Zweieinhalb OWLer und eine schmale Insel

Wo das Wasser regelmäßig kommt und geht und kommt und geht ......

Wir sind dann mal ein bißchen oben an der Küste: zweieinhalb OWLer.

Oh ich hab solche Sehnsucht
Ich verlier den Verstand
Ich will wieder an die Nordsee
Ich will zurück nach Westerland

Quelle: hier

Aber: wir werden die Augen offen halten und nicht nur berichten, was abseits der bekannten Kampener Schickimicki-Pfade zu berichten wäre und was Ostwestfalen-Lipper da oben jenseits der bretterbudigen Sansibar so treiben. Schließlich sind wir nicht die einzigen, die per Autozug auf die Insel gelangen.

Einkaufspassagen bei uns „zeitgemäß“?

Verkauft: City-Passage Bielefeld, Bahnhofstraße

Die Bielefelder City-Passage zwischen Bahnhof- und Zimmerstraße ist an die ECE – Projektmanagement, eine Tochter des Hamburger Otto-Konzerns, verkauft worden. Bekanntlich betreibt das Unternehmen mit seinen Spezialisten im Centermanagement, in Immobilien, Ladenmix etc. sehr viele Zentren nicht nur in Deutschland und stellt sich selbst als „den kompetentesten Anbieter im Markt“ dar.

Blick in die City-Passage. Hier Metzger Damisch

Wer allerdings viele Center kennt, die von ECE betrieben werden, dem fällt ganz sicher auf: Fast in allen Centren gibt es die gleichen Filialisten, den gleichen Mix. Selten „verirrt“  sich ortsansässiger Einzelhandel dorthin.

Schon da. Die Nordsee-Kette.

Der Mix in der jetzigen City-Passage ist schon ein wenig abenteuerlich, die Architektur in die Jahre gekommen. Obwohl die mit der Passage verbundene „Galeria Kaufhof“ erst vor wenigen Jahren aufwändig renoviert wurde, mag das „Einkaufserlebnis“ nicht so recht eintreffen.

Warten wir ab, was ECE aus dieser Passage macht. Sicher wird sich der Mieter- und Branchenmix ändern. Aber das Oberzentrum hat ohnehin schon ein „Passagenproblem“. Das unterirdische „Forum Jahnplatz“ hat zwar zwar vor ein paar Jahren einne neuen Besitzer bekommen. Die „Klosterpassage“ kommt seit vielen Jahren nicht mehr in die Gänge. Die „Arkade“ gegenüber dem ehemaligen Parkhaus „Quelle“ an der Herforder Straße ist so gut wie tot.

Stimmen, die Bielefeld als „Nichtpassagenstadt“ abschreiben, in der man ungern „geschützt einkaufen“ geht, sind die eine Ansicht.  Aber in der Region OWL gibt es z.B. in Minden ebenfalls Probleme mit Einkaufspassagen und der Charakter von OWL-Städten wie Paderborn, Lemgo oder Detmold ist nun einmal ein anderer.

Auch Problembehaftet: Altstadt-Caree Bielefeld an der Obernstraße

Im Oberzentrum ist derzeit ein Trend zu beobachten. Man zieht als Einzelhändler mit seinem Geschäft die Obernstraße hoch, Richtung Alter Markt. Dieses eigentliche Zentrum Bielefelds mit dem von Dr. Oetker gestifteten „Pudding-brunnen“ vor dem eigenen Bankhaus Lampe ist auch gastronomisch aufgewertet worden.

Bielefeld. "Alter Markt" im Zentrum

Urlaubstollen

Urlaub. Rumtollen. Und von Anna Mutschler fotografiert worden

Anna und Noel Mutschler vom Dogpoint in Oelde haben ihren Urlaub richtig genossen und schöne Bilder mitgebracht. Übrigens: Der Redaktionshund packt hier auch grad Koffer ….

Der WDR war auch schon daaaaaa

Wir berichteten ja schon häufig über den Kräuterexperten, Externsteinführer und Freigeist Andreas Hauer. Gestern nun ist auch der WDR auf ihn aufmerksam geworden und besuchte ihn (uns) beim Feuerabend, der jeden Mittwoch bei ihm stattfindet. Wir freuen uns schon auf die Ausstrahlung des Porträts im nächsten Sommer und werden rechtzeitig darauf hinweisen.

