„Schräges“ Zweischlingen

Das "schräge" Zweischlingen an der B 68

Oh, ist das Zweischlingen „schräg“. Dabei ist die Perspektive durchaus gewollt. Natürlich können Sie gleich auf die Homepage der Lokalität/Kabarett/der schrägen Auftritte wunderbarer Kabarettisten/Kleinkünstler/Lebenskünstler  gehen und sich die 16 Bilder des engagierten Teams anschauen, die vor und hinter den Kulissen die Strippen ziehen.

Was das Zweischlingen oberhalb Quelle ist bzw. mal war, hatten wir schon oft erklärt. Hat was mit Wegezoll zu tun, den man in den „Schlingen“ abkassierte. Aber das kann man im Internet nachlesen.

Im „Schlingen“ gibt es aber auch Musik, kann man Disco erleben, geht tanzen. Das Programm ist vielfältigst. Buchstäblich für jeden etwas.

So, Jetzt lesen Sie aber bitte alles nach. Vor allem das Programm. Hier geht es zur „Zweischlingigen“ Homepage.

Pfirsiche in OWL

Pfirsiche in OWL

Der Ort, wo diese Pfirsiche wunderbar heranreifen liegt ziemlich mitten in Ostwestfalen-Lippe. Womit das sich hartnäckig aus römischer Zeit bis heute erhaltene Vorurteil von den „dunklen, dusteren Wäldern“ locker widerlegt wäre. Von wegen, Germanen kennen nichts von den schönen, leckeren, saftigen Dingen des Lebens. Vielleicht wachsen ja sogar nahe dem Kolossaldenkmal von Hermann, dem Varusbesieger , Zitronen, von denen Goethe in Italien so schwärmte?

Weißer Garten – Phlox

Unser Gartenexperte Jürgen Hahn

„Ein Garten ohne Phlox ist nicht nur ein bloßer Irrtum, sondern eine Versündigung gegen den Sommer“ – diese Aussage stammt vom Staudenzüchter Karl Foerster. Der Phlox gehörte schon zu Großmutters Zeit in jeden Bauerngarten. Heutzutage wird er in vielen Farbvarianten angeboten. Wir stellen die weiße Sorte vor:

Phlox mit Morgentau

Pflanzenname lateinisch: Phlox Paniculata
Pflanzenfamilie: Polemoniaceae (Sperrkrautgewächse)
Blüte: stieltellerförmig, Rispen
Blütezeit: Juli bis September
Boden: mäßig sauer bis mäßig kalkhaltig, nährstoffreich
Krankheiten: je nach Pflege, Standort- und Witterungsbedingungen sind alte Sorten
anfällig für Mehltau und Blattflecken (robuste Sorten pflanzen).
Kübelbepflanzung: geeignet
Pflege: nicht austrocknen lassen
Schädlige: Stängel-Älchen
Schnitt: Nach der Blüte oder im zeitigen Frühjahr handhoch zurückschneiden
Standort: bevorzugt volle Sonne, verträgt aber auch Halbschatten
Vermehrung: Wurzelteilung oder Schnittlinge von herausragenden Wurzeln
Winterhärte: gut
Wuchshöhe: 70-100 cm

Phlox im weißen Garten

In Gruppen gepflanzt kann er durch seine Blütenfülle prächtige Farbinseln bilden, die nicht nur die Augen, sondern auch noch die Nase durch einen herrlichen Duft erfreuen. Mit den auf dem Markt angebotenen Sorten kann der Gartengenießer vom Frühjahr bis in den Herbst hinein auf einer Blüten- und Duftwolke schweben.

Phlox wurde übrigens zur Staude des Jahres 2006 gekürt.

