MINT. Die „Farbe“ der Schulasse im Kreis Gütersloh

Dr.-Ing. A. Kaimann (pro MINT GT) und Albrecht Pförtner (pro Wirtschaft GT)

Wer gute Noten in Mathe oder Technik, Werken oder Naturwissenschaft hat und sich auch in seiner Freizeit für diese Themen interessiert, hat beste Chancen „MINT-Ass 2012“ zu werden. Zu diesem Wettbwerb ruft das zdi-Zentrum pro MINT GT Kreis Gütersloh jetzt zum zweiten Mal naturwissenschaftlich-technisch interessierte Schülerinnen und Schüler  der Hauptschulen, Realschulen, Gesamtschulen oder Gymnasien aus den Jahrgangsstufen 8 bis 10 beziehungsweise der Einführungsphase. Den Erstplatzierten aus den Jahrgangsstufen winken spannende Geld- und Sachpreise. Die besten 30 aus allen drei Jahrgangsstufen dürfen sich auf einen erlebnisreichen MINT-Tag freuen. Zu den MINT-Fächern zählen Technik, Werken, Informatik, Mathe, Biologie, Chemie und Physik. Bewertet werden die Bewerbungen der Kandidaten von einer Fachjury, die sich aus Experten aus Wirtschaft, Hochschule und MINT-Beauftragten aus dem Kreis Gütersloh zusammensetzt.

Einsendeschluss ist der 9. März 2012. Den Fragebogen gibt es im Internet unter www.pro-mint-gt.de zum Herunterladen. Der ausgefüllte Fragebogen wird zusammen mit einer Kopie des Halbjahreszeugnisses 2011/12 per Post oder e-Mail an Dr. Andrea Kaimann geschickt. Weitere Informationen gibt es bei Dr.-Ing. Andrea Kaimann, Tel.: 05241/85 10 91 oder per Mail andrea.kaimann@pro-wirtschaft-gt.de

Eine Mindener Ansichtskarte von 1898

Alte Postkate von 1898: Der Mindener Bahnhof mit Dampfloks

Es gibt immer wieder Ideen, die interessant sind und die Vergangenheit vieler Menschen berühren. Auch hier in OWL. 1995 gründeten Dusan Bartko und Ondre Reher in Halle/ Saale ein Handelsgeschäft als GbR für Möbel und Kleinantiquitäten, aus dem  2008 eine OHG wurde. Von Beginn an engagierte man sich aber auch im Bereich „alte Ansichts- karten“.  Durch viele Sammlerbörsen, Antikmärkte und Kontakte zu Sammlern sammelten die Gründer Erfahrungen und sind inzwischen das umsatzstärkste Unternehmen im Bereich alter Ansichtskarten. Mitte 2000 ging der Onlineshop für alte Ansichtskarten www.ansichtskartenversand.com online, den inzwischen über 20.000 Kunden nutzen. Im Januar 2003 zog die Bartko-Reher OHG komplett von Halle/Saale nach Berlin (Linienstr.156, 10115 Berlin. Telefon: +49 30 21232414  Telefax: +49 30 21232414
E-Mail: info@ansichtskartenversand.com) um. Die auf dem Screenshot oben gezeigte Ansichtskarte des Mindener Bahnhofs von 1898 ist nur eine von über 800.000 Karten im Bestand.

Vom heimischen Gemüse

Es ist Spargelboden in der Patthorst. Hier gehts zu Krügers Feld

Es ist noch früh an diesem eisigen Endjanuartag in der an Wald, Wild und Wiesen reichen „Patthorst“, dem Naherholungsgebiet nahe Steinhagen. Wir lassen Schloß Patthorst links liegen und  biegen bei der Tischlerei Klemp & Schlichting in den schmalen Privatweg ein. Noch sieht man dem romantisch gelegenen Spargelfeld des  Brackweder Spargelhofes der Familie Krüger nicht an, was da vom 1. April an (so es warm genug ist) bis 24. Juni in der Saison aus dem Boden sprießt.

Noch tut sich nichts auf dem Spargelfeld

Am Horizont liegen die schwarzweißen Planen bereit, mit denen die Reihen des Feldes abgedeckt werden und entweder die Sonnenwärme sammeln und oder reflektieren.Bei der Hepro GmbH in Rheda-Wiedenbrück dagegen herrscht schon emsige Geschäftigkeit. Werden doch bei den Erfindern der Spargelschälmaschine –   Siegfried Hennemeier und Christoph Protte – Maschinen gewartet, auf den neuesten Stand gebracht und Neumaschinen der HSM-Reihe ausgeliefert.

Wir freuen uns wie Millionen Liebhaber des „königlichen Gemüses“ auf die Saison und viele schöne Rezepte von guten Restaurants der Region.

Maulwurfshügel

Maulwurfshügel en masse

Zur Zeit sieht man auf Wiesen, Weiden, Gärten und an Waldesrändern jede Menge Maulwurfshügel. Nun wollen die kleinen Jäger der Unterwelt nicht unbedingt alle gucken, wie es denn oberirdisch im lieblichen Ostwestfalen-Lippe so aussieht. Sie graben auch nicht aus lauter Freude am Umbruch. Grundschullehrer, die ja ohnehin ständig mit Fragen nach dem „Wie?, Warum?, Wieso?“  gelöchert werden, schlagen hier nach und haben der Maulwurfsrätsel Lösungen.

Nicht weiterlesen, wenn Sie Altpapierliebhaber sind ….

Petra Zreik

Ich möchte Ihnen eine Geschichte erzählen, wie sie fast jede Woche auf „Living in OWL“ passiert.

Wir veröffentlichten eine PR-Reportage über ein Unternehmen der Region, erzählten in der für uns typischen Art, was „Firmenimage“ bedeutet und wie eine PR-Reportage in diesem nur online lesbaren Medium wirkt. Ich merkte dem Anrufer die Freude an, als er sagte:

„Ein recht großer Kunde hatte die Reportage in Living in OWL gelesen und mein Bild gesehen. Das sei aber vertrauenserweckend und sympathisch, meinte er. Wir trafen uns und seitdem haben wir eine gute Geschäftsbeziehung“.

Und das ist kein Einzelfall. Ich kann Ihnen von sehr vielen positiven Erlebnissen nach einer Reportage hier auf Living in OWL berichten. Egal aus welcher Branche. Der Wust an Anzeigen in Gemeinde- oder Stadtteilblättern und in den Tages- und Anzeigenblättern verurteilt die einzelne Kleinanzeige (die ja nicht mal billig ist) nahezu zur Bedeutungslosigkeit, zumal sie meist auch keinen Bezug zum umgebenden redaktionellen Text hat. 77% aller Haushalte in der Region Ostwestfalen-Lippe haben mittlerweile einen Internetanschluß, könnten also „Living in OWL“ bequem online lesen. Das Internet vergißt nichts. Wer eine PR-Reportage mit den entsprechenden Links und Schlagwörtern hat, wird zuverlässig gefunden.

Und das Schönste: Niemand wirft die Reportage weg, wie man es vom gedruckten Medium gewohnt ist. Bekanntlich vergißt das Internet nichts. Denken Sie doch als Unternehmer einmal darüber nach, mit einer interessanten persönlichen Reportage aktiver Teil dieses durchweg schönen, positiven redaktionellen Umfeldes zu werden, das täglich mit Berichten, Ereignissen, Porträts und Hinweisen aus Ostwestfalen-Lippe erweitert wird.

Oder vermissen Sie Polizeiberichte, Mord und Totschlag und die tägliche Dosis Klatsch, die Sie schon aus Medien kennen, in gedruckter Form so sehr?

Wir haben selbst lange in und mit Printmedien gearbeitet. Wissen also, wer sie macht und wie sie gemacht werden, welche Qualität sie haben oder nicht haben, was sie im Anzeigenbereich kosten  und wie sie letztlich wirken.

Wie sagte doch der legendäre Autobauer Henry Ford? „50 Prozent bei der Werbung sind immer rausgeworfen. Man weiß aber nicht, welche Hälfte das ist.” Nur 50%? Denken Sie doch mal darüber nach, wenn Sie wieder etwas Gedrucktes in den Papierkorb werfen und Ihre recht teure Anzeige gleich mit verschwindet.

Jeder Ort, jede Stadt hat eine Fülle von Printmedien

Umzug: „Ärger kann man im Vorfeld vermeiden“

Willy Piechorowski Umzugsexperte L.P. GmbH, Bielefeld

Einer der kritischen Punkte beim ohnehin sensiblen Thema „Umzug“ aus beruflichen oder privaten Gründen ist der Punkt „Ärger“. Willy Piechorowski von der Bielefelder Umzugs- gesellschaft L.P. GmbH (Oldentrup) gibt hier Tips aus über 25 Jahren Praxis. Heute erzählt er, woran es meist liegt, wenn es hakt und was man im Vorfeld tun sollte, um „Ärger“ gar nicht erst zum Thema werden zu lassen:

„Eine professionelle und zuverlässige Umzugsfirma hilft, Umzugsstress zu vermeiden“. Dazu müsse der Umziehende aber zunächst seriöse Angebote von unseriösen unterscheiden können. Was zu tun ist, wenn die persönliche Habe von der „falschen Firma“ bewegt wird, behandelt der Experte so: „Ich gebe mal ein Beispiel. Anna Kirchner freut sich, als sie in einem kostenlosen Anzeigenblatt eine Anzeige sieht, in der ihr ein Umzug für 499 Euro angeboten wurde. Obendrauf sollte es noch einen Seniorenrabatt von 15 Prozent geben. Zum Festpreis von 424,15 Euro sollte ihr Haushalt an einem Tag umziehen, versprach ihr ein Mitarbeiter der Firma. Der Hammer kam am Tag des Umzugs. Für zwei zusätzliche Stunden Anfahrzeit, einen nicht bestellten Außenlift und Montagekosten sollte die Seniorin fast 1.200 Euro zusätzlich bezahlen.“

Piechorowski zitiert Volker Ackermeier vom Landesverband Möbelspedition und Logistik Nordrhein-Westfalen: „Solche nicht vereinbarten Zusatzkosten werden den Kunden zumeist unter Druck abverlangt“. Seiner Meinung nach bringen einige wenige schwarze Schafe die ganze Branche in Verruf, übersteigen doch die letztlich von den Kunden geforderten Summen auch die Rechnungsbeträge eines seriösen Betriebes bei weitem. Es sei auch schon vorgekommen, dass ein Umzugsunternehmen die Möbel so lange behielt, bis der stark überhöhte Betrag gezahlt wurde. Gegen solch betrügerisches Vorgehen ermittelt die Staatsanwaltschaft Essen. Unter anderem wegen Erpressung. Willy Piechorowski kennt das Mittel gegen gegen überhöhte Forderungen  und Erpressungs-versuche am Umzugstag: „Ebenso wie mein Verband Möbelspedition und Logistik rate ich dazu, die Polizei zu rufen. Die Umzugsfirma hat aber ein sogenanntes Frachtführer- pfandrecht, darf also die Möbel bis zur Bezahlung der Rechnung behalten. Wichtig ist die glaubhafte Schilderung einer  erpresserischen Absicht durch den Kunden. Es ist immer gut,  Zeugen hinzuzurufen und die Rechnung nur unter Vorbehalt zu zahlen. Beides erleichtert in einem Streitfall eine Rückerstattung überhöhter Kosten“.

Ganz wichtig ist es also, schon im Vorfeld die Anzeige einer Möbelspedition auf verschiedene Hinweise zu prüfen:

1. Gibt es die Adresse, unter der die Firma eingetragen ist? Eine Telefonnummer alleine ist
kein Indiz, dass der Betrieb wirklich dort seinen Sitz hat, denn häufig wird mit Anruf- weiterleitungen gearbeitet.
 2. Den Angebotspreis kritisch hinterfragen. Sind der Arbeitslohn und auch der Lkw, der wie ein Arbeiter gezählt wird, auf die jeweilige Leistungsstunde heruntergerechnet? Dabei sollte laut Fachverband der jeweilige Stundenlohn nicht unter 20 bis 25 Euro liegen          
3. Vor Vertragsunterzeichnung das Kleingedruckte genau lesen. Unüblich ist, Montage- arbeiten mit einer Pauschale extra zu berechnen werden. Diese Leistungen sollten mit dem Stundenlohn abgegolten werden.
4.  Auf den Bekanntheitsgrad der Firma achten. Die Mitgliedschaft im Verband der
Möbelspediteure (AMÖ) garantiert Kunden einige Sicherheiten. Der Verband
hat zum Beispiel eine Einigungsstelle, deren Schiedsspruch sich auch die Spediteure
unterwerfen müssen.
5. Der Verband mit dem Logo eines rollenden Kängurus hat eine Mitgliederliste. Daraus sieht man, welche Firmen sich nach den „Grundsätzen des ordentlichen Kaufmanns“
richten und übersichtliche Angebote und nachprüfbare Abrechnungen erstellen.                   6. Was tun bei Beschädigungen? Geht beim Umzug etwas kaputt, haftet dafür der Spediteur und muss den Zeitwert ersetzen, nicht aber den Wert der Neuanschaffung. Außerdem ist der Kunde im Zweifelsfall in der Beweispflicht. Das bedeutet, dass er mit Zeugen und Fotos belegen muss, dass sein Mobiliar vor dem Umzug unbeschädigt war und die Schäden während des Umzugs entstanden sind. Deshalb: wertvolle Gegenstände vorher fotografieren und gemeinsam mit dem Spediteur ein genaues Übernahmeprotokoll zu machen. Sollte sich die Spedition weigern, den Schaden zu ersetzen, kann sich der Kunde an die Einigungsstelle des Möbelverbandes wenden. Auch die Verbraucherzentrale ist ein hilfreicher Ansprechpartner. Sie arbeitet mit Fachanwälten zusammen, die für 35 Euro eine Beratung anbieten. Soll der Anwalt weiter den Schriftverkehr führen, fallen weitere circa 35 Euro an.

Als Nikolaus Diana anschob

Werbeanzeige für Dürkopps "Diana"-Fahrräder kurz vor der Jahrhundertwende um 1899

Nikolaus Dürkopp (andere Schreibweise Nicolaus Dürrkopf) gehört zu den Namen, die Bielefeld industriell mit am stärksten geprägt haben. Der 1842 in Herford geborene Mann mit der eklatanten Lese- und Schreibschwäche absolvierte nach der Volksschule  eine dreijährige Schlosserlehre bei Meister Köller in Herford. Hatte aber damals bereits großes Interesse an der Feinmechanik. Nach den damals üblichen Gesellenwanderjahren heuerte er beim Uhrmacher und Nähmaschinenhändler Böckelmann am Bielefelder Alter Markt an. Der Kontakt zur Nähmaschine in der Leinenstadt war also hergestellt. Die Näh- maschinentechnik lernte Dürkopp durch Carl Baer, den die von Böckelmann vertretene Berliner Nähmaschinenfabrik Beermann an die reizende Lutter (Bielefelder Flüsschen, das dort im Ortsteil Quelle entspringt) entsandte.  Zusammen mit seinem dort arbeitenden Mechanikerfreund Heinrich Koch gründete er eine kleine Nähmaschinenfabrik, aus der später die Kochs Adler AG hervorging. Nikolaus arbeitete dort zeitweise als Mechaniker. 1867 entschloß er sich ebenfalls zusammen mit Carl Schmidt (damals auch bei Baer & Koch tätig) eine Nähmaschinenfabrik zu gründen. Den Durchbruch zum Industriebetrieb schaffte die Firma Dürkopp aber erst, nachdem 1876 Ferdinand Kaselowsky, Direktor der Ravensberger Spinnerei und einer der reichsten Männer Bielefelds, sein Geschäftspartner geworden war. Carl Schmidt schied mit einer Abfindung in ansehnlicher Höhe aus. Davon gründete er eine eigene Nähmaschinenfabrik, die zur Keimzelle der späteren Ankerwerke wurde. Das Unternehmen entwickelte sich gut und diversifizierte seine Angebotspalette 1885 mit dem Bau von Fahrrädern. Später sollten sogar Motorräder, Autos und Motor-roller folgen. Der Name „Diana“ wurde zum rollenden Begriff Dürkoppscher Produkte. Privat sah das Dürkoppsche Leben des als „begnadeteter Techniker von außer- gewöhnlicher Sturrköpfigkeit und hemdsärmeligen Umfangsformen“ geschilderten Mannes allerdings wenig glücklich aus. Eine Verlobung platzte, die erste Ehe scheiterte und in der „besseren Gesellschaft“ der Leinenstadt erzählte man sich Geschichten über den Unternehmer:

In einem Gebäude Ecke Ulmenstraße/Kreutzstraße im Bielefelder Norden gab es eine Art Nachtklub, wo sich betuchte Herren in den besten Jahren – wie im Blauen Engel – entsprechend betreuen lassen konnten. Zu den Stammkunden der im ersten Stock untergebrachten „lebenslustigen Mädels“ soll auch Dürkopp gezählt haben.

Der nächste Skandal im engen Städtchen Bielefeld: Mit 70 heiratete er am 20. September 1912 die 34 Jahre jüngere Emilie Louisa Agnes Helene Jacke, Tochter des Bielefelder Lebensmittelkaufmanns Ludwig Jacke. Emilie Dürkopp schrieb ihren Vornahmen gewöhnlich als „Milliy“. Aus „steuerlichen Gründen“, so heißt es, verlegten die Dürkopps ihren Wohnsitz in das das lippische Bad Salzuflen wo Dürkopp nahe der Salinen am Roseneck eine neue schlossartige Villa errichten ließ. Die heute noch existierende „Villa Dürkopp“.

Am 25. Juni 1918 starb Nikolaus Dürkopp. Der Mann und das Unternehmen, das zeitweilig größte Nähmaschinenfabrik Deutschlands war, hat einen großen Teil zu den vielen hundert Patenten beigetragen, die von Bielefelder Nähmaschineningenieuren entwickelt wurden.

Pioniere: Heinrich Koch (links) und Nikolaus Dürkopp (rechts)

„Lebe ein verrücktes Leben!“

* Robert T. Betz, Diplompsychologe, Seminarleiter, Transformations-Therapeut, spricht am morgigen Montag, 18 Uhr,  in der Stadthalle Bielefeld  zum Thema: Willst Du NORMAL sein oder GLÜCKLICH?

Stolpersteine

Drei Stolpersteine vor der Bielefelder Wäschefabrik

Bevor man durch das schmiedeeiserne Tor den Weg zu dem im Hinterhof gelegenen Museum Bielefelder Wäschefabrik in der Viktoriastraße 48a betritt oder verläßt, sieht man diese drei messingfarbenen Steine mit den Namen „Juhl und Bender“. Verlegt hat sie der 1947 in Berlin geborene und heute in Köln wirkende Künstler und Bildhauer Gunter Demnig. Sie erinnern an drei Opfer des National-sozialismus, der mit den Namen „Horst Wessel“ und „Richard Kaselowsky / Oetker“ sowie zehntausenden von Zwangsarbeitern in den Werken des Oberzentrums schicksalhaft verbunden ist. Die Webseite „Stolpersteine“ bietet mehr Hintergründe zu dem Thema., das mit den „Aktionen“ einer Gruppierung von Rechtsaußen, der Rede von Marcel Reich-Ranicki vor dem Deutschen Bundestag und dem Auftrag der Familie Oetker an Historiker, ihr „Engagement“ im Dritten Reich aufzuarbeiten, eine neue Relevanz erhält.

Auf You Tube gibt es ein Video mit Gunter Demnig dazu:

Steinhagen und Wacholderbeeren

Wacholderbeeren. Ohne die gäbe es keinen Steinhäger

„Disco 73“ mit Ilja Richter am 27. Oktober 73. Der Sangesbarde Udo Jürgens schmettert sein „Der Teufel hat den Schnaps gemacht“ in die Studiorunde. Ob er damit den „Original Steinhäger“ aus Steinhagen meinte, ist uns nicht bekannt. Dabei sind dafür doch die relativ unscheinbaren Wacholderbeeren mit dem unverwechselbaren Geruch verantwortlich, die wir zum Beispiel vom deftigen Sauerkraut als weitere Zugabe neben Lorbeerblatt und Zwiebel sowie Pfeffer und Salz kennen. Der Ursprung läßt sich bis in das  15. Jahrhundert zurückverfolgen. Zutaten sind Wacholderbeeren, Wacholderdestillat, reiner Getreidealkohol und frisches Quellwasser. Fremde Zusatzstoffe gibt es nicht. Die Spuren aber des ehemals größten Herstellers dieses Hochprozentigen und nur dann als „Original Steinhäger“ zu bezeichnenden Wacholderbranntweins, wenn er aus der Gemeinde vom Südhang des Teutoburger Waldes kommt, ist ein Name noch allgegenwärtig: Schlichte. Schlichte und König wurden im Jahr 1990 von der Haselünner Firma Berentzen übernommen. 1992 zog sich Berentzen aus Steinhagen zurück und  Schwarze, Westfälische Kornbrennerei aus Oelde übernahm den Betrieb, zog sich aber mit seinen Produktions- und Abfüllstätten aus Steinhagen zurück. Heute steht noch die  eigentliche Steinhägerbrennerei mit nur noch einem Brennmeister. Die erhaltenswerten alten Brennereigebäude mit der Destillationsanlage erhielt man, sonstige Produktions-anlagen wurden abgerissen

Der Name, der in Steinhagen immer noch sehr präsent ist
Das im klassizistischen Stil 1912 erbaute ehemalige Verwaltungsgebäude der Brennerei König. Heute Teil des Geschäfts- und Bürozentrums 'Schlichtekarree'.
Inschrift Das Heimathaus im Steinhagener Ortskern

Knapp über 20.000 Einwohner hat dieses beliebte „Wohnörtchen“  kurz hinter dem Bielefelder Ortsteil Quelle auf dem Weg nach Gütersloh und Harsewinkel. Man ist hier heimatverbunden und ein wenig erdschwer. Ob das mit dem Genuß des „Original Steinhäger“ zusammenhängt oder der überdimensionalen irdenen Steinhägerflasche hoch über dem Ort, ist unbekannt oder wird nicht kolportiert. Zumal der Schlichte-Werbespruch ja hieß: „Trinke ihn mäßig aber regelmäßig“.

Na dann Prost!

Quo vadis, Oberzentrum?

Bielefeld: Blick vom Jahnplatzfriedhof zur Wilhelmstraße

Ein Bild von symbolischem Inhalt. Hier blickt man vom Jahnplatzfriedhof in Bielefeld hinüber zum Wilhelmstraßenquartier, aus dem nach Plänen des Investors MFI zukünftig die „Bielefelder Arcaden“ werden sollen. Dort ist endgültig die Mieterschwindsucht eingekehrt, seit die Dieterle Grundstücksverwaltungsgesellschaft insolvent wurde und die Stadtbibliothek nun im Amerika-Haus am Neumarkt residiert. Im Einkaufsbereich der Innenstadt ist ja die Hamburger ECE-Gruppe der Familie Otto tief in den Überlegungen zu einem (sehr) großflächigen Einzelhandelszentrum an der Bahnhofstraße unter Einbeziehung und Wachstum der City-Passage über heutige Grenzen hinaus. Es bleibt also sehr spannend in der größten Stadt der Region.

Herfords MARTa, Asche, Gold

Gegensätze können sich anziehen: MARTHa´s Weltenreise zwischen Asche & Gold

Am morgigen Samstag eröffnet in Frank Gehry´s MARTa eine Ausstellung, die Gegen- sätzlicheres nicht zeigen könnte: Glänzendes wertiges Gold tritt auf stumpfe Asche. Bis zum 22. April gibt es an der Goebenstraße 100 Werke bekannter Künstler zu sehen. Darunter Josef Beuys, Rebecca Horn, Anish Kapoor und Gerhard Richter. Die Aus- stellungsmacher Anne Schloen, Michael Krüger und Roland Nachtigaller sind sich sicher: Diese Kontraste und Werke sind einzigartig in Deutschland.

Marta Herford
Goebenstr. 2-10
32052 Herford
Deutschland / Germany
Fon +49.5221.9944300
eMail

„Düppen und Damast“. Museum Wäschefabrik Bielefeld

Gefrorene Zeit: Kommen gleich die Näherinnen zurück?

Bielefeld. Viktoriastraße 48 a. Hinterhof. Hier gründete 1912/13 der jüdische Kaufmann Hugo Juhl seine Wäschefabrik. Es war die Blütezeit der hiesigen Texilindustrie und die Juhlsche Wäschefabrik gehörte bis zur Weltwirtschaftskrise 1929 zu den größten in der „Leinenstadt“ Bielefeld. Die Fertigungstiefe der Fabrik war für heutige Verhältnisse enorm. Vom Stoffeinkauf bis zum Versand der fertigen Damenblusen, Hemden und der damals noch üblichen Aussteuerwäsche (Bett- und Tischwäsche) spielte sich alles im Hause ab.

Wie eben grade verlassen: Plätt- und Bügelraum
"Kein Ausfransen. Hält ein Leben lang". So sahen damals Knopflochnähmaschinen aus.

Wie in so vielen alten Unternehmen der Region sorgten auch hier die Nationalsozialisten für die Tragik jüdischer Schicksale. 1938 zwang man Juhl zum Verkauf an die Dresdner Brüder Theodor und Georg Winkel, die die Wäschefabrik bis 1980 weiterführten. Dann versank sie in einen „Dornröschenschlaf“. Das heutige Museum Wäschefabrik verdankt seine Existenz dem Engagement Bielefelder Bürger, die sich 1988 zum Förderverein Projekt Wäschefabrik e.V. zusammenschlossen. 1993 konnte man die Wäschefabrik mit Mitteln der Nordrhein-Westfalen-Stiftung für Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege kaufen und in ein Museum umwandeln, das seit 1997 geöffnet ist. Im Jahr 2000 wurde der Förderverein mit dem „Deutschen Preis für Denkmalschutz“ ausgezeichnet. Seit 2005 informiert eine Medienpräsentation über die Geschichte der jüdischen Unternehmerfamilie Juhl. So manche ältere Bielefelderin kann noch von ihrer und ihrer Mütter Arbeit als Weißnäherin „in der Fabrik“ erzählen. Zählten sie doch im Gegensatz zu anderen Beschäftigten in der Textilindustrie zu einer Art Elite. Sie wissen sicher auch, was „Düppen“ waren, wie sie heute noch unten im Pausenkeller stehen:  Es sind „Henkelmänner“, in denen sie ihr Essen mitbrachten.

"Düppen" im Pausenkeller

Im Zeichen des Drachen

Das chinesische Neujahrsfest. Dieses Restaurant liegt in Ummeln an der Gütersloher Straße

Waren Sie vor drei Tagen, am 23. Januar, in einem der vielen chinesischen Restaurants der Region? Haben Sie „Nr. 231 und für jeden einen Glückskeks“ gehabt? Haben Sie das Besondere gespürt, den „Beginn des Drachenjahres“? Gut. Dann haben Sie wohl alles richtig gemacht. Das „Jahr des Drachens“ ist ein besonderes Jahr, ist es doch das Zeichen des Kaisers.

Im Detail liegt oft die Schönheit

Der Apothekenerker am Lemgoer Rathaus

Die Region OWL ist reich an prachtvoll mit Schnitzereien verzierten Häusern. Ob Fachwerkhaus oder steinerner Bau, die Bürger damals wußten ihren Reichtum schon zu zeigen. Wie sich das äußerte, mußten die Lippischen Fürsten aus Detmold erfahren, als sie ihr Residenzschloß Brake nicht in den Mauern der Hansestadt Lemgo bauen durften und kurzerhand vor die Stadtmauern gesetzt wurden. Heute noch zeugen viele Details an Bauten in der Lemgoer Altstadt von dem damaligen Reichtum. Direkt am weitläufigen Marktplatz ist der Apothekenerker des Rathauses ein Beispiel für den Stolz der reichen Hansekaufleute.

Detail am Fachwerkrathaus in Schwalenberg

Was die adeligen Bauherren an ihren Schlössern von Steinmetzen umsetzen ließen, das war für die Bürger die Schnizzkunst der Bildhauer. In der Altstadt von Wiedenbrück beispielsweise gibt es ganze Straßenzüge und Plätze mit sehr gut erhaltenen „geschnitzten Bidern“ an den Fachwerkhäusern.

Fachwerkhaus von 1621 in Wiedenbrück

Living in OWL wird im Frühjahr mit einer Serie von Reportagen über die schönen, geheimnisvollen oder romantischen Landstriche der Region beginnen. Dieser Mixtur aus der Wehrhaftigkeit des Mittelalters, der Weltoffenheit der Renaissance oder der verspielten Leichtigkeit des Rokoko und Bauten der Moderne: Alles ist hier zu finden und das „Lob der Heimat“ ist stolz in eine Sandsteinplatte des Brakeler Rathauses gemeißelt. Hier geht es zwar um „Brokel“. Aber es wäre kein Problem, nahezu jede Stadt und Gemeinde von Ostwestfalen-Lippe da einzusetzen.

"O Brokel Du Bist Erenprys; Wo Findt Men Dynes Gliken? In Düdschland So Ne Stad Ni Is; Se Mött Dy Olle Wyken." Hochdeutsch: "O Brakel du bist Ehrenpreis; Wo findet man deinesgleichen? In Deutschland gibt es nicht noch so eine Stadt; Sie müssen dir alle weichen."

Frühlingsfluten

Endlich ein wenig blauer Himmel nach dem Schmuddel

Der 1818 geborene großartige russische Schriftsteller Iwan Turgenjew erzählt zwar in seiner Novelle „Frühlingsfluten“ von der Unglückseligkeit eines alten gebrochenen Mannes, der sich zurückerinnert  an die grosse Liebe seines Lebens, die er leichtfertig aufs Spiel setzte und nun bemerkt, dass sein ganzes Leben bis auf die wenigen glückseligen Tage seiner zarten Wiesbadener Liason (wußte der Russe nichts von der ostwestfälisch-lippischen Bäderlandschaft?) nutzlos und unbefriedigend war. Was hätte er wohl geschrieben über diese sechsköpfige vierhufige ostwestfälisch-lippische Waldtanztruppe, die mit ihren weißen Natur-Tutus über das schon leicht grünsprießende Kornfeld ziehen und sich an diesem fast blauhimmeligen Tag Ende Januar ihre eigene Choreographie ertanzen?

Waldtanztruppe in weißen Natur-Tutus. Äsend.

Alpen?

Anfahrt auf die "Alpen" von Gütersloh her

Das Fahrzeug kam aus Richtung Gütersloh. Der gestandene Bajuwar aus der Weltstadt  München am Alpenrand saß auf dem Beifahrersitz und sah zum ersten Mal in seinem Leben die „Alpenkette“ des Teutoburger Waldes. „Jo mei“, meinte er. Und noch mal: „Jo mei, so hoch is der?“. Dann klärten wir den Mann aus dem Lande des tränenden Radi, der Schweinshaxn und hohen  Berge auf: „Bist deppert? Da stauen sich die Wolken am Kamm der  Teutoburger Waldes“. Er staunte. Hatte er doch bisher Hermanns Region eher für den tiefsten Urwald der Bundesrepublik gehalten.

„Die Bielefeld-Verschwörung“ im ZDF

Selten: Bielefeld als Kulisse eines ZDF-Krimi

„Ekki fühlt sich nicht ganz wohl mit dem Besuch in Bielefeld. Er vermutet, daß Manni mit den Verschwörern unter einem Hut steckt“, heißt es zu einer Szene der beiden Münsteraner ZDF-Krimis um Detektiv Wilsberg: „Aus Mangel an Beweisen“ (25. Januar, 20.15 Uhr, ZDF) und „Die Bielefeld-Verschwörung“ (18. Februar, 20.15Uhr, ZDF). Kombiniert sind die beiden Krimis mit einem interaktiven Online-Angebot. Die User können also mit ermitteln. Was schwierig sein wird, denn wenn es Bielefeld nicht gibt, gibt es auch keine Bielefelder User. Pressereferentin Gisela Bockermann wird es im Rathaus der Stadt ob ihres „Lieblingsthemas“ heute schon grausen. Vielleicht geht sie aber „undercover“ am 16. Februar in den Cinestar in der Feilenstraße. Da feiert zum ersten Mal mit „Die Bielefeld-Verschwörung“ ein Wilsberg-Krimi hier Premiere.  Siehe auch das Blog: http://www.101bielefeld.de

Hermann Oetker?

Hermann. Früher konnte er sich wehren.....

Peggy Pfaff, Sprecherin des Landesverbandes Lippe zu Detmold, hat schon „mit potentiellen Werbepartnern gesprochen“, heißt es. Denn in diesem Jahr findet in der Bezirkshauptstadt Detmold der NRW-Tag 2012 statt. Da soll dem tapferen Kerl Hermann, der die Germanen vor den Römern rettete, wieder ein Hemdchen mit – von großen Unternehmen bezahlten – Firmenlogos aus OWL übergestreift werden. So wie man das 1999 mit dem Trikot eines damaligen Fußballbundesligisten machte, der heute in der 3. Liga spielt.Über 500.000 Menschen  besuchen jährlich das neben der Porta Westfalica zweite überregionale Symbol Ostwestfalen-Lippes. Ob sie das wirklich im Trikot mit den Namen Gildemeister, Schüco, Oetker, Tönnies, Gauselmann, Harting, NW, Claas, Melitta, Schüco, Goldbeck, bugatti, Alcina, Ehlebracht, Gerry Weber, LZ, itelligence. Bertelsmann sehen wollen? Zu Christos Verhüllung des Berliner Reichstages kamen rund 1 Million. Und der trug nicht ein einziges Firmenlabel auf seinem Silberkleid.

Was meinen Sie?

Liegen dem Hermannsdenkmal zu Füßen: Detmolds alte Gassen

Der ultimative OWL-Becher

… denn Coffeeshops, gute Cafés, nette Klönecken und guten „Kuchen bei“ hätten wir ja genügend in der Region. Noch ist er nur eine nicht ganz randscharfe Vision, eine „Fata OWL“ sozusagen. Aber man weiß ja nie….

Anke Kosters „Movement“….

Movement-Theater

Leser Felix Hoffmann wies in einer Mail darauf hin, Anke Kosters (Bielefelder Kulturpreisträgerin) legendäres Zimmertheater „Movement“ starte im März in Bielefeld-Gadderbaum in neuen Räumen durch und meinte: „Dieses ohne öffentliche Förderung auskommende Projekt verdient meiner Meinung nach (mehr) mediale Aufmerksamkeit“.

Also, lieber Felix, an uns soll es nicht liegen!

Die heimischen Flaneure

Noch ist das Oberzentrum der Schwerpunkt der Flaneure Screenshot von der Homepage

Christian Rach? Wolfram Siebeck? Vergessen Sie die bekannten Restauranttester. Schließlich hat das Oberzentrum der Region mit den „Flaneuren“ die erwiesenermassen ausgewiesensten Restauranttester  hierzulande. Vor allem schreiben sie über ganz normale Lokalitäten, stellen Wirt und Mannschaft vor und zeichnen mit ihrem bekannten Logo aus.  Die Homepage gibt es hier. Wer außer dem Bielefelder Illustrator Marcus Langer dahintersteckt, verraten wir nicht.

„Die 22er-Kugel riss ein kleines Loch in die Leinwand“ *

Die Antwort auf die Frage: Wie morden Ostwestfale und Lipper hat dieses Buch
Wie morden Ostwestfalen und Lipper? Die Antwort hat dieses Buch

Neulich schrieben wir ja schon über die Bielefelder Krimi-Autorin Mechtild Borrmann. Aber es gibt noch eine ganze Reihe von Schriftstellern in unserem Landstrich des Hermann, die dieses Metier lieben. Ein wenig Blättern im 262 Seiten umfassenden Band „Kurzkrimis aus Ostwestfalen-Lippe“ aus dem KBV-Verlag, Hillesheim konnte an diesem düsteren Tage nicht schaden.  Schon das Vorwort, dem die obige Überschrift entnommen ist, läßt Schlimmes ahnen:

* „Kann so ein Satz am Anfang eines Krimis stehen? Na ja, bei den Franzosen vielleicht. Der Ostwestfale hingegen würde sofort fragen, wozu das gut sein soll, auf eine Leinwand zu schießen – er denkt eben pragmatisch. Der Lipper wiederum, der sich jede Kugel vom Munde abspart, empfindet Schüsse auf Ziele, die bereits tot sind, als pure Verschwendung,  ja als Völlerei, die bekanntlich zu den sieben Todsünden zählt“.

Nun aber ran an die Kurzkrimis von Altura, Bekemann, Borrmann, Bosetzky, Detering, Ehrhardt, Gehlen, Gruber, Hagemann, Hardcastle, Henn, Horst, Kramp, Liedtke, Lüpkes Niermeyer,Peters, Reitemeier, Tewes, Schüler und Siegmann und entdecken Sie die dunkle Seite des Hermann-Landes. Die Römer haben sie bis heute nicht vergessen.

SCHWARZWEISS statt SCHREIENDBUNT

Starke Kontraste fast wie bei Mapplethorpes Blumenbildern

Wo man hinschaut, Farben brüllen uns an. Laut. Grell. Neon. Da ist der Trend zurück zu Schwarzweiß sehr wohltuend und passt zum Wolkenverhangenen ostwestfälisch-lippischen Himmel.

Heimkehr nach Schloß Holte-Stukenbrock

Frisch von der Mattscheibe: Daniel Lopez. traurige Heimkehr in den Sennesand

Die größte gedruckte Gazette der Region widmete dem „Dschungelcamp“ vom RTL so große Aufmerksamkeit, daß wir nicht umhin konnten, auch mal die tragische Geschichte des Bohlenschen DSDS-Sangesbarden Daniel Lopes aus Schloß Holte-Stukenbrock zu betrachten. Leider fanden wir im Gegensatz zur Zeitung weder Spannung noch Lust an dem Drama zwischen aufgemotzten Busen, Spinnen, Kakerlaken und Ratten im australischen Regenwald. Es ist einfach nur öde, langweilig und Klamauk. Aber nun hat die Senne ihren so früh von den Zuschauern rausgekickten verheulten „Promi“ ja wieder. Alles ist gut. Oder?

77% der Haushalte haben Internet

Auch damit gehts online: Surfstick von Vodafone

Rund 880.000 Haushalte gibt es in Ostwestfalen-Lippe. Laut Statistischem Bundesamt haben jetzt 77% der Haushalte einen Internet-Anschluß. Auf die Zahl der Haushalte bei uns umgelegt, wären das rund 678.000.  Regionale Zeitungstitel haben eine Reichweite von 55,8% der Haushalte mit sinkender Tendenz. Oha……