Der WDR beim Feuerabend

Regine Otte-Pinske – Klopf dich frei

Fast jeder kennt das – Ängste, die lähmen, Schmerzen, die zermürben, Blockaden, die vom Erfolg abhalten. In all diesen Fällen ist schnelle und nachhaltige Hilfe wünschenswert. Bisher kennen nur wenige EFT = Emotional Freedom Techniques = Techniken der emotionalen Freiheit.  Emotionale Freiheit? Und das auch noch schnell und nachhaltig?

Regine Otte-Pinske,  Coach nach EFT D.A.CH. und DGEPM, bietet Behandlungen in dieser Technik im Raum Stukenbrock-Senne an und erklärt uns die Wirkungsweise so: „EFT wird auch Klopf-Akupressur genannt, weil bestimmte Akupunkturpunkte im Gesicht und am Körper sanft beklopft werden. Unser Körper besitzt außer dem Blut-, Lymph-und Nervensystem auch noch ein viertes Steuerungs-und Versorgungssystem: das vor langer Zeit in China entdeckte Energie-oder Meridiansystem. Im Idealfall fließt unsere Lebensenergie frei durch die Energiebahnen in unserem Körper, wenn sie aber durch irgendetwas blockiert sind, dann bildet sich in diesen Bahnen  irgendwo ein Stau und diesen Stau spüren wir  z.B. als schlechtes Gefühl, oder Schmerz. Manchmal kann sich daraus sogar eine richtige Krankheit entwickeln. Beim EFT nennen wir den Stau auch Blockade. Diese Blockaden lösen wir, indem wir die Klopfpunkte sanft drücken oder klopfen und dabei möglichst genau beschreiben und aussprechen was uns belastet.“

Regine Otte-Pinske
Regine Otte-Pinske

Auf den Laien wirkt es fast wie ein Wunder, wenn er schon nach einer Sitzung eine wesentliche Verbesserung seines Zustandes bemerkt.

„Es gibt natürlich Menschen, deren Blockaden schon jahrzehntelang bestehen. In diesen Fällen muss man sich die Auflösung wie das Schälen einer Zwiebel vorstellen. Bei jeder Sitzung wird eine weitere Schicht abgetragen, der Klient verspürt wachsende Erleichterung bis hin zur vollständigen Heilung.“

Für weitere Fragen und zur Vereinbarung eines Termins wenden Sie sich direkt an Regine Otte-Pinske.

Regine Otte-Pinske
Pastor-Bangen- Weg 16 a
33758 Schloß Holte-Stukenbrock

Telefon: 05257-940136
Mobil: 0177-4651235
E-Mail: reginekristin2010@gmx.de
Homepage: http://klopfdichfrei.wordpress.com

Weißer Garten – Aralie

Jürgen Hahn            Ostwestfalen-Lippe             living in owl
Unser Gartenexperte Jürgen Hahn

Die japanischen Angelikabäume (Aralia elata) werden auch Teufelskrückstöcke genannt. Sie sind ursprünglich beheimatet in Russland, China, Japan und Korea, wo sie Wuchshöhen von bis zu 10 m erreichen. In unseren Breiten werden die Pflanzen, die eigentlich weder Baum noch Strauch sind, ungefähr 5 m hoch. Die Blätter, die im Sommer grün sind, nehmen zum Herbst hin eine gelb-orange-Färbung an. Im August/September entwickelt die Aralie große weißgelbe Blütenrispen, eine schöne Bereicherung für den weißen Garten. Im Laufe des Herbstes verwandeln sich die Blüten in schwarze Beeren und dienen als Vogelfutter. Die Rinde ist mit kurzen Dornen versehen, die dem Stamm ein echsenartiges Aussehen verleihen.

Aralie               Ostwestfalen-Lippe                 living in owl
Üppige Pflanze für den weißen Garten - die Aralie

Steckbrief Aralie:

Pflanzenname lateinisch: Aralia elata
Pflanzenfamilie: Araliaceae
Wuchsform: mehrstämmiger Großstrauch, ausladend bis schirmförmig
Blüte: auffällige große cremeweiße Rispen
Blütezeit: August bis September
Boden: mäßig sauer bis mäßig kalkhaltig, nährsstoffreich
Kübelbepflanzung: nicht geeignet
Pflege: trockenheitsverträglich, keine Staunässe
Schädlinge: nicht bekannt
Schnitt: schiefe oder quer wachsende Äste im Winter herausschneiden
Standort: bevorzug volle Sonne, verträgt aber auch Halbschatten
Vermehrung: Wurzelteilung oder Schnittlinge von herausragenden Wurzeln
Winterhärte: gut
Wuchshöhe: 4 – 5 m
Bemerkung: Ausläuferbildend