Nun pressen sie die Äpfel wieder

Apfelsaftsaison

Gut, eine „Aebbelwoi-Region“ im Sinne der Frankfurter Auslegung des „Stöffsche“ und der „Bembelscher“ sind wir hier nicht. Aber viele Streuobstwiesen mit „klaane saure Krotze“ (kleine saure Äpfel), am Straßenrand stehenden Apfelbäumen und viel Apfel in Privatgärten haben wir hier auch. Auf die Mostereien rollen sie jetzt zu Wagen um Wagen. Kofferraum um Kofferraum. Und liefern ab. In Leopoldshöhe- Helpup ist es die Mosterei Wernicke, die bereits in dritter Generation keltert. Von Heinrich Barteldrees aus Halle ist der Satz überliefert:

„Wui brukt de Appel doch nich vokormen loten, de mott man doch utpressen kürnen!“

Auch hier steht die dritte Generation mit Joachim und Simone Barteldrees an der Presse im Lotskampweg 12, Halle.

Aber mit „Handkäs mit Mussik“ haben wir es hier auch eher nicht so. Mit Worscht schon eher.

Sie laufen im Namen Böckstiegels

Böckstiegel-Lauf

Hier oben, wo das Restaurant „Peter auf´m Berge“ den Scheitelpunkt der Bergstraße zwischen Steinhagen und dem Bielefeldschen Hoberge-Uerentrup einerseits und dem ebenfalls Bielefeldschen Dornberg-Kirchdornberg-Deppendorf-Werther markiert, startet am 1. Oktober auf dem Parkplatz gegenüber wieder der Böckstiegel-Lauf. Wie stets ehrt man damit den größten Sohn der kleinen Stadt Werther, den Maler und Bildhauer  Peter-August Böckstiegel.  Informationen zum 8. Böckstiegel-Lauf gibt es hier.

Niemöllers Mühle

Niemöllers Mühle Mühlenteich

Verwunschen sieht er aus, der Teich gegenüber Niemöllers Mühle im Bielefelder Ortsteil Quelle. Die Enten ziehen unbeirrt ihre Kreise.

Entenübungen

Ein riesiger alter Mühlstein lehnt an der Wand der Mühle. Wie viel Korn mag wohl mit ihm gemahlen worden sein?

Alter Mühlstein an Niemöllers Mühle

1535 erstmals urkundlich gewähnt, ist es die letzte, noch funktionsfähige Wassermühle des Oberzentrums. In diesem Jahr ist sie im September und Oktober noch  einmal geöffnet. Das kleine Café lädt zu frischem Kuchen ein, das im Jahr 2000 angebauten Backhaus gebacken wird.

Die Homepage der Mühle mit weiteren Informationen findet man hier.

Sie tanzen nicht nur mit Fröschen

Fischreiher

 

Gucken Sie mal ganz starr hin. Da stehen sie, die „Freunde“ von Fischzüchtern und Gartenteichbesitzern: Graureiher, auch Fischreiher genannt. Graue, recht große Gesellen, die hier aber in den regennassen Wiesen eher auf Frösche und anderes Kleingetier warten. Aber es gibt ja Methoden, die ihn fernhalten.

Im Garten von Shanghai

Li´s Shanghai-Garten in Steinhagen

Der letzte Besuch beim China-Mann (kann auch eine Frau sein)  ist schon eine Weile her. Warum also nicht mal wieder ?

Der, dessen Gast wir waren, ließ sich etwas zusammenstellen auf der Basis von „83“. Zu den hervorragenden chinesischen Hummerkrabben etwas mehr Gemüse, was sie hier in der Mitte Steinhagens wirklich auf den Punkt knackig hinbe-kommen. Wir entschieden uns für „Buffet“. Hervorragend. Selten so krosse Ente gegessen und so zarten Fisch in knackiger Panade. Gute Beilagen, sehr angenehm gewürzt. Es wird immer grade so nachgefüllt, daß alles frisch und warum auf dem Teller landet. Die Preise sind mehr als „human“, die Atmosphäre angenehm und der Service schnell und aufmerksam. Am Mittagsbuffet kann man sich von Dienstag bis Freitag für grade mal 6,90 € pro Kopf satt essen. Abendbuffet Freitag und Samstag 10,90 €. Mitnehmen kann man das Angebot in Alu-Warmpackungen auch.

