wahrscheinlich wie alle Laucharten aus Zentralasien nach Europa. Früher  galt es eher als Zutat der einfachen Küche. Man nannte es „Bauernkraut“, bevor die gehobene Koch- kunst das Kraut entdeckte. Heute ist es ganz frisch auf den Märkten der Region zu haben. Wie hier auf dem beliebten Siegfriedplatz in Bielefelds Westen.

Geschäftiges Markttreiben auf dem Siegfriedplatz

Warte, warte noch ein Weilchen. Dann kommt A 33 auch zu Dir

Bladerunner nutzt einsam das Teilstück A33 Windflöte

Das hatten sich die Bielefelder Stadtbezirke Sennestadt, Senne und Brackwede schön aus- gemalt: am 6./7. Oktober sollte das Teilstück der A 33 vom Bielefelder Kreuz bis zum Ost- westfalendamm mit einem richtigen Fest der rollenden Öffentlichkeit übergeben werden. Aber da macht wohl der noch zuständige „Landesbetrieb Straßen NRW“ nicht mit und legt den Eröffungstermin mit „aller Voraussicht nach Ende 2012“ fest. Begründung: „Die Baustelle muß erst geräumt sein“.

Wieder „Offene Gartenpforten“ ab 15. April

Ob sich diese verwunschene Gartenpforte auch öffnet, wissen wir nicht

Die Aktion „Offene Gartenpforten im Ravensberger Land“ zieht immer mehr Besucher weit über den Kreis Gütersloh hinaus an. Am 15. April geht es los in der Sandortstraße 97 in Versmold-Peckeloh mit dem Garten von Mitinitiator Klaus Wagenhuber. Er verspricht ein „Meer aus tausenden Tulpen“. 19 Gartenbesitzer öffnen in diesem Jahr im nördlichen Kreis Gütersloh ihre Pforten für die Gartenfreunde. Die Palette reicht von „parkähnlich“ über „romantisch-verwunschen“ bis „klassischer Familiengarten“.  Wo sie liegen erfährt man auf dieser Homepage.

Noch deckt der Nebel die Region zu

Gestern Morgen noch tiefes Azurblau....

Da flimmmert der fast fertiggestellte Anschluß der A 33 an den Ostwesfalendamm gestern schon am frühen Morgen in der strahlenden Frühlingssonne….

...Nebelfahrten

… während heute in der Früh kaum die Hand vor Augen zu sehen ist.

Nebelschwaden über Ostwestfalen-Lippe

Im Heu mit Birkenhake

Heuferien bei Birkenhake nahe Marienfeld

„Schlafen im Heu“ bietet der über 500 Jahre alte Hof Birkenhake nahe Marienfeld an. Was  witzig-duftig nach Heuballschlacht klingt wird Allergikern das kalte Grausen verursachen.

Ems- oder Weser-Lutter?

Einpacken nach dem Spaziergang an der Ems-Lutter

Spricht man in hiesigen Breiten vom Flüßchen Lutter, erntet man schnell kritische Blicke. Meint er nun die Bielefelder Lutter oder die Gütersloher? Aufklärung bietet Wikipedia:

Der Bach entspringt im Bielefelder Stadtteil Quelle in direkter Nachbarschaft zur Gütersloher Lutter. Die Lutter (Lutterbach) nimmt bei km 3,1 von rechts die Windwehe auf, die bis dort schon eine längere Fließstrecke zurückgelegt hat, als die Lutter (Lutterbach) insgesamt an Länge hat. Später vereinigt sich die Lutter (Lutterbach) noch auf Bielefelder Stadtgebiet kurz hinter der Milser Mühle mit dem Johannisbach. Der Johannisbach wird ab dem Zusammenfluss meist als Westfälische Aa bezeichnet. Zur besseren Unterscheidung spricht man bei der Bielefelder Lutter von der „Weser-Lutter“, da sie über Aa und Werre in die Weser entwässert, und bei der Gütersloher Lutter auch von der „Ems-Lutter“, da ihr Wasser der Ems zufließt.

