Schneiders Wurst überschwebt schon Steinhagens Kirmes

Unten schrubben sie bei Schneiders noch ....

Am Wochende feiert die Schnapsgemeinde am Rande des Teutoburger Waldes auf ihrem gigantischen Marktplatz Frühlingskirmes. Während man bei Schneiders unterm Dach noch wienert („Für die Dekoration sorgt jedes Jahr meine Frau Petra“, sagt der 52-Jährige Peter Schneider. „Ich kümmere mich um den Aufbau des Wagens.“) schwebt oben schon die Bratwurst über dem im Werden an der Woerdener befindlichen Rummel.

Schneiders Bratwurst

Acht Tonnen wiegt der Imbisswagen der Bielefelder Schausteller, die im Oberzentrum bei Festivitäten für ihren Standort vor der Altstädter Nicolaikirche bekannt sind. Seit 2000 verkaufen sie da ihre ihre Bratwurst nachdem man zuvor am Bunnemannplatz und in der Obernstraße waren. In Steinhagen aber sind sie sozusagen in der „Höhle des Bratwurst- löwen“. Fleischerei Haskenhoff. Haus – und Hoflieferant des Fußballvereins Arminia Bielefeld. 

Schon Peter Schneiders Großvater Ewald Robrahn war Schausteller und hat in den 1960er-Jahren Glühwein auf dem Altstädter Kirchplatz in Bielefeld verkauft. Die Eltern des 1. Vorsitzenden des Bielefelder Schaustellervereins, Helga und Günther Schneider, zogen seit 1956 mit dem Bratwurststand von Kirmes zu Kirmes. Eine Dynastie, deren Markenzeichen die geröstetete Köstlichkeit im Darm ist. Aber jetzt wissen wir immer noch nicht,  wo und was mit der berühmten Steinhagener Haskenhoff-Wurst ist. Vielleicht verrät es ein Schneider bei einer Gerösteten mit viel Löwensenf….

Schaltjahr

Braucht ein Schaltjahr 6 Vorwärtsgänge?

Wäre heute der 1. März, gäbe es keinen 29. Februar. Gibt es aber. Dabei hat Microsoft eine so „einfache“ Formel, um das akribisch zu berechnen:

Verfahren zur Bestimmung von Schaltjahren

So bestimmen Sie, ob ein Jahr ein Schaltjahr ist:

  1. Fahren Sie mit Schritt 2 fort, wenn das Jahr gerade durch 4 teilbar ist. Fahren Sie anderenfalls mit Schritt 5 fort.
  2. Fahren Sie mit Schritt 3 fort, wenn das Jahr gerade durch 100 teilbar ist. Fahren Sie anderenfalls mit Schritt 4 fort.
  3. Fahren Sie mit Schritt 4 fort, wenn das Jahr gerade durch 400 teilbar ist. Fahren Sie anderenfalls mit Schritt 5 fort.
  4. Das Jahr ist ein Schaltjahr (es hat 366 Tage).
  5. Das Jahr ist kein Schaltjahr (es hat 365 Tage).

… sagt Microsoft. Einfach, oder?

Museen in OWL von A bis W

Mitten in Enger. Wo der Mantel der Geschichte weht

Ostwestfalen-Lippe ist reich an Museen. 2012 haben sie als gemeinsames Aktionsjahr ausgerufen und entsprechend ihre Präsentationen aufgemöbelt, gestrafft und auf- gehübscht. Auf der Homepage findet man die Liste von A wie Augustdorf bis W wie Willebadessen:

Augustdorf
Militärgeschichtliche Sammlung
Bad Driburg
Friedrich-Wilhelm-Weber-Museum | Glasmuseum der Stadt Bad Driburg | Museum in der Burg Dringenberg | Kulturverein ARTD Driburg e.V. |Wasserschloss Neuenheerse
Bad Lippspringe
Museum – im Haus Hartmann | Rotkreuzgeschichtliche Sammlung
Bad Oeynhausen
Deutsches Märchen- und Wesersagenmuseum | Heimatstube Wöhren | Museumshof der Stadt Bad Oeynhausen
Bad Pyrmont
Museum im Schloss Bad Pyrmont
Barntrup
Heimatmuseum Alverdissen
Beverungen
Korbmacher-Museum Dalhausen
Bielefeld
Bauernhaus-Museum Bielefeld | Bielefelder Kunstverein e.V. | Deutsches Fächermuseum | Feuerwehr-Museum | Heimatmuseum Dornberg | Heimatmuseum des Heimatvereins Isselhorst e.V. | Heimatstube Wansen | Historische Sammlung der v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel | Historisches Museum Bielefeld | Kunsthalle Bielefeld | Museum Huelsmann | Museum Osthusschule Schulmuseum und Heimatarchiv | Museum Wäschefabrik | Naturkunde-Museum Bielefeld | Krankenhausmuseum Bielefeld e. V. |
Borgentreich
Orgelmuseum Borgentreich
Borgholzhausen
Museum Borgholzhausen
Brakel
Stadtmuseum Brakel | Urdorf-Ausstellung und Dorfmuseum
Bünde
Museum Bünde – Dobergmuseum
Büren
Kreismuseum Wewelsburg
Detmold
Fürstliches Residenzschloß | Lippisches Landesmuseum | LWL-Freilichtmuseum Detmold | Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte
Enger
Gerbereimuseum Enger | Kleinbahnmuseum Enger e. V. | Widukind-Museum Enger
Espelkamp
Teppich-Museum Tönsmann | Sammlung Gauselmann – Deutsches Automatenmuseum
Extertal
Museumsstube Extertal
Fürstenberg
Porzellanmuseum Fürstenberg
Gütersloh
Dampf-Kleinbahn Mühlenstroth e.V. | Feuerwehrmuseum | Miele-Museum | Stadtmuseum | Veerhoffhaus, Kunstverein
Halle
Haller ZeitRäume -Virtuelles Museum | Heimatstube Hörste | Kunstmuseum Halle
Herford
Daniel-Pöppelmann-Haus | Fahrzeugausstellung des Motorveteranen-Sport-Clubs Herford | Gedenkstätte Zellentrakt | Heimatmuseum für Landsberg | MARTa Herford
Herzebrock- Clarholz
Heimatstube | Museum in der Kellnerei – Klostermuseum Clarholz
Hiddenhausen
Erlebnis-Museum des Holzhandwerks | Museumsschule Hiddenhausen e.V.
Hille
Förderverein Windmühle Südhemmern von 1880
Hövelhof
Heimathaus Hövelhof
Höxter
Forum Jacob Pins | Kulturkreis Höxter-Corvey gGmbH
Horn-Bad Meinberg
Burgmuseum Stadtteil Horn | Traktoren-Museum
Hüllhorst
Heimatmuseum Hüllhorst | Spielzeugmuseum im Mühlenkreis
Kalletal
Wald- und Forstmuseum
Kirchlengern
Feuerwehrmuseum
Lage
LWL-Industriemuseum Ziegeleimuseum Lage
Lemgo
Automuseum „der kleine Lemgoer“ | Frenkel-Haus | Museum Junkerhaus | Skulpturen Remise | Städtische Galerie | Städtisches Museum | Weserrenaissance-Museum
Leopoldshöhe
Heimathof Leopoldshöhe
Lichtenau
Kloster Dalheim
Löhne
Heimatmuseum der Stadt Löhne
Lübbecke
Brauereimuseum in Ostwestfalen | Museum der Stadt Lübbecke
Lüdge
Heimatmuseum Lügde e. V.
Marienfeld
Heimatmuseum Marienfeld e. V.
Minden
Domschatzkammer | Informationszentrum am Wasserstraßenkreuz Minden | Mindener Museum für Geschichte, Landes- und Volkskunde | Windmühle, Müllerhaus und Backhaus | Museums-Eisenbahn | Preußen-Museum
Nieheim
Museum im Kornhaus Sackmuseum | Telegrafenstation Oeynhausen
Oerlinghausen
Archäologisches Freilichtmuseum
Paderborn
ars sacrale – Museum für sakrale Kunst | Erzbischöfliches Diözesanmuseum | Heinz Nixdorf MuseumsForum | Historisches Museum im Marstall | Museum für Stadtgeschichte | Museum in der Kaiserpfalz | Naturkundemuseum im Marstall | Historisches Museum im Marstall | Remter im Schloß Neuhaus | Städtische Galerie Am Abdinghof | Städtische Galerie in der Reithalle
Petershagen
Heimat- und Heringsfängermuseum Heimsen | LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim | Westfälisches Storchenmuseum
Porta Westfalica
Bismarck-Gedenkraum | Besucher-Bergwerk und Museum gGmbH
Preussisch Oldendorf
Feuerwehrmuseum
Rahden
Museumshof Rahden
Rheda-Wiedenbrück
Domhof-Förderverein e. V. | Kutschenmuseum | Leineweber- und Trachtenmuseum | Radio- u. Telefonmuseum | Wiedenbrücker Schule
Rietberg
Heimatforum Alte Volksschule Neuenkirchen | Heimathaus Mastholte | Kunsthaus Rietberg | Heimathaus Rietberg
Rinteln
Die Eulenburg. Museum Rinteln
Salzkotten
Deutsches Polizeimuseum e. V.
Schieder-Schwalenberg
Papiermühle Plöger | Robert Koepke-Haus | Städtische Galerie
Schlangen
Dorfmuseum des Heimat- und Verkehrsvereins Schlangen
Schloss Holte-Stukenbrock
Dokumentationsstätte Stalag 326 (VI K) | Heimathäuser Schloß Holte-Stukenbrock
Steinhagen
Historisches Museum Steinhagen e.V.
Steinheim
Möbelmuseum Steinheim
Stemwede
Heimathaus Levern | Heimathaus Wehdem
Verl
Heimathaus Verl
Versmold
Heimatmuseum Versmold
Vlotho
Kutschenmuseum
Warburg
Museum im ‘Stern’
Werther
Peter-August-Böckstiegel-Haus
Willebadessen
Stiftung Europäischer Skulpturenpark e. V.

Guter Vorsatz und Fitness-Wirklichkeit

Gute Vorsätze gab es viele. Wie viele wurden umgesetzt?

Neulich – es ist noch gar nicht lange her – trafen wir eine optisch ansprechende, sportlich wirkende Joggerin. Sie beugte erst das linke Knie, dann das rechte Knie. Sie drehte den Rumpf. Sie ließ ihre Arme wie Windmühlenflügel kreisen. „Sie trainietren bei dem Wetter hier draußen?“. „Klar. Hier hab ich meine Ruhe und gebe die Anweisungen selbst“.

Als wir das formidable Rolli-Werbeschild in der Widukind-Stadt Enger sahen, dachten wir wieder daran. Sie sagte etwas von: „Klar hab ich mich sofort nach Weihnachten da angemeldet. Zweimal ging ich hin. Dann war´s vorbei“. Dabei blieb es wohl. Wie vielen ergeht es ähnlich? Oder fragen wir einfach mal am 26. Februar danach, wenn die Türen geöffnet sind …

Heavy on wire

Ganz schön auf Draht. Oder Lust auf Frühling?

Der langsam anrollende Frühling scheint auch Amsel, Drossel und Star im wahrsten Sinne des Wortes zu beflügeln. Jedenfalls nutzen sie die seltenen Überland-Leitungen für ihre Kommunikation. Oder hören sie mit, wenn die Bezirksregierung in Detmold mit dem Bielefelder oder Steinhagener Bürgermeister auf dem Draht ist?

Phantasie und Kreativität – handgefertigter Schmuck von Sylke P. in Herford

Zu den beiden oben genannten Eigenschaften kommt natürlich noch guter Geschmack und ganz viel handwerkliches Geschick im Umgang mit den vielfältigen Materialien hinzu.

Im April sind es nun fünf Jahre her, dass Sylke und Bernd Podlesch das Geschäft Sylke P. im Schatten der Jakobi-Kirche in der Radewiger Straße 15 in Herford eröffneten. Davor waren sie viele Jahre als Goldschmiede in Detmold tätig.

Sylke P. Direkt am Fürstenau-Platz

Im Laden sehen wir filigrane, schwerelos anmutende Perlenkreationen, aber auch Urwüchsiges mit Holz und Lava. Zu Schmuck werden können die unterschiedlichsten Materialien, wie zum Beispiel Edelsteine, Süßwasserzuchtperlen, Schaumkoralle, Swarovski-Kristalle und vieles mehr. Die Kombinationsmöglichkeiten sind vielfältig.

Kreation aus Jade, Pyrit, Magnesit und Süßwasserzuchtperlen

Woher kommt die Inspiration? „Die Ideen sind in mir“, lacht Sylke Podlesch, „wenn ich auf Messen gehe und mir die Materialien ansehe, entstehen die Schmuckstücke schon vor meinem inneren Auge.“

Süßwasserzuchtperlen, aufgezogen auf Edelstahlseil

„Natürlich fertige ich auch Schmuck nach den Vorgaben meiner Kundinnen, wenn zum Beispiel eine Kette farblich zu einem bestimmten Kleidungsstück passen oder aus Altmodischem etwas Modernes werden soll.“

Phantasievolle Ketten, kreiert von Sylke P. Links eine Kreation aus Amethyst, Amazonit und Fluorit, rechts ein Modell aus Lava und verschiedenen Perlen

„Unsere Ketten werden stets auf Edelstahlseile aufgezogen und mit Echtsilberverschlüssen versehen“, erklärt uns Bernd Podlesch. „Das und die hochwertigen Materialien, die wir verarbeiten, sind unser Qualitätsanspruch.“

Kette aus Türkisen, Howlith, Picassojaspis Rauchquarz und Perlmutt

Bei Sylke P. ist aber nicht nur Schmuck zu haben. Tücher und Schals in allen erdenklichen Farben und schicke Ledertaschen zieren die Regale. „Seit Kurzem vertreiben wir auch die Uhren von Oozoo, einer holländischen Marke, die gerade sehr angesagt ist.“

Uhren von Oozoo in großer Auswahl

Sylke P. veranstaltet auf Anfrage auch Schmuckevents. „Wenn Sie mit Ihren Freundinnen abends bei einem Glas Prosecco in aller Ruhe in unseren Schmuckstücken und Accessoires stöbern und auch mal einiges anprobieren möchten, öffnen wir unseren Laden gern auch nach Feierabend.“

Sylke Podlesch

Sylke und Bernd Podlesch freuen sich auf Ihren Besuch.

Sylke P.
Radewiger Straße 15
32052 Herford
Telefon: 05221-9 25 50 50
E-Mail: info@sylkep.de
Homepage: www.sylkep.de

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag 10.00 bis 18.30 Uhr
Samstag 10.00 bis 15.00 Uhr
Montag Ruhetag

Bielefeld-Broschüre 2012 liegt bereit

Neue BI-Broschüre Bild: BI-Marketing

Wer in den vergangenen ­Wochen an der Tourist-Information im Neuen Rathaus vorbeigekommen ist, wird sie vielleicht schon entdeckt ­haben: Die Bielefeld-Broschüren für 2012. Mit dem aktuellen Stadtführer, dem neuen Veranstaltungskalender oder dem Stadtrundgang der ­Bielefeld Marketing sind nicht nur Besucher von außerhalb bestens gerüstet für eine ­Entdeckungstour durch die grüne Metropole am Teutoburger Wald. Auch Biele- felder können mit den handlichen Heften ihre Stadt ganz neu entdecken. Geschäftsreisenden, Touristen und Neu-Bielefeldern bietet der Stadtführer 2012 einen ausführlichen Überblick über die Stadt und ihr vielseitiges Kultur- und Freizeitangebot. Soeben ist auch die englische Version, der City Guide 2012, erschienen.

Der neue Veranstaltungskalender bietet auf 42 Seiten im handlichen A5-Format einen Überblick über die wichtigsten Veranstaltungen des Jahres mit praktischer Tagesüber- sicht. Ebenfalls neu unter den Broschüren ist der Stadtrundgang, ein Heft, mit dem Bielefelder und Nicht-Bielefelder auf eigene Faust die ­Altstadt erkunden können. Überall in der Innenstadt hängen seit einigen Wochen auch die aktuellen Highlights-Plakate mit den Veranstaltungshöhepunkten für 2012. Erstmals ist das Plakat mit einem QR-Code versehen, über den Smartphone-Nutzer auf eine eigens ­dafür entwickelte Internetseite gelangen. Dort haben sie die Möglichkeit, sich über einzelne Veranstaltungen zu informieren und Tickets dafür zu bestellen.

Man kann sie aber auch hier anfordern: www.bielefeld.de

Galerie K: „Allein der Rahmen, den ein Bild erhält….

auch wenn es ein berühmter Pinsel malt,
macht, dass es seltsam und bezaubernd
strahlt, aus endloser Natur herausgestellt
.“

Schon Charles Baudelaire, von dem dieses Zitat stammt, wusste, dass ein Rahmen unverzichtbar ist, um die Schönheit eines Meisterwerks hervorzuheben. „Aber es muss kein Meisterwerk sein. Auch eine Kinderzeichnung oder ein Kalenderblatt kommen mit dem passenden Rahmen viel besser zur Geltung“, erklärt uns Kathrin Stehmann, Inhaberin der Galerie K in Herford.

Kathrin Stehmann, hübsch umrahmt

Die Auswahl ist riesig. Ungefähr 1.500 Muster hat Kathrin Stehmann zur Auswahl. Vom Naturholzrahmen bis hin zum Vergolderrahmen mit Über-Eck-Verarbeitung ist für jeden Geschmack und Geldbeutel etwas dabei.

Kathrin Stehmann ist von Haus aus Buchbindermeisterin und daher vertraut im Umgang mit empfindlichem Papier. Vor 13 Jahren eröffnete sie die Galerie K und umrahmt seitdem alles, was die Kunden aus Herford und den umliegenden Gebieten ihr in das Geschäft bringen. Der Unterschied zum Wechselrahmen, den man in jedem Möbelhaus kaufen kann, ist groß. „Erstens passe ich den Rahmen an jede Bildgröße individuell an. Zweitens, und das ist sehr wichtig, wird von mir das Bild staubdicht konservierend eingesetzt. Das heißt, es können sich später keine Gewittertierchen oder Staubpartikel zwischen Glas und Bild verirren.“

Ein Bild des Herforder Künstlers Wolfgang Heinrich

Viele regionale Künstler wie Redzep Memisevic, Claudia Küster, Renate Hüsges, Willi Landsknecht und Wolfgang Heinrich sowie der Berliner Maler Klaus Fußmann geben der Galerie K regelmäßig Bilder in Kommission. Wer also noch leere Wände hat oder seinem Zuhause einen neuen Look verpassen möchte, findet bei Kathrin Stehmann Im- und Expressionistisches, Sachliches und Modernes in großer Auswahl und Farbenpracht.

Galerie K in der Hämelinger Straße 10

Zwei Objekte fallen ins Auge. Ein großer hängender „Mond“ und eine Schale, beides bedeckt mit Fragmenten von Goldfolie. Es sind Kunstwerke einer Vergolderin aus der Umgebung.  „Die Einzigartigkeit der Oberfläche wird für den Betrachter immer wieder eine Überraschung bereithalten. Jeder Luftzug, jeder Lichteinfall verändert es für einen Augenblick. Ein Augenblick, in dem sich das Hinschauen lohnt.“

Goldobjekte

Öffnungszeiten der Galerie K

Dienstags bis Freitags: 11.00 bis 13.00 Uhr, 15.00 bis 18.00 Uhr
Samstags: 10.00 bis 13.00 Uhr
und nach Vereinbarung.
Montags geschlossen

Galerie K
Hämelinger Straße 10
32052 Herford
Telefon und Fax: 05221-919118
E-Mail: galerie-k@web.de
Homepage: www.galeriek-herford.de

Drahtesel und Gleichgesinnte

Ob eine Ströhn-Tour an dieser Skulptur vorbeiführt?

Wie man der Homepage entnehmen kann, ist der ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad Club) rührig und bietet eine ganze Reihe Touren um das Oberzentrum herum und in die weitere ostwestfälisch-lippische Umgebung an.  Vielleicht fällt den Radlern diese Skulptur auf dem Ströhn zwischen Steinhagen und Brockhagen beim sanften Dahinrollen durch den grünen Landstrich aus Feuchtwiesen und Knicks ja auf…

Mann-o-Mann


Hab dich grad nur angeseh´n
schon ist es um mich gescheh´n
deine Augen zwinkern, blitzen
du willst wohl mein Herz stibitzen
möcht in deinen Haaren wühlen
dich mal aus der Nähe fühlen
dein Mund, der kann Dornröschen wecken
wie wohl deine Lippen schmecken
du kommst rüber, sprichst mich an,
ich denk´ nur, Mann-o-Mann.

In mein Ohr flüsterst du Sachen
die ein Kribbeln jetzt entfachen
in mir tanzen Schmetterlinge
und noch tausend andere Dinge
deine Schultern und dein Rücken
nicht nur das ist ein Entzücken
dein herrlich schillernd Muskelspiel
wird mir jetzt etwas zuviel
ich denk, ich geh mal ganz spontan
bevor…, du weißt schon, Mann-o-Mann.

Blanka Britt, Schriftstellerin aus Hövelhof
(www.pinsel-und-feder.de)

Startklar für das Frühjahr

Unser Gartenexperte Jürgen Hahn

Überprüfen Sie Ihre Gartengeräte und holen Reinigungs-, Wartungs- und Reparaturarbeiten nach, die bisher versäumt wurden. Vielleicht gibt es auch das ein oder andere Werkzeug, und Hilfsmittel, das Sie sich schon des öfteren zulegen wollten. Jetzt kann ohne Zeitdruck ein Preis- und Leistungsvergleich vorgenommen werden. Nun ist auch ein guter Zeitpunkt, sich nach Saat und Pflanzgut umzusehen und sich bei größeren Pflanzvorhaben z.B. in einer Baumschule gründlich beraten zu lassen.

Frühlingsgruß Schneeglöckchen Bild: Jürgen Hahn

Schneeglöckchen

Schneeglöckchen ist des Winters Blütenkind.
Es geht zu Ende eilend sein Regieren;
Da will nach Schnee und Eis und rauem Wind
Er sich im Sterben noch mit Blüten zieren.

Heinrich Seidel 1842-1906

Shanty-Chor Bielefeld feiert 40 jähriges

Ob sie in 40 Jahren Shanty-Chor Bielefeld hier schon waren?

„Rolling home“ und in der Oetker-Halle am 31. März um 19 Uhr symbolisch vor Anker gehen: der Shanty-Chor MK Bielefeld hat Großes und Stimmungsvolles vor. Schließlich gilt es, den 40- Geburtstag zu feiern. Mit dabei ist unter der Stabführung von Laslo Elek ist auch der Seeadler-Chor aus Leopoldshöhe. Moderieren wird in gewohnt humorvoller Art der Bielefelder Kabarettist Heinz Flottmann. Karten für 15 € gibt es im Schildescher Marineheim und den bekannten Vorverkaufsstellen.

Der „Haller Willem“

Verkehrsknotenpunkt im Altkreis: Haller Hauptbahnhof

Hier fahren die Busse ins Umland. Hier spuken die „Haller Willems“ von Osnabrück oder Dissen nach Bielefeld und umgekehrt Fahrgäste aus. Aber das war nicht immer so. Mitte der 90er Jahre sah es düster um den „Willem“ und seine Strecke entlang der B 68 am Fuße des Teutoburger Waldes aus. Die Natur wucherte. Bahnübergänge und Schienen wurden abgebaut. Aber die „Initiative Haller Willem“ gab nie auf. 2000 fuhr der „Willem“ wieder die Strecke Bielefeld – Dissen – Bad Rothenfelde und umgekehrt. 2005 konnte nach 20 Jahren Stillegung die gesamte Strecke Bielefeld – Osnabrück in Betrieb genommen werden. Heute ist der „Haller Willem“ aus dem Nahverkehr nicht mehr wegzudenken und wird sehr gut angenommen.

Weichengewirr im Haller Hauptbahnhof

Herford ehrt Pöppelmann. Seinen größten Sohn

Ganz nah dem Herforder Pöppelmann-Haus

Der Herforder Kunstverein und das Städtische Museum widmen dem herausragenden Barockbaumeister anlässlich seines 350. Geburtstages eine Doppelausstellung. Von der gestrigen Eröffung bis zum 10. Juni präsentieren sie die „Dresden-Phantasien“ des Grafikers Jochen Stücke und das Kupferstichwerk zum Dresdner Zwinger im Daniel-Pöppelmann-Haus.

Matthäus Daniel Pöppelmann, Oberlandbaumeister und Architekt des Königs, wurde am 3. Mai 1662 in Herford als Sohn einer Kaufmannsfamilie geboren. 1957 konnte das Museum seiner Geburtsstadt das Kupferstichwerk zum Zwinger in Basel ersteigern und damit den Grundstein für eine eigene Pöppelmann-Sammlung legen. „Es ist großartig, die kunstvollen Architekturdarstellungen nach zwei Jahrzehnten – sie wurden 1992 zuletzt gezeigt – aus dem Depot holen und gemeinsam mit der Kunstvereins-Ausstellung einem großen Publikum zeigen zu können“, freut sich Museumsleiterin Sonja Langkafel. In einer großformatigen Beamerprojektion werden die Stiche mit heutigen Ansichten des Zwingers kombiniert. Wir wollen so die Besonderheiten der Architektur und die Aussagen ihres Figurenschmuckes sichtbar machen“, sagt der Engeraner Mediengestalter Harald Wurm.

Der Vorsitzende des Herforder Kunstvereins Theodor Helmert-Corvey hebt hervor: „Wir bewahren die Erinnerung an den großen Barockbaumeister seit unserer Gründung 1955.“ Und ergänzt „In diesem Jubiläumsjahr tragen wir hierzu insbesondere durch die Ausstellung eigens dafür entstandener, durch uns initiierter Grafiken des Künstlers Jochen Stücke bei. Und natürlich auch durch die Wiederaufnahme der gemeinsamen Pöppelmann-Feiern mit dem Herforder Verein für Geschichte.“ Seit den 1920er Jahren erforschten geschichtsinteressierte Herforder im damaligen „Herforder Verein für  Heimatkunde“ die Wurzeln Pöppelmanns in der Werrestadt. Sie beteiligten sich auch an den großen Gedenkveranstaltungen für den Hofarchitekten 1936 – dem Jahr der ersten Pöppelmann-Feier – und 1962, die ebenfalls in der Ausstellung beleuchtet werden.

Der Künstler Jochen Stücke,1962 in Münster geboren und heute Professor für Zeichnung, Illustration und Künstlerische Druckgraphik an der Hochschule Niederrhein in Krefeld, befasst sich in seiner 2011 entstandenen Folge „Dresden –Phantasien“ mit den historischen, künstlerischen und literarischen Phänomenen der Stadt an der Elbe. „Ich gehe in meiner Arbeit nicht der Chronologie von Ereignissen nach, sondern betrachte die Dinge unter dem Aspekt der Gleichzeitigkeit. Daraus entsteht ein Gewebe kultureller Dichte, in dem ich ungewöhnliche Verknüpfungen vornehmen kann und traditionelle Sichtweisen hinterfrage“ betont der Künstler. Damit gelingen ihm neue überraschende Interpretationen und historische Festschreibungen werden aufgebrochen. Stücke verarbeitet die Konstellation August der Starke – Pöppelmann – Permoser, die Barockarchitektur (Zwinger, Residenzschloss), die Gemälde in der Galerie Alte Meister und Neue Meister und nicht zuletzt die Kupferstichfolge Pöppelmanns über den Zwinger in der ihm eigenen Art und Weise.

Dem phantasievollen, künstlerischen Umgang mit der Historie stellt das  Städtische Museum die Strahlkraft der historischen Originale zur Seite. Neben dem Kupferstichwerk Pöppelmanns, 1729 von dem Architekten herausgegeben und von der Beamerprojektion 2012 kommentiert, präsentiert das Museum die seltene Silbermedaille zur Karneval- veranstaltung von 1722, die eine Ansicht des Zwingers und Figuren der Commedia dell’ Arte zeigt.

Daniel-Pöppelmann-Haus, Deichtorwall 2, 32052 Herford
Öffnungszeiten: di bis sa 14 –18 Uhr, so 11 – 18 Uhr
Kontakt: 05221/189-689 oder 0160 977 32 964

Wohlfühlen von Kopf bis Fuß in Bad Salzuflen – Julia Stakelbeck eröffnet ihr neues Studio

Schon beim Reinkommen setzt Entspannung ein. Kerzenschein, leise Musik und angenehmer Duft verströmen Wohlfühlatmosphäre. Am 25. Februar weihte Julia Stakelbeck ihr neues Massage- und Kosmetikstudio in der Bad Salzufler Langen Straße 19, einem wunderschönen denkmalgeschützten Haus, ein.

In diesem denkmalgeschützten Haus gibt es Wellness pur

„Bis zur Geburt meiner Tochter im Jahre 2005 war ich als Physiotherapeutin in einer Rehabilitationsklinik in Bad Salzuflen tätig“, erzählt uns Julia Stakelbeck. „Zur Abrundung meiner Qualifikation habe ich eine speziell auf Physiotherapeuten zugeschnittene Ausbildung zur medizinischen Wellnesstrainerin mit Abschlussprüfung im August 2008 absolviert. Die während der Kliniktätigkeit gesammelten Erfahrungen, die ich durch gezielte Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen in verschiedenen Heilbereichen kontinuierlich ergänzt habe, möchte ich nun einsetzen, um allen Interessierten auf der Grundlage eines ganzheitlichen Behandlungskonzepts zu entspanntem Wohlbefinden zu verhelfen.“

Hinlegen, abschalten und sich verwöhnen lassen..

Zu Julia Stakelbecks Angebot zählen unter anderem Hand- und Fußreflexzonentherapie, die Breuß-Massage und Wohlfühlbehandlungen. „Natürlich bin ich auch mobil und biete Massagen am Arbeitsplatz, bei Seminaren, im Hotel oder zuhause an. Sie findet auf einem speziellen Stuhl statt und passt in jeden Terminkalender, da keine Anfahrt und kein Entkleiden notwendig sind. So wird die Leistungsfähigkeit erhalten oder wieder hergestellt.“

Aber das ist noch nicht alles. „So richtig zum Abtauchen aus dem Alltag ist die Kombination einer Massage mit pflegender Kosmetikbehandlung. Aber alle meine Leistungen sind natürlich auch einzeln zu haben.“

Eine Gesichtsbehandlung rundet das Wohlfühlprogramm ab

Für Gesichtsbehandlungen benutzt Julia Stakelbeck die Marken Dr. Rimpler und Isabelle Lancray. Von letzterer gibt es auch eine spezielle Herrenserie.

„Besonders wirksam ist eine Behandlung mit Rügener Heilkreide, auch White Baltic Gold genannt. Eine Maske mit diesem natürlichen Produkt stellt den Säure-Basen-Haushalt der Haut wieder her, wirkt beruhigend und entzündungshemmend. Und eine wunderbar zarte und gepflegte Haut wird gleich mitgeliefert.“

Julia Stakelbeck bei einer Kosmetikbehandlung

Julia Stakelbeck freut sich darauf, alte und neue Kunden und Kundinnen begrüßen zu dürfen.

Julia Stakelbeck
Physiotherapeutin
Gymnastiklehrerin
med. Wellnesstrainerin
Fachkosmetikerin

Lange Straße 19 (Zugang vom Judengang)
32105 Bad Salzuflen
Telefon: 0163-7819264
Telefax: 05222-363908

Termine nach Vereinbarung

Das Bildungs-UFO von Steinhagen

Das Bildungsufo von Steinhagen: Gymnasium

Das ist „Steingy“. Das Gymnasium Steinhagen. Sicher einer der außergewöhnlichsten Schulbauten von ganz Ostwestfalen-Lippe. 2006 wurde der Bau eingeweiht, den das  Architekturbüro Knirr + Pittig aus Essen nach dem Gewinn eines Wettbewerbs planten und ausführten.  „Eine Symbiose von Lernort und Landschaft“ heißt es zu dem außergewöhnlichen Entwurf auf der Homepage.

Heute am Sonntag sind die modernen Ständer für die Drahtesel der Eleven leer. Das wird sich aber morgen Früh rasant ändern.

Platz für die Drahtesel

Versmold zeigt Til Mette

Ab 21. März sind Mettes Karikaturen in Versmold zu sehen

Seit 16 Jahren sind die Karikaturen des 1956 in Bielefeld geborenen Gotthard-Tilmann Mette nicht mehr aus dem Hamburger Magazin „Stern“ wegzudenken. Scharf gespitzt ist der Stift, mit der er die Neurosen, Seltsamkeiten und Kuriositäten der Gesellschaft aufspiesst. Am 21. März um 19 eröffnet im Versmolder Rathaus die Ausstellung „Hupen Sie, wenn Sie Jesus“ lieben mit den besten Karikaturen Mettes zu Religion und dem Umgang damit. Interessant und unterhaltsam zugleich auch die Lesungen ab 19.30 Uhr cvon Stefan Bonner „Generation Doof“ und Anne Weiss mit „Heilige Scheiße“.

Und dann mach ich uns Waffeln….

Waffeln mit Sauerkirschen und Sahne

Waffeln mit Sauerkirschen

Teig:
130 g weiche Butter
130 g Zucker
1 P. Vanillinzucker
250 g Mehl
3 Eier
1 TL Backpulver
1/4 l Milch

Kirschen:
1 Glas Sauerkirschen
2 EL Speisestärke

Ein wenig Saft von den Sauerkirschen in eine Tasse geben, mit 2 EL Speisestärke verrühren. Die Sauerkirschen mit dem restlichen Saft aufkochen, mit dem Saft-Stärke-Gemisch binden und nochmals kurz aufkochen lassen.

Die Zutaten für den Teig miteinander verrühren, das Waffeleisen erhitzen, ggf. einfetten und die Waffeln portionsweise backen.

Mit den Sauerkirschen und geschlagener Sahne servieren.

Kalorien? Wen interessiert das eigentlich???

Kunsthandwerk in der Stadthalle Detmold


Am nächsten Wochenende (10. und 11. März) steht in der Stadthalle Detmold Bettina  Grotes (Teehaus Lippe) Creativ-Kunstmarkt mit reinem Kunsthandwerk im Mittelpunkt. Unter dem Titel

Entdecken – Erleben – Genießen – Gestalten

laden ca. 45 Aussteller zu einer Entdeckungsreise ein und präsentieren hochwertige Seidenfloristik, Ton und Eisen in vielen Varianten für Haus und Garten. Kulinarische Genüsse, aktuelle Trends im Kunsthandwerk, Schmuck und Mode fürs Frühjahr runden das Angebot ab. Der Eintritt ist wie immer frei. Bewirtung in der Caféteria.

Öffnugszeiten: Samstag, 10. März  11 – 18 Uhr,  Sonntag,  11. März     11 – 17 Uhr

Glück ist ….

Der Redaktionshund war es nicht

… in diesem Landstrich der gehäuften Pferdeäpfel a) rechtzeitig hinzugucken, b) so geschickt zu umkurven, das nichts passiert, c) im Moment der Begegnung sich das Richtige zu wünschen.

„Alte“ abgeben. „Neue“ mitnehmen. Bei Ortmann´s

So lösen die Ortmann´s in Bad Salzuflen gewisse Probleme

„Ortmann´s Anno von 1966“ auf der Bad Salzuflener Osterstraße mitten in der Innenstadt ist schon ein Wirtshaus der verrückteren Art. Uwe und Jürgen Ostermann sind bekannt für ausgefallene Events. Aber die Aktion „Neue für Alte“? Die Homepage gibt es hier.

„Mehr Licht“. Oder: Geheimnisse der Pflanzenvorzucht

Unser Gartenexperte Jürgen Hahn

Immer wenn der Frühling naht, möchten viele Gartenfreude lieber heute als morgen tätig werden. Da im Freiland jetzt nur wenig möglich ist, ist das Vorziehen von Pflanzen im Haus angesagt. Für eine gute Entwicklung müssen jedoch einige Grundvoraussetzungen gegeben sein.  Selbstverständlich müssen keimfähiges Saatgut, entsprechendes Substrat und Feuchtigkeit vorhanden sein. Weniger bekannt ist, dass kräftige Sämlinge sich nur entwickeln, wenn Temperatur und Licht im richtigen Verhältnis stehen. Die nötige Keimtemperatur ist im Haus vorhanden, bzw. regelbar. Für das notwendige Licht wird fast immer der Platz auf der Fensterbank gewählt. Nach der entsprechenden Keimdauer freut man sich über die aufgehende Saat und das rasante Wachstum. Wenn aber statt kräftiger gesunder Pflanzen nur lange, blasse zum Umfallen neigenden Sämlinge  wachsen, hat etwas Entscheidendes gefehlt.

Die jungen Pflanzen benötigen ein bestimmtes Verhältnis zwischen Temperatur und Licht. Die Temperatur passt meistens, aber wenn dann nicht im erforderlichen Umfang Licht zur Verfügung steht, strecken sich die Pflänzchen danach und bilden überlange Triebe aus.  Viele Sämlinge keimen im Freiland ca. Frühlingsanfang. Die Tageslichtdauer am 21.März beträgt zB. in Bielefeld 12:16 Stunden. Würde am 01. Februar ausgesät, beträgt die Tages-lichtdauer nur 9:06. Stunden, es fehlen also 3:10 Stunden.

So zieht man im richtigen Licht Tomaten vor Bild: Jürgen Hahn

Die Abhilfe bestehen somit darin, entweder später mit der Aussaat zu beginnen, die Sämlinge an einen kühleren Platz zu stellen, oder für mehr Licht (Pflanzenleuchten) zu sorgen.

Königlicher Spargel. Wo alles anfängt

Im Morgennebel: Schloß Patthorst nahe Steinhagen

„Wir wollen mal dokumentieren, wie das mit dem Spargel auf dem Feld anfängt, wie es weitergeht, was wir dann kaufen und vielleicht bekommen wir auch noch ausgefallene Schlemmerrezepte eines gutes Restaurants“, hatten wir den Krügers vom Brackweder Spargelhof gesagt. Heute in der Nebelfrüh dann, rief Detlef Krüger an. „Ich bin schon auf unserem Patthorster Feld zugange“, hörten wir ihn über Handy vom Spargelfeld unweit Schloß Patthost nahe bei Steinhagen. Der Nebel dämpfte die Geräusche des schweren Treckers. Dafür sahen wir aber schon, was der Routinier bereits geschafft hatte:

Spargeldämme

Präzise wie von der Schnur gezogen häufelte sich Damm neben Damm aus sandig leichtem und fruchtbaren Sandboden. „Das ist der richtige Spargelboden“, meint Krüger und weist auf so gar nicht durchnässte Erde hin, auf der noch vereinzelt Gesträuch der vorjährigen Ernte stand. Ob sich denn in den Wällen schon was tue, wollten wir wissen, Detlef Krüger grub rund 20 Zentimeter tief. „Nein, noch nichts zu sehen“.

Noch tut sich nichts untem im Spargelbeet

„Nächste Schritte sind das Aufziehen der schwarzweißen Planen – schwarz sorgt bei Sonnenschein für Wärme im Wall – und wir errichten auch ein paar Folientunnel für frühen Spargel“.

Zufrieden mit seiner Arbeit: Detlef Krüger vom Brackweder Spargelhof

Brackweder Spargelhof
Simone und Detlef Krüger
Sunderweg 46 33649 Bielefeld
Telefon 0521/446417

Tischlerpraktikum unterm Danebro

(V.l.) Ralf Mücke, Aileen Haase, Hildegard Kuckuk sowie Gerd Töpper, Obermeister der Tischler-Innung und Kreishandwerksmeister. Bild: Handwerkskammer OWL zu Bielefeld

Schon immer habe sie einen engen Bezug zum nördlichen Nachbarland Dänemark gehabt, sagt Aileen Haase. Derzeit absolviert sie eine Tischlerlehre in der Detmolder Manufaktur Mücke GmbH und steht kurz vor ihrer Gesellenprüfung. Anfang des Jahres hat sie ein einmonatiges Praktikum in einer Tischlerei in der dänischen Stadt Fredericia absolviert. Inhaber und Tischlermeister Ralf Mücke hat selbst als Lehrling an einem Austausch der Handwerkskammer OWL zu Bielefeld mit Frankreich teilgenommen und nach eigenen Angaben sehr profitiert. Das wollte er auch seiner Auszubildenden ermöglichen. „Aileen erbringt gute Leistungen, daher war der Auslandsaufenthalt problemlos möglich“, fügte er an. Die Ansprechpartnerin der Handwerkskammer, Hildegard Kuckuk, hat die Auszu- bildende auf einer Veranstaltung in der Berufsschule kennengelernt. Die Mobilitäts- beraterin stellt Kontakte ins Ausland her und sucht „aus dem Förderdschungel“ das jeweils passende Stipendium heraus. Aileen Haase ist mit einer Gruppe junger Deutscher über das Projekt North Pool organisiert vom Bildungszentrum Neuruppin nach Fredericia gereist. Sprachschulung und Landeskunde gingen dem Aufenthalt voraus.“Die Er- fahrungen in Dänemark möchte ich nicht missen“, erklärt die junge Tischlerin. Während die Detmolder Manufaktur sich auf den Ladenbau spezialisiert hat und ebenfalls Shop-in-Shop-Systeme und Displays herstellt, habe das dänische Unternehmen schwerpunktmäßig Fenster gebaut, aber auch alle anderen Tischlerarbeiten angeboten.

Die Arbeitsatmosphäre sei entspannt gewesen, mit den Kollegen habe sie sich gut ver- standen. „Ralf Mücke, auch Lehrlingswart der Tischler-Innung Lippe, hat den Betrieb 1998 von seinem Vater übernommen, und nach und nach komplett modernisiert. CNC-gesteuerte Maschinen erleichtern körperliche Arbeiten und machen eine schnelle Bearbeitung von Aufträgen möglich. „Die Mobilitätsberaterin der Handwerkskammer OWL, Hildegard Kuckuck steht interessierten Lehrlingen, Gesellen und Betriebsinhabern rund um das Thema Auslandsaufenthalte (Projekt Berufsbildung ohne Grenzen) hilfreich zur Seite, Tel.: 0521/ 56 08-318. „Die Finanzierung des Projektes erfolgt aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds, des Bundesarbeitsministeriums und der Bielefelder Kammer.“

 

Der hübscheste Engel der Leinenstadt

Schwebend über der Mauerstraße. Bielefelds schönster Engel

Er schwebt ganz ruhig und souverän über dem Kopfsteinpflaster der Bielefelder Mauerstraße. Die Handwerker darunter schauen nicht mehr hoch, obwohl er sie bewacht. Seit 1904 ist das so, als die Textilfabrikanten Kisker eine neugotisch anmutende Brücke erreichten ließen, die Kontor und die Weberei verband. Bis heute die Schönste unter all den Brücken, die ein wenig Venedig-like in Bielefeld Häuser, Theaterstätten, Universitäts- eingänge und Lagerräume verbinden.

Nichts wie hin in OWL!

Das ist nur eine kleine, subjektive Auswahl aus der Fülle der Veranstaltungen in OWL, die „Living in OWL“ getroffen hat. Diesmal: Bielefeld, AltenbekenHerford, Rheda-WiedenbrückGütersloh

Die wunderbare Welt der Ute Lohmeier

Ute Lohmeier. Innenarchitektin und Bielefelderin. Beides mit Leidenschaft

„Möbel sind das Filet. Accessoires die Gewürze“, sagt Ute Lohmeier, Geschäftsführerin eines der wohl schönsten Unternehmen für „Home Interiors“ und Inneneinrichtung in Bielefeld, Ostwestfalen-Lippe und weit darüber hinaus. Einfach nur lässig der über 1000 Quadratmeter großen Welt aus Schönem, Einzigartigem und Weltstadteleganz das Prädikat „Einrichtungshaus“ an der Bielefelder Detmolder Straße 257 umzuhängen, hieße, lediglich eine einseitige Facette zu beleuchten.

„Schwellenangst“ braucht hier niemand zu haben

Die Wurzeln des Unternehmens Lohmeier reichen bis in das 19. Jahrhundert, als der Ur- großvater 1897 an der Detmolder Straße eine Schreinerei und Tischlerei gründete. 1937 erregte Ute Lohmeiers Großvater regelrecht Aufsehen, als der Tischler im beschaulichen Bielefeld zur Straßenseite hin einen kleinen Möbelladen „mit richtig großen Schau- fensterscheiben“ einrichtete. Damals ein Novum. Bis zu 22 Tischler wurden beschäftigt. Man hatte gut zu tun. Sohn Erich Lohmeier, Innenarchitekt und Möbeldesigner, schließlich machte den Sprung zu dem Unternehmen, das es heute ist. Und hatte das nicht immer in Familienunternehmen erlebte Glück, in Tochter Ute eine vierte Generation aufwachsen zu sehen, der die Liebe für Holz und das Faible für Inneneinrichtung buchstäblich in die Wiege gelegt wurde. Ute Lohmeier sagt heute: „Ach ja, sich als junge Frau in einer ausgesprochenen Männerdomäne durchzusetzen, war schon eine harte Schule“. Wer allerdings die großartig arrangierte Ausstellung in den vielen Räumen an der Detmolder durchwandert, spürt: Da ist noch mehr als nur Durchsetzungsvermögen. Da sind stilsicherer Geschmack, ganz viel Wissen um die Wirkung ausgesuchter Details und das Gespür, wie Menschen in einem exakt auf sie und ihren Lebensstil zugeschnittenen Zuhause leben möchten.

Es ist natürlich auch die Kompetenz des sympathischen Teams aus Innenarchitekten und Wohnberatern, die sich in individueller und persönlicher Beratung in den Ausstellungs- räumen, aber auch ganz privat zu Hause spiegelt. Lohmeier Home Interiors  übernimmt auf Wunsch die komplette Planung für Wohnung, Haus oder Ferienhaus; von der Konzepterstellung, über Farbberatung bis zur abschließenden Dekoration. Schönheit, Liebe zum Detail, Freude an guter Qualität und die Leidenschaft, etwas sehr eigenes und individuelles für die Kunden zu kreieren, sind die wichtigsten Ziele.

Den Kern des in Ostwestfalen-Lippe einmaligen Angebotes aus Möbeln, Accessoires und unzähligen liebenswerten Kleinigkeiten bilden die beiden Label der Firmen Flamant und Rivièra Maison. Flamant aus Geraadsberge ist „belgisches Stadthaus“, Bauernhaus, feudale flandrische Herrensitze, Brügge, Gent oder Oostende. Belgische Gemütlichkeit und Gediegenheit in einer Welt, die eher dem „Wegwerffaktor“ huldigt.

Ein Esszimmer im Flamant-Stil         Bild: Lohmeier

Rivièra Maison ist die Welt der US-Ostküste: Maine, Martha´s Vineyard, The Hamptons, New England. Atlantik, weltläufige Eleganz  und doch meist gemacht aus wirklich alten Materialien, denen man ihre Geschichte ansieht.

Häuser en miniature wie an der Ostküste der USA: Rivièra Maison

Wer sich dem einen oder anderen Label – oder einer Mischung daraus – anvertraut, findet an der Detmolder Straße bis ins letzte stimmige Details, die passenden Leuchten, Stoffe und Bilder alles. Ute Lohmeier war bei unserem Besuch etwas traurig, „weil wir in den Ausstellungen so ausverkauft sind“. Steigert aber damit nur das Interesse an dem, was jetzt kommt. Zur Zeit wird die neue Ware ausgepackt, die Arrangements durchdacht und mit den speziellen Farben von Flamant („Da können Sie jederzeit auch mal Fleckchen ausbessern, ohne es zu sehen“) gestrichen. Drei Wochen dauert der Umbau – und das gibt es bei Lohmeiers 2 x im Jahr. Die vielen Stammkunden wissen das und warten nur auf das Signal zum Besuch. So viel verrät Ute Lohmeier: „Der Sommer wird bunter. Koralle, blau, türkis“.

Wer nicht nach Bielefeld kommen kann, nutzt den leicht zu handhabenden Webshop und findet dort einen riesigen Querschnitt aus den Programm.  http://www.lohmeier24.de

Lohmeier Home Interiors im Web

Lohmeier
Home Interiors
Detmolder Sraße 257     33605 Bielefeld
Tel. 0521 21015 Fax 0521 26974
www.lohmeier24.de

Aschermittwoch

Na, ausgiebig Karneval gefeiert?

 Am Aschermittwoch
Ist alles vorbei.
Die Schwüre von Treue
Sie brechen entzwei,
Von all deinen Küssen
Darf ich nichts mehr wissen.
Wie schön es auch sei,
Dann ist alles vorbei.

(Dabei hat dieser Kollege oben tatsächlich ein schönes Zuhause bei Lohmeier Home Interiors auf der Detmolder Straße in Bielefeld).

Versmold feiert Sünne Peider

Versmold feiert am Wochenende Kirmes Bild: Privatbesitz

Versmold startet am Wochenende in die Kirmessaison. „Sünne Peider“ ist in der 308. Auflage in der Innenstadt mit weit über 100 Schaustellern angesagt. Ach, Sie wissen nicht, was „Sünne Peider“ heißt? „St. Petri“. Das Kirchweihfest. Die wohl früheste Kirmes Ostwestfalen-Lippes und darüber hinaus.