Gebackene Ente. Ausgesprochen lecker und kross

Shanghai Garten
Inhaber: Li
Brinkstraße 21   33803 Steinhagen
Tel. 05204 80591

Küchenmeile A 30 zeigt die neuen Trends

Küchenmeile A 30 zeigt im September die Trends

„Küche“ ist nach wie vor ein ganz großes Thema, wenn es um „Wohnen“ geht. Auf den Hausmessen der Marketinggemeinschaft e.V. „Küchenmeile A 30“ vom 17.-23. September zeigen die Designer auf den Hausmessen der ostwestfälischen und deutschen Küchenindustrie ihre Kollektionen 2011/2012.

„Raum für neue Ideen“  ist das Messemotto für die Hausaustellung der bekannt innovativen Häcker GmbH & Co,.. KG in Rödinghausen.. Das Motto bezieht sich auf die großzügige Erweitung der Ausstellungsfläche. Statt der bisherigen 2000 m² steht den Besuchern nun eine 2600m² große Küchenwelt zur Verfügung. Insgesamt viel Raum für neue Ideen. Dies gilt auch für den deutlich größeren Lounge- und Gastronomiebereich, in dem die Jahr für Jahr wachsenden Besucherströme in Ruhe die Präsentation der Küchenneuheiten reflektieren können.

Erweiterung bei Häcker an der Rödinghausener Werkstraße 3

Unmittelbar nach der Hausmesse 2010 sind in der Werkstraße die Bagger an- gerückt und haben mit den Erdarbeiten zur Erweiterung des Verwaltungsge- bäudes begonnen. Ziel ist die Verlängerung des Gebäudekomplexes in östlicher Richtung um ca. 25 Meter. Neben neuen Seminar- und Büroräumen wird vor allem die Ausstellungsfläche um 30 % vergrößert. Architektonisch fügt sich der Anbau nahtlos in den Gesamtkomplex ein. Zwei neue Seminarräume, die insgesamt über 130 Plätze verfügen, schaffen Raum für große Schulungs-veranstaltungen. Das optimierte Seminarangebot soll ab dem kommenden Jahr speziell auch den internationalen Kunden zugute kommen. Die gesamte Präsentationsfläche ist neu gestaltet. 45 Küchen aller Produktbereiche von „classic“ über „systemat“ bis „emotion“ ergeben ein überzeugendes Gesamtbild. Zusätzliche Musterkojen vermitteln einen perfekten Überblick über alle Fronten, Arbeitsplatten und Korpusse. Eine interaktive Mediawand ermöglicht Einblicke in das breite Servicespektrum von Häcker. Die Lebendigkeit der Ausstellung wird von einem Gourmetkoch unterstrichen, der in einer großen Funktionsküche Köstlichkeiten für die Besucher zubereitet. Helle Farben, Oberflächen im trendigen „Used-Look“, und moderne Wohnlichkeit stellen die Highlights der Ausstellung 2012 dar.

Häcker Systemat AV 4030 Werkbild: Häcker, Rödinghausen

Ein Großteil der zusätzlichen 600 m² Ausstellungsfläche ist dem Toppsegment „emotion“ gewidmet und setzt neue Maßstäbe für eine inspirierende Küchenwelt.

Aber auch im wunderschönen Ambiente des einen Steinwurf entfernten Kunst- und Kulturgutes Gut Böckel – wir berichteten darüber – gibt es in soeben restaurierten Gebäuden reges Ausstellungsleben, wofür neben weiteren Aus- stellern insbesondere Namen wie Miele und Blanco sorgen werden.

Endverbraucher können die Hausmessen zwar nicht besuchen, aber über den jeweiligen Küchenhändler ist ein späterer Besuch der Hersteller und ihrer Ausstellungen möglich. Viele Informationen bieten auch die Webseiten:

allmilmö
Alno
Artego
Ballerina
bau-for-mat
BURGER
Beeck
Brigitte
Eggersmann
Express
Häcker
Impuls
KH SYSTEM MÖBEL
Leicht
Miele Geräte
Nieburg
Nobilia
Nolte
Optifit
Pino
Poggenpohl
Pronorm
Rational
Rotpunkt
RWK
Schröder
Schüller
Störmer
WARENDORF
Wellmann
Zeyko

Living in OWL“ wird berichten.