Die Gütersloher Ems-Lutter

Eigentlich einfach. Wenn man es weiß.

Krokus: Lebensfreude und Frühlingserwachen

Sie brauchen nur wenige Tage und verwandeln Wiesen in bunte Teppiche

Es geht ganz schnell und schon übersehen tausende bunte Kelche die Wiesen unserer Parks und Wälder. Zwar ist die Erde noch kalt. Aber die wärmende Sonne läßt die zarten Blütenkelche erstrahlen. Kaum eine Blume steht so sehr für den erwachenden Frühling und Lebensfreude.

Vom Sauerampfer

Landwirte sehen Sauerampfer in Feuchtwiesen mit gemischten Gefühlen

Der jetzt auf allen Feuchtwiesen mit seinen grünen pfeilartigen Blättern in die Höhe schießende Sauerampfer enthält sehr viel Vitamin C, kann als Wildgemüse gekocht oder roh gegessen werden. Vorsicht geboten ist aber wegen des hohen Gehaltes an Kalium- hydrogenoxalat, das besonders bei Kindern nach reichlichem Genuß der säuerlich schmeckenden Blätter zu starken Oxalatvergiftungen führen kann. Besonders empfindlich sind auch Schafe, während Rinder widerstandsfähiger sind. Landwirte sind keine Freunde der mit Wurzeln bis zu 1,5 Metern ausgestatteten Knöterichgewächse.

Abi mit Wasserpistole und Ballkleid

Abibräuche. Auch aus Bünde

„Der LWL Landschaftsverband Westfalen-Lippe weist vor den bevorstenden Abiturpräliminarien auf ein lustiges Buch hin, in dem auch Bünde vorkommt: Mehr über die Feste, Bräuche und Rituale rund ums Abitur erfahren Interessierte in dem Buch „Mit Wasserpistole und Ballkleid“, das im Ardey-Verlag erschienen ist. „Dieses Buch ist das Ergebnis einer volks-kundlichen Feldstudie. Wir haben uns an die Fersen von fünf Abiturjahrgängen in Mettingen, Rheine, Iserlohn-Letmathe, Bocholt und eben Bünde geheftet und versucht heraus- zufinden, wie heute Abitur gefeiert wird“, erläutert Christiane Cantauw, Geschäftsführerin der Volkskundlichen Kommission für Westfalen. „Wir haben nicht nur heutige Bräuche und Rituale untersucht, sondern auch einen Blick in die Geschichte gewagt, um Ent- wicklungen und Veränderungen zu beleuchten.“

Das 151 Seiten starke Buch ist mit zahlreichen historischen und aktuellen Fotos angereichert und für Euro 19,90 im Buchhandel erhältlich (ISBN 978-3-87023-267-2).

Peter Wursthorn kocht mit Unterhaltungswert

Peter Wursthorn

Stellen Sie sich vor, Sie haben Geburtstag, laden den Freundeskreis in Ihr Haus ein und können den Abend trotzdem von der ersten bis zur letzten Minute genießen. Kein Einkaufsstress, kein Kochen, kein Aufräumen der Küche. Sie decken den Tisch nett ein, alles andere erledigt Peter Wursthorn für Sie. Er bringt mit, was Sie für eine gelungene Veranstaltung brauchen: Geschirr, Servicekräfte, Lebensmittel und natürlich seine Kochkunst.

„Ich komme zu meinen Kunden nach Hause, schaue mir zunächst einmal die Küche an und bespreche die Menüwünsche. Am Tag der Feier dann ist die Küche in meiner Hand.“

Wie wird so ein Abend gestaltet? Da gibt es doch sicher verschiedene Anforderungen.