Aralie              Ostwestfalen-Lippe                  living in owl
Wunderschön - die Aralie mit ihren cremeweißen Blütenrispen

Westfälische Bohnensuppe „a la Hermanns Oma“

Westfälische Bohnensuppe "mit Allem"

Sieht das so aus, wenn Sie in den Topf mit eingeweichten Bohnen, Suppengemüse, westfälischen Rauchendchen und geräuchertem Speck gucken? Ach, Sie tun nur weiße Bohnen rein? Sie lassen den Speck weg? Sie nehmen keine Mettendchen? Offensichtlich gibt es so viele „Westfälische Bohnensuppe„-Rezepte wie es Westfalen – und insbesondere Ostwestfalen-Lipper – gibt. Tun Sie´s, wie Oma es immer gemacht hat. Deftig, kräftig, nahrhaft. Sie können das aber auch prätentiös kochen wie das die einschlägigen Namen kochen, die uns die Zeitungen nahezu rund um die Uhr präsentieren. Ersparen Sie uns die Auflistung der wenigen Namen. Es gibt in OWL weitaus mehr gute bis sehr gute Profi – und Amateur- köche als uns kostenlos verköstigte Jounalisten weismachen wollen.

Bohnensuppe mit weißen und braunen Bohnen. Je nach Gusto

Ostwestfälisch-Lippische Bohnensuppe „a la Hermanns Oma“ ist die kulinarische Antwort des Hermann-Landes auf „Poppeyes Spinat“, „russischen Borscht“ und „Ostfriesischen Labskaus“.

Und hier das Rezept für 6 Personen:

500 g getrocknete Bohnen (z. B. Wachtelbohnen)
300 g TK-Suppengemüse
6 Kartoffeln, geschält und in Stücke geschnitten
5 Rauchendchen
200 g Bauchspeck

Die Bohnen über Nacht in reichlich Wasser einweichen lassen.
Am nächsten Tag das Wasser abgießen, die Bohnen, das Suppengemüse, die Rauchendchen und die Kartoffeln in einen Schnellkochtopf geben, mit Wasser auffüllen, bis das Kochgut zwei Finger breit bedeckt ist. Mit Salz und Pfeffer kräftig würzen. Topf schließen und 20 Minuten kochen. Dann von der Kochstelle nehmen und abkühlen lassen. Topf öffnen, die Rauchendchen und den Speck entnehmen und in Scheiben bzw. Würfel schneiden. Alles gut vermengen und nochmals abschmecken. Fertig!

Diese Kürbis-Präsentation lohnt jeden Weg

Wunderschöne Kürbispräsentation auf dem Spargelhof Brackwede

Sie erinnern sich noch an diesen Bericht vom 28. April? Damals schrieben wir über die „Brackweder Spargelinstitution“ und die Familie Krüger. Jetzt präsentieren Simone und Detlef Krüger auf ihrem romantischen Hof, der immer noch einseitig durch den Bau der Autobahn A33 nur über die IKEA-Kreuzung am Südring erreichbar ist, eine der wohl schönsten und mit großer Liebe zum Detail zusammengestellten Kürbisausstellungen der Region. „Wir fingen relativ bescheiden an. Man macht ja so seine Erfahrungen“. Aber jetzt habe man eine gute Auswahl von Hokaido über Muskat, Uchiki Kuri,  Bischofsmützen, „großen Oschis“ (vorwiegend eine Halloween-Angelegenheit) bis hin zu französischen Sorten.

Simone und Detlef Krüger

Als Mensch, der seine früheren Kürbiserfahrungen als „süßsauer und im Glas“ erlebte und damit negativ geprägt war (diese Erfahrung haben wir mit Detlef Krüger gemeinsam) stehen wir diesen auch optisch äußerst ansprechenden Herbstfrüchten heute positiv gegenüber. Man kann nicht nur tolle Suppen aus ihnen machen. Besonders der Muskat – Detlef Krüger bezeichnet ihn als „den König unter den Kürbissen“ –  sei sehr schmackhaft und vielseitig verwendbar. Kürbis läßt sich im Ofen (oder der Mikrowelle) backen, grillen, schmoren.