Hier startet die Ems

Moosheide: Naturschutzgebiet bei Hövelhof

Wer die ursprüngliche und unverfälschte Sennelandschaft mit ihren Bachtälern, Dünen und der jetzt besonders üppig blühenden Heide erwandern will, dem sei ein Besuch in der Moosheide bei Hövelhof empfohlen. Hier entspringt auch die Ems, die nach einem 371 Kilometer langen Lauf beim ostfriesischen  Emden in die Nordsee mündet.

Emsquellen
Informationstafel an den Emsquellen
Unverfälschte Natur

„Erfrischend und klar sprudelt in Hövelhof das Wasser aus den Quellen der Ems. Genauso erfrischend ist auch Hövelhof – das Sennzentrum an den Quellen der Ems. Harmonisch eingebunden in die Sennelandschaft am Fuße des Teutoburger Waldes lädt die waldreiche Sennegemeinde zum Kennen lernen dieser eindrucks- vollen Natur- und Kulturlandschaft „auf Schusters Rappen“ ein“, heißt es auf der Homepage der Sennegemeinde Hövelhof. Entsprechend beliebt ist Hövelhof als Ausgangspunkt vieler Wandertouren durch die Senne.

Schon ein Flüsschen: Ems bei Harsewinkel

Spätsommermorgen mit Regen

OWL im Regen

Es begann mit dumpfem Grollen, Blitze entluden sich über der lieblichen Landschaft von Teutoburger Wald und Wiehengebirge. Tiefdunkle Wolken zogen von Westen über die Region. Dramatisch sah es zwar aus, aber andernorts muß es wohl mehr gewütet haben. An den Bergen hängen jetzt die Nebel. Die Temperaturen liegen noch bei 15 Grad. Aufatmen ist ja auch nicht das Schlechteste, was Mensch und Tier in Ostwestfalen-Lippe passieren kann.

Neues von Bellissima

Modetechnisch gesehen haben wir schon längst Herbst, so auch in der Bielefelder Boutique Bellissima. Angesichts der jetzigen schwülen Wetterlage mögen wir sicher nicht an einen dicken Pulli oder gar den Wintermantel denken. Wir wissen aber auch, dass wir in wenigen Wochen unsere Meinung ändern werden. Und es schadet ja nichts, sich schon ein wenig zu informieren, was frau so trägt in der kommenden Saison.

Was bleibt, sind Schals. Nie gab es so viel Auswahl wie jetzt:

Schals bei Bellissima                      Living in OWL
Für jedes Outfit passend - Schals und Tücher

Ansonsten sind viele gedeckte Farben wie schwarz, grau, braun und beige zu sehen, dazu kombinierbar bunte Accessoires als „Eyecatcher“ Und natürlich auffallende Ketten.

Outfit bei Bellissima                       Living in OWL
Modischer Trend für den Herbst

Laut der Fachzeitschrift Textilwirtschaft soll im Winter 2011/2012 Pelz mal wieder ganz groß rauskommen. Wir von Living in OWL finden, dass Pelz nur derjenige tragen sollte, dem er auf natürliche Weise wächst.

Redaktionshund            Living in OWL
Redaktionshund Murphy mit natürlich gewachsenem Pelzmantel

Bellissima
Bahnhofstraße 30b / Ecke Zimmerstraße
33602 Bielefeld
Tel. 0521 / 520 52 67

Liebesbrief von Beethoven. Nicht eingeworfen?

Briefkasten vor Schloß Rheda

Man glaubt, Pferdegetrappel auf der Auffahrt zu Schloß Rheda zu hören.  Die Kutsche hält. Ein Brief wird eingeworfen. Vielleicht der Liebesbrief von Ludwig van Beethoven  vom 6. Juli 1806 an – wahrscheinlich – Antonie Brentano ?:

Du leidest du mein theuerstes Wesen – eben jezt nehme ich wahr
dass die Briefe in aller Frühe aufgegeben werden müssen. Montags
– Donnertags – die einzigen Täge wo die Post von hier nach K.
geht – du leidest – Ach, wo ich bin, bist du mit mir, mit mir
und dir rede ich mache dass ich mit dir leben kann, welches
Leben!!!! so!!!! ohne dich – Verfolgt von der Güte der
Menschen hier und da, die ich meyne – eben so wenig verdienen zu
wollen, als sie zu verdienen – Demuth des Menschen gegen den
Menschen – sie schmerzt mich – und wenn ich mich im Zusammenhang
des Universums betrachte, was bin ich und was ist der – der man
den grössten nennt – und doch – ist wieder hierin das Göttliche
des Menschen – ich weine wenn ich denke dass du erst wahrscheinlich
Sonnabends die erste Nachricht von mir erhältst – wie du mich
auch liebst – stärker liebe ich dich doch – doch nie verberge
dich vor mir – Gute Nacht – als Badender muss ich schlafen gehn
– Ach gott – so nah! so weit! ist es nicht ein wahres
Himmels-Gebäude unsre Liebe – aber auch so fest, wie die Veste
des Himmels.-

War der große Komponist, Verfasser der grandiosen Symphonien und der Oper „Fidelio“ in Rheda? Hat er dort einen Liebesbrief eingeworfen? Wir wissen es nicht. Fänden es aber sehr romantisch.

Sergeant Pepper baut sich auf

Sergeant Pepper Bild: Anna Gaedicke / Dogpoint Oelde

Die gelungenen Hundebilder von Groomerin und Fotografin Anna Gaedicke vom Dogpoint Oelde haben für viele unserer Leser schon einen ganz festen Platz in „Living in OWL“ bekommen. Wie schreibt sie uns dazu?

„jippii wir haben schönes Wetter und die Hunde wollen auch raus. Die Outdoor Fotoshootings beginnen endlich und die Hunde zeigen sich von ihrer Sonnen- seite.“ Und Pepper weiß, wie man sich „in Szene setzt“.

Schwimmerin im Nichtschwimmer

Bielefeld Arndtstraße 13.00 Uhr – Mittagspausenzeit. Schönes Wetter. Die Lokale sind gut besucht. Wir haben die Wahl zwischen Plaza, Las Tapas und Nichtschwimmer, die alle Außengastronomie haben und entscheiden uns für das Nichtschwimmer, weil gerade ein schattiger Platz unter einem großen Baum frei wird.

Nichtschwimmer                                Living in OWL
Nichtschwimmer - mediterranes Flair mitten in der Stadt

Wie auch bei den anderen Lokalen unter der Geschäftsführung von Achim Fiolka (Bernstein, Peppers, wobu, al dente und Glückundseligkeit) fällt sofort die geschmackvolle Dekoration und die mit Lebensweisheiten gespickte Speisekarte auf.

Die Gerichte sind appetitlich angerichtet und – was auch wichtig ist – schmecken hervorragend.

Salat mit Hähnchenbrust                      Living in OWL
Salat mit Hähnchenbrust

Wir kommen gerne wieder!

Speisekarte Nichtschwimmer                  Living in OWL
Dem ist nichts hinzuzufügen

Nichtschwimmer
Arndtstraße 6 – 8
33602 Bielefeld
Telefon: 0521-5577530
E-Mail: info@ich-bin-nichtschwimmer.de
Internet: www.ich-bin-nichtschwimmer.de

Die Geigenbauer

Die Geigenbauer von Bielefeld

Der Blick fällt von der Paulusstraße ein paar Meter nach hinten . Ein strenges und doch natürlich anmutendes Gebäude mit Holzverkleidung zieht den Blick auf sich. „Markus Lage. Geigenbaumeister“ steht über dem Eingang. Geigenbau-meister? In Bielefeld? Vermutet man das in dieser Region nicht eher in Detmold? Am Sitz der Hochschule für Musik? Klar, da gibt es ein paar. Weiken z.B.  In Minden gibt es Müller.  Um nur einige zu nennen.

Sie haben enge Beziehungen zu Mittenwald. Der Wiege deutscher Geigenbau-kunst. Wer in diesem Dorf am Karwendel gelernt hat, dem kann man auch eine Stradivari, Bergonzi oder Amati anvertrauen.