„Ja, natürlich. Bei formellen Anlässen zum Beispiel koche und richte ich die Speisen in der Küche an. Dann werden sie von Servicekräften an den Tisch gebracht, ganz wie im Restaurant. Aber es gibt auch kleinere Feiern im lockeren Rahmen. Da koche ich gerne im Beisein der Gäste. Gerade bei offenen Küchen in Sichtkontakt mit den Gästen kommt schnell Stimmung auf. Kochen mit Unterhaltungswert sozusagen.“

Der Kochkünstler in Action (Fotos: Privatbesitz)

Und was wird gekocht?

„Da richte ich mich ganz nach den Wünschen meiner Kunden. Möglich ist fast alles. Meist gibt es ein 3- oder 4-Gänge-Menü. Großen Wert lege ich darauf, regionale Produkte zu verwenden, das heißt Fleisch und Biogemüse von den hiesigen Bauern, Spargel von der Spargelstraße NRW, westfälischer Schinken, Wild aus heimischen Wäldern“

Spargelkreationen, exquisit angerichtet

Das Repertoire von Peter Wursthorn ist groß. Kein Wunder, denn er hat viele Stationen im In- und Ausland hinter sich. So kochte er schon in Venezuela und Thailand, in Sydney bei den Olympischen Spielen für Adidas, ebenso wie in Düsseldorf und am Timmendorfer Strand. Auch für andere Großevents, wie z.B. Formel 1-Rennen, Tennis- und Reitturniere stand er schon am Herd.

10 Personen bei einer privaten Feier werden von ihm genauso professionell bekocht, wie er dafür sorgt, dass 3.000 Personen bei einer Tagung satt werden. Profi eben!

2002 wurde er Küchenchef im Ratskeller Wiedenbrück und bewirtschaftet nun seit 2010 das A2-Forum in Rheda. Hier kümmert er sich um das leibliche Wohl der zahlreichen Tagungsgäste

Peter Wursthorn im A2-Forum

Kochen macht nicht nur Spaß, sondern fördert auch die Kommunikation. Da kommen Kochkurse natürlich gerade recht. In der Gourmet-Kochschule „LaCucina“ der Küchenfirma Schmidt aus Rheda-Wiedenbrück können Hobbyköche unter der fachlichen Anleitung von Peter Wursthorn ihre Fähigkeiten zeigen und Neues hinzulernen. Im Team ein Menü zu kreieren ist eine ebenso unterhaltsame wie anspruchsvolle Aufgabe, bei der die Teilnehmer viel von- und übereinander lernen können.

„Der Höhepunkt des Kochkurses ist dann natürlich das gemeinsame Essen, das auf Wunsch durch  handgemixte Cocktails abgerundet wird. Die Rezepte gibt es dann mit nach Hause“, erzählt uns Peter Wursthorn und man merkt ihm an, dass er hier ganz in seinem Element ist.

Auch Kinder kochen gern mit ihm

Wer Lust hat, sein Haus einmal in ein exquisites Restaurant zu verwandeln und die wunderbare Welt des Kochens sich in seiner eigenen Küche entfalten zu lassen, für den wird es sicher ein unvergesslicher Abend werden. Dafür sorgt Peter Wursthorn mit Charme, Kreativität und Zauberei am Herd.

Wursthorn Catering
Gütersloher Straße 100
33378 Rheda-Wiedenbrück
Telefon: 05242-4064395
Fax: 05242-4064397
Mobil: 0172-8729035
E-Mail: info@kochenlassen.net
Homepage: www.kochenlassen.net

„Frühlingslaune“ in Herfords Altem Güterbahnhof

Es war wahrlich ein Wochenende mit Frühlingslaune in OWL. Die Sonne gab alles, kein Wölkchen am Himmel.

Aber: des einen Freud, des anderen Leid. Hätte es geregnet, hätten sich wohl mehr Besucher auf den Weg zum Alten Güterbahnhof gemacht. Die Aussteller trugen es mit Fassung und zeigten auf 3.600 Quadratmeter schöne Dinge für Haus, Garten und Genuss.