Bischofsmützen

Die Verwendung von Kürbis in der Küche sei eigentlich erst langsam im Kommen und der orangen-farbene Hokaido, der nicht geschält werden muß, sei zwar der bekannteste aber beileibe nicht einzige schmackhafte Kürbis. Wir werden nach und nach eine Reihe von Rezepten veröffentlichen, die  Simone Krüger uns mitgab. Wir lernten auch, daß „Bischofsmützen“ nichts mit der Kopftracht geistlicher Würdenträger zu tun haben,  sondern „schmackhafte Dinger“ sind. Detlef Krüger zeigte uns einen Teil des Feldes, auf dem es immer noch blüht, heranwächst und geernet wird.

Gelbe Kürbisblüte Ende September

Besonders beeindruckt hat uns aber der Spaghetti-Kürbis und deshalb bringen wir hier jetzt ein Rezept aus dem Fundus von Simone Krüger:

Rezept für Spaghetti-Kürbis

Aber wir können noch lange schwärmen von dieser Ausstellung. Am besten: hinfahren, angucken und lesen, was die Krügers zu den einzelnen Sorten aufgeschrieben und erklärt haben. Die meisten kaufen übrigens die Esskürbisse und nicht die Ziersorten.

Brackweder Spargelhof
Simone und Detlef Krüger
Sunderweg 46 33649 Bielefeld
Telefon 0521/446417

Droste-Hülshoff-Stimmung

Die Nebel ziehen. Jetzt kommt Annettes Zeit

Annette von Droste-Hülshoff und ihre „Nebel“, die „Judenbuche“ und die „Vergeltung“  sind wohl an keinem Schüler deutscher Sprache vorbeigegangen. Was gruselten wir uns beim „Knaben im Moor“, litten mit und viele von uns werden bis heute bei dem Gedanken, dem benachbarten Münsterland und Burg Hülshoff bei Münster so nahe zu sein schaudern. Hier in Ostwestfalen-Lippe haben wir durchaus Landstriche, die „der Droste“ als Collage ihrer Balladen hätten dienen können.

Gestatten: Frodo

Schwarzer Schäferhund "Frodo". Fotografiert von Anna Mutschler

Gute Nachrichten für die vielen Menschen, die uns mailten und fragten, wann wir denn wieder „Bilder von Anna“ aus dem Dogpoint in Oelde zeigen. Anna und Noel Mutschler sind mit ihren beiden Rhodesian Ridgebacks Nakia und Dayo wohlbehalten aus dem Hochzeitsurlaub zurück und haben eine ganze Menge schöne Fotos mitgebracht. Es geht also weiter bei uns  mit Fotos „Made by Anna Mutschler“ und vielen schönen Geschichten drumrum.

Bei 28 Grad

Beliebtes Ziel: Flora Westfalica in Wiedenbrück

… macht die große Fontäne auf dem See der Flora Westfalica der ehemaligen Landesgartenausstellung in Wiedenbrück noch einmal so richtig „Druck“….

Wolf Heinrich Wilhelm von Lupus kann nichts erschüttern

… während Wolf Heinrich von Lupus in Bielefelds Tierpark Olderdissen nichts aus der schläfrigen Ruhe bringt ….

Mittäglicher Matschgang im Tierpark

… zieht der Wildschwein-Nachwuchs langsam und gemächlich durch den ewigen herrlichen Matsch des Geheges….

Rast unter Bäumen in Olderdissen

… hat es sich eine gemütliche Truppe unter den hohen alten Bäumen des Tierparks häuslich eingerichtet….

Der morbide Charme verwelkender Rosen

… zeigen die späten Rosen im Welken ihren morbiden Charme.

Häcker Rödinghausen: „Raum für neue Ideen“

Häcker Rödinghausen. Erweiterungsbau des Business Centers Panorama

Die diesjährige Hausmesse des Rödinghausener Küchenbauers Häcker nur in nackte Zahlen wie „Ausstellungsfläche um 600 m² gewachsen“, „Umsatz marschiert der 350 Mio.-Marke entgegen“, „Jetzt 950 Mitarbeiter“, „Exportquote 44%“ packen zu wollen, käme der rasanten Entwicklung des Familienunter- nehmens  nur unzureichend entgegen. Zu eindrucksvoll ist, was uns Marketing-mitarbeiter  Björn Tempelmeier beim Durchgang durch die jetzt 2600 m² große Küchenwelt mit über 40 aktuellen Modellen der drei differenzierten Produktlinien classic, systemat und emotion  und den jetzt erheblich vergrößerten Lounge- und Gastronomiebereich zeigte.

BMK-Innovationspreis

Die neue Ausstellungsfläche im Erweiterungsbau ist überwiegend dem Toppsegment „emotion/ emotionART/emotionNOVA“ und seinen exklusiven Planungsmöglichkeiten gewidmet. Ein wenig stolz erzählt uns Marketingleiter und  Häcker-Pressesprecher Christoph Kirschner: „Die Nachricht, NOVA habe den BMK-Innovationspreis 2011 bekommen, erreichte uns während der Messe“ – und machte uns mit Dietmar Hentschker, dem Designer dieser außergewöhnlichen Küchen-Gestaltungslösungen bekannt.  Diese innovative und avantgardistisch-mutige Systemküche erhielt bereits auf der Mailänder „eurocucina“ sehr viel Lob für ihre konsequent die gewohnten Planungsansätze verlassenden 28 Funktionselemente. Eine Art „Möbel-Passepartout“ fasst die Arbeitsbereiche der emotionNOVA ein, das viel Stauraum bietet. Der Spannungsbogen zwischen den sanft gerundeten Außenformen und dem strengeren Innendesign faszinieren.

„Fast wie eine Skulptur“. Häcker-Marketingleiter Christoph Kirschner vor emotionNOVA

Häcker wäre nicht Häcker, würde man neben dem Highclass-Element die anderen Linien vernächlässigen. Das Programm „systemat“ steht laut Häcker „für zeitlose Wertigkeit“ und bezieht ein entsprechendes Ess- und Wohnumfeld in die Planung mit ein. Das Programm „classic“ steht für die Konsumtrends. Diese Küchen zählen zum Einstiegsbereich, dem die Häcker-Ausstellung viel Raum widmete und neue Impulse setzte. Neue Farbtöne wie Mangogelb und Violett und Matex-Oberflächen erhöhen die Attraktivität der gezeigten „classic“-Austellungsküchen.

Besonders fiel uns aber in allen Bereichen der imposanten Austellung die Liebe zum Detail und die innenarchitektonisch wie bei kaum einem anderen Aussteller der Küchenmeile A30 gezeigte hohe Gestaltungsqualität der aufgebauten Ausstellungsküchen auf. Für diese innenarchitektonisch äußerst anregenden „Bilder einer Ausstellung“ steht seit vielen Jahren Astrid Strathmann mit ihrem Team. Verantwortlich auch für die vielen weltweiten Auftritte des Unternehmens Häcker.

Astrid Strathmann zaubert „innenarchitektonische Küchenbilder“

Wer noch mehr über dieses innovative Familienunternehmen, das Produkt-programm  und seine vielen Variationsmöglichkeiten wissen will, blättert ein wenig in dem ebenfalls überzeugenden Webauftritt.

Christoph Kirschner, der als „einziger vom Management in Niedersachsen (Melle) wohnt“ und seinen Hauptwohnsitz nebst Familie im Rheinland hat, verabschiedet uns mit den Worten:“Es macht Spaß, in einem ebenso innovativen wie erfolg-reichen Familienunternehmen zu arbeiten“.

Dem ist nach einem entspannenden und inspirierenden Aufenthalt im Hause Häcker – einem der „Big five“ der deutschen Küchenbranche – nichts mehr hinzuzufügen.

Tiefblau und Holz vor der Hütten

Tiefblau mit jungem Kondens. Sommerlicher Herbstmorgen

Der ostwestfälische Himmel über uns gab sein tollstes Blau mit leichten Kondensstreifen aus Paderborn-Lippstadt oder Münster-Greven. Der pünktliche Riesentraktor von Holzbauer Wittenbrock kippte den Anhänger an …..

Gleich liegt das Holz vor der "Hütten"

… und ein paar Festmeter  Holz entluden sich prasselnd auf den vorher-bestimmten Platz. Was auf dem Anhänger  eigentlich „bescheiden“ aussah verfrachteten dann viele helfende Hände in diverse Unterstände und Stapeleien. Seit Jahren ist Wittenbrocks Hof in Halle der Holzlieferant unseres Vertrauens. Aber es gibt natürlich noch eine Reihe anderer Lieferanten in unserer waldreichen Region.

Seltsamer Kontrast. Sommerblauer Himmel und Kaminholz

Gut Böckel bei „Küchenmeile “ endgültig etabliert

Service auf Gut Böckel: Hoch zu Roß

Stilecht hoch zu Roß: Servicedamen, die auf den Parkplätzen einweisen und  Fragen rund um den schönsten Veranstaltungsort der Küchenmeile A30 beantworten. Gut Böckel nahe Rödinghausen ist vielen nicht nur einen Besuch wert, weil sich hier  Branchengrößen wie z.B. Miele präsentieren. Es ist auch die einmalige Kulisse mit dem Rilke-Turm, die ihren Charme verströmt.