OWL

Das eigentliche Wappentier von OWL. Die Eule

„Wie, Ihr wohnt in einer Eule?“. Könnte schon sein, daß englischsprachige Mitbürger das fragen. Dabei ist es doch nur die Abkürzung für

Ostwestfalen-Lippe

Jener Regierungsbezirk, der von Detmold aus Bezirksregiert wird.  Wir würden unseren englischsprachigen Freunden einfach empfehlen, sich mal zu früher Stunde auf in den Bielefelder Tierpark Olderdissen im Johannistal zu machen. Da gibt es neben dieser prachtvollen Owl auch noch ganz viele andere Tiere in Gehegen mit ihrer natürlichen Umgebung zu sehen.

Die Braunbären Max und Jule in ihrem 3500 qm großen „Revier“….

Braunbär in Olderdissen
Adebars sind schon wach
Die Herde sammelt sich am Futternapf

Während die Herde der Kleinfüßler noch aufgeregt durch den schönen Tierpark rauscht. Hier und dort guckt. Eintritt kostenlos. Parkbillett für den ganzen Tag 2€. Eine Einkehr in der Gaststätte Meierhof ist sicher schon fest eingeplant.Es wird warm. Es wird voll.

Blonde Kleinfüßler mit Mama im Anmarsch auf Olderdissen

Nur wenn die großen Busse oder der spätsommerliche Sparrenexpress anrauschen, ist Fülle angesagt. Aber es hat ja viel Platz in Olderdissen.

Busladungen im frühen Anflug

Bilder aus der großen Stadt

Immer im Blick: Telekom-Hochhaus in Bielefeld

Die Orientierung im Oberzentrum der Region OWL fällt auch Menschen „von draußen“  relativ schnell leicht. Die Stadtautobahn „Ostwestfalendamm“  durchzieht die Stadt. Aus jedem Winkel immer im Blick: Das Telekom-Hochhaus am Kesselbrink, der von einem der häßlichsten Plätze der Stadt zu einem neuen Schmuckstück Bielefelds aufgehübscht werden soll. Die Bauarbeiten laufen.

Bauarbeiten auf dem Kesselbrink

Die Wetterleute haben für heute nochmals einen heißen Tag vorhergesagt. Früh trafen sich die ersten auf der Bahnhofstraße zum Plausch. Die Eiswaffel in der Hand oder mit dem ersten Kaffee des Tages.

Blick in die Biefelder Bahnhofstraße
Grad noch geschafft. Smart im Parkhausanflug

Eben wischte der kleine Smart aus dem westlichen Umland schnell noch ins Parkhaus an der Feilenstraße, bevor der anliefernde Lkw die Einfahrt abdichtete. Morgens halb neun gilt es, keine Zeit zu verlieren. Dabei ist Entschleunigung in der Mitte der alten Leineweberstadt eigentlich ganz einfach. Ganz nah dem zentralen Platz, dem Jahnplatz, liegt der Alte Friedhof. Er ist fußläufig durchquerbar. Viele alte Bielefelder Namen findet man hier, zur ewigen Ruhe gebettet.

Schattig ist es hier in diesem relativ kleinen Areal. Die Stimmen sind gedämpft auf den Wegen entlang der Gräber. Die Geschichte dieses Friedhofes in Stadtmitte hat ganz viel mit der Zeit Napoleons und später Preußens zu tun. Und ist hier nachzulesen.

Alter Friedhof zwischen Kesselbrink und Jahnplatz

One Apple a day und das Bielefelder Green

Bielefelder Golfclub mit Apfelbaum

Ein bekannter Bielefelder ist nicht nur regelmäßiger Leser von „Living in OWL“ sondern auch ebenso begeistert golfendes Mitglied des oberhalb Dormbergs gelegenen, 1977 gegründeten „Bielefelder Golfclubs“.

„Wenn Ihr einfach auf dem Green  gegenüber der Driving Range die roten Fahnen seht, fotografiert so, daß man die fast reifen Äpfel mit erkennt. Aber sagt nicht, daß ich Euch da hingeschickt habe und erwähnt bitte auch die anderen Golfplätze von OWL. Aber wir haben sowieso den Schönsten“. Gesagt. Foto gemacht und Clubsekretärin Juliane von Sassen beruhigt, die natürlich von uns Putter-Paparazzis nichts wußte.  Bis sie das hier liest.