Der Frühling zeigt üppige Farben

Ein Fahrrad im Koffer? Wo gibt es denn sowas? Die Firma BERNDS Faltrad aus Detmold produziert Falträder mit lebenslanger Garantie. Das passende Zubehör gibt es hier natürlich auch.

Bernds-Faltrad im Koffer. Dazu Sättel passend für jeden Po.

Die Firma AK-Living aus Porta Westfalica, genauer gesagt die Inhaberin Anne Kilzer präsentierte ihre weißen Porzellanprodukte, ein Schmuck für jeden gedeckten Tisch.

Schöne Tischdeko made by Anne Kilzer

Das Einrichtungshaus Seemann Interieur aus Bielefeld bewies, dass man auch draußen angemessen wohnen kann und zeigte Gartenmöbel der besonderen Art.

Seemann Interieur auch Exterieur

Sie wollten immer schon mal Golf spielen? Der Golf- und Landclub Bad Salzuflen bietet einen Schnupperkurs an. Jeden Samstag von 16.00 bis 17.30 zeigt PGA Professional Christian Stuke Abschlag, Putten und Chippen, die Grundspielarten beim Golf.

„Wer dann Gefallen an diesem schönen Sport gefunden hat“, so Wilhelm Niemann, Vorstandsmitglied des Clubs, „dem bieten wir eine einjährige Probemitgliedschaft mit vollem Spielrecht an.“

Wilhelm Niemann puttet fürs Foto

Sommerzeit – Zeit für Kleidung aus Leinen und anderen Naturmaterialien. Die gebürtige Französin und in Herford ansässige Diplom-Designerin Clotilde Bonhert stellte ihre Frühjahrskollektion vor.

Clotilde Bonhert mit ihrer besonderen Mode

Sie erinnern sich an die Laternen, die viele Jahrzehnte die Straßenränder zierten? Sie wissen schon, die mit den Pilzhütchen. Die werden jetzt nach und nach von den Städten ausrangiert. Oliver Bahr und Bastian Demmer aus Bielefeld fanden es schade, dass die Schirme einfach weggeworfen werden und hatten Lust, etwas daraus zu machen. So entstanden die Statthocker. Mit perfekter Sitzhöhe, optisch ein wenig an Bauhaus erinnernd, die Sitzfläche in verschiedenen Farben erhältlich, zieren die ehemaligen Straßenlaternen inzwischen so manches Wohnzimmer oder auch Büro.

Oliver Behr mit jeder Menge Statthockern

Nicht nur die Natur zeigt Farbe. Vorndamme, die Goldschmiede aus Herford, haben Schmuck in frischen Frühlingsfarben, zum Beispiel von Trollbeads.

Das Ausstellungsteam von Vorndamme mit Trollbeads-Perlen

Es war ein schöner und interessanter Nachmittag. Spätestens zu den Herbstzeitlosen sehen wir uns wieder im Alten Güterbahnhof.

Bei Bauernhofeis im österlichen Kloster Dalheim

Bauernhof-Eis aus Willebadessen. Frisch vom Lande

Die nette Dame mit dem Bauernhofeisstand aus Willebadessen mitten auf dem riesigen Gelände der LWL-Stiftung Kloster Dalheim hatte durchaus recht, als sie uns die Doppelkugeln auf die Hörnchen schob: „Bauernhofeis-Eis aus frisch gemolkener Milch“. Oh ja, es schmeckte. Das Eis hätten sicher auch die Augustiner heimlich geschleckt, die damals die Klosteranlage bewohnten. Warum aber die Menschen nur „gestempelt“ Eintritt erlangten, mag mit den etwas rustikaleren Sitten oder dem aktuellen Dalheimer Ostermarkt am heutigen Sonntag im tiefen alten Süden Ostwestfalen-Lippes zu tun haben.

Gestempelt über den Dalheimer Ostermarkt

Nun denn. Der Himmel strahlte blau. Viel Volk hatte den Weg in die Nähe von Lichtenau, ein Stück Weges hinter Paderborn, gefunden. Galt es doch neben Speis und Trank viel Kunsthandwerk und eben den gewissen Zauber dieses sakralen Ortes zu genießen.

Eindrucksvoll: Stiftung Kloster Dalheim

„Also irgendwie spüre ich aber hier keine Energien“, meinte die Herausgeberin von „Living in OWL“ lakonisch. Ließ sich aber von der männlichen Begleitung nicht abhalten, im Klosterladen diesen Tee zu kaufen.

Tee aus dem Klosterladen von Dalheim.

Neues Leben in Herfords Alter Sackfabrik

Am 1. März dieses Jahres haben sich Innenarchitektin Kirsten Krause und das Einrichtungshaus Lindner in der Alten Sackfabrik in Herford zusammengetan.

Neues Konzept in der Alten Sackfabrik

Zwei Branchen, die sich hervorragend ergänzen. Kirsten Krause plant mit viel Geschmack und Know-how die neue Einrichtung und die Firma Lindner liefert die entsprechenden Möbel und Accessoires.

Hier werden Wohnträume wahr

Schuhe und Handtaschen von Ludwig Reiter und Krawatten und Gürtel von Sieger runden das Programm perfekt ab.

Hund Robin ist nicht käuflich

Cathrin Lindner, Kirsten Krause und ihr Team machen Einrichtungsträume wahr. Alte Säcke gibt’s woanders.

Alte Sackfabrik
Nordstraße 14 (Innenstadt)
32051 Herford
Telefon: 05221-3427216

Es ist später als Ihr denkt!

In der Nacht vom 24. auf den 25. März wurden – wie jedes Jahr um diese Zeit herum – die Uhren eine Stunde vorgestellt. Ja VOR und nicht etwa zurück. Das heißt eine Stunde weniger Schlaf. Das volle Ausmaß werden wir wohl erst morgen, Montag, erfassen.

Innovative Uhr: Qlocktwo

Am 28. Oktober endet die Sommerzeit. Dann bekommen wir die Stunde zurück. Schwacher Trost.

Die Qlocktwo® auf dem Foto haben wir im Einrichtungshaus Lindner in der Alten Sackfabrik Herford gesehen.

Geschäftigkeit in und um Gütersloh

Markenzeichen: Schwarzer Rock und schwarze Beine

Schule ist aus. Wie hier in Gütersloh. Sie schwärmen aus, die Drahtesel unter sich. Noch müssen sie eine Woche ranklotzen, dann beginnen am Montag, 2. April, die Osterferien.

Sie warten ganz brav an der Ampel, die den Weg freigibt über die Gütersloher Straße

Unweit der Kreisstadt an der Grenze zum Münsterland, die von so manchem GT-Be- wohner im Kopf durchaus überschritten ist, schießt die Natur an der noch schmalen Ems regelrecht in die Frühlingsluft. Wie diese Weidenkätzchen hier:

Die Natur explodiert. Hier die Weidenkätzchen

Der Blick den Lutterstrang entlang geht zum Heimatmuseum Marienfeld, dessen Saisoneröffnung aber erst am 1. Mai ansteht.

Das Heimatmuseum Mariemfeld liegt noch halb im Winterschlaf

„Tag der offenen Tür“ bei Tanja Rieth. Couture made in Bielefeld.

Tanja Rieth in einer Eigenkreation

Hoberge-Uerentrup. Ein Hauch Pariser Frühjahrschic durchweht heute von 11 bis 18 Uhr das schöne Haus von Tanja Rieth in der Mönkebergstraße 18. An diesem „Tag der offenen Tür“ zeigt die seit 23 Jahren selbstständige gelernte Schneiderin mit vielen Couture-Unikaten, was sie den modebewußten Damen aus ihren Jahren bei den Pariser Mode- größen Christian Dior, Emanuel Ungaro und Christian Lacroix  an Chic und besonderer Eleganz bieten kann.

Starke Farben. Elegante Schnitte. Eben Haute Couture

Tanja Rieth verarbeitet Designerstoffe von Valentino, Ungaro und Dior. Spitzen von Solstiss und Richier Marescot. Seit 10 Jahren betreibt sie außerdem ein Atelier in Berlin. Anschauen kann sich Tanja Rieths Kreationen jede(r), der heute möchte. In der nächsten Woche nach telefonischer Voranmeldung.

Atelier Tanja Rieth. Couture
Mönkebergstraße 18  33619 Bielefeld-Hoberge -Uerentrup
Telefon Atelier 0521/69 444. Mobil 0170/8588870
http://www.rieth-couture.de

Enjoy Spring & Summer

Das 13. „Wege durch das Land“

Wenn am 11. Mai auf Schloß Corvey im Kaisersaal das 13. „Literatur- & Musikfest Wege durch das Land“ eröffnet wird, beginnt ein Reigen ebenso inhaltlich wie von den handelnden Personen her hochkarätig besetztes Festival an den schönsten, bekanntesten und geheimnisvollsten Orten Ostwestfalen-Lippes. 30 Veranstaltungen. 30 mal Sprach- und Musikkultur. 30 mal Zuhören.  Als Beispiel sei hier nur stellvertretend für all die anderen Highlights das im Mai besonders bezaubernde Gut Böckel bei Rödinghausen erwähnt. Hannelore Elsner wird aus einem Briefwechsel Rielkes mit der Malerin Paula Modersohn-Becker lesen, konzertant umgeben vom „Trio di Clarone“ und Dominique Horwitz als Sprecher.

Ein Blick in das Programmheft: Gut Böckel am 17. Mai

Mehr informationen über das wieder künstlerisch von Frau Dr. Brigitte Labs-Ehlert geleitete Festival und Karten gibt es hier und unter Telefon 05232-30802-10:

http://www.wege-durch-das-land.de

Rückschnitt beim Sommerflieder

Unser Gartenexperte Jürgen Hahn

Der beliebte Sommerflieder (Buddleja) ist sehr starkwüchsig und sollte daher jedes Frühjahr ab Mitte März kräftig zurückge-schnitten werden. So bleiben die Pflanzen vital und bilden viele neue Triebe und Blütenknospen. Der Sommerflieder verträgt auch einen Radikalschnitt, wenn alte Sträucher unansehnlich geworden sind. Einige Sommerflieder-Arten, vor allem aber die Sorten des Schmetterlingsflieder sind als Zierpflanzen beliebt, einige Arten sind aber auch schon in der traditionellen chinesischen Gartenkunst bedeutsam. Inzwischen existieren hunderte von Züchtungen und Hybridisierungen zwischen den Sorten. Gemeinsam ist den Arten, dass sie durch ihren intensiven Geruch auffallen und sehr häufig Schmetterlinge anziehen.

Auf dem Bild zeigt Jürgen Hahn Sommerflieder vor dem Rückschnitt Mitte März. Deutlich sichtbar ist der Rückschnitt des letzten Jahres. Der diesjährige Schnitt kann in gleicher Höhe oder näher zum Boden erfolgen. Totes Holz und dünne Triebe sollten entfernt werden.

 

Wege erleben: Unterwegs mit der Vogeluhr

Schon mal mit der „Vogeluhr unterwegs“ gewesen? Von den Veranstalterinnen der beliebten Reihe „Wege erleben“ haben wir eine nette Einladung bekommen:

Kein Aprilscherz! Frühwanderung im Takt der Vogeluhr

© Herbert Kratky - Fotolia.com

 

Für Frühaufsteher, mit Begeisterung zwischen Tag und Nacht Wandernde und Frühlingsverliebte bieten Nadine Franzmeyer und ich am Sonntag, den 1. April von 4 Uhr bis ca. 7.30 Uhr eine Wanderung an zu einem besonderen Frühlingskonzert.

Selten fühlt man sich so eins mit der Natur wie früh morgens im Übergang von der Nacht zum Tag. Der Stadtlärm ist noch weit entfernt. In dieser friedlichen Stimmung umgeben die lautstarken Gesänge der Wald- und Wiesenvögel Wandernde von allen Seiten.

Es fällt zwar ziemlich schwer, sooooo früh aufzustehen. Doch es lohnt sich, im Frühling zu dieser Zeit auf Wanderschaft zu gehen. Mit etwas Übung können auch Ungeübte bei dieser Wanderung im Rund der Vogeluhr bald lernen, den einen oder anderen Akteur aus dem Stimmen – Wirrwarr heraus zu hören und zu beobachten. Während der Wanderung (ca. 8 km) erhalten die Teilnehmenden Informationen zur erwachenden Natur rundherum, zu den jeweiligen Akteuren des Konzertes sowie historische Hintergründe zu den Wegen. Die Veranstalterinnen freuen sich über zahlreiche Anmeldungen oder auch vereinzelte Mutige

Veranstalterinnen: Renate Dyck & Nadine Franzmeyer.

Termin: Sonntag, 1. April, 4.00 – ca. 7.30 Uhr

Treff- & Endpunkt: Kirchdornberg, Wanderparkplatz Schwedenfrieden, Straße: Zur Schwedenschanze (geht von der Dornberger Str. ab)

Kleidung: Wetterangepasst, feste Schuhe mit rutschfesten Sohlen. Bitte Fernglas nicht vergessen. Angebot für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren.In Kooperation mit der VHS Bielefeld.

Teilnahmebeitrag: 20,- €

Anmeldungen: Bei Renate Dyck, Tel. 0521 – 5229908 / dyck(at)wege-erleben.de

WEGE ERLEBEN
Renate Dyck
Fröbelstrasse 8
33604 Bielefeld
Tel.: 05 21 / 522 99 08
E-Mail: dyck(at)wege-erleben.de

Vergessen ist Haustenbeck/Senne nicht

Mitten im Truppenübungsplatz: die ehemalige Kirche von Haustenbeck

An einem Gedenkstein vor der Ruine der ehemaligen Kirche steht auf dem Gedenkstein: Haustenbeck 1689 -1939. So lange existierte das Dörfchen mitten in der Senne mit Pfarrei,Wohnhäusern, Dorfkrug und einem „Kaufhaus“, bis es der Erweiterung des 117 Quadratkilometer großen Truppenübungsplatzes mitten in der Senne weichen mußte. Bereits 1881 begann die Nutzung dieses Teiles der Senne als Truppenübungsplatz.

Wenn die Senne geöffnet ist, fährt man durch Haustenbeck hindurch

Zu bestimmten Zeiten – abhängig von militärischen Übungen mit scharfer Munition – sind Durchgangsstraßen geöffnet und man fährt teilweise durch urwüchsige karge Senne- landschaft. Einer der Punkte ist die auf einem Bunker erbaute Winninger Mühle unweit des Heidebahnhofes, der nie wirklich Bahnhof war.

War nie wirklich eine und heißt nur zu Übungszwecken so: Winninger Mühle

Auch Annette kurte in Bad Driburg

Wo auch Annette von Droste-Hülshoff kurte

Eines der viel fotografierten Motive im Gräflichen Park von Bad Driburg ist dieses „Droste-Haus“. Benannt nach der westfälischen Dichterin. Annette von Droste-Hülshoff verbrachte in den Jahren 1816, 1818 und 1819 erholsame Kuraufenthalte. An sie erinnert heute noch dieses Logierhaus, in dem sich heute Hotelzimmer befinden. Auch damals schon wußten sie, was „Living in OWL“ bedeuten kann…