Nur das Laub hätte noch bunt sein können. Aber das wäre wohl zuviel an Perfektion verlangt

Gleich vorn am Eingang der weitläufigen Anlage mit der so interessanten Vergangenheit und Geschichte: der stilvoll renovierte Schafstall mit der blanco-Präsentation.

Blick in den ehemaligen Schafstall: alles blanco

„Die Stimmung im Handel ist gut. Die meisten unserer Handelspartner blicken zuversichtlich auf die kommenden Monate“. Diesen Eindruck habe er in vielen Einzelgesprächen der vergangenen Tage gewonnen, sagt Christian Gerwens, Leiter der Miele Vertriebsgesellschaft Deutschland. Udo Horsmann, zuständig für Vertrieb und Marketing im Küchen-/Möbelfachhandel ergänzt: „Gut Böckel hat sich als führendes Ausstellungszentrum im Rahmen der Küchenmeile endgültig etabliert“.

13 Aussteller zeigten ihre Innovationen auf dem historischen Landgut und mit über 5000 Besuchern gab es sogar so etwas wie einen neuen „Besucherrekord“. Man darf davon ausgehen, daß sie 2012 alle wiederkommen. Vielleicht findet sich ja auch noch jemand, der Lust auf die historische Wassermühle hat, die noch auf ihre Renovierung wartet. Besitzer Dr. Leffers würde es ganz sicher freuen.

Schweizer Zug nimmt im Platzhirschland Fahrt auf

Innovation von V-Zug: Sliderbedienung der Kochfelder (Bild. V-Zug AG)

Fragende Blicke auf dem area30-Stand der Schweizer V-Zug AG in Löhne: „Sie kennen uns? Sie kennen V-Zug? Ehrlich. Oder?“. In der Tat. Als Menschen mit einer etwas intensiveren Kenntnis des Landes der Eidgenossen wissen wir, daß die Hausgeräte der V-Zug AG aus Zug im Herzen der Schweiz durchaus in einem Atemzug mit der deutschen Edelmarke Miele aus Gütersloh genannt werden können. Insofern ist das wissende Lächeln des Bielefelders Frank P. Götsch durchaus verständlich. Mit seiner Handelsagentur Premium teQ vertritt der gebürtige Westberliner den Bereich „Norden Deutschlands“ der Edelmarke mit dem klaren Design, das vielen Schweizer Spitzenprodukten sozusagen in die Wiege gelegt wird. Wir verbinden damit „Qualität auf höchstem Level“, „Hohe Leistung“, „Hoher Preis“, „Absolute Präzision“. Eben jene Attribute, die zum Beispiel Schweizer Edeluhrenmarken so begehrt machen.

Gut gelaunt auf der area30 (von rechts): Astrid Fidorra, Frank P. Götsch, Brigitte Marty (V-Zug AG)

Apropos „Platzhirschland“. Astrid Fidorra, die Lebensgefährtin von Frank P. Götsch und Brigitte Marty, die in der Schweiz bei V-Zug beratend, kochend und im hochwertigen Küchenhandel die Geräte erklärend unterwegs ist, lachten, als wir Miele erwähnten. Schließlich ist der Marktführer V-Zug in der Schweiz bei Haushalts- und Küchengeräten das, was Miele hier ist. „Und jetzt sitzen wir mitten im Herzen der Küchenindustrie vor deren Haustür“. Brigitte Martys Schinkenspeckumwickelte kleine Kartöffelchen vom Blech und den gefüllten Strudel aus Pizzateig gab es da jedenfalls nicht. Dementsprechend langten nicht nur wir wohlumsorgt und informiert zu. Mussten aber leider auf einen Schluck Schweizer Wein aus dem wohltemperierten Schrank (ein V-Zug-Produkt) wegen der Promille verzichten.

Frank P. Götsch, der in der Küchen – und Gerätebranche wichtige, hoch- interessante Stationen durchlaufen hat und die Branche wie seine Westentasche kennt, strahlt nicht nur große Kompetenz und Wissen aus sondern freut sich auch auf die schwierige „und äusserst reizvolle Aufgabe“. Die Rhodesian Ridgebacks, Julian Titus, Tristan und Isolde und die vielen Namenlosen des heimischen „Privatzoos“ in Bielefeld-Stieghorst (O-Ton Astrid Fidorra) werden zukünftig  ein wenig öfter auf den Herrn des Hauses warten müssen.  Denn der ist jetzt im Stammland des Platzhirschen buchstäblich „Am Zug“. Außerdem hat er ja noch das As „Pikant!“ in der Bielefelder Altstadt im Ärmel. Aber dazu kommen wir demnächst ausführlich.

Jürgen Hahns Gartentipp Nr. 2: Kompostieren leicht gemacht

„Das schwarze Gold des Gärtners“Kompost ist unverzichtbar als Dünger und zur Verbesserung der Bodeneigenschaften im Garten. Im Handel wird eine Menge an Behältern zur Kompostierung angeboten. Hier ist eine preiswerte Alternative, wie man eine ausgediente Regentonne zum Kompostbehälter umfunktionieren kann.

Zunächst wird mit einer Stichsäge der Boden der Regentonne herausgetrennt, dann mit einer Lochsäge Löcher in die Außenwand gefräst.

Komposttonne innen                      Ostwestfalen-Lippe               Living in OWL
Umfunktionierte Regentonne

Umgedreht auf den Boden gestellt, kann die Tonne gefüllt werden. Deckel drauf – fertig! Aber daran denken: bei Regen den Deckel runternehmen, da Kompost zur Reife Feuchtigkeit und Wärme benötigt.

Später wird durch einfaches Hochziehen der Tonne ein Kegel des verrotteten Abfalls frei und kann verwendet werden. Sollte etwas noch nicht ganz verrottet sein, einfach umsetzen und wieder ab in die Tonne.

Kompostieren leicht gemacht - Umfunktionierte Regentonne

Herbstanfang

Herr: Es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren
und auf den Fluren laß die Winde los.
Befiehl den letzten Früchten reif zu sein
gib Ihnen noch zwei südlichere Tage
dräng sie zur Vollendung hin und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr
wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird lesen, wachen, lange Briefe schreiben
und wird auf den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.

Rainer Maria Rilke
(verbrachte 1917 ein paar Wochen auf Gut Böckel bei Rödinghausen)

Unfotografierte Bilder?

Aufwändige Studiofotografie? Bild: Apps & Images Interiorvista

Als wir das online-Magazin „Living in OWL“ konzipierten, versprachen wir auch, über interessante, spannende, aussergewöhnliche Menschen, Dinge, Orte zu berichten und unseren vielen Lesern – nicht nur in OWL Ostwestfalen-Lippe – davon zu berichten.

Mit der Borgholzhausener Architektin und Bühnenbildnerin Eike Birte Umney trafen wir gestern auf der „area30“ im Rahmen der „Küchenmeile A30“ einen Menschen, der nicht nur Spannendes tut sondern auch mit spannenden Dingen zu tun hat. Zum Beispiel: Phantastische Fotos von phantastischen Küchen oder IKEA-Katalogen, die nie „richtig“ fotografiert wurden. Was das alles mit dem spanischen Unternehmen „Apps & Images Interiorvista“ (Barcelona), der „Kulturbox“ in Borgholzhausen und Eike Birte Umney selbst zu tun hat, können sie hier nachlesen:

http://www.schraeder-umney.com/-ber-uns.html

http://www.interiorvista.net/de_DE/

Wenn Sie also demnächst einen IKEA-Katalog oder Kataloge mit hochwertigen Küchenfotos in die Hand bekommen, fragen Sie Borgholzhausens Sales Managerin des spanischen Unternehmens „Apps & Images“. Die kann Ihnen alles dazu sagen, wenn Sie noch denken: „Oh. Teures Studio, teure Aufnahmen“.

Kanadagans – auch in OWL gesichtet

Die Kanadagans ist etwas größer als die Graugans und stammt ursprünglich aus Nordamerika.Heutzutage ist sie aber auch in Großbritannien, Irland, Skandinavien und Deutschland zu finden, allerdings meist in Küstenregionen.

In Bielefeld-Quelle – also abseits jeglicher Küste – wurde jedoch jüngst ein Kanadagans-Pärchen gesichtet, das sich auf dem Hof König an einem Teich niedergelassen hat. Was hat sie nach Ostwestfalen verschlagen? Gefällt es ihnen hier? Fliegen sie bald gen Süden oder warten sie in diesen Gefilden auf den Winter? Wir wissen es nicht, freuen uns aber, sie gesehen zu haben.

Kanadagans. Foto: Manfred Hoff

Zieht Droste Berliner Buletten vor?

Zieht der Herforder Wiglaf Droste Berliner Buletten vor?

1961 kam er in Herford zur Welt und wurde zu einer der schärfsten schrift- stellernden Zungen,  die Deutschland heute hat. Leider ist dieses  – heute Berliner – Kind Ostwestfalen-Lippes zu selten in unserer Region, um aus seinen Büchern „z.B. Auf sie mit Idyll“ vorzutragen. Da bleibt uns ja nur das genüßliche Blättern in Stevan Pauls wunderschönem Food-Blog „NutriCulinary„. Der hat da nämlich mal über eine Lesung in Hamburg geschrieben, als „der Droste“  in bester ostwestfälischer Satirik über die „Bionade-Biedermeister“ aus seinem Buch vortrug. Bionade gehört bekanntlich zum Bielefelder Food/Seefahrt/Bier/Hotel/Sekt-usw.-Riesen Dr. Oetker. Da hätten die Leute längs des Ostwestfalen-Dammes durchaus heftig was zu Lachen gehabt.  Der Wiglaf, der Droste, legt aber Wert darauf, nicht verwandt und verschwägert mit der münsterländischen Dichterin Annette von Droste-Hülshoff zu sein. Obwohl man das ja in Ostwestfalen-Lippe nicht immer so genau weiß. Bei dem geballten Schelmentum hier mit seiner Comedian-Dichte.

Ergänzung: Also, der Droste ist ja einer. Liest der doch glatt Samstagabend ab 19.30 Uhr mit Harry Rowohlt (Lindenstraße. Dämmerts?) , ab 19.30 Uhr auf dem Kulturgut Haus Nottbeck, bei Oelde, „Nottbeck City Limits # 1“. Na gut. Ist aber nicht Ostwestfalen-Lippe sondern Münsterland.

80 Jahre Michaeliswoche Gütersloh

Ein Gütersloher Wahrzeichen: Die Stadthalle

80 Jahre Michaeliswoche Gütersloh. Vom 24. September bis 2. Oktober wird auf dieser Traditionsveranstaltung gefeiert. Kirmes, Laternenfest, Chöre und verkaufsoffener Sonntag wechseln sich in der Stadt der Bertelsmänner und Mieles ab. Das ganze Programm und mehr informationen gibt es hier.

„Live like a german“

"Living like a german" besorgt Ferienwohnungen

Ostwestfalen-Lippe ist mit dem Teutoburger Wald auch eine sehr viel besuchte Tourismusregion. Bekannt auch als „Heilgarten Deutschlands“ wegen seiner Fülle an Bädern und Kurorten. So mancher sucht eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus. Auf der Webseite „Live like a german“ könnte er fündig werden.

Miele auf Gut Böckel: „Erfreulicher Besuch“

Miele auf Gut Böckel Bild: Miele

Sehr erfreuliche Besucherzahlen verzeichnet Miele zur Fachmesse „A30 Küchen- meile“. Bis Montag Abend zählte das Unternehmen 3.200 Besucher auf Gut Böckel, das in diesem Jahr mit 13 Unternehmen so viele Aussteller beherbergt wie nie zuvor.

Highlights der Miele-Produktschau sind drei neue Baureihen bei Dunst- abzugshauben, superschnelle Kochfelder und Geschirrspüler sowie besonders energieeffiziente Kühlgeräte und Backöfen mit einem hochwertigen Ausstattungspaket. „Die neuen Produkte kommen bei unseren Händlern gut an. Zuspruch bekommen wir auch für die sehr gelungene Ausstellung, in der Miele-Qualität an Explosionsmodellen eindrucksvoll sichtbar ist“, sagt Christian Gerwens, Leiter der Miele-Vertriebsgesellschaft Deutschland.

Zum Auftakt der Küchenmeile wurde Miele bereits am vergangenen Freitag als Sieger im „Leistungsspiegel Einbaugeräte“ des Branchendienstes „markt intern“ ausgezeichnet. Im Leistungsspiegel bewerten Händler unter anderem das Produktprogramm, die Qualität der Geräte und das Verhalten der Hersteller bei Reklamationen. Nach den jeweils ersten Plätzen im Leistungsspiegel Bodenpflege und Elektro-Großgeräte konnte Miele damit alle für die Branche relevanten Kategorien für sich entscheiden. Die Küchenmeile ist für Fachbesucher noch bis kommenden Freitag geöffnet.