Bielefelder Clubschild mit Wappen

Wenn uns jetzt noch jemand erklärt, ob schon jemand einen Apple mit einem Golfball beim einputten verwechselt hat, laden wir ihn (oder sie) zu einer Schale Kaltgetränk im schönen Clubhaus-Kotten (Restaurant, das seit über 10 Jahren von der sardischen Familie Serra betrieben wird) ein.

Hier nun die Golfplätze der Region (und am Rand) zur gefälligen Information. Womit wir unsere Zusage eingehalten hätten.

Bielefeld „Genial(e)“

Auf zur GENIALE

Eine aufregende Forschungsexpedition durch die Welt der Wissenschaft erwartet die kleinen und großen Besucher der GENIALE 2011 in der letzten NRW- Sommerferienwoche in Bielefeld. Laborbesuche, Workshops, Forschercamps, Science-Shows, Mensa-Essen in der Fußgängerzone – die gesamte Stadt ver- wandelt sich ab Freitag bis zum 3. September unter dem Motto „Macht Euch schlau!“ in ein einzigartiges Forscherparadies. „Die GENIALE ist ein einmaliges Format für die ganze Familie – ein solch großes Wissenschaftsfestival zwischen City und Campus gibt es in dieser Form nicht noch einmal in Deutschland“, sagt Dr. Annette Klinkert, Leiterin des Wissenschaftsbüros der Bielefeld Marketing GmbH. Als Schnittstelle von Stadt und Hochschulen setzt das Wissenschaftsbüro das Projekt um, das von der EU durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung als „Leuchtturm für das Reise- und Innovationsland NRW“ gefördert wird.

Bei der zweiten Auflage der GENIALE beteiligen sich neben Bielefelder Hochschulen, Kultur-, Bildungs- und Forschungseinrichtungen erstmals auch zwei Bielefelder Krankenhäuser. Das Franziskus-Hospital und das Klinikum Mitte geben den GENIALE-Besuchern passend zum Themenjahr „Gesundheit“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung medizinische Einblicke hinter die Kulissen. Zum Beispiel wird es einen Tag der offenen Tür im OP-Zentrum geben. An einem Teddy können sich Kinder als Chirurg probieren und den Körper entdecken. (Auszug aus einer Pressemeldung von Bielefeld-Marketing).

Das ganze Programm und noch mehr Informationen bekommt man hier.

125 Jahre Drahtesel in Bielefeld

Unentbehrliche Drahtesel.

Jetzt geht es im OWL-Oberzentrum Pedal auf Pedal, Speiche um Speiche los. „125 Jahre Fahrradproduktion“ ist das Thema, dem sich nicht nur das Historische Museum Bielefeld im Ravensberger Park vom 2. 10. 2011 bis 26.2. 2012 mit der Ausstellung „Rückenwind“ widmet.

Den Auftakt für 125 Jahre Fahrradproduktion in Bielefeld machte im Frühjahr der „Fahrrad und Outdoor-Tag“. Los ging es 1882 mit der Gründung des Clubs Velociped. Schon 1883 folgte eine Fabrik für Radfahrer-Bedarfsartikel und bereits  1885 wurde die erste Radrennbahn eingeweiht, 1986 begann Nähmaschinen-fabrikant Nikolaus Dürkopp mit der Fahrrad-Fertigung. Die Spuren dieses Namens und Unternehmens sind auch heute noch in Bielefeld allgegenwärtig.

Blick vom Niederwall hinüber ins Dürkopp-Viertel

Hinterm Horizont gehts weiter ….

Redaktionshund mit Weitblick

… sagt der Redaktionshund. Und der muß es dank Weitblick ja schließlich wissen. Wenn man sich relativ flach auf den Boden setzt, sind die Hügelketten von Teutoburger Wald und Wiehengebirge praktisch nicht vorhanden. Andererseits machen sie OWL zu einer lieblich-sanften Mittelgebirgsgegend, die bei Touristen immer beliebter wird.

Mit 32,7 Prozent durchschnittlicher Bettenauslastung von Januar bis Mai 2011 liegt NRW im Vergleich aller Bundesländer an erster Stelle. Zwar liegen die genauen statistischen Zahlen der Übernachtungen in unserer Region noch nicht vor.  Seitens des statistischen Landesamtes heißt es aber: „Der Trend zeigt aufwärts“.

Happy birthday, NRW!

Glückwunsch der schönsten Region OWL an das gesamte Bundesland NRW

So. Die Bundesflagge, NRW-Flagge und die Europaflagge wehen von allen öffentlichen Gebäuden.  Da hängen wir doch noch die Lippische Rose und die Drei Sparren daneben. Du altes Haus. 65 hast Du geschafft. Rente beantragt? Siehst gar nicht alt aus. Hock Dich hin und iß ein Stück Pflaumenkuchen mit Sahne von einer unserer schönen Konditoreien in OWL mit uns. Die Dritten klappen doch noch, oder?

Happy Birthday, NRW!

Hörmann. Die mit dem Fußball spielen.

Hörmann Steinhagen

Sattes Blau. Jene in Steinhagen offenbar vorherrschende Farbe (nein, garantiert kein Allgemeinzustand seiner Bevölkerung), hier mit orangenen Schriftzügen. Wer sich ein wenig für Fußball interessiert, kennt die Werbebanden bei nationalen Großereignissen des runden Leders am Spielfeldrand. Aber weiß wirklich jeder, wer und was hinter „Hörmann“ steckt?  Wer ist das Unternehmen, dessen Schriftzug so eng mit dem Fußball verknüpft ist und das millionenfach über die Bildschirme flimmert?

Zunächst einmal ist es schon recht alt und ziemlich erfolgreich. Was Gründer August Hörmann in der 50er Jahren des letzten Jahrhunderts begann, hat sich mit dem Slogan „Tore, Türen, Zargen, Antriebe“ zu einer Unternehmensgruppe  entwickelt, die heute in dritter und vierter Generation von der Familie Hörmann geführt wird. Der Umsatz hat die Milliardengrenze überschritten, über 6000 Mitarbeiter an den Standorten Steinhagen, Brockhagen und vielen Nieder- lassungen und Zweigwerken sorgen dafür, dass Produkte des „unbekannten“ bekannten Marktführers vom Rande des Teutoburger Waldes in ganz vielen Privathäusern und Industriebauten anzufinden sind. Längst ist die Produktpalette um viele Produkte rings um die Kernprodukte „Tore, Türen, Zargen, Antriebe“ erweitert worden.

In einer Pressemitteilung zur Verleihung des zum zweiten Male an die Stein-hagener verliehenen „Architekts  Partner Award (APA)“ in Gold im Frühjahr dieses Jahres  heißt es:

Hersteller müssen Architekten heute nicht nur gute Produkte bieten. Auch vertrieblich und beratend sollen sie den Baumeistern zur Seite stehen. Hörmann
gelingt das offenbar gut: Die Vertriebsarbeit des Bauelementeherstellers ist mit dem Architects Partner Award in Gold ausgezeichnet worden. Der von zwei Fachzeitschriften ausgelobte Preis wurde nun in Köln übergeben. Hörmann wurde von 1.300 bundesweit befragten Architekten als Unternehmen mit der höchsten Vertriebskompetenz in der Kategorie „Türen und Tore, Schließsysteme und Beschläge“ genannt.

Auch das kann Werther sein

Auch das ist Werther

Erst kürzlich hatten wir ja festgestellt, daß die kleine Stadt mit dem markanten Namen vor den Toren Bielefelds durchaus einiges zu bieten hat. Mit Böckstiegel einen der bekanntesten deutschen Maler und Bildhauer. Rundlutschbare „Werther´s Originale“ Bonbons und eben auch eine Polstermöbel-Manufaktur, die Hochwertiges bietet. Ist OWL zwar einer der großen Landstriche der bundes-deutschen Möbelherstellung hat  der Betrieb von Claus und Doris Oberwelland im Werther benachbarten Häger doch noch etwas Besonderes. Über 90 Jahre gibt es das Unternehmen, das sich durchaus mit Stolz als „Handwerksbetrieb“ bezeichnet. Entstanden 1919, war die Bielefelder Polsterei des Hugo Oberwelland die Keimzelle. 1954 verlegte man das Unternehmen nach Werther und  in den früher 60ern komplett nach